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Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2020

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Quadrocopter mit Kameras machen es möglich, fantastische Fotografien oder Videos aus der Luft aufzunehmen. Voraussetzung dafür ist eine effektive Kamera und ein leistungsstarkes Fluggerät. Neben Allround-Modellen für den Outdoor-Einsatz gibt es die Multicopter in faltbaren Mini-Varianten. Damit findest du auch im niedrigen Preissegment den richtigen Quadrocopter mit Kamera für dich.

Mit unserem Quadrocopter mit Kameras Test 2020 möchten wir dir helfen, Näheres über die vielseitigen Drohnen zu erfahren. Damit kannst du das beste Modell für deine Zwecke finden. Wir stellen dir verschiedenen Quadrocopter-Modelle vor und erkläre dir, welche Kriterien du beim Kauf beachten solltest. Am Ende beantworten wir dir die wichtigsten Fragen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Quadrocopter eignen sich hervorragend für Aufnahmen aus der Luft. Die Qualität der Kamera sowie die Flugzeit und Reichweite des Quadrocopters sind die wichtigsten Kriterien für deinen Kauf.
  • Es gibt drei Arten von Quadrocoptern. Normale Quadrocopter mit Kamera verfügen meist über das beste Leistungsspektrum. Mini-Quadrocopter oder faltbare Quadrocopter lohnen sich vor allem fürs Reisen und für Kinder.
  • Als Anfänger solltest du auf besondere Funktionen achten, mit denen du deinen Flug stabilisieren kannst.

Quadrocopter mit Kamera Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Auf der Suche nach dem geeigneten Quadrocopter mit Kamera für dich findest du die unterschiedlichsten Modelle auf dem Markt. Jedes Modell bietet dir verschiedene Funktionen und Leistungen. Um dich in deiner Entscheidung zu unterstützen, stellen wir dir im Folgenden die 6 besten Quadrocopter mit Kameras vor.

Der beste Allround-Quadrocopter mit Kamera

Der DJI Mavic 2 Pro bietet dir Spitzenleistungen im Bereich Fotografie. Mit einem Gewicht von 907 Gramm fällt der Quadrocopter im Vergleich zu anderen Modellen etwas schwerer aus. Er besticht jedoch durch eine hohe Flugzeit von bis zu 31 Minuten bei maximal 72 km/h. Zudem verfügt der Quadrocopter über eine Hinderniserkennung und GPS. Anfängern helfen diese Funktionen, sicher in der Luft zu bleiben.

Der DJI Mavic 2 Pro bietet dir alles Nötige, um hervorragende Bilder aufzunehmen. Die Hasselband-Kamera liefert mit 20 Megapixel, 4K-Auflösung und 30 Frames pro Sekunde in jeder Situation gestochen scharfe Aufnahmen.

Bewertung der Redaktion: Der Mavic 2 Pro überzeugt durch gelungene Bilder und eine einsteigerfreundliche Handhabung. Der Quadrocopter bietet dir auch als erfahrener Pilot ausreichende Leistungen. Der Mittelklasse-Preis lohnt sich bei diesem Modell allemal.

Der beste faltbare Quadrocopter mit Kamera

Die DEERC D20 Mini Drohne besticht durch seine praktische Faltbarkeit und Größe.
Mit 69 Gramm verstaust du den kleinen Quadrocopter leicht im Gepäck. Die Flugzeit von 20 Minuten bei zwei Akkus bietet dir genügend Zeit für schöne Luftaufnahmen, egal wo du dich aufhältst. Fluganfänger unterstützt die DEERC D20 Mini Drohne mit dem “Headless-Modus” und einer Not-Aus-Funktion.

Seine Kameraleistung bietet mit einer HD-Auflösung von 720 Pixeln solide Ergebnisse. Für Profi-Bilder bleibt jedoch Luft nach oben. Weiterhin bietet dir der faltbare Quadrocopter eine Liveübertragung auf dein Smartphone. Bilder kannst du direkt auf dem Smartphone abspeichern.

Bewertung der Redaktion: Wenn du deinen Quadrocopter mit auf Reisen oder Ausflüge nehmen möchtest, empfiehlt sich das leicht verstaubter Modell. Der DEERC D20 Mini ist besonders für Anfänger und Reisende ein lukratives Angebot.

Der beste Mini-Quadrocopter mit Kamera


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (23.11.20, 11:05 Uhr), Sonstige Shops (19.11.20, 06:48 Uhr)

Das Modell Ryze Tello aus dem Hause DJI fällt mit 80 Gramm in die Kategorie der Mini-Quadrocopter. Daher eignet er sich auch für Kinder. Mit einer Flugzeit von 13 Minuten ist der Tello ausdauernder als andere Mini-Quadrocopter.

Mit 5 Megapixeln und HD-Auflösung macht der Ryze Tello für die geringe Größe einiges her. Über eine mechanische Bildstabilisierung verfügt das Gerät nicht, gleicht Ruckeln dafür durch eine elektronische Lösung aus. Kinder können mithilfe von Saltos, Stunts und 360-Grad Aufnahmen eine Menge Spaß mit dem kleinen Quadrocopter haben.

Bewertung der Redaktion: Der kleine Quadrocopter bietet Flugspaß für groß und klein. Kinder erlernen das Fliegen mit dem Mini-Modell schnell und sicher. Der Ryze Tello bietet Dank vorprogrammierter Flugmodi eine Menge Spaß.

Der beste Profi-Quadrocopter mit Kamera

Der DJI Mavic Air 2  beeindruckt unter den Quadrocoptern mit Kamera mit seiner herausragenden Kameraleistung. Mit 570 Gramm wiegt  der Quadrocopter weniger als der Mavic 2 Pro. Dabei erreicht er dennoch eine Flugzeit von 34 Minuten.

Dank der 48 Megapixel und 4K-Auflösung mit 60 Frames per Sekunde machst du mit dem Mavic Air 2 Aufnahmen wie ein Profi. Dank HDR bereiten auch hohe Kontraste kein Problem. Bei der Hasselblad-Kamera, Bildsensoren und einem HDR-Panorama-Modus bleiben keine Wünsche offen. Mit dem 3-Achsen Gimbal gelingen die Aufnahmen zudem ohne Ruckeln.

Bewertung der Redaktion: Der DJI Mavic Air 2 reicht mit seinen Leistungen an Profigeräte heran. Wenn dein Fokus auf der Bildqualität deiner Aufnahmen liegt, ist der Quadrocopter eine hervorragende Wahl. Die kleine Drohne besticht mit ausgezeichneter Technik.

Der beste Quadrocopter mit Kamera für wenig Geld

Bei einem Gewicht von 63 Gramm fällt der Quadrocopter recht klein aus, sodass du ihn auch unterwegs gut einsetzten kannst. Die leichte Drohne hat bei einer Flugzeit von maximal 8 Minuten eine knappe Reichweite von 50 Metern. Die 720 Pixel HD-Kamera reicht für erste Erfahrungen aus, macht jedoch keine Profilbilder.

Gesteuert wird die Flugdrohne mit Fernsteuerung und Smartphone-Display. So hast du während deines Fluges vollen Überblick. Weiterhin kannst du dank GPS eigenen Flugrouten einstellen und zwischen drei Geschwindigkeitsmodi wählen. Damit behältst du auch als Anfänger die Kontrolle im Flug.

Bewertung der Redaktion: Möchtest du dich erst einmal mit dem Fliegen von Quadrocoptern mit Kameras vertraut machen? Dann muss es nicht gleich ein teures Modell sein. Der Potensic A30W bieten dir für einen geringen Preis ein vergnügliches Flugerlebnis. Die Abstriche bei den Leistungen macht der Kaufpreis wett.

Quadrocopter mit Kamera: Kauf- und Bewertungskriterien

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Quadrocoptern mit Kameras auf dem Markt, die sich in Leistung und Preis unterscheiden. Das kann schnell zur Verwirrung führen, wenn du in das neue Hobby startest.

Um den richtigen Quadrocopter mit Kamera für dich zu finden, kannst du auf die folgenden Merkmale achten:

Abmessung und Gewicht

Die Größe und das Gewicht eines Quadrocopters hängt von den verbauten Komponenten sowie dem Tragegewicht ab.

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Einen Mini-Quadrocopter mit Kamera gibt es bereits ab einer Länge von 10 cm und einem Gewicht von 80 Gramm zu kaufen.

Das erleichtert besonders Kindern den Einstieg in das Fliegen von Quadrocoptern. Je kleiner die Drohne ist, desto schneller erfasst sie jedoch auch der Wind.

Benötigst du eine Profikamera für längere Filmaufnahmen, greifst du besser auf ein Fluggerät mit mehr Rotoren zurück. Hexa- oder Octocopter tragen schwerer Lasten, sind aber schwieriger zu steuern.

Größe und Gewicht sind außerdem wichtig, wenn du deinen Quadrocopter mit auf Ausflüge oder Reisen nehmen möchtest. In diesem Fall bieten sich faltbare Modelle an.

Bei dieser Art von Quadrocoptern kannst du die Rotoren einklappen und das Gerät platzsparend verstauen. Oft lassen sich die dazugehörigen Fernsteuerungen ebenfalls zusammenklappen.

Reichweite und Geschwindigkeit

Die Reichweite eines Quadrocopters ist abhängig von seiner Größe und der Akkuleistung.
Während einige Quadrocopter an die 18 Kilometer mit einer Akkuladung zurücklegen, fliegen kleinere Modelle meist nur einige hundert Meter weit.

Doch Vorsicht: Laut deutscher Drohnenverordnung darf dein Quadrokopter nicht außerhalb deines Sichtfeldes fliegen. Daher wirst du selten in den Genuss weiter Entfernungen kommen.

Die Reichweite deines Quadrocopters ist auch für die Signalübertragung zwischen Drohne und Fernsteuerung wichtig. Eine Reichweite im Bereich von Kilometern wirkt sich also positiv auf den Datentransfer aus.

Die erreichten Höchstgeschwindigkeiten liegen abhängig vom Modell zwischen 20 und 70 km/h. Je schneller dein Quadrocopter fliegt, umso schwieriger ist die stabile Flugkontrolle.

Meist kannst du zwischen verschiedenen Geschwindkeitsmodi wählen. So kannst du zu Beginn erst mal ein paar Erfahrungen sammeln, ohne sofort das höchste Tempo zu erreichen.

Flugzeit und Akkuladung

Damit du mit deinem Quadrocopter genügend Zeit für Aufnahmen hast, benötigt dein Quadrocopter eine ordentliche Akkuleistung.

Ein Akku mit 3500 Milliamper bietet dir einen Flugspaß von ungefähr 30 Minuten. Im Hobby-Bereich überschreiten die wenigsten Modelle diese halbe Stunde. Bei kleineren Geräten liegt die Flugzeit bei circa 10 Minuten.

Für längere Aufnahmen mit deinem Quadrocopter kannst du einen Ersatzakku kaufen. Achte bereits beim Kauf darauf, welche Akkus du dazu benötigst.

Zum Aufladen der Akkus kannst du mindesten zwei Stunden einplanen. Die meisten Quadrocopter benötigen deutlich längere Ladezeiten.

Kameraqualität

Viele Modelle werben mit Videoaufnahmen in 4K Auflösungen und bis zu 20 Megapixeln bei Fotos. Entscheidend für deine Wahl ist vor allem, was du mit deinen Aufnahmen vor hast.

Über die Qualität der geschossenen Bilder entscheidet auch die Bildrate. Diese Frequenz gibt an, wie viele Aufnahmen pro Sekunde deine Kamera erfasst. Hohe Bildraten ermöglichen dir zudem sichere Zeitlupenaufnahmen.

Eines 4K-Gerät lohnt sich vor allem für die Bearbeitung deiner Bilder. Legst du wert auf einen guten Zoom, macht sich die ultrahohe Bildauflösung bezahlt. Ansonsten solltest du beim Kauf eines Quadrocopters mit Kamera auf HD-Auflösung setzen.

Um verwackelte Bilder zu vermeiden, kannst du deine Kamera mit einem sogenannten Gimbal ausrüsten. Diese Aufhängung hält die Kamera während des Fluges stabil. Mithilfe von Elektromotoren und Sensoren (IMU) kann die Kamera Wackler auch bei schneller Geschwindigkeit ausgleichen.

Nachdem du deinen Flug beendest, solltest du deine geschossenen Aufnahmen im RAW-Bildformat von der Speicherkarte herunterladen können. Das komprimierte JPEG-Format benötigt geringen Speicherplatz, stellt aber auch weniger Bildinformationen zur Verfügung. Dies kann dir die Bearbeitung deiner Bilder erschweren. Für das Schießen von Amateur-Fotografien reicht die Ausgabe in JPEG jedoch aus.

Steuerungsmöglichkeiten

Die meisten Quadrocopter mit Kamera enthalten dazugehörige Fernsteuerungen. Günstigere Modelle werden auch ohne Fernbedienung verkauft. Dann benötigst du dein Smartphone für die Kontrolle deines Quadrocopters. Das kann gerade zu Beginn das Fliegen erschweren.

Als Anfänger solltest du einen Quadrocopter mit GPS und Stabilisierungs-funktionen nutzen.

Um deine Motive auch vom Boden aus zu erkennen, hilft dir die FPV-Funktion. Mit dem “First Person View” verfolgst du ein Livebild deines Flugs über ein WLAN-Signal auf deiner Fernbedienungen oder deinem Smartphone. Bei mobilen Geräten brauchst du dafür meist eine App des Herstellers.

Für das Fotografieren und Filmen ist zudem ein GPS-Ortungssystem entscheidend. Das ermöglicht es dir, deinen Quadrocopter auf Position zu halten, ohne jede Bewegung selber auszusteuern. Du kannst deinen Quadrocopter via GPS auch automatisch zu dir zurückkehren lassen (“Return-Home”).

Einige Quadrocopter verfügen über eine sogenannte Hinderniserkennung und Kollisionsvermeidung. Mit der Hinderniserkennung nimmt dein Quadrocopter wahr, ob ihm etwas den weg versperrt. Um automatisch auszuweichen, benötigst du zusätzlich den Kollisionsschutz als Feature. Die Drohne stoppt im Flug vor der Kollision oder ändert sogar eigenständig die Flugroute. Die automatischen Ausweichmanöver sind gerade für Einsteiger nützlich.

Wenn du dich das erste Mal mit dem Fliegen von Drohnen beschäftigst, hilft dir eine Höhen-Halt-Funktion. Damit kannst du deinen Quadrocopter auf einer bestimmten Höhe halten und dich in Ruhe mit der Steuerung beschäftigen.

Eignung für Anfänger

Zu Beginn solltest du dich mit der Steuerung deines Quadrocopters vertraut machen. Das Fotografieren aus der Luft benötigt etwas Übung. GPS, FPV und Kollisionsschutz können dir dabei assistieren.

Als Faustregel gilt: Je besser der Quadrocopter ausgestattet ist, desto einfacher lässt er sich steuern.

Einige der bisherigen Kaufkriterien betreffen Einsteiger weniger als bereits geübte Drohnen-Piloten. Besonders im Bereich der Kameraausstattung musst du dir überlegen, für welche Zwecke du deinen Quadrocopter nutzen möchtest.

Die “Return-Home-Funktion” ermöglicht es dir, deine Drohne sicher zu dir zurück zu steuern, falls du die Reichweite unterschätzt.

Das Fliegen in spiegelverkehrter Perspektive kann zu Beginn ungewöhnlich sein. Quadrocopter mit einer “Headless-Funktion” unterstützen dich zusätzlich und drehen die Perspektive zurück. So fliegt dein Quadrocopter nach rechts, wenn du die Steuerung nach rechts bewegst.

Bei deiner Wahl eines Quadrocopters mit Kamera kannst du auf die Kennzeichnung “Ready to Fly” (RTF) achten. Das bedeutet, dein Quadrocopter kann sofort starten und du musst ihn nicht erst noch zusammenbauen.

Quadrocopter mit Kamera: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Mit diesem Abschnitt möchten wir dir grundsätzliche Fragen rund um Quadrocopter mit Kameras beantworten. Die Fragen bieten dir einen Überblick über wichtige Hintergrundinformationen, die dir bei deiner Entscheidung für einen Quadrocopter helfen.

Für wen eignet sich ein Quadrocopter mit Kamera?

Quadrocopter eignen sich sowohl im Hobbybereich als auch für Profis. Die vier Rotoren ermöglichen es dir, ohne Vorerfahrungen sicher in der Luft zu bleiben. Zudem gewähren dir die vier Blätter ausreichend Traglast für eine Kamera.

Möchtest du mit deinem Quadrocopter Fotos oder Videos aus der Luft aufnehmen, findest für jedes Erfahrungslevel passende Modelle.

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Ein Quadrocopter mit Kamera eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Profis. Die vier Rotoren können das Gewicht einer Kamera tragen und halten die Drohne gleichzeitig sicher in der Luft.
(Bildquellen: Pixabay / Lukas Bieri)

Als Anfänger solltest du auf nützliche Funktionsweisen zur Stabilisierung achten, um dir das Fliegen zu erleichtern. Stabilisierungssysteme mit GPS helfen dir besonders beim Fliegen im Outdoor-Bereich.

Je nach Einsatz musst du verschiedenen Arten von Quadrocoptern mit Kamera in Betracht ziehen. Mini-Quadrocopter oder faltbare Modelle kannst du besser transportieren und bringen dir gerade auf das Reisen einen Vorteil.

Doch Quadrocopter mit Kameras eignen sich auch für Profis. Der Quadrocopter ist in der Lage, aufregende Flugmanöver hinzulegen und erreicht teilweise Geschwindigkeiten bis 70 km/h. Die verbauten Kameras ermöglichen zudem professionelle Foto- und Videoaufnahmen.

Welche Arten von Quadrocoptern mit Kamera gibt es?

Es gibt 3 Arten von Quadrocoptern mit Kamera. Wir haben für dich die wichtigsten Vor- und Nachteile jeder Art zusammengetragen:

Art Vorteile Nachteile
Quadrocopter mit Kamera Gute Kameraqualität, längere Reichweite und Flugzeit Unhandlicher Transport, höherer Preis, nicht geeignet für Kinder
Mini-Quadrocopter mit Kamera Leicht und wendig, günstiger als große Modelle, gut geeignet für Kinder Abzüge bei der Kameraqualität, geringere Reichweite und Flugzeit
Faltbare Quadrocopter mit Kamera Platzsparende Verstauung, leistungsstarke Kamera, keine Abzüge bei Reichweite und Flugzeit Teurer als Mini-Modelle

Ein normaler Quadrocopter mit Kamera zeichnen sich vor allem durch seine technische Ausrüstung und gute Kameraleistung aus. Er legt die längsten Distanzen zurück und bietet eine Flugzeit von bis zu 30 Minuten. Das Gewicht und die Größe macht es jedoch umständlich, den Quadrocopter unterwegs dabei zu haben. Zudem eignen sich größere Modelle nicht für Kinder.

Ein Mini-Quadrocopter mit Kamera dagegen lässt sich leicht und wendig steuern. Darunter leidet jedoch die Kameraqualität und Flugzeit. Die meisten Modelle sind weniger kostenintensiv als die Standard-Ausführungen. Zudem kannst du ihn bei Bedarf einfach in der Tasche verstauen.

Ein faltbarer Quadrocopter verbindet die Vorteile der ersten beiden Arten. Wie die Mini-Ausführungen kannst du auch diese Art platzsparend verstauen. Ein faltbarer Quadrocopter bietet sich daher gerade für Reisen an. In Leistung und Kamera unterscheidet er sich kaum von den Standardquadrocoptern. Die faltbaren Modelle fallen jedoch in der Regel teurer aus als Mini-Quadrocopter.

Was kostet ein Quadrocopter mit Kamera?

Die Preisspanne bei Quadrocoptern mit Kameras geht weit auseinander. Eine besonders gute Kameraausstattung und Stabilisierungsfunktionen treiben den Preis in die Höhe. Für Anfänger sind viele dieser Funktionen jedoch sehr hilfreich. Wenn du mit deinem Quadrocopter also von vornherein gute Fotos machen möchtest, solltest du an der Ausstattung nicht sparen.

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Einen Quadrocopter mit Kamera findest du in jedem Preissegment. Während günstige Modelle sich besonders zum Ausprobieren eignen, solltest du bei höheren Ansprüchen an die Kamera und Drohne etwas mehr Geld in die Hand nehmen.
(Bildquellen: Unsplash / Christian Langenhan)

Die Preise unterscheiden sich zudem abhängig von der Art des Quadrocopters. Mini-Modelle fallen meist etwas günstiger aus. Für 50 Euro kannst du bereits einen Mini-Quadrocopter mit einigen sinnvollen Funktionen und FPV erwerben.
Die Vorreiter der Marke DJI liegen zwischen 90 und 390 Euro.

Typ Preisspanne
Quadrocopter mit Kamera Zwischen 100 und 2000 Euro
Mini-Quadrocopter mit Kamera Zwischen 50 und 400 Euro 
Faltbare Quadrocopter mit Kamera zwischen 50 und 1500 Euro

Im Profibereich gelten für den Preis kaum Grenzen. Modelle mit hervorragender Kamera, langer Laufzeit und wichtigen Funktionen starten bei den bekannteren Marken bei 400 Euro.

Wo kann ich einen Quadrocopter mit Kamera kaufen?

Du findest Quadrocopter mit Kameras sowohl in Elektro-Fachgeschäften und Kaufhäusern als auch in Online-Shops.

Einige der Kaufhäuser, in denen du Quadrocopter mit Kameras findest, sind:

  • Conrad
  • Saturn
  • Media Markt
  • Real
  • Lidl
  • Aldi

Die größten Tech-Shops und Versandhäuser führen Quadrocopter mit Kameras auch online:

  • amazon.de
  • conrad.de
  • mediamarkt.de
  • saturn.de
  • lidl.de
  • aldi.de
  • otto.de

Hast du den Quadrocopter deines Herzens bereits in unserer Vorstellung gefunden? Dann klicke einfach auf den Link und du wirst zum Shop weitergeleitet.

Welche Alternativen gibt es zu einem Quadrocopter mit Kamera?

Unter den Multicoptern bietet der Quadrocopter nur eine Variante. Andere Multicopter und Drohnen können dich bei bestimmten Vorhaben besser unterstützen als ein Quadrocopter.

Alternative Beschreibung
Tricopter mit Kamera Der Tricopter fliegt mithilfe von drei Propellern. Er ist meist günstiger in der Anschaffung, hat mit einer montierten Kamera jedoch eine niedrigere Antriebskraft. Zudem muss die Kamera sehr klein sein.
Hexacopter mit Kamera Der Hexacopter erlangt durch seine sechs Rotoren einen hohen Antrieb und bleibt beim Fliegen sehr stabil. Zudem kannst du mit ihn bessere Flugmanöver fliegen. Der extra Anschub macht sich jedoch in der geringen Akkuleistung schnell bemerkbar. Zudem ist der Hexacopter für Anfänger schwieriger zu fliegen.
Octocopter mit Kamera Wie bereits die Hexacopter verfügt auch der Octocopter über einen sehr starken Antrieb. Mit diesem Multicopter können auch sehr schwere Lasten wie professionelle Filmkameras transportiert werden.
Auch diese Variante verbraucht mehr Strom als ein Quadrocopter. Zudem ist die Größe beim Transport schnell hinderlich.
Modellflugzeug mit Kamera Neben Multicoptern gibt es auf dem Markt auch Modellflugzeuge mit Kameras. Ein Modellflugzeug unterscheidet sich vor allem durch die unterschiedliche Steuerung. In Bezug auf die Kameraleistung und Einstiegsmöglichkeit steht der Modellflugzeuge dem Quadrocopter in nichts nach.
Quadrocopter ohne Kamera Falls du deine ersten Flugerfahrungen erst mal ohne Kamera machen möchtest, findest du eine große Auswahl an Quadrocoptern ohne Kamera. Damit kannst du dich voll auf das Fliegen der Drohne konzentrieren

Jede Drohne hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Bei deiner Wahl solltest du dich am besten auf die vorgesehene Nutzung fokussieren. Quadrocopter bilden mit ihrer Ausrüstung unter den Multicoptern mit Kameras die beste Alternative für Anfänger und Profis gleichermaßen.

Welcher Quadrocopter mit Kamera eignet sich für Kinder?

Quadrocopter mit Kameras eignen sich auch für Kindern. Dabei musst du jedoch einige Dinge beachten.

An erster Stelle kommt die Sicherheit. Der Quadrocopter darf nicht zu groß und schwer sein, um Verletzungen zu vermeiden. Du solltest daher für Kinder auf Mini-Quadrocopter oder kleine faltbare Modelle setzen.

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Für Kinder eignen sich Mini-Quadrocopter am besten. Mit ihm können schwere Verletzungen vorgebeugt werden. Zudem sind Kinder in der Lage, die Mini-Variante allein in die Luft zu heben.
(Bildquellen: Unsplash / Dose Media)

Zudem solltest du die Propeller mit einer Abdeckung schützen. Mit sogenannten “Pop Guards” verhinderst du schmerzhafte Verletzungen an den Fingern. Gleichzeitig schützen sie die Propeller vor Kollisionen.

Kinder sollten zudem mit ihren Flugübungen im geschlossenen Raum anfangen. Zur Übung reicht daher auch Quadrocopter ohne GPS, um erste Anläufe im Haus zu starten.

Du findest einige Quadrocopter mit vernünftigen Kameras und ausreichenden Funktionen auf dem Markt. So kannst du Kinder zum Beispiel mit dem Ryze DJI Tello oder dem faltbare D18 von Potensic tolle Stunden bescheren.

Welche Vorschriften gibt es für die Nutzung eines Quadrocopters mit Kamera?

Wenn du mit deinem Quadrocopter in der Landschaft Aufnahmen machen möchtest, gibt es einiges zu beachten. Wir haben dir die wichtigsten Vorschriften zusammengefasst:

Bei dem Gewicht deines Quadrocopters gilt es einige Regeln zu beachten:

  • Unter 250 Gramm: Wenn dein Quadrocopter leichter als 250 Gramm ist, benötigst du bisher kein Kennzeichen.
  • Über 250 Gramm: Wiegt dein Quadrocopter über 250 Gramm, benötigst du eine Namensplakette an deinem Fluggerät.
  • Ab 2 Kilogramm: Ab 2 Kilogramm musst du neben einem Kennzeichen einen Nachweis besitzen, der auch als Drohnenführerschein bekannt ist.
  • Ab 5 Kilogramm: Quadrocopter ab 5 Kilogramm brauchen neben einem Kennzeichen und einem Drohnenführerschein zusätzlich eine Aufstiegserlaubnis von der Landesluftfahrtbehörde.

Doch Vorsicht: Die Gesetzeslage ändert sich in Deutschland aktuell. Daher sind voraussichtlich bald alle Drohnen kennzeichenpflichtig!

Weiterhin gibt es in Deutschland Regulierungen zu Höhe und Reichweite bei deinem Flug mit dem Quadrocopter:

  • Höhe: Du darfst deinen Quadrocopter nicht höher als 100 Meter fliegen lassen.
  • Reichweite: Zudem darf deine Drohne nicht aus deinem Sichtfeld fliegen. Ausnahmen gelten nur auf Modellflugplätzen.

Zusätzlich gilt es Flugverbot über sensiblen Einsatzorten von Rettungskräften, Menschenansammlungen oder Flughäfen. Fluggeräte über 250 Gramm dürfen außerdem nicht über Wohngrundstücken fliegen.

Für die meisten Drohnen benötigst du einen Drohnenführerschein und eine Haftpflichtversicherung.

Eine weitere Voraussetzung für das Fliegen von Quadrocoptern ist der Abschluss eine Haftpflichtversicherung. Einen Nachweis über deine Versicherung musst du beim Fliegen bei dir tragen. Für das Fliegen von Drohnen gibt es kein gesetzliches Mindestalter.

Um eine Versicherung abzuschließen, musst du allerdings mindestens 16 Jahre alt sein.

Bei der Aufnahme von Fotos oder Videos musst du dich außerdem an die Gesetze zum Persönlichkeitsrecht halten. Du darfst keine Aufnahmen von privaten Lebensbereich ohne Einwilligung machen. Und auch das Recht am eigenen Bild musst du bei der Verbreitung deiner Bilder beachten.

Wie können die Bilder der Kamera auf ein anderes Medium übertragen werden?

Die meisten Quadrocopter speichern deine Aufnahmen auf der eingelegten Speicherkarte.
Um deine geschossenen Aufnahmen auf dein Handy oder deinen PC zu übertragen, reicht in der Regel ein entsprechendes USB-Datenkabel.

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Bei der Übertragung auf dein Smartphone musst du jedoch damit rechnen, dass die Qualität abnimmt.

Die Bilder und Videos findest du in reduzierter Auflösung in deiner Mediathek.

Alternativ kannst du die Speicherkarte je nach Möglichkeit auch mit einem SD-Karten-Reader mit deinem PC verbinden. Bitte behandle die Speicherkarte dabei mit Vorsicht. Wenn du längere Zeit unterwegs bist, kannst du deine Aufnahmen auch auf einer externen Festplatte mit Speicherkarten-Slot sichern.

Speichere deine Aufnahmen als RAW-Dateien auf deinem PC, um das Potenzial deiner Kamera auszuschöpfen.

Wie kann ein Quadrocopter mit einer Kamera nachgerüstet werden?

Wenn du bereits einen Quadrocopter besitzt, kannst du diesen auch nachträglich mit einer Kamera ausrüsten. Dabei kommt es darauf an, ob du Aufnahmen machen willst oder deinen Quadrocopter nur mit einem FPV ausstattest.

Für das Schießen gelungener Fotos und Videos hast du bereits in diesem Artikel die verschiedenen Anforderungen an deine Kamera gelesen. Bei der Aufhängung der Kamera an deinem Quadrocopter solltest du zudem einen Gimbal nutzen.

Du kannst die Kamera an deinem Quadrocopter auch gegen ein leistungsstärkeres Exemplar austauschen. Dabei musst du allerdings die Tragkraft deines Quadrocopters beachten!

Vor dem Kauf solltest du dich also versichern, dass dein gewünschtes Modell einen späteren Austausch auch zulässt.

Wie kann ein Quadrocopter mit Kamera selbst gebaut werden?

Wenn du dich mit Technik gut auskennst und ein Bastler bist, kannst du dir deinen Quadrocopter mit Kamera auch mithilfe eines Bausatzes selber bauen.

Ein klarer Vorteil ist der geringere Preis im Vergleich zu den fertigen Modellen. Zudem bringt der Bau bereits eine Menge Spaß mit sich. Du kannst dir deinen Quadrocopter nach deinen eigenen Wünschen gestalten und nur die Extras einbauen, die du wirklich brauchst.

Nachteilig ist die Menge an Zeit, die du in den Bau stecken musst, bevor dein Quadrocopter am Himmel fliegt. Zudem solltest du die Finger von Bausätzen lassen, wenn du keine Grundkenntnisse in Technik besitzt.

Fazit

Mit einem Quadrocopter mit Kamera kannst du dir deinen Wunsch von tollen Aufnahmen aus der Luft endlich erfüllen. Quadrocopter lassen sich auch von Anfängern leicht steuern und ermöglichen bereits in der unteren Preisklasse saubere Bilder. Du kannst dich zwischen Quadrocoptern verschiedener Größen und Ausrüstungen entscheiden und die richtige Drohne für dich und deine Zwecke finden.

Neben dem Gewicht solltest du auf die Reichweite, Flugzeit und Akkukapazität des Quadrocopters achten. Für Kinder und auf Reisen lohnen sich kleine Quadrocopter. Für die beste Kamera musst du auf größere Geräte zurückgreifen. Wir haben dir die besten Modelle für jeden Gebrauch vorgestellt.

Bild: 123rf.com/ 121261053

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