Du hast dich dafür entschieden, dir eine Spiegelreflexkamera zuzulegen, mit der du wichtige, aber auch weniger wichtige Erlebnisse aus deinem Alltag festhalten kannst? Und überlegst jetzt, welche Kamera, die für dich perfekte ist? Dann bist du hier genau richtig!

In unserem Spiegelreflexkamera für Einsteiger Test 2019 wollen wir dir, als Fotografie-Anfänger einen Überblick über das Angebot geben. Du findest nicht nur unsere Produktempfehlungen, sondern auch jede Menge Informationen zum Thema Einsteiger-Spiegelreflexkamera.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Spiegelreflexkamera, oder auch DSLR genannt, ist die am weitesten verbreitete Art von Kamera. Sie eignet sich nicht nur für Einsteiger, sondern auch Profis schwören auf die DSLR.
  • Der Unterschied eines Einsteiger-Modells zu einer Fortgeschrittenen- oder Profikamera ist die Bedienung. Bedienung und Einstellungsmöglichkeiten sind bei den professionellen Spiegelreflexkameras ausgeklügelter und somit auch komplizierter.
  • Eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera eignet sich vor allem für Menschen, die sich in ihrer Freizeit etwas mehr mit der Fotografie beschäftigen wollen.

Spiegelreflexkamera für Einsteiger Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Einsteiger-DSLR für unterwegs

Die Canon EOS 1300D mit 18,0 Megapixeln ermöglicht es ganz einfach Fotos und Videos in einzigartiger DSLR-Qualität zu machen. Zusätzlich kann man mit der WLAN-Funktion alle geschossenen Bilder sofort ganz einfach per NFC auf dein Mobilgerät übertragen.

Hast du deine Kamera gerne überall dabei und willst die Fotos schon unterwegs auf diverse Plattformen hochladen, dann ist dieses Modell bestimmt das richtige für dich.

Die beste Einsteiger-DSLR für Studenten

Die Canon EOS 2000D Spiegelreflexkamera ermöglicht es wunderschöne Fotos und Videos mit attraktiver Hintergrundschärfe aufzunehmen. Die einfache und verständliche Anleitung hilft dir dabei die Möglichkeiten der Kamera so schnell wie möglich zu verstehen.

Dieses Modell eignet sich besonders gut für Studenten, welche ein beschränktes Budget haben und dennoch beste Qualität suchen.

Die beste VDSLR für Einsteiger

Die Panasonic LUMIX G70KA besitzt eine 4K-Funktione für Foto und Video, die somit Filmer und Fotografen gleichermaßen bedienen. Ihr 16-Megapixel-Sensor bietet eine hohe Empfindlichkeit, Auflösung und zugleich auch Farbwiedergabe.

Durch das OLED-Display und den rückseitig, frei schwenkbare Touchscreen-Monitor eignet sich diese Spiegelreflexkamera mit Videofunktion besonders für Fotografen, die nebenbei auch Videos aufnehmen wollen.

Die beste DSLR für analoge Bilder

Die Nikon D5300 ist vielseitig einsetzbar und eröffnet neue Blickwinkel auf die Welt. Die Kamera ist kompakt und leicht und verfügt über 24,2 Megapixel. Außerdem findest du im Effektmodus neun Kreativ-Effekte für ganz besondere Fotos und Filme.

Hältst du nichts von digitalen Bildern und möchtest deine Fotos in Folge ausstellen oder auch einfach in großem Format drucken, so ist diese Einsteiger-Spiegelreflexkamera wahrscheinlich die beste Wahl für dich.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera kaufst

Was ist eine Spiegelreflexkamera?

Eine Spiegelreflexkamera, oder auch DSLR genannt, ist die am weitesten verbreitete Kameraart. Vor allem ambitionierte Einsteiger und eingefleischte Profis schwören auf diese Art der Kamera.

Einsteiger-Spiegelreflexkameras bieten eine einfachere Bedienung und weniger komplexe Einstellungsmöglichkeiten, als Profi-Modelle. (Bildquelle: 123rf.com / citalliance)

Große, hochauflösende Sensoren mit Wechseloptiken, ähnlich wie bei Systemkameras zeichnen eine DSLR aus. Sie liefern eine hervorragende Bildqualität und unzählige Einstellungsmöglichkeiten.

Die Objektive einer Spiegelreflexkamera können ganz einfach gewechselt werden, um so die Kamera optimal für verschiedene Einsatzgebiete nutzen zu können.

Besonders positiv ist die Größe des Kameragehäuses der Spiegelreflexkamera, welche sich aufgrund des guten Grips sehr gut für den Alltag eignet. Auch die speziellen Compact-Flash Speicherkarten machen eine DSLR aus.

Was ist der Unterschied zwischen einer Einsteiger-DSLR und einer für Fortgeschrittene oder Profis?

Der Unterschied zwischen einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger und einer für Fortgeschrittene oder Profis sind vor allem die Bedienung und die Einstellungsmöglichkeiten. Diese sind bei professionellen Modellen ausgeklügelter und somit oftmals auch komplizierter als bei den Einsteiger-Modellen.

Zudem sind Profi-Modelle in der Regel mit mehr individualisierten Tasten und Rädern ausgestattet, über die sich schnell die Einstellungen auf die jeweilige Aufnahmesituation anpassen lassen, wenn man das gewisse Know-How hat.

Im Gegensatz zu den Einsteiger-Spiegelreflexkameras bieten Modelle für Fortgeschrittene und Profis oft höhere Serienbildgeschwindigkeiten und ein ausgefeilteres und schnelleres Autofokussystem mit einer größeren Auswahl an Fokusmesspunkten.

Für wen eignet sich eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera?

Generell eignen sich Spiegelreflexkameras für jeden, der die Schönheit der Welt für sich festhalten möchte und etwas Geduld zum Lernen mitbringt. Denn du solltest nicht erwarten, dass du selbst mit einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera automatisch sofort bessere Bilder machst.

Ein Einsteiger Modell eignet sich vor allem für Menschen, die sich in ihrer Freizeit etwas mehr mit Fotografie beschäftigen wollen.

Egal, ob du Pflanzen, Landschaften, Gebäude oder auch Portraits schießen willst, eine Spiegelreflexkamera für Anfänger eignet sich für so ziemlich alle Motive.

Kennst du dich schon besser mit Fotografie aus, kann es Sinn machen eher zu fortgeschrittenen, oder sogar zu Profi Modellen zu greifen. Diese können noch bessere Funktionen aufweisen, haben jedoch auch ihren Preis.

Was sind die Vor- und Nachteile von Spiegelreflexkameras für Anfänger?

Wenn du überlegst, ob du dir eine Spiegelreflexkamera für Anfänger zulegst, solltest du zu aller erst bedenken, dass sich das nur auszahlt, wenn du dich auch damit beschäftigst.

Eine Spiegelreflexkamera kann sehr hochwertige Bilder schießen, jedoch muss man dazu die Grundeinstellungen kennenlernen. (Bildquelle: 123rf.com / rido)

Du musst dich einarbeiten, um die verschiedenen Einstellungen zu lernen. Denn wenn du nur drauflos knipsen willst und nicht vorhast, jemals den Automatikmodus zu verlassen, brauchst du dir keine Spiegelreflexkamera kaufen.

Sinnvoll ist eine Spiegelreflexkamera erst, wenn du die Grundfunktionen einsetzen kannst.

Um dir einen Überblick zu geben, haben wir dir im Anschluss die wichtigsten Vor- und Nachteile der DSLRs eingebaut.

Vorteile
  • Hohe Bildqualität durch größere Sensoren
  • Unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten
  • Lange Akkulaufzeit
  • Autofokus und Serienbilder
  • Flexibel durch große Auswahl an Objektiven
  • Geringe Schärfentiefe
Nachteile
  • Größe und Gewicht
  • Geringe Schärfentiefe
  • Schwere Reinigung
  • Komplizierter für Anfänger
  • Teurer als andere Kameras

Sprechen dich vor allem die Vorteile einer Spiegelreflexkamera an und bist offen, die Bedienung der Kamera zu lernen, ist eine DSLR die richtige Kamera für dich.

Auf was du beim Kauf unbedingt achten solltest, erklären wir dir etwas weiter unten in diesem Artikel.

Was kostet eine Spiegelreflexkamera für Anfänger?

Als Spiegelreflexkamera-Anfänger besitzt man oftmals noch nicht so viel Erfahrung, sodass die zukünftige Kamera nicht gleich mehrere Tausend Euros kosten muss, um den Ansprüchen zu genügen.

Dennoch gibt es einige Eigenschaften, die die Kosten einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera variieren lassen. Aus diesem Grund kann man zu der Frage des Preises keine pauschale Antwort geben.

Grundsätzlich hängt der Preis davon ab, was du mit der Spiegelreflexkamera vor hast und welches Zubehör du benötigst. Grob kann man jedoch sagen, dass eine gute Einsteiger-DSLR ab ungefähr 350 € erhältlich ist.

Wir empfehlen dir, auch einen Blick auf Vorgängermodelle oder etwas ältere Modelle aus der nächst höheren Modellklasse zu werfen. Diese sind im Normalfall nicht schlechter als ihre Nachfolger, werden jedoch um einiges günstiger angeboten.

Wo kann ich Spiegelreflexkameras für Einsteiger kaufen?

Einsteiger-Spiegelreflexkameras kannst du sowohl in größeren Elektrogeschäften, direkt beim Hersteller, bei Angeboten in einigen Supermärkten, als auch online erwerben.

Die wahrscheinlich häufigste Art, eine DSLR zu kaufen ist heutzutage übers Internet. Der Vorteil beim Kauf online ist, dass man verschiedenste Kameras von unterschiedlichen Herstellern sehr gut vergleichen kann.

Auch Angebote, bei denen man Spiegelreflexkameras um einen Top-Preis bekommt, findet man in der Regel online öfters als im stationären Handel.

Natürlich kannst du deine neue DSLR auch gebraucht kaufen, dazu findest du zahlreiche Angebote auf diversen virtuellen Marktplätzen.

In der folgenden Liste haben wir dir Onlineshops herausgesucht, die die meisten Einsteiger-Spiegelreflexkameras verkaufen:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • store.canon.de
  • store.nikon.de

Alle Einsteiger-Spiegelreflexkameras, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen.

Wenn du eine passende Kamera gefunden hast, die für dich passt, kannst du somit gleich zuschlagen.

Welche Hersteller bieten DSLRs für Anfänger an?

Grundsätzlich gibt es Spiegelreflexkamerahersteller wie Sand am Meer, wobei wir dir zu den eher größeren und bekannteren Herstellern raten.

Das hat zum einen den Grund, dass es nicht umsonst die größten und bekanntesten Hersteller sind und zum anderen gibt es viele Anleitungen und Tutorials speziell für Anfänger online.

Bekannte Hersteller von Spiegelreflexkameras für Einsteiger:

  • Canon
  • Nikon
  • Sony
  • Olympus
  • Pentax

Es bietet sich an, zu einem dieser Hersteller zu greifen, da die Auswahl an Objektiven besonders groß ist. Vor allem Canon und Nikon sind, was Objektive angeht, die Marktführer. Sie bieten eine große Auswahl an Objektiven und bringen jährlich weitere auf den Markt.

Welche Alternativen gibt es zu Einsteiger Spiegelreflexkameras?

Spiegelreflexkameras sind nichts für jeden. Vor allem, wenn du dich nicht viel mit der Bedienung der Kamera befassen möchtest, solltest du dich besser bei alternativen Kameraarten umschauen.

Grundsätzlich gibt es folgende Alternativen zur Einsteiger-DSLR:

  • Spiegellose Systemkamera (DSLM)
  • Kompaktkamera
  • Bridgekamera

Jede der aufgelisteten Kameratypen hat spezielle Eigenschaften, die gewisse Vor- und Nachteile mit sich bringen. Damit du einen Überblick bekommst, haben wir dir die Alternativen zur Spiegelreflexkamera in Folge kurz beschrieben.

Spiegellose Systemkamera (DSLM)

Spiegellose Systemkameras, oder auch DSLMs, haben gerade in den letzten paar Jahren immer mehr Fans gewonnen.

Das liegt unter anderem daran, dass sie die Vorteile von Spiegelreflexkameras, wie manuelle Einstellungsmöglichkeiten und wechselbare Objektive, mit einer wesentlich geringeren Größe und weniger Gewicht kombinieren.

16/06/19

Das Weglassen des Spiegel im Gegensatz zu den normalen DSLRs macht es möglich, die Kamera um einiges kompakter herzustellen. Jedoch muss man dadurch auf den optischen Sucher verzichten, wobei dieser in der Regel durch einen elektronischen Sucher ersetzt wird.

Im Anschluss möchten wir dir noch kurz die Vor- und Nachteile einer DSLM aufzeigen.

Vorteile
  • Manuelle Einstellmöglichkeiten
  • Hervorragende Bildqualität
  • Wechselbare Objektive
  • Kompakter und geringeres Gewicht im Vergleich zu DSLRs
Nachteile
  • Höherer Akkuverbrauch
  • Zurzeit noch eine geringere Auswahl an Objektiven im Vergleich zu DSLRs

Eine spiegellose Systemkamera eignet sich für dich, wenn du nicht auf die manuellen Einstellungsmöglichkeiten der DSLR verzichten willst, aber dennoch eine kompakte Kamera suchst.

Natürlich gibt es auch von der DSLM tolle Einsteiger-Modelle, mit denen man den Start in die Fotografie wagen kann. Der Preis ist etwas höher als bei den DSLRs, wobei man auch eine spiegellose Systemkamera ab 500 Euro bekommt.

Kompaktkamera

Viele Menschen machen den ersten Schritt in die Fotografie mit einer Kompaktkamera. Das wichtigste Merkmal dieser Art von Kamera ist das geringe Gewicht und die minimale Größe.

Dadurch passt sie in jede Hosentasche und kann ganz einfach im Alltag mitgenommen werden. Kompaktkameras sind heutzutage nicht mehr ganz so weit verbreitet unter ambitionierten Hobbyfotografen.

Fast jeder, der sich etwas mehr mit Fotografie beschäftigt, greift in der Regel direkt zu einer größeren Kamera, da diese ja mittlerweile auch sehr günstig zu haben sind.

Nun möchten wir dir noch kurz einen Überblick über die Vor- und Nachteile einer Kompaktkamera geben.

Vorteile
  • Geringe Größe
  • Geringes Gewicht
Nachteile
  • Niedrigere Bildqualität
  • Keine Wechselobjektive
  • Geringer optischer Zoom

Die Kompaktkamera eignet sich besonders gut für dich, wenn du nur ein bisschen knipsen möchtest, wobei heutzutage die meisten Handys auch schon eine sehr gute Qualität aufweisen und somit eine zusätzliche Kamera ersetzen.

Der Preis für günstige Kompaktkameras startet bei etwa 500 € und kann bis zu 1.000 € reichen.

Bridgekamera

Bridgekameras sind eine Mischung aus Spiegelreflex- und Kompaktkameras und vereinen Merkmale beider Kameraarten.

Bridgekameras besitzen im Gegensatz zur DSLR und DSLM kein Wechselobjektiv, jedoch besitzen sie einen sehr großen optischen Zoom-Bereich. Oftmals ist der Zoombereich sogar größer als bei den Objektiven, die sich im Normalfall an einer Spiegelreflexkamera oder einer spiegellosen Systemkamera befinden.

Bei einem derartigen Zoombereich haben jedoch leider sehr viele Bridgekameras Probleme mit der Bildqualität. Zudem geht bei einem solchen Zoom ohne Stativ nicht sehr viel.

Zum Vergleich haben wir dir in Folge auch noch die Vor- und Nachteile der Bridgekamera aufgelistet.

Vorteile
  • Minimale Größe und geringes Gewicht
  • Großer optischer Zoombereich
  • Einfache Bedienung
  • Manuelle Einstellmöglichkeiten
Nachteile
  • Keine Wechselobjektive
  • Geringere Bildqualität (z. B. wenig Tiefenschärfe)

Eine Bridgekamera eignet sich vor allem für Einsteiger, die nur ein sehr kleines Budget zur Verfügung haben. Wenn du mehr als eine kleine Kompaktkamera möchtest, jedoch keine Ambition hast, verschiedene Objektive durchzuprobieren, kann eine Bridgekamera genau das richtige für dich sein.

Der Preis einer Bridgekamera, ist wie bereits erwähnt sehr klein. Ein einfaches Modell bekommt man schon ab 200 €, was gerade als Einstieg perfekt ist.

Entscheidung: Welche Arten von Spiegelreflexkameras für Einsteiger gibt es und welche ist die richtige für dich?

Prinzipiell kann man zwischen zwei verschiedenen Arten der Spiegelreflexkamera für Einsteiger unterscheiden. Folgende Arten der Einsteiger-Spiegelreflexkameras gibt es:

  • Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR)
  • Digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion (VDSLR)

Im folgenden Abschnitt werden wir dir die zwei verschiedenen Arten von Spiegelreflexkameras vorstellen. Damit dir die Entscheidung leichter fällt, haben wir dir auch die wesentlichen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Typen aufgelistet.

Was ist eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) und was sind die Vor- und Nachteile?

Wenn man von einer Spiegelreflexkamera spricht, spricht man in der Regel von der digitalen Spiegelreflexkamera, oder kurz DSLR. Wie bereits oben erwähnt, handelt es sich dabei um die am weitesten verbreitete Art von Kamera.

Sie ist besonders wegen ihrer großen, hochauflösenden Sensoren mit Wechseloptiken beliebt. Zudem liefert die DSLR eine hervorragende Bildqualität, welche man mit der großen Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten hinbekommt.

Vorteile
  • Billiger
  • Perfekte Bildqualität
Nachteile
  • Videos haben verminderte Qualität

Gerade wenn du kompletter Anfänger bist und erst einmal mit dem Fotografieren beginnen willst, eignet sich die normale DSLR besonders gut.

Was ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion (VDSLR) und was sind die Vor- und Nachteile?

Eine VDSLR ist prinzipiell nichts anderes als eine DSLR mit einer Videofunktion. Diese Art der Spiegelreflexkamera ermöglicht es, nicht nur Fotos zu machen, sondern auch Videos auszunehmen.

Grundsätzlich werden VDSLRs vor allem für die Ausnahme von Werbe- und Kurzfilmen verwendet. Auch viele Youtuber setzen auch die digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktion.

Um die beste Qualität der Videos zu erreichen, sollte man jedoch auch bei den VDSLR beachten, dass man für Tonaufnahmen am besten ein zusätzliche Aufnahmegerät verwendet. Nur so kann der Ton nochmals optimiert werden.

Vorteile
  • Manuelle Einstellung für Videos
  • Kein Rauschen
Nachteile
  • Teurer
  • Etwas schwerere Bedienung

Eine VDSLR kann für komplette Einsteiger oftmals überfordernd sein, da man nicht nur die Fotografie Basics lernen muss, sondern zudem auch noch die der Videoproduktion.

Wenn du jedoch jetzt schon weißt, dass du in Zukunft nicht nur bei der Fotografie bleiben willst, sondern auch Videos mit deiner Kamera drehen willst, solltest du gleich zu einer VDSLR greifen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Spiegelreflexkameras für Anfänger vergleichen und bewerten

Im nächsten Abschnitt werden wir dir einige Kriterien aufzeigen, die einen Vergleich und eine Bewertung von Spiegelreflexkameras für Einsteiger ermöglichen. Anhand dieser Faktoren wird es dir einfacher fallen, die für dich perfekte DSLR zu finden.

Kriterien für deine Einsteiger-Spiegelreflexkamera:

  • Sensorgröße
  • Megapixel
  • Geschwindigkeit
  • Objektiv

Im Anschluss kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst, um die für dich perfekte Spiegelreflexkamera zu finden.

Sensorgröße

Gerade unter Einsteigern ist die Sensorgröße sehr wichtig. Viele Anfänger greifen oftmals zu einer Kamera mit abgeschnittenem Sensor, wir zum Beispiel dem APS-C-Sensor. Diese Sensoren bieten viele Vorteile, die gerade für Einsteiger sinnvoll sind.

Kameras mit abgeschnittenem Sensor sind nicht nur kleiner und leichter, sondern auch günstiger.

Ein Nachteil hierbei ist jedoch ein erforderliches Weitwinkelobjektiv, um dasselbe Sichtfeld, wie bei einer Vollformatkamera zu bekommen. Diese breiteren Objektive können dann zu einer schlechteren Bildqualität führen.

Wir raten dir dennoch als Einsteiger von Vollformatsensor-Kameras ab, da diese nicht nur sehr teuer sind, sondern auch erst mit steigender Erfahrung und intensiver Nutzung sinnvoll sind.

Megapixel

Die Anzahl der Megapixel, die eine Kamera hat beeinflusst die Informationsmenge, welche der Sensor aufzeichnen kann. Das bedeutet, je mehr Megapixel, desto mehr Details haben deine Fotos.

Die Megapixel sind generell unwichtig, wenn du nur vorhast, deine Fotos auf Facebook oder Instagram zu posten. (Bildquelle: 123rf.com / Javier Sanchez Mingorance)

Wenn du deine Bilder in großem Format ausdrucken oder ausstellen willst, dann benötigst du mehr Megapixel, wie wenn du sie nur digital verwendest.

Grundsätzlich können Spiegelreflexkameras bis zu 50 Megapixel und mehr aufnehmen. Gerade Einsteiger und auch sehr viele Profis benötigen gar keine so hohe Auslösung. Meist reichen 16 Megapixel schon vollkommen aus.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit, mit der eine Kamera Bilder pro Sekunde aufnehmen kann ist vor allem dann wichtig, wenn du bewegende Objekte aufnehmen willst.

Je mehr Fotos du in einer Sekunde aufnehmen kannst, umso größer ist die Chance, dass du genau das fotografierst was du wolltest. Eine hohe Geschwindigkeit ist dann sinnvoll, wenn du zum Beispiel Sportarten, Wildtiere oder auch energiegeladene Kinder fotografieren willst.

Objektiv

Grundsätzlich kommen die meisten Einsteiger-Spiegelreflexkameras mit einem Standardobjektiv, welches sich für die meisten Arten der Fotografie eignet. Aus diesem Grund musst du vor allem am Anfang noch nicht über weitere zusätzliche Objektive nachdenken.

06/08/19

Vor allem kannst du dadurch gerade zu Beginn erst einmal die Funktionsweise deiner neuen Spiegelreflexkamera kennenlernen, bevor du dich mit weiteren Objektiven beschäftigst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Welche Equipment brauchst du zu deiner Einsteiger-Spiegelreflexkamera?

Generell würden wir dir raten gerade als Einsteiger noch auf zu viel Equipment zu verzichten. Du benötigst zum Kennenlernen der Kamera nur sehr wenige Dinge.

Eine Sache, die du benötigst ist eine Speicherkarte, da eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera keinen internen Speicher besitzt. Wir empfehlen dir, zwei Speicherkarten zu besorgen, um immer Ersatz zu haben, wenn eine während dem Shooting voll wird.

Wie bereits erwähnt, raten wir dir zu Beginn erst einmal mit dem Standardobjektiv zu fotografieren, um so deine Kamera besser kennenzulernen und verschiedene Eigenschaften zu entdecken.

Zusätzlich zu der Kamera und den Speicherkarten, solltest du dir einen Ersatzakku zulegen.

Generell benötigen Spiegelreflexkameras sehr wenig Strom, dennoch kommst es meist während eines Shootings zu einem leeren Akku. Damit du gewappnet bist, solltest du immer einen Ersatzakku parat haben.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.chip.de/artikel/Spiegelreflexkamera-fuer-Einsteiger-Beste-DSLR-und-DSLM-bis-400-Euro_139948094.html

[2] https://www.pc-magazin.de/vergleich/dslr-kaufen-worauf-achten-1444087-14940.html

[3] https://www.derwesten.de/vergleich/spiegelreflexkamera/#Die-Arten-von-Spiegelreflexkameras

Bildquelle: 123rf.com / Antonio Guillem

Warum kannst du mir vertrauen?

Redaktion
Redaktion
Die Redaktion von FOTOSPRING.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.