Willkommen bei unserem großen Systemkamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Systemkameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Systemkamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Systemkamera kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Systemkamera ist eine Kombination aus einer Spiegelreflexkamera und einer gewöhnlichen Digitalkamera. Der Vorteil einer Systemkamera liegt dabei in ihren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.
  • Durch die austauschbaren Objektive bist du in der Lage, sowohl Weitwinkelaufnahmen von Landschaften als auch Portraitfotos mit einem Teleobjektiv aufzunehmen.
  • Die Größe des Sensors, die Verarbeitung und Qualität der mechinschen und optischen Bauteile und das Handling und die Benutzerfreundlichkeit der Technik sind die wichtigsten Kaufkriterien, die du beachten solltest.

Systemkamera Test: Das Ranking

Platz 1: Nikon D7100 DSLR

Die Nikon D7100 ist eine Systemkamera mit Spiegel im APS-C-Format. Sie bietet den anderen Spiegelreflexkameras ihres Segments die Stirn und hat mit einigen sehr nützlichen Features sogar einen kleinen Vorsprung.

Sowohl für den Hobby- als auch den Semiprofessionellen Fotografen ist die Nikon D7100 DSLR eine sinnvolle Alternative zu den do eher teuren Vollformat-Kameras. Im Folgenden erfährst du, was die Internet-Community von diesem Produkt hält und worin ihre Stärken, aber auch Schwächen liegen. So kannst du dir einen guten und soliden Ersteindruck schaffen.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Bei der Nikon D7100 handelt es sich um eine sogenannte DSLR. Das bedeutet, eine digitale Spiegelreflexkamera. Sie ist mit einem DX-CMOS-Sensor ausgestattet. Du kannst diese Systemkamera also den Crop-Formaten zuordnen. Das entspricht ungefähr dem APS-C Format von Canon.

Die D7100 kannst du getrost dem semi-professionellen Bereich der Fotografie zuordnen. Das heißt, wenn du ein Einsteiger-Modell besitzt, aber noch nicht auf Vollformat umsteigen kannst oder willst, bist du hier bestens bedient.

Wie von Nikon erwartet, kommt die D7100 in gewohnt guter Qualität. Das betrifft sowohl die Verarbeitung als auch die Optik. Wenn du bereits mit Nikon fotografierst kennst du vielleicht die für den Hersteller typische Tröpfchen-Struktur der äußeren Oberfläche.

Solltest du viel unterwegs sein, reisen, oder auch mal bei leichtem Regen fotografieren wollen, stellt das kein Problem dar. Die Magnesiumlegierung auf Ober- und Rückseite der Kamera sorgt nämlich dafür, dass sie sowohl vor Staub als auch vor Spritzwasser geschützt ist.

Beachte: Staubgeschützt bedeutet nicht, dass du sie in der Sandkiste eingraben sollst. Auch das Tauchvergnügen ist nur mit einem speziellen Unterwasser-Schutz zu empfehlen. Denn sonst fällt dein Fotografiervergnügen buchstäblich ins Wasser.

Natürlich sorgt die stabile Bauart auch dafür, dass es sich hierbei mir fast 765 Gramm nicht gerade um ein ultraleichtes Modell handelt. Die ergonomische Form und der gummierte Griff sorgen dafür, dass die D1700 angenehm in der Hand liegt und, trotz des Gewichts, nicht aus der Hand rutscht. Auch die Tasten befinden sich alle „an der richtigen Stelle“ und vermitteln einen sehr soliden Eindruck.

Betrachtet man diese Kamera von oben, sieht man auf der linken Seite das Haupt-Modus-Wahlrad. Mit ihm lassen sich, wie bei allen Spiegelreflexkameras, Einstelllungen wie Zeit-, Belichtungs- oder Programmautomatik und auch der manuelle Modus (bei dem du jede Einstellung selbst vornehmen treffen kannst), vornehmen.

In dessen Mitte befindet sich ein Sperrknopf, der vor versehentlichem Verstellen schützen soll. Mit dem Wahlrad, das darunterliegt, kannst du zwischen Bildfolge-, Leise- und Selbstauslöser-Modus switchen. Da beide Wahlräder eher schwergängig sind, empfiehlt es sich, die Kamera immer mit beiden Händen festzuhalten um ein nerviges Abrutschen zu vermeiden.

Display / Bildqualität / Autofokus

Im Vergleich mit den anderen DSLRs von Nikon, verfügt die D7100 über eines der Besten Displays. Seine Auflösung bleibt hingegen auf demselben Standard, wie die des Vorgängermodells. Die Bildqualität ist, wie sonst auch, natürlich auch vom verwendeten Objektiv abhängig. Der Autofokus bietet, vergleicht man ihn mit der Vollformat-Variante, einige Überraschungen, die ihn für fast alle Situationen anwendbar machen.

In der Nikon D7100 ist derselbe Sensor verbaut, wie auch in der etwas günstigeren D5200. Er zeichnet sich durch eine detaillierte Farbdarstellung, sowie durch gute Schärfe und Detailzeichnung, aus. Wie auch schon in der Einleitung erwähnt, kommt es aber natürlich auch immer darauf an, welches Objektiv du verwendest.

Die Erfahrung zeigt beispielsweise, dass man mit einer Festbrennweite (also nicht mit einem Zoom-Objektiv) schon auf dem richtigen Weg ist, speziell zum Beispiel in der Portraitfotografie. Bei Objektiven solltest du zusätzlich immer darauf achten, welcher Hersteller es anbietet und im Zweifelsfall immer auf Originale oder renommierte Drittanbieter zurückgreifen.

Um die Schärfe der Bilder zu steigern verzichtet Nikon bei ihrem Semi-Profi-Flaggschiff auf den eingebauten Tiefpassfilter. Das soll einerseits die Schärfe steigern und andererseits störenden Effekten vorbeugen. Laut Tests sind die JPGs der D7100 trotz massiver Kompression, die in der Natur dieses Formates liegt, von sehr guter Qualität mit kaum Bildrauschen. So soll die Qualität auch bei einem ISO-Wert von 1.600 noch durchaus vertretbar sein.

Beim Autofokus kommen 51 Fokuspunkte zum Einsatz, 15 davon sind Kreuzsensoren. Verglichen mit der D600 (Vollformat), die nur 39 Fokuspunkte (davon 9 Kreuzsensoren) zur Verfügung hat, ist das eine beträchtliche Anzahl.

Kommt es zu der Art des Autofokus’, stehen drei verschiedene Modi zur Verfügung:

  • Einzelpunkt
  • 3D-Tracking
  • Dynamische Mehrfeldmessung

Interessant ist hier beispielsweise das 3D-Tracking. Seine Funktionsweise stellt Nikon anhand eines Tennisspielers dar, der sich willkürlich in alle Richtungen bewegt.

So wird zu Beginn ein Fokuspunkt gesetzt, der das Verfolgen des Motivs ermöglichen, und so auch bei schnellen und kontinuierlichen Bewegungen die entsprechende Schärfe garantieren soll. Auch die dynamische Mehrfeldmessung soll mit 9, 21 oder allen 51 Messpunkten, für das Fotografieren unter unterschiedlichsten Bedingungen geeignet sein.

Überzeugend ist der Autofokus auch durch seine Geschwindigkeit und Präzision. Möchte man manuell scharfstellen, drückt man den Kippschalter an der linken Seite der Kamera. Die Fokushilfe im Sucher zeigt, ob das Motiv scharf gestellt wurde. Bei gedrückt halten der des Kippschalters und gleichzeitigem Drehen an den Einstellrädern kann man zwischen den unterschiedlichen Fokusmodi umschalten.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Kommt es zur Videofunktion bietet die Nikon D7100 gegenüber ihren Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil und die Laufzeit des Akkus könnte etwas besser sein, kann sich aber durchaus sehen lassen.

In Full-HD-Auflösung hast du die Möglichkeit mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde zu drehen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit mir 60 Halbbildern pro Sekunde aufzunehmen, was das Bild dann allerdings um das 1,3-fache vergrößert.

Während die Einstellungen für die Belichtung noch im Foto-Modus getroffen werden müssen, zeichnet sich die D7100 besonders durch ihre Bildschärfe und das gute Rauschverhalten aus. Die Tonaufnahme ist über ein integriertes Stereomikrofon möglich. Wie immer empfiehlt sich jedoch hier ein externes Mikrofon für den professionellen Betrieb.

Der Akku-Typ ist derselbe, wie der des Vorgängers und auch bei weiteren Modellen des Herstellers. Die zahlreichen neuen Funktionen reduzieren allerdings auch die Akkulaufzeit, sodass mit einem Ladedurchgang bis zu 1.200 Bilder mit Sucher, bis zu 530 in Live-View und ungefähr 157 Minuten Videomaterial möglich sind. Die Verbindung über beispielsweise WLAN ist mit einem zusätzlichen Adapter möglich.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 91% aller Rezensenten im Internet die Nikon D7100 DSLR positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Hohe Anzahl der Megapixel
  • Profi-Autofokus
  • Sehr gutes Rauschverhalten
  • Großes LCD-Display

Die überragende Qualität der Marke Nikon geht nicht zuletzt aus ihren generellen Bewertungen quer durck’s Netz und der professionellen Fotowelt hervor. Denn auch die Bewertung von 91% spricht für sich. Besonders den präzisen und schnellen Autofokus möchten wir aber an dieser Stelle hervorheben. Auch die Anzahl von 24 Megapixel ist durchaus beachtlich.

Das bei hohem ISO-Wert nur in geringem Maße auftretende Rauschen ist ebenso ein erheblicher Vorteil. Besonders der verhältnismäßig große LCD-Display wird bei einem branchenüblichen Standard von 2 Zoll (APS-C-Format), von den Usern als erheblicher Schritt in die „richtige Richtung“ wahrgenommen. Wenn dir diese Eigenschaften besonders wichtig sind, ist die Nikon D7100 garantiert die richtige Wahl für dich.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 5% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Sensorflecken
  • Menüführung

Bei der Analyse der allgemeinen Erfahrungen mit der Nikon D7100 fällt vereinzelt auf, dass bei dem ein oder anderen Einzelstück kleine, schwarze Flecken auf dem Sensor zu erkennen sind. Besonders bei einer hohen Wert der Blende kann dieses Problem auftreten.

Auch die im Vergleich zu anderen großen Herstellern von Systemkameras relativ komplexe Menüführung, kann für den ein oder anderen zu Verwirrung führen.

“FAQ”

Gibt es eine integrierte Timelapse-Funktion?

Ja. Nikon bietet eine Funktion mit dem Namen Intervallaufnahme. Damit lassen sich Zeitintervalle einstallen, mittele derer deine Kamera regelmäßig automatisch auslöst. Wichtig dabei ist, dass die Intervalle nicht kürzer sind, als die Belichtungszeit selbst.

Ist der Bildschirm schwenkbar?

Nein. Das Display der Nikon D7100 ist fest verbaut und lässt sich nicht verstellen.

Welches Gewinde hat die Kamera, um sie auf einem Stativ anzubringen?

Die Nikon D7100 hat, wie jede andere gängige Kamera auch, ein ¼ Zoll-Gewinde. Damit ist sie mit allen auf dem Markt erhältlichen Stativen, Schwebestativen und sonstigen Befestigungsmodulen kompatibel.

Platz 2: Canon EOS 6D DSLR

Mit der Canon EOS 6D DSLR ist Canon ein gelungenes Modell für Einsteiger in die Profifotografie gelungen. Die Vollformatkamera hat neben robustem Gehäuse und einfacher Bedienung auch noch anderes zu bieten.

Nicht nur das Rauschverhalten ist sehr gut, auch der Autofokus funktioniert präzise. Durch verschiedene Verbindungsmöglichkeiten kannst du deine Bilder oder Videos sogleich sie geschossen wurden, im Internet oder Mit freunden teilen. Zusätzlich weißt du immer genau, wo du was aufgenommen hast.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

In der Optik unterscheidet sich die Vollformatkamera nicht großartig von anderen ihrer Art. Hier werden hochwertige Materialien verwendet, die die Kamera dennoch nicht schwer werden lassen. Sie lässt sich sowohl gut in der Hand halten, als auch intuitiv bedienen.

Betrachtet man die 6D fällt auf, dass das Gehäuse mit seinen rund 1,5 Kilogramm aus einer hochwertigen Magnesium-Legierung besteht. Überzogen mit einer griffigen Beschichtung kommt diese Spiegelreflexkamera trotz des Vollformatsensors in einer verhältnismäßig kompakten Bauweise.

Der leicht kantige und etwas schmale Handgriff ist gewöhnungsbedürftig, dennoch liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Solide Klappen und Schalter sorgen gemeinsam mit ihren Dichtungen dafür, dass die Canon gegen Spritzwasser und Staub resistent ist.

Bedienung und Menüführung lassen sich als typisch bezeichnen. Wie bei allen Geräten des Herstellers ist das Menü gut überschaubar und mit logischen Bezeichnungen und Begriffen versehen. Mit dem Modus-Wahlrad, können unterschiedliche Programmautomatiken oder auch der manuelle Modus ausgewählt werden. Zusätzliche Wahlräder für Blende, Verschlusszeit und Belichtungskorrektur sind natürlich auch vorhanden.

Display / Bildqualität / Autofokus

Der Vollformatsensor mit einer Auflösung von 20 Megapixel arbeitet gut, wenn auch bei dieser Sensorgröße mehr zu erwarten wäre. Einen großen Pluspunkt gibt es für die präzise Darstellung am Display und den hellen optischen Sucher. Gutes Rauschverhalten und ein wenn auch ausbaufähiger, aber präziser Autofokus runden die Systemkamera mit Spiegel ab.

Das Display der Canon EOS 6D ist fest verbaut. Das bedeutet, dass es nicht schwenkbar ist. Natürlich macht das die Kamera noch robuster. Mit einer Größe von 3 Zoll und einer fulminanten Darstellung wirkt es nahezu aus jedem Betrachtungsweise brillant. Auch der optische Sucher ist groß, hell und zeigt Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert an.

Die für einen Vollformatsensor relativ wenigen 20 Megapixel ändern nichts an der trotzdem sehr guten Qualität der Bilder. Störendes Bildrauschen tritt erst ab ISO-Werten über 6.400 auf. Dementsprechend macht die Spiegelreflexkamera auch bei mäßigen Lichtverhältnissen gute Bilder. Das Maximum ist bei einem ISO-Wert von 102.400 erreicht, was aufgrund des erheblichen Rauschens wirklich vermieden werden sollte.

Mit 11 Autofokus-Sensoren ist die 6D diesbezüglich mäßig ausgestattet. Der mittige stellt den Kreuzsensor dar und ist mit zusätzlicher Lichtempfindlichkeit ausgestattet. Die in Rautenform angeordneten Sensoren konzentrieren sich aufgrund der geringen Anzahl auf die Bildmitte.

Trotz dieser kleinen Einschränkungen funktioniert der Autofokus hier sehr präzise und arbeitet in entsprechendem Tempo. Der Autofokus kann bei der Canon EOS 6D übrigens nicht über Live-View verwendet werden.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Riesen Vorteil: die Akkulaufzeit. So lassen sich über 2.000 Fotos schießen und fast 3 Stunden Videomaterial aufnehmen. Mit WLAN und NFC ist die Verbindung mit deinem Smartphone und auch das Teilen im Internet oder mit Freunden sofort möglich. Durch das eingebaute GPS-Modus, kannst du immer nachvollziehen, wo deine Bilder aufgenommen wurden.

Wer mit der Canon EOS 6D im Bewegtbild-Bereich unterwegs sein möchte, auf den warten in Full-HD maximal 50 Bilder pro Sekunde. Der Fokus muss im Videomodus selbst nachgezogen werden. Das ist bei der Aufnahme durch das interne Mono-Mikrofon hörbar. Deshalb empfiehlt sich ein externes Mikrofon, das über eine 3,5mm Klinkenbuchse angeschlossen werden kann.

Mit einer ordentlichen Akkulaufzeit, die für rund 2.500 Bilder ohne Blitz oder 2 Stunden und 30 Minuten Video ausreicht, ist die 6D hier wieder ganz weit vorne dabei. Was hingegen einiges an Strom verbraucht, ist die eingebaute WLAN-, NFC- und GPS-Funktion.

Wurden diese Funktionen über das Menü aktiviert, lässt sich die Kamera ganz einfach mittels passender App mit deinem Android- oder iOS-Gerät verbinden und fernsteuern. Auch Einstellungen lassen sich über das mobile Gerät verändern und die Fotos direkt auf dem Gerät speichern.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 87% aller Rezensenten im Internet die Canon EOS 6D DSLR positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Gewicht und Verarbeitung
  • GPS
  • Rauschverhalten
  • Bedienbarkeit

Die Mehrheit der User ist besonders von Gewicht und hochwertiger Verarbeitung der Canon EOS 6D überzeugt. Die Neuigkeit GPS gefällt ebenso vielen Fotografen, die mit diesem Gerät arbeiten. Auch das Rauschverhalten sorgt bei diesen, die diese Kamera verwenden für Wohlwollen. Die Canon-typische, einfache Bedienbarkeit gefällt natürlich auch.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 8% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Megapixel
  • Autofokus

Manche User hätten sich wohl ein wenig mehr erwartet von einem Vollformatsensor und auch der Autofokus mit 11 Fokussensoren überzeugt nicht jeden.

“FAQ”

Kann man das GPS auch deaktivieren?

Ja. Das GPS muss generell erst per Hand aktiviert werden.

Kann ich beim Filmen den Sucher verwenden?

Nein. Während des Filmens ist das Bild lediglich über den Bildschirm zu sehen. Der Sucher bleibt dabei dunkel.

Platz 3: Panasonic LUMIX G DMC-G6KEG-K DSLM

Eine DSLM in DSLR-Optik kann schon etwas, und das nicht nur optisch. Leicht und dennoch voller nützlicher und praktischer Funktionen sticht die Lumix DMC-G6 mit so mancher Profi-Eigenschaft hervor.

Unkomplizierte Möglichkeiten, das Gerät mit einem Smartphone oder anderen Geräten zu verbinden, sind vorhanden. Genauso wie ein verhältnismäßig schneller Autofokus. Äußerst positiv fällt nicht nur das herausragende Display, sondern auch das beträchtliche Rauschverhalten auf, das schon in die Richtung von Profi-Kameras geht.

Und auch für begeisterte Filmer bietet diese Lumix einiges an, das nicht bei jeder spiegellosen Systemkamera zu finden ist. Trotz der geringen Akkulaufzeit punktet Panasonic mit einem starken Ladegerät.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Die Lumix DMC-G6 ist eine spiegellose Systemkamera der G-Serie von Panasonic. Optisch erinnert sie etwas an eine DSLR.

Dennoch ist die wesentlich handlicher und auch das Gewicht von 400 Gramm erreicht wohl keine Spiegelreflexkamera. Aufgrund der feinen Maserung am Griff des Kunststoffgehäuses liegt die Kamera gut in der Hand.

Aufgrund der kleinen Fläche der Rückseite, kann es zum versehentlichen Drücken diverser Knöpfe kommen. So liegt beispielsweise die Display-Taste direkt unter dem rechten Daumen – hier ist etwas Feingefühl gefragt. Die Tasten sind aber generell sehr nah beieinander angeordnet und reagieren sehr schnell. Fünf dieser Tasten sind für den User frei zuweisbar, und das mit rund 40 verschiedenen Funktionen.

Zur Unterstützung wird bei der Programmierung am Display der Kamera eine Matrix eingeblendet, die anzeigt, mit welchen Funktionen die jeweiligen Tasten belegt sind. In diesem Zuge, lassen sich auch zwei unterschiedliche Setups speichern, die individuell aufrufbar sind.

Alles in Allem liegen die Knöpfe und Wahlräder sehr dicht beieinander und reagieren sofort. Für zarte Hände und ein wenig Fingerspitzengefühl aber überhaupt kein Problem.

Das Hauptmenü ist in fünf, teilweise sehr lange, Seiten unterteilt, was es etwas mühsam gestaltet, sich durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten und Konfigurationen zu wühlen. Das kann aber durch das praktische Schnellmenü umgangen werden, wenn es um die wichtigsten Dinge geht.

Display / Bildqualität / Autofokus

Ein in fast alle Richtungen ausklappbares Display lässt aus allen möglichen und unmöglichen Positionen und Perspektiven fotografieren. Die Bildqualität kann sich mehr als nur sehen lassen und der Autofokus präsentiert sich in mehreren Varianten und reagiert bei gutem Licht sehr schnell.

Das Ausklappbare Display der Lumix DMC-G7 lässt sich problemlos aufklappen, nach oben, unten und natürlich auch um 180 Grad nach vorne drehen. Bei dem Bildschirm handelt es sich um einen kapazitiven Touchscreen. Dieser reagiert somit selbst bei der geringsten Bewegung und bietet zusätzlich auch eine mögliche Gestensteuerung an.

Die über 1 Mio. Bildpunkte lassen alle geschossenen Bilder gut auf dem 3 Zoll-Display erkennen. Entgegen vielen anderen spiegellosen Systemkameras der Mittelklasse bietet die Lumix DMC-G7 auch einen elektronischen Sucher, der ebenfalls eine durchaus brauchbare Auflösung bietet und auch nicht allzu sehr verzögert. Letzteres hängt jedoch sehr von den Lichtverhältnissen ab.

Der Four-Thirds-Sensor löst 18 Megapixel auf, davon werden jedoch lediglich 16 Megapixel effektiv genutzt. Der ISO-Wert kann zwischen 160 und 25.600 eingestellt werden.

Besonders beeindruckend ist, dass massives Rauschen erst ab einem ISO-Wert von 3.200 auftritt. Mit verschiedenen Voreinstellungen im Kameramenü kann man unterschiedliche Farbprofine anwenden und so beispielsweise seht farbintensive oder flache Bilder schießen.

Wenn man nicht selber fokussieren möchte hat man bei dieser Lumix die Möglichkeit, auf verschiedene Varianten des Autofokus zurückzugreifen. Beispielsweise kann der Fokus auf eine der 23 Zonen gelegt werden oder zuvor durch Tippen auf das Display auf einem bestimmten Punkt gesetzt werden.

Das erlaubt auch das einfache Verfolgen von sich bewegenden Motiven. Wie so viel in der Fotografie spielt auch hier das Licht eine große Rolle. Abhilfe schafft ein oranges Licht – dennoch braucht der Autofokus dann etwas länger, um scharf zu stellen.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Video-Liebhaber werden die Lumix DMC-G6 mögen. Sie bietet nicht nur 50 Bilder pro Sekunde in Full-HD sondern auch jegliche wichtige Einstellungen im manuellen Modus. Kombiniert mit einem Ersatzakku und, wenn man möchte einem Smartphone oder Tablet, steht einer spannenden Foto-, oder auch Videosession nichts mehr im Wege.

Die Videofunktionen erstrecken sich von 25 Bildern in HD und sogar 50 Bildern pro Sekunde in Full-HD. Letztere bietet laut Tests die besten Film-Ergebnisse.

Die vollständige und manuelle Kontrolle aller notwendigen Parameter ist genauso möglich, wie das Anschließen eines externen Mikrofons. Ein Kopfhöreranschluss ist hingegen nicht vorhanden.

Mit voll aufgeladenem Akku sind bis zu 350 Bilder möglich, deshalb empfiehlt es sich jedenfalls, ein Ersatzakku mitzunehmen. Im Gegenzug liefert Panasonic ein äußerst leistungsfähiges Ladegerät mit, das den Ladevorgang im Vergleich zu anderen Herstellern erheblich beschleunigen soll.

Auch das Einloggen in ein Drahtlosnetzwerk und somit auch das Übertragen deiner Fotos auf’s Smartphone oder Tablet funktioniert problemlos – die NFC Funktion erleichtert diesen Vorgang nochmals. Auch kompatible TV-Geräte werden dabei unterstützt.

Mittels der App für iOS oder Android, kannst du deine Lumix auch fernsteuern. So kannst du zum Beispiel ISO-Wert oder Belichtungskorrektur einstellen.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 89% aller Rezensenten im Internet die Panasonic LUMIX G DMC-G6KEG DSLM positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Design
  • Bildqualität
  • Bedienung
  • Sucher

Besonders das Design gefällt den Usern im Internet. Auch zur Bildqualität gibt es, wenn man bedenkt, wie klein der Sensor ist, einige sehr positive Bewertungen. Die Bedienung wird häufig als sehr intuitiv und mit umfangreichen Möglichkeiten dargestellt. Besonders das schnelle Umschaltmöglichkeit vom Display auf den elektronischen Sucher und dessen Empfindlichkeitsanpassung, die man selbst einstellen kann, erfreut sich großer Beliebtheit.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 4% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Shutter Shock

Hier und da gibt es Beschwerden bezüglich des sogenannten Shutter Shocks. Dieser kann besonders bei sehr leichten Geräten aufgrund der mechanischen Bewegung beim Auslösen zu Verwacklungen und somit einer gewissen Unschärfe führen. Hierfür empfehlen sich Batteriegriffe, um das Gewicht zu erhöhen.

“FAQ”

Gibt es eine Panoramafunktion?

Ja. Die Panoramafunktion der Lumix DMC-G6 ist sogar eine äußerst gute. Sobald sie über das Menü aktiviert wurde musst du die Kamera nur noch entsprechend den Anweisungen im Halbkreis drehen. Den Rest erledigt sie alleine.

Kann ich nach dem Einschalten sofort fotografieren?

Ja. Laut Tests beträgt die Zeit zwischen Einschalten und der Möglichkeit der sofortigen Auslösung (sogar mit Fokussierung) ungefähr 1.05 Sekunden. Mehr als nur Schnappschusstrauglich also.

Gibt es eine Bulb-Funktion?

Ja. Kurz zur Erklärung, das bedeutet, dass man die Belichtungszeit selbst wählen kann. Diese Funktion kann beispielsweise beim Fotografieren des Sternenhimmels sehr hilfreich sein und lässt so jede Belichtungszeit zu, ob es nun 4 oder 10 Minuten sein sollen.

Weiters kannst du bei der Lumix DMC-G6 von Panasonic Fixbelichtungszeiten zwischen 1/4000 und 60 Sekunden einstellen, im Automatikmodus, versteht sich.

Platz 4: Sony Alpha 7 DSLM

Wer nach einer leistungsfähigen, aber kompakten spielgellosen Systemkamera sucht, wird hier fündig. Zahlreiche Funktionen für die Hobby-, aber auch Profianwendung sind vorhanden und können beide auf unkomplizierte Weise genutzt werden.

Wenn auch die Akkulaufzeit der endlosen Fotosession einen Strich durch die Rechnung macht, wartet die Sony Alpha 7 mit herausragender Bildqualität auf, die ihr, gemeinsam mit der Bedienung- und Verarbeitungsqualität keine Kamera dieser Art so schnell nachmacht.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Optimales Gewicht, ein robustes und hochwertiges Gehäuse und umfangreiche Bedienungsmöglichkeiten sind für möglichst mobile Profikameras ein Muss. Unkomplizierte Menüführung und umfassende Konfigurationsmöglichkeiten von Tasten und Menüs sind inbegriffen.

Mit knapp 500 Gramm ist die spiegellose Systemkamera von Sony ein absolutes Leichtgewicht, ohne Objektiv, versteht sich. Dazu komm der Vollformatsensor und die Magnesium-Aluminium-Legierung, die gemeinsam mit hochwertigem Kunststoff ein sehr belastbares Kameragehäuse ergibt.

Kein Knirschen, kein knarren und auch ein fester Griff schadet der Sony Alpha 7 nicht. Auch extremen Witterungsbedingungen hält sie stand. So kann man sie getrost bei hoher Luftfeuchtigkeit, leichtem Nieselregen oder in einer sehr staubigen Umgebung verwenden, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Trotz des äußerst kompakten Formats, bietet die Alpha 7 eine große Menge, sehr hilfreicher Bedienelemente. Dazu gehören beispielsweise das klassische Rad zur Belichtungskorrektur, sowie zwei Wahlräder, die sich nahezu völlig beliebig personalisieren lassen. Letztere lassen sich gegen versehentlichen Verstellen sperren.

Das Schnellmenü lässt sich mit einem Knopfdruck aufrufen und auf dem Display anzeigen. Auch die darin enthaltenen Einträge sind konfigurierbar. Sollte man allerdings doch einmal in die Verlegenheit kommen, das eigentliche Menü verwenden zu „müssen“, stößt man auf eine klare und logische Gliederung aller verfügbaren Funktionen und Einstellmöglichkeiten.

Display / Bildqualität / Autofokus

Ob man lieber auf das Display schaut oder durch den Sucher ist bei der Sony Alpha 7 kein Problem. Beide bieten eine hervorragende Auflösung und viele Einstellungsmöglichkeiten. Wenn auch kein Touchscreen, kommt man mit einigen wenigen Tasten immer schnell dahin wo man hinmöchte.

Bildqualität auf Profiniveau und gutes Rauschverhalten lassen, gemeinsam mit einem schnellen Autofokus, so manche der gängigen DSLMs und auch DSLRs, alt aussehen.

Die Sony Alpha 7 bietet neben einem großen und hochwertigen Display auch einen elektronischen Sucher. Seine feine Auslösung und der nicht zu vernachlässigende hohe Dynamikumfang machen den Sucher gemeinsam mit seinem großen Pupillenaustritt zu einem echten Prachtstück. Dazu kommt die nur minimale Verzögerung.

Wer dann doch lieber auf das Display schaut, kann jenes um fast 90 Grad nach oben, und zirka 45 Grad nach unten klappen. Somit steht auch den potentiellen Selfies nichts mehr im Weg. Auf ein Touch-Display wurde aufgrund der ausgeklügelten Tastenbelegungen verzichtet.

In Sachen Bildqualität steht die Alpha 7 den beispielsweise gängigen Vollformat-Spiegelreflexkameras keineswegs nach. Das ist auch dem äußerst leistungsfähigen Bildprozessor zu verdanken. Dazu kommen 24 Megapixel und Bildrauschen, dass sich erst über einem ISO-Wert von 3.200 bemerkbar machen.

Dafür nimmt die Detailtreue zwischen ISO-Werten von 3.200 und 6.400 um fast 50 Prozent ab. Das ISO-Maximum ist bei dieser Systemkamera mit einem Wert von 51.200 angegeben.

Auf dem 24 Megapixel-Sensor befinden sich 117 Messzeilen für einen Phasenvergleichs-Autofokus. Zur Erhöhung der Fokusgeschwindigkeit, sollen sie mit Kontrastmessung zur Seite stehen. In der Praxis zeigten Tests, dass der Autofokus der Alpha 7 deutlich schneller arbeitet, als der herkömmlicher DSLRs im Live-View-Modus.

Wenn auch der Autofokus bei guten Lichtverhältnissen gerade einmal ungefähr 0,3 Sekunden braucht um scharf zu stellen, braucht er doch, beispielsweise bei Nachtaufnahmen ein paar Anläufe mehr.

Neue Funktionen sind hier der Eye-Autofokus, der Pupillen erkenn und die Schärfe somit, wie bei Portraits gewünscht, direkt im Bereich des Auges ansiedelt. Beim Flexible-Spot-Autofokus, kann die Größe des Autofokus aus drei verschiedenen Stufen gewählt werden.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Hohe Bildrate und die Möglichkeit qualitativ hochwertige externe Tonaufnahmen zu machen, lassen die Sony Alpha 7 ein gutes Arbeitsgerät in der professionellen Videoproduktion sein. Die relativ geringe Akkulaufzeit kann durch einen zusätzlichen Akkugriff ausgemerzt werden. Verbindungs- und Einstellungsmöglichkeiten gibt es mit zahlreichen Apps natürlich auch.

Für die eher „Bewegtbild-Affinen“ hat die Sony Alpha 7 auch einiges zu bieten. So kann sie nicht nur in Full-HD 50 Bilder pro Sekunde aufnehmen, sondern sie auch auf Wunsch via HDMI, unkomprimiert auf ein externes Aufnahmegerät übertragen.

Wem das integrierte Stereomikrofon nicht ausreicht, kann die Tonaufzeichnung auch mittels Adapter auf zwei XLR-Anschlüsse erweitern. Weiters bietet die Kamera im Videomodus auch fast alle Einstellungsmöglichkeiten, die auch im Fotomodus möglich sind.

Die Akkukapazität beläuft sich bei der Alpha 7 auf 270 Aufnahmen, ohne EVF auf 340. Dies ist jedoch aufgrund der umfangreichen Funktionen und auch wegen des leistungsfähigen Suchers und Displays zu erwarten. Abhilfe schafft ein externer Akkugriff, der die Kamera nicht nur etwas schwerer macht (was manchmal recht hilfreich sein kann), sondern auch die Akkuleistung verdoppelt.

Wer nicht nur beim Fotografieren auf das Digitale setzt, sondern zudem auch immer mit Smartphone unterwegs ist, wird sich freuen.

Lädt man die PlayMemories Mobile Gratis-App herunter, lasst sich die Kamers problemlos mit deinem Smartphone steuern und die Bilder auf Wunsch, direkt auf das mobile Gerät übertragen. Zahlreiche zusätzliche Erweiterung auf mobiler Ebene sind, teils gratis, teils kostenpflichtig, ebenso möglich.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 82% aller Rezensenten im Internet die Sony Alpha 7 DSLM positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Kompakte Bauweise
  • Bildqualität
  • Video-Funktionen
  • Smartphone-Apps

Sehr oft wird von den Nutzern betont, dass die Kompakte Bauweise, gepaart mit der tollen Bildqualität durchaus bewundernswert ist. Auch die Funktionen zum Filmen lassen das Video-Herz höherschlagen. Gemeinsam mit den vielen verfügbaren Apps bewerten die User das Produkt durchaus sehr gut.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 7% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Akkulaufzeit
  • Objektivauswahl

Immer wieder taucht das Problem der geringen Akkulaufzeit auf. Das ist jedoch ein generelles Problem spiegelloser Systemkameras mit Funktionen in diesem Ausmaß und betrifft fast alle derartigen Kameras. Auch die Objektiv-Auswahl, stellt so manchen User noch nicht ganz zufrieden.

“FAQ”

Wie schnell ist der Autofokus wirklich?

Das ist pauschal nicht zu beantworten. Beim Autofokus musst du bedenken, dass es immer auf das Objektiv und die Lichtverhältnisse ankommt.

Können im Automatik-Modus JPGs und RAW gleichzeitig gespeichert werden?

Ja. Es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Dabei kannst du dir aussuchen, ob du beides gleichzeitig, nur JPGs oder nur in RAW fotografieren möchtest.

Hat die Sony Alpha 7 einen eingebauten Bildstabilisator?

Nein. Die Sony Alpha 7 hat leider keinen eingebauten Bildstabilisator. Diese Funktion ist den zugehörigen Objektiven vorbehalten.

Platz 5: Olympus E-M5 OM-D DSLM

Die spiegellose Systemkamera von Olympus ist eine gute Wahl für ambitionierte Hobby-Fotografen, in einer bereits höheren Preisklasse. Trotz einer etwas, für Olympus typischen, komplizierten Menüführung punktet die Kamera im Retrolook mit sprichwörtlicher Unverwüstbarkeit.

Die vor Spritzwasser und Staub geschützte und dementsprechend sehr gut verarbeitete Systemkamera kommt mit einer Bildqualität im oberen Mittelfeld. Zahlreiche kreative Zusatzfunktionen inbegriffen.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Trotz der, an etwas ältere und analoge Kameras erinnernden, Optik wartet die DSLM von Olympus mit einigen dann noch modernen optischen und auch funktionalen Features bei Knöpfen und Wahlrädern auf.

Sie besteht aus einem Großteil aus Metall und ist sehr gut verarbeitet. Sieht man die Dichtungen beim Öffnen der Klappen fällt auf, dass diese Systemkamera sowohl strömendem Regen, als auch einem Sandsturm standhält. Unter Wasser sollte sie jedoch, ohne des separat erhältlichen Gehäuses, nicht geraten.

Trotz der kompakten Abmessungen, lässt die Daumenmulde an der Rückseite der Kamera, sie gut in der Hand liegen. Optional kann man sie um einen zweiten Haltegriff erweitern.

Das Menü wirkt zwar modern, ist jedoch für den Erstanwender etwas kompliziert gestaltet. Einstellungen können hier sehr detailliert getroffen werden. Einige Tasten kann man an dieser Stelle auch frei mit beliebigen Funktionen belegen.

Auch die Funktionen der Wahlräder können angepasst werden. Dass die Tasten sich teilweise etwas schwammig anfühlen resultiert aus der spritzwasser- und staubdichten Bauweise des Gehäuses.

Die beiden Wahlräder sind bei normaler Haltung der Kamera gut mit dem Finger zu erreichen und lassen Belichtungszeit und blende, sowie weitere Einstellungen schnell und effektiv verändern.

Display / Bildqualität / Autofokus

Das Display ist zwar nicht schwenkbar, bietet aber, gemeinsam mit dem elektronischen Sucher, hervorragende Möglichkeiten der Bilddarstellung. Die eher mittelmäßige Bildqualität kann mit anderen Objektiven aufgewertet werden. Der Autofokus, schneller als bei mancher Profi-Kamera, hat uns definitiv überzeugt.

Je nach Vorliebe hast du bei der E-M5 OM-D entweder die Möglichkeit deine Bilder über das 3 Zoll große Display zu betrachten, oder durch den elektronischen Sucher. Beide bieten eine äußerst gute Auflösung und zeigen jeweils ein ausreichend scharfes Bild.

Zwar handelt es sich bei dem Display um einen Touchscreen, in der Praxis beschränkt sich seine Funktion auf einige wenige, wirklich nützliche Einstellungen wie das Schärfen von Aufnahmen per Fingerdruck.

Die Bildqualität bewegt sich mit ihrem Micro-Four-Thirds-Sensor und ihren 16 Megapixel laut Tests eher im Mittelfeld. Das liegt nach professioneller Beurteilung unter anderem am mitgelieferten Kit-Objektiv. Das lässt vermuten, dass mit etwas hochwertigeren Objektiven auch bessere Ergebnisse erzielt werden können.

Die Rauschempfindlichkeit wird ab ISO-Werten über 1.600 stetig ab. Generell sind bei der Kamera ISO-Werte zwischen 100 (manuell) sowie 200 (automatisch) und 25.600 möglich.

Mit dem Autofokus kann Olympus den Markt zwar nicht revolutionieren, legt aber dennoch ganz schön etwas vor. Bei entsprechenden Lichtverhältnissen, also beispielsweise bei Tageslicht, dauert dieser nämlich gerade einmal 0,22 Sekunden.

Anders als erwartet, steigt die benötigte Zeit bei Dämmerung um schlappe 0,10 Sekunden auf einen Wert von 0,32. Bei einer zwar geringen Seriendauer von 2 Sekunden gehen sich trotzdem beachtliche 8 Fotos pro Sekunde aus.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Möchte man hier und da eine Videoaufnahme machen, ist diese Systemkamera durchaus gut zu gebrauchen. In Full-HD gehen sich so im bis zu 30 Bilder pro Sekunde aus. Auch das integrierte Stereomikrofon lässt den kontinuierlich schärfenden Autofokus fast gar nicht hörbar werden. Gott sei Dank, denn einen externen Anschluss für ein Mikrofon oder Kopfhörer gibt es leider nicht.

Über das Schnellmenü kann man Parameter wie Blende oder Belichtungszeit einstellen oder den ISO-Wert setzen. Möchte man nicht Gefahr laufen, ständig den Akku wechseln zu müssen, hat man die Möglichkeit die normale Ausdauer von 330 Bildern mit dem externen Akkugriff auf das Doppelte, nämlich 660 Bilder, zu steigern.

Verbindungsmöglichkeiten gehen leider nicht über USB und HDMI hinaus. Somit bietet diese Systemkamera keine Möglichkeit dein Smartphone oder Tablet via WLAN oder NFC zu verbinden.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 87% aller Rezensenten im Internet die Olympus E-M5 OM-D DSLM positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Handling
  • Menü
  • Autofokus

Speziell, was das Handling und die Verarbeitung angeht, ist die E-M5 OM-D lauf Userbewertungen ganz vorn dabei. Zwar ist die Menüführung etwas kompliziert aufgebaut, bietet aber dafür umso mehr Einstellungsmöglichkeiten und konfigurierbare Parameter. Die Schnelligkeit des Autofokus hat offenbar nicht nur uns überzeugt, sondern auch besonders die Fotocommunity im Internet.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 8% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Kit-Objektiv
  • Rauschen

Einige User empfinden das Kit-Objektiv und die damit verbundene mäßige Qualität als störend. Ebenfalls bestätigen sie allerdings, dass dieses Problem mit anderen Objektiven, einfach zu beheben ist. Auch das Rauschen aufgrund des kleinen Sensors wird von Zeit zu Zeit bemängelt.

“FAQ”

Verfügt die Kamera über eine digitale Wasserwaage?

Ja. Sie kann über das Menü eingeblendet werden und zeigt ein Kippen in alle Richtungen an, falls vorhanden.

Sind Kreativoptionen wie der „Artfilter“ auch nachträglich anwendbar?

Nein. Derartige Einstellungen müssen bei fast allen Kameras im Vorhinein getätigt werden.

Kann die Olympus E-M5 OM-D DSLM auch in RAW fotografieren?

Ja. Im Menü kann ausgewählt werden, welches Dateiformat gespeichert werden soll.

Platz 6: Canon EOS M10 DSLM

Wie die Bezeichnung DSLM schon sagt ist die Canon EOS M10 eine spiegellose Systemkamera. Sie ist bestens für Einsteiger geeignet und ein guter Reisebegleiter. Unauffällig und kompakt, überzeugt sie dennoch durch unerwartet guter Bildqualität. Trotz geringer Akkuleistung überzeugt sie durch die unkomplizierte Konnektivität via WLAN und NFC.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Mit sehr geringem Gewicht und APS-C-Sensor hat Canon eine spiegellose Systemkamera eingeführt, die Einsteigern einen Einblick in die Fotografie geben soll. Mit der für Canon typischen hochwertigen Verarbeitung kann die eigentlich sonst so unkomplizierte Menüführung leider nicht mithalten.

Die Einsteiger-DSLM von Canon besticht nicht zuletzt durch ihr minimales Gewicht von nur 301 Gramm. Damit zählt sie zu einer der leichtesten ihrer Art. Auch das Kunststoffgehäuse ist von, für den Hersteller typischer, guter Qualität. Mit ihrer schlanken und kantigen Form kommt sie optisch fast einer Systemkamera gleich. Die M10 kommt mit einem EF-M-Objektiv 15-45mm.

Dadurch, dass sie sich eher an die Neulinge in der Fotografie richtet, ist auch die Ausstattung mit äußeren Bedienelementen sehr zurückhaltend gewählt.

Auf der Oberseite der kleinen Systemkamera befinden sich ein On/Off-Schalter, das Wahlrad mit dem man zwischen Automatik-, manuellem oder Videomodus wählen kann, der Record-Button für die Video-Funktion und ein Drehrad zum Einstellen von Verschlusszeit und Blende.

Auf der Rückseite des Geräts sind dann nochmal vier Tasten zu finden. Unter anderem ein Vierwegtaster, der Menüknopf und eine Taste zum Anzeigen der bereits aufgenommenen Bilder oder Videos. Zu guter Letzt findet sich auf der äußeren rechten Seite eine Direkttaste für den drahtlosen Bildtransfer.

Der Fokuspunkt lässt sich gut durch das Tippen auf das Display setzen, einen Sucher und auch die Möglichkeit die M10 von Canon um einen externen Sucher zu erweitern gibt es aufgrund des fehlenden Blitzschuhs nicht.

Display / Bildqualität / Autofokus

Mit fast ausschließlicher Bedienung über das Display spricht die spiegellose Systemkamera hauptsächlich die digitale Generation und äußerst interessierte User an. Bildqualität und Autofokus schaffen es durchaus Hobby-Fotografen zu überzeugen.

Mit 18 Megapixel bietet die M10 mit Klappfunktion des Displays (180 Grad) eine durchaus akzeptable Auflösung. Der ISO ist wie bei vielen Systemkameras dieser Art bis zu einem Wert von einschließlich 1.600 brauchbar und verliert danach stetig. Die künstliche Kontrastanhebung bei eher niedrigen ISO-Werten sorgt für einen knackigen Eindruck.

Beim Autofokus bietet die Canon M10 DSLM das Hybrid-CMOS-AF-System III mit insgesamt 49 Autofokus-Punkten. Die Phasendetektion erfolgt auf dem Aufnahmesensor.

Der Autofokus bestimmt zunächst die Entfernung zum Objektiv und stellt dann mittels präziser Kontrastmessung schließlich scharf. Auswählen kannst du in diesem Fall zwischen Nachführ-Autofokus, Gesichtserkennung oder der manuellen Wahl über das Autofokus-Feld.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Trotz eher geringer Akkukapazität der Canon EOS M10 DSLM, trumpft sie doch mit der Möglichkeit, einen für das Filmen doch sehr hohen ISO-Wert einzustellen, auf. Absoluter Pluspunkt ist hier die Konnektivität, denn von WLAN über NFC lässt sie keine Wünsche offen.

In Sachen Videofunktion gibt es hier eine Neuheit: Der ISO-Wert kann zwischen 100 und 12.800 eingestellt werden und kann auch noch erweitert werden. Die Verschlusszeiten bewegen sich hierbei zwischen 1/4000 und 30 Sekunden. In Full-HD schafft die M10 30 Bilder, in HD 60 Bilder in der Sekunde.

Das natürlich im NTSC-Format. Zum Filmen kann im Menü zwischen manueller und automatischer Belichtung gewählt werden und auch der Autofokus schärft während des Filmens problemlos und ohne zu ruckeln nach. In zahlreichen Tests kommt die spiegellose Canon M10 auf ungefähr 255 Bilder pro voll aufgeladenem Akku.

Ganz im Sinne der digitalen Generation bringst du die M10 nicht nur problemlos in deinem Turnbeutel oder deiner kleinen Handtasche unter, sondern kannst deine Bilder über das eingebaute WLAN-Modul auch direkt auf einen Cloud-Dienst übertragen.

Mittels NFC kannst du deine Schnappschüsse auch durch bequemes aufeinanderlegen auf dein Smartphone oder Tablet übertragen und damit nicht genug. Auch eine unkomplizierte Fernsteuerung über deine kostenlose Canon-App ist möglich.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 93% aller Rezensenten im Internet die Canon EOS M10 positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Bildqualität
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Display

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 3% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Wenige Tasten
  • Manuelle Einstellung kompliziert
“FAQ”

Hat die Canon EOS M10 einen manuellen Fokus?

Ja. Wenn auch hier und da etwas umständlich, hast du fast alle Möglichkeiten, dieselben Einstellungen vorzunehmen, wie bei anderen Systemkameras.

Kann ich mit dieser spiegellosen Systemkamera gleichzeitig filmen und fotografieren?

Ja. Du drückst einfach während des Filmens auf den Auslöser. Allerdings ist das Bild dann ebenso im 16:9 Format.

Zum Vergleich hier die maximalen Auflösungen:

  • Fotomodus (3:2): 5184 x 3458 Pixel
  • Videomodus (16:9): 5184 x 2912 Pixel

Kann man für diese Kamera jedes Canon-Objektiv benutzen?

Theoretisch ja. Da bei diesem System EF-M-Objektive verwendet werden, benötigst du einen passenden Adapter. Sei dir aber dessen bewusst, dass dann aber auch beispielsweise die Geschwindigkeit des Autofokus langsamer werden kann.

Platz 7: Canon EOS M3 DSLM

Mit kompaktem Gehäuse und gutem Sensor für entsprechende Bildqualität hat Canon mit der EOS M3 eine gute Einsteigerkamera auf den Markt gebracht. Ein objektivabhängiger aber dennoch guter und schneller Autofokus und einfache und personalisierbare Bedienung macht sie für den alltäglichen und unkomplizierten Gebrauch einsetzbar. Lediglich der Full-HD-Modus und die Akkulaufzeit sind nicht ganz überzeugend.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Typisch für Canon macht die EOS M3 eine gute Optik. Solide Verarbeitung und hochwertige Materialien sind vorhanden und machen diese Systemkamera zu einem Premiumprodukt.

Dadurch, dass sie sehr klein ist, passt sie in jede kleine Handtasche, vom Rucksack ganz zu schweigen. Genau aus diesem Grund, sollte man aber auch aufpassen, dass man die M3 beim Fotografieren nicht zu locker hält, denn sonst kann der Schnappschuss nach hinten losgehen und die Kamera, die teils aus Kunststoff besteht, macht kein so gutes Bild mehr.

Der Nachfolger der Canon EOS M ist ebenfalls eine spiegellose Systemkamera mit APS-C-Sensor. Sie macht einen hervorragenden ersten Eindruck, wenn es um die Verarbeitung geht. Das Gehäuse setzt sich hier aus Kunststoff auf der Vorderseite, und einer Magnesiumlegierung auf der Hinterseite zusammen.

Die Bedienelemente, also Knöpfe und Wahlräder sind fast zur Gänze im Gehäuse versenkt. Das erschwert zwar das versehentliche Ändern deiner Einstellungen, erschwert aber auch, dass du überhaupt welche vornehmen kannst.

Die Wahlräder für Blende und Verschlusszeit befinden sich nahe des Auslösers und sind so zumindest einfach mit dem Daumen zu erreichen. Pluspunkt sind drei, vom User frei mit 15 Funktionen belegbare Tasten: FN-Taste, Bildlösch-Taste und Direktvideoaufnahme-Taste.

Der integrierte Blitz kann über einen seitlichen Schiebeschalter ausgeklappt werden. Beim Ausklappen solltest du allerdings sehen, dass der Blitzkopf nirgends hängen bleibt.

Mit dem Modus-Wahlrad kannst du zwischen unterschiedlichen Automatiken und auch dem manuellen Modus umschalten. Auch die Wahlräder für Blende und Verschlusszeit erleichtern die Bedienung erheblich und ersparen dir ein mühsames Durchklicken des Menüs.

Display / Bildqualität / Autofokus

Ein bewegliches, großes Display, umfassende Möglichkeiten zur Personalisierung und eine beachtliche Anzahl an Megapixel machen nicht nur das generelle Fotografieren interessanter.

Diese Komponenten erhöhen auch den Spaßfaktor, wenn man auch gerne mal selbst auf dem Bild ist. Die beträchtliche Anzahl von 24 Megapixel und der meist schnelle Autofokus rundet das technische Angebot der spiegellosen Canon EOS M3 ab.

Der Touchscreen hat eine Grüße von 3 Zoll. Nach oben hin kann es bis zu 180 Grad gedreht werden, nach unten lediglich 45 Grad. Dabei liegt allerdings ein Kabelstrang frei und die Stabilität darf ebenfalls in Frage gestellt werden.

Anders als bei manchem Smartphone, gibt es bei der M3 keine Möglichkeit eine automatische Helligkeitsanpassung einzustellen. Dafür kann man selbst wählen, wie hell man sein Display haben möchte und das empfinden wir als Vorteil.

Den ISO-Wert kannst du zwischen 100 und 12.800 stufenweise einstellen. Optional kann er auf 25.600 erweitert werden. Beachte aber, dass auch hier wie bei den meisten Systemkameras dieser Art, spätestens ab einem ISO-Wert von 1.600 deutliches Rauschen im Bild erkennbar wird.

Bei guten Lichtverhältnissen ist die Farbdarstellung durchaus okay, könnte aber genau wie der Dynamitbereich eine Spur besser sein. Bei künstlichem Licht oder starker Bewölkung sollte der ISO-Wert etwas höher sein oder die Kamera bei einer längeren Belichtungszeit (natürlich nur bei statischen Motiven oder einer gewollten Langzeitbelichtung) auf einem Stativ befestigt sei.

Die Canon EOS M3 bietet im Autofokus 49 Fokuspunkte zur Messung. Dabei soll er zusätzlich 6,1-mal so schnell sein, wie der ihres Vorgängers. Diese Schnelligkeit ist jedoch maßgeblich vom verwendeten Objektiv abhängig.

So können beispielsweise mit dem Kit-Objektiv gute Autofokus-Zeiten eingehalten werden. Bei der Verwendung mit Spezial-Objektiven oder gar Adaptern um Objektive anderer Systeme verwenden zu können, sollte man aber vorsichtig sein.

Der Fotograf kann hier zwischen der Verwendung aller Fokuspunkte und eins Fokusbereiches, der verschoben werden kann, wählen. Mit ersterem wurden in Tests teils bessere Ergebnisse erreicht. Besonders bei Portraits kommt man bei der Verwendung aller Punkte, in Verbindung mit der automatischen Gesichtserkennung, zu guten Ergebnissen.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Das Drehen kurzer Videos ist auch mit der Canon EOS M3 möglich. Dabei, und auch bei der Motivsuche sollte man allerdings schnell sein, denn der Akku hält nicht sehr lange. Großer Pluspunkt ist wiederrum die Verbindungsmöglichkeiten via WLAN und NFC. Gut geeignet also, um deinen Streetart-Schnappschuss gleich mit deinen Freunden zu teilen.

Für die Videofunktion kannst du dir aussuchen, ob du im Automatikmodus filmen oder doch lieber den manuellen verwenden möchtest. Bei letzterem kannst du umfangreiche Einstellungen selbst vornehmen. Tatsächlich verfügt die Canon EOS M3 über einen 3,5mm Klinken- sowie einen HDMI-Anschluss.

In HD kannst du mit maximal 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen, in Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde. Leider ist das Filmen in Full-HD mit der M3 nicht sehr zu empfehlen, da das Bild leicht zu stottern beginnt und bald unscharf wirkt.

Das schnelle Reagieren der spiegellosen Systemkamera auf Tasteneingaben des Users, die flotte Bereitschaft nach dem Einschalten und schnelle Serienbilder gehen allerdings sehr auf die Akkuleistung. So sind laut Herstellerangaben lediglich 250 Aufnahmen möglich, bis dich dein Akku im Stich lässt.

Die Prozentanzeige lässt dich aber rechtzeitig wissen, wann du deinen Ersatzakku herauskramen, oder die Kamera wieder aufladen solltest.

Möchtest du seine Schnappschüsse gleich im Internet teilen oder verschicken, kannst du die Canon EOS M3 bequem via WLAN oder NFC mit deinem Smartphone oder Tablet verbinden. Dazu ist lediglich die richtige App des Herstellers notwendig.

Natürlich kannst du beides hier auch als Fernauslöser verwenden. Beachte aber, dass die Bilddarstellung am Smartphone oder Tablet fehlerhaft sein kann. Verbinde die beiden Geräte im Zweifelsfall erst, wenn du die richtigen Einstellungen an der Kamera getroffen hast.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 79% aller Rezensenten im Internet die Canon EOS M3 DSLM positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Gutes Kit-Objektiv
  • kompakte Bauweise
  • Bildqualität

Besonders das enthaltene Kit-Objektiv überzeugt die User durch den wirklich schnellen Autofokus. Das geringe Gewicht und die kompakte Form sprechen auch in den Bewertungen im Internet dafür, dass die M3 sehr gut zum Reisen geeignet ist. Auch von den 24 Megapixel und der guten Farbdarstellung sind die Fotografen oft begeistert.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 12% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Kein Anschluss für kabelgebundenen Fernauslöser
  • Auto-ISO-Modus

So mancher User kann sich nicht damit anfreunden, dass man die Canon EOS M3 nur per Smartphone fernauslösen kann. Der ISO wird laut mancher Rezensionen im Automatik-Modus etwas zu hoch berechnet.

“FAQ”

Kann ich mit der M3 direkt in Schwarzweiß fotografieren?

Ja. Du kannst verschiedenste Farbstile einstellen und auch deine eigenen Einstellungen und Presets speichern.

Kann die Kamera über USB aufgeladen werden?

Nein. Leider kann nur der entfernte Akku im dafür mitgelieferten Akkuladegerät aufgeladen werden. Dies erfordert allerdings nur zwei Handgriffe, aber zugegeben, eine Steckdose braucht man trotzdem. Kameras, die über USB aufgeladen werden können sind jedoch eher selten zu finden.

Kann die Kamera während des Benutzens aufgeladen werden?

Ja, theoretisch. Denn um die M3 während der Verwendung mit externem Strom zu versorgen benötigst du ein separat erhältliches Adaptergerät. Dieses Gerät wird dann an das Stromnetz angeschlossen und statt des Akkus verwendet.

Platz 8: Panasonic LUMIX G DMC-GF7KEG-S DSLM

Die LUMIX G DMC-GF7KEG von Panasonic ist perfekt für jeden Fotografen, der selbst mit auf das Bild möchte. Eine neue und innovative Auslösemöglichkeit macht sie zu einem kleinen, leistungsfähigen und genau für seine Anwendungsgebiete geeigneten Tool mit riesen Spaßfaktor.

Der Einfachheit halber werden wir den Namen im Folgenden mit Lumix DMC-GF7 abkürzen.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Die Lumix DMC-GF7 ist eine spiegellose Systemkamera und wird dementsprechend auch als DSLM bezeichnet.

Das edle und gleichzeitig kompakte sowie auf den ersten Blick unscheinbare Gehäuse macht sie zum idealen Begleiter für deinen Städtetrip oder eine Reise mit dem Rucksack bei dem am besten jedes Gramm und jeder Zentimeter im Rucksack eingespart wird.

Mit ihrem Live-MOS-Sensor reiht sie die Lumix DMC-GF7 in die Kategorie der APS-C-Formate ein. Da dieser Begriff APS-C ursprünglich von der Firma Canon eingeführt wurde, spricht man in diesem Zusammenhang auch von einem Crop-Format.

Sie wird im handlichen und modernen Design geliefert und stellt mit gerade einmal 340 Gramm, ein echtes Leichtgewicht dar. Dafür ist aber nicht nur die grundsätzlich schon kompakte Bauweise verantwortlich, sondern auch der nicht vorhandene Spiegel.

Mit übersichtlich angeordneten Tasten und Wahlrädern an der Oberseite des Gehäuses, lässt die Lumix DMC-GF7 keinen Spielraum für Verwirrung, sodass man auf den ersten Blick sieht, was man von ihr erwarten kann, und was nicht. Neben dem Modus-Wahlrad und drei weiteren Tasten befinden sich vier weitere, ins Gehäuse eingelassene, Tasten für zusätzliche Funktionen und ein Vierwegtaster mit Drehfunktion.

Da die Tasten vollständig in das Gehäuse eingelassen sind, lässt sich unbeabsichtigtes Drücken gut vermeiden. Lediglich die genaue Kennzeichnung der jeweiligen Bedienelemente ist nicht ganz deutlich zu erkennen.

Display / Bildqualität / Autofokus

Ein gutes Display, unter anderem darauf ausgelegt, im Selfie-Modus zu arbeiten und knackige 16 Megapixel werden um einen Autofokus mit 23 Messpunkten und verschiedenen Modi ergänzt.

Auf dem bis zum Anschlag schwenkbaren 3 Zoll-Display werden Helligkeit, Farben und Kontrast ausreichend sauber dargestellt. Das Touchdisplay ist somit bestens für Selfies geeignet, was Panasonic nach eigenen Angaben sehr wichtig war.

Da die Symbole auf dem Bildschirm dennoch relativ klein sind, kann die Bedienung hier, vor allem bei starker Sonneneinstrahlung zur Herausforderung werden. Schriftgröße und Menüführung hingegen, sind angenehm zu bedienen und fallen somit positiv auf.

Die 16 Megapixel und der Venus-Bildprozessor liefern zwischen ISO-Werte von 100 und 400 durchaus brauchbare Ergebnisse, darüber kommt es teilweise zu Problemen bei der Grenzauflösung. Das Rauschverhalten der Lumix DMC-GF7 kann bis zu einem ISO-Wert von 1.600 als gut bezeichnet werden. Darüber liegende Werte sind nicht zu empfehlen.

Die 23 Messpunkte mit Kontrast-Autofokus bieten neben der automatischen Mehrfeldmessung auch Verfolgungs-Autofokus, Einzelfeld-Autofokus und Touch-Autofokus an. Im Vergleich bewegt sich die Autofokus-Geschwindigkeit hier im Mittleren Bereich.

Im lautlosen Modus wird nur der elektronische Verschluss verwendet und arbeitet somit geräuschlos. Wird der elektromechanische Verschluss verwendet, sind Belichtungszeiten bis zu 1/16.000 pro Sekunde möglich.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Einfache Bedienung im Videomodus ist ein großer Pluspunkt. Und auch trotz der geringen Akkulaufzeit lässt dich die Lumix DMC-GF7, natürlich in Verbindung mit deinem Smartphone, deine Fotos bequem von unterwegs teilen.

Im NTSC-Modus kannst du mit 60 Bildern pro Sekunde in Full-HD drehen, der aufregenden Urlaubs-SloMo steht also nichts mehr im Wege. Und auch ein kontinuierlicher Autofokus ist während laufender Aufnahme möglich. Der Ton wird mit dem eingebauten Stereomikrofon aufgenommen.

Trotz allem solltest du dir bei der Lumix DMC-GF7 im Vorhinein ganz genau überlegen, was du fotografierst oder filmst, denn bei voll aufgeladenem Akku sind maximal 390 Auslösungen und höchstens 91 Videominuten möglich. Serienaufnahme und Bilder im RAW-Format erhöhen ebenfalls den Verbrauch.

Trotz des fehlenden NFC-Moduls, kannst du deine Schnappschüsse und Filme mit der richtigen Smartphone-App und eingeschaltetem WLAN, direkt auf dein Smartphone oder Tablet ziehen. Die Verbindung kann ganz einfach über das Drücken der WiFi-Taste oder das Scannen des QR-Codes hergestellt werden.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 67% aller Rezensenten im Internet die Panasonic LUMIX G DMC-GF7KEG positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Kompakte Bauweise
  • Geringes Gewicht
  • Schwenkbares Display

Besonders, wenn um ihre Kompakte Bauweise geht, ist die Lumix DMC-GF7 in der Hobby-Community der absolute Renner. Dazu kommt natürlich noch das geringe Gewicht. Das macht sie zum idealen Begleiter für Reisende, die nur das Nötigste bei sich haben und trotzdem tolle Aufnahmen machen wollen.

Das um 180 Grad schwenkbare Display rundet das Konzept der selfie-tauglichen Systemkamera von Panasonic ab und gefällt den Benutzern laut Bewertungen außerordentlich gut.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 11% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Ton bei Videoaufzeichnung
  • Akkulaufzeit

Bei der Tonaufzeichnung im Rahmen der Videofunktion kommt es anscheinend immer wieder zur Einstreuung diverser Brummgeräusche. Dieses Problem kann jedoch auch bei jeder anderen Kamera auftreten. Leider gibt es aber in diesem Fall keine Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschließen.

Auch die geringe Akkulaufzeit stößt manchem User auf. Die rund 400 Fotos und 90 Minuten Video können, hat man keinen Ersatzakku dabei, schnell zur Qual werden.

“FAQ”

Welchen Objektivanschluss hat die Lumix DMC-GF7?

Die Kamera verfügt über einen Micro-Four-Thirds-Anschluss. Es handelt sich um ein Bajonett-System, das von Panasonic und Olympus vorgestellt wurde und von beiden angeboten und verwendet wird. Auch der Objektivhersteller Sigma bietet Objektive für dieses Bajonett-Format an.

Welche Materialien wurden bei dieser Kamera verwendet?

Das Gehäuse besteht zur Gänze aus Kunststoff. Umhüllt ist es mit Kunstleder, das in verschiedenen Farben wie schwarz, braun oder pink erhältlich ist.

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Folgende Komponenten sind enthalten:

  • Panasonic DE-A98A Ladegerät für Spezial-Akkus
  • Panasonic DMW-BLG10E Spezial-Akku
  • Li-Ion-Akku
  • Ladegerät
  • USB-Anschlusskabel
  • Tragegurt
  • Kamerasoftware/Bildbearbeitungssoftware

Optional erhältlich sind unter anderem:

  • Li-Ion-Ersatz-Akku
  • Netzgerät
  • Wechselspeicherkarte

Platz 9: Nikon 1 J5 DSLM

Die kompakte spiegellose Systemkamera von Nikon ist definitiv einfach zu bedienen. Komplett aus Kunststoff bestehend, wirkt die Kamera dennoch sehr robust. Die Bedienung ist einfach und lässt die notwendigsten Einstellungen vornehmen.

Der schnelle Autofokus und die hohe Anzahl an Megapixel lassen durchaus über das mäßige Rauschverhalten bei hohem ISO-Wert hinwegsehen, genauso wie die qualitativ ansprechende, zwar eingeschränkte, aber gute Videofunktion.

Redaktionelle Einschätzung

Art / Optik und Verarbeitung / Handling und Bedienung

Bei der Nikon 1 J5 handelt es sich um eine spiegellose Systemkamera, mit der Nikon nicht nur vom herstellerüblichen Design abweicht, sondern auch seine Menüführung revolutioniert. Das kompakte Format und die intuitive Bedienweise machen sie zu einem guten Begleiter für Hobby-Fotografen.

Mit ihren Maßen von 6×10 Zentimetern unterscheidet sich die Mini-Systemkamera lediglich durch das austauschbare Objektiv und ihren Funktionsumfang von herkömmlichen Systemkameras. Gerade jenen soll sie laut Hersteller Konkurrenz machen.

Das Gewicht mit 340 Gramm (inklusive Objektiv) liegt nicht zuletzt am Kunststoffgehäuse, das jedoch durchaus robust anmutet. Nur das Objektivbajonett besteht aus Metall. Der Haltekomfort ist Großteils dem Leder auf der Vorderseite um am Haltegriff zu verdanken.

Mit einem kleinen Hebel am Auslöser lässt sich die Kamera ganz einfach ein- und ausschalten. Das obere Daumenrad kann man mit dem Finger gut erreichen. In dessen Mitte ist der Startknopf für Videoaufnahmen.

Auf der Rückseite der Kamera befindet sich ein Vierwegwahlschalter. Gemeinsam mit den restlichen Knöpfen ergibt das insgesamt neun Knöpfe. Der Fn-Knopf an der Seite des Bajonetts ist auf den ersten Blick etwas unscheinbar.

Im Menü der kleinen Nikon gibt es nicht allzu viele Einstellungsmöglichkeiten, was aber wiederum zur Übersichtlichkeit beiträgt. Mittels der F-Taste an der Rückseite der Kamera kann ein Schnellmenü aufgerufen werden, das die wichtigsten Einstellungen, wie Weißabgleich, Fokusmodus oder Belichtungsmessung anzeigt.

Eine Möglichkeit, auf dem Display alle Informationen auszublenden und so eine klare Sicht auf das Motiv zu haben, ist leider nicht vorhanden. In den verschiedenen Kreativ-Modi sind neben einigen Filtern auch eine Panoramafunktion und der HDR-Modus enthalten.

Display / Bildqualität / Autofokus

Die Beweglichkeit des Displays ist durchaus gut und auch die Bildqualität hat nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Modi und auch wegen der 20 Megapixel einiges zu bieten. Der präzise Autofokus kann ruhig dem manuellen vorgezogen werden.

Zwar muss die Kanon 1 J5 auf einen elektronischen Sucher verzichten, bietet aber trotz kompakter Abmessungen ein knapp 3 Zoll großes Display mit guter Auflösung. Dieses ist, für Überkopf-Aufnahmen 80 Grad und für Selfies bis zu 180 Grad schwenkbar.

Der 20 Megapixel auflösende CMOS-Sensor liefert, bedenkt man Funktionen und Kompaktheit der Kamera, wirklich gute Bilder. Beachten solltest du allerdings, dass der Sensor ISO-Werte über 1.600, nicht mehr ohne deutlichem Rauschen verarbeiten kann. Auch die Detailtreue kann nicht ganz mit anderen spiegellosen Systemkameras dieser Klasse mithalten.

Kommt es zum Autofokus, kann man sagen, dass dieser mit seinen 171 Messpunkten ausreichend schnell scharfstellt. Der manuelle Fokus kann nicht ganz mit den auf dem Sensor integrierten Phasen-Autofokus-Sensoren mithalten und ist daher eher nicht zu empfehlen.

Videofunktionen / Akkuleistung / Konnektivität

Wem Full-HD „genug“ ist und wer seine Videos und Bilder von unterwegs aus bereitstellen oder teilen möchte, ist mit der Nikon 1 J5 gut bedient. Der Akku ist verbesserungswürdig, Ersatz-Akkus gibt es aber zu relativ moderaten Preisen.

Die angepriesene 4K-Funktion stößt schnell an ihre Grenzen, denn die pro Sekunden möglichen 15 Bilder lassen das Bild leicht stocken. Das Ultra-HD Filmerlebnis bleibt somit aus. Besser hingegen funktioniert die Aufnahme in Full-HD mit 60 Bildern in der Sekunde.

Belichtung und Fokus passen sich nahezu geräuschlos der Kameraführung an. Auch Zeitraffer und sogar Zeitlupenaufnahmen sind mit der Nikon 1 J5 möglich. Letztere aber natürlich mit deutlichen Einbußen, was die Auflösung betrifft. Aufzurufen ist das ganze einfach im Kameramenü. Der extern aufzuladende Lithium-Ionen-Akku reicht für ungefähr 250 Bilder.

Verbinden kannst du die kleine Systemkamera ganz einfach über WLAN und/oder NFC mit deinem Smartphone oder Tablet. So kannst du bequem von unterwegs alle Fotos und Videos mit deinen Freunden teilen.

Mit der passenden App für Android oder iOS kannst du deine Nikon sogar aus der Ferne auslösen. Steht sie dann beispielsweise auf einem Stativ, kannst du sie ohne Angst vor Verwacklungen auslösen. Andere Funktionen können nicht vom mobilen Gerät gesteuert werden.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 61% aller Rezensenten im Internet die Nikon 1 J5 DSLM positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Kompaktheit und Handling
  • Auslösegeschwindigkeit
  • Autofokus

Positiv fällt den meisten Usern die Kompaktheit und das geringe Gewicht auf. Auch das Gehäuse ist, laut der Bewertungen der Community trotz Kunststoff, sehr solide. Auch von der Auslösegeschwindigkeit sind viele überzeugt, genauso wie vom schnellen Autofokus.

Negativ, also mir einem oder zwei Sternen wird das Produkt aktuell in rund 17% aller Rezensionen bewertet.

Dabei wurden immer wieder folgende Punkte als negativ angemerkt:

  • Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen

Manche User beklagen sich über das entstehende Rauschen des Bildsensors. Jener ist relativ klein und deshalb ab ISO-Werten über 800 beziehungsweise 1.600 kaum noch zu gebrauchen.

  • Elektronischer Zoom am Kit-Objektiv

Das Mitgelieferte Kit-Objektiv überzeugt so manches Mitglied der Internet-Community nicht so ganz. Hier schaffen andere Objektive laut Erfahrungsberichten aber durchwegs Abhilfe.

“FAQ”

Kann ich mit dieser Systemkamera in RAW fotografieren?

Ja. Das kann unseres Wissens nach, jede digitale Systemkamera. Einzustellen ist dieses Format ganz einfach im Menü.

Welche Objektive kann ich mit der Nikon 1 J5 DSLM verwenden?

Einige. Alle kompatiblen Objektive hier aufzuzählen würde definitiv den Rahmen sprengen. Die Krux liegt im Adapter. Denn mit dem passenden Adapter, kann fast jedes Objektiv verwendet werden. Dann ist’s aber auch wieder vorbei mit der Kompaktheit. Und auch der Autofokus wird darunter leiden. Achte auch darauf, dass sehr niedrige Brennweiten bei solch einem kleinen Sensor, fast gar nichts bringen.

Kann man bei dieser Kamera ein externes Mikrofon anschließen?

Nein. Die Audioaufnahme beschränkt sich hier wirklich nur auf das eingebaute Stereomikrofon.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Systemkamera kaufst

Welche Objektive kann ich mit einer Systemkamera verwenden?

Wie der Name Systemkamera schon sagt, handelt es sich um ein in sich stimmiges System. Das bedeutet, dass man innerhalb eines Systems, jedes beliebige Objektiv verwenden kann. Aber was ist ein solches Kamerasystem?

Systemkamera Objektiv

Kamerasysteme bestehen aus einer Fotokamera und dem mit ihr kompatiblen Zubehör. Diese Bezeichnung gab es, beziehungsweise gibt es in der Analogfotografie wie in der digitalen. (Foto: Felipe P. Lima Rizo / unsplash.com)

Ein eindeutiges Merkmal für eine Systemkamera ist beispielsweise ein austauschbares Objektiv. Dies lässt somit auch die eindeutige Unterscheidung zwischen System- und Kompaktkamera zu.

So werden vor allem im „unteren“ Preissegment meist Kameras mit einem sogenannten Kit-Objektiv angeboten und im oberen oft lediglich das Gehäuse. Jegliches Zubehör wie Objektive oder Blitzgeräte für das jeweilige System sind separat erhältlich.

Die Standardkomponenten einer Systemkamera belaufen sich, ob nun mit Spiegel oder ohne, meistens auf das Gehäuse, den Bildsensor, einen optischen oder elektronischen Sucher und/oder ein Display. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit diverse Einstellungen vorzunehmen, wie zum Beispiel die Belichtung oder den manuellen Fokus. Ohne diese wäre professionelle Fotografie nahezu unmöglich.

Da der Trend zur Systemkamera steigt, sind die Hersteller bemüht, mehrere passende Objektive für verschiedene Modelle zu liefern.

Welches Zubehör gibt es für Systemkameras?

Es gibt wohl kaum eine andere Produktsparte, in der es so zahlreiche Drittanbieter und unterschiedliche zubehörformen gibt, wie in der Fotografie. Egal ob digital oder analog, es gibt unzählige Wechselobjektive, Blitzgeräte und Erweiterungen wie zum Beispiel Filter.

Besonders Objektive gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, beziehungsweise Brennweiten und Preiskategorien. So kann man zwischen verschiedensten Herstellern, Qualitätsstufen und Preisen wählen. Besonders aber auf die Qualität sollte man in diesem Fall achten. So schadet es nicht, besonders hier auf die Geschwindigkeit des Autofokus, die Verarbeitung und das Material zu achten.

Natürlich gibt es noch zahllose weitere Arten von Zubehör. Dazu gehören jegliche Stativvarianten zum Fotografieren und Filmen, Lichtaufsätze für Videodrehs, Mikrofonlösungen, Halterungen für Bein, Hand, Gürtel und Schulter, Taschen oder Rucksäcke und verschiedenste Ausführungen von Speicherkarten, was Größe und Geschwindigkeit betrifft.

Wo kann ich eine Systemkamera kaufen?

Kameras im Allgemeinen kann man so gut wie in jedem Elektrofachhandel kaufen. Im digitalen Zeitalter macht der sorgfältige Vergleich mit diversen Internetanbietern und Online-Portalen jedoch auf jeden Fall Sinn.

So kann man bei speziellen Aktionen auf Amazon oder anderen Plattformen teils deutliche Preisunterschiede entdecken. Und auch auf ebay findet man, mit etwas Geduld und dem richtigen Auge, teils wirklich gut erhaltene, etwas ältere aber verhältnismäßig preiswerte Modelle.

Im Allgemeinen sollte man beim Kauf einer Systemkamera, insbesondere auf Grund des doch nicht geringen finanziellen Aufwands, einen Rat befolgen: in die Hand nehmen, ausprobieren, recherchieren, bestellen.

In den folgenden Online-Shops findest du verschiedenste Systemkamera Modelle von verschiedenen Anbietern zu unterschiedlichen Preisen, egal ob du Profi-, Hobby- oder Amateurfotograf bist:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Mediamarkt
  • Saturn

Alle Systemkameras, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

Was kostet eine Systemkamera?

Die Preise der unterschiedlichen Systemkameras variieren stark. Dabei kommt es auf einige Dinge an. Wieviel eine Systemkamera kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Eine große Rolle spielt hier ob mit oder ohne Spiegel, also ob DSLR oder DSLM. Den höchsten Einfluss hat jedoch die Sensorgröße. So kann ein Vollformatsensor gleich einen preislichen Unterschied von mehreren Hundert Euro verursachen.

Typ Preis
Vollformat mit Spiegel ab ca. 1.100 Euro (ohne Objektiv)
APS-C mit Spiegel ab ca. 380 Euro (mit Objektiv)
Vollformat ohne Spiegel ab ca. 830 Euro (ohne Objektiv)
APS-C ohne Spiegel ab ca. 220 Euro (mit Objektiv)

In den meisten Fällen muss man sagen, dass es nahezu keine „schlechten“ Kamerahersteller gibt. Aber natürlich gibt es qualitative Unterschiede, weshalb es sich lohnt, die ein oder andere Minute in einen sinnvollen Vergleich zu investieren.

Entscheidung: Welche Arten von Systemkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bevor du dir eine Systemkamera zulegst, solltest du dir ein paar Gedanken über die folgenden Begriffe machen:

  • Mit Spiegel
  • Ohne Spiegel
  • APS-C
  • Vollformat

Entgegen des allgemeinen Glaubens bezeichnet der Begriff Systemkamera, wie der Name schon sagt, ein in sich geschlossenes System. Dabei geht es um ein Gehäuse, auf das alle für das System geeigneten Objektive passen. Das umfasst sowohl Spiegelreflexkameras als auch spiegellose Kameras.

Natürlich gibt es auch noch einige andere Begriffe, über die du dir im Klaren sein solltest, bevor du dir eine neue Kamera zulegst. Deshalb soll dir der folgende Abschnitt soll dir einen Überblick über die grundlegend unterschiedlichen Bauweisen geben.

Was ist eine Systemkamera mit Spiegel und worin liegen ihre Vor- und Nachteile im Vergleich zu einer analogen Kamera?

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: eine Systemkamera mit Spiegel ist eine Spiegelreflexkamera. Die Kamera mit der Abkürzung „DSLR“ (engl. Digital single lens reflex) gilt als das Maß aller Dinge, wenn es um Profifotografie geht.

Systemkamera Stroh

Die generelle Funktionsweise einer Systemkamera mit Spiegel besteht darin, dass das einfallende Licht, welches die Linse (also das Objektiv) durchdringt, auf den Spiegel fällt. (Foto: Allef Vinicius / unsplash.com)

Dieser Spiegel ist kippbar, erstens in Richtung des Suchers, damit der Fotograf sieht, was später auf seinem Bild abgebildet sein wird. Um das Bild nun aber digitalisieren zu können wird der Spiegel beim Drücken des Auslösers, in Richtung des Bildsensors gedreht, sodass am Ende eine digitale Aufnahme entsteht.

Vorteile

  • Hohe Geschwindigkeit
  • Optischer Sucher
  • Profi-Bildqualität
  • Viele einstellbare Parameter

Nachteile

  • Gewicht
  • Oft Sperrig
  • Hoher Preis

Im Vergleich zur analogen Fotografie bietet dieses – im vorhergehenden Absatz sehr vereinfacht dargestellte System – viele Vorteile. Du bist im Gegensatz zu einer analogen Kamera nicht an Material wie Filme gebunden. Auch das finale Produkt, wenn auch unbearbeitet, ist nahezu sofort greifbar.

Beispielsweise kann über WLAN-Funktionen sofort auf das fertige Bild zugegriffen werden. Es muss so nicht gewartet werden, bis ein Foto entwickelt wurde, weil die Fotos lediglich von der Speicherkarte auf den Computer übertragen werden müssen. Der wohl größte Nachteil ist hierbei aber wohl das nicht zu vernachlässigende Gewicht.

Was ist eine Systemkamera ohne Spiegel und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

In den letzten Jahren haben die „Big Player“ der Fotobranche eine sagenhafte Entwicklungsperformance hingelegt. Nicht nur bei Spiegelreflexkameras gibt es rasante Entwicklungen. Man braucht nicht zwingend einen Spiegel um einen Moment einfangen zu können.

Hier kommen die sogenannten spiegellosen Systemkameras ins Spiel. Sie sind wesentlich kompakter als DSLRs. Dennoch kann man ganz im Sinne eines in sich stimmigen Systems, jegliche passenden Objektive verwenden.

Wie schon erwähnt, bieten Spiegellose Systemkameras – auch DSLM genannt (engl. Digital single lense mirrorless) – durch wesentlich kompaktere Abmessungen eine gute Alternative zu jenen mit Spiegel. Dafür verantwortlich ist unter anderem auch der Verzicht auf diverse Bauteile, wie beispielsweise optische Sucher.

Auch in Sachen Bildqualität kann man sagen, natürlich abhängig von der jeweiligen Preiskategorie, dass heute keinerlei Abstriche mehr gemacht werden müssen.

Vorteile

  • Kompakte Bauweise und geringes Gewicht
  • Sehr gute Bildqualität
  • Verwendung verschiedener Objektive
  • Viele einstellbare Parameter

Nachteile

  • Oft Latenz bei digitalem Sucher
  • Preis bei Vollformat
  • Niedrigere Geschwingigkeit

Deutlicher Nachteil bei DSLMs ist, dass es große Unterschiede im Bereich der Sucher gibt. Während du bei einem optischen Sucher das Bild siehst, das durch den Spiegel zu deinem Auge gelangt, wird hier, da kein Spiegel vorhanden ist, auf digitaler Ebene nachgeholfen und in den Sucher transportiert. Dabei kann es zu störenden Verzögerungen kommen. Auch hier gilt, je höher die Qualität, desto besser das Handling.

Was ist ein APS-C Sensor und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

APS-C bedeutet „Advanced Photo System Classic” und ist eine von der Firma Canon eingeführte Bezeichnung. Wichtig ist es, hier zu erwähnen, dass es sich hierbei nicht um einen Branchenstandard handelt.

APS-C ist ein Sensorformat mit einer ungefähren Größe von 22,5 x 15,0 mm. Von Hersteller zu Hersteller kann sowohl die Größe, als auch die Bezeichnung variieren. So führt die Firma Nikon beispielsweise das DX-Format mit einer ungefähren Größe von 23,2 x 15,4 mm.

In diesem Zusammenhang, wirst du im Bereich der Fotografie auch immer wieder vom Crop-Format hören. Das bedeutet, vereinfacht gesagt, nichts Anderes, als dass mit einem solchen Sensor fotografiert wird, also nicht im Vollformat.

Vorteile

  • Weniger Qualitätsverlust beim Beschneiden
  • Niedriger Preis
  • DSLRs werden durch den kleinen Sensor kompakter

Nachteile

  • Kleiner Sensor
  • hohe Rauschempfindlichkeit
  • kleinerer Bildausschnitt

Wird nun mit einem Crop-Sensor fotografiert, ist der lichtempfindliche Bereich des Sensors kleiner und somit in der Fachsprache beschnitten. Je kleiner diese Fläche, desto höher ist natürlich beispielsweise auch der Rauschanteil des aufgenommenen Bildes.

Nicht zu vernachlässigen ist natürlich auch die Tatsache, dass mit einem kleineren Sensor auch nur ein kleinerer Bereich festgehalten wird, was in der Portraitfotografie eher nicht dem Ziel entspricht, wenn man zwar nah an das Motiv möchte, aber dennoch die umliegende Stimmung einfangen möchte.

Systemkamera Film

Verwendet man gar ein Weitwinkel-Objektiv, kann es passieren, dass der Sensor den eigentlichen weiteren Blickwinkel des Objektives gar nicht aufnehmen kann. (Foto: ShareGrid / unsplash.com)

Anders ist das jedoch zum Beispiel im Sport. Verwendet man mit einem APS-C Sensor ein sogenanntes Zoom-Objektiv, sprich mit einer hohen Brennweite, kommt man etwas näher an das Motiv, weil der Sensor das Bild schon beschneidet. Das wiederum verhindert, dass du das Bild im Nachhinein beschneiden musst – also kein Qualitätsverlust.

Was ist ein Vollformat Sensor und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Die Sensorgröße einer digitalen Vollformatkamera, ob nun mit oder ohne Spiegel, beträgt ungefähr 24 x 36 mm (zum Vergleich: APS-C 22,5 x 15,0 mm). Dieses Format wurde in der digitalen Fotografie um das Jahr 2000 herum eingeführt, also verhältnismäßig spät.

Dieses Format bringt einige Vorteile mit sich. Einerseits kann, bedingt durch den größeren Sensor und die daraus resultierenden größeren Bildpixel, auch bei entsprechend weniger Licht mit höheren Verschlusszeiten fotografiert werden. Aber warum? Der ISO-Wert macht zwar dein Bild heller, erhöht aber auch das Rauschen, also die Artefakte, in deinem Bild.

Kann mit dem Sensor mehr Licht aufgenommen werden, kann die ISO-Zahl möglichst niedrig gehalten, und so ein geringeres Bildrauchen erreicht werden. Aufgrund der größeren Bauart des Vollformat Sensors deiner Systemkamera, können auch beträchtlich mehr Details eingefangen und gespeichert werden.

Vorteile

  • Großer Sensor
  • Niedrige Rauschempfindlichkeit
  • sehr gut auch bei schlechten Lichtverhältnissen
  • großer Bildausschnitt

Nachteile

  • Große Gehäuse durch großen Sensor
  • hoher Preis

Der wohl größte Nachteil, ob nun mit oder ohne Spiegel, ist wohl eindeutig der Preis. Dazu kommt auch, dass es auch innerhalb der unterschiedlichen Produktreihen von Kameraherstellern, Unterschiede bei den Bajonetten gibt. So kann man auch nicht alle Objektive eines Herstellers mit jeder seiner Kameras verwenden – und auch Vollformat Objektive haben stolze Preise.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Systemkameras vergleichen und bewerten

Was ist wichtig, wenn du dir eine Systemkamera zulegen möchtest? Worauf musst du achten? Im Folgenden werden dir die wichtigsten Eigenschaften erklärt, sodass du weißt, was du beim Kauf beachten musst.

Auf die folgenden Faktoren werden wir in den nächsten Absätzen eingehen:

  • Optik und Verarbeitung
  • Bildqualität
  • Autofokus
  • Handling und Bedienung
  • Akkuleistung
  • Konnektivität
  • Videofunktionen

Optik und Verarbeitung

Natürlich kommt es bei jedem Produkt darauf an, wie es aussieht und verarbeitet ist, ob es nun der schnittige Sportwagen oder der neueste Kühlschrank ist. So auch bei der Systemkamera.

Besonders bei einer Systemkamera empfiehlt es sich, vor dem Kauf einige Recherchen zu unternehmen und auch, zum gut sortierten Elektrofachhandel zu gehenm, bevor du bestellst. Aber warum? Gerade bei Kameras ist es wichtig zu wissen, wie sich das Gerät anfühlt. Ob es gut in der Hand liegt, ganz aus einfachem Plastik ist, robusterem Kunststoff oder gar aus Metall.

Dabei solltest du dir überlegen, was und wo du fotografieren möchtest. Verschiedene Materialien reagieren beispielsweise unterschiedlich auf unterschiedliche Witterungsbedingungen wie Regen oder Schnee, extreme Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit.

Schau dir auch an, wie deine Wunschkamera verarbeitet ist und ob es Anhaltspunkte dafür gibt, dass es womöglich irgendwelche Mängel gibt. Ein guter Tipp ist hier das Öffnen und Schließen der Klappen des Speicherkartenslots oder der Akkuklappe.

Auch das Drücken von Knöpfen und Drehen am Modus-Wahlrad kann hier sehr aufschlussreich sein. Mit diesen Methoden kannst du relativ schnell herausfinden ob du ein gut verarbeitetes Produkt in den Händen hältst, oder eben nicht.

Bildqualität

Einer der wohl wichtigsten Faktoren beim Kauf einer neuen Systemkamera ist die Bildqualität. Doch diese hängt nicht allein von der Anzahl der Megapixel ab. Vielmehr machen hier einige Faktoren gemeinsam das große Ganze aus. Wichtig ist, dass man die angegebenen Werte immer im Zusammenhang miteinander beurteilt.

Wichtig sind:

  • Megapixel
  • Kontrast- und Farbgestaltung
  • Bildsensor
  • Bildprozessor

Megapixel

Eine große Zahl an Megapixel bedeutet nicht automatisch tolle Bildqualität. So können mit weniger Megapixel und einem besseren Sensor teils bessere Fotos entstehen. Dennoch kann man sagen, dass beides in Kombination, also ein sehr guter Sensor und eine möglichst hohe Pixelanzahl, durchaus zu empfehlen ist.

Besonders, wenn es darum geht, dass du deine Bilder später vergrößern, beschneiden, drucken oder auf großen Bildschirmen und Leinwänden abbilden möchtest. Dafür eignen sich im Grunde alle Werte ab 20 Megapixel.

Feinere Strukturen können dann am besten abgebildet werden, wenn die Auflösung sehr hoch ist.

Kontrast- und Farbgestaltung

Natürlich geht es beim Fotografieren auch zu einem wesentlichen Teil um die Farben. Deshalb spielen Kontrast- und Farbgestaltung ebenfalls eine sehr große Rolle. Je nach Lichtverhältnissen und der damit in Verbindung stehenden Motivbeschaffenheit, müssen jedoch beide Parameter wieder unabhängig voneinander beurteilt werden. Der Bildsensor spielt hier eine maßgebliche Rolle.

Bildsensor

Stichwort ist hier die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Der Wert, der diese beschreibt, nennt sich ISO. Je höher dieser Wert ist, desto empfindlicher ist der Sensor. Ist der ISO Wert zu hoch eingestellt, kommt es allerdings auch zu mehr Bildrauschen.

An dieser Stelle ist auch besonders die Größe des Sensors wichtig (Vollformat, Crop-Sensor). Denn je größer wiederum der Sensor ist, desto besser ist das Rauschverhalten. Kleiner Tipp am Rande: Bei APS-C Kameras sollte der ISO am besten unter, oder bei maximal 800 bleiben. Im AUTO-Modus kann man 800 als maximalen Wert einstellen.

Bildprozessor

Beim Bildprozessor geht es hauptsächlich um die Geschwindigkeit, die sich mit der deines Computers vergleichen lässt. Beim Fotografieren wirkt sich seine Qualität primär auf die Verschlusszeit aus. Besonders starke Bildprozessoren benötigen so zum Beispiel nur einige Millisekunden um ein Bild abzulichten und von analoger in digitale Form umzuwandeln.

Autofokus

Wie der Name schon sagt, geht es hier um einen automatischen Fokus. Er stellt also selbstständig scharf. Das heißt, dass die Kamera selbst erkennt, wie weit die einzelnen Bildpartien von der Linse entfernt sind. Bei vielen Kameras kann man durch das Tippen auf einen bestimmten Punkt auf dem Display (im Live-View Modus) den gewünschten Bereich auswählen und es wird automatisch scharf gestellt.

Für diesen Vorgang gibt es unterschiedliche Messverfahren. Kontrast Autofokus und Phasen Autofokus erreichen ihr Ziel beispielsweise zwar auf völlig unterschiedlichen Wegen, liefern aber ein identisches Ergebnis. Je nach technischem Stand, Objektiv und Qualität deiner Kamera, gibt es aber noch einige andere sehr komplexe Arten des Autofokus.

Generell gilt bei der Mehrfeldmessung, je höher die Zahl der Felder, desto besser gelingt die Scharfzeichnung. Zusätzlich haben aber natürlich auch die Leistungsfähigkeit des Bildprozessors und die Lichtverhältnisse Auswirkungen auf die Geschwindigkeit und Qualität der automatischen Scharfstellung.

Bei Systemkameras gibt es meist, wenn auch etwas versteckt, die Möglichkeit vom AF-Modus (Autofokus) in den MF-Modus (Manueller Fokus) zu wechseln.

Handling und Bedienung

Egal ob du dich für eine Vollformat- oder eine Crop-Kamera entscheidest, egal ob Systemkamera mit, oder ohne Spiegel, in der Bedienung sind sie einander alle ähnlich. In der Verarbeitung gleichen einander die meisten bekannten Hersteller von Systemkameras. Während eine Spiegelreflex im Vollformat lediglich größer und schwerer ist als eine spiegellose Systemkamera im Vollformat bleibt die Verarbeitung und Qualität der Materialien gleich.

(Vorsicht: Das bedeutet nicht, dass alle Kameras vor Spritzwasser geschützt sind.) Genauso verhält es sich auch bei Crop-Kameras. Mit Spiegel sind sie lediglich etwas größer und schwerer als jene ohne Spiegel; und das bei gleichbleibender Qualität der Verarbeitung.

Natürlich gibt es – je nach Hersteller – gewisse Unterschiede in der Bedienung der Software. So werden für ein und dieselbe Art eines Vorganges oder einer bestimmten Einstellung, oft unterschiedliche Begriffe verwendet. Wenn auch unterschiedlich, erklären sich diese aber meistens von selbst.

Systemkamera Schwarz

Je nach Größe und Art der Kamera kommt es darauf an, wie viele einzelne Tasten vorhanden, und wie weit sie voneinander entfernt sind. Kann man viele Einstellungen gleich am Body vornehmen oder muss man sich jedes Mal durch das komplette Menü klicken? (Foto: Mikkel Bech / unsplash.com)

Vor allem bei spiegellosen Systemkameras ist es der Fall, dass auf der Hobby- und Amateur-Ebene meist weniger Knöpfe vorhanden sind als im höheren Segment. Das vereinfacht zwar das Sammeln einfacher Schnappschüsse, da man sich automatisch weniger Gedanken über die richtigen Einstellungen macht, schränkt aber etwas den Workflow ein, wenn man komplexere Einstellungen vornehmen möchte.

Hier sollte auch das Display erwähnt werden. Als Faustregel kannst du dir ungefähr 3 Zoll Merken. Beachte aber, dass mit der Größe des Displays auch der Stromverbrauch steigt. Da kann der Akku bei einem mehrstündigen Fotoshooting schon mal zur Nervensäge werden.

Überlege dir also, ob du nicht auf einen möglichst großen Bildschirm deiner Kamera verzichtest und dafür zwei Ersatz-Akkus kaufst und ein paar Bilder mehr schießt.

Besonders bei spiegellosen Systemkameras hast du zusätzlich noch oft die Möglichkeit das Display zu schwenken. So kannst du auch problemlos aus unvorteilhafteren Perspektiven fotografieren, ohne dich dabei auf den Boden oder die Straße legen zu müssen.

Auf Reisen eignen sich Systemkameras meist besser als Spiegelreflexkamera, einfach weil sie leichter und kompakter sind.

Akkuleistung

Wie lange der Akku deiner Kamera hält, hängt letztendlich davon ab, wieviel du fotografierst und vor allem welche Zusatzfunktionen du benutzt. Das können beispielsweise Blitzlicht oder ein sehr hell eingestelltes Display sein.

Zu letzterem sei gesagt, dass es die Möglichkeit gibt, das Display beim Schauen durch den Sucher auszuschalten – das ist nicht nur praktisch um Strom zu sparen, sondern auch nachts beziehungsweise bei sehr schlechten Lichtverhältnissen.

Bei niedriger Bildschirmhelligkeit und ohne Blitz solltest du ungefähr 1.500 Fotos schießen können. Achte dabei aber darauf, dass auch die Außentemperatur Einfluss auf die Akkulaufzeit hat und plane bei sehr niedrigen Temperaturen eine kürzere Laufzeit ein.

Tendenziell solltest du dir in jedem Fall zumindest einen, oder sogar mehrere Ersatz-Akkus zulegen. Tipp: Verwende dabei möglichst Originalzubehör!

Konnektivität

Statt bei analogen Kameras auf die Entwicklung deiner Bilder warten zu müssen, oder bei älteren Systemkameras auf das Anschließen am Computer kannst du deine Fotos mit verschieden Verbindungsmöglichkeiten gleich verwenden.

Die meisten Systemkameras, egal welcher Preisklasse, bieten heutzutage unterschiedliche Möglichkeiten, sie beispielsweise mit deinem Smartphone zu verbinden. Einige Hersteller haben sogar einige Apps entwickelt, mit denen du deine Schnappschüsse direkt auf dein Handy speichern kannst, ohne danach eine Verbindung herstellen zu müssen.

Auch das eigentliche Bedienen der Kamera ist bei mancher dieser Apps möglich. So kannst du dann zum Beispiel Verschlusszeit, Blende und Fokuspunkt (AF-Modus) auf deinem Smartphone setzen. Mit Verbindungsfunktionen wie WLAN, NFC (Near Field Communication) oder Bluetooth kannst du deine Schnappschüsse somit problemlos gleich unterwegs auf Instagram und Co. posten.

Videofunktionen

Alle neuen Systemkameras verfügen über eine Videofunktion. Besonders Vollformat DSLRs werden häufig zum Drehen von Video benutzt – auch im professionellen Bereich. Gängige Formate sind Full-HD (1080p) bei 25 Bildern pro Sekunde und HD (720p) bei 50 Bildern pro Sekunde in der PAL-Norm. In der NTSC-Norm sind bei Full-HD 30 Bilder pro Sekunde und bei HD 60 Bilder pro Sekunde möglich.

In Bedienungsanleitungen und Kameramenüs wird die Bezeichnung fps verwendet. Sie kommt aus dem Englischen und bedeutet frames per second und hängt damit zusammen, wie viele Bilder das menschliche Auge benötigt, um eine flüssige Bewegung wahrnehmen zu können.

Auch die Möglichkeit für externe Mikrofone und Kopfhörer ist bei Systemkameras höherer Preisklassen oft gegeben.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Systemkamera

Welche Einstellungen kann man bei Systemkameras vornehmen?

Nicht nur das Objektiv, das man auswechseln kann, sondern auch die Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden die Systemkamera von einer Kompaktkamera. Dort wo bei einer „normalen“ Digitalkamera die Flexibilität aufhört, beginnt bei einer Systemkamera die kreative Freiheit.

Es gibt unterschiedliche Modi wie beispielsweise die Programmautomatik, Zeitautomatik oder gar den Manuellen Modus. Bei letzterem kann man sowohl die Verschluss- als auch die Belichtungszeit selber einstellen. Auch der ISO ist selbstständig wählbar.

Daneben gibt es noch verschiedene Bildcharakteristika, die man einstellen kann um gleich zu sehen, wie das Bild zum Beispiel in Schwarz Weiß aussehen würde. Kennt man diese Parameter und weiß, sie richtig zu kombinieren, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite und kann sich auf das wesentliche konzentrieren, das Bild.

Welche Systemkamera eignet sich für Reisen?

Es kommt immer darauf an, welche Reisen du planst. Grundsätzlich gilt aber, wenn man unterwegs ist, je leichter und kompakter, desto besser. Wenn du als Backpacker in Asien bist oder Interrail machst, gibt es wohl nichts Besseres als eine spiegellose Systemkamera. Denn bei ihr hast du sowohl alle Parameter im Griff, als auch eine praktische Alternative zur meist eher sperrigen DSLR.

Welche Systemkamera eignet sich für Sportfotografie?

Je nach Sportart empfiehlt es sich, mit einer Kamera zu fotografieren, die möglichst viele Bilder pro Sekunde (also im Serienmodus), schießen kann. Aber bedenke: auch Schach ist genau genommen ein Sport.

In der Sportfotografie muss es schnell gehen. Ob Fußball, Radsport, Boxen oder Eishockey, es geht immer darum diesen einen Moment einzufangen. Fotografen verwenden deshalb gerne den Serienmodus. Auslöser gedrückt halten und dem Motiv konstant folgen.

In diesem Fall hinken die DSLMs jenen Systemkameras mit Spiegel immer noch hinterher. Kleiner Tip: such dir die beste APS-C Spiegelreflexkamera aus, Teleobjektiv und ab auf den Sportplatz, denn hohe Brennweite und entsprechender Crop-Faktor bringen nicht nur bringen nicht nur gute Bilder, sondern verhindern auch übermäßiges Zuschneiden in der Nachbearbeitung.

Was ist RAW?

Der Begriff RAW kommt aus dem Englischen und bedeutet im Deutschen soviel wie Rohformat. Das ist ein Dateiformat zur Speicherung von Grafikdateien in der Digitalfotografie. Wie bei den unterschiedlichen Sensorformaten, ist auch dies, kein übergreifender Branchenstandart.

So nennt Canon sein Format beispielsweise CR2 und Nikon dasselbe Format NEF. Natürlich gibt es auch hier noch einige weitere herstellerspezifische Bezeichnungen.

Die RAW-Daten sind also roh und kommen direkt, unkomprimiert und unbearbeitet vom Bildsensor.

Sie werden dann mittels eines sogenannten RAW-Converters auf digitaler Ebene selbstständig entwickelt. Durch die flexiblen Einstellungsmöglichkeiten bei Belichtung, Farbgestaltung und Anpassung der Details bietet sich dieses Format besonders für Profis und ambitionierte Hobbyfotografen an.

Möchte man also im Nachhinein Bearbeitungen vornehmen und das Maximum aus seinen Schnappschüssen herausholen, sollte man auf das herkömmliche, komprimierte JPEG-Format verzichten, und gleich in RAW fotografieren. Das ist zum momentanen Zeitpunkt mit jeder Systemkamera möglich. Und auch mit der ein oder anderen Kompaktkamera.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Adler, A. (2012): Kreativer fotografieren: So schulen Sie Ihr Auge und entdecken Motive. Ideen entwickeln und umsetzen. Mit praktischen Anleitungen und Aufgaben. Schlütersche Verlag.


[2] Haas, C. (2015): Grundlagen der digitalen Fotografie: Das Praxisbuch. neobooks Verlag.


[3] Walter, T. (2005): Entwicklung der Fotografie. In: MediaFotografie — analog und digital. X.media.press. Springer, Berlin, Heidelberg.


[4] http://www.wepreserve.eu/systemkamera-spiegellose-zukunft/

Bildquelle: welcomia / 123RF.com

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