Willkommen bei unserem großen Reisestativ Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Reisestative. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Reisestativ zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Reisestativ kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Reisestative helfen dir dabei, dass deine Bilder qualitativ hochwertig und professioneller aussehen. Mit einem Stativ gelingen dir wackelfreie Aufnahmen und du kannst deine Kamera besser ausrichten.
  • Das Wichtigste bei einem Reisestativ ist, dass du es überall hin mitnehmen kannst. Deshalb muss es möglichst klein und leicht sein. Außerdem soll es stabil und robust sein.
  • Der Preis für dein Reisestativ kann, je nach Marke, Material und Qualität stark variieren. Wichtig ist, dass du dein Stativ immer auf die Art und das Gewicht deiner Ausrüstung und auf deine Motive abstimmst.

Reisestativ Test: Das Ranking

Platz 1: Rollei C5i Stativ

Rollei ist ein deutsches Unternehmen und verkauft professionelle Foto- und Videostative sowie Actioncams und Fotozubehör. Das Rollei C5i ist aus leichtem Aluminium gefertigt und bietet auch schwerer DSLR-Ausrüstung die nötige Stabilität. Mit geringem Packmaß und Eigengewicht von nur zwei Kilo ist es fürs Gepäck geeignet. Auch lange Belichtungszeiten sollten für das Stativ kein Problem darstellen.

Das Stativ kann auch zu einem Monopod umfunktioniert werden und kann mit geringem Kraftaufwand auch über längere Zeit gehalten werden. Dank der Schnellkupplungsplatte kann die Kamera mit einem Handgriff gelöst werden. Das Rollei C5i kann für verschiedenste Zwecke verwendet werden und ist sowohl drinnen als auch draußen verwendbar.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das Rollei C5i wiegt 1,6 kg. Bei langem Herumtragen kann sich das zwar schon bemerkbar machen. Es ist aber dennoch relativ leicht. Die Carbon-Variante ist um 300 g leichter, jedoch aber auch um einiges teurer.

Das Packmaß des Statives ist 12 x 12 x 43 cm. Es findet also leicht in Tasche, Koffer oder Rucksack Platz.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Das Rollei C5i ist sehr stabil und kann ein Gewicht von bis zu 8 kg tragen. So bietet es auch schwerer DSLR-Ausrüstung die notwendige Stabilität.

Minimale und maximale Stativhöhe

Die minimale Höhe ist 21,5 cm. Wer seine Kamera noch näher am Boden haben möchte, kann die Mittelsäule umkehren und somit Fotos unmittelbar am Erdboden machen. Das Fotografieren kleiner Gegenstände oder Dokumente sowie Pflanzen und Insekten ist also kein Problem. Die Stativbeine stören dabei nicht.

Die maximale Arbeitshöhe ist 159 cm. Dies ist eine beachtliche Höhe, vor allem für das geringe Packmaß und sollte auch hochgewachsenen Fotografen genügen.

Kundenbewertungen
94 % der Kundenbewertungen auf Amazon für das Cullmann Magnesit Copter Multistativ fallen positiv aus, das heißt, es wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Die Schraubverschlüsse sind gut dimensioniert
  • Der Kugelkopf ist sehr exakt
  • Das Handling funktioniert schnell und einfach

Lediglich 4 % Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Die Bedienungsanleitung ist sehr knapp
  • Umbau zum Einbein ist umständlich
  • Die Verschlüsse müssen sehr stark zugeschraubt werden, damit sie auch halten

Das Rollei C5i ist gut und hochwertig verarbeitet, auch nach langjähriger Benutzung sollte alles noch einwandfrei funktionieren. Die meisten Käufer waren in allen Punkten überzeugt. Das Geld ist hier also gut investiert.

“FAQ”
Kann man den Stativkopf ersetzen?

Ja, den Stativkopf kann man ersetzen. Er ist aufgeschraubt.

Kann man das Stativ auch im Wasser verwenden?

Ja, man kann das Stativ auch im Wasser verwenden. Du musst nur darauf achten, dass du es anschließend reinigst, sodass keine Salz- und Sandrückstände in den Drehmechanismen zurückbleiben.

Kann man zusätzliches Gewicht an der Mittelstange anhängen zur Stabilisierung?

Ja.

Ist das Stativ Arca-Swiss-kompatibel?

Ja.

Platz 2: Joby Hybrid Gorillapod

Platz 3: Rollei Compact Traveler No 1

Das Rollei Compact Traveler No 1 Reisestativ versucht gleich die drei größten Herausforderungen an ein Reisestativ zu meistern. Durch die schwenkbaren Beine erreicht es ein möglichst kleines Packmaß und durch das ultraleichte High-Tech-Material Carbon bleibt das Gewicht des Statives unter einem Kilogramm.

Trotz der Kompaktheit und des leichten Gewichts muss man keine Einsparungen bei der Höchstbelastung hinnehmen, denn das Rollei Compact Traveler hält laut Hersteller bis zu 8 kg stand. Erhältlich ist es in den Farben: Schwarz, Titan, Rot, Orange und Blau. Bewertungen von Kunden sagen aber, dass die Farbe Orange eher aussieht wie Rot.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Der Rollei Compact Traveler No 1 wiegt 0.98 kg, also knapp ein Kilo. Für seine Größe und Tragkraft ist das Gewicht sehr niedrig. Dies liegt am Material, denn Carbon ist ein sehr leichtes aber dennoch stabiles Material.

Als günstigere Alternative gibt es den Rollei Compact Traveler No 1 auch aus Aluminium gefertigt. Diese Variante wiegt jedoch um 22 Gramm mehr und ist weit nicht so stabil und tragfähig wie jene aus Carbon. Dafür um beinahe die Hälfte günstiger.

Zum Transport werden die Beine um 180 Grad zusammengeklappt. Das reduziert das Packmaß auf nur 9 x 9 x 33 cm. Du kannst ihn also problemlos im Handgepäck mitnehmen. Auch eine Stativtasche ist im Preis inkludiert.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Zur Erhöhung der Stabilität gibt es an der Mittelsäule einen Haken an dem man ein zusätzliches Gewicht anhängen kann. Die Mittelsäule selbst kann per Drehverschluss eingestellt werden.
Die Gumminoppen der Füße kann man abnehmen, darunter verbergen sich Spikes, mit denen das Stativ im Gelände einen besseren Halt bekommt.

Die Beine bestehen aus vier Elementen, die man per Drehverschluss öffnen kann. Man kann auch einfach mit einer Handbewegung alle vier Elemente gleichzeitig öffnen, die Beine dann ausfahren und sie dann einzeln wieder feststellen. Natürlich werden die Beine von Element zu Element immer dünner, so dass die Konstruktion in maximal ausgefahrener Position nicht angestoßen werden sollte.

Der Rollei Compact Traveler No. 1 kann laut Hersteller bis zu 8 kg standhalten. Ist also auch für schwerere Kameras inklusive Objektiv geeignet.

Minimale und maximale Stativhöhe

Die minimale Stativhöhe beträgt beim Rollei Compact Traveler 34 cm. Sollte dieses Maß für Makrofotografen zu hoch sein, gibt es einen einfachen Trick mit dem ihr eurer Stativ verkehrt verwenden könnt und somit die Höhe auf das Minimum reduziert. Somit sind durch die Schwenkbarkeit der Stativköpfe auch Makroaufnahmen in Bodennähe möglich, die sonst nur mit zusätzlicher Ausrüstung möglich wären. Wie das genau funktioniert könnt ihr weiter unten bei den FAQ nachlesen.

Die maximale Arbeitshöhe beträgt 142 cm, wenn alle Beine komplett ausgefahren sind. Dies entspricht einem Eigengewicht-/ Traglast- Verhältnis von 1/8 und ist eine ausreichende und angenehme Höhe.

Kundenbewertungen
87 % der Kundenbewertungen auf Amazon für den Rollei Compact Traveler fallen positiv aus, das heißt, er wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Das Stativ ist für seine Arbeitshöhe äußerst kompakt
  • Gute Verarbeitung

Lediglich 6 % der Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Sind alle Segmente ausgezogen, kann das Stativ etwas wackelig sein
  • Die Wasserwaage ist ungenau und wenig hilfreich
  • Die Transporttasche ist etwas klein, das Stativ ist schwer hinein und wieder herraus zu bekommen
  • Bei hohen Brennweiten ab 250 mm KB neigen die Bilder zu verwackeln

Der Großteil der Bewertungen war sehr positiv, vor allem das gute Preis Leistungsverhältnis wurde gelobt. Es gab keine Beschwerden über kaputte Teile oder sonstiges. Das Rollei Compact Traveler wurde auch von CHIP mit Platz 36 in die Bestenliste aller Stative aufgenommen.

“FAQ”
Lassen sich die Stativ-Beine aufschrauben zum Reinigen bzw. wie gut kommt das Stativ mit Wasser/Sand und Dreck zurecht?

Die Stativbeine können aufgeschraubt werden. Wenn das Stativ mit Wasser oder Sand in Berührung kommt, muss es anschließend gründlich gereinigt werden. Alle Elemente, auch die Schließmechanismen in den Beinschrauben müssen gut gespült und anschließend getrocknet werden.

Wofür ist die Wasserwaagen-Anzeige am Drehknopf oben an der Kameraplatte? Ist es normal, dass sich hier die Luftblase nicht im Kreis befindet?

Wenn du den Kugelkopf so drehst, dass die Schnellwechselplatte mit dem Drehknopf nach oben zeigt, du also im Hochformat fotografierst, dann kannst du den Kugelkopf mit Hilfe der runden Wasserwaage ausrichten. Dann muss die Luftblase in der Mitte sein. Bei „normaler“ Position des Stativs ist die Luftblase in der runden Wasserwaage nicht in der Mitte.

Lässt sich das Stativ auch ohne Mittelsäule verwenden, um damit noch bodennäher zu fotografieren?

Nein. Die Mittelsäule kann nicht aus dem Stativ herausgenommen werden. Es ist aber möglich die Beine des Statives nach Oben geklappt zu lassen, somit das Stativ quasi auf den Kopf zu stellen. Somit kann man theoretisch auf Bodenhöhe fotografieren und das Stativ bietet dennoch genügend Stabilität.

Kann man bei dem Rollei Compact Traveler No 1 Carbon die Mittelsäule auch einfahren?

Die Mittelsäule ist fest montiert und kann nicht komplett eingefahren werden.

Ist die Schnellwechselplatte eigentlich Arca Swiss kompatibel?

Ja.

Platz 4: SIRUI T-005X Traveler Ultralight Dreibeinstativ

SIRUI ist ein Hersteller, der vor allem auf verschiedenste Stative und Stativzubehör spezialisiert ist. Das SIRUI T-005X Traveler Ultralight bietet trotz der kompakten Bauweise Halt für deine System- oder Kompaktkamera. Zusammengepackt ist es ca. so groß wie eine Wasserflasche. Durch das SIRUI Safety Lock System mit Security Pin muss man nur einen Knopf drücken und schon ist die Wechselplatte gesichert oder freigegeben.

Es ist außerdem Arca-Swiss-kompatibel. Die Mittelsäule kann demontiert werden und der Kopf direkt auf der Stativschulter platziert werden, wodurch sich die Arbeitshöhe, das Packmaß und das Gewicht nochmals verringern. Für eine gute Pflege und Wartung sind die Verschlüsse des Statives zerlegbar.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das SIRUI T-005X Traveler Ultralight Dreibeinstativ ist laut Hersteller 0,8 kg schwer. Dieses Gewicht bezieht sich jedoch nicht auf den Stativkopf. Inklusive des Kugelkopfs wiegt das Stativ 1 kg. Dennoch ist es für seine Größe sehr leicht. In der Carbon-Version hast du 0,2 kg Gewichtsersparnis. Der Aufpreis ist jedoch sehr hoch.

Die Beine lassen sich um 180° nach oben schwenken, somit ist das Stativ im zusammengeklappten Zustand gerade mal 30cm hoch (Packmaß mit Kopf 34cm). Die Mittelsäule kann je nach Verwendungszweck auch komplett entfernt werden. Das Prinzip des Zusammenklappens wurde von einigen Käufern sehr gelobt.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Die vom Hersteller angegebene Belastbarkeitsgrenze liegt bei 4 kg. Das sollte das Stativ auf jeden Fall aushalten, du musst also keine Angst um deine Kamera haben. Für kleine DSLR und Systemkameras ist es prima geeignet.

Durch die Gummifüße sollte das Stativ auf jedem Untergrund sicher stehen.

Dadurch, dass man den Kopf direkt auf das Stativkreuz setzen kann, wird die Stabilität nochmals erhöht und du kannst außerdem flexiblere Aufnahmen machen. An der Unterseite des Stativkreuzes befindet sich ein kleiner Karabiner an dem Gewichte zur zusätzlichen Stabilisierung gehängt werden können. Ganz ausgefahren leidet leider die Stabilität wieder ein wenig, besonders bei Kameras mit Teleobjektiv. Wenn kein starker Wind weht und die Verschlusszeiten nicht zu hoch sind, kann man aber perfekt damit arbeiten.

Der Kugelkopf arbeitet sehr leicht und ist ideal für Panorama-Aufnahmen geeignet. Am Kopf befindet sich auch eine Gradskala. Der Security Pin verhindert ein versehentliches Abrutschen der Schnellwechselplatte. Die drei Langlöcher in der Schnellwechselplatte dienen zur idealen Positionierung an der Kamera.

Obwohl das Stativ Drehverschlüsse hat, geht das Auf- und Abbauen ziemlich schnell.

Minimale und maximale Stativhöhe

Die minimale Höhe beträgt 30 cm. Wenn die Beine in Verpackungsposition gebracht werden, kann man das Stativ umgekehrt für Makro-Fotografie nutzen. Allerdings rasten die Beine hier nicht ein. Durch den niedrigen Gewichtsschwerpunkt steht trotzdem alles sicher.

Maximal ist das Stativ 138 cm hoch. Somit ist es perfekt geeignet für die meisten Fotos und Fotografen.

Kundenbewertungen
70 % der Kundenbewertungen auf Amazon für das SIRUI T-005X Traveler Ultralight Dreibeinstativ fallen positiv aus, das heißt, es wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Die Verarbeitung des Stativs und der Kopf
  • Perfekte Schwenk und Panoramafunktion ohne Ruckeln
  • Beine lassen sich leicht und mit einem einfachen Griff verstellen

20 % Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Keine versenkbare Mittelsäule (man kann sie jedoch ganz abschrauben)
  • In manchen Fällen nicht 100% stabil

Das Stativ wurde mehrmals sehr wegen seinem Kopf gelobt. Es ist auch nach Jahren und hoher Beanspruchung noch vollkommen funktionsfähig.

“FAQ”
Funktioniert die Wechselplatte mit Arca Swiss?

Ja, ist Arca-Swiss-kompatibel.

Hat das SIRUI t-025x auch eine Makrofunktion, ist die Mittelsäule umkehrbar?

Die Mittelsäule selbst ist nicht umkehrbar. Man kann jedoch die Beine komplett umklappen. So zeigt die Mittelsäule nach unten. Die Beine rasten aber nicht in eine starre Position ein.

Du kannst auch die Mittelsäule abschrauben und den Kopf direkt auf das Dreibein schrauben. So kannst du die Kamera direkt auf den Boden stellen.

Kann man den Kopf abschrauben? Ist das Gewinde genormt, sodass man einen anderen Kopf anbringen kann?
Der Kopf ist abschraubbar und auch genormt.

Hat das Stativ Spikes unter den Gummifüßen?

Nein.

Platz 5: Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ

Das Manfrotto Befree ist leicht transportierbar und kompakt. Durch den Klappmechanismus kann man die Stativbeine sehr eng um den Kopf und die Schnellwechselplatte legen und erhält dadurch ein geringes Packmaß. Das Stativ hat einen patentierten Wahlschalter, mit dem man zwei verschiedene Beinanstellwinkel einstellen kann, um eine schnelle und flexible Ausrichtung zu ermöglichen. Das Befree ist in den Farben schwarz, grau, rot grün und blau erhältlich.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das Manfrotto Befree wiegt 1,4 kg. Also gerade noch in Ordnung für ein Reisestativ.

Für diejenigen, denen das zu schwer ist: Es gibt auch eine Ausführung aus Carbon, die um 25 % leichter ist. Sie ist jedoch auch um ca. 100 Euro teurer, was laut Meinung einiger Kunden nicht gerechtfertigt ist.

Im zusammengeklappten Zustand misst das Stativ 39,9 x 12,7 x 12,7 cm. So hat es in der mitgelieferten und gepolsterten Tragetasche Platz.

Die Handhabung beim vollständigen zusammenklappen kann mitunter ziemlich umständlich sein, da man die Mittelsäule komplett ausfahren muss und anschließend die Beine komplett umgeklappen muss.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Das Manfrotto kann mit bis zu 4 kg belastet werden. Es ist auch für längere Objektive geeignet.

Wenn die Beine voll ausgefahren sind ist es schon etwas instabiler. Dies hängt unter anderem aber auch von den Umweltbedingungen ab: Wind, fester Untergrund usw..

Minimale und maximale Stativhöhe

Die minimale Höhe beträgt 34 cm. Durch die relativ hohe Position und die fixe Mittelsäule ist eine Verwendung als Makrostativ (z.B. für Blumen oder Insekten am Boden) nur eingeschränkt möglich.

Maximal kann man das Stativ auf 144 cm ausfahren, was insgesamt eine gute Gesamthöhe auch für größere Anwender ist.

Kundenbewertungen
86 % der Kundenbewertungen auf Amazon fallen für das Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ positiv aus, das heißt, es wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Gute Verarbeitung und edles Design
  • Gummiummantelung der Beine, damit ist es auch bei Kälte leicht zu tragen
  • Beinklemmen sind angenehm und sehr leicht zu bedienen

Lediglich 7 % Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Auf glattem Untergrund können die Beine bei schwerer Last ins Rutschen geraten
  • Horizontale Schwenks sind mit dem Stativkopf mitunter etwas schwierig
  • Das Schnellwechselsystem kann nicht vorgespannt werden. Man muss die Kamera mit der Kameraplatte aufsetzen und direkt festziehen.
  • Das Stativ rastet nur in 2 Positionen ein: schmal und weit
  • Die Mittelsäule kann nicht quergelegt werden

Das Stativ konzentriert sich aufs Wesentliche, kann aber mit seiner qualitativen Verarbeitung und seinem praktischen Nutzen punkten. Das Manfrotto Befree hält, was es verspricht.

“FAQ”
Ist der Kugelkopf demontierbar?

Ja, der Kugelkopf ist problemlos abschraubbar.

Ist ein Umbau zum Einbeinstativ möglich?

Nein.

Unterstützt das Stativ Arca-Swiss-Wechselplatten?

Nein.

Gibt es das Stativ auch in Carbon?

Ja, die Carbon Ausführung heißt Manfrotto MKBFRC4-BH.

Platz 6: Cullmann Magnesit Copter Multistativ

Das Cullmann Magnesit Copter ist ein Multistativ aus Aluminium. Es kann als Tisch-, Hand oder auch als Reisestativ genutzt werden. Es ist sowohl für Foto- als auch für Videoaufnahmen geeignet. Mit abgeklappten Beinen lässt sich das Cullmann Magnesit Copter perfekt als Video-Handstativ nutzen. Durch den Standart Blitzschuh lassen sich für Videoaufnahmen Mikrofon und Blitzgerät montieren.

Seine Leichtheit und Kompaktheit macht es möglich, dass es in jeder Tasche Platz findet und überall hin mitgenommen werden kann. Das Cullmann Magnesit ist in den Farben Schwarz, Blau, Lila und Weiß erhältlich. Überzeugt von seiner Qualität verspricht Cullmann außerdem 10 Jahre Herstellergarantie auf das Produkt.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das Cullmann Magnesit Copter Multistativ ist 0,4 kg leicht.

Das Stativ ist zusammengeklappt nur 22 cm lang. Es ist also ziemlich klein und sollte in jede Tasche passen.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Wenn du nur ein kleines Stativ benötigst und die Möglichkeit hast, es immer „breit“ aufzustellen, ist dieses Stativ genau das Richtige für dich. Bei verschiedenen Untergründen merkt man jedoch Unterschiede in der Stabilität. Je glatter die Fläche und je weniger die Beine „gespreizt“ sind, umso eher kommen die Beine ins Rutschen und es kann passieren, dass die Kamera kippt. Gegen das Rutschen wären Gummifüße bestimmt hilfreich, welche hier leider fehlen.

Nach Angaben des Herstellers kann das Stativ mit bis zu einem Kilo belastet werden. In vielen Rezessionen wurde beschrieben, dass das Stativ an sich viel stärker belastet werden kann, wenn man den mitgelieferten Kugelkopf nicht verwendet. Würde man diesen gegen einen hochwertigeren austauschen, könnte das Stativ auch mehr Gewicht tragen. Für größere DSLR ist das Stativ trotzdem nicht empfehlenswert.

Minimale und maximale Stativhöhe

Da sich das Stativ nicht verstellbar ist, beträgt sowohl die minimale als auch die maximale Arbeitshöhe des Statives 16 cm. Es ist also perfekt für Makroaufnahmen. Für Portraits oder andere Aufnahmen muss das Stativ auf einen Tisch oder eine andere erhöhte ebene Fläche gestellt werden.

Wer auch unterwegs damit fotografieren möchte, sollte bedenken, dass die Beine ausgeklappt einen relativ breiten Durchmesser (ca. 25 cm) brauchen. Somit kann die Suche nach einer passenden Unterlage schon mal länger oder schwieriger ausfallen. Passend als externe Erhöhung sind vor allem Felsmauern, Autodächer und Parkbänke.

Kundenbewertungen
87 % der Kundenbewertungen auf Amazon für das Cullmann Magnesit Copter Multistativ fallen positiv aus, das heißt, es wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Das äußerst kleine Packmaß und geringe Gewicht
  • Die gute Verarbeitung
  • Das Stativ ist schnell einsatzbereit

Lediglich 7 % Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Zum Nachziehen sind zwei Inbusschlüssel nötig
  • Der Kugelkopf ist nur für leichte Kameras ausreichend stabil
  • Die Stativbeine sind zu locker gesetzt

Platz 7: Fotopro MS-4 Reisestativ

Fotopro ist eine erfolgreiche globale Marke für Fotoequipment. Das Fotopro MS-4 ist ein Reisestativ, das du sowohl für deine Kamera aber auch für dein Smartphone oder GoPro verwenden kannst.

Im Lieferumfang ist ein Bluetooth-Auslöser enthalten mit dem du den Auslöser deiner Kamera betätigen kannst. Dieser ist sowohl mit Android als auch iOS kompatibel, also für fast alle Smartphones geeignet. Beim Filmen mit dem Handy kann man mit dem Auslöser auch Pausen machen.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das Fotopro MS-4 Reisestativ ist 0,4 kg leicht.

Zusammengeklappt ist das Stativ 28 cm lang, also passt es problemlos in deine Handtasche. Es wird auch ein kleiner Beutel mitgeliefert in dem du es verstauen kannst. Der Ausklapp-Mechanismus funktioniert ziemlich einfach.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Das Stativ kann laut Hersteller mit bis zu einem Kilo belastet werden. Hier sollte angemerkt werden, dass die meisten Käufer es für Smartphones oder GoPro Actioncams verwenden und das Stativ auch eher darauf, als für Kameras, ausgerichtet ist. Leichte kleine Kompaktkameras sollten ihm dennoch keine Probleme bereiten.

Insgesamt wurde die Stabilität und Standfestigkeit des Statives in vielen der Bewertungen auf Amazon sehr gelobt. Bei Sand oder Wind kann es jedoch schon problematischer werden. Die Füße sind durch die Gummibeschichtung rutschfest. Auch die Handyhalterung hält das Handy sicher und fest.

Minimale und maximale Stativhöhe

Das Stativ kann von 28 cm auf 104 cm vergrößert werden, was schon eine respektable Größe ist, wenn man das Packmaß bedenkt.

Kundenbewertungen
95 % der Kundenbewertungen auf Amazon für das Fotopro MS-4 Reisestativ fallen positiv aus, das heißt, es wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Das Stativ ist vielseitig einsetzbar. Sowohl als Selfie-Stick als auch als Tripod
  • Die Standfüße sind mit Gummi ummantelt
  • Es ist für fast alle Smartphones geeignet und gibt ihnen guten Halt
  • Der Bluetooth-Auslöser funktioniert einwandfrei

Lediglich 4 % Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Schwierig, Handys mit Schutzhülle einzuspannen
  • Eher weniger für Kameras, sondern eher für Smartphones oder kleine Actioncams geeignet
  • Es wird nur eine englische Bedienungsanleitung mitgeliefert

Die meisten Käufer nutzten das Stativ jedoch nur für Handyfotos. Für den Amateur jedoch völlig geeignet.

“FAQ”
Kann man das Stativ bzw. die Handyhalterung mit Bluetooth-Auslöser auch für ein Mikrosoft Smartphone benutzen?

Ja, solange dein Smartphone eine Bluetooth-Funktion hat, sollte es keine Probleme geben.

Kann ich damit auch hochkant Bilder machen?

Ja.

Kann ich die Fernbedienung auch mit der Videofunktion verwenden?

Ja.

Welcher Akku befindet sich im Bluetooth-Auslöser?

Der Auslöser wird mit einer Knopf-Batterie betrieben.

Wie weit entfernt kann ich den Bluetooth-Auslöser noch betätigen?

Der Auslöser sollte im Umkreis von 10 m noch problemlos funktionieren.

Wie verbinde ich den Auslöser mit meinem Handy?

  1. Schalte den Auslöser ein
  2. Öffne die Bluetoothfunktion auf deinem Handy
  3. Suche nach „BT-4“ und verknüpfe dich mit dem Auslöser

Platz 8: Cullmann Nanomax 400T Reisestativ

Cullmann ist Spezialist für Foto- und Videozubehör. Auf euer Stativ habt ihr bei Cullmann 10 Jahre Herstellergarantie. Das Cullmann Nanomax soll durch hochwertige Materialien, edles Design, Stabilität und Kompaktheit überzeugen.

Besonderes Merkmal bei allen Nanomax-Modellen ist das dreieckige Aluminiumprofil der Mittelsäule und der Beine, welches Verdrehschutz und somit maximale Stabilität garantiert. Durch die getrennte 2-fach-Klemmung, mit der sich die Kugel der Horizontalklemmung separat bedienen lässt, gelingen auch Video- und Panoramaaufnahmen. Es wird außerdem noch zusätzlich eine kleinere Mittelsäule mitgeliefert.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das Cullmann Nanomax 400T Reisestativ hat ein Gewicht von 0,86 kg und ist so leicht, dass es sich kaum in deinem Rucksack bemerkbar machen wird.

Laut Hersteller ist das Packmaß 7,6 x 7,6 x 30,5 cm. Die 30 cm erreicht man aber leider nur, wenn man den Kugelkopf abmontiert, ansonsten beträgt das Packmaß knapp 40 cm. Eine Tasche in der Alles Platz findet, ist im Preis inkludiert.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Die maximale Belastbarkeit beträgt 2,5 kg.

Das Stativ besitzt einen Haken an der Mittelsäule an dem man zusätzlich Gewicht (zum Beispiel den Rucksack) befestigen kann, um die Stabilität zu erhöhen. Die Beine lassen sich, durch herausziehen einer Verriegelung am Gelenk, in drei Stufen auf bis zu fast 90° ausklappen. Am unteren Ende der Beine befinden sich Gummifüße für einen besseren Stand. Bei vollem Auszug der Beine lässt die Stabilität jedoch etwas nach. Das Stativ hat zudem auf einem der Gelenke eine Wasserwaage, mit der man den geraden Stand gut ausloten kann.

Das Stativ ist mit einem 3-Weg-Neiger ausgestattet. In vielen Bewertungen wird dieser zum Kritikpunkt, da es schwer sein kann, die Kamera waagrecht auszurichten. Ein Kugelkopf wäre laut Meinung eigener Bewerter die bessere Variante. Das kommt wahrscheinlich auch auf den jeweiligen Geschmack an. Natürlich kann man auch einen anderen Stativkopf separat kaufen und ihn auswechseln, jedoch ist dies auch eine Frage des Preises.

Minimale und maximale Stativhöhe

Minimal ist das Stativ 16 cm groß, also perfekt für Nahaufnahmen. Die maximale Höhe beträgt 86,5 cm. Durchschnittlich für ein Reisestativ. Wenn man nicht gerade über ein Geländer oder eine Fensterbrüstung fotografieren will, sollte diese Höhe im Normalfall reichen. In der Landschaftsfotografie spielt die Höhe meist ohnehin keine zu große Rolle.

Kundenbewertungen
84% der Kundenbewertungen auf Amazon für das Cullmann Nanomax 400T Reisestativ fallen positiv aus, das heißt, es wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Gute Verarbeitung
  • Die Beine sind im oberen Bereich mit Gummi umhüllt, also bekommt man beim Tragen bei kalten Temperaturen keine kalten Finger
  • Sehr kompakt und leicht
  • Gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Es besteht die Möglichkeit sich bei Cullmann zu registrieren und so 10 Jahre Herstellergarantie zu bekommen
  • Es ist eine kleinere Mittelsäule inklusive dabei

Lediglich 5 % der Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Die Wasserwaage ist nur sehr klein und nicht ganz so genau ablesbar
  • Keine Schnellwechselplatte integriert
  • Der mitgelieferte Schraubenschlüssel ist leider nicht gut verarbeitet, sodass er schlecht in die Schrauben passt
  • Einstellung des Stativkopfes ist etwas mühsam

Sicherlich ein Einsteigerstativ, jedoch gehört es in seiner Klasse zu den stabilsten und robustesten Stativen. Es hält, was es verspricht.

“FAQ”
Inwiefern besteht eine Art der Wasserbeständigkeit oder Resistenz im Hinblick auf den äußeren verbauten Schaumstoff?

Mit Regen kommt der Schaumstoff gut klar. Hier gibt es keine Probleme.

Kann ich den Stativkopf abschrauben?

Ja, der Stativkopf ist abschraubbar.

Platz 9: Somikon Standfestes Mini-Stativ mit flexiblem 3-Wege-Kopf

Somikon bietet unterschiedlichste Arten von Kameras und Fotozubehör sowie auch Scanner und digitale Bilderrahmen. Das Somikon NC1823-944 Mini-Stativ ist als solches perfekt für Fans von Makroaufnahmen und Produktfotografie geeignet.

Dank der niedrigen Arbeitshöhe kannst du perfekt bodennahe Objekte wie Blumen, Insekten, Regentropfen oder alles Mögliche fotografieren. Es ist aber natürlich auch als Tischstativ für Produkt- oder Partyfotos verwendbar. Auch für Portraits ist das Somikon Mini-Stativ verwendbar. Man kann die Kamera ganz simpel vom Quer- ins Hochformat kippen.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das Gewicht des Somikon Ministativ beträgt 0,7 kg also durchschnittlich für ein Mini Stativ und nicht zu schwer.

28 x 11 x 10 cm misst das Stativ, wenn es vollständig zusammengeklappt ist. Das macht nicht viel Platz in deinem Koffer aus, jedoch wurde von einigen Rezensenten bemängelt, dass es bei seiner geringen Arbeitshöhe ruhig auch kleiner sein könnte.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Für leichte Kompaktkameras sollte es mit der Stabilität keine Probleme geben, das Stativ hält gut und steht fest. Für den optimalen Halt besitzt es Anti-Rutsch-Gummifüße.

Für größere Kameras sowie Spiegelreflex ist das Stativ eher weniger geeignet, bei höherem Gewicht kann es leicht instabil werden. Laut Hersteller hält es ein Gewicht von bis zu 1,5 kg aus.

Minimale und Maximale Stativhöhe

Das Stativ hat eine minimale Arbeitshöhe von 27 cm, und eine maximale Höhe von 48 cm. Für Makrofotografie ist es geeignet.Für normale Schnappschüsse ist es wohl eher zu niedrig.

Wer also Fotos mit einem weiteren Winkel machen möchte, sollte also darauf achten, dass das Stativ auf einer höher gelegenen, geraden Oberfläche, wie zum Beispiel auf einem Tisch oder einer Parkbank abgestellt werden kann.

Kundenbewertungen
88 % der Kundenbewertungen auf Amazon für das Somikon NC1823-944 Mini-Stativ fallen positiv aus, das heißt, es wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Das Stativ ist sehr günstig
  • Es besitzt einen Griff zum Schwenken der Kamera
  • Eine Transporttasche ist im Preis inkludiert
  • Die Verstellmöglichkeiten funktionieren tadellos

Lediglich 8 % Rezensionen fallen negativ aus, das heißt die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Die Wasserwaage wird von manchen Kameras verdeckt
  • Bei schweren Kameras kann es passier besitzen einen starken Geruch nach Gummi
  • Nur für leichte Kameramodelle geeignet

Natürlich muss man auch beachten, dass man um einen derartigen Preis kein High-End-Stativ erwarten kann und schon mit einigen Einbußen rechnen muss. Das Preis-Leistungsverhältnis ist dennoch top und für Hobbyfotografen sollte das Stativ genügen.

“FAQ”
Kann man mit dem Stativ exakt senkrecht nach unten fotografieren?

Ja, kann man. Man muss natürlich auch eine Kamera besitzen die auf kurze Distanz (25-30 cm) entsprechende Bilder machen kann. Man sollte auch bedenken, dass das Stativ bei voll eingezogenen Beinen eine kleine Aufstandsfläche hat. Bei schweren Kameras muss man also darauf achten, dass das Stativ nicht nach vorne kippt. In diesem Fall sollten die hinteren Beine etwas beschwert werden.

Kann man den Stativkopf abnehmen und gegen einen anderen (z.B. Kugelkopf) tauschen?

Nein.

Platz 10: Polaroid PLTRI42 Reisestativ

Polaroid ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das durch seine Sofortbildkameras bekannt wurde. Es vertreibt unterschiedlichste elektronische Geräte, Foto- und Videozubehör.

Das Polaroid PLTRI42 Reisestativ ist ein sehr günstiges Stativ. Die allgemeine Bedienung ist angenehm, aber nicht perfekt. Hochwertige Stative können natürlich um einiges mehr bieten, jedoch muss man immer auch den Preis im Auge behalten. Für den niedrigen Preis des Polaroid Reisestativs ist es das Geld allemal wert. Für Hobbyfotografen und Einsteiger ist es eine gute Investition. Es erfüllt auf jeden Fall seinen Zweck.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Packmaß

Das Polaroid Reisestativ wiegt 0,5 kg, was sehr leicht ist und sich beim Tragen auch nicht bemerkbar machen wird.

Im eingefahrenen Zustand ist das Stativ nur 28 cm lang, also geeignet für Rucksack, Handgepäck, Fototasche und so weiter. Eine Tragetasche wird mit dem Stativ mitgeliefert.

Das Zusammenklappen kann leider sehr mühsam und zeitaufwendig sein, da man viel Kraft benötigt, um die Teleskopbeine einzufahren.

Maximale Belastbarkeit / Stabilität

Wie bei den meisten Stativen ist es auch hier so: Je höher desto instabiler. Leider gibt es auch keine Möglichkeit zum Beschweren des Statives, wie zum Beispiel einen Haken an der Mittelsäule, die es stabiler machen könnte.

Zu sehr sollte man das Stativ nicht belasten. Laut Hersteller liegt die Belastbarkeitsgrenze bei 1 kg. Für kleine Kompaktkameras ist das durchaus genug.

Minimale und maximale Stativhöhe

Minimal ist das Stativ 28 cm hoch. Also passend. Durch Drehen im Uhrzeigersinn kann man die Beine auf bis zu 106 cm verstellen. Für das geringe Packmaß ist das also relativ hoch. Das Aufbauen sollte ziemlich schnell gehen. Mit etwas Kraft sind die 8-teiligen Beine schnell ausgefahren.

Kundenbewertungen
70 % der Kundenbewertungen auf Amazon für das Polaroid PLTRI42 Reisestativ fallen positiv aus, das heißt es, wurde entweder mit vier oder fünf von fünf Sternen bewertet.

Den Käufern gefielen vor allem folgende Punkte:

  • Die Beine lassen sich leicht und exakt einstellen und fixieren
  • Es ist leicht und flexibel
  • Gutes Preis- Leistungsverhältnis

20 % Rezensionen fallen negativ aus, das heißt, die Kunden vergaben nur einen oder zwei von fünf Sternen.

Folgende Kritikpunkte wurden am häufigsten genannt:

  • Kamera kann nicht in Hochkantposition eingestellt werden
  • Nicht so gut für Schwenks geeignet
  • Keine Möglichkeit zum Beschweren des Statives

Viele der Nutzer bezweifeln die Langlebigkeit des Produkts. Unserer Meinung nach ist dies bei einem solchen Preis jedoch nicht weiter schlimm und durchaus zu erwarten.

“FAQ”
Kann man den „Neiger“ abnehmen/abschrauben und evtl. ersetzen?

Nein, die Kugel ist fix am Stativ befestigt.

Ist das Stativ für Kameraschwenks/-Neigungen zu gebrauchen oder ruckelt es?

Nein, das Stativ ist für Kameraschwenks nicht geeignet, sondern eher für stille Aufnahmen.

Welche Kamera passt auf das Stativ?

Es passt jede Kamera, die unten einen Schraubverschluss besitzt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Reisestativ kaufst

Wofür und für wen ist ein Reisestativ geeignet?

Der Sinn eines Kamerastatives besteht primär darin deine Fotokamera oder Videokamera zu stabilisieren und zu fixieren. Dadurch wird eine exakte Ausrichtung ermöglicht und du kannst wackelfreie Bild aufnehmen. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen ist es sehr schwer ohne Stativ ein scharfes Foto zu schießen.

Reisestativ Feld

Durch Verwendung eines Fotostatives kann man also den Bildausschnitt in Ruhe und exakt festsetzen und somit ein scharfes und wackelfreies Bild aufnehmen. Die Fotoqualität wird durch die Benutzung eines Statives also erheblich verbessert. (Foto: Annie Spratt / unsplash.com)

Natürlich möchte sowohl Profifotograf als auch Laie auch auf Reisen nicht auf perfekte Fotografie verzichten. Deshalb wird hierfür ein Reisestativ verwendet. Es gibt verschiedene Arten von Reisestativen, im Allgemeinen zeichnen sich Reisestative durch einige Eigenschaften aus, welche sie zum idealen Partner eines Fotografen auf Reisen machen.

Reisestative sind besonders für Personen geeignet die viel unterwegs sind und unterwegs nicht auf scharfe Bilder verzichten wollen. Wichtig ist also, dass ein Reisestativ nicht zu schwer ist und nicht zur Last wird. Außerdem muss es leicht und schnell in Koffer und alltäglichen Rucksack passen- es sollte ein unauffälliger alltäglicher Begleiter sein.

Warum sollte ich ein Reisestativ kaufen?

Ein Reisestativ zu besitzen und auch zu benutzen bringt viele Vorteile mit sich. Einerseits ist es eine gute Möglichkeit deine Bilder schöner und auch professioneller aussehen zu lassen. Es kann aber auch auf anderer Weisen nützlich sein.

Der größte Vorteil eines Reisestatives liegt darin, dass deine Aufnahmen einfach qualitativ hochwertiger sind. Wenn du mit der Hand fotografierst passiert es leicht, dass die Aufnahmen oft verwackelt und unscharf sind. Das kann sehr ärgerlich sein, vor allem wenn man dies erst später entdeckt und keine Gelegenheit mehr hat des Motiv erneut zu fotografieren.

Mit einem Stativ gelingen dir wackelfreie Aufnahmen und du kannst deine Kamera perfekt ausrichten. Ein weiterer Bonus: Wenn du dir den Selbstauslöser deiner Kamera zur Hilfe nimmst, kannst du problemlos auch Aufnahmen von dir selbst machen. Somit musst du nie wieder fremde Menschen anquatschen und sie bitten dich zu fotografieren.

Besitzt dein Stativ einen Panoramakugelkopf gelingen dir perfekte 360 Grad Panorama Aufnahmen. Die nur mit der Hand aufgenommen beinahe nie gelingen. Außerdem hat man als Hobbyfotograf oft nicht die Möglichkeit viel Geld für eine teure Ausrüstung auszugeben. Ein Reisestativ ist daher eine gute und preiswerte Variante, an Stelle von einem teuren Studiostativ.

Expertentipp
„Je schwerer, desto stabiler – ist leider ein Grundsatz, der immer noch seine Gültigkeit hat.

Achte unbedingt auf das Gewicht, dass das Stativ noch tragen kann (Kamera, Objektiv, Blitz). Dabei solltest du lieber beim Gewicht etwas aufrunden und immer vom schwersten Objektiv ausgehen).

Ein gutes Allroundstativ sollte mindestens eine ultrakurze Mittelsäule im Lieferumfang haben (je kürzer, desto mehr Stabilität hat man). Das Stativ soll sich leicht verstellen lassen (Beinauszüge).“

Reinhard SimonExperte für Fotografie

Zudem sind Reisestative sehr handlich und du kannst sie überall hin mitnehmen. Sie sind klein, leicht und nehmen wenig platz im Koffer ein.

Was kostet ein Reisestativ?

Kurz und knapp gesagt: Beim Preis ist alles möglich. Der Preis hängt vor allem vom Material und dem Modell ab. Je nachdem für welche Variante du dich entscheidest, welche Marke, ob klassisches Dreibeinstativ, Ministativ, qualitativ hochwertig, leicht oder doch etwas schwerer, Plastik- Carbon- oder Aluminium-Stativ.

Das alles beeinflusst natürlich den Preis deines Reisestativs. Ein Reisestativ aus Carbon ist natürlich um einiges teuerer, dafür aber auch viel leichter und stabiler als beispielsweise eines aus Aluminium.

Wie bei allen anderen Produkten ist es auch bei Reisestativen so, dass es natürlich auch günstige Varianten gibt, die viel bieten aber auch umgekehrt. Vor allem bei Dreibeinstativen, geht Qualität meist aber auch mit Kosten einher.

Grundsätzlich sollte gesagt sein: Gib ruhig etwas mehr aus damit du schließlich auch voll und ganz zufrieden bist und lange etwas davon hast. Einen allgemeinen Preis für Reisestative festzulegen ist wohl kaum möglich. Die unterste Preisklasse beginnt bei knapp über zehn 10 Euro, Stativpreise können aber auch über 1000 Euro erreichen.

Reisestative unter 100 Euro sind nur bedingt zu empfehlen, da hier vor allem an den Materialien und bei der Verarbeitung gespart wird. Für ein gutes Reisestativ werden in der Regel zwischen 100 und 500 Euro ausgegeben.

Wo kann ich ein Reisestativ kaufen?

Reisestative kannst du sowohl im Fachhandel als auch Online kaufen. Auch Elektrogeschäfte bieten oft Stative und Kamerazubehör an. Der große Vorteil, wenn du dein Stativ im Fachhandel und nicht online kaufst ist, dass du deine Ausrüstung mitnehmen kannst, um die Stabilität vor dem Kauf zu testen.

Reisestativ Sonne

Ein Stativ ist vor allem dann sinnvoll, wenn du verwackelte Bilder vermeiden möchtest. Bei schwierigen Lichtverhältnissen ist ein Stativ unersetzbar. (Foto: Jimmy Chang / unsplash.com)

Vor allem die Beratung beim Kauf ist wichtig, damit du auch ein Produkt findest welches deinen Anforderungen entspricht. Online kannst du dein Reisestativ über Amazon.de oder ebay.de erstehen. Auch viele Elektrohändler, wie zum Beispiel Mediamarkt, Saturn, Hartlauer oder Pearl bieten Onlineshops in denen du dein Reisestativ kaufen kannst.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Reisestative in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Hartlauer
  • Pearl
  • Universal
  • Mediamarkt
  • Saturn
  • Otto

Entscheidung: Welche Arten von Reisestativen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt unterschiedlichste Arten von Reisestativen. Grundsätzlich können folgende genannt werden:

  • Dreibeinstativ
  • Tischstativ
  • Gorillapod / Klemmstativ
  • Kleinstativ
  • Bohnensack
  • Schnurstativ

Jede der erwähnten Varianten bringt gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem wo und was du fotografieren und wie viel Geld du ausgeben möchtest, werden sich manche besser und manche schlechter für dich eignen. Im Weiteren werden wir die verschiedenen Arten von Reisestativen unter die Lupe nehmen und ihre Plus- und Minuspunkte aufdecken.

Was ist ein Dreibeinstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Das Dreibeinstativ ist der Klassiker unter den Stativen. Ein Dreibeinstativ, auch Tripod genannt, besitzt drei verstellbare Beinsegmente, welche es ermöglichen, dass man es unter verschiedenen Bodenbedingungen – sei es auf Gestein, Sand, Wasser oder andere – stabil aufstellen kann.

Vorteile

  • Stabil
  • Bewegliche Teile
  • Schnelle Anpassung

Nachteile

  • Möglicherweise schwer
  • Möglicherweise teuer

Ein Dreibeinstativ ist flexibel und bietet sicheren Stand für deine Kamera. Besonders wenn es um einen schnellen und häufigen Standortwechsel oder aber auch um Bilder mit einer langen Belichtungszeit geht ist ein Stativ mit mehreren Beinen ideal. Im Gegensatz zu einem Einbeinstativ, bietet Dir das Dreibeinstativ mehr Halt.

Was ist ein Tischstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Ein Tischstativ ist ein kleines Dreibeinstativ. Dadurch, dass es um einiges kleiner ist, ist es auch viel kostengünstiger als ein herkömmlicher Tripod, jedoch auch nicht ganz so stabil.

Der größte Vorteil des Tischstatives ist es, dass es sehr kompakt ist, daraus resultiert jedoch wiederum der Nachteil, dass die Standhöhe sehr gering ist, d.h. das Stativ muss auf einer festen Unterlage aufgestellt werden, da es ansonsten zu niedrig ist.

Vorteile

  • Kleines Maß
  • Niedriges Gewicht
  • Kostengünstige Variante eines Dreibeinstatives

Nachteile

  • Geringe Arbeitshöhe
  • Meist nicht für schwere Ausrüstung geeignet

Es eignet sich gut für dich, wenn du eine kleine Fotokamera oder Videokamera besitzt, für größere Apparate wie zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera ist es leider nicht geeignet.

Was ist ein Gorillapod / Klemmstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Ein Gorillapod oder Klemmstativ ist eine Art biegsames Mini-Stativ mit flexiblen Beinen. Die Beine können so verdreht und verbogen werden, dass du das Stativ problemlos überall befestigen kannst. Ein Gorillapod ist schön leicht und klein und kann daher auch als Reisestativ verwendet werden. Man kann es immer und überall leicht im Gepäck verstauen und mitnehmen.

Einen enormen Vorteil bietet die Vielseitigkeit von Gorillapodstativen. Man kann sie auf dem Boden auf jeder Oberfläche oder auch auf der Stativtasche aufstellen oder sie aber auch irgendwo befestigen wie zum Beispiel an Autodächern, Parkbänken, Türgriffen, Masten oder Bäumen.

Vorteile

  • Robust
  • Kompak
  • Ultraleicht
  • Unebener Untergrund kann leicht ausgeglichen werden

Nachteile

  • Geringer Schärfetiefenbereich
  • Für Weitwinkelaufnahmen nicht so gut geeignet

Das Gorillapod kann man für leichte Fotoapparate aber auch für schwere DSLR (Spiegelreflex) verwenden. Gerade auf Reisen gelangt man oft auch an Orte wo kein richtiges Stativ verwendet werden darf, wie zum Beispiel in einer Kirche oder anderen historischen Bauten. Hierfür ist ein Gorillapod genau das Richtige.

Da man auf einen festen Stand achten solle ist es sehr hilfreich nach der Befestigung die Kamera mit einem Fernauslöser zu bedienen.Besonders für Makroaufnahmen ist der Gorillapod gut geeignet, für Aufnahmen von weiter weg musst du den Gorillapod jedoch irgendwo weiter oben befestigen, da die Arbeitshöhe meist niedrig ist.

Was ist ein Kleinstativ / Ministativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Wie der Name schon sagt ist das Kleinstativ oder auch Mini Stativ die kleinste Variante der Reisestative. Oft ist ein Ministativ gar nicht nötig, denn wenn deine Kamera unten eben ist kannst du sie einfach auf eine gerade Unterlage stellen anstatt ein Stativ zu benutzen.

Vorteile

  • Sehr klein
  • Ultraleicht

Nachteile

  • Instabil
  • Fester Untergrund benötigt

Wenn sie keinen ebenen Unterboden hat empfiehlt sich ein Ministativ, welches ultraleicht und winzig klein ist und somit in jeder Tasche Platz findet. Besonders praktisch ist das Kleinstativ auch für Smartphones, um wackelfreie Fotos zu machen.

Was ist ein Bohnensackstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Der Bohnensack ist eine kostengünstige und tolle Variante um deine Kamera zu stabilisieren. Ein Bohnensack ist wie eine Art Sitzsack für deine Kamera. Er ist gefüllt mit kleinen Plastikkugeln, Granit, Reis, Bohnen oder Ähnlichem und kann sich dadurch jeder Oberfläche (Z.B. wurzeligem oder unebenen Boden, Baumästen oder sonstigem) perfekt anpassen.

Der Auf- und Abbau ist kaum nennenswert. Du platzierst deinen Bohnensack wo du ihn hinwillst, legst deine Kamera darauf und fertig. Die meisten Bohnensäcke haben auch eine wasserabweisende Unterseite. Falls du ihn auch mal im Dreck platzierst, ist er also problemlos wieder zu reinigen.

Vorteile

  • Kostengünstig
  • Kamera hat eine stoßdämpfende Unterlage
  • Passt sich der Bodenoberfläche gut an

Nachteile

  • Eher schwer
  • Benötigt viel Platz
  • Keine richtige Befestigung der Kamera, wird nur draufgelegt

Ein Bohnensack ist relativ leicht und ist sowohl für eine kleine Kompaktkamera als auch für eine große und schwere Vollformatkamera geeignet. Er ist ideal für Natur- Makro- und Nachtaufnahmen.

Kleiner extra Pluspunkt: wenn du den Sack in deiner Fototasche mit dir trägst, schützt er auch deine Kamera vor Stößen. Wer Geld sparen möchte kann sich seinen Bodensack auch einfach selber basteln.

Was ist ein Schnurstativ und welche Vor- und Nachteile hat es?

Das Schnurstativ ist wohl die einfachste und leichteste Variante um deine Kamera für Aufnahmen zu stabilisieren. Du spannst lediglich eine Schnur vom Boden zu deiner Kamera um sie besser zu fixieren.

Vorteile

  • Kostengünstigste und einfachste Variante
  • Braucht fast keinen Platz oder Gewicht

Nachteile

  • Ist nicht mit wirklichem Stativ zu vergleichen
  • Nicht für Langzeit oder Nachtaufnahmen geeignet

Das Prinzip eines Schnurstativs ist äußerst einfach: Mit einer Schraube wird am Objektgewinde der Kamera eine Schnur befestigt, welche mit dem Fuß gespannt wird. Durch den Gegenzug wird verhindert, dass du bei der Aufnahme zitterst. Somit gelingen mit etwas Übung wackelfreie Bilder.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Reisestative vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt stellen wir dir die wichtigsten Kriterien vor an denen du Reisestative vergleichen und bewerten kannst. So kannst du eine bessere Entscheidung treffen, welches Modell am besten für dich geeignet ist.

Folgende Punkte solltest du auf jeden Fall bedenken, wenn du überlegst dir ein Reisestativ zu kaufen. Orientiere dich an diesen Merkmalen, dann kann beim Kauf auch nichts schiefgehen:

  • Gewicht
  • Größe
  • Stabilität
  • Handhabung/ Flexibilität
  • Minimale und maximale Stativhöhe
  • Material
  • Stativkopf

Vor dem Kauf deines Statives solltest du dir einige Gedanken machen. Jeder Fotograf hat natürlich verschiedene Anforderungen an sein Stativ. Deshalb werden einige Modelle auch besser und andere weniger gut für dich geeignet sein. Es ist von Vorteil, wenn du bereits weißt für welche Art von Aufnahmen du dich hauptsächlich interessierst. Außerdem musst du unbedingt vor dem Kauf wissen wie schwer deine Ausrüstung ist.

Es gibt einige Kriterien die ein gutes Reisestativ auf jeden Fall erfüllen muss. Da es unser ständiger Begleiter auf Reisen ist, sind vor allem Gewicht und Packmaß entscheidend. Aber auch auf das Handling und die Stabilität muss geachtet werden.

Gewicht

Das Gewicht deines Stativs ist ein sehr wichtiges Kaufkriterium. Ein Reisestativ sollte möglichst wenig wiegen. Schließlich wirst du es überall hin mitnehmen. Du wirst es nicht nur auf Reisen bei dir tragen, sondern auch bei Ausflügen, Städtetrips, Wandertouren und so weiter.

Reisestativ Action Cam

Wenn du dein Reisestativ in den Urlaub mitnimmst, solltest du vorher das Gewicht deines Gepäcks und des Stativs berücksichtigen. (Foto: Frame Harirak / unsplash.com)

In der Regel heißt es also umso leichter umso besser. Dein Rücken wird es dir danken. Durchschnittlich wiegen Reisestative zwischen 1 und 1,5 Kilogramm. Schwere Stative, auch Studiostative genannt sind nicht dafür geeignet, dass man sie stundenlang mitschleppt.

Ein Reisestativ sollte auf keinen Fall mehr als 2 kg wiegen. Das mag zwar wenig klingen, jedoch wollen wir uns bei einer ausgiebigen Wandertour natürlich jedes nicht notwendige Kilo auf dem Rücken ersparen.

Größe

Ein weiteres Kriterium ist die Größe deines Statives.Je kleiner desto leichter kannst du es einpacken und überall mitnehmen. Eines der Hauptmerkmale eines Reisestativs ist es, dass es kleiner ist als ein herkömmliches Stativ. Dein Reisestativ sollte dir also keinesfalls Probleme beim Einpacken machen.

Es soll schnell und einfach in deinem Koffer, Rucksack, Kameratasche oder Sonstigem verstaut werden können und darf nicht zu viel Platz wegnehmen. Wer oft mit dem Flugzeug unterwegs ist sollte ebenfalls ein genaues Auge auf das Packmaß werfen. Damit dein Reisestativ auch ins Handgepäck passt, sollte das Packmaß nicht mehr als 60 cm betragen.

Durch mehrere Beinsegmente, die man ineinander schieben kann, wird es oft noch kleiner. Leider bedeutet geringes Packmaß meist auch Einsparungen in der Arbeitshöhe.

Stabilität

Stabilität ist für jedes Stativ ein Muss. Auch einer schweren Kamera sollte der richtige Halt geboten werden. Da meist im Freien fotografiert wird muss das Stativ wind- und wetterfest sein und sollte auch unter harten Bedingungen, wie zum Beispiel starkem Wind an der Küste, standhaft sein.

Reisestativ Fels

Das Horrorszenario eines jeden Fotografen: das Umfallen des Stativs samt teurer Kamera ist natürlich unter allen Umständen zu vermeiden. (Foto: Blake Cheek / unsplash.com)

Beim Kauf solltet ihr daher auf die Tragkraft eures Statives achten. In der Regel wird für jedes Reisestativ ein Wert für die maximale Belastbarkeit angegeben. Diese Werte beginnen meist bei 1 kg. Manche Reisestative halten sogar bis zu 8 kg oder mehr Stand. Viele halten oftmals mehr Gewicht aus als vom Hersteller angegeben, doch darauf sollte man sich nicht verlassen.

Einfach gesagt: Schwere Stative sind meist stabiler. Mit wieviel Gewicht du dein Stativ belasten kannst, hängt aber hauptsächlich von der Verarbeitung, dem Eigengewicht und dem Material ab.

Einige Stative besitzen auch Spikes um für noch mehr Stabilität zu sorgen. Andere besitzen einen Haken an der Mittelsäule an dem man zusätzliches Gewicht (zum Beispiel einen Rucksack) dranhängen kann um dem Stativ mehr Halt zu bieten.

Hat ein Stativ viele Beinsegmente ist es zwar flexibel bei der Größeneinstellung und auch beim Zusammenklappen, jedoch wirkt sich dies meist leider negativ auf die Stabilität aus. Wichtig ist, dass ihr das Stativ auch mit eurer Ausrüstung und euren Motiven abstimmt- umso schwerer die Kamera und das Objektiv sind umso stabiler sollte auch das Stativ sein.

Carbonstative sind in der Regel stabiler und auch leichter als Aluminiumstative. Dafür ist auch der Preis eines Carbonstatives um einiges höher.

Expertentipp
„Beim Material gibt es verschiedene Materialien – Aluminium ist leicht, stabil und unempfindlich gegen mechanische Belastung. Carbon ist sehr leicht und stabil. Holz ist schwerer, hat aber eine gute Dämpfungseigenschaft – hier muss man sich entscheiden für Gewicht, Stabilität oder Komfort).Ferner sollte man noch darauf achten, dass man die Stativbeine auch extrem spreizen kann (ideal für Aufnahmen in Bodennähe). Ein Stativkopf oder Kugelkopf sollte sehr stabil sein, damit man bei der Verstellung der Kamera (besonders im Hochformat) eine gute Stabilität hat. Eine auswechselbare Kameraplatte sollte heute selbstverständlich sein.“
Reinhard SimonExperte für Fotografie

Handhabung / Flexibilität

Auch das Handling des Reisestatives ist wichtig. Das ideale Reisestativ sollte schnell und problemlos auf- und abbaubar sein. Wenn wir auf Reisen sind wollen wir schließlich entspannen und genießen und nicht wertvolle Zeit und Nerven mit dem Ab- und Aufbauen des Statives verschwenden. Damit das Handling gut ist sollte auch das Material qualitativ sein. Für schnelles Aufbauen ist zum Beispiel ein Klemmverschluss besser geeignet als ein Schraubverschluss.

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Solltet ihr mehrere Kameras besitzen und auch verwenden können Schnellwechselplatten eine große Hilfe beim Auf- und Abbau sein. Die Schnellwechselplatten werden einfach auf die Kameras geschraubt und so könnt ihr ganz einfach diejenige Kamera ins Stativ einspannen, die ihr gerade verwenden wollt. Eine genauere Erklärung dazu findet ihr weiter unten.

Einige Stative haben auch eine integrierte Wasserwaage. Dies ist eine große Hilfe beim Ausrichten der Kamera, denn so wisst ihr schnell und einfach ob sie nun auch gerade ist oder nicht.

Minimale und Maximale Arbeitshöhe

Jedes Stativ hat eine minimale und eine maximale Höhe. Je nachdem welche Objekte du fotografieren möchtest ist die minimale oder maximale Höhe für dich interessant. Hier ist es wichtig zu wissen für welche Art der Fotografie du dich am meisten interessierst.

Für Makrofotografie, Nahaufnahmen und besondere Blickwinkel ist die minimale Stativhöhe entscheidend. Bei Makrofotografie werden kleine Dinge groß und von der Nähe abgebildet. Ziel dabei ist es oft den Maßstab der Objekte beizubehalten. Deshalb solle dein Stativ auch eine niedrigere Höhe haben.

Interessierst du dich eher für Weitwinkelfotografie, zum Beispiel für Landschafts- oder Architekturfotos oder auch Portraits, musst du auf die maximale Arbeitshöhe Acht geben.

Material

Carbon oder Alluminium? Auch auf das Material solltet ihr beim Kauf achten, denn es hat große Auswirkungen auf Stabilität und Gewicht, jedoch leider auch auf den Preis. Reisestative sind in den meisten Fällen aus Carbon oder Aluminium gefertigt. Natürlich gibt es auch welche aus anderen Materialien wie Plastik oder Edelstahl.

Wie bereits erwähnt sind Stative aus Carbon stabiler und auch leichter als Aluminiumstative, dafür aber auch um einiges leichter. Schaumstoff oder Gummi an den Beinen kann das Tragen des Statives, vor allem bei Kälte, erleichtern.

Stativkopf

Das Stativ wird meist mit einem bestimmten Stativkopf angeboten. Einfach gesagt gibt es zwischen 2-Wege-Neiger, 3-Wege-Neiger und Kugelkopf. 2-Wege-neiger sind kaum noch verbreitet, da man damit die Kamera nicht um 90 Grad drehen kann, wie es zum Beispiel für Portraitaufnahmen nötig ist.

Der Kugelkopf ist die leichteste und auch am weitesten verbreitete Variante. Sie sind vor allem bei Porträtaufnahmen beliebt, jedoch ist es nicht immer einfach den Kugelkopf perfekt symmetrisch auszurichten. Den 3-Wege-Neiger könnte man auch als „Allrounder“ bezeichnen, da mit ihm alle Art von Aufnahmen gemacht werden können.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Reisestativ

Was ist eine Schnellwechselplatte?

Beinahe jedes Stativ, auch Reisestative, sind heute mit einer Schnellwechselplatte ausgerüstet. Diese ermöglicht es dir schnell zwischen verschiedenen Kameras zu wechseln.

Die Verankerung für die Schnellwechselplatte ist am Stativ befestigt, die Schnellwechselplatte kannst du jedoch beliebig oft nachkaufen und an mehreren Kameras befestigen.

Somit verschwendest du deine Zeit nicht mit lästigen auf- und abschrauben der Kamera. Wenn du also mehrere Fotoapparate besitzt musst du nicht extra jede Kamera neu verschrauben. Die Schnellwechselplatte bleibt einfach am Boden deiner Kamera befestigt und du spannst einfach die Kamera in das Stativ ein, die du gerade benutzen möchtest.

Schnellwechselplatten gibt es aus Kunststoff oder auch aus Metall. Wechselplatten aus Metall sind dabei wesentlich stabiler und somit gut zum Befestigen von schweren Kameras geeignet.

Was ist ein Stativkopf?

Es gibt die verschiedensten Varianten von Stativköpfen. Meist wird ein Stativ mit einem bestimmten Kopf angeboten. Man kann grob zwischen 2-Wege-Neiger, 3-Wege-Neiger und Kugelköpfen unterscheiden. Ein 2 Wege-Neiger wird kaum noch zum Verkauf angeboten, da es hier nicht möglich ist die Kamera horizontal (zum Beispiel bei Portraitaufnahmen) zu drehen.

Expertentipp
„Ein Stativ zum Reisen sollte neben der Gewichtsvorteile auch gut bei ausfahrbaren Teleskopbeinen verarbeitet sein. Egal ob Sand, Salz, Dreck oder Eis, gute Stative trotzen hier mit langlebigen guten Verschlüssen, die sich im besten Fall zerlegen und reinigen lassen.“
Tobi DeckertExperte für Foto- und Videografie

Will man präzise Fotos machen, wie zum Beispiel bei Produktfotografie oder Architektur- und Landschaftsfotografie ist ein 3-Weg-Neiger eine gute Wahl, da er exakte Einstellungen ermöglicht. 3-Weg-Neiger sind meist sehr schwer, daher für Reisen ungeeignet.

Beim Reisen bietet sich der Kugelkopf an, weil er die leichteste Variant ist. Manche Kugelköpfe kann man um 360 Grad drehen, was auch Panoramaaufnahmen ermöglicht, hierbei spricht man von Panoramakugelköpfen. Beim Stativkauf sollte man außerdem darauf achten, dass der Stativkopf austauschbar ist.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Klaus P.: Ansichten der Ferne, Reisephotographie 1850 – Heute, Gießen: Anabas, 1984.


[2] http://www.spiegel.de/reise/aktuell/reisefotografie-sehen-knipsen-staunen-a-485736.html


[3] http://www.foto-schuhmacher.de/artikel/hardware/reise-stative.html

Bildquelle: 123rf.com / dacosta

Bildquelle: Macbrian Mun / 123RF.com

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