Willkommen bei unserem großen Systemkamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Systemkameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Systemkamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Systemkamera kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Systemkamera ist eine Kombination aus einer Spiegelreflexkamera und einer gewöhnlichen Digitalkamera. Der Vorteil einer Systemkamera liegt dabei in ihren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.
  • Durch die austauschbaren Objektive bist du in der Lage, sowohl Weitwinkelaufnahmen von Landschaften als auch Portraitfotos mit einem Teleobjektiv aufzunehmen.
  • Die Größe des Sensors, die Verarbeitung und Qualität der mechanischen und optischen Bauteile und das Handling und die Benutzerfreundlichkeit der Technik sind die wichtigsten Kaufkriterien, die du beachten solltest.

Systemkamera Test: Das Ranking

Platz 1: Nikon D7100 DSLR

Die Nikon D7100 ist eine Systemkamera mit Spiegel im APS-C-Format. Sie bietet den anderen Spiegelreflexkameras ihres Segments die Stirn und hat mit einigen sehr nützlichen Features sogar einen kleinen Vorsprung.

Sowohl für den Hobby- als auch den Semiprofessionellen Fotografen ist die Nikon D7100 DSLR eine sinnvolle Alternative zu den doch eher teuren Vollformat-Kameras.

Platz 2: Canon EOS 6D DSLR

Mit der Canon EOS 6D DSLR ist Canon ein gelungenes Modell für Einsteiger in die Profifotografie gelungen. Die Vollformatkamera hat neben robustem Gehäuse und einfacher Bedienung auch noch anderes zu bieten.

Nicht nur das Rauschverhalten ist sehr gut, auch der Autofokus funktioniert präzise. Durch verschiedene Verbindungsmöglichkeiten kannst du deine Bilder oder Videos sogleich sie geschossen wurden, im Internet oder mit Freunden teilen. Zusätzlich weißt du immer genau, wo du was aufgenommen hast.

Platz 3: Sony Alpha 7 DSLM

Wer nach einer leistungsfähigen, aber kompakten spielgellosen Systemkamera sucht, wird hier fündig. Zahlreiche Funktionen für die Hobby-, aber auch Profianwendung sind vorhanden und können beide auf unkomplizierte Weise genutzt werden.

Wenn auch die Akkulaufzeit der endlosen Fotosession einen Strich durch die Rechnung macht, wartet die Sony Alpha 7 mit herausragender Bildqualität auf, die ihr, gemeinsam mit der Bedienung- und Verarbeitungsqualität keine Kamera dieser Art so schnell nachmacht.

Platz 4: Canon EOS M3 DSLM

Mit kompaktem Gehäuse und gutem Sensor für entsprechende Bildqualität hat Canon mit der EOS M3 eine gute Einsteigerkamera auf den Markt gebracht. Ein objektivabhängiger aber dennoch guter und schneller Autofokus und einfache und personalisierbare Bedienung macht sie für den alltäglichen und unkomplizierten Gebrauch einsetzbar. Lediglich der Full-HD-Modus und die Akkulaufzeit sind nicht ganz überzeugend.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Systemkamera kaufst

Was ist eine Systemkamera?

Unter dem Begriff Systemkamera wird häufig nur die kompakte, spiegellose System-Digitalkamera (DSLM) verstanden, um sie von den digitalen Spiegelreflexkameras zu unterscheiden. Dabei gehören auch Spiegelreflexkameras zu den Systemkameras.

Wie der Name Systemkamera schon sagt, handelt es sich dabei um ein in sich stimmiges System mit austauschbaren Komponenten. Die Grundausstattung einer Systemkamera besteht aus einem Kameragehäuse. Je nach Motiv, Lichtgegebenheiten und Fotografietechniken, kannst du verschiedene Objektive an die Kamera anbringen, die das Beste aus dem Motiv rausholen.

Der große Unterschied zwischen einer spiegellosen Systemkamera und einer digitalen Spiegelreflexkamera, ist der Spiegel. Die Systemkamera arbeitet ohne Spiegel, hat ansonsten aber ähnliche Funktion wie andere Digitalkameras.

Ein eindeutiges Merkmal für eine Systemkamera ist ein austauschbares Objektiv. Durch das austauschbare Objektiv kann man die Systemkamera eindeutig von der Kompaktkamera unterscheiden. Aber nicht nur das Objektiv, sondern auch anderes Zubehör kann ausgewechselt werden.

Im unteren Preissegment werden vor allem Kameras mit einem sogenannten Kit-Objektiv angeboten und im oberen lediglich das Gehäuse. Jegliches Zubehör wie Objektive und Blitzgeräte kannst du für das jeweilige System separat erwerben.

Die Standardkomponente einer Systemkamera belaufen sich, ob nun mit Spiegel oder ohne, meistens auf das Gehäuse, den Bildsensor, einen optischen oder elektronischen Sucher und/oder ein Display.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit diverse Einstellungen vorzunehmen, wie zum Beispiel die Belichtung oder den manuellen Fokus. Ohne diese wäre professionelle Fotografie nahezu unmöglich.

Systemkamera Objektiv

Kamerasysteme bestehen aus einer Fotokamera und dem mit ihr kompatiblen Zubehör. Diese Bezeichnung gab es, beziehungsweise gibt es in der Analogfotografie wie in der digitalen. (Foto: Felipe P. Lima Rizo / unsplash.com)

Wie funktioniert eine Systemkamera?

Bei einer spiegellosen Systemkamera fällt, anders als bei der Systemkamera mit Spiegel, also einer Spiegelreflexkamera (DSLR), das Licht aus dem Objektiv direkt auf den Bildsensor. Um richtig zu belichten und zu fokussieren, wird das Signal des Bildsensors genutzt.

Durch die Konstruktion einer spiegellosen Systemkamera wird der optische Sucher eliminiert. Es gibt jedoch einige wenige DSLM-Kameras, die über einen elektronischen Sucher verfügen. Bei Modellen, die einen elektronischen Sucher haben, wird das Bild zusätzlich zum Sucher geleitet. Die meisten Modelle besitzen jedoch keinen Sucher. Man kann ihn aber als Zubehör zum Aufstecken erwerben.

Bei einer DSLR wird das Licht durch das Objektiv über einen Reflexspiegel zu dem Bildsensor oder dem Sucher weitergeleitet.

Welches Zubehör gibt es für Systemkameras?

Es gibt wohl kaum eine andere Produktsparte, in der es so zahlreiche Drittanbieter und unterschiedliche zubehörformen gibt, wie in der Fotografie. Egal ob digital oder analog, es gibt unzählige Wechselobjektive, Blitzgeräte und Erweiterungen wie zum Beispiel Filter.

Besonders Objektive gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, beziehungsweise Brennweiten und Preiskategorien. So kann man zwischen verschiedensten Herstellern, Qualitätsstufen und Preisen wählen. Besonders aber auf die Qualität sollte man in diesem Fall achten. So schadet es nicht, besonders hier auf die Geschwindigkeit des Autofokus, die Verarbeitung und das Material zu achten.

Natürlich gibt es noch zahllose weitere Arten von Zubehör. Dazu gehören jegliche Stativvarianten zum Fotografieren und Filmen, Lichtaufsätze für Videodrehs, Mikrofonlösungen, Halterungen für Bein, Hand, Gürtel und Schulter, Taschen oder Rucksäcke und verschiedenste Ausführungen von Speicherkarten, was Größe und Geschwindigkeit betrifft.

Welche Objektive kann ich mit einer Systemkamera verwenden?

Bei einer Systemkamera ist das Objektiv austauschbar, so dass du aus jedem Moment das Beste herausholen kannst. Den Kauf eines Objektivs solltest du jedoch gut überdenken, da es das wichtigste Zubehör für eine Systemkamera ist.

Vor dem Kauf eines Objektivs, sollten technische Daten wie z.B. Brennweite und Gewicht sowie der Preis miteinander verglichen werden, um eine Kamera mit guter Qualität zu erwerben.

Man unterscheidet zwischen Kit-Objektiven, Fish-Eye- und Superweitwinkel-Objektiven, Weitwinkelobjektiven, Normalobjektiven, Teleobjektiven und Makroobjektive. Welches Objektiv du benötigst, hängt davon ab, was du fotografieren möchtest.

Kit-Objektive, auch Set-Objektive genannt, werden beim Kauf einer Systemkamera mitgeliefert und gehören somit zur Grundausstattung einer solchen Kamera. Die heutzutage mitgelieferten Objektive sind Zoomobjektive, mit denen du Fotos im Bereich von einem leichten Weitwinkel bis hin zum kurzen Teleobjektiv machen kannst.

Ein Normalobjektiv ist eignet sich besonders für spontane Fotografie mit unterschiedlich großen Motiven und Abständen. Durch das Objektiv wird das Bild nicht verzerrt, was besonders für Familien- oder Urlaubsbilder wichtig ist.

Normale Weitwinkelobjektive haben einen sehr großen Blickwinkel und können so das Gefühl von Weite und Tiefe erzeugen. Damit sind sie vor allem für Fotografien von Landschaften geeignet.

Das Fish-Eye-Objektiv gilt als Superweitwinkel-Objektiv und krümmt gerade Linien, die nicht direkt durch die Bildmitte verlaufen, so dass eine Verzerrung des Motivs entsteht. Mit dem Fischaugenobjektiv kannst du aus geringer Entfernung viel Umgebung abbilden. Die Mitte des Motivs wird groß dargestellt, alles weitere wird nach außen hin immer kleiner.

Mit einem Teleobjektiv kannst du weit entfernte Motive nah heran holen,deshalb wird diese Art von Objektiv besonders in der Sport- und Tierfotografie verwendet. Ein Nebeneffekt von Aufnahmen mit einem Teleobjektiv ist das komprimierte Ergebnis, was sowohl als Gestaltungsmittel gelten kann, aber oft auch störend ist. Den Hintergrund kann man mit diesem Objektiv unscharf werden lassen und das eigentliche Motiv in den vordergrund rücken.

Makroobjektive geben dir die Möglichkeit aus direkter Nähe zu fotografieren, ohne dass das Bild unscharf wird. Dieses Objektiv gehört zu den Spitzenreitern unter den Objektiven.

Wo kann ich eine Systemkamera kaufen?

Kameras kannst du im Allgemeinen so gut wie in jedem Elektrofachhandel kaufen. Im digitalen Zeitalter macht der sorgfältige Vergleich mit diversen Internetanbietern und Online-Portalen aber in jedem Fall Sinn.

So kannst du bei speziellen Aktionen auf Amazon oder anderen Plattformen teils deutliche Preisunterschiede entdecken. Auch auf eBay findet man, mit etwas Geduld und dem richtigen Auge, teils wirklich gut erhaltene, etwas ältere, aber verhältnismäßig preiswerte Modelle.

Die Top 5 Hersteller von Systemkameras sind:

  • Fujifilm
  • Panasonic
  • Sony
  • Nikon
  • Olympus

Im Allgemeinen sollte man beim Kauf einer Systemkamera, insbesondere auf Grund des doch nicht geringen finanziellen Aufwands, einen Rat befolgen: in die Hand nehmen, ausprobieren, recherchieren, bestellen.

In den folgenden Online-Shops findest du verschiedenste Systemkamera-Modelle von verschiedenen Herstellern zu unterschiedlichen Preisen, egal ob du Profi-, Hobby-, oder Amateurfotograf bist:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Mediamarkt
  • Saturn

Alle Systemkameras, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindesten einem dieser Shops versehen. Du kannst also gleich Zuschlagen, wenn du ein passendes Gerät gefunden hast.

Was kostet eine Systemkamera?

Die Preise der unterschiedlichen Systemkameras variieren stark. Dabei kommt es auf einige Dinge an. Wieviel eine Systemkamera kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Eine große Rolle spielt hier ob mit oder ohne Spiegel, also ob DSLR oder DSLM. Den höchsten Einfluss hat jedoch die Sensorgröße. So kann ein Vollformatsensor gleich einen preislichen Unterschied von mehreren Hundert Euro verursachen.

Typ Preis
Vollformat mit Spiegel ab ca. 1.100 Euro (ohne Objektiv)
APS-C mit Spiegel ab ca. 380 Euro (mit Objektiv)
Vollformat ohne Spiegel ab ca. 830 Euro (ohne Objektiv)
APS-C ohne Spiegel ab ca. 220 Euro (mit Objektiv)

In den meisten Fällen muss man sagen, dass es nahezu keine „schlechten“ Kamerahersteller gibt. Aber natürlich gibt es qualitative Unterschiede, weshalb es sich lohnt, die ein oder andere Minute in einen sinnvollen Vergleich zu investieren.

Was macht eine gute Kamera aus?

Beim Kauf einer Kamera solltest du auf die Ausstattung, Verarbeitung und Handhabung der Systemkamera achten. Bevor du dich für eine entscheidest, solltest du einige in der Hand gehalten haben, um sie in ihrer Griffigkeit vergleichen zu können.

Es gibt Kameras, die extra Staub und Spritzwasser geschützt sind. Das kann nicht nur bei schlechtem Wetter hilfreich sein, sondern schützt auch vor Staub auf dem Sensor.

Die Belichtung sollte sowohl automatisch, als auch manuell eingestellt werden können. Um schnell wechseln zu können, ist es von Vorteil eine Kamera mit Schnellzugriffsmenü zu erwerben.

Die Bildqualität einer Systemkamera ist immer abhängig vom Objektiv und kann deshalb auch immer nur in Verbindung mit dem jeweiligen Objektiv gesehen werden. Grundsätzlich kannst du die Bildqualität jedoch nach folgenden Kriterien bewerten:

  • Grenzauflösung
  • Texturverlust
  • Rauschen
  • Objektkontrast
  • Farbe / Weißabgleich

Wann ist eine Systemkamera passend für dich?

Eine Systemkamera ist dann passend für dich, wenn du mehr Freiraum beim Fotografieren haben möchtest. Durch die wechselbaren Objektive und weitere manuellen Einstellungen, kannst du verschiedene Motive auf unterschiedliche Weise ablichten.

Mit einer Systemkamera hast du durch den Sensor garantiert die beste Bildqualität. Je größer der Sensor ist, umso teurer ist aber auch die Kamera. Für eine gute Bildqualität musst du auch gutes Geld bezahlen.

Fotografierst du oft bei schlechteren Lichtverhältnissen? Auch dann solltest du dir eine Systemkamera zulegen. Systemkameras sind sehr Lichtstark und können somit auch bei schlechten Lichtverhältnissen Bilder mit einer guten Qualität machen.

Die Vorteile und Anwendungsbereiche für Systemkameras

Der klare Vorteil einer Systemkamera sind die Wechselobjektive. Durch die wechselbaren Objektive kannst du zu jedem Motiv das passende Objektiv verwenden. Willst du aus der Ferne fotografieren, sind Weitwinkelobjektive zu empfehlen. Bei Nahaufnahmen das Makroobjektiv.

Durch den Sensor hat die Systemkamera eine sehr gute Bildqualität. Je größer der Sensor, desto besser ist die Qualität – aber umso teurer ist auch die Kamera.

Eine Systemkamera kannst du in so gut wie jedem Bereich anwenden. Mit dem richtigen Objektiv kannst du aus jedem Motiv das beste herausholen. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen bietet dir eine Systemkamera eine gute Bildqualität und ist deshalb auch gut für Konzertfotografie geeignet.

Systemkamera Film

Verwendet man gar ein Weitwinkel-Objektiv, kann es passieren, dass der Sensor den eigentlichen weiteren Blickwinkel des Objektives gar nicht aufnehmen kann. (Foto: ShareGrid / unsplash.com)

Was ist der Unterschied zwischen der Systemkamera und der Spiegelreflexkamera?

Der große Unterschied zwischen einer Systemkamera und Spiegelreflexkamera liegt bei dem Spiegel. Die Systemkamera hat im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera keinen Spiegel. Durch den fehlenden Spiegel ist es der DSLM-Kamera möglich, mehr Bilder pro Sekunde zu machen als eine Spiegelreflex.

Die Funktion des Spiegels bei der Spiegelreflexkamera ist die Spiegelung des Lichts. Dadurch kann man beim Blick durch den Sucher den Bildausschnitt sehen. DSLR-Kameras haben einen sogenannten optischen Sucher. Der optische Sucher hat den Vorteil, dass das Bild unverfälscht gezeigt wird. Das hat aber auch den Nachteil, dass bei schlechten Lichtverhältnissen auch keine guten Fotos entstehen können.

Systemkameras besitzen einen elektronischen Sucher. Bei Systemkameras mit elektronischem Sucher siehst du den Bildausschnitt nicht durch das Objektiv, sondern ausgelesen aus dem Sensor. Der Vorteil: Du siehst schon vor dem Auslösen, wie das Bild am Ende aussieht und kannst auch Überbelichtungen usw. direkt wahrnehmen und korrigieren. Außerdem bietet eine DSLM auch bei schlechten Verhältnissen gute Bildqualitäten.

Bei der Bildqualität nehmen sich die beiden Kameras nicht viel. Solange die Sensorgröße, die Auflösung und die Prozessorleistung gleich ist, gibt es keinen Unterschied in der Qualität.

Wie wichtig ist der Sensor bei einer Systemkamera und welche Arten gibt es?

Je größer der Sensor einer Kamera, desto besser ist die Bildqualität und so rauschärmer die Kamera. Die Vorteile der größeren Formate werden besonders bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich. Die größeren Sensoren haben aber auch ihren Preis.

Die gängigsten Sensorformate sind aufsteigend nach der Größe:

  • CX-Format
  • Four-Thirds-Format
  • APS-C-Format
  • Vollformat
  • Mittelformat

Die am häufigsten verbaute Sensorgröße ist APS-C. Im Durchschnitt ist der APS-C-Sensor 22,2 * 14,8 mm groß und haben eine Fläche von ca. 330 Quadratmillimeter. Es gibt je nach Hersteller aber immer kleine Abweichungen, die keine Auswirkung auf die Bildqualität haben.

APS-C-Sensoren sind mit ca. der hälfte eines Vollformat-Sensor relativ klein und fangen damit auch nur die Hälfte des Lichts ein. Deshalb ist beim APS-C auch die Bildqualität geringer als beim Vollformat.

Das Vollformat richtet sich an Fortgeschrittene und Profis. Der Preis einer Systemkamera mit Vollformat liegt in der Grundausstattung bereits bei über 1000 Euro.

Ein noch größerer Sensor ist das Mittelformat. Das Mittelformat ist der größte Sensor auf dem Markt und ist für erfahrene Profi-Fotografen zu empfehlen.

Die Olympus- und Panasonic-Modelle arbeiten mit einem Four-Thirds oder Micro-Four-Thirds-Format. Beide Sensoren sind etwas kleiner als der APS-C-Sensor.

Nikon verwendet für einige Modelle das 1-Zoll-Format CX, das noch etwas kleiner ist als die Four-Thirds-Sensoren.

Was muss ich beim Display beachten, hat jede Systemkamera eines?

In der Regel besitzt jede Systemkamera einen Display. Je nach Hersteller gibt es aber auch hier unterschiede.

Du solltest nicht nur auf die Größe des Displays achten, sondern vor allem auf die Auflösung und Ablesbarkeit bei Sonnenlicht. Die Monitorhelligkeit sollte Stufenweise einstellbar sein. Gute Kameras haben zusätzlich eine “sonnig”-Einstellung, die es dir ermöglicht auch bei starker Sonneneinstrahlung das Foto auf dem Display zusehen. Bei dieser Einstellung wird der Kontrast verstärkt, so dass ein besseres Bild auf dem Display entsteht.

Eine intuitive Bedienung ermöglicht dir eine Systemkamera mit einem Touch-Display. Ein schwenkbarer Display kann dir bei Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln helfen.

Welche Alternativen zur Systemkamera gibt es?

Eine Alternative zur spiegellosen Systemkamera ist eine Spiegelreflexkamera oder eine Kompaktkamera.

Die Spiegelreflexkamera hat einen zusätzlich eingebauten Spiegel und ebenfalls Wechselobjektive. Es gibt deutlich mehr Modelle und auch deutliche mehr Wechselobjektive. Der Body an sich ist größer, als der einer Systemkamera und sieht damit auch professioneller aus. Die Sensoren bei einer Spiegelreflexkamera sind ähnlich der einer Systemkamera. Bei der Bildqualität nehmen sie sich ebenfalls nicht viel.

Eine Kompaktkamera hat ein fest eingebautes Objektiv, bietet aber teils ähnliche Funktionen wie eine Smartphone-Kamera. Sie ist im Gegensatz zur Systemkamera handlicher und preiswerter und mit über 20 Megapixelns sehr leistungsstark.

Systemkamera Stroh

Die generelle Funktionsweise einer Systemkamera mit Spiegel besteht darin, dass das einfallende Licht, welches die Linse (also das Objektiv) durchdringt, auf den Spiegel fällt. (Foto: Allef Vinicius / unsplash.com)

Entscheidung: Welche Arten von Systemkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bevor du dir eine Systemkamera zulegst, solltest du dir überlegen, wo und wofür du sie am häufigsten oder ausschließlich einsetzen wirst. Wir unterscheiden daher zwischen:

  • Systemkamera zum Filmen
  • Systemkamera für Outdoorfotografie
  • Mini-Systemkamera
  • Schnelle Systemkamera

In den nachfolgenden Abschnitten stellen wir dir die Arten genauer vor und zeigen dir ihre Vorteile und Nachteile auf, damit du für dich einfacher entscheiden kannst, was dir am wichtigsten ist.

Du brauchst deine Kamera vor allem zum Filmen? Worauf musst du dabei achten und was sind die Vor- und Nachteile einer solchen Systemkamera?

Vor einigen Jahren war das Filmen mit einer DSLM noch nicht denkbar, doch heutzutage gehört es zur Grundausstattung einer Systemkamera. Einige Modelle haben sogar eine Ultra-High-Definition-Auflösung und sind mit weiteren Funktionen, wie beispielsweise ein Mikrofonanschluss, mit professionellen Filmkameras vergleichbar.

Beim Filmen kommt es besonders auf die Auflösung und die Bildrate an. Die meisten Systemkameras speichern die Bilder eines Videos in Full-HD (1920*1080 Pixel) ab. Gute Kameras sogar in Ultra-HD (3840*2160 Pixel), der viermal so großen Auflösung, wie bei Full-HD.

Die Bildwiederholrate sollte zwischen 50 und 60 Vollbildern (progressive) pro Sekunde liegen. So genannte Halbbilder (interlaced) benötigen weniger Speicherplatz, der Zeilenversatz kann bei schnellen Bewegungen jedoch unschöne Bilder zur Folge haben. Erkennen kannst du die Bildrate am Buchstaben hinter der Auflösung – “p” steht für Vollbilder, “i” für Halbbilder.

Vorteile
  • Vergleichbar mit professionellen Filmkameras
  • Full-HD- oder Ultra-HD-Auflösung
  • Mikrofon- und HDMI-Anschluss möglich
Nachteile
  • Gute Systemkameras zum Filmen sind teuer
  • Stereo-Mikrofon nicht ausreichend, Live-Signal-Ausgabe nicht immer vorhanden

Möchtest du dein Video nachträglich bearbeiten, sollte das Speichermedium deiner Kamera eine hohe Bitrate haben. Normale Speicherkarten speichern das Material mit ca. 30 Megabit pro Sekunde. Bei Aufnahmen vor dem Greenscreen benötigst du hingegen ein deutlich höherer Bitrate.

Neben der Auflösung der Bilder ist auch der Ton beim Video sehr wichtig. Einfach Kameras haben lediglich ein Stereo-Mikrofon. Dieses Mikrofon reicht für private Zwecke aus, bei professionellen Aufnahmen solltest du aber einen Anschluss für externe Mikrofone haben. Der Pegel sollte manuell in Stufen einstellbar sein, um einen kontinuierlichen Ton zu haben.

Eine Systemkamera zum Filmen sollte außerdem einen HDMI-Anschluss haben, um die Bilder bereits im Live-Modus auf großem Bildschirm sehen und überprüfen zu können.

Achtung: Nicht alle Systemkameras erlauben die Ausgabe des Live-Signals.

Modelle mit Live-Signal-Ausgabe sind in der Regel sehr teuer, deshalb solltest du bei Geräten ohne Live-Signal darauf achten, dass ein gutes Kameradisplay vorhanden ist. Am besten ist ein klappbares und schwenkbares Display, um Aufnahmen aus schwierigen Blickwinkeln zu machen.

Für eine gute Aufnahme ist zusätzlich der richtige Fokus notwendig, um den wichtigen Teil in den Mittelpunkt zu rücken. Am einfachsten ist die Verwendung des Autofokus. Dieser schärft und kontrolliert zusätzlich den Kontrast. Bei fehlendem Autofokus solltest du mindest auf die Funktion des Focus-Peaking (Kantenhervorhebung) achten.

Die Brennweite sollte bei unter 100, oder besser noch 50 Millimetern liegen, um Wackler im Video zu vermeiden.

Du fotografierst vor allem im Freien und willst nicht auf das Wetter achten? Worauf musst du dabei achten und was sind die Vor- und Nachteile einer solchen Systemkamera?

Wenn du viel im Freien fotografierst und auch bei schlechtem Wetter die Kamera nicht Zuhause lassen möchtest, solltest du darauf achten, dass deine Systemkamera spritzwassergeschützt und wetterfest ist.

Die meisten Outdoor-Kameras haben ein abgedichtetes Gehäuse so dass weder Schmutz nach Wasser in die Kamera gelangen kann. In der Regel bieten diese Kameras auch Schutz gegen Erschütterungen oder Schläge.

Vorteile
  • Schutz vor Spritzwasser und Schmutz
  • Schutz vor Stößen
Nachteile
  • Geringere Bildqualität
  • Geringerer Zoom

Durch das tief im Kameragehäuse sitzende Objektiv, kann es bei einem Sturz nicht brechen. Der Nachteil von Outdoor-Kameras ist aber, dass die Qualität der Bilder nicht so gut ist und auch beim Zoom Abstriche gemacht werden müssen.

Dass diese Kameras einiges Wegstecken können, heißt aber nicht, dass du sie nicht pflegen musst. Bei wetterfesten Systemkameras musst du besonders darauf achten, dass die Dichtungen an den Abdeckungen der Anschlüsse Sauber sind, so dass kein Schmutz oder Wasser daran kommen kann.

Mit speziellen Unterwasserkameras ist es durch die Dichtungen und Gummierungen sogar möglich bis zu 10 Meter tief zu tauchen.

Du willst deine Kamera einfach überall dabeihaben? Worauf musst du dabei achten und was sind die Vor- und Nachteile einer solchen Systemkamera?

Du bist gerne und viel unterwegs? Da darf die Kamera natürlich nicht fehlen! Die meisten Systemkameras sind eher groß und werden mit der Zeit auch schwer. Hast du deine Kamera den ganzen Tag dabei und willst alles fotografieren, dann solltest du dir vielleicht eine Mini-Systemkamera zulegen.

Bei einer Mini-Systemkamera denkt man zunächst daran, dass mit der Größe auch die Qualität schwindet. Doch dem ist nicht so. In den meisten Mini-Systemkameras sind die gleichen Sensoren verbaut wie in normalen Systemkameras.

Vorteile
  • Klein und handlich
  • Leicht transportabel
  • Gute Bildqualität
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Nur Full-HD-Videos

Generell gilt dasselbe wie für normale Systemkameras. Die meisten funktionieren gut bei Tageslicht, bei schlechten Lichtverhältnissen lässt die Qualität jedoch nach. Je nach Preiskategorie kommt es zu weniger oder mehr Rauschen.

Videos können mit der Mini-Kamera in der Regel nur in Full-HD aufgenommen werden. Diese sind zwar scharf, können aber selbstverständlich nicht mit den Ultra-HD-Auflösungen mithalten.

Willst du also eine gute, kleine Systemkamera, musst du einiges an Geld ausgeben. Dafür kannst du die Kamera aber überall mit hinnehmen.

Du gehst gerne zu Sportveranstaltungen? Worauf musst du dabei achten und was sind die Vor- und Nachteile einer solchen Systemkamera?

Wenn du deine Kamera vor allem bei Sportveranstaltungen benutzen willst, um Sportler in Bewegung zu fotografieren solltest du auf die Serienbildgeschwindigkeit achten und dir ein Teleobjektiv für die Systemkamera zulegen.

Die Serienbildgeschwindigkeit gibt an, wie viele Bilder die Kamera pro Sekunde machen kann. Durch die schnellen Bewegungen benötigst du eine schnelle Kamera, die nicht nur viele Bilder in kürzester zeit macht, sondern sie auch in entsprechender Qualität aufzeichnet.

Leider ist es oft der Fall, dass Modelle mit einer hohen Serienbildrate die Bilder in geringerer Auflösung abspeichern. Meistens werdem die Bilder als komprimierte Datei im JPEG-Format gespeichert. Besser ist es jedoch sie im unkomprimierten Format RAW zu speichern, um eine besser Qualität zu haben und die Nachbearbeitung zu erleichtern.

Vorteile
  • Hohe Serienbildgeschwindigkeit
  • Jeder Moment wird aufgezeichnet
Nachteile
  • Teleobjektiv von Vorteil
  • Meist Speicherung im JPEG-Format

Du solltest ebenfalls auf die Schnelligkeit des Autofokus achten. Je schneller sich die Kamera automatisch auf etwas fokussiert, umso schneller kannst du Bilder machen. Ist die Kamera nicht so schnell, verpasst du vielleicht einige interessante Motive.

Das Teleobjektiv macht es dir möglich, auch aus der Ferne gute Bilder zu machen. Das Objektiv komprimiert aber gleichzeitig auch das Ergebnis. Das kann sowohl gut, als auch störend aussehen. Mit dem Teleobjektiv kannst du den Hintergrund unscharf werden lassen und das eigentliche Motiv in den Vordergrund rücken.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Systemkameras vergleichen und bewerten

Was ist wichtig, wenn du dir eine Systemkamera zulegen möchtest? Worauf musst du achten? Im Folgenden werden dir die wichtigsten Eigenschaften erklärt, sodass du weißt, was du beim Kauf beachten musst.

Auf die folgenden Faktoren werden wir in den nächsten Absätzen eingehen:

  • Optik und Verarbeitung
  • Bildqualität
  • Serienbildrate und Autofokus
  • Handling und Bedienung
  • Akkuleistung
  • Konnektivität
  • Videofunktionen

Optik und Verarbeitung

Natürlich kommt es bei jedem Produkt darauf an, wie es aussieht und verarbeitet ist, ob es nun der schnittige Sportwagen oder der neueste Kühlschrank ist. So auch bei der Systemkamera.

Besonders bei einer Systemkamera empfiehlt es sich, vor dem Kauf einige Recherchen zu unternehmen und auch, zum gut sortierten Elektrofachhandel zu gehenm, bevor du bestellst. Aber warum? Gerade bei Kameras ist es wichtig zu wissen, wie sich das Gerät anfühlt. Ob es gut in der Hand liegt, ganz aus einfachem Plastik ist, robusterem Kunststoff oder gar aus Metall.

Dabei solltest du dir überlegen, was und wo du fotografieren möchtest. Verschiedene Materialien reagieren beispielsweise unterschiedlich auf unterschiedliche Witterungsbedingungen wie Regen oder Schnee, extreme Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit.

Schau dir auch an, wie deine Wunschkamera verarbeitet ist und ob es Anhaltspunkte dafür gibt, dass es womöglich irgendwelche Mängel gibt. Ein guter Tipp ist hier das Öffnen und Schließen der Klappen des Speicherkartenslots oder der Akkuklappe.

Auch das Drücken von Knöpfen und Drehen am Modus-Wahlrad kann hier sehr aufschlussreich sein. Mit diesen Methoden kannst du relativ schnell herausfinden ob du ein gut verarbeitetes Produkt in den Händen hältst, oder eben nicht.

Bildqualität

Einer der wohl wichtigsten Faktoren beim Kauf einer neuen Systemkamera ist die Bildqualität. Doch diese hängt nicht allein von der Anzahl der Megapixel ab. Vielmehr machen hier einige Faktoren gemeinsam das große Ganze.

Vor allem funktioniert die Beurteilung der Bildqualität nur im Zusammenspiel mit einem Objektiv. Vor dem Kauf solltest du also die folgenden Faktoren immer im Zusammenhang miteinander beurteilen.

Wichtig für die Bildqualität sind:

  • Sensor und Auflösung
  • Rauschen und Texturverlust
  • Kontrast- und Farbgestaltung
  • Bildprozessor

Sensor und Auflösung

Die Grenzauflösung gibt die Fähigkeit feine Strukturen aufzulösen von Bildsensor und Objektiv an. Angegeben wird der Wert in Linienpaaren pro Bildhöhe (LP/BH). Das Bild ist schärfer, je höher der Wert ist. In der Regel haben Systemkameras eine Auflösung zwischen 10 und 24 Megapixeln.

Je größer der Sensor, umso besser ist auch die Bildqualität. Besonders kleineren Sensoren fällt es schwer, den Hintergrund scharf zu bekommen. Außerdem fangen sie bei schlechten Lichtverhältnisse an zu rauschen und können so keine exzellenten Ergebnisse vorbringen.

Deshalb ist der ISO-Wert, also die Lichtempfindlichkeit des Sensors, wichtig. Je höher der Iso-Wert, desto mehr rauscht das Bild. Hat die Kamera aber einen großen Sensor, dann ist auch das Rauschverhalten besser.

In der Regel unterscheidet man zwischen den Sensoren im CX-Format, Four-Thirds-Format, APS-C-Format, Vollformat und Mittelformat, die bereits weiter oben erklärt werden.

Generell gilt: Eine große Zahl an Megapixeln bedeutet nicht automatisch gute Bildqualität. So können mit weniger Megapixeln und einem höherwertigen Prozessor teils bessere Fotos entstehen.

Besonders, wenn es darum geht, deine Bilder später zu vergrößern oder auf großen Flächen abzubilden, ist es trotzdem von Vorteil einen guten Sensor und eine hohe Anzahl an Megapixeln zu haben.

Rauschen und Texturverlust

Mit dem Rauschen sind Störungen des Bildsignals gemeint. Der “Visual-Noise”-Wert (VN) gibt an, wie stark das Rauschen ist. Unter dem Rauschen kann man Pixel verstehen, die in der Helligkeit nicht dem Original gleichen. Bei einer höheren Lichtempfindlichkeit (ISO-Wert), die automatisch bei beispielsweise Partyfotos eingestellt wird, steigt auch der VN-Wert, so dass das Rauschen ebenfalls zunimmt.

Um dem Rauschen entgegen zu wirken, gibt es die Funktion der Rauschunterdrückung. Bei zu hoher Rauschunterdrückung können aber auch wichtige Details im Foto verloren gehen. Deshalb wird mithilfe der Kurtosis-Messung der Texturverlust ermittelt. Je kleiner der Wert, desto geringer der Verlust von Details.

Kontrast- und Farbgestaltung

Die Kontrastgestaltung (Dynamik) gibt an, wie die Kamera die Objektkontraste wiedergibt. Die Kontrastgestaltun wird in Blendenstufen angegeben: Je höher der Wert, umso besser arbeitet die Kamera mit kontrastreichen Motiven.

Die Farbgestaltung gibt an, wie ähnlich das Originalmotiv und das Bild der Kamera ist. Je kleiner der DeltaE-Wert ist, umso besser ist die Farbgenauigkeit. Dasselbe gilt auch für den Weißabgleich. Dieser wird in DeltaRGB angegeben.

Bildprozessor

Beim Bildprozessor geht es hauptsächlich um die Geschwindigkeit, die sich mit der deines Computers vergleichen lässt. Beim Fotografieren wirkt sich seine Qualität primär auf die Verschlusszeit aus. Besonders starke Bildprozessoren benötigen so zum Beispiel nur einige Millisekunden, um ein Bild abzulichten und es von analoger in digitale Form umzuwandeln.

Serienbildrate und Autofokus

Wie der Namen Autofokus schon sagt, geht es hier um einen automatischen Fous. Er stellt also selbstständig scharf. Das heißt, dass die Kamera selbst erkennt, wie weit die einzelnen Bildpartien von der Linse entfernt sind.

Bei viele Kameras kann man durch das Tippen auf einen bestimmten Punkt auf dem Display (nur im Live-View-Modus) den gewünschten Bereich auswählen. Dieser wird dann automatisch scharf gestellt. Für diesen Vorgang gibt es unterschiedliche Messverfahren:

Kontrast-Autofokus und Phasendetektions-Autofokus erreichen ihre Ziel beispielsweise auf völlig unterschiedlichen Wegen, liefern aber ein identisches Ergebnis. Der Phasen-AF ist sehr schnell und auch bei dürftigen Lichtverhältnissen gut einsetzbar. Der Kontrast-AF ist im gegensatz zum Phasendetektions-AF präziser, ist vor allem bei schlechtem Licht aber auch langsamer. Je nach technischen Stand, Objektiv und Qualität deiner Kamera, gibt es aber noch einige andere sehr komplexe Arten des Autofokus.

Generell gilt bei der Mehrfeldmessung: Je höher die Zahl der Felder, desto besser gelingt die Scharfzeichnung. Zusätzlich haben auch die Leistungsfähigkeit des Bildprozessors und die Lichtverhältnisse Auswirkungen auf die Geschwindigkeit und Qualität der automatischen Scharfstellung.

Bei Systemkameras gibt es in der Regel die Möglichkeit vom Autofokus in den manuellen Fokus zu wechseln.

Neben dem Autofokus ist auch die Geschwindigkeit der Serienbildrate von Bedeutung.
Besonders in der Sport- oder Wildlife-Fotografie ist es wichtig, mehrere Bilder binnen Sekunden machen zu können, damit auch jeder Moment aufgezeichnet werden kann.

Die modernen Systemkameras können mit der Serienbildgeschwindigkeit einer Spiegelreflexkamera mithalten. Achte aber vor dem Kauf darauf, dass die Bildqualität nicht unter der schnellen Aufzeichnung leidet. Einige Modelle können zwar eine hohe Serienbildrate in kurzer Zeit aufweisen, speichern dieser aber nur mit einer geringen Auflösung ab.

Handling und Bedienung

Egal ob du dich für eine Vollformat- oder eine Crop-Kamera entscheidest, egal ob Systemkamera mit, oder ohne Spiegel, in der Bedienung sind sie einander alle ähnlich. In der Verarbeitung gleichen einander die meisten bekannten Hersteller von Systemkameras. Während eine Spiegelreflex im Vollformat lediglich größer und schwerer ist als eine spiegellose Systemkamera im Vollformat bleibt die Verarbeitung und Qualität der Materialien gleich.

(Vorsicht: Das bedeutet nicht, dass alle Kameras vor Spritzwasser geschützt sind.) Genauso verhält es sich auch bei Crop-Kameras. Mit Spiegel sind sie lediglich etwas größer und schwerer als jene ohne Spiegel; und das bei gleichbleibender Qualität der Verarbeitung.

Natürlich gibt es – je nach Hersteller – gewisse Unterschiede in der Bedienung der Software. So werden für ein und dieselbe Art eines Vorganges oder einer bestimmten Einstellung, oft unterschiedliche Begriffe verwendet. Wenn auch unterschiedlich, erklären sich diese aber meistens von selbst.

Systemkamera Schwarz

Je nach Größe und Art der Kamera kommt es darauf an, wie viele einzelne Tasten vorhanden, und wie weit sie voneinander entfernt sind. Kann man viele Einstellungen gleich am Body vornehmen oder muss man sich jedes Mal durch das komplette Menü klicken? (Foto: Mikkel Bech / unsplash.com)

Vor allem bei spiegellosen Systemkameras ist es der Fall, dass auf der Hobby- und Amateur-Ebene meist weniger Knöpfe vorhanden sind als im höheren Segment. Das vereinfacht zwar das Sammeln einfacher Schnappschüsse, da man sich automatisch weniger Gedanken über die richtigen Einstellungen macht, schränkt aber etwas den Workflow ein, wenn man komplexere Einstellungen vornehmen möchte.

Hier sollte auch das Display erwähnt werden. Als Faustregel kannst du dir ungefähr 3 Zoll Merken. Beachte aber, dass mit der Größe des Displays auch der Stromverbrauch steigt. Da kann der Akku bei einem mehrstündigen Fotoshooting schon mal zur Nervensäge werden.

Überlege dir also, ob du nicht auf einen möglichst großen Bildschirm deiner Kamera verzichtest und dafür zwei Ersatz-Akkus kaufst und ein paar Bilder mehr schießt.

Besonders bei spiegellosen Systemkameras hast du zusätzlich noch oft die Möglichkeit das Display zu schwenken. So kannst du auch problemlos aus unvorteilhafteren Perspektiven fotografieren, ohne dich dabei auf den Boden oder die Straße legen zu müssen.

Auf Reisen eignen sich Systemkameras meist besser als Spiegelreflexkamera, einfach weil sie leichter und kompakter sind.

Akkuleistung

Wie lange der Akku deiner Kamera hält, hängt letztendlich davon ab, wieviel du fotografierst und vor allem welche Zusatzfunktionen du benutzt. Das können beispielsweise Blitzlicht oder ein sehr hell eingestelltes Display sein.

Zu letzterem sei gesagt, dass es die Möglichkeit gibt, das Display beim Schauen durch den Sucher auszuschalten – das ist nicht nur praktisch um Strom zu sparen, sondern auch nachts beziehungsweise bei sehr schlechten Lichtverhältnissen.

Bei niedriger Bildschirmhelligkeit und ohne Blitz solltest du ungefähr 1.500 Fotos schießen können. Achte dabei aber darauf, dass auch die Außentemperatur Einfluss auf die Akkulaufzeit hat und plane bei sehr niedrigen Temperaturen eine kürzere Laufzeit ein.

Tendenziell solltest du dir in jedem Fall zumindest einen, oder sogar mehrere Ersatz-Akkus zulegen. Tipp: Verwende dabei möglichst Originalzubehör!

Konnektivität

Statt bei analogen Kameras auf die Entwicklung deiner Bilder warten zu müssen, oder bei älteren Systemkameras auf das Anschließen am Computer kannst du deine Fotos mit verschieden Verbindungsmöglichkeiten gleich verwenden.

Die meisten Systemkameras, egal welcher Preisklasse, bieten heutzutage unterschiedliche Möglichkeiten, sie beispielsweise mit deinem Smartphone zu verbinden. Einige Hersteller haben sogar einige Apps entwickelt, mit denen du deine Schnappschüsse direkt auf dein Handy speichern kannst, ohne danach eine Verbindung herstellen zu müssen.

Auch das eigentliche Bedienen der Kamera ist bei mancher dieser Apps möglich. So kannst du dann zum Beispiel Verschlusszeit, Blende und Fokuspunkt (AF-Modus) auf deinem Smartphone setzen. Mit Verbindungsfunktionen wie WLAN, NFC (Near Field Communication) oder Bluetooth kannst du deine Schnappschüsse somit problemlos gleich unterwegs auf Instagram und Co. posten.

Videofunktionen

Alle neuen Systemkameras verfügen über eine Videofunktion. Besonders Vollformat DSLRs werden häufig zum Drehen von Video benutzt – auch im professionellen Bereich. Gängige Formate sind Full-HD (1080p) bei 25 Bildern pro Sekunde und HD (720p) bei 50 Bildern pro Sekunde in der PAL-Norm. In der NTSC-Norm sind bei Full-HD 30 Bilder pro Sekunde und bei HD 60 Bilder pro Sekunde möglich.

In Bedienungsanleitungen und Kameramenüs wird die Bezeichnung fps verwendet. Sie kommt aus dem Englischen und bedeutet frames per second und hängt damit zusammen, wie viele Bilder das menschliche Auge benötigt, um eine flüssige Bewegung wahrnehmen zu können.

Auch die Möglichkeit für externe Mikrofone und Kopfhörer ist bei Systemkameras höherer Preisklassen oft gegeben.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Systemkamera

Welche Einstellungen kann man bei Systemkameras vornehmen?

Nicht nur das Objektiv, das man auswechseln kann, sondern auch die Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden die Systemkamera von einer Kompaktkamera. Dort wo bei einer „normalen“ Digitalkamera die Flexibilität aufhört, beginnt bei einer Systemkamera die kreative Freiheit.

Es gibt unterschiedliche Modi wie beispielsweise die Programmautomatik, Zeitautomatik oder gar den Manuellen Modus. Bei letzterem kann man sowohl die Verschluss- als auch die Belichtungszeit selber einstellen. Auch der ISO ist selbstständig wählbar.

Daneben gibt es noch verschiedene Bildcharakteristika, die man einstellen kann um gleich zu sehen, wie das Bild zum Beispiel in Schwarz Weiß aussehen würde. Kennt man diese Parameter und weiß, sie richtig zu kombinieren, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite und kann sich auf das wesentliche konzentrieren, das Bild.

Welche Systemkamera eignet sich für Reisen?

Es kommt immer darauf an, welche Reisen du planst. Grundsätzlich gilt aber, wenn man unterwegs ist, je leichter und kompakter, desto besser. Wenn du als Backpacker in Asien bist oder Interrail machst, gibt es wohl nichts Besseres als eine spiegellose Systemkamera. Denn bei ihr hast du sowohl alle Parameter im Griff, als auch eine praktische Alternative zur meist eher sperrigen DSLR.

Welche Systemkamera eignet sich für Sportfotografie?

Je nach Sportart empfiehlt es sich, mit einer Kamera zu fotografieren, die möglichst viele Bilder pro Sekunde (also im Serienmodus), schießen kann. Aber bedenke: auch Schach ist genau genommen ein Sport.

In der Sportfotografie muss es schnell gehen. Ob Fußball, Radsport, Boxen oder Eishockey, es geht immer darum diesen einen Moment einzufangen. Fotografen verwenden deshalb gerne den Serienmodus. Auslöser gedrückt halten und dem Motiv konstant folgen.

In diesem Fall hinken die DSLMs jenen Systemkameras mit Spiegel immer noch hinterher. Kleiner Tip: such dir die beste APS-C Spiegelreflexkamera aus, Teleobjektiv und ab auf den Sportplatz, denn hohe Brennweite und entsprechender Crop-Faktor bringen nicht nur bringen nicht nur gute Bilder, sondern verhindern auch übermäßiges Zuschneiden in der Nachbearbeitung.

Was ist RAW?

Der Begriff RAW kommt aus dem Englischen und bedeutet im Deutschen soviel wie Rohformat. Das ist ein Dateiformat zur Speicherung von Grafikdateien in der Digitalfotografie. Wie bei den unterschiedlichen Sensorformaten, ist auch dies, kein übergreifender Branchenstandart.

So nennt Canon sein Format beispielsweise CR2 und Nikon dasselbe Format NEF. Natürlich gibt es auch hier noch einige weitere herstellerspezifische Bezeichnungen.

Die RAW-Daten sind also roh und kommen direkt, unkomprimiert und unbearbeitet vom Bildsensor.

Sie werden dann mittels eines sogenannten RAW-Converters auf digitaler Ebene selbstständig entwickelt. Durch die flexiblen Einstellungsmöglichkeiten bei Belichtung, Farbgestaltung und Anpassung der Details bietet sich dieses Format besonders für Profis und ambitionierte Hobbyfotografen an.

Möchte man also im Nachhinein Bearbeitungen vornehmen und das Maximum aus seinen Schnappschüssen herausholen, sollte man auf das herkömmliche, komprimierte JPEG-Format verzichten, und gleich in RAW fotografieren. Das ist zum momentanen Zeitpunkt mit jeder Systemkamera möglich. Und auch mit der ein oder anderen Kompaktkamera.

Welche Fotosoftware und Bildbearbeitungsprogramme sind kostenlos und zu empfehlen?

Willst du deine Bilder anschließend noch etwas bearbeiten und besondere Details hervorheben? Dann solltest du dir eine Fotosoftware zum Bearbeiten deiner Bilder herunterladen.Die meisten professionellen Fotografen nutzen das kostenpflichtige Bearbeitungsprogramm Photoshop zum Bearbeiten der Bilder. Doch es gibt auch günstige Varianten, die einiges können und deinem Foto das gewisse Etwas verleihen.

Mit folgenden Programmen kannst du deine Bilder gut und einfach bearbeiten:

  • GIMP 2.10.6 Final
  • Photoshop CS2 (nicht mehr im Handel erhältliche Versionen, werden bei Adobe kostenlos angeboten)
  • Paint.NET 4.1.1.
  • Picasa 3.9 Build 141.259
  • Photoscape 3.7

Systemkameras im Retrodesign

Gefallen dir ältere Kameras, aber du möchtest dennoch eine mit neuester Technik? Dann solltest du einen Blick auf die neuen Systemkameras im Retro-Design werfen.

Durch das Design erinnern sie an ältere klassische Kameramodelle, aber die neueren Systemkameras im Retro-Design besitzen die neuesten Technologien und verbinden sie mit alten.

So haben Kameras im Retro-Design zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten und zwei Einstellräder an der Oberseite, um die Blende, die Verschlusszeit, den ISO-Wert und die Belichtungskorrektur einzustellen. Einige haben auch ein monochromes Display, dass die eingestellten Werte anzeigt.

5 Tipps für einzigartige Fotos

Um die wichtigsten Momente festhalten zu können, ist es wichtig mit einer Systemkameras außergewöhnlich gute Fotos zu machen. Wir geben dir fünf Tipps, die dir dabei helfen im richtigen Moment schöne Fotos zu machen:

  1. Hab deine Kamera immer und überall dabei! Um spontane Fotos zu machen, ist es wichtig die Kamera immer parat zu haben. Stelle sie deshalb vorab immer in den Automatikmodus, damit du schnell einen Schnappschuss vom richtigen Moment machen kannst
  2. Probier verschiedene Positionen! Ob im Liegen oder im Stehen, für manche Motive muss man sich richtig ins Zeug legen, um ein schönes Ergebnis zu erlangen
  3. Sei unsichtbar! Nicht gestellte Bilder sind am schönsten. Versuch so still und leise wie nur möglich zu sein, damit die Momente nicht gestört werden. Die schönsten Motive finden sich im Alltag
  4. Das richtige Licht ist das A und O! Bei gutem Licht ist die Bildqualität besser, vermeide aber hartes Sonnenlicht und such dir halbschattige Plätze
  5. Hilfslinien einblenden! Die Linien helfen dir, dein Bild gerade auszurichten und eine saubere Bildwirkung zu erlangen

Die wichtigsten Kameramodi erklärt

Je nach Kamera gibt es mehr oder weniger verschiedene Kameramodi. In der Regel besitzt aber jede Kamera die Programmautomatik (P), die Zeitvorwahl (S bzw. T), die Blendenvorwahl (A) und das Manuellprogramm (M)

Stellst du die Programmautomatik ein, musst du eigentlich gar nichts mehr tun, außer auf den Auslöser drücken – vorausgesetzt dir reicht eine korrekte Belichtung und Schärfe für dein Bild. Schärfentiefe und weitere gestalterische Mittel berücksichtigt das Programm nicht.

Das S bei Zeitvorwahl steht für “shutter preselection”, manche Kameras haben auch das Kürzel T für “time”. In diesem Programm kannst du die Verschlusszeit fest einstellen, so dass die Kamera die erforderliche Blendenöffnung berechnet. Besonders bei schnellen Bewegungen brauchst du eine kurze Verschlusszeit.

Das Programm A (aperture preselection) gibt die Blendenvorwahl an. Kurz gesagt: Es ist das Gegenstück zur Zeitvorwahl. Du wählst die Blende aus, die Kamera errechnet die passende Verschlusszeit. Das ist besonders da wichtig, wo die Blende der Hauptfaktor ist. Mit der Blendenvorwahl kannst du außerdem die Schärfentiefe beeinflussen.

Mit dem manuellen Modus (M) hast du die meiste Kontrolle über deine Kamera. Du wählst selbst die Einstellung von Blende und Verschlusszeit. Das ist gleichzeitig Segen und Fluch. Du bist flexibel, hast aber gleichzeitig auch die meiste Arbeit.

Die Geschichte der Systemkamera

Die erste Systemkamera “Kine-Exakta” ist 1936 vorgestellt worden. Bis zum Ende der 50er Jahre wurden überwiegend Messsucher-Kameras entwickelt, erst später setzten sich die Spiegelreflexkameras durch.

Obwohl die Systemkamera schon lange besteht, hat man den Typ “kompakte spiegellose Systemkamera” erst vor ca. 10 Jahren etabliert, um sie von den alternativen digitalen Spiegelreflexkameras abzugrenzen.

Wenn man heute von einer Systemkamera spricht, wird fälschlicher Weise nur die spiegellose Systemkamera gemeint. Dabei gehören auch die Spiegelreflex- und Messsucher-Kameras zu den Systemkameras.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Adler, A. (2012): Kreativer fotografieren: So schulen Sie Ihr Auge und entdecken Motive. Ideen entwickeln und umsetzen. Mit praktischen Anleitungen und Aufgaben. Schlütersche Verlag.


[2] Haas, C. (2015): Grundlagen der digitalen Fotografie: Das Praxisbuch. neobooks Verlag.


[3] Walter, T. (2005): Entwicklung der Fotografie. In: MediaFotografie — analog und digital. X.media.press. Springer, Berlin, Heidelberg.


[4] http://www.wepreserve.eu/systemkamera-spiegellose-zukunft/


[5] https://www.pixolum.com/blog/fotografie/dslr-dslm-unterschied-spiegelreflexkamera-und-systemkamera


[6] https://www.fotointern.ch/archiv/2018/08/26/kleine-geschichte-der-spiegellosen/


[7] https://www.richtig-fotografiert.de/kamera-ratgeber/spiegellose-systemkamera/


[8] https://www.saschakribitz.de/de/fotografie/grundlagen/kameramodi/

Bildquelle: welcomia / 123RF.com

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