Willkommen bei unserem großen Spiegelreflexkamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Spiegelreflexkameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, die für dich beste Spiegelreflexkamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Spiegelreflexkamera kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Moderne Spiegelreflexkameras sind universell anwendbar. Jeder kann damit qualitativ hochwertige Fotos schießen, egal ob du ein passionierter Hobbyfotograf oder beruflicher Fotograf bist.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Spiegelreflexkamera-Arten. Wirklich interessant sind aber heutzutage nur die digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) und die digitalen Spiegelreflexkameras mit Videofunktion.
  • Beim Kauf solltest du vor allem auf die Kriterien Gehäusematerial, Akkulaufzeit und Auflösung achten. Wichtig ist auch, dass du genau liest, ob bei einer Kamera bereits das passende Objektiv dabei ist.

Spiegelreflexkamera Test: Das Ranking

Platz 1: Canon EOS 600D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 600D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und ein sehr scharfer Touchscreen. Das alles wird in eine leichte Kamera des renommierten Herstellers Canon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Canon EOS 600D ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht. Durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Die Canon EOS 600D bietet dir eine solide Auflösung. Für Einsteiger sind 18 MP absolut ausreichend. Als Profifotograf sollte man sich bezüglich einer besseren Auflösung im höheren Preissegment umsehen. Trotzdem wirst du mit dieser DSLR fast immer gestochen scharfe Bilder machen können. Um deine Bilder noch zu optimieren, kannst du dir ein zusätzliches Objektiv (Weitwinkelobjektive) kaufen.

Das Display der Kamera hat eine Standardgröße von drei Zoll. Das reicht völlig aus um dir die Bilder anzuschauen und eventuell Fehler zu entdecken. Das Display ist HD-fähig und bildet somit die aufgenommenen Fotos in bester Qualität ab.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Canon EOS 600D ist im Vergleich zu anderen DSLRs relativ groß. Nichtsdestotrotz ist sie sehr handlich. Diese Spiegelreflexkamera besticht hier nicht mit ihrem Gewicht. Mit ihren 570 Gramm ist sie unter den Spiegelreflexkameras schon fast ein Schwergewicht, obwohl der Body der DSLR aus Kunststoff besteht. Vergleichbare Modelle des Herstellers sind trotz stabilerem Gehäuse leichter als die Canon EOS 600D.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Canon 600D schaltet sie sich sehr flott ein. Die Kamera braucht zum Einschalten genau ein Augenblinzeln: 0,3 Sekunden. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer ist ausgezeichnet. Auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Du kannst diese DSLR über eineinhalb Stunden lang im Videomodus laufen lassen, ohne, dass sie ausgeht.

Der Autofokus ist weder im Foto- noch im Videomodus gut. Denn hier braucht der Autofokus viel zu lang. Das wirkt sich negativ auf die Aufnahmequalität aus.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten 95% aller Rezensenten auf Amazon die Canon EOS 600D positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Guter Touchscreen
  • Schwenkbares Display
  • Haptik (Größe)

Vor allem mit dem Display kann Canon beim Käufer landen. Denn es ist auf einer Seite sehr hochwertig. Die Farben werden naturgetreu widergegeben. Außerdem funktioniert der Touchscreen einwandfrei. Weder ruckelt es, noch friert der Bildschirm ein.

Auf der anderen Seite ist das Display sogar drehbar. Das ist für Videos, Selbstauslöserfotos oder „Selfies“ ziemlich nützlich. Einen drehbaren Touchscreen kann man in dieser Preisklasse momentan nirgends kaufen.

Auch bei dieser Spiegelreflexkamera fällt die Haptik auf. Die Canons EOS 600D ist durch ihr Edelstahl- und Polykarbonatgehäuse sehr robust. Dadurch ist sie auch vor hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Regen geschützt.

Dieses Modell ist auch etwas für große Hände, denn die Abmessung liegen leicht über dem Standardwert. Hier musst du dir keine Gedanken über breite Finger machen – eine einwandfreie Bedienung ist wegen der Größe sehr gut möglich.

Nur 2% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Auslöser in Live-Modus
  • Garantie

Ein Rezensent war von der DSLR negativ überrascht, da der Auslöser im Live-Modus sehr langsam ist. Da nur einer der Käufer von diesem Problem berichtet, war seine Spiegelreflexkamera eventuell ein Montagsprodukt.

Du könntest in einen nahegelegenen Elektronikmarkt fahren und die Kamera direkt austesten. Nur dadurch erfährst du, ob das für die komplette Modelllinie von Canon gilt. Ein schneller Auslöser ist hilfreich, wenn du beispielsweise den Endspurt eines Marathonläufers festhalten möchtest.

Vereinzelte Produkttester fanden den Service und die Garantie von Nikon schlecht. Einige beklagten sich über ein kaputtes Gerät nach kurzer Zeit. Jahren. Ob die Spiegelreflexkamera nach zwei Jahren kaputt geht, kann man nicht sagen. Dafür kann der Hersteller nur selten etwas. Außerdem kommt es auch darauf an, wie du mit deiner Kamera umgehst.

FAQ
Ist ein Blitz integriert?

Ja. Der Blitz ist integriert und klappt bei Bedarf automatisch aus.

Gibt es einen Mikrofoneingang?

Ja, gibt es. Das Mikrofon sollte eine Klinke von 3,5 cm haben, damit es in die Spiegelreflexkamera

Hat diese Kamera eine WLAN -Funktion?

Nein, hat sie nicht. Jedoch kann man eine WLAN-SD-Karte kaufen, um die Canon EOS 600D mit WLAN zu verbinden.

Platz 2: Nikon D3100 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D3100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Ein dazugehöriges Objektiv, eine schnelle Einschalt- und eine lange Akkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Nikon D3100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht, durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Dieses Modell von Nikon ist eines mit der schlechtesten Auflösung. Mit 14 MP fällt die Bildqualität nicht so gut aus. Trotz der minderwertigen Auflösung punktet diese DSLR mit der wirklichkeitsgetreuen Farbwiedergabe. Die Farben kann man später noch nacharbeiten und perfektionieren.

Das Display der Kamera hat eine Standardgröße von drei Zoll. Das reicht völlig aus um dir die Bilder anzuschauen und eventuell Fehler zu entdecken. Das Display ist HD-fähig und bildet somit die aufgenommenen Fotos in bester Qualität ab.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Nikon D3100 unterscheidet sich von der Abmessung und vom Gewicht beträchtlich von Kameras der gleichen Preisklasse. Die Nikon DSLR 3100 ist kleiner als die üblichen Spiegelreflexkameras des Herstellers. Durch die Kompaktheit der Kamera ist sie gut zu transportieren. Für manche aber könnten die Knöpfe zu nah beieinander liegen um das Gerät einwandfrei bedienen zu können.

Diese Spiegelreflexkamera besticht außerdem durch ihr Gewicht. Mit ihren 510 Gramm wirst du sie fast unbemerkt überall hin mitnehmen können. Die Kamera hat so ein geringes Gewicht, da ihr Body aus Kunststoff besteht.

Ein stabileres Material ist in dieser Preisklasse nicht zu finden. Du musst also beachten, dass du die Nikon D3100 nicht bei extremen Witterungsbedingungen benutzt.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Nikon D3100 schaltet sie sich sehr flott an. Die Kamera braucht zum Einschalten genau ein Augenblinzeln. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer, auch der Autofokus reagiert auch sehr schnell. Zumindest im Foto-Modus. Wenn du ein Video aufnimmst funktioniert der Autofokus nur langsam bzw. gar nicht.

Wenn du dich trotzdem für diese Kamera entscheidest und auch Videos aufnehmen willst, dann wird dich die Akkulaufzeit freuen. Denn der Akku hält knapp zwei Stunden innerhalb der Videofunktion. Bei der Akkulaufzeit ist diese Kamera bei den hier vorgestellten Produkten einer der Spitzenreiter.

Im Vergleich zu den anderen Modellen ist die Nikon D3100 sehr teuer. Denn mehr zu bieten hat sie nicht wirklich. Falls du erst mit der Fotografie beginnst, dann empfehle ich dir eine andere Spiegelreflexkamera.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 95% aller Rezensenten im Internet die Nikon D3100 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Haptik (leicht und handlich, trotzdem hochaussehend)
  • Bedienerfreundlichkeit
  • Akkulaufzeit

Das Design der Nikon D3100 wird in den Rezensionen oft erwähnt. Die Tester waren größtenteils überrascht, dass die DSLR so leicht ist. Durch ihre Größe ist die Kamera sehr gut transportierbar. Das Gehäuse sieht trotz dem preiswerteren Kunststoff sehr hochwertig aus. Außerdem hat Nikon auch hier wieder eine unebene Oberfläche für besseren Halt montiert.

Außerdem wird die Nutzerfreundlichkeit mehrmals genannt. Wenn du das Handbuch gelesen hast, dann sollten keine Fragen mehr offen sein. Alles andere, wie beispielsweise vorgefertigte Kameraprogramme (Panorama, etc.), wird auf dem Display angezeigt und erklärt.

Die Akkulaufzeit von fast zwei Stunden sorgt außerdem für Überzeugung. Trotzdem raten die meisten Rezensenten dazu, dass du dir noch einen zusätzlichen Akku kaufen solltest. Der Akku für die Nikon D3100 ist sehr preiswert.

Nur wenig Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Autofokus im Live-Modus
  • Garantie

Einige der Rezensenten haben sich über den Autofokus im Live-Modus beschwert. Der Fokus braucht sehr lange um das richtige Objekt zu fokussieren. Manchmal stellt er auch Motive, die eigentlich im Hintergrund stehen sollten, scharf.

Vereinzelte Produkttester fanden den Service und die Garantie von Nikon schlecht. Einige beklagten sich über ein kaputtes Gerät nach zwei Jahren. Die Garantie war bei diesen Fällen also bereits abgelaufen.

Wenn du nicht unbedingt Videos drehen möchtest, dann empfehle ich dir diese Kamera. Ob die Spiegelreflexkamera nach zwei Jahren kaputt geht, kann man nicht sagen. Dafür kann der Hersteller nur selten etwas. Außerdem kommt es auch darauf an, wie du mit deiner Kamera umgehst.

FAQ
Hat die Kamera einen Bildstabilisator?

Ja, hat sie. Es gibt den Optical Stabilizator (OS) für das ausgleichen von bis zu vier Belichtungsstufen. Damit sind schärfere Fotos bei der Freihandfotografie möglich.

Habe ich Garantie auf eine gebrauchte Spiegelreflexkamera?

Nein. Es handelt sich um einen Privatverkauf, deswegen verfällt die Garantie.

Wie viel mm hat das Filtergewinde?

Das Filtergewinde beträgt 52 mm.

Platz 3: Sony SLT-A58K Spiegelreflexkamera

Die Sony SLT-A58K ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine sehr hohe Auflösung, ein dazugehöriges Objektiv und eine überragendeAkkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Sony verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Sony SLT-A58K ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht, durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Ganz besonders wird dir hier die hohe Auflösung gefallen. Mit 20,1 MP schlägt die Sony SLT-A58K sogar Kameras von anderen Herstellern, aus höheren Preisklassen. Mit der Spiegelreflexkamera wirst du fast immer gestochen scharfe Fotos aufnehmen. Um deine Bilder noch zu optimieren, kannst du dir ein zusätzliches Objektiv (für Mikroaufnahmen) kaufen.

Das Display der Kamera weicht von der Standardgröße von drei Zoll. Das Display der Sony SLT-A58K misst nur 2,7 Zoll. Dieser Abstrich ist natürlich schade, weil man die tolle Auflösung der Spiegelreflexkamera nicht in aller Pracht bewundern kann. Trotzdem ist das Display Full-HD-fähig.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Sony SLT-A58K unterscheidet sich von der Abmessung und vom Gewicht beträchtlich von Kameras der gleichen Preisklasse.

Diese Spiegelreflexkamera besticht hier nicht mit ihrem Gewicht. Mit ihren 570 Gramm ist sie unter den Spiegelreflexkameras schon fast ein Schwergewicht, obwohl sie aus Kunststoff besteht.

Die Sony SLT-A58K ist größer als die üblichen Spiegelreflexkameras des Herstellers. Trotzdem ist die DSLR recht kompakt und deshalb gut zu transportieren. Für manche aber könnten – trotz der Größe der Kamera – die Knöpfe zu nah beieinander liegen um das Gerät einwandfrei bedienen zu können.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Sony SLT-A58K ist mit den hier verglichenen Produkten die langsamste. Sie benötigt 1,3 Sekunden um sich einzuschalten. Das ist die vierfache Zeit verglichen mit der Sony SLT-A58K. Du kannst damit also nicht unbedingt schnell reagieren.

Die Spiegelreflexkamera macht es aber wieder gut. Denn der Autofokus ist sowohl bei Fotos, als auch bei Videos fantastisch. Wem das noch nicht reicht bekommt jetzt die Kirsche auf der Sahnehaube: Der Akku hält über viereinhalb Stunden innerhalb der Videofunktion. Bei der Akkulaufzeit ist diese Kamera bei den hier vorgestellten Produkten einer der Spitzenreiter.

Für mich ist dieser Fotoapparat – egal ob Einsteiger oder Profi – eine ganz klare Kaufempfehlung. Denn hier zahlt man vermutlich tatsächlich für die Technik und nicht primär für den Markennamen.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 91% aller Rezensenten im Internet die Sony SLT-A58K positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Bildqualität
  • Haptik (leicht und handlich)
  • Bedienerfreundlichkeit

Vor allem die hohe Bildqualität wird häufig gelobt. Das ist der hohen Auflösung von 20,1 MP geschuldet. Beispielbilder der Produkttester zeichnen sich mit gestochener Schärfe aus. Das Design der Sony SLT-A58K wird in den Rezensionen oft erwähnt. Die Tester waren größtenteils überrascht, dass die Kamera recht schwer ist. Aber Sony gleicht das mit der guten Griffigkeit durch Oberflächenveränderung aus.

Außerdem wird die Nutzerfreundlichkeit mehrmals genannt. Wenn du das Handbuch gelesen hast, dann sollten keine Fragen mehr offen sein. Alles andere, wie beispielsweise vorgefertigte Kameraprogramme (Panorama, etc.), wird auf dem Display angezeigt und erklärt.

Nur 5% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

  • Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:
  • Videofunktion eingeschränkt
  • Kleines Display

Einige der Rezensenten haben sich über die eingeschränkten Funktionsmöglichkeiten bei einer Videoaufnahme beschwert. Denn die DSLR macht Geräusche sobald man zoomt. Das kann sich negativ auf den aufgenommenen Film auswirken.

Außerdem wurde das verhältnismäßig kleine Display bemängelt. Aber auch hier betonten die Rezensenten, dass es nur insofern schade wäre, weil man die wunderbare Auflösung (für diese Preisklasse) nicht genau sehen kann. Falls du mit dieser Kamera Videos drehen möchtest, dann empfehle ich dir, deine Kaufentscheidung nochmals zu überdenken.

FAQ
Hat die Kamera ein ausklappbares Display?

Nein, hat sie nicht. Das Display der Sony SLT-A58K ist ein feststehendes Display.

Hat diese Kamera eine WLAN -Funktion?

Nein, hat sie nicht. Jedoch kann man einen Adapter kaufen, um die Sony SLT-A58K mit WLAN zu verbinden.

Wie lange gilt die Herstellergarantie?

Die Herstellergarantie ist durch Sony gewährleistet, die bei jeder Lieferung dabei ist. Das Gehäuse und das mitgelieferte Objektiv haben ein Jahr ab Kaufdatum Garantie.

Platz 4: Canon EOS 1100D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 1100D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Ein dazugehöriges Objektiv, eine schnelle Einschalt- und eine lange Akkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Canon EOS 1100D ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht, durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Dieses Modell von Canon ist eines mit der schlechtesten Auflösung. Mit 12 MP fällt die Bildqualität nicht so gut aus. Trotz der minderwertigen Auflösung punktet diese DSLR mit der wirklichkeitsgetreuen Farbwiedergabe. Die Farben kann man später noch nacharbeiten und perfektionieren.

Das Display der Kamera ist kleiner als die Standardgröße von drei Zoll. Dadurch hat diese DSLR eine Standardauflösung auf einem zu kleinen Display. Für die ersten Schritte reicht das aus. Sobald du aber öfters Fotos machen möchtest, dann rate ich dir zu einer anderen Kamera.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Canon EOS 1100D unterscheidet sich von der Abmessung und vom Gewicht nicht wirklich von Kameras der gleichen Preisklasse. Die Canon EOS 1100D ist kleiner als die üblichen Spiegelreflexkameras des Herstellers. Durch die Kompaktheit der Kamera ist sie gut zu transportieren. Für manche aber könnten die Knöpfe zu nah beieinander liegen um das Gerät einwandfrei bedienen zu können.

Diese Spiegelreflexkamera ist außerdem mit ihren 510 Gramm recht schwer, obwohl der Body der DSLR aus Kunststoff besteht. Vergleichbare Modelle des Herstellers sind trotz stabilerem Gehäuse leichter als die Canon EOS 1100D.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Canon EOS 1100D schaltet sie sich sehr flott an. Die Kamera braucht zum Einschalten genau ein Augenblinzeln: 0,3-0,4 Sekunden. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer, auch der Autofokus reagiert auch sehr schnell. Zumindest im Foto-Modus. Wenn du ein Video aufnimmst funktioniert der Autofokus nur langsam bzw. gar nicht.

Wenn du dich trotzdem für diese Kamera entscheidest und auch Videos aufnehmen willst, dann wird dich die Akkulaufzeit freuen. Denn der Akku hält über zwei Stunden innerhalb der Videofunktion. Bei der Akkulaufzeit ist diese Kamera bei den hier vorgestellten Produkten einer der Spitzenreiter.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 93% aller Rezensenten im Internet die Canon EOS 1100D positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet

  • Schnelle Aufnahmebereitschaft
  • Wirklichkeitsgetreue Farben
  • Akkulaufzeit

Viele Käufer loben die schnelle Aufnahmebereitschaft. Damit ist gemeint, dass die Spiegelreflexkamera ziemlich flott einzuschalten ist. Vergleichst du aber DSLRs in der gleichen Preisklasse, wirst du sehen, dass der Großteil eine Einschaltdauer zwischen 0,3 und 0,5 Sekunden hat.

Äußerst positiv ist die detailgetreue Aufnahme. Viele Rezensenten sind diesbezüglich positiv überrascht. Aufgrund der Auflösung hat nur ein Bruchteil der Käufer mit wirklichkeitsgetreuen Farben bei Fotos gerechnet.

Die Akkulaufzeit von über zwei Stunden sorgt außerdem für Überzeugung. Trotzdem raten die meisten Rezensenten dazu, dass du dir noch einen zusätzlichen Akku kaufen solltest.

Nur 3% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Langsame Serienbilder
  • Haptik

Einige der Rezensenten haben sich über die Serienbilderfunktion geärgert. Denn diese Spiegelreflexkamera ist nicht wirklich für Serienbilder ausgerichtet. Die Canon EOS 1100D ist zu langsam um Sekundenbruchteile festhalten zu können.

Der Großteil der Käufer bewertet das Design der Kamera als schlecht. Durch das Kunststoffgehäuse wirkt die Kamera sehr preiswert.

Wenn es dir aber nicht auf Äußerlichkeiten und auf die Serienbilderfunktion ankommt, dann ist die Canon 1100D für dich geeignet. Es sei denn du bist bereits ein Profi. Dann wirst du eher weniger mit dieser Spiegelreflexkamera anfangen können.

FAQ
Hat die Kamera einen Bildstabilisator?

Nein, hat sie nicht. Canon Spiegelreflexkameras haben generell keine Bildstabilisatoren integriert.

Macht die Kamera beim Auslösen ein Geräusch?

Ja, sie macht ein Geräusch. Dieses Geräusch lässt sich nicht abstellen. Es ist aber nicht sehr laut

Habe ich Garantie auf diese Kamera?

Ja. Der Hersteller gewährt eine Garantie mit der Laufzeit von zwei Jahren.

Gibt es einen Mikrofoneingang?

Ja, gibt es. Das Mikrofon sollte eine Klinke von 3,5 cm haben, damit es in die Spiegelreflexkamera passt.

Ist das Display ausklappbar?

Nein. Die Kamera hat kein schwenkbares Display.

Platz 5: Nikon D3200 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D3200 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine hohe Auflösung, ein dazugehöriges Objektiv und eine lange Akkulaufzeit. Das alles wird in eine sehr handliche Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Nikon D3200 ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht, durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Ganz besonders wird dir hier die hohe Auflösung gefallen. Mit 24 MP schlägt die Nikon D3200 sogar Kameras von anderen Herstellern, aus höheren Preisklassen. Mit der Spiegelreflexkamera wirst du fast immer gestochen scharfe Fotos aufnehmen. Um deine Bilder noch zu optimieren, kannst du dir ein zusätzliches Objektiv (für Mikroaufnahmen) kaufen.

Das Display der Kamera hat eine Standardgröße von drei Zoll. Das reicht völlig aus um dir die Bilder anzuschauen und eventuell Fehler zu entdecken. Das Display ist HD-fähig und bildet somit die aufgenommenen Fotos in bester Qualität ab.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Nikon D3200 unterscheidet sich von der Abmessung und vom Gewicht beträchtlich von Kameras der gleichen Preisklasse. Die Nikon DSLR 3200 ist kleiner als die üblichen Spiegelreflexkameras des Herstellers. Durch die Kompaktheit der Kamera ist sie gut zu transportieren. Für manche aber könnten die Knöpfe zu nah beieinander liegen um das Gerät einwandfrei bedienen zu können.

Diese Spiegelreflexkamera besticht außerdem durch ihr Gewicht. Mit ihren 510 Gramm wirst du sie fast unbemerkt überall hin mitnehmen können. Die Kamera hat so ein geringes Gewicht, da ihr Body aus Kunststoff besteht.

Ein stabileres Material ist in dieser Preisklasse nicht zu finden. Du musst also beachten, dass du die Nikon D3200 nicht bei extremen Witterungsbedingungen benutzt.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Nikon D3200 schaltet sie sich sehr flott ein. Die Kamera braucht zum Einschalten genau ein Augenblinzeln. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer, auch der Autofokus reagiert auch sehr schnell. Zumindest im Foto-Modus. Wenn du ein Video aufnimmst funktioniert der Autofokus nur langsam bzw. gar nicht.

Wenn du dich trotzdem für diese Kamera entscheidest und auch Videos aufnehmen willst, dann wird dich die Akkulaufzeit freuen. Denn der Akku hält bis zu einer Stunde und 80 Minuten innerhalb der Videofunktion. Bei der Akkulaufzeit ist diese Kamera bei den hier vorgestellten Produkten einer der Spitzenreiter.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 95% aller Rezensenten auf Amazon die Nikon D3200 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Bildqualität
  • Haptik (leicht und handlich)
  • Bedienerfreundlichkeit
  • Mitgeliefertes Objektiv

Vor allem die hohe Bildqualität wird häufig gelobt. Das ist der hohen Auflösung von 24 MP geschuldet. Beispielbilder der Produkttester zeichnen sich mit gestochener Schärfe aus.

Das Design der Nikon D3200 wird in den Rezensionen oft erwähnt. Die Tester waren größtenteils überrascht, dass die DSLR so leicht ist. Im Vergleich zu anderen Herstellern ist die Kamera trotz ihres Kunststoffgehäuses und ihrer umfangreichen Ausstattung preiswert.

Außerdem wird die Nutzerfreundlichkeit mehrmals genannt. Wenn du das Handbuch gelesen hast, dann sollten keine Fragen mehr offen sein. Alles andere, wie beispielsweise vorgefertigte Kameraprogramme (Panorama, etc.), wird auf dem Display angezeigt und erklärt.

Das mitgelieferte Objektiv (18-105mm) wird dich beim Kauf positiv überraschen. Denn hier scheint Nikon spendabel zu sein. Vergleichbare Objektive kannst du zurzeit nur für mehrere hundert Euro kaufen.

Nur 3% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Ton in Videofunktion
  • Akkupreis
  • Service/Garantie[/su_list]

Den störenden Ton in der Videofunktion scheint sich negativ auf die Videoqualität auszuwirken. Denn die DSLR macht Geräusche sobald man zoomt. Das kann sich negativ auf den aufgenommenen Film auswirken.

Der passende Akku von Nikon ist mit 50 Euro sehr teuer. Der Preis wird vor allem von professionellen Fotografen als negativ bewertet, weil sie beim Fotografieren meistens mehrere Akkus dabeihaben wollen.

Vereinzelte Produkttester fanden den Service und die Garantie von Nikon schlecht. Einige beklagten sich über ein kaputtes Gerät, welches dann eingeschickt werden musste. Andere bemängelten die Sprache des Handbuches (Englisch), weil sie nicht alles verstanden. Einen Ersatz gab es anscheinend nicht.

Die beiden letzten Punkte kann man umgehen, indem man den gleichen Akku bei einem anderen Hersteller für einen niedrigeren Preis kauft. Das sollte kein Problem sein.

Bezüglich des Service kannst du gerne auch in Fachgeschäfte (Saturn, Media Markt, etc.) und direkt nachfragen, falls du ein Problem hast. Wenn es um die Garantie geht, solltest du direkt bei Nikon anrufen. So erreichst du den Hersteller am schnellsten. Falls du mit dieser Kamera Videos drehen möchtest, dann empfehle ich deine Kaufentscheidung nochmals zu überdenken.

Die Nikon D3200 nimmt zwar Videos in HD auf, wegen des fehlenden Autofokus kann diese Qualität in der Videofunktion nicht besonders genossen werden. Auch die Geräusche beim Zoomen könnten deine Videoqualität verschlechtern. Außerdem besitzt diese DSLR keinen Mikrofonanschluss, du musst also falls nötig, nach der Aufnahme mit Tonverstärkern arbeiten.

FAQ
Hat die Kamera ein ausklappbares Display?

Nein, hat sie nicht.

Das Display der Nikon D3200 ist ein feststehendes Display. Schwenkbare Displays gibt es bei Nikon erst seit der D5000 Serie.

Hat diese Kamera eine WLAN -Funktion?

Nein, hat sie nicht.Jedoch kann man einen Adapter kaufen, um die Nikon D3200 mit WLAN zu verbinden.

Wie lange gilt die Herstellergarantie?

Die Herstellergarantie ist durch die „Nikon-Weltgarantie-Karte“ gewährleistet, die bei jeder Lieferung dabei ist. Das Gehäuse und das mitgelieferte Objektiv haben ein Jahr ab Kaufdatum Garantie.

Sind ein Akku, ein Ladegerät und eine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten?

Zum Teil. Eine Speicherkarte ist nicht im Lieferumfang enthalten, da der Hersteller nicht weiß, wie viel Speicherplatz du gerne hättest. Ein Akku und ein dazugehöriges Ladegerät sind natürlich dabei.

Platz 6: Canon EOS 1200D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 1200D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und geringes Rauschen. Das alles wird in eine sehr leichte Kamera des renommierten Herstellers Canon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Canon EOS 1200D ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht. Durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Die Canon EOS 1200D bietet dir eine solide Auflösung. Für Einsteiger sind 18 MP absolut ausreichend. Als Profifotograf sollte man sich bezüglich einer besseren Auflösung im höheren Preissegment umsehen. Trotzdem wirst du mit dieser DSLR fast immer gestochen scharfe Bilder machen können. Um deine Bilder noch zu optimieren, kannst du dir ein zusätzliches Objektiv (Weitwinkelobjektive) kaufen.

Das Display der Kamera hat eine Standardgröße von drei Zoll. Das reicht völlig aus um dir die Bilder anzuschauen und eventuell Fehler zu entdecken. Das Display ist HD-fähig und bildet somit die aufgenommenen Fotos in bester Qualität ab.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Canon EOS 1200D unterscheidet sich von den Abmessungen nur gering von anderen Kameras. Sie liegt gut in der Hand und ist nicht allzu groß.

Diese Spiegelreflexkamera besticht außerdem durch ihr Gewicht. Mit ihren 480 Gramm wirst du sie fast unbemerkt überall hin mitnehmen können. Die Kamera hat so ein geringes Gewicht, obwohl ihr Body aus Karbon besteht.

Eine Spiegelreflexkamera mit so einem stabilen Body findet man nur selten in der gleichen Preisklasse. Theoretisch kannst du die Canon EOS 1200D also auch bei extremeren Witterungsbedingungen nutzen.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Canon EOS 1200D schaltet sie sich in nur 0,6 Sekunden ein. Das ist sogar schnell wie der Roboter Sub1 einen Zauberwürfel lösen kann. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer ist ausgezeichnet. Auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Du kannst diese DSLR eineinhalb Stunden lang im Videomodus laufen lassen, ohne, dass sie ausgeht.

Auch der Autofokus der DSLR funktioniert gut. Nur selten fokussiert eine Spiegelreflexkamera das Objekt so schnell. Der Autofokus funktioniert auch in der Videofunktion einwandfrei.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten 90,4% aller Rezensenten auf Amazon die Canon EOS 1200D positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Viele Standardprogramme
  • Haptik (robust und leicht)
  • Guter Autofokus

Die vielen Standardprogramme der DSLR fallen den Käufern positiv auf. Als Anfänger kann man diese Programme sehr gut nutzen, um gute Fotos damit schießen zu können. Später kann man auch eigene Programme konfigurieren. Alternativ kann man die Bilder auch ohne eingestelltes Programm am Computer bearbeiten.

Auch bei dieser Spiegelreflexkamera fällt die Haptik auf. Die Canons EOS 1200D ist durch ihr Karbongehäuse sehr robust. Dadurch ist sie auch vor hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Regen geschützt. Trotz ihres hochwertigen Bodys ist sie nicht deutlich schwerer als Kunststoffkameras im gleichen Preisbereich.

Der überaus gute Autofokus wird oft gelobt. Egal ob in der Fotofunktion oder beim Aufnehmen von Videos. Auf diesen Autofokus ist immer Verlass!

Nur 4,8% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Kein Mikrofoneingang
  • Blitz/Lichtregelungssensoren

Ein Rezensent war von der DSLR negativ überrascht, da sie keinen Mikrofoneingang aufweist. Es bleibt also nur die Nachbearbeitung bezüglich des Tons.

Laut zwei Käufern sollte man bei der Kamera nur, wenn nötig den Blitz verwenden. Denn die Lichtverhältnisse stimmen bei der Aufnahme nicht mehr überein. Es kommt zu einer Unter- oder Überbelichtung.

Falls du keine Videos aufnehmen möchtest und Fotos nur bei Tag machen willst, dann sollten dich diese Punkte trotzdem nicht vom Kauf abhalten.

FAQ
Ist im Lieferumfang ein Bildbearbeitungsprogramm enthalten?

Ja. Die Kamera kommt mit folgenden Programmen: EOS Utility; Digital Photo Professional; Photo Stitch; Picture Style Editor.

Kann man Bilder im Format 16:9 aufnehmen?

Ja. Zwischen folgenden Formaten kann man wählen: 3:2, 4:3, 16:9, 1:1

Welchen HDMI-Anschluss hat die Kamera?

Einen Mini-HDMI-Anschluss.

Hat diese Kamera eine WLAN -Funktion?

Nein, hat sie nicht. Jedoch kann man einen Adapter kaufen, um die Canon EOS 1200D mit WLAN zu verbinden.

Platz 7: Canon EOS 100D Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 100D ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und ein sehr scharfer Touchscreen. Das alles wird in eine sehr leichte Kamera des renommierten Herstellers Canon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Canon EOS 100D ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht. Durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Die Canon EOS 100D bietet dir eine solide Auflösung. Für Einsteiger sind 18 MP absolut ausreichend. Als Profifotograf sollte man sich bezüglich einer besseren Auflösung im höheren Preissegment umsehen. Trotzdem wirst du mit dieser DSLR fast immer gestochen scharfe Bilder machen können. Um deine Bilder noch zu optimieren, kannst du dir ein zusätzliches Objektiv (Weitwinkelobjektive) kaufen.

Das Display der Kamera hat eine Standardgröße von drei Zoll. Das reicht völlig aus um dir die Bilder anzuschauen und eventuell Fehler zu entdecken. Das Display ist HD-fähig und bildet somit die aufgenommenen Fotos in bester Qualität ab.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Canon EOS 100D ist im Vergleich zu anderen DSLRs relativ groß. Nichtsdestotrotz ist sie sehr handlich.

Diese Spiegelreflexkamera besticht außerdem durch ihr Gewicht. Mit ihren 410 Gramm wirst du sie fast unbemerkt überall hin mitnehmen können. Die Kamera hat so ein geringes Gewicht, obwohl ihr Body aus Polykarbonat besteht.

Eine Spiegelreflexkamera mit so einem stabilen Body findet man nur selten in der gleichen Preisklasse. Theoretisch kannst du die Canon EOS 100D also auch bei extremeren Witterungsbedingungen nutzen.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Canon EOS 100D schaltet sich sehr flott ein. Es dauert genauso lange wie ein Augenblinzen: 0,6 Sekunden. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer ist ausgezeichnet. Auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Du kannst diese DSLR über eineinhalb Stunden lang im Videomodus laufen lassen, ohne, dass sie ausgeht.

Der Autofokus ist im Fotomodus sehr gut. Abstriche müssen hier aber im Live-Modus, also bei einer Videoaufnahme gemacht werden. Denn hier braucht der Autofokus viel zu lang. Das wirkt sich negativ auf die Videoqualität aus.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten 96% aller Rezensenten auf Amazon die Canon EOS 100D positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Guter Touchscreen
  • Haptik (groß und leicht)
  • Systemgeschwindigkeit

Vor allem der Touchscreen sorgt bei den Rezensenten für höchste Begeisterung. Auch, wenn das Display nicht schwingbar ist, kannst du alle Funktionen durch den Touchscreen betätigen. Fehlerhäufigkeit und Ruckeln wurde über mehrere Monate beobachtet. Beides kam nur sehr selten vor.

Auch bei dieser Spiegelreflexkamera fällt die Haptik auf. Die Canons EOS 100D ist durch ihr Polykarbonatgehäuse sehr robust. Dadurch ist sie auch vor hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Regen geschützt.

Trotz ihres hochwertigen Bodys ist sie nicht deutlich schwerer als Kunststoffkameras im gleichen Preisbereich. Dieses Modell ist auch etwas für große Hände. Hier musst du dir keine Gedanken über breite Finger machen – eine einwandfreie Bedienung ist wegen der Größe sehr gut möglich.

Mit der Spiegelreflexkamera wird dir auch noch ein Passwort für das Canon Betriebssystem mitgeliefert. Das System ist sehr schnell und benutzerfreundlich.

Nur 2% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Autofokus in Live-Modus
  • Langsame Serienbilder

Ein Rezensent war von der DSLR negativ überrascht, da sie einen sehr schlechten Autofokus in der Videoaufnahme hat. Die Spiegelreflexkamera benötigt wohl sehr lange Zeit bis sie das aufzunehmende Objekt fokussiert hat. Zum Teil stellt sie auch Objekte scharf, die eigentlich im Hintergrund stehen.

Die Canon EOS 100D zeichnet sich leider nicht für die vielen Serienbilder aus. Wenn du also bestimmte Bewegungsabläufe festhalten willst, dann ist diese DSLR wohl eher nichts für dich.

FAQ
Wie ist die Tonaufnahme?

Sehr gut. Man hört kein Kratzen oder Rauschen bei der Aufnahme. Trotzdem sollte man sich für eine höhere Qualität ein Mikrofon dazu kaufen.

Gibt es einen Mikrofoneingang?

Ja, gibt es. Das Mikrofon sollte eine Klinke von 3,5 cm haben, damit es in die Spiegelreflexkamera passt.

Welche Speicherkarte passt in die Canon EOS 100D?

Eine normale SD-Karte. Die Kamera unterstützt eine Speicherkapazität von 128 GB.

Hat diese Kamera eine WLAN -Funktion?

Nein, hat sie nicht. Jedoch kann man eine WLAN-SD-Karte kaufen, um die Canon EOS 100D mit WLAN zu verbinden.

Platz 8: Nikon D3300 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D3300 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine hohe Auflösung, ein hochwertiger Body und geringes Rauschen. Das alles wird in eine sehr leichte Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Nikon D3300 ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht. Durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Ganz besonders wird dir hier die hohe Auflösung gefallen. Mit 24,2 MP schlägt die Nikon D3300 sogar Kameras von anderen Herstellern, aus höheren Preisklassen. Mit der Spiegelreflexkamera wirst du fast immer gestochen scharfe Fotos aufnehmen. Um deine Bilder noch zu optimieren, kannst du dir ein zusätzliches Objektiv (Weitwinkelobjektive) kaufen.

Das Display der Kamera hat eine Standardgröße von drei Zoll. Das reicht völlig aus um dir die Bilder anzuschauen und eventuell Fehler zu entdecken. Das Display ist HD-fähig und bildet somit die aufgenommenen Fotos in bester Qualität ab.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Nikon D3300 unterscheidet sich von der Abmessung und vom Gewicht beträchtlich von Kameras der gleichen Preisklasse. Die DSLR 3300 ist leichter als die üblichen Spiegelreflexkameras des Herstellers. Durch die Kompaktheit der Kamera ist sie gut zu transportieren. Für manche aber könnten die Knöpfe zu nah beieinander liegen um das Gerät einwandfrei bedienen zu können.

Diese Spiegelreflexkamera besticht außerdem durch ihr Gewicht. Mit ihren 408 Gramm wirst du sie fast unbemerkt überall hin mitnehmen können. Die Kamera hat so ein geringes Gewicht, da ihr Body aus Kunststoff besteht.

Ein stabileres Material ist in dieser Preisklasse nicht zu finden. Du musst also beachten, dass du die Nikon D3300 nicht bei extremen Witterungsbedingungen benutzt.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Nikon D3300 schaltet sie sich sehr flott ein. Die Kamera braucht zum Einschalten genau ein Augenblinzeln. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer ist ausgezeichnet. Auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Du kannst diese DSLR zwei Stunden lang im Videomodus laufen lassen, ohne, dass sie ausgeht. So eine gute Leistung findest du nur bei wenigen Kameras.

Bei einer anderen Stelle musste Nikon aber einbüßen. Der Autofokus funktioniert weder im Foto- noch im Videomodus besonders gut. Um die 24,2 MP wirklich auf einem Foto sehen zu können, musst du erstmal ewig warten, bis dein Motiv scharf gestellt wurde

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 85 % aller Rezensenten auf Amazon die Nikon D3300 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

Vor allem die hohe Bildqualität wird häufig gelobt. Das ist der hohen Auflösung von 24,2 MP geschuldet. Beispielbilder der Produkttester zeichnen sich mit gestochener Schärfe aus.

Das Design der Nikon D3300 wird in den Rezensionen oft erwähnt. Die Tester waren größtenteils überrascht, dass die DSLR so leicht ist. Da ein Kunststoffgehäuse ziemlich leicht aus der Hand rutschen kann, hat Nikon eine rauere Oberfläche gewählt. Damit ist die DSLR sehr griffig und leicht zugleich.

Die Akkulaufzeit der Kamera wird immer wieder genannt. Eine Rezensentin berichtete, dass sie bis zu 1500 Bilder mit Blitz machen konnte. Erst dann musste sie den Akku neu laden. Wenn du einen Zweitakku benötigst, dann kannst du diesen auch schon ab 30 Euro kaufen.

Nur 5% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Unechte Farbwidergabe
  • Wenig Extras
  • Falsches Objektiv

Neben den begeisterten Rezensenten gibt es aber auch Käufer die nicht zufrieden mit der DSLR waren. Vor allem die verschobene Farbwidergabe ist hier ein Thema. Auch eine Tiefenschärfe, egal ob Innen- oder Außenfotografie, scheint nicht zu funktionieren.

Außerdem fiel vielen auf, dass dieses Modell im Vergleich zu anderen Kameras des Herstellers weniger Features mitbringt. Standartprogramme gibt es nur sehr wenige. Mehrere Kunden machten die Erfahrung, dass ihnen das falsche Objektiv zugeschickt wurde. Sie hatten es ausprobiert, aber es war die falsche Größe.

Falls du ein Einsteiger bist, solltest du dir den Kauf der Nikon DSLR 3300 nochmals überlegen. Denn zum einen ist die Nachbearbeitung der Farben sehr aufwändig und zum anderen können das nur Profis. Standardprogramme, wie die Portraitaufnahme, sind für einen Anfänger zwar sehr praktisch, aber du kannst dich schnell mit dem Thema auseinandersetzen. So kannst du deine eigenen Fotoeinstellungen machen.

Die Lieferung mit dem falschen Objektiv ist nicht weiters schlimm. Du solltest nur darauf achten, dass du direkt nach der Lieferung schaust, ob das Objektiv auch auf den Body passt. Wenn nicht, dann setze dich mit dem Hersteller oder mit Amazon in Kontakt.

FAQ
Ist die Kamera beim Auslösen laut?

Nein. Der Spiegelschlag und der Verschluss sind sehr leise. Weitere Töne können im Guide ausgeschaltet werden. Die Fotografie von scheuen Tieren ist demnach möglich.

Ist die Aufnahme von Serienbildern gut?

Ja. Die Kamera schießt fünf Bilder pro Sekunde. Wenn der Pufferspeicher voll ist, dann nimmt die Kamera aber etwas langsamer auf.

Hat die Kamera ein ausklappbares Display

Nein, hat sie nicht. Das Display der Nikon D3300 ist ein feststehendes Display. Schwenkbare Displays gibt es bei Nikon erst ab der D5000 Serie.

Hat diese Kamera eine WLAN -Funktion?

Nein, hat sie nicht. Jedoch kann man einen Adapter kaufen, um die Nikon D3300 mit WLAN zu verbinden.

Platz 9: Nikon D5100 Spiegelreflexkamera

Die Nikon D5100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera, die dir für relativ wenig Geld eine Menge bietet. Eine gute Auflösung, ein stabiler Body und geringes Rauschen. Das alles wird in einer recht durchschnittlichen Kamera des renommierten Herstellers Nikon verpackt.

Redaktionelle Einschätzung

Auflösung/Display

Die Nikon D5100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Im Grunde ist sie für Einsteiger gedacht. Durch viele hochwertige Features wird sie aber auch gerne von Profis verwendet.

Die Nikon D5100 bietet dir eine solide Auflösung. Für Einsteiger sind 16 MP absolut ausreichend. Als Profifotograf sollte man sich bezüglich einer besseren Auflösung im höheren Preissegment umsehen. Trotzdem wirst du mit dieser DSLR fast immer gestochen scharfe Bilder machen können. Um deine Bilder noch zu optimieren, kannst du dir ein zusätzliches Objektiv (Weitwinkelobjektive) kaufen.

Das Display der Kamera hat eine Standardgröße von drei Zoll. Das reicht völlig aus um dir die Bilder anzuschauen und eventuell Fehler zu entdecken. Das Display ist HD-fähig und bildet somit die aufgenommenen Fotos in bester Qualität ab.

Abmessung/Bodygewicht/Gehäusematerial

Die Nikon D5100 unterscheidet sich von den Abmessungen nur gering von anderen Kameras. Sie liegt gut in der Hand und ist nicht allzu groß.

Diese Spiegelreflexkamera besticht außerdem durch ihr Gewicht. Mit ihren 560 Gramm ist sie im Vergleich der anderen hier aufgeführten DSLRs ein echtes Schwergewicht. Obwohl das Gehäuse aus dem leichteren Material Kunststoff besteht.

Einschaltdauer/Autofokus/Akkulaufzeit

Die Nikon D5100 schaltet sie sich sehr flott ein. Die Kamera braucht zum Einschalten genau ein Augenblinzeln. Dadurch kannst du schnell zur Spiegelreflexkamera greifen uns beispielsweise ein scheues Tier fotografieren.

Nicht nur die Einschaltdauer ist ausgezeichnet. Auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Du kannst diese DSLR über eineinhalb Stunden lang im Videomodus laufen lassen, ohne, dass sie ausgeht. Auch der Autofokus der DSLR funktioniert gut. Nur selten fokussiert eine Spiegelreflexkamera das Objekt so schnell. Der Autofokus funktioniert auch in der Videofunktion einwandfrei.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten 90% aller Rezensenten auf Amazon die Nikon D5100 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Viele Standardprogramme
  • Haptik (robust und leicht)
  • Guter Autofokus

Die vielen Standardprogramme der DSLR fallen den Käufern positiv auf. Als Anfänger kann man diese Programme sehr gut nutzen, um gute Fotos damit schießen zu können. Später kann man auch eigene Programme konfigurieren. Alternativ kann man die Bilder auch ohne eingestelltes Programm am Computer bearbeiten.

Auch bei dieser Spiegelreflexkamera fällt die Haptik auf. Die Nikon D5100 ist trotz ihres Kunststoffgehäuses sehr robust. Trotzdem ist sie vor hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Regen nicht geschützt. Trotz des verhältnismäßig hohen Gewichtes gefällt es den Käufern. Sie haben das Gefühl präziser fotografieren zu können, wenn die Kamera etwas schwerer ist.

Der überaus gute Autofokus wird oft gelobt. Egal ob in der Fotofunktion oder beim Aufnehmen von Videos. Auf diesen Autofokus ist immer Verlass!

Nur 6% der Käufer bewerten die Spiegelreflexkamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Kein Mikrofoneingang
  • Blitz/Lichtregelungssensoren

Ein Rezensent war von der DSLR negativ überrascht, da sie keinen Mikrofoneingang aufweist. Es bleibt also nur die Nachbearbeitung bezüglich des Tons.

Laut zwei Käufern sollte man bei der Kamera nur, wenn nötig den Blitz verwenden. Denn die Lichtverhältnisse stimmen bei der Aufnahme nicht mehr überein. Es kommt zu einer Unter- oder Überbelichtung. Auch die Nachtsichtfunktion ist nach einigen Käufern nicht zu gebrauchen.

Falls du keine Videos aufnehmen möchtest und Fotos nur bei Tag machen willst, dann sollten dich diese Punkte trotzdem nicht vom Kauf abhalten.

FAQ
Ist im Lieferumfang ein Band um die Kamera zu befestigen enthalten?

Ja. Im Lieferumfang ist ein Standard-Nikon-Umhängeband enthalten.

Kann man den manuellen Zoom auch bei einer Videoaufnahme verwenden?

Ja. Man kann innerhalb der Aufnahme an ein Objekt ranzoomen.

Welchen HDMI-Anschluss hat die Kamera?

Einen Mini-HDMI-Anschluss.

Hat diese Kamera eine WLAN -Funktion?

Nein, hat sie nicht. Jedoch kann man einen Adapter kaufen, um die Nikon D5100 mit WLAN zu verbinden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Spiegelreflexkamera kaufst

Vorteile einer Spiegelreflexkamera

Oft werden Kameras mit separaten Sucher mit Spiegelreflexkameras verglichen. Hierbei stellt sich die Frage, welcher Fotoapparat denn besser ist und welche Vorteile jeweils geliefert werden.

Spiegelreflexkamera Objektive

Ein wesentlicher Vorteil einer Spiegelreflexkamera im Gegensatz zu einer Kompaktkamera ist, dass ein Sucher schon in der Apparatur integriert ist. Dadurch ist eine Übereinstimmung der Blick- und Aufnahmeachse gewährleistet. (Foto: Conor Luddy / unsplash.com)

Die Parallaxenverschiebung bleibt also aus und das hat zur Folge, dass das Objekt welches du aufnehmen möchtest genauso auch auf dem Bildsensor abgebildet wird. Durch den integrierten Sucher in einer Spiegelreflexkamera fällt auch ein Teil weg, denn du zusätzlich mitnehmen musst. Der Transport ist also bequemer im Vergleich zu Messsucherkameras.

Spiegelreflexkameras sind teilweise schwer und relativ groß, dafür hast du aber eine große Auswahl an Wechselobjektiven in allen Preisklassen.

Was kostet eine (digitale) Spiegelreflexkamera im Durchschnitt wie viel kostet eine gesamte Ausrüstung? Und welche Kamera ist für mich geeignet?

Wie in der Einführung gezeigt wurde, gibt es wesentliche Unterschiede der verschiedenen Kamera bezüglich der Arten und Eigenschaften. Dies beeinflusst natürlich auch den Preis deines zukünftigen Fotoapparats.

Hier ist keine pauschalisierte Antwort zu treffen, denn der Preis hängt auch davon ab, wie oft du deine Kamera in Zukunft verwenden wirst. Im Folgenden grenze ich Spiegelreflexkameras für Anfänger, Hobbyfotografen und für Profis voneinander ab.

Empfehlung: Spiegelreflexkamera für den Gelegenheitsfotografen und Einsteiger

Falls du nur Fotos im Urlaub von schönen Landschaften, oder gelegentlich den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang fotografieren möchtest, dann ist das hier die richtige Kategorie für dich. Bei diesen Kameras kann auf manuell einstellbare Features eher verzichtet werden. Auch die Lichtstärke und ein schneller Autofokus ist für dich eher nebensächlich.

Spiegelreflexkamera Zubehör

Zur Grundausstattung deiner Kamera gehört auch das Zubehör. das du benötigst, um bequem fotografieren, Bilder speichern und die Kamera in Stand halten zu können. (Foto: Jakob Owens / unsplash.com)

(V)DSLRs und SLRs in dieser Kategorie kosten zwischen 350 und 500 Euro. Hier sollten dann aber alle wichtigen Features abgedeckt werden. Oft gibt es bei bestimmten Anbietern Aktionen, bei denen eine gute Ausrüstung im Kauf inklusive ist.

Auch in Schlussverkäufen kannst du hier gute Einsteigerkameras bis 200 und 300 Euro ergattern. Dir bleibt aber auch die Möglichkeit eine gebrauchte Kamera zu kaufen. Der Body (Kamera ohne Objektiv) kostet beispielsweise bei rebuy.de ab 60 Euro aufwärts.

Jedes der Modelle dieser Preisklasse bringt erstaunliche Features mit sich, die dein Bedürfnis als Anfänger befriedigen sollten. Durch den möglichen Wechsel der Objektive werden dir weitere Wege auf deinem Weg zum Profifotografen eröffnet.

Es gibt außerdem noch Bridgekameras, die zu den Kompaktkameras gehören. Optisch sind sie den Spiegelreflexkameras nachempfunden, d.h. sie verfügen über ein größeres Gehäuse.

Empfehlung: Spiegelreflexkamera für den passionierten Hobbyfotografen

Falls du in deiner Freizeit gerne zur Kamera greifst um jeden wichtigen Moment festzuhalten, musst du dich in einer etwas gehobeneren Preisklasse umschauen. Denn hier gilt: Qualität statt Quantität.

Schließlich nutzt du die Kamera viel öfters als ein Einsteiger, deswegen kann es schnell zu Verschleißspuren kommen. Außerdem könnten dir womöglich die Basisfeatures einer Einsteigerkamera nicht mehr ausreichen.

(V)DSLRs und SLRs in dieser Kategorie kosten zwischen 500 und 800 Euro. Auch hier kannst du dich in Prospekten und Flyern umschauen, da es oft Angebote mit der passenden Ausrüstung gibt.

Außerdem bleibt dir zusätzlich die Chance eine gebrauchte digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen. Hierbei musst du aber darauf achten, dass Gebrauchs- und Verschleißspuren nicht zu markant sind.

Empfehlung: Spiegelreflexkamera für den Profi

Falls du deine Kamera für mehrere Stunden am Tag mehrmals die Woche benötigst, sollten passionierte Fotografen ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen. Denn auch hier musst du die Kosten gegen den Nutzen aufwiegen.

(V)DSLRs und SLRs in dieser Kategorie kosten zwischen 800 und 1000 Euro. Je nach Hersteller und Aktualität des Modells muss man aber auch manchmal über 1000 Euro für eine digitale Spiegelreflexkamera ausgeben.

Bei Modellen dieser Preisklasse wird wirklich jedes Fotografenherz höherschlagen. Durch die hohe Qualität und Verarbeitung kann die Kamera wirklich alles, was momentan technisch möglich ist, festhalten. Auch hier hast du die Möglichkeit die Objektive je nach Belieben zu wechseln.

Jetzt gehe ich nochmals auf die unterschiedlichen Ausrüstungen an. Auch hier hängt die Antwort vom Einsatz, also ob Einsteiger- oder Profifotograf, der Kamera ab. Außerdem kosten zur Kamera passende Objektive bei der gehobenen Preisklasse natürlich mehr als die bei der günstigeren.

Spiegelreflexkamera Wattestäbchen

Ein Reinigungskit kann man schon für 5 Euro erwerben. Jedoch sollte man hier vor allem bei der Objektivreinigung darauf achten, dass die Borste das empfindliche Glas nicht beschädigt. (Foto: James Pond / unsplash.com)

Du bist als Hobbyfotograf unterwegs und nach einem langen Tag voll mit schönen Fotografien, läuft dir in der Dämmerung noch ein seltenes Tier vor die Linse? Es ist dann natürlich schade, wenn dein Akku in diesem Moment leer ist.

Deswegen ist es ratsam, dass man immer einen zweiten, aufgeladenen Akku dabei hat. Akkus für Fotoapparate kosten rund 40€. Je nach Hersteller und Leistungsstärke kann der Preis aber auch nach unten oder oben abweichen.

Zur Speicherung deiner Fotos empfiehlt sich auch eine weitere Speicherkarte. Auch hier wäre es eine Überlegung über eine zweite Karte wert. Je nachdem wie viel Speicherplatz du möchtest, schwanken auch hier die Preise. Eine Platinum Speicherkarte mit 64 GB (mehrere tausend Fotos möglich) kannst du unter 30 Euro kaufen.

Für Familienfotos bei denen du der Fotograf bist, aber auch für Aufnahmen mit Selbstauslöser, ist ein Stativ sinnvoll. Diese variieren von der Qualität und vor allem von der Größe bzw. Höhe her sehr. Für die einfache Hobby- oder Einsteigerfotografie bekommt man ein gutes Stativ ab 25 Euro.

Natürlich kann man auch über HDMI-Kabel, Gegenlichtblenden und mehrere verschiedene Objektive nachdenken. Jedoch musst du bei Objektiven damit rechnen, dass du nochmals tiefer in die Tasche greifen musst. Ein Weitwinkelobjektiv für die Canon EF-S kostet etwa 520 Euro.

Für eine solide Grundausstattung mit den bereits aufgezählten Ausrüstungsgegenständen musst du mit mindestens 120 Euro rechnen.

Gibt es eine Versicherung für meine Spiegelreflexkamera? Wenn ja, wie viel kostet diese? Und lohnt sich das für mich überhaupt?

Wie du weißt, lässt sich so ziemlich alles versichern. Sei es nun dein Auto, dein Haustier oder eben deine Spiegelreflexkamera mit der gesamten Ausrüstung. Jedoch musst du auch hier wieder die Kosten mit dem Nutzen vergleichen und auch die Höhe der Selbstbeteiligung berücksichtigen.

 

Bevor du dich bezüglich Versicherungen von Kameras informierst, schaue dir deine Hausrats- und/oder Reisegepäckversicherung genau an, denn es kann sein, dass dein Fotoapparat dort schon versichert ist.

Über eine mögliche Versicherung kann man sich schon als Einsteiger Gedanken machen. Denn über die Zeit hin sammeln die meisten Fotografen eine große Menge an Equipment an, wobei dessen Wert schnell im vierstelligen Bereich liegen kann. Die Auszahlung von Kameraversicherungen fallen übrigens verglichen mit der Hausratsversicherung meist üppiger aus.

Die Kosten der Versicherung für deine (V)DSLR oder SLR sind durchaus bezahlbar, wenn auch nicht unbedingt günstig. Bei den Kosten der Versicherung ist auch die Höhe der Selbstbeteiligung zu beachten.

Eine Kameraversicherung lohnt sich, je nach Selbstbeteiligung, erst ab 1000 bis 1500 Euro. Denn bei einer Spiegelreflexkamera im Wert von 300 Euro ist die Selbstersetzung einfacher und unterm Strich günstiger.

Je nach Anbieter schwanken die Preise des Jahresbeitrags beträchtlich. So kannst du eine Versicherung schon ab 10 Euro im Monat abschließen (mycamschutz), jedoch gibt es auch Angebote, die mehrere Hunderte Euro kosten.

Aber auch hier gilt, dass du dich genau über die Versicherungen informieren solltest. Kameraversicherungen die beim Kauf oft empfohlen und sehr teuer abgeschlossen werden, lohnen sich über die Jahre jedoch eher weniger. Achte also bei einer Versicherung auf die Kosten, den Inhalt und das Kleingedruckte.

Ist ein hoher Preis mit guter Qualität gleichzusetzen?

Passionierte Fotografen geben für eine Spiegelreflexkamera und die dazugehörige Ausrüstung ein halbes Vermögen aus. Deswegen willst du und wahrscheinlich jeder andere zumindest ein bisschen sparen. Jedoch solltest du dein Budget nicht am falschen Ende einschränken.

Spiegelreflexkamera Mann

Da du deine zukünftige Kamera wahrscheinlich oft unterwegs mit dabeihast, solltest du auf die Stabilität des Kameragehäuses achten. (Foto: Jared Ng / unsplash.com)

Willst du auf Nummer sicher gehen, dann empfiehlt sich ein Fotoapparat von Canon oder Nikon. Das Gehäuse ist bei diesen Herstellern meistens sehr aufwendig aus Magnesium hergestellt und dementsprechend recht wasserresistent. Auch die Knöpfe sind abgedichtet, damit weder Flüssigkeit noch Schmutz in den Body gelangen können.

Falls du jedoch ein vorsichtiger und sorgfältiger Mensch bist, dann kannst du auch auf die etwas günstigeren und einfacheren Modelle von Panasonic oder Sony zurückgreifen. Bei diesen Kameras solltest du bei regnerischen Wetter keine Aufnahmen machen, da es die Kamera schädigen kann.

Bei diesen günstigeren Varianten hast du aber den Vorteil, dass sie wegen ihres Kunststoffgehäuses wesentlich leichter und somit besser transportierbar sind.

Auf der Oberseite von teureren Spiegelreflexkameras kann man meistens über ein LC-Display die wichtigsten Einstellungen einsehen. Das hat den Vorteil, dass du das Motiv welches du fotografieren möchtest die ganze Zeit auf dem kompletten Anzeigedisplay sehen kannst und nicht von den angezeigten Parametern abgelenkt wirst. Bei preiswertere Modellen fehlt dieses Display meist.

Bei teureren Kameras hast du meist die Möglichkeit alle deine Einstellung manuell einzustellen. Hierbei kannst du also das Bild nach all deinen Vorlieben ablichten.

Als Anfänger bist du aber vermutlich überfordert die vielen verschiedenen Parameter einzustellen. Deswegen gibt es bei Einsteigerkameras meist schon vorgefertigte Motivprogramme (beispielsweise Panorama-, Landschafts-, Nahaufnahmen etc.) damit die Blende, Brennweite und Belichtungszeit das Ergebnis von alleine optimiert.

Du siehst also, dass man diese Vergleiche immer weiterführen kann. Es ergibt sich immer ein Vor- oder Nachteil, je nachdem wie du deine Kamera einsetzt. Entscheide also, welche Kriterien dir bei deiner Kamera am wichtigsten sind. Der Preis sollte eher nebensächlich sein.

Um die Eingangsfrage zu beantworten, eine gute Kamera muss nicht unbedingt ein Vermögen kosten. Jedoch muss entweder an der Produktionsart oder der Funktionsweise gespart worden sein, wenn die günstigere Kamera gleich gute Features aufweist wie die teurere. Meist zahlt man auch viel für den Markennamen mit.

Welche Hersteller gibt es für Spiegelreflexkameras?

In den letzten Jahren konnte man ein deutlich gesteigertes Interesse an Fotografie und demnach auch an Spiegelreflexkameras beobachten. Deswegen gibt es viele unterschiedliche Hersteller und Anbieter.

Vor allem das japanische Unternehmen Canon erfreut sich größter Beliebtheit und deckt einen großen Teil der Zielgruppenansprüche mit der EOS-Reihe ab. Auch Nikon hat seinen Sitz in Japan und versorgt viele verschiedene Länder mit seinen Produkten. Nikons Modelle beinhalten immer ein „D“ und dahinter die entsprechende Modellnummer.

Erst im Jahre 2006 entschloss sich das Unternehmen Sony dazu, sich auch am Konkurrenzkampf auf dem Markt von Spiegelreflexkameras zu beteiligen. Weitere wichtige Hersteller sind Pentax und Olympus. Auch Samsung, Panasonic und HP vertreiben einige Kameramodelle, jedoch liegt die Produktion von Spiegelreflexkameras nicht im Fokus dieser Unternehmen

Wo kann ich meine Spiegelreflexkamera kaufen?

Digitale Spiegelreflexkameras kann man in größeren Elektrogeschäften, direkt beim Hersteller oder bei besonderen Angeboten auch in einigen Supermärkten kaufen.

Der größte Absatz von Kameras wird heute vermutlich über den Verkauf im Internet erreicht. Das hat den Vorteil, dass du alle Produkte auf einmal einsehen und diese auch miteinander vergleiche kannst. Bei Online-Bestellungen sind auch meistens die Preise etwas niedriger. So wird der Artikelpreis beispielsweise günstiger, wenn du dein Produkt länger im Warenkorb lässt, da Amazon unbedingt möchte, dass du bei ihnen einkaufst.

Der Nachteil liegt aber bei einer längeren Wartezeit, da es durch verschiedene Lieferoptionen zu Lieferverzögerungen kommen kann. Manchmal wird eine Lieferoption „Marktabholung“ angeboten. Hierbei kannst du deine Spiegelreflexkamera im Internet bestellen. Danach solltest du zum nächsten Markt gehen und deine Kamera dort abholen und bezahlen.

Die Recherche hat ergeben, dass vermehrt bei Folgenden Anbietern ein Kauf getätigt wird:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Canon
  • Nikon

Kann ich eine Spiegelreflexkamera auch mieten? Bzw. auf Raten kaufen?

Die Motive für das Anmieten einer Kamera können verschieden sein. Entweder brauchst du eine Spiegelreflexkamera nur einmalig, oder du möchtest verschiedene Kameras erstmal durchtesten, bevor du dich für eine eigene entscheidest. Natürlich kannst du auch verschiedene Objektive anmieten.

Im Falle, dass du eine Kamera ausleihst, schwanken die Preise auch hier sehr stark. Diese Schwankung wird durch die verschiedenen Anbieter, die Modelle und die Ausleihdauer beeinflusst.

So kostet der Canon EOS 5DS R Body auf www.ac-foto.com 525 Euro für sieben Tage. Hinzu würde dann noch das Objektiv kommen. Dieser Preis ist vergleichbar mit dieser Seite recht teuer, denn hier wird für eine Woche 425 Euro verlangt. Aber auch hier muss man zusätzlich ein Objektiv dazu mieten.

Generell kannst du deine Kamera durch Ratenzahlung finanzieren. Diese Möglichkeit hängt aber natürlich davon ab, ob der Verkäufer das auch anbietet. Bei Mediamarkt und www.calumetphoto.de beispielsweise ist ein Kauf durch verschiedene Finanzierungsmethoden, wie beispielsweise Ratenzahlung, möglich.

Expertentipp
„In meinen Augen gelingt der Einstieg in die Fotografiewelt mit einer Crop-Kamera. Auch bei meiner ersten Kamera handelte es sich um ein solches Modell. Möchte man eine künstlerische Weiterentwicklung in diesem Bereich erreichen, lohnt sich definitiv das Upgrade auf eine Vollformat-Kamera. Durch den Einsatz von Objektiven erhöht man die Bildqualität enorm.“
Analena WeylerExpertin für Fotografie

Entscheidung: Welche Arten von Spiegelreflexkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Eine Spiegelreflexkamera ist nicht gleich einer Spiegelreflexkamera. Bei solchen Kameras unterscheidet man zwischen vier wesentlichen Arten, die unterschiedliche Features mit sich bringen.

Folgende Fotoapparate setzen sich voneinander ab:

  • Zweiäugige Spiegelreflexkamera bzw. twin-lens reflex (TLR)
  • Einäugige Spiegelreflexkamera bzw. single-lens reflex (SLR)
  • Digitale Spiegelreflexkamera bzw. digital single-lens reflex (DSLR)
  • Digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion (VDSLR)

Im kommenden Abschnitt werde ich dir die verschiedenen Arten von Spiegelreflexkameras vorstellen und die wesentlichen Vor- und Nachteile aufzeigen. Damit wird dir deine Entscheidung bei einem Kauf etwas erleichtert.

Abhängig von deiner Erfahrung und der Verwendungsart benötigst du unterschiedliche Kamerafunktionen. Willst du beispielsweise Hobbyfotograf werden, dann ist es nicht notwendig, dass deine Kamera WLAN/WIFI oder einen Fernauslöser besitzt.

Wenn du einen YouTube-Kanal eröffnen willst, solltest du dir Gedanken über eine Kamera mit Videofunktion und einem schwenkbaren Display machen.

Falls dir die Texte zu den verschiedenen Kameraarten zu lang sind, dann sieh dir einfach nur die Auflistung der unterschiedlichen Vor- und Nachteile an. Ich habe alle für dich zusammengefasst, dass du diese auf einen Blick sehen kannst.

Was ist eine zweiäugige Spiegelreflexkamera bzw. twin-lens reflex (TLR) und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Dieser Fotoapparat ist etwas für echte Retro-Fans. Denn diese Kamera sieht man heutzutage nur noch selten. Vielleicht kennst du die TLR aus alten Filmen. Diese Fotoapparate wurden damals vor allem im Ostblock verwendet.

Die Spiegelreflexkamera hat zwei übereinander liegende Objektive. Das obere erstellt das Sucherbild, welches jedoch spiegelverkehrt auf der Mattscheibe dargestellt wird. Eine integrierte Sucherlupe erleichtert die Scharfstellung des Motives. Das untere Objektiv hingegen ist für die Belichtung des Bildes/des Films zuständig.

Durch das obere Objektiv der Kamera ist das Sucherbild auf der Mattscheibe jederzeit sichtbar und wird nicht durch die Arbeitsblende (unteres Objektiv) beeinflusst beziehungsweise verdunkelt.

Ein Objektivwechsel ist bei einer TLR unüblich, da beide Objektive ausgewechselt und aufeinander abgestimmt werden müssten, damit die optimale Bildaufnahme gewährleistet werden kann. Dadurch kannst du nur eine Fotografieart wählen, bzw. musst du das Motiv ohne Unterstützung (wie beispielsweise Teleobjektive) ablichten. Ohne das richtige Objektiv kann die Qualität deiner Aufnahme leiden.

Außerdem kann es bei zweiäugigen Spiegelreflexkameras zu Parallaxenfehler (scheinbare Objektverschiebung) kommen. Ein bekanntes Beispiel ist hier ein Panoramafoto. Je näher ein Gegenstand bei der Aufnahme ist, desto größer scheint die Verschiebung auf den nachfolgenden Fotos. Ein stimmiges und harmonisches Bild ist bei solch einem Fehler also kaum möglich.

Bei der TLR wird übrigens ein Rollfilm verwendet. Das bedeutet, dass man die Aufnahmen erst einmal in einem Labor entwickeln (lassen) muss, bevor man sie zur Verfügung hat. Das ist eine kostspielige und zeitraubende Prozedur. Hierbei werden als Rollfilme mehrheitlich die Typen 120 und 220 verwendet.

Vorteile

  • Sucherbild immer erkennbar
  • Sehr leise und erschütterungsfrei
  • Bild auf Display mit beiden Augen erkennbar
  • Bauweise kompakt

Nachteile

  • Kein Obektivwechsel
  • Nur einer Art der Fotografie möglich
  • Entstehung von Parallaxenfehler
  • Rollfilm

Da die TLR keine Spiegelmechanik hat, sind diese Kameramodelle nahezu lautlos und arbeiten unter richtiger Anwendung erschütterungsfrei. Wenn du also beispielsweise scheue Tiere fotografieren möchtest, ist das ein wesentlicher Vorteil, denn mit diesem Fotoapparat verschreckst du die Tiere nicht.

Durch das Display der Kamera, kannst du das Sucherbild mit beiden Augen sehen. Dadurch ist ein unauffälligeres und bequemeres Fotografieren möglich.

Wenn du auf einer Reise Fotos machen möchtest, dann bietet sich eine zweiäugige Spiegelreflexkamera übrigens auch an, da sie recht kompakt gebaut ist. Sie kann in einem kleinen Koffer oder einer Tasche gut transportiert werden. Da du die Objektive ja nicht wechseln kannst, fällt zusätzliches Gewicht weg.

Was ist ein einäugiger Fotoapparat (SLR) und was sind die Vor- und Nachteile?

Die SLR kommt der Vorstellung einer Spiegelreflexkamera von bekannten Marken wie Canon oder Nikon schon näher. Wie der Name schon verrät besitzt dieser Fotoapparat nur ein Objektiv, einen Rückschwingspiegel (klappbarer Spiegel) und einen Sucher. Vor und nach einer Bildaufnahme kannst du auf der Einstellscheibe das Fotoobjekt sehen.

Durch das Dachkantpentaprisma (Bild ist aufrechtstehend, aber seitenverkehrte) wird das Bild auf dem Display weder spiegelverkehrt noch fälschlicherweise geneigt. Der Rückschwingspiegel wird erst im Moment der Aufnahme ausgeklappt, damit der Film belichtet werden kann.

Bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera sind die Parameter sehr einfach einstellbar. Tiefenschärfe, Belichtung und Belichtungstiefe können also optimal auf das zu fotografierende Motiv abgestimmt werden. Dadurch nimmt die Qualität des Fotos zu.

Vorteile

  • Parameter frei einstellbar
  • Objektivwechsel möglich
  • Mehrere Fotografiearten möglich

Nachteile

  • Nicht erschütterungsfrei und lautlos
  • Im Vergleich zur TLR sehr teuer
  • Rollfilm

Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch, dass die SLR durch Hochklappen des Rückschwingspiegels in Vibration versetzt wird. Die Bildqualität wird also nachteilig beeinflusst, da es bei der Aufnahme eine Erschütterung und so auch oft zu störenden Tönen kommen kann.

Bei deiner Wahl der passenden Spiegelreflexkamera für dich, musst du außerdem beachten, dass die SLR relativ teuer (im Vergleich zur TRL) ist. Das ist so, weil diese Kameras vor allem im Profibereich verwendet werden. Die Spiegelreflexkameras beinhalten also viele Features, welche nicht unbedingt für einen Einsteiger notwendig sind.

Sei dir auch im Klaren, dass es sich bei einer SLR um eine analoge Kamera handelt. Das bedeutet, dass man für das Festhalten verschiedener Bilder einen Rollfilm benötigt. Da diese Art der Speicherung heute eher unüblich geworden ist, sind diese Rollfilme recht teuer und komplexer zu archivieren. Außerdem benötigst du viel Zeit bis du deine Fotos in der Hand halten kannst.

Ein großer Vorteil ist, dass du mehrere verschiedene Objektive kaufen und dementsprechend verwenden kannst. Also kannst du für die Makrofotografie (kleine Motive werden stark vergrößert dargestellt) ein Teleobjektiv verwenden.

Durch den verhältnismäßig großen Abstand zwischen Objekt und Objektiv, können die Beleuchtungsverhältnisse vereinfacht werden. Ein Weitwinkelobjektiv ist das Pendant zum Teleobjektiv. Weit entfernte Objekte werden also kleiner dargestellt und dadurch wird der Bildmaßstab verkleinert.

Was ist eine digitale Spiegelkamera (DSLR) und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Die DSLR ist zumindest von ihrem mechanischen Aufbau das Pendant zu einer analogen SLR. Statt eines Rollfilms trägt die digitale Spiegelreflexkamera jedoch einen Bildsensor in sich.

Der eingebaute Bildsensor hat den Vorteil, dass du deine Bilder sofort abrufen kannst, da sie, nicht wie bei TLRs oder SLRs erst aufwendig entwickelt werden müssen.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass du direkt nach einer Aufnahme sehen kannst, ob dein Bild gut geworden ist. Du kannst das Bild also sofort löschen und somit wieder neuen Speicherplatz schaffen, falls das Bild nicht deinen Vorstellungen entspricht.

Viele Objektiv- und sonstige Zubehörsysteme sind bei den meisten DSLRs herstellergebunden. Du musst dich also vor deinem Kauf über alle Hersteller informieren und dir denjenigen heraussuchen, der dich bezüglich der Objektivsysteme am meisten anspricht.

Verschiedene Anbieter haben Adapterringe entwickelt, um auch Fabrikate eines anderen Herstellers zu verwenden. Hierbei könnten aber zum Teil bestimmte Funktionen nur eingeschränkt oder gar nicht angewandt werden.

Vorteile

  • Bildsensor statt Rollfilm
  • Protokoll der Helligkeit des Fotos

Nachteile

  • Herstellergebundene Objektiv- und Zubehörsysteme
  • Schmutzanfälligkeit

Auch wenn ein möglicher Objektivwechsel verlockend klingt, hat auch das Nachteile. Eine digitale Spiegelreflexkamera ist sehr anfällig für Staub und Verschmutzungen. Das kann den Bild- und Aufnahmesensor insofern schaden, als dass kleine Verunreinigungen auf dem Foto zu sehen sind.

Die meisten DSLRs bieten dem Nutzer übrigens ein Protokoll der Helligkeit des Bildes an, damit kann eine displayabhängige Über- oder Unterbelichtung verhindert werden. Zum Teil musst du dieses Protokoll nicht einmal selbst abrufen, denn deine Kamera zeigt dir durch Piepen oder Blinken an, dass du ein Bild außerhalb des Normbereichs gemacht hast.

Zwischen 18 und 24 Megapixeln liegt die Auflösung der gängigen DSLR Kameras, vereinzelt auch darüber.

Was ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion (VDSLR) und was sind die Vor- und Nachteile?

Eine VDSLR ist nichts anderes als eine DSLR mit einem Videofeature. Neben Fotografien ist diese Kamera also auch in der Lage Videos aufzuzeichnen.

VDSLRs werden vor allem für Werbe- und Kurzfilme, sowie für YouTube-Aufnahmen eingesetzt. Hierbei kann man auch bestimmte Zubehörsets kaufen, wie beispielsweise eine Schärfenachführung oder eine Mattebox (Abschirmung von Streulicht). Zusätzlich sollte man hier jedoch ein Aufnahmegerät erwerben, da so der Ton optimiert werden kann.

Heutzutage haben die meisten digitalen Spiegelreflexkameras eine Videofunktion, jedoch lassen sich hierbei bestimmte Parameter nicht manuell einstellen. Das vermindert die Qualität des Videos.

Außerdem bleibt bei der VDSLR im Vergleich zur DSLR die Erwärmung nur sehr gering, deswegen kommt es auch nicht zu einem Rauschen des Bildsensors. Schaue dir für die verschiedenen Vor- und Nachteile von DSLRs und folglich auch für VDSLRs nochmals den vorangegangenen Punkt an.

Vorteile

  • Manuell einstellbare Parameter
  • Kein störendes Rauschen durch Erwärmung des Bildsensors

Nachteile

  • Herstellergebundene Objektiv- und Zubehörsysteme
  • Schmutzanfälligkeit

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Spiegelreflexkameras vergleichen und bewerten

Im Folgenden werde ich dir einige Kriterien zeigen, die einen Vergleich und eine Bewertung von digitalen Kameras möglich machen. Anhand dieser Faktoren wird es dir einfacher fallen, dich für die passende Spiegelreflexkamera zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich um:

  • Abmessung
  • Bodygewicht
  • Gehäusematerial
  • Akku
  • Full-HD
  • Display-Größe
  • Autofokus
  • WLAN-Kompatibilität
  • Minimum der Belichtungszeit
  • Beiliegende Objektive

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Tipp: Ich habe für dich eine Vergleichstabelle erstellt, bei der du auf einem Blick die oben genannten Kriterien sehen kannst. In der Übersicht werden alle momentan relevanten Spiegelreflexkameras gegenübergestellt.

Abmessung

Eine Kamera sollte eher klein und handlich, statt groß und sperrig sein.

In einer Spiegelreflexkamera werden viele Funktionen in einem dafür recht kleinen Body verbaut. Die Hersteller geben ihr Bestes, damit der Kunde neben der Technik auch mit der Haptik des Gerätes zufrieden ist.

Einer meiner Hauptkriterien bei Spiegelreflexkameras ist deshalb die Abmessung. Denn die Größe spielt nicht nur bei der Wahl der Fototasche eine große Rolle, sondern auch bezüglich der Handlichkeit. Es ist einfach bequemer, wenn man Fotos mit einer nicht zu sperrigen Spiegelreflexkamera machen kann. Dementsprechend fällt die Größe der Bedienungsknöpfe eher kleiner aus.

Falls dir eine bequeme Bedienung wichtiger ist, würde ich dir zu einem größeren Modell raten. Kommst du mit einer kleineren Kamera und deren Knöpfe gut zurecht, weil dir die Handlichkeit wichtiger ist, dann empfehle ich dir eine kleine Spiegelreflexkamera.

Bodygewicht

Niemand schleppt gerne unnötigen Ballast mit sich herum. Der technische Aufbau der heutigen Spiegelreflexkameras ist sehr ausgeprägt und das fällt im wahrsten Sinne des Wortes oft ins Gewicht.

Falls du kein Stativ hast und deine Kamera für längere Zeit hochhalten musst, um etwas aufzunehmen, ist es wichtig, dass die Spiegelreflexkamera nicht zu schwer ist. Denn auch auf Reisen hast du deine Kamera vermutlich dabei und musst sie als zusätzliches Handgepäck mitnehmen. Du erleichterst dir die Reise also mit einem niedrigeren Bodygewicht.

Das Bodygewicht verteilt sich durch ein fast immer mitgelieferten Trageriemen physiologisch vorteilhaft auf die Wirbelsäule. Desto leichter deine Spiegelreflexkamera jedoch ist, umso gesünder ist sie für dich und deinen Körper.

Gehäusematerial

Auf dem Markt der Spiegelreflexkameras haben sich zwei bis drei Arten der Gehäusearten durchgesetzt. Auf der einen Seite gibt es Gehäuse aus Kunststoff. Diese sind meistens im unteren Preisbereich zu finden. Auf der anderen Seite gibt es Gehäuse aus Karbon oder Magnesium.

Hinsichtlich dem Kaufkriterium Bodygewicht sind Spiegelreflexkameras aus Kunststoff zu empfehlen. Wegen dem leichten Material ist das Gesamtgewicht eher gering. Dadurch sind solche Kameras bequemer mitzunehmen.

Die führenden Hersteller produzieren aber nicht grundlos Kameras aus schweren Materialien. Bei der Produktion steht der Schutz des Inneren im Fokus. Karbon, aber auch Magnesium, ist wetterbeständiger als Kunststoff. Die stabileren Materialien schützen das Innere vor extremen Witterungsbedingungen, wie starkem Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit.

Magnesium- und/oder Karbon-Gehäuse schützen auch vor weiteren Umwelteinflüssen. So wird die Technik bei einem Unfall (wie beispielsweise einem Fall) besser geschützt, als die bei einer Kunststoffkamera. Verschleißspuren sind außerdem bei Kunststoff-Gehäusen schneller sichtbar.

Wenn du jemand bist, dem die Handlichkeit und das Gewicht der Kamera wichtig ist, dann empfehle ich dir ein Kunststoff-Gehäuse. Das Gehäuse ist nur im Vergleich zu stabileren Materialien instabiler. Wenn du aber vorsichtig mit der Kamera umgehst, dann wirst du sicherlich auch mit der Kunststoff-Variante viel Freude haben.

Falls du aber unabhängig vom Wetter Fotos machen möchtest, dann empfehle ich dir eine Spiegelreflexkamera mit Magnesium- oder Karbon-Gehäuse. Durch das Material musst du dir keine Gedanken darum machen, dass deine Kamera bei einer höheren Luftfeuchtigkeit kaputtgeht. Falls du aber trotz der Stabilität des Gehäuses auf Nummer sichergehen möchtest, empfehle ich dir einen Regenschutz für deine Spiegelreflexkamera.

Akku

Die Akku-Laufzeit spielt bei der Fotografie eine große Rolle. Ich habe bei den Kriterien die Akkulaufzeit während einer Videoaufnahme gewählt. Ein Video verbraucht viel mehr Akku als die Aufnahme von Bildern.

Die Werte die in der Vergleichstabelle zu sehen sind, zeigen also an, wie lange die Kamera ein Video aufnehmen kann, bis sie sich von selbst ausschaltet.

Egal ob du eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger oder für Profis suchst, ich empfehle dir immer eine Kamera mit einem leistungsfähigen Akku. Außerdem ist es sinnvoll, dass man immer einen zweiten Akku dabei hast.

Akkus kannst du direkt beim Hersteller oder beispielsweise bei Amazon kaufen. Bei einem Kauf rate ich dir, dass du alle Preise miteinander vergleichst. Denn es kommt nicht selten vor, dass ein Hersteller einen Akku für 70 Euro verkauft, ein anderer diesen aber schon für 45 Euro verkauft.

Wichtig zu wissen, ist, dass die meisten Hersteller Lithium-Ionen-Akkus in ihre Spiegelreflexkameras verbauen. Diese Modelle sind sehr leistungsfähig. Jedoch sollte man darauf achten, dass solche Akkus empfindlich auf Tiefentladung (Akku komplett „leer“ machen) und Überladung reagieren.

Möchtest du also, dass deine Akkus lange funktionieren, musst du darauf achten, dass es zu keinen der beiden Extremfälle kommt.

Full-HD

Full-HD bedeutet, dass das Gerät eine Bild- bzw. Videoauflösung von 1920 × 1080 Pixeln abbilden kann. Da die Displays bei Spiegelreflexkameras meist recht klein ausfallen, ist es sehr bequem, wenn das Display eine recht große Auflösung hat. Das ermöglich dem Fotografen, dass er jedes Detail des Bildes direkt auf der Kamera betrachten kann.

Falls du ohnehin deine Bilder erst auf deinen Computer spielst und sie dann erst anschaust, dann ist ein Full-HD Bildschirm nicht unbedingt notwendig. Heutzutage findest du aber nur noch selten Spiegelreflexkameras ohne diese Auflösung. Ganz im Gegenteil, der Trend geht eher in die Richtung einer noch höheren Auflösung.

Schießt du viele Fotos an einem Tag und möchtest nicht unnötig Speicherplatz verlieren, dann empfiehlt sich, dass du dir deine Bilder direkt nach der Aufnahme genau anschaust. Das geht durch ein Full-HD-Display wunderbar. Auf dem Bildschirm kannst du sofort Fehler entdecken.

Display-Größe

Neben der eben genannten Full-HD-Fähigkeit spielt die Größe des Displays eine Rolle. Denn wenn dein Display sehr klein ist, dann nutzt dir auch eine Full-HD-Auflösung nicht viel.

Die meisten Displays haben eine Bildschirmdiagonale von 3 Zoll. Das entspricht einer Diagonalen mit 7,62 Zentimetern Länge. Diese Größe ist optimal. Es wird weder zu viel Platz verbraucht, was sich wieder in der Größe der Kamera wiederspiegeln würde, noch ist es zu klein um die aufgenommenen Bilder genau anzuschauen.

Preiswertere Spiegelreflexkameras haben i.d.R. eine Bildschirmdiagonale von 2,7 Zoll aufwärts. Auch hier gilt: Schaust du dir deine Bilder erst auf deinem Rechner an, dann dürfte auch ein kleineres Display ausreichen. Falls du sie dir aber direkt anschauen möchtest, dann wähle lieber ein größeres Display. Der Bildschirm sollte aber nicht so groß sein, denn ab einer bestimmten Größe wirkt die Full-HD-Auflösung pixelig.

Autofokus

Der Autofokus eignet sich vor allem für Personen-Portraits und Videoaufnahmen. Autofokus bedeutet, dass das Motiv automatisch scharf gestellt wird. Das hilft vor allem Anfängern um besser und schärfer fotografieren zu können.

Außerdem kann er in Videoaufnahmen sehr nützlich sein. Denn wenn man beispielsweise ein Video für YouTube dreht, dann stellt ein guter Autofokus immer den relevanten Teil in den Vordergrund. Die Person die spricht oder ein bestimmtes Produkt wird also beispielsweise scharf gestellt.

Für jeden Fotografen empfehle ich eine Spiegelreflexkamera mit gutem Autofokus. Der Fokus macht das Fotografieren einfacher und kann, sofern es ein guter Auto-Fokus ist, qualitativ hochwertige Videos aufnehmen.

WLAN-Kompatibilität

Die WLAN-Kompatibilität ist ausschließlich für die Übertragung von Bildern ohne Kabel. Dieses Kriterium erachte ich als weniger wichtig. Da das Internet und auch das WLAN zunehmend Platz in unserem Alltag einnehmen, ist es für einige aber wichtig.

Durch die Verbindung mit dem WLAN ist es möglich, dass du deine Bilder direkt auf deinen Computer, dein Smartphone oder andere Empfängergeräte übertragen kannst. Das hat den Vorteil, dass du weder ein Kartenlesegerät, noch ein USB-Kabel brauchst um deine Bilder auf deinen Rechner spielen zu können.

Minimum der Belichtungszeit

Unter der Belichtungsdauer versteht man die Zeitspanne, in der der Bildsensor dem eintreffenden Licht ausgesetzt ist. Die korrekte Belichtung deines Fotos ist generell abhängig von der Helligkeit des Motivs. Eine zu kurze Belichtungszeit führt zu einer Unterbelichtung, eine lange hingegen zu einer Überbelichtung.

Die Belichtungsdauer hängt auch mit dem Schärfegrad des Fotos zusammen. Eine höhere Belichtungsdauer führt zu einer besseren Bildqualität, solange es nicht zu einer Über- oder Unterbelichtung kommt. Denn je geringer die Belichtungszeit, desto detailgetreuer das Foto.

Beiliegende Objektive

Es ist sehr wichtig, dass du die Produktbeschreibungen im Internet genau liest! Denn es kann sein, dass du nur den Kamerabody für den angegebenen Preis erwerben kannst und dir dann das Objektiv fehlt.

Bei den Produkten die ich dir auf dieser Seite verlinken werde, habe ich dir diese Arbeit bereits abgenommen. Bitte schau in der Vergleichstabelle nach, ob es sich bei den empfohlenen Produkten um Spiegelreflexkameras mit Objektiven handelt. Unterm Strich sind die Anschaffungskosten nämlich oft höher, wenn du den Body und das Objektiv separat kaufst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Spiegelreflexkamera

Seit wann gibt es die Fotografie?

Im Jahre 1839 wurde der Begriff Fotografie das erste Mal als solches definiert, dass Bilder nur durch Licht auf einer chemischen Oberfläche sichtbar werden.

In der Kunstgeschichte wurde die Kamera um die Wende des 20. Jahrhunderts eingesetzt. Hierbei entstand die Stilrichtung Pictorialismus. Zu Beginn des 21. Jahrhundert wurde die Fotografie dann populärer und es gab auch schon die ersten digitalen Fotoapparate.

Seit wann gibt es die Spiegelreflexkamera?

Die erste Spiegelreflexkamera wurde von Thomas Sutton im Jahre 1861 entwickelt. Die erste in Deutschland erhältliche Kamera war die Zeus-Spiegel-Kamera. Die Spiegelkameras entwickelten sich in nur 50 Jahren soweit, wie wir sie heute kennen und sind fast überall auf der Welt zu kaufen.

Wie verhält sich die Spiegelreflexkamera bei extremen Witterungsbedingungen?

Die Bildqualität mancher Fotoapparate können durch extreme Wetterbedingungen (z.B. starker Regen) stark beeinflusst werden. Es kann sogar so weit kommen, dass deine Kamera kaputtgeht. Deswegen auch hier nochmals der Tipp: Überdenke dein Budget. Ein Magnesium-Gehäuse ist wetterbeständiger als eines aus Kunststoff.

Wenn du jemand bist, für den es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung, dann solltest du dir auch einen Regenschutz für seine Kamera kaufen. Solche Hüllen schützen deine Spiegelreflexkamera nachhaltig vor technischen Störungen und sind zudem preislich erschwinglich.

Das Objektiv kann bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oder genereller Feuchtigkeit, durch starke Verwendung und das damit einhergehende Erwärmen, beschlagen. Wenn die Feuchtigkeit sogar in den Body kommt, dann besteht die Gefahr, dass dies Kamera für kurz oder lang kaputtgeht.

Ein Vorteil ist aber beispielsweise Kälte. So wirkt sich diese positiv auf die Bildqualität aus. Die Qualität der Signalverarbeitung nimmt durch die gesenkte Störungswahrscheinlichkeit sogar zu. Dies geschieht durch die in Kälte vorhandenen mikrometerfeine Schaltkreise, so wird das Rauschen verringert.

Trotzdem wird dir wohl auch jeder Spezialist raten, bei extremen Witterungsbedingungen die Kamera lieber nicht zu benutzen.

Welche Funktionen braucht meine Spiegelreflexkamera (GPS, WLAN, Sucher, etc.) und welche braucht sie nicht?

Letztendlich musst du dir selbst im Klaren sein, was du mit der Kamera aufnehmen möchtest. Willst du zum Beispiel Videos aufnehmen, dann empfiehlt sich auf jeden Fall eine VDSLR mit einem Sucher und einem schnellen Autofokus.

Möchtest du auf einer Reise einige Bilder machen, könnte, neben den grundliegenden Ausstattungen, auch ein GPS-Feature ganz spannend sein, weil du dann deinem Bild die bestimmten Koordinaten zuordnen kannst.

Alternativ könntest du hierfür aber auch eine Kamera mit WLAN verwenden. So kannst du nämlich deine Spiegelreflexkamera mit deinem Smartphone verbinden und Geotagging betreiben. Dafür müssen aber beide Geräte und die App aktiv sein.

Im Grund sind solche Extrafeatures nur Spielereien, die dir Arbeit abnehmen sollen (z.B. bei der Bilddateiübertragung), aber dementsprechend auch mehr kosten. Du solltest dir also überlegen wie oft du eine extra Eigenschaft brauchst und ob dir die Mehrkosten dafür wert sind. Auch hier könntest du eine simple Kosten-Nutzen-Analyse durchführen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Striewisch, T.: Digitalfotografie für Fortgeschrittene: Perfekt fotografieren mit der Spiegelreflexkamera. Bildbearbeitung am Computer. 6. Auflage. Humbold Verlag.


[2] Schulz, A. (2017): Fotografieren lernen, die Basics Spiegelreflexkamera: Fotografie für absolute Beginner leicht erklärt – zum sofortigen Umsetzen. BookRix-Verlag.


[3] https://www.kleine-fotoschule.de/kameratechnik/kameratypen/spiegelreflexkamera.html

Bildquelle: Corr / 123RF.com

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