Willkommen bei unserem großen Systemkamera für Einsteiger Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Systemkameras für Einsteiger. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Systemkamera für Einsteiger zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Systemkamera für Einsteiger kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Dieser Artikel soll dir ein Ratgeber zum Thema Systemkamera für Einsteiger bieten. Weiterhin bekommst du Entscheidungshilfen und Kaufempfehlungen, damit du die passende Anfänger-Systemkamera für dich findest.
  • Jede Systemkamera hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.
  • Für Anfänger sollte sich die Kamera durch eine einfache und intuitive Bedienung, sowie ein optimales Preis-Leistungsverhältnis auszeichnen.

Systemkamera für Einsteiger Test: Das Ranking

Platz 1: Sony Alpha 6300 E-Mount Systemkamera

Die Sony Alpha 6300 E-Mount Systemkamera ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Nach Herstellerangaben verfügt die Kamera mit APS-C Sensor, schnellen Autofokus und aktuellen Hochgeschwindigkeitsprozessor. Weiterhin wird sie mit einem 16-50mm Kit-Objektiv geliefert, welches sich sehr gut zum Einstieg eignet.

Die Käufer bezeichnen Systemkamera als einen perfekten Begleiter in allen Situationen. Sie passt in jede Tasche und kann immer und überall mit hingenommen werden. Die gute Bedienbarkeit und das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis macht die Sony Alpha 6300 zu einer optimalen Systemkamera für Einsteiger, sowohl im Foto als auch im Videobereich.

Platz 2:  Olympus OM-D E-M10 Mark III Systemkamera

Die Olympus E-M10 Mark III lässt sich nach Herstellerangaben so leicht wie ein Smartphone bedienen. Die Funktionen lassen sich einfach ansteuern und anwenden. Mit 16 Megapixeln, 4K und 5-Achsen Bildstabilisator lassen sich beeindruckende Bilder und Filme aufnehmen.

Viele Kunden sind von der Kamera absolut überzeugt von der leichten und kompakten Kamera. Die Verarbeitung und Bildqualität sind Kunden zufolge ausgezeichnet.

Platz 3: Canon EOS M50

Die Canon EOS M50 ist nach Herstellerangaben ein perfektes Paket aus innovativen Technologien und moderner Aufmachung. Ein idealer Begleiter für herausragende 4K-Videos und Fotos. Durch ihre Kompaktheit passt sie in jedes Gepäck.

Käufer bezeichnen die Kamera als perfekten Sweetspot für praktisch jede Anwendung . Auch von Berufsfotografen wird sie empfohlen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Systemkamera für Einsteiger kaufst

Was ist eine Systemkamera?

Unter einer Systemkamera versteht man eine Kamera mit austauschbaren Komponenten. Die wichtigsten Komponenten sind hierbei der Kamerabody und ein passendes Objektiv.

An einer Systemkamera können unterschiedliche Objektive für diverse Anwendungen  angebracht werden. (Bildquelle: unsplah.com / Claudio Schwarz)

An einer Systemkamera können unterschiedlichste Objektive angebracht werden. Dies unterscheidet die Systemkamera von  Kompakt- und Bridgekameras, bei denen kein Objektivwechsel möglich ist.

Was ist der Unterschied zwischen einer DSLR und DSLM Kamera?

Systemkameras lassen sich unterscheiden in DSLR (Digital Dingle Lens Reflex) und DSLM (Digital Single Lens Mirrorless).

Bei der DSLR wird Abbildung des Objektivs mit Hilfe eines Spiegels an den Sucher weitergeleitet. Dieser Klappt beim Auslösen und erzeugt das für diese Kamera typische Geräusch.

Die DSLM Kamera hat, wie der Name schon verrät, keinen Spiegel. Hier steht der Sensor immer frei, sodass du im Bildschirm der Kamera eine sehr gute Abbildung des Motivs erhältst.

Gute Gründe für eine DSLM als Systemkamera für Einsteiger

Für den Einstieg empfehlen wir dir, bis auf ein paar Ausnahmen auf die im folgenden Abschnitt eingegangen wird, auf eine DSLM Kamera zurückzugreifen.

Gerade der elektronische Suche der DSLM sorgt dafür, dass Bilder viel einfacher gelingen und sowohl Schärfe, Belichtung und Bildkomposition schon vor dem Auslösen perfekt eingesehen werden können.

Zusätzlich sind DSLM Kameras wegen fehlender Mechanik wartungsarmer als DSLR Kameras. Vor allem für Anfänger sind das entscheidende Faktoren.

Natürlich solltest du dir in jedem Fall ein eigenes Bild machen und möglichst viel ausprobieren, bevor du dir eine Systemkamera kaufst.

Was kostet eine Systemkamera für Einsteiger?

Wie bei vielen elektronischen Produkten können die Preise von Systemkameras sehr stark variieren.

Aus diesem Grund solltest du vor deinem Kauf viel recherchieren und dich gut beraten lassen. Hier kommt es vor allem darauf an, was du mit der Systemkamera machen möchtest. Hierauf gehen wir in einem späteren Abschnitt näher ein.

In der folgenden Tabelle bekommst du eine Übersicht über die unterschiedlichen Einstiegspreise. Hierbei handelt es sich um Einstiegspreise für spiegellose Systemkameras (DSLM). Spiegelreflexkameras sind bei gleichem Sensor in der Regel etwas teurer.

Sensor Preis mit Objektiv
Systemkamera mit APS-C ab 300 Euro
Systemkamera mit Four-Thirds ab 400 Euro
Systemkamera mit Vollformat ab 800 Euro

Bei dem Preis von Systemkameras spielt vor allem die Sensorgröße und ob es eine DSLR oder DSLM Kamera ist eine Rolle. Einen weiteren entscheidenden Einfluss auf den Preis hat die Auswahl der Objektive.

Wo kann ich eine Systemkamera für Einsteiger kaufen?

Auf dem Markt  existieren eine Vielzahl von Herstellen von Systemkameras für Einsteiger. Hierzu gehören beispielsweise Sony, Panasonic, Olympus, Canon und Fujifilm.  Als Anfänger ist es empfehlenswert sich professionell beraten zu lassen.

Hierzu suchst du am Besten das nächste Fotofachgeschäft oder einen Elektronikfachmarkt wie Mediamarkt oder Saturn auf. Hier kannst du in der Regel unterschiedlichste Modelle ausprobieren  und dir Ratschläge von Experten einholen.

Über Vergleichsportale wie check24.de oder idealo.de kannst du die Preise für Systemkameras vergleichen. Bei Onlinehändlern wie Amazon oder Ebay bekommt du eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen.

In unserem Ranking leiten wir dich zu den entsprechenden Händlern weiter.

Entscheidung: Welche Arten von Systemkameras für Einsteiger gibt es und welche ist die richtige für dich?

Folgende Arten von Systemkameras für Einsteiger möchten wir im Folgenden etwas näher vorstellen:

  • Einsteiger Systemkamera zum Filmen
  • Einsteiger Systemkamera zum Reisen
  • Einsteiger Systemkamera für Outdoor

Wir möchten auf die Einzelheiten eingehen sowie die Vor- und Nachteile zusammenstellen. Somit soll dir geholfen werden, die für dich passendste Systemkamera zu finden.

Was zeichnet eine Einsteiger Systemkamera zum Filmen aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Zu den wichtigsten Eigenschaften einer guten Systemkamera für Einsteiger zum Filmen gehören Auflösung, Bildrate und Framerate. Die üblichen Formate sind hier  4k (2160p), 2,7k (1440p), Full-HD (1080p) und HD (720p).

Zum Filmen liegt die optimale Bildwiederholungsrate bei 50 und 60 Vollbildern pro Sekunde. Dies ist vor allem bei schnelleren Kameraschwenks und Action-Aufnahmen von großer Bedeutung.

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Filmen ist der Ton. Das wichtigste hierbei ist ein Anschluss für ein externes Mikrophon. Die fest verbauten Stereomikrophone in dem meisten Kameras reichen meist nicht für optimale Tonaufnahmen aus.

Falls du mit deiner Kamera primär nur Filmen möchtest, solltest du dir die Panasonic Lumix GH5 genauer ansehen. Hier bekommst du eine Systemkamera die dank diverser Features perfekt auf die Bedürfnisse eines Filmers ausgelegt ist.

Vorteile
  • Filmen in optimaler Qualität
  • Berücksichtigung der Bedürfnisse von Filmern
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Meist externes Mikrophon notwendig

Was zeichnet eine Einsteiger Systemkamera zum Reisen aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Wenn du auf Reisen gehst kannst du meist nur deine wichtigste Ausrüstung mitnehmen.

Daher empfiehlt es sich auf eine leichte und kompakte Systemkamera zurückzugreifen, um sie besser verstauen zu können. Solche Kameras liegen meist in einem etwas höheren Preissegment.

Du solltest weiterhin darauf achten eine gute Tasche oder einen guten Rucksack für den Transport zu haben. Auch der ein oder andere Zusatzakku ist empfehlenswert. Denn es wäre ärgerlich, eine gute Aufnahme wegen eines leeren Akkus zu verpassen.

Vorteile
  • Kompakt und leicht
  • Gut transportierbar
Nachteile
  • Höherer Preis
  • Kleinerer Sensor

Was zeichnet eine Einsteiger Systemkamera für Outdoor Aktivitäten aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Das wichtigste Kriterium einer guten Outdoor Systemkamera für Einsteiger ist  ein wasser- und schlagfestes Gehäuse.

Hier solltest du auf ausreichend Dichtungen zur Abschirmung von Spritzwasser achten. Weiterhin benötigst du auch passende Objektive, die ebenfalls wasserfest sind.

Mit dem  robusten Gehäuse kommen allerdings auch einige Nachteile mit sich. So musst du bei diversen Eigenschaften und Funktionen wie beispielsweise der Bildqualität oder der Kompaktheit abstriche machen.

Vorteile
  • Wasserfest
  • Schlagfest
Nachteile
  • Geringere Bildqualität
  • Einschränkungen in Funktionen und Features

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Einsteiger Systemkameras vergleichen und bewerten

Im Folgenden Abschnitt findest du wichtige Faktoren, mithilfe derer du die unterschiedlichen Einsteiger Systemkameras vergleichen und bewerten kannst.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Sensorgröße
  • Autofokus
  • Display
  • Bedienbarkeit
  • Objektive

Sensorgröße

Der Sensor gehört zu den wichtigsten Bestandteilen einer Systemkamera. Er hat einen entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität, vor allem bei schlechtem Licht. Im Folgenden werden dir die wichtigsten Sensorgrößen vorgestellt.

Sensor Größe
1-Zoll ca. 13,2*8,8mm
Four-Thirds ca. 17,3*13,0mm
APS-C ca. 22,2*14,8mm
Vollformat ca. 36,0*24,0mm
Mittelformat ca. 48,0*36,0mm

In Systemkameras sind meist APS-C oder Vollformatsensoren verbaut. Größere Sensoren wie das Mittelformat sind in der Regel nur in professioneller Studiofotografie in Verwendung.

Zum Einstieg ist eine Kamera mit einem APS-C Sensor vollkommen ausreichend.

Auch viele professionelle Foto- und Videografen benutzen Kameras mit APS-C Sensor. Der große Vorteil: Sowohl Kamera als auch passende Objektive sind um ein vielfaches günstiger.

Autofokus

Heutzutage sind so gut wie alle Systemkameras mit einem guten Autofokus ausgestattet. Durch den Autofokus stellt die Systemkamera selbstständig auf ein bestimmtes Motiv scharf.

Vor allem bei der Tier- und Sportfotografie spielt der Autofokus eine wichtige Rolle, da hier teils schnelle Bewegungen aufgenommen werden müssen. Bei dem Thema Autofokus haben DSLR gegenüber den DSLM Kameras noch die Nase vorne.

Wenn du also nur in dem oben genannten Bereich fotografieren möchtest, solltest du auch DSLR Kameras in deiner Auswahl berücksichtigen.

Display

Bei dem Display deiner Systemkamera kannst du dich in der Regel zwischen einem fest verbauten und einem schwenkbaren Display entscheiden.

View this post on Instagram

Für mich ist die Frühblüherzeit eine wunderbare Jahreszeit. Nach dem Winter wird wieder alles bunt und fröhlich. Man muss nicht stundenlang ansitzen und kann auch mal nach der Arbeit schnell eine Aufnahme machen. Ich liebe es 🤗 Eos R + Ef 300 f4 Is L USM ———————————– #canonmoment #fotografien#canonnederland #pictureoftheday#canon#makingof #eosr #nature_sultans #canongearnerd #canonphotography #making_of #germanphotographer #dslrofficial #teamcanon #dslm #yourshotphotographer #canonphoto#canonphotos#bestpic #photogear #behindthecamera #oph #nature_perfection #nofeenocontent #CanonForum #behindthescenes #technik #naturephotography @canondeutschland @canonusa #werbung durch Markenerkennung

A post shared by Nico Sonnabend 📷🌍 (@nicosonnabend) on

Wenn du das Display auch als Sucher benutzen oder dir die Aufnahmen im Nachhinein ansehen  möchtest, ist eine gute Auflösung bei entsprechender Größe  wichtig. Wir empfehlen dir eine Displaygröße ab 3 Zoll.

Gerade als Anfänger kann ein schwenkbares Display von Vorteil sein.

So kannst du hiermit auch vom Stativ aus fotografieren, ohne dich unnötig verrenken zu müssen. Weiterhin wird dir das Fotografieren und Filmen über Kopf oder in Bodennähe erheblich erleichtert. Du hast so, vor allem als Anfänger, immer einen bessern Überblick über die Bildkomposition.

Bedienbarkeit

Für Einsteiger ist bei einer Kamera vor allem die Bedienbarkeit wichtig.

Auf der einen Seite sollten die Bedienelemente der Kamera für dich Übersichtlich und intuitiv zu bedienen sein. Hier hat jeder andere Vorlieben. Daher solltest du zum Testen einen Elektronikfachmarkt deines Vertrauens aufsuchen.

Auf der andern Seite spielt die Haptik der Kamera eine große Rolle. Vor dem Kauf solltest du die Kamera auf jeden Fall in die Hand nehmen und etwas damit herumspielen.

Du wirst diese Kamera häufig benutzen, die meiste Zeit davon in der Hand, daher sollte sie sich auch gut anfühlen und zu dir passen.

Objektive

Systemkameras für Einsteiger werden in der Regel zusammen mit einem Kitobjektiv ausgeliefert. Dieses gehört zur Grundausstattung der Kamera.

Für den Einstieg reicht ein Kitobjektiv vollkommen aus.

Meist erhältst du zu deiner Systemkamera ein 18-55mm Objektiv. Dieses kannst du für leichte Weitwinkelaufnahmen, Normalbrennweite und für Portraitaufnahmen nutzen. Im Verlauf der Zeit wirst du merken, welche Motive du am liebsten fotografierst.

Auf dieser Basis kannst du sich dann nach weitern Objektiven umschauen. Im Optimalfall verfügt dein Objektiv über eine Bildstabilisierung. Damit kannst du wackelfreie Aufnahmen erstellen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Systemkamera für Einsteiger

Übersicht: Kameraeinrichtung und grundlegenden Einstellungen

So jetzt hast du es geschafft und dir deine erste Systemkamera zugelegt. Aber wie geht es weiter? Im Folgenden werden dir die weiteren Schritte erläutert, damit du mit deiner neuen Systemkamera durchstarten kannst.

Grundlegende Einstellungen

Zu Anfang solltest du dir die verschiednen Bedienelemente und Menüeinstellungen der Systemkamera genauer ansehen. Hierzu benutzt du am besten die Bedienungsanleitung oder lässt es dir durch entsprechende Videos im Internet erklären.

Wenn du die Grundeinstellungen eingestellt hast, kannst du anfangen deine ersten Aufnahmen zu machen. Die drei wichtigsten Dinge um die du dich nun noch kümmern musst sind Blende, ISO und Belichtungszeit.

Der Zusammenhang zwischen Blende, ISO und Belichtungszeit

Blende, ISO und Belichtungszeit haben neben einzelnen individuellen Charakteristiken eine gemeinsame Auswirkung. Sie bestimmen wie viel Licht auf den Sensor gelassen und damit wie das Bild belichtet wird.

Bei der Blende handelt es sich um das maximale Öffnungsverhältnis des Objektives. Es wird also geregelt, wie viel Licht durch die Blende einfallen kann. Typische Blendenwerte sind f/1.8, f/2.8, f/5.6, f/8, etc.

Als Faustregel gilt: Je größer die Zahl der Blende, desto geringer ist der Durchmesser der Blende und desto weniger Licht wird hineingelassen.

Andersherum gilt: Je kleiner der Wert der Blende, desto größer wir der Durchmesser der Blende und desto mehr Licht kann einfallen. Aber was für Auswirkungen hat die größer der Blendenöffnung jetzt?

Je größer die Blendenöffnung, desto unschärfer wird der Hintergrund des Bildes, also diejenigen Motive, die du nicht im Fokus des Bildes hast. Diese Einstellung wird beispielsweise gerne bei Portraitaufnahmen verwendet, um den Fokus noch weiter auf die Person zu richten.

Aufnahme mit einer geringen Blendenzahl von f/1.8. Der Hintergrund wird sichtlich unscharf. (Bildquelle: unsplash.com / Kirby)

Je weiter die Blende geschlossen ist, desto größer ist der Bereich um dein Fokussiertes Motiv, der scharf abgebildet wird. Diese Einstellung wird beispielsweise gerne bei Landschaftsausnahmen verwendet.

Die ISO regelt die Lichtempfindlichkeit der Kamera.

Je höher du den ISO Wert festlegst, desto lichtempfindlicher wird der Sensor. Typische ISO Werte sind 100, 200, 400, 800, 1600, 3200 und 6400. Eine Verdopplung der ISO Zahl resultiert zu einer Verdopplung der Helligkeit des Bildes.

Mit der Belichtungszeit wird geregelt, wie lange die Kamera ihren Verschluss offen hält. Je länger die Belichtungszeit, desto mehr Licht fällt auf den Sensor.

Bei doppelter Belichtungszeit fällt also doppelt so viel Licht auf den Sensor und die Helligkeit des Bildes wird verdoppelt. Typische Werte für die Belichtungszeit sind  1/125, 1/60, 1/30, 1/15, 1/8, 1/4, 1/2, 1sek, 2s, 4s, 8s, 15s, und 30s.

Vier Tipps für bessere Aufnahmen

Achte auf dein Equipment

Es ist wichtig , dass dein Zubehör bestmöglich auf deine Kamera abgestimmt ist. Hierzu gehören beispielsweise Objektive, Akkus oder Gimbals. Das Arbeiten mit der Kamera wird dir so viel leichter fallen.

Achte auf die Auswahl deiner Location

Halte so oft wie möglich die Augen offen, damit dir keine guten Locations entgehen. Informiere dich stets über den Ort an dem du deine Aufnahmen machen möchtest. Frage beispielsweise Freunde oder Bekannte ob sie gute Orte für schöne Aufnahmen kennen.

Weiterhin kann es von Vorteil sein, wenn du dir schon im Voraus Gedanken zu den Lichtverhältnissen und Motiven an deiner Location machst.

Fotografiere aus unterschiedlichen Perspektiven

Die Stimmung deiner Aufnahme hängt maßgeblich von der Perspektive ab. Soll dein Bild eher zurückhaltend, neutral oder dominant wirken? Folgende Tabelle gibt dir eine kurze Übersicht über unterschiedliche Perspektiven.

Perspektive Wirkung
Zentralperspektive Unverzerrte Wiedergabe des Motivs
Froschperspektive Motiv wirkt dominant
Vogelperspektive Überblick über Motiv

Nutze die Sonne und das Tageslicht

Vor allem die Stunde vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zeichnet sich durch einen optimalen Lichteinfall aus.

Sie wird deshalb auch als Goldene Stunde der Fotografie bezeichnet. Hier steht die Sonne tief und lässt alles in einem orange-rötlichen Licht erstrahlen und schafft somit eine schöne Atmosphäre.

Wie du deine Systemkamera richtig reinigst

Sobald du deine neue Systemkamera häufiger im Einsatz hast, wirst du, vor allem bei regelmäßigem Objektivwechsel, feststellen, dass sich auf dem Sensor Staub ansammelt.

Diese Verunreinigungen können zu Flecken auf deinen Aufnahmen führen. Deshalb solltest du deine Systemkamera regelmäßig reinigen. Wie das funktioniert zeigt dir das folgende Video.

Außerdem erhältst du hier eine Anleitung, wie du zusätzlich Objektiv und Stativ reinigen kannst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://gwegner.de/know-how/blende-iso-belichtungszeit-einfach-erklaert/

[2] https://www.portraitbox.com/hilfe/fotografen-tipps/dslr-dslm-spiegelreflex-systemkamera-vergleich

Bildquelle: 123rf.com / asife

Warum kannst du mir vertrauen?

Michael Kellermann
Michael Kellermann