Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2021

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Der Trend von Systemkameras erlebt seit den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung und das auch zu Recht. Denn dank ihrer kompakten Größe, hochauflösender Bildqualität und wechselbaren Objektiven vereinen sie die besten Eigenschaften bisheriger Kameras.

Anders gesagt bilden sie die goldene Mitte zwischen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras. Dank neuesten Technologien können sie bereits problemlos mit professionellen Spiegelreflexkameras mithalten.

Systemkameras sind auch bekannt als spiegellose Systemkameras oder DSLM. Egal ob für Einsteiger, Profis oder ambitionierte Hobbyfotografen jeder wird bei spiegellosen Systemkameras fündig. Auch für Streamer und Filmer sind Systemkameras bereits interessant geworden, da sie mit 4K oder höherer Videoqualität überzeugen können. Mit unserem Systemkamera Test 2021 wollen wir dir dabei helfen, die für dich beste Systemkamera zu finden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Spiegellose Systemkameras, auch als DSLMs bekannt, sind Kameras mit wechselbarem Objektiv. Die Grundausstattung oder Kit besteht aus einem Kameragehäuse mit Wechselobjektiv und den wichtigsten Funktionen.
  • Systemkameras verwenden Bildsensoren in unterschiedlicher Größe. Hierbei wird unterschieden zwischen Micro Four Thirds, APS-C oder Vollbild. Je besser die Bildqualität, desto größer die Sensorgröße.
  • Der Vorteil einer Systemkamera liegt in ihrer Größe und Kompaktheit. So kann sie Bilder und Videos in hochauflösender Qualität aufnehmen und passt auch in jede kleine Tasche.

Systemkamera Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Hier haben wir für dich unsere Favoriten der spiegellosen Systemkameras aufgelistet. Im Folgenden findest du sowohl Systemkameras für Anfänger, Profis oder Outdoor Fans. Unsere Empfehlungen sollen dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen und geben dir einen groben Überblick auf die Auswahl am Markt.

Die beste Allround Systemkamera für Einsteiger

Die Panasonic Lumix DMC-G70 bietet alles, was sich ein Fotografie Neuling wünschen kann und ist zudem zu einem günstigen Einsteigerpreis erhältlich. Für unter 600 Euro begeistert sie mit ihrer 4K Foto- und Videofunktion sowohl Hobby Fotografen als auch Filmer. Weiters punktet sie besonders gut mit einer sehr schnellen Autofokuszeit.

Die Systemkamera kommt im Kit mit einem Micro Four Thirds Objektivanschluss und passendem bildstabilisiertem Objektiv. Dank Verbindung mit W-Lan kann die Kamera auch per Smartphone gesteuert werden und Fotos lassen sich simpel teilen. Ein schwenkbarer Display rundet das Allround-Paket ab.

Bewertung der Redaktion: Die Allround Panasonic Systemkamera ist ein solides Modell für alle, die sich mit dem Fotografieren vertraut machen wollen. Die zahlreiche und gute Ausstattung können gut mit einem professionellen Modell mithalten. Außerdem kann sie trotz eines kleinem Sensorformat gute Bilder dank des Low Light Autofokus auch bei schlechten Lichtverhältnissen schießen.

Die beste Systemkamera mit Vollformat

Die Canon EOS R6 bietet noch eine Steigerung in punkto Ausstattung und Sensor. So kommt sie mit einem Vollformat Sensor und unter anderem intelligentem Autofokus, welcher Augen, Gesichter, Körperteile und sogar Tiere erkennen kann. Außerdem arbeitet sie fast vollkommen geräuschlos dank schnellem mechanischen Verschluss. So kann man die Systemkamera besten für Tierfotografie einsetzen.

Weitere Highlights sind ein eingebauter 5-Achsen Bildstabilisator und ein dreh- und schwenkbarer LCD Display. Natürlich kann der Display wieder per Touch Funktion bedient werden. Mit einem Gewicht von etwa 600 Gramm ist die Kamera etwas schwerer als andere Modelle, jedoch noch immer kompakter und leichter als Spiegelreflexkameras.

Bewertung der Redaktion: Die Canon EOS R6 überzeugt mit technischer und ergonomischer Ausstattung. Mit ihrer extrem schnellen Serienbildfunktion und dem hervorragenden Autofokus ist diese Kamera ideal für Sport- und Actionaufnahmen sowie für bewegende Tieraufnahmen. Solltest du als Profi Fotograf auf eine Systemkamera wechseln wollen, ist die Canon EOS R6 einer der besten am Markt.

Die beste Outdoor Systemkamera

Die beste Funktion der Sony Alpha 6300 E-Mount ist der extrem schnelle Autofokus, welche laut Hersteller mit 0,05 Sekunden die weltweit schnellste Autofokus Geschwindigkeit sogar ist. Weiters besitzt sie auch weltweit die meisten Autofokuspunkte zur Phasendetektion. Damit kann sie Objekte zuverlässiger und präziser im Gesamt-Bildbereich fokussieren.

Auch die Serienbildfunktion kann sich sehen lassen, denn mit bis 11 Bildern pro Sekunde kann sie hochauflösende Bilder von sich schnell bewegenden Bildern problemlos schießen. Besonders wichtig für Outdoor-Aktivitäten ist ein staub- und wasserabweisendes Gehäuse. Auch die Videoqualität mit bis zu 6K Auflösung übertrifft Modelle der Konkurrenz.

Bewertung der Redaktion: Das dichte Kameragehäuse der Sony Alpha 6300 E-Mount sorgt dafür, dass die Kamera auch in anspruchsvollen Umgebungen mitgenommen werden kann. Trotz Robustheit bleibt die Systemkamera kompakt und hochwertig im Design. Auch bei vielen anderen Vergleiche zählt die Sony Systemkamera stets zu den Top 4 Produkten.

Die beste Systemkamera für YouTuber und Vlogger

Die Nikon Z 50 Systemkamera im Vlogger Kit ist ideal für alle YouTuber, Blogger und Influencer. Im Vlogger Kit sind weiters noch enthalten ein Mini-Stativ für verwacklungsfreie Aufnahmen, ein Vlogging Montageplatte für Zubehör Anschluss sowie ein Richtmikrofon für einen besseren Sound.

Die Vlogger Systemkamera punktet mit 4K Videos, Zeitlupenfunktion, großem klappbarem Display mit Touch Funktion, Hybrid Autofokus und kompakten Weitwinkelzoom-Objektiv, was optimal bei schlechteren Lichtverhältnissen eingesetzt werden kann. Die Serienbildfunktion kann bis zu 11 Bilder pro Sekunde sogar während des Filmens aufnehmen.

Bewertung der Redaktion: Dieses Vlogger Kit mit dem Herzstück der Nikon Z 50 lässt Influencer und Content-Creator Herzen höher schlagen. Darüber hinaus kann dank vieler integrierten Effektoptionen Aufnahmen gleich auf der Kamera bearbeitet werden oder Videos geschnitten werden. Für unter 1.000 Euro ist das Vlogger Kit ein sehr gutes Angebot.

Die beste Systemkamera im schicken Retro-Look

Das nachfolgend vorgestellte Produkt ist derzeit nicht verfügbar, weshalb wir es für dich übergangsweise durch ein alternatives Produkt mit ähnlichen Charakteristiken ausgetauscht haben. Ein Problem melden.

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Die Modelle der Olympus PEN zählt wegen ihres Design im Retro Look zu den Trend Produkten der letzten Jahre. Das hochwertige Gehäuse und die Lederoptik runden das elegante und schicke Design ab. Mit im Kit dabei ist ein sehr kompaktes M.Zuiko Objektiv, was die Systemkamera im Gesamtpaket als schicker und kompakter Begleiter für den Alltag auszeichnet.

Doch nicht nur mit dem Design kann sie punkten, denn die Systemkamera zieht auch viele Funktionalitäten mit sich. So können bereits auf der Kamera Fotos mit Filter belegt werden, die deinen Bildern einen einzigartigen Style verpassen. Auch der Autofokus und die Serienbildaufnahmen können mit Schnelligkeit und mit bis zu 16 Bilder Serie in akzeptabler Bildqualität überzeugen.

Bewertung der Redaktion: Die Systemkamera von Olympus wird sich als treuer Begleiter ausweisen und schneiden in allen Punkten solide ab. Für alle, welche hohen Wert auf Design und Optik legen, zählt die Oylmpus PEN E-PL8 wohl zu den besten am Markt. Leider hat die Kamera keinen eingebauten Blitz. Dafür gibt es aber einen Blitzschuh, um ein externen Blitzgerät anzuschließen.

Systemkameras: Kauf- und Bewertungskriterien

Du stehst vor dem Kauf einer Systemkamera? Dann haben wir für dich einige Kaufkriterien zusammengefasst, die du vor dem Kauf einer neuen Systemkamera wissen solltest. Die Kriterien sollen dir einen besseren Vergleich der unterschiedlichen Modelle ermöglichen und dich bei der Kaufentscheidung unterstützen.

Mit folgenden Kaufkriterien findest du deine perfekte Systemkamera:

Folgend zeigen wir dir, auf was es bei den einzelnen Aspekte ankommt und was du vor dem Kauf beachten solltest.

Anwendungsbereich

Spiegellose Systemkameras vereinen die besten Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera und sind deswegen sowohl für Anfänger, Hobbyfotografen und Profis geeignet.

Für jene Leute, die gerne spontan oder auf Reisen fotografieren, eignet sich eine Systemkamera wegen ihrer kompakten Größe und leichtem Gewicht bestens. Weiters fallen sie optisch nicht so stark auf wie Spiegelreflexkameras, weswegen man weniger touristisch wirkt.

Spiegellose Systemkameras werden auch als DSLM Kameras bezeichent.

Dank wechselbarem Objektiv kann eine Systemkamera in jeder Situation eingesetzt. Für Bilder in bester Qualität muss das entsprechend passende Objektiv gewählt werden. Wenn man besonders gerne außen fotografiert, empfiehlt sich eine Systemkamera, welche stoßfest, wasserfest und staubdicht ist.

Auch für Youtuber, Influencer oder Vlogger eignen sich Systemkameras dank hochauflösender Videofunktion in 4K, die perfekt zum Streamen sind. Weitere wichtige Video Features sind Frames pro Sekunde und externe Anschlüsse wie für Mikros.

Sensorgröße

Einer der zentralen Punkte bei der Auswahl einer Kamera ist die Bildqualität, die neben den verwendeten Objektiven stark vom Bildsensor abhängt. Systemkameras findet man in verschiedenartigen Sensorgrößen auf dem Markt.

In der Regel gilt, je größer der lichtempfindliche Sensor in einer Kamera ist, umso empfindlicher und rauschärmer ist er in der Auflösung. Dasselbe gilt natürlich auch für Systemkameras, also je größer, umso besser ist die Auflösung. Folgende Sensorgrößen kommen überwiegend in Systemkameras vor (von klein auf groß):

  • Micro Four Thirds (MFT) Sensoren
  • APS-C Sensoren
  • Vollformat-Sensoren
  • Mittelformat-Sensoren

Die meisten Einsteiger Systemkameras kommen mit einem APS-C Sensor, wohingegen sich das Mittelformat sich eher an Profis richtet und sehr preiswert sind. Somit können auch Profi-Systemkameras problemlos mit Spiegelreflexkameras mithalten. Der Vorteil an an größeren Sensoren ist, kommt vor allem in ungünstigen Lichtverhältnissen zum Vorschein.

Objektive

Spiegellose Systemkameras werden häufig mit einem simplen Zoomobjektiv zusammen angeboten, das als Grundausstattung dient. Diese sogenannten Kits sind preislich ähnlich wie eine Kamera allein und sind daher ideal für Neulinge. Ein 18-55-mm-Kit-Objektiv hat einen leichten Weitwinkel, eine normale Brennweite sowie ein Porträtobjektiv in einem Objektiv.

Du kannst dieses Standardobjektiv zunächst eine Weile testen und später noch ein spezielleres Objektiv kaufen, das deinen Anforderungen entspricht. Wir empfehlen, sicherstellen, dass das Objektiv über einen Bildstabilisator verfügt. Auf diese Weise können kannst du nicht verschwommene Bilder aufnehmen, auch wenn das Licht nicht sehr gut ist.

Zu beliebten Objektiven zählen Superzoom-Objektive, Makro-Objektive, Weitwinkel-Objektive oder Spezialobjektive wie das bekannte Fisheye-Objektiv.

Wer eine bestimmte Art von Fotografie praktiziert und nach dem perfekten Objektiv dafür sucht, sollte sich die Portfolios beider Lager genau ansehen. Da Spiegellose Kameras im Vergleich zu Spiegelreflexkameras noch relativ sind, gibt es für diesen Kameratyp nicht so viel Auswahl wie für Spiegelreflexsysteme. Daher kann dein Traumobjektiv beispielsweise nur für Spiegelreflexkameras verwenden werden.

Spezielle Adapter für viele spiegellose Kameras bieten dafür die perfekte Lösung, damit auch diese Objektive für Systemkameras verwendet werden können. In Bezug auf den Preis sind Systemkamera Objektive oft billiger als Spiegelreflexkameras.

Autofokus & Serienbildgeschwindigkeit

Um sich schnell bewegende Motive wie spielende Kinder oder ein schnelles Sportereignis aufzunehmen, benötigst du eine schnelle Kamera. Oder mit anderen Worten eine Kamera mit kaum Verzögerung. Auch wenn die Kamera erst eingeschalten ist, sollte die Kamera so schnell wie möglich einsatzbereit sein. Deswegen gehört zum schnellen Auslösen auch ein schneller Autofokus.

Als Verzögerung beschreibt man die Zeit zwischen dem Drücken des Auslösers der bereits eingeschalteten Kamera und der Aufnahme.

Grundsätzlich werden beim Fokussieren von Systemkameras zwei Technologien verwendet: Phasenerkennungs-Autofokus und Kontrast-Autofokus. Erstere ist viel schneller und kann auch bei schlechten Lichtverhältnissen zuverlässig arbeiten. Der Kontrast-AF ist viel genauer, aber wesentlich langsamer. Achte deswegen vor dem Kauf einer Systemkamera, welche Technologie in den Autofokus integriert ist.

Auch die Geschwindigkeit des Serienbildes spielt bei Sportereignissen oder Tierfotografie eine Rolle. Bei einer Serienbildfunktion nimmt die Kamera so viele Fotos wie möglich auf. Normalerweise sind es zum Beispiel ungefähr 3-6 Bilder pro Sekunde. Einige Kameras schaffen sog bis zu 60 Bilder pro Sekunde.

Achte darauf, dass Fotos in der Serienbildfunktion immer in voller Auflösung aufgenommen werden. Einige Hersteller bieten eine Serienbilder mit reduzierter Auflösung an. Dies erhöht die Geschwindigkeit, verringert jedoch die Bildqualität.

Systemkameras: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Hier haben wir für die wichtigsten Fragen rund um die Thematik Systemkamera und spiegellose Systemkamera beantwortet und zusammengefasst. Somit garantieren wir dir einen besseren und tieferen Einblick in das Thema für vor und nach dem Kauf.

Was ist eine Systemkamera?

Eine Systemkamera beschreibt alle digitalen Kameras ohne fest installiertes Objektiv. So kann man verschiedene Objektive für eine Systemkamera verwenden. Es gibt zwei Arten von Systemkameras. Auf der einen Seite Systemkameras mit Spiegel sogenannte Spiegelreflexkameras oder auch DSLR bezeichnet. Und auf der anderen Seite Modelle ohne Spiegel, also spiegellose Systemkameras.

Ein junger Mann fotografiert mit einer Systemkamera.

Spiegellose Systemkameras können optimal als kompakte Alternative für Spiegelreflexkameras eingesetzt werden. Für Profi-Fotografen sind DSLM eine tolle Ergänzung in der Kamersammlung. (Bildquelle: Pablo Guerrero / Unsplash)

Spiegellose Systemkameras werden oft auch einfach als “Systemkamera” oder DSLM bezeichnet. Im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera hat sie keinen Spiegel, keinen optischen Sucher und kein klassisches Sensor-Autofokus-System.

Spiegellose Systemkameras sind seit 2008 auf dem Markt und haben sich seitdem als goldene Mitte zwischen Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras mit eingebautem Objektiv etabliert.

Vorteile Systemkameras:

  • Kompaktheit: Spiegellose Systemkameras sind leichter und kompakter. Dies gilt sowohl für die Kamera an sich als auch für kompatible Objektive. Sie variieren in der Größe von einer größeren Kompaktkamera bis zu einer kleinen Spiegelreflexkamera.
  • Eingebauter Sucher: DSLM arbeiten mit einem elektronischen Sucher. Dieser ist öfters treffender an dem, was der Bildsensor tatsächlich erkennt. Darüber hinaus können nützliche Zusatzinformationen und Bildeffekte direkt am Display angezeigt werden.
  • Fokus: Für den manuellen Fokus bieten spiegellose Systemkameras eine Vergrößerung in der Vorschau, wodurch die Steuerung einfacher und genauer wird.
  • Objektivauswahl: Mit einem Adapter können auch größere Objektive für Spiegelreflexkameras verwendet werden. DSLR Kameras bieten meistens eine größere Auswahl an Objektiven.

Das sind unserer Meinung nach die wesentlichen Vorteile einer Systemkamera zusammengefasst. Welche weiteren Alternativen es zu spiegellosen Systemkameras noch gibt, erfährst du im Ratgeber weiter unten.

Welche Arten von Systemkameras gibt es?

Du stehst vor dem Kauf einer neuen spiegellosen Systemkamera, aber kannst dich nicht entscheiden zwischen welchen Arten du wählen solltest. Je nach Anwendungsfeld spielt die Art der Kamera eine große Rolle. Hier haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile unterschiedlicher Arten zusammengefasst:

Art Vorteile Nachteile
Systemkamera mit elektronischem Sucher eingebauter elektronischer Sucher ist gleich am Display sichtbar, Vorschau entspricht oft genau dem fertigen Bild, gute Belichtungsvorschau und weitere Anzeigemöglichkeiten am Display verbraucht viel Akku, nach langen Shooting-Tagen können elektronische Sucher eine Ermüdung der Augen hervorrufen
Systemkamera mit Klappdisplay praktisch bei Shootings mit Stativ, bessere Selbstaufnahmen sind möglich keine große Auswahl
Wasserdichte und wetterfeste Systemkamera unempfindlich gegen leichte Witterungseinflüsse, hilft Staub auf dem Sensor zu vermeiden, sehr gut für Outdoor-Aktivitäten Schutz reicht nicht für Extremsituation

Da einige Systemkameras noch keinen eingebauten Sucher haben, muss man vor dem Kauf besonders darauf achten. Mit einem eingebauten Sucher handelt es sich um einen elektronischen Sucher, also ein Sucher direkt am elektronischen Display. Besonders für Einsteiger ist ein eingebauter Sucher optimal, da man am Display gleich das Bild so sieht, wie es geschossen wird.

Dank vieler Vorschaumöglichkeiten am Display können beispielsweise noch Belichtungskorrekturen, Weißabgleichkorrekturen oder der Fokus besser eingestellt werden. Der große Nachteil an einem elektronischen Sucher ist, dass er dauernd mit Strom versorgt werden muss und deswegen viel Akku verbraucht.

Ein weiteres Display Gadget ist ein Klappdisplay oder ein schwenkbares Display. Youtuber und Blogger, welche sich oft selbst aufnehmen, profitieren auf jeden Fall von einem Klappdisplay. Auch bei Shootings mit einem Stativ ist ein Klappdisplay praktisch, da man sich so weniger für den Sucher verrenken muss. Leider gibt es am Markt dafür noch weniger Auswahl.

Systemkamera nimmt Sonnenuntergang auf.

Ein schwenkbarer Display ist für viele Fotografen bereits ein sehr praktisches Must-Have. Besonders für Selbstaufnahmen greift man gerne zu eine Klappdisplay. (Bildquelle: Jürgen Polle / Pixabay)

Zu guter letzt sind für alle Outdoor Fans wasserdichte, staubresistente und wetterfeste Systemkameras ein Muss. Diese sind unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen, leichter in der Reinigung und bestehen aus einem robusteren Gehäuse. Jedoch reicht der Schutz nicht für extreme Situation wie Wüste oder am offenen Wasser aus.

Was kostet eine Systemkamera?

Zwischen der großen Auswahl der Systemkameras am Markt liegt auch eine große Preisspanne. Je nach Ausstattung, Features und der gewünschten Bildqualitäte varrieren die Preise sehr stark. Die günstigstens Systemkameras gibt es bereits ab 400 Euro. Jedoch kann die Kostenspanne bis zu mehrere Tausend Euro gehen.

Modell Preisklasse
Einsteigermodell ab 400 bis 600 Euro
Mittelklasse-Modell ab 600 bis 900 Euro
Profi Modelle ab 1.000 Euro aufwärts

Im günstigen Preissegment bei etwa 500 Euro gibt es sowohl aktuelle als auch Modelle, die seit langem auf dem Markt sind. Beide sind jedoch technisch nicht am neuesten Stand, können aber natürlich tolle Fotos machen.

Bei den Mittelklasse-Modellen findet man hingegen schon mehr Ausstattung und die neueste Technik. Viele Modell unter 1.000 Euro haben besitzen bereits eine Videofunktion in 4K-Auflösung, einen eingebauten Sucher sowie einen schnellen Autofokus mit Bildstabilisator.

Unter den Profi-Modellen findet man vorwiegend Systemkameras mit Vollformat Sensor sowie mit einer große Auswahl an Objektiven. Teurere Modelle kostet das passende Objektiv meistens extra. Mittelklasse-Modelle sowie Einsteigermodelle kommen oft im Kit mit Objektiv Grundausstattung .

Wo kann ich eine Systemkamera kaufen?

Systemkameras gibt es in jedem Elektronik-Fachgeschäft, Fotozubehör Geschäft oder in diversen Online-Shops zu kaufen. Auch viele Herstellermarken wie beispielsweise Canon, Nikon, Sony oder Panasonic bieten einen direkten Webshop an und somit kann man auch direkt beim Hersteller mit dem passenden Zubehör bestellen.

Nach unserer Recherche erhält man über diese Online-Shops eine vielfältige Systemkameras:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • mediamarkt.at
  • hartlauer.at

Weiters findet man in unterschiedlichen Börsen auch bereits gute und gebrauchte Systemkameras. Jedoch muss man denen besonders Acht geben, dass sie keine Mängel aufweisen. Wir haben alle Systemkameras, die wir hier auf dieser Seite vorstellen, gleich mit einem Link hinterlegt. Somit kannst du sofort zuschnappen, wenn dir ein Angebot gefällt.

Welche Alternativen gibt es zu einer Systemkamera?

Wie bereits vorher erwähnt gibt es unterschiedliche Arten von Systemkameras und Kameras allgemein. Jede Kamera erfüllt ihren eigenen besonders Zweck. Um dir eine besseren Überblick über Alternativen zu spiegellosen Systemkameras zu geben, haben wir für dich folgende Tabelle erstellt:

Alternative Unterschied
Spiegelreflexkamera (DSLR) Spiegelreflexkameras arbeitet wie der Name schon sagt mit einem Spiegelsystem mit optischem Sucher. Dieses System benötigt mehr Platz, weswegen Spiegelreflexkameras größer und schwerer sind. DSLRs werden aufgrund ihrer Robustheit und guten Bildqualität hauptsächlich von Profis gekauft.
Kompaktkamera Kompaktkameras mit integrierten Objektiven sorgen dagegen für sofortigen Fotospaß. Sie passen ohne Probleme in jede Jackentasche. So kann man sie immer mit dabei haben. Ein großer Nachteil ist jedoch die Bildqualität, da hier oft nur kleine Sensorformate eingesetzt werden.
Smartphone Kamera Smartphone Kameras haben in den letzten Jahr stark aufgeholt und vor allem bei Influencern sehr beliebt. Street Fotos können mit dem Smartphone bereits in hochauflösender Form perfekt in Szene gesetzt werden. Jedoch bietet eine Smartphone Kamera nur begrenzte Optionen. So speichern sie Fotos nicht in nicht manipulierten RAW-Formaten oder haben nur einen eingeschränkten Fotowinkel.

Jede Kamera bietet natürlich ihre Vorteile. Man sollte sich vor dem Kauf bewusst sein, für welchen Zweck die Kamera benötigt wird. Eine Systemkamera kann als Top-Allrounder betrachtet werden und verbindet die besten Eigenschaften aller Alternativen.

Welches Zubehör gibt es für Systemkameras?

Das wohl wichtigste Zubehör einer Systemkamera ist das Objektiv. Neben dem Grundobjekt im Kit sind Makroobjektive und Zoomobjektive sehr beliebt. Mit Zoomobjektiven kannst du die Brennweite des Objektiv an unterschiedliche Räumlichkeiten anpassen.

Makroobjektive helfen zum Beispiel kleine Gegenstände scharf aufs Bild zu bringen. Wichtig zu wissen ist auch, dass fast alle Hersteller Adapter für ihre eigenen DSLR-Objektive anbieten, damit sie für Spiegelreflexkameras verwendet werden können.

Objektiv mit Blick auf einen See und Berge.

Das Besondere an Systemkameras sind die Wechselobjektive. Mit einem passenden Objektiv kann jede Szene optimal eingefangen werden. (Bildquelle: Free-Photos / Pixabay)

Ein weiteres cooles Zubehör ist ein Blitzschuh, um ein externen Blitzgerät anzuschließen. Da viele Systemkameras nur über einen kleinen eingebauten Miniblitz verfügen, können Blitzgeräte für extra kräftige Aufhellung sorgen und erlauben eine kontrollierte Lichtführung.

Außerdem empfehlen wir immer einen zweiten oder sogar dritten Akku in Reserve zu haben, falls ein Shooting-Tag etwas länger dauert. Damit du all dein Zubehör an einem gesammelt Ort hast, ist eine Tasche für Kamera, Objektiv und weiteres Zubehör optimal.

Fazit

Die Auswahl von spiegellosen Systemkameras ist heutzutage so vielfältig, dass jede und jeder fündig wird. Für Anfänger und Einsteiger empfehlen wir günstigere Systemkameras mit Kit, um sich mit der Fotografie erst vertraut zu machen.

Im Retro-Look wie beispielsweise von Olympus oder Fujifilm ist jede Systemkamera ein schicker Hingucker und kann sogar als Accessoire getragen werden. Mit wechselbarem Objektiv und großen Sensorformat wird auch jeder Profi zufrieden sein.

Die besten Mittelklasse-Modelle gibt es bereits unter 800 Euro und punkten mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer wirklich eine professionelle Systemkamera kaufen möchte, muss damit rechnen, tiefer in den Geldbeutel greifen zu müssen. Doch für einzigartige Bildaufnahmen wird das den Preis wert sein.

Bildquelle: Antonios Ntoumas  / Pixabay

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