Tierkamera
Zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2020

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Tierkameras sind eine besondere Art von Foto-/Videokameras und bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Eine Tierkamera dient grundsätzlich dazu, Tiere im Wald oder ähnlichen zu filmen bzw. aufzunehmen. Im Vergleich zu normalen Kameras muss die Tierkamera deswegen spezielle Eigenschaften bieten.

Dank der Informationen, die wir in unserem Tierkamera-Test 2020 zusammengefasst haben, wollen wir dir dabei helfen, die perfekte Tierkamera für dich zu finden. Wir haben verschiedene Tierkameras unter die Lupe genommen und die wichtigsten Fakten für dich zusammengeführt. Viel Spaß beim Lesen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Tierkameras nehmen Tiere in der Nacht und am Tag auf, ohne zu stören. Heutzutage werden sie auch für den eigenen Schutz eingesetzt, indem sie dein Haus und deinen Hof überwachen. Ungebetene Gäste haben keine Chance mehr.
  •  Aufgrund der Tatsache, dass die Tierkameras erst dann aktiviert werden, wenn sich ein Lebewesen in dem Erfassungsbereich der Fotofalle befindet, können sie mehrere Wochen oder Monate mit nur einem Batteriesatz betrieben werden.
  • Gewöhnlich verfügt eine Tierkamera über eine Nachtaufnahme-Funktion, sodass Aufnahmen auch in der Dunkelheit möglich sind. Für Lebewesen kaum sichtbare oder oder sogar unsichtbare Infrarot-LEDs sorgen für die Ausleuchtung der Bilder.

Tierkamera Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Full HD Tierkamera

Die APEMAN Tierkamera Fotofalle 1080P Full HD ist eines der günstigsten Modelle. Das Gerät ist mit 26 Black-LEDs und IP-Schutzklasse IP66 ausgestattet. Die Auflösung der aufgenommenen Fotos beträgt 12 Megapixel und die Videos werden in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln aufgenommen.

Die APEMAN Tierkamera läuft mit Batterien. Benötigt werden mindestens vier AA-Batterien. Alternativ kann man acht AA-Batterien oder ein externes 6-Volt-Netzteil mit mindestens 1.500 Ampere nutzen. Aber ACHTUNG: Weder das Netzteil noch Batterien befinden sich im Lieferumfang der Kamera. Bist Du auf der Suche nach einer günstigen Tierkamera, dann kann die APEMAN-Fotofalle ideal für dich sein.

Die beste LED Tierkamera

Die CRENOVA 20 MP Tierkamera IR-LEDs mit 20 m Nachtsicht nimmt jeden Moment der Tierwelt und der Natur mit vielen Details auf. Sie bietet eine hervorragende Leistung bei Nacht und liefert klare und scharfe Bilder und/oder Videos, die allen Anforderungen entsprechen. Dank 3 innovativen Sensoren wird jede einzelne Bewegung festgehalten.

Die CRENOVA 20 MP Tierkamera ist vor allem für Einsteiger gedacht und für diejenigen, die nicht viel Geld ausgeben möchten (ca. 100 Euro) aber mit einer guten Bildqualität arbeiten möchten. Die Bilder und die Videos werden in Full HD aufgenommen mit einer Auslösung von bis zu 12 Megapixel in Farbe.

Die beste Tierkamera mit Bewegungsmelder und Nachtsicht

Die Campark WLAN Wildkamera 20MP 1296P, WiFi mit Bewegungsmelder, Nachtsicht und eingebautem WLAN-Hotspot ermöglicht dir eine direkte Verbindung mit der App. Somit kannst du ganz bequem aus der Entfernung Änderungen bei den Einstellungen der Kamera vornehmen. Dank der Liveansicht kannst Du dann in Echtzeit sehen, was die Kamera aufnimmt.

Das wasser- und staubgeschützte IP66-Gehäuse der Tierkamera sorgt für Schutz vor Regen und Staub. Diese Tierkamera verfügt zudem über viele andere Zusatzfunktionen, wie z. B. Datumsstempel mit Datum/Mondphase/Temperatur, Timer, Hybrid Modus, Intervallaufnahmen und vieles mehr. Diese Tierkamera wird deine Erwartungen übertreffen und wird alle deine Wünsche erfüllen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Tierkameras

Wildkameras werden immer attraktiver, nicht nur bei Jägern, sondern vor allem auch bei Privatpersonen. Sie eignen sich hervorragend, um Objekte, Gärten, Lagerräume und Garagen zu beobachten aber auch im Innenbereich einer Wohnung können Tierkameras ihren Einsatz finden.

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer Tierkamera sind:

Folgend haben wir die wichtigsten Kriterien genauer beschrieben.

Bild- und Videoauflösung

Da Tierkameras auch abends und nachts bei Dunkelheit an ihren Plätzen stehen, sollte man bei dem Kauf vor allem Wert auf die Bildauflösung legen. In der Regel sind 3 Megapixel (MP) ausreichend, um eine gute Bildqualität zu bekommen. Die meisten Tierkameras haben diese Auflösung, aber es gibt auch Modelle mit einer höheren Bildqualität.

Manche Tierkameras haben eine Auflösung von 5, 8, 12 und sogar 16 MP. Für die Auswahl der richtigen Bildauflösung solltest du dir im Klaren sein, was Du mit der Kamera machen möchtest. Beispielsweise, um Tiere zu beobachten, reicht eine Kamera mit 3 MP vollkommen aus.

Achtung mit dem Verkäuferspruch „Je mehr Megapixel, desto höher die Bildqualität“ wird eine Kamera beispielsweise mit 12 MP empfohlen. Es ist aber kein Beweis für extra scharfe Bilder.

Der Grund dafür ist, dass Tierkameras häufig Bilder mit einer Auflösung von 3 oder 5 MP aufnehmen und durch die “Interpolation” wird  das Bild dann auf 12 MP hochgerechnet. Das bedeutet, dass aus den bereits vorhandenen Pixeln zusätzliche Subpixel errechnet und dem Bild hinzugefügt werden.

Daher solltest Du beim Kauf einer Tierkamera darauf achten und hinterfragen, ob es sich bei der Auflösung um einen Wert nach Interpolation handelt oder die Bilder tatsächlich mit 3 oder 5 MP aufgenommen werden.

Auslösegeschwindigkeit

Neben der Auflösung der Bilder solltest du dich beim Kauf deiner Tierkamera auch über ihre Auslösegeschwindigkeit genau informieren. Mit Auslösegeschwindigkeit bezeichnet man die Zeit, die eine Kamera von der Bewegungsfeststellung bis zum Beginn der Aufnahme benötigt.

Im Gegensatz zu der Bildauflösung lässt sich die Auslösegeschwindigkeit an der Kamera nicht einstellen, sondern ist vom Hersteller vorgegeben. Meistens ist sie sehr gering: Bei manchen Modellen liegt sie knapp unter 1, bei anderen Tierkameras liegt sie knapp über 1 Sekunde, was ein sehr guter Wert ist.

Wenn du vor dem Kauf einer Tierkamera stehst, wirst du auch feststellen, dass es Kameras mit einem Wert unter 1 Sekunde gibt. Der Grund dafür ist, dass diese Tierkameras unter „Idealbedingungen“ getestet wurden und je nach Wetter kann es natürlich bei der Auslösegeschwindigkeit auch zu Einschränkungen kommen.

Je mehr du mit deiner Tierkamera arbeitest, desto mehr wirst du sehen, dass es einen bestimmten Temperaturbereich für die Tierkameras gibt. Normalerweise liegt dieser Temperaturbereich zwischen -20 bis +50 Grad Celsius.

Wenn diese Temperatur über- oder unterschritten wird, kann es Einfluss nicht nur auf die Bildauflösung, sondern auch auf die Auslösegeschwindigkeit haben.

Reichweite

Die Reichweite d.h. die Entfernung, mit der die Tierkamera aufnimmt, hängt vom Tageslicht und der Qualität der verbauten Komponenten ab. Bei Tageslicht oder Sonnenschein ist die Reichweite selbstverständlich sehr hoch. Nachts wird die Reichweite deutlich kürzer.

Die Reichweite von Tierkameras ist nach Herstellern unterschiedlich: während einige Tierkameras bei über 10 Metern bereits scheitern, schaffen andere bis über 50 Meter zu fotografieren. In der Regel ist eine Reichweite von 15 Metern ein befriedigender Wert.

Die von den Herstellern angegebene Zahl der Reichweite ist einen Maximalwert: 50 Meter sind nicht unrealistisch, aber die Bedingungen dazu müssen ideal sein: Tageslicht, viel Sonne und die bestmögliche Positionierung der Kamera.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Tierkameras kaufst

Bevor Du eine Tierkamera kaufst, solltest du dich mit gewissen Themen beschäftigen, die dir bei deiner Wahl helfen können.  In der Folge haben wir ein paar hilfreiche Informationen für dich zusammengestellt.

Was ist eine Tierkamera?

Eine Tierkamera ist eine Kamera zum automatischen Fotografieren von Lebewesen, die im Erfassungsbereich der Kamera erscheinen. Sie ist in den meisten Fällen widerstandsfähig, wetterbeständig, batteriebetrieben.

Sobald sich Etwas (z.B. ein Lebewesen) in den Erfassungsbereich der Tierkamera hineinbewegt oder dort aufhält, startet der Bewegungsmelder der Kamera die Aufnahmefunktion.

Tierkamera

Allein gelassen im Wald aber immer sehr fleißig: sobald der Bewegungsmelder Wild oder Vögel oder irgendeine Bewegung erkennt wird das Foto mit der Tierkamera aufgenommen. (Bildquelle: HarryStueber / Pixabay)

Die Wildkamera macht dann ein oder mehrere Bilder (und/oder Videos), die auf eine Speicherkarte gespeichert werden.

Aufgrund der Tatsache, dass die Tierkameras erst dann aktiviert werden, wenn sich ein Lebewesen im Erfassungsbereich der Fotofalle befindet, können sie mehrere Wochen oder Monate mit nur einem Batteriesatz betrieben werden.

Aus diesem Grund werden Tierkameras auch an entfernten oder schwer zugänglichen Stellen ohne externe Stromversorgung angebracht.

Wie funktioniert eine Tierkamera?

Die meiste Zeit ist die Tierkamera im Standby Betrieb. Die Batterien halten den Bewegungssensor dauerhaft im Überwachungsmodus, sodass, die Aufnahmeeinheit der Wildkamera aktiviert wird, sobald der Bewegungsmelder eine Aktivität erkennt.

Nun erst erfolgt die Aufnahme: Die Bilder werden auf die eingebaute Speicherkarte gespeichert. Sobald der Bewegungssensor für eine gewisse Zeit keine Bewegung mehr registriert, wird die Aufnahme gestoppt und die Kamera erneut in den Standby Betrieb versetzt.

Nur so kann eine Tierkamera mehrere Wochen oder sogar Monate mit einem einzigen Batteriesatz auskommen, denn dank moderner Infrarotsensoren wird extrem wenig Energie benötigt.

Was ist das Besondere an einer Tierkamera und welche Vorteile bietet sie?

Die Hauptaufgabe einer Tierkamera besteht grundsätzlich darin, Tiere im Wald oder ähnlichen aufzunehmen. Um diesen Zweck zu erfüllen – im Vergleich zu normalen Kameras – muss die Tierkamera spezielle Eigenschaften bieten.

Sie muss eine Nachtsicht-Funktion haben, aus wetterbeständigem Material bestehen, unauffällig aussehen, ein breites Sichtfeld haben und eine lange Akkulaufzeit.

Tierkamera

Sobald der Sensor die kleinste Bewegung spürt, wird das Foto aufgenommen. (Bildquelle: Jonah De Oliveira / unsplash)

Was sind die Vorteile einer Tierkamera? Was spricht eigentlich dafür?

Tierkameras sind vielseitig einsetzbar, sind sehr robust und machen interessante Aufnahmen. Die typischen Farben lassen sie sich gut tarnen und sind so gut wie unsichtbar. Aus Naturschutz-Sicht greift man nicht direkt in die natürliche Umgebung der Wildtiere ein.

Welche Arten von Tierkameras gibt es?

Im Folgenden möchten wir dir verschiedene Arten von Tierkameras zeigen, sowie deren Vor- und Nachteile.

Tierkamera mit WLAN

WLAN Tierkameras werden auch IP-Kamera oder Netzwerkkameras genannt. Sie nutzen Drahtlos-Netzwerke. Die Auswahl erstreckt sich zwischen Außenkamera, Schwenk-Neige-Kamera oder Minikamera. WLAN-Tierkameras sind auch teilweise für eine 24-stündige Aufnahme geeignet.

Vorteile
  • Übertragung über Drahtlos-Netzwerke
  • Benötigen keine SIM-Karte
  • Große Auswahl an Kameras
Nachteile
  • Mangelnde Datensicherheit

Problematisch scheint die Datensicherheit zu sein sowie die Einschränkungen der Nutzbarkeit: Die Daten einer WLAN-Kamera lassen sich während der Übertragung schnappen und aufgrund von Störsendern sind durchaus Unterbrechungen möglich.

Tierkamera mit SIM-Karte

Eine Tierkamera mit SIM-Karte verfügt über Funktionen, die für alle Tierkamera-Nutzer ein wahrer Segen sind. Diese Tierkameras arbeiten zusammen mit einer SIM-Karte und dies ermöglicht, dass die Bilder oder Videos direkt auf das Handy oder den Computer übertragen werden. Bei Einbruchversuchen zum Beispiel, können die Nutzer einer solchen Tierkamera profitieren, weil sie schnell reagieren können.

Vorteile
  • Übertragung direkt aufs Smartphone
  • Höhere Sicherheit
  • Steuerung aus der Entfernung
Nachteile
  • Höherer Konfigurationsaufwand

Du kannst eine Tierkamera mit SIM-Karte auch an abgelegten Orten hinstellen und ihr per SMS Befehle übermitteln.

Für wen ist die Tierkamera geeignet?

Das Angebot für Fotokameras ist mittlerweile riesig. In sämtlichen Foto-Fachgeschäften und selbstverständlich auch online findest du Kameras, die zu deinen individuellen Bedürfnissen passen.

Eine besondere Kamera-Art ist die Tierkamera, die vor allem von Jägern eingesetzt wird aber nicht nur. Förster, Wissenschaftler, Naturbegeisterte oder Fotografen setzten Tierkameras ein.

Auch Privathaushalte gehören heute zur großen Käuferschicht. In Zeiten, in denen die Einbrüche weiter angestiegen sind, kommt der Einsatz der Tierkamera bei dieser Zielgruppe sehr gut an, da viele Hausbewohner wissen möchten, was vor und um Ihr Haus herum geschieht.

Was kostet eine Tierkamera?

Wie auch normale Kameras sind Tierkameras in verschiedenen Preisklassen erhältlich. „Einsteigertierkameras“ gibt es schon ab 50 € aber man kann nicht viele Zusatzfunktionen erwarten. Diese Preisklasse ist völlig ausreichend für die einfache Kontrolle und Absicherung des eigenen Hauses, Gartens oder der Waldhütte.

Je nach Preisklasse kann man unterschiedliche Funktionen erwarten.

In der gehobenen Preisklasse werden Beträge im dreistelligen Bereich verlangt. Die Mittelklasse der Tierkameras liegt zwischen 100 € und 300 €.

Hier geht das Angebot von funktionellen Allroundern, zu den spezialisierten Kameras. Mit einer solchen Tierkamera dieser Preisklasse kann man nichts falsch machen.

Ab 300 € finden wir die „Profi-Tierkameras“, die sich vor allem in der Ausstattung und in großem Bilderfassungswinkel von den günstigeren Tierkameras unterscheiden. Mit Produkten aus diesem Preissegment erhält man sehr scharfe Bilder, ob bei Tag oder Nacht. Es bleiben keine Wünsche offen.

Wo kann ich eine Tierkamera kaufen?

Tierkameras sind in spezialisierten Elektrogeschäften sowie in Läden für Jagdbedarf erhältlich. Manchmal sind sie auch Discountern zu finden, bieten allerdings in der Regel wenig Qualität.

Um die passende Tierkamera zu finden, kannst du folgende Portale besuchen:

  • amazon.de
  • mediamarkt.de
  • idealo.de
  • ebay.de

Das Internet ist sicherlich eine gute Anlaufstelle, um verschiedene Tierkameras miteinander zu vergleichen, um an das beste Angebot für sich zu gelangen, um unnötiges Geld für nicht benötigte Funktionen auszugeben. Zudem kannst du oft beim Online-Kauf von Rabatten oder Angeboten profitieren.

Welche Alternative gibt es zu einer Tierkamera?

Wir haben nach Alternativen zur Tierkamera gesucht und haben einige wichtigen Punkte in die folgende Tabelle zusammengefasst:

Alternative Eigenschaften
Digitalkamera Können schon gute Fotos machen aber man kann sie nicht im Wald platzieren und sie bei Wind und Wetter draußen lassen.
Actioncam Diese Geräte sind zwar wasserdicht, können aber keine hochwertige Bilder schießen.
Nachtsichtsgeräte Werden von der Polizei und der Armee benutzt aber können keine Aufnahmen machen.

Anhand von diesen Informationen können wir behaupten, dass es zur Tierkamera keine wirkliche Alternative gibt.

Wie wetterfest sind die Tierkameras?

Die Tierkameras  sind vor allem für einen Einsatz im Außenbereich gebaut und daher, es ist es enorm wichtig, dass das Gehäuse widerstandsfähig und wetterfest ist. Auf keinen Fall sollte Wasser oder Schmutz in das Gehäuse gelangen: Hierzu benötigt die Tierkamera ein robustes und wetterfestes Gehäuse.

Alle Tierkameras werden eigentlich wind- und wetterfest gebaut. Gegen diverse Wettereinflüsse ist daher die Tierkamera mit dieser robusten Bauweise gut gerüstet. Wie immer bei technischen Geräten gibt es auch hier Qualitätsunterschiede sowohl bei den einzelnen Modellen als auch bei den Herstellern.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig die Angaben des Herstellers gut durchzulesen. Zusätzlich, bevor du deine Tierkamera kaufst, raten wir dir, die Kundenrezensionen über das Produkt im Internet in Betracht zu ziehen.

Wie reinige und pflege ich meine Tierkamera?

Die Reinigung einer Tierkamera ist in der Regel nicht sehr kompliziert. Als erstes muss man die Kamera von der Stromversorgung trennen. Sollte die Tierkamera für lange Zeit in Betrieb gewesen sein, empfiehlt sich das Gerät gänzlich abkühlen zu lassen, bevor man mit der Reinigung anfängt.

Um den Schmutz am Gehäuse der Tierkamera zu entfernen, solltest du am besten ein leicht feuchtes Tuch nehmen. Die meisten Tierkameras sind wetterfest aber du solltest ganz genau darauf achten, dass kein Wasser ins Innere gelangt: Dies könnte zu einem Kurzschluss führen und deine Tierkamera könnte nachhaltig beschädigt werden.

Aus diesem Grund empfehlen wir, deine Tierkamera nie unter Wasser – auch nicht unter fließendes Wasser – zu halten.

Du solltest unbedingt darauf achten, dass der Schmutz vor allem von der Linse deiner Tierkamera entfernt wird, damit die Qualität der Fotos unverändert bleibt.

Wir raten davon ab, aggressive Reinigungsmittel, Metall- oder Nylonbürste, sowie scharfe Gegenstände (Messer oder Spachtel) zu verwenden, weil das Gehäuse deiner Tierkamera zerkratzt und im schlimmsten Fall sogar die Lebensdauer des Geräts deutlich verkürzt werden könnte.

Fazit

Tierkameras sind eine bezahlbare Möglichkeit zur Tierbeobachtung und/oder zur Überwachung von Orten, wo kein Strom und kein WLAN zur Verfügung steht. Ist die Überwachung die wichtigste Funktion deiner Tierkamera, dann sollte sie über ein Mobilfunk-Modul verfügen, um den Nutzer im Alarmfall benachrichtigen zu können.

Die Bedienung einer Tierkamera ist generell unkompliziert. Du solltest dir trotzdem genügend Zeit für die Wahl der Einstellungen und der Position der Kamera nehmen. Wenn die Einstellungen nicht richtig gewählt werden, könnte passieren, dass der bewegungsgesteuerte Aufnahmemodus zu tausenden Fehlaufnahmen führt.

Bildquelle: 123rf / 82271917

Warum kannst du mir vertrauen?

Benjamin hat nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Fotolaborantenausbildung die Film- und Foto-Agentur seines Vaters übernommen. Hier produziert er sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmen Fotos, Videos und Werbespots. Dank seines während der Ausbildung akquirierten technischen Fachwissen, weiß er ganz genau über die besten Geräte und Methoden im Bereich der Fotografie und der Videografie Bescheid.