Willkommen bei unserem großen Polfilter Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Polfilter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Polfilter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Polfilter kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Man unterscheidet prinzipiell zwischen zirkularen und linearen Polfiltern. Je nach Verwendungszweck und Kameratyp eignet sich ein Polfilter am besten für dich.
  • Bevor du dich für einen Filter entscheidest, solltest du zentrale Kaufkriterien, wie Durchmesser, Kratzfestigkeit, Wasserabweisung, Weitwinkeltauglichkeit und Blendendstufen berücksichtigen.
  • Polfilter werden vor allem bei Spiegelungen eingesetzt. Wasseroberflächen und spiegelnde Glasscheiben können somit einfach gefiltert werden, um bestimmte Effekte zu erzielen, die mithilfe einer digitalen Bildbearbeitung nur schwer möglich sind.

Polfilter Test: Das Ranking

Platz 1: Hoya YHDPOLC077 Polarisationsfilter zirkular 77mm

Redaktionelle Einschätzung
Die meisten Polfilter besitzen ein zweites Filtergewinde. Auf diesem Filtergewinde lassen sich Komponenten wie Sonnenblende oder weitere Filter anbringen. Beim K&F Concept® Polarisatonsfilter wird dies durch das Fehlen eines zusätzlichen Gewindes nicht ermöglicht. Diese Funktion wird meistens jedoch nur in bestimmten Situationen genutzt, die du womöglich ohnehin umgehst.

Anders als bei den vielen anderen Filtern suchst du bei diesem Polfilter vergeblich nach einem zweiten Filter. Dieser besitzt nämlich nur das eine, durch das er sich an das Objektiv montieren lässt. Ob das unbedingt ein Negativpunkt für dich darstellt, kannst du der folgenden Schilderung entnehmen, bei der hervorgehen soll, in welchen Situationen eine Sonnenblende oder ein weiterer Filter zum Tragen kommen könnte.

Dafür stellt sich zunächst die Frage, was genau eine Sonnenblende bewirkt und wofür sie genutzt wird. Du kennst es wahrscheinlich, wenn im Sommer die Sonne ganz weit oben steht und du deine Augen zukneifen musst, um aufgrund der starken Helligkeit etwas zu erkennen. Du verringerst also den Lichteinfall. Wenn das sogar nicht ausreicht, hältst du deine Hand flach über deine Augen und schirmst quasi konkret das Licht, das von oben kommt, ab. Auf diese Weise kannst du Konturen viel definierter und kontrastreicher sehen.

Wenn beim Fotografieren die Sonne zu weit oben steht, kann das Bild schnell flau und sehr kontrastlos werden. Das liegt daran, dass die entsprechenden Lichtstrahlen durch die vielen Linsen im Objektiv ungünstig reflektiert werden. Die Sonnenblende blendet also die Sonne ab und bewirkt folglich ein kontrastreiches Ergebnis. Möchte man also zu Mittagszeiten dynamische Landschaften fotografieren, könnte eine solche Gegenlichtblende auf dem Polfilter von Vorteil sein. Alternativ dazu könntest du auch über das Objektiv kurz deine Hand halten, wie du es bei dir selbst auch für gewöhnlich machen würdest.

Es gibt viele Filterarten, dessen Zusammenarbeit mit einem Polfilter Sinn machen würde. Beispielsweise könnte man mithilfe eines ND-Filters Langzeitaufnahmen tätigen. Durch eine zusätzliche Tönung des Filters, kann man längere Verschlusszeiten einstellen. So hätte man beispielsweise neben einem lebendigen Wolkenbild auch noch eine glattgezogene Wasseroberfläche. Um das Gesamtbild noch dynamischer zu gestalten, würde man einen zusätzlichen Polfilter benutzen.

Da der Polfilter selbst bereits eine zweistufige Tönung besitzt, könnte man bereits mit dem Polfilter allein Langzeitaufnahmen durchführen. Diese könnten dann zwar keine Minuten andauern, sondern nur einige Sekunden, aber man hätte zumindest eine glatte Wasseroberfläche erzielt.

Platz 2: B+W Käsemann 66-1081478 Polarisationsfilter zirkular 77mm

Platz 3: B+W Käsemann 66-1081900 F-Pro Polarisationsfilter zirkular 67mm

Der B+W Käsemann 66-1081900 F-Pro Polarisationsfilter gehört zu den zirkularen Polfiltern und wird daher auch CPL-Filter genannt.

Da dieser Filter nicht alle Kriterien erfüllt, die von unserer Redaktion gestellt wurden, richtet er sich an die (werdenden) Profifotografen, die genau wissen, wie und wo sie diesen benutzen werden.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

Bias auf eine Kratzfestigkeit ist der Polfilter sehr robust und beständig. Neben der speziellen Vergütung, die es erlaubt, damit outdoor zu arbeiten, lässt sie sich aufgrund ihrer wasserabweisenden Eigenschaft sogar besser reinigen.

Der Polfilter kommt leider nicht mit einer Kratzfestigkeit daher. Das ist möglicherweise der besonderen Vergütung zuzuschreiben. Dadurch, dass man Polfilter für gewöhnlich nur gezielt einsetzt, ist die Gefahr von Kratzern relativ gering. Zusätzlich kann der Polfilter jedoch mit einem UV-Filter geschützt werden.

Im Gegenzug gibt der Hersteller dem Polfilter eine wasserabweisende Schicht. Das ist der Käsemann Vergütung zuzuschreiben. Dadurch perlen Wassertropfen von der Linse ab und verursachen bei der Reinigung keine Schlieren.

Nutzung mit anderem Zubehör

Dieser Polfilter ist beispielsweise mit einer Gegenlichtblende oder einem weiteren Filter gut kombinierbar.

Wie die meisten Polarisationsfilter auf dem Markt besitzt auch dieser zwei Filtergewinde. Über die eine Seite wird er auf das Objektivgewinde geschraubt und über die andere Seite können weitere Filter wie ND- oder UV-Filter installiert werden. Diese müssen selbstverständlich genauso groß sein wie dein Polarisationsfilter.

Es gibt zwei Arten von Gegenlichtblenden. Die eine lässt sich vorne an das Objektiv dranklippen, sodass sie den Filter umschließt und den freien Zugang zum Filter verhindert. Die andere Sorte von Sonnenblenden besitzen ein Filtergewinde. Diese lassen sich vorne nicht am Objektiv, sondern am Filter befestigen. Der Filter selbst bleibt damit frei bedienbar.

Weitwinkeltauglichkeit

Beim ersten Hinblick wird klar, dass der Rahmen des Polfilters zu hoch ist und daher weniger für Weitwinkelaufnahmen gedacht ist. Das muss jedoch zwangsweise kein Grund sein, auf den Polfilter zu verzichten.

Der breite Rahmen ist ein Indiz dafür, dass der Polfilter hauptsächlich für größere Brennweitenbereiche geeignet ist. Dieser ist im Weitwinkel- und Ultraweitwinkelbereich durch starke Vignettierungen im Bild zu sehen.

Wenn du jedoch von der Qualität des Polfilters überzeugt bist und den Punkt mit der Vignettierung bedauerst, so hättest du die Möglichkeit den Polfilter eine Nummer Größer zu kaufen und diesen mit Step-Up-Adaptern zu nutzen.

Wenn du gedanklich bereits die Entscheidung getroffen hast, gezielt nur Landschaften aufzunehmen, so sollte dir das XS-Pro Modell eine gute Alternative sein. Diese besitzt von der Abbildungsqualität her gleichen Werte wie das F-Pro Modell.

Besonderheiten

Der Namenzusatz „Käsemann“ hat eine sehr relevante Bedeutung. Besonders sollte das die Travelfotografen interessieren, denen mit ihren Reisezielen keine Grenzen gesetzt sind.

Der Hersteller B&W ist vor allem für seine erstklassigen Vergütungen berühmt. Er setzt auf eine Verarbeitungstechnik nach Käsemann. Das hat den Vorteil, dass die Polarisationsfolie, die auf das Glas angebracht wird, besonders langlebig und damit sehr hochwertig ist. Auch in Extremsituationen wie z.B. bei hoher Luftfeuchtigkeit kann der Polfilter bedenkenlos verwendet werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerteten alle Rezensenten den B+W Käsemann 66-1081900 F-Pro Polarisationsfilter im Internet mit der besten Benotung, also mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben wurden Punkte wie:

  • der geringe Lichtverlust
  • der breite Einstellring
  • die gute Bildqualität
  • die gute Verarbeitung der Polarisationsfolie

Die Tatsache, dass trotz einiger negativer Punkte, die in den Rezensionen genannt wurden, dennoch jeder Käufer fünf Sterne verteilt hat, zeugt von großer Überzeugung und Begeisterung.

Das Produkt hat von keinem Rezensenten eine negative Bewertung erhalten. Es wurden lediglich einige Kritikpunkte genannt, die in ihren Argumentationen jedoch nicht viel an Relevanz verdienten.

Folgende Aspekte wurden angesprochen:

  • der hohe Preis
  • der hohe Filterrahmen

Für den hohen Preis wurde unteranderem mit dem Spruch „Wer billig kauft, kauft zweimal“ argumentiert und damit auf die gute Verarbeitungs- und die Abbildungsqualität hingewiesen. Mit Hinblick darauf wären die hohen Kosten gerechtfertigt.

Sollten dir der hohe Filterrahmen nicht zusagen, so kannst du laut Rezension auf das XS-Pro Modell ausweichen. Dieses sei das pendant zum B+W Käsemann 66-1081900 F-Pro Polarisationsfilter und besitzt einen schmalen Rahmen.

“FAQ”
Wie stark ist die Abdunkelung?

Die Tönung ist 1 – 1,5 Blendenstufen stark. Das ist ein sehr geringer Wert, der vorteilhaft bei der Nutzung von nicht offenblendigen Objektiven ist.

Passt der Polfilter auch auf die D7100?

Der Durchmesser des Polfilters hängt von dem Objektiv ab, das du nutzen möchtest. Die Kameramarke oder das -modell ist dafür irrelevant. In dem Fall muss der Durchmesser deines Objektivs 67mm betragen.

Platz 4: Hoya Y1POL058 Polarisationsfilter linear 58mm

Platz 5: AmazonBasics CF02-NMC16-67 Polarisationsfilter zirkular

Der AmazonBasics CF02-NMC16-67 Polarisationsfilter ist den zirkularen Polfiltern zuzuordnen und bringt für kleines Geld ein gutes Gesamtpaket mit sich.

Bis auf einige Abstriche lässt der Filter für den ambitionierten Fotografen keine Wünsche offen.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

Das, womit der Hersteller am meisten wirbt, ist die wasserabweisende Schicht auf dem Glas. Kratzfest ist der AmazonBasics CF02-NMC16-67 Polarisationsfilter leider nicht.

Der Polfilter gehört nicht zu den kratzfesten Polfiltern. Er erfordert bei der Bedienung also besondere Vorsicht. Bereits kleine Staubkörner könnten feine Kratzer verursachen, was zur Verschlechterung der Bildqualität führen kann. Besonders wenn diese an sehr ungünstigen Stellen auftauchen. Wenn man jedoch besonders wenig riskieren möchte, so kann man den Polfilter mit einem zusätzlichen UV-Filter kombinieren. Dieser hat keine Auswirkung auf das Bild, sondern bietet nur einen Schutz für den Polfilter an.

Da sich dieser Polfilter an Fotografen richtet, die zuvor noch nie mit einem Polarisationsfilter gearbeitet haben, wirst du im Laufe der Zeit updaten wollen. Daher ist es womöglich nicht allzu tragisch, wenn im Laufe der Zeit einige Kratzer entstehen. Laut Rezensionen, konnten bisher auch nach längerer Nutzung nahezu keine Kratzer gefunden werden.

Die wasserabweisende Schicht auf dem Polarisationsglas macht den Polfilter outdoortauglich. Auf diese Weise ist er nämlich geschützt gegen jegliche Wassertropfen. Schmutz lässt sich dadurch auch mit reichlich Wasser entfernen. Beim Trockenwischen entstehen außerdem keine Schlieren. So hat man nach der Reinigung ein klares Bild ohne ungewollte „Flairs“.

Nutzung mit anderem Zubehör

Der AmazonBasics CF02-NMC16-67 Polarisationsfilter lässt sich außerdem noch mit einer Sonnenblende oder einem zusätzlichen Filter benutzen. Bei der Kombination mit der Sonnenblende gibt es einige Punkte, de zu beachten sind.

Der Filter wird an der einen Seite über ein Filtergewinde an das Objektiv befestigt. Wie bei einem Schraubverschluss wird dieser an der vorderen Kante des Objektivs fixiert. Beim genauen Hinsehen wirst du auf der anderen Seite ebenfalls ein Gewinde entdecken. Dieses ist dazu da um zusätzliches Zubehör zu befestigen. Dafür hast du unteranderem die Wahl zwischen einer Gegenlichtblende oder einem weiteren Filter, wie ein ND- bzw. UV-Filter.

Die Kombination von den verschiedensten Filtern mit einem Polfilter kann auf zwei Wegen erfolgen. Zum einen hast du die Wahl, alle Filter in der ein und der selben Größe zu besorgen. So müssten die auf einfachste Weise einfach aufeinandergeschraubt werden.

Falls deine Filter unterschiedlicher Größe sein sollten, so könntest du zum anderen Adapterringe kaufen, die die Verbindung zwischen zwei Filtern herstellen. Unter Adapterringen werden Filter verstanden, die kein Glas besitzen und nur aus dem Filterrahmen bestehen. Es wird zunächst der kleinere Filter an das Objektiv geschraubt, sofern dieser denn passend dafür ist. Der Größe nach werden dann die Step-Up-Adapter bis zur Größe des zweiten Polfilters befestigt. Am Ende lässt sich der gewünschte Filter anbringen.

Weitwinkeltauglichkeit

Wenn du im starken Weitwinkelbereich fotografieren möchtest, solltest du dir lieber einen anderen Polfilter in Betracht ziehen. Das Gehäuse eignet sich nämlich eher für beispielsweise Street- bzw. Produktfotografie.

Das Gehäuse des Filters ist 7mm dick und verursacht damit auf dem finalen Bild starke Vignettierungen. Bereits bei Standardbrennweiten wie 24mm auf Vollformat oder 18mm auf APS-C ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dunkle Ränder zum Vorschein kommen. Diese Ränder lassen sich auch in der Postproduktion sehr schlecht entfernen, da sie sehr prägnant sind.

Laut einem Rezensenten gibt es bereits auf 28mm auf Vollformatsensor keine Vignettierungen mehr. Auf dem kleineren APS-C-Sensor wären das ca. 21mm.

Wenn du das Risiko mit Vignettierungen gar nicht eingehen möchtest, solltest du auf Slim-Modelle zugreifen. Sie verfügen über einen viel schmaleren Rand, der ca. 3,5mm abmisst. Mit diesen Polfiltern sollte es dir möglich sein weitwinklig zu fotografieren. Dennoch solltest du vor dem Kauf den Polfilter in einem Fachgeschäft auf deinem gewünschten Objektiv ausprobieren. Selbstverständlich stehen dir auch jegliche Bewertungen oder Rezensionen im Internet zur Verfügung. Auf diese Weise bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Optimal ist dieser Polfilter für z.B. Streetfotografie. Dafür wählt man oftmals Festbrennweiten wie 35mm oder 50mm aus. Diese liegen weitaus über dem Minimum, das gewählt werden sollte. Auch die Produktfotografie kann von diesem Polfilter profitieren. Für die richtige Darstellung der Proportionen wird die Brennweite höher als 80mm gewählt. Daher ist auch hier die Breite des Polfiltergehäuses irrelevant.

Besonderheiten

Mittlerweile ist eine Filterbox bei jedem Hersteller zu einer Selbstverständlichkeit herangewachsen. Diese Filterbox besitzt jedoch eine kleine Besonderheit.

Dass die Filterbox aus bloßem Plastik gefertigt ist, stellt zwar keine Innovation dar, doch verfügt die Box über unterschiedlich breite Einkerbungen, was die Box besonders macht. Dadurch können verschieden breite Filter in diesem Behälter aufbewahrt werden, ohne dass sie „herumfliegen“. So können sie viel sicherer aufbewahrt und transportiert werden.

Kundenbewertungen
Der AmazonBasics Polfilter wurde von den Käufern durchaus positiv bewertet. Über 75% der Rezensenten vergaben für ihr gekauftes Produkt vier oder fünf Sterne.

Den ausführlichen Rezensionen sind folgende Punkte zu entnehmen:

  • das Preis- / Leistungsverhältnis
  • die leichte und reibungslose Bedienbarkeit
  • die schlierenfreie Reinigung

Vor allem die Rezensenten, die das Produkt mit allen Sternen bewertet haben, ließen ihre große Begeisterung erkennen. Die Faszination lag besonders in der Bildqualität, die man für diesen Preis erhielt. Dieser wäre selbstverständlich nicht mit der Abbildungsqualität der High-End Polfilter vergleichbar.

Rund 12% der Rezensenten bewerteten das Produkt bisher negativ, also mit ein oder zwei Sternen.

Folgende Aspekte wurden angesprochen:

  • das zu starke Festsitzen des Polfilters
  • der geringe Verlust der Bildschärfe

Die Tatsache, dass Dinge schwer zu lösen sind, wenn sie zu sehr in das Gewinde eingedreht worden sind, kennt bereits jeder. Aus dem Grund haben wir uns beispielsweise bereits angewöhnt, den Flaschendeckel, nicht bis zum letzten Anschlag einzudrehen. Da das Gewinde bei einem Polfilter noch dünner und feiner ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man mal zu fest zudreht. Daher empfiehlt es sich, den Filter etwas lockerer zu lassen.

Zum Einstellen des Filters sollte man den Rahmen in die entgegengesetzte Richtung drehen. Zum Einschrauben in eine Richtung, zum Einstellen in die andere Richtung.

Da das Glas zu den günstigeren Polfiltern gehört, sind einige Abstriche bzgl. der Bildqualität vorhanden. Da sich dieser Polfilter besonders an die Fotografen richtet, die zum ersten Mal mit einem Polfilter arbeiten möchten, wirkt es womöglich weniger störend. Primär zählt nämlich die Wirkung des Filters auf das finale Bild.

“FAQ”
Passt der Polfilter auch auf die D7100?

Hier zählt der Durchmesser deines Objektivs. Dieser muss nämlich 67mm betragen. Welche Kamera du benutzt ist in dem Fall bedeutungslos.

Platz 6: Hoya YDPOLCP058 Polarisationsfilter zirkular 58mm

Der Hoya YDPOLCP058 Polarisationsfilter ist der mittleren Preisklasse anzusiedeln und bietet eine entsprechend gute Abbildungsqualität.

Durch ihr schlanke Bauform bietet sie keine Einschränkungen in jeglichen Einsatzgebieten.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

In Sachen wie Transport oder Outdoorshootings sollte man besonders sorgfältig sein. Der Hoya YDPOLCP058 Polarisationsfilter bietet nämlich dafür keinen Schutz.

Leider besitzt der Polfilter keine Vergütungen gegen Kratzer, die von scharfen Gegenständen, wie auch von kleinen Staubkörnern verursacht werden können. Daher muss man besonders vorsichtig bei der Benutzung sein.

Da eine Filterbox im Lieferumfang enthalten ist, sollte es keine Probleme bzgl. des Transports geben. Diese ist nämlich genau auf den Filter zugeschnitten, sodass der Filter fest in der Box sitzt. Für die grobe Säuberung des Glases sollte ein Blasebalg verwendet werden. Mithilfe eines Blasebalgs kann man die Staubkörner einfach entfernen, ohne das Glas berührt zu haben. Bei hartnäckigen Staubkörnern kann die Pinselseite eines Lenspen benutzt werden.

Nutzung mit anderem Zubehör

Dir wird möglich sein, zu diesem Polfilter auch einen weiteren Filter oder eine Gegenlichtblende zu benutzen. Bei starker Sonne könnten diese Dinge deine Rettung sein.

Die Sonne scheint zu stark. Du hast bereits die Verschlusszeit und die ISO auf das geringste gestellt, aber das Bild ist immernoch zu hell. Du möchtest offenblendig fotografieren oder filmen und kannst daher die Blende nicht schließen.

Was dir in solchen Situationen helfen kann, ist ein ND-Filter. Dieser hat eine beabsichtigte Tönung und bewirkt, dass das Bild insgesamt um einige Blendenstufen abgedunkelt wird. Man dreht quasi die Blende zu, ohne die Tiefenunschärfe, die bei Offenblende erzielt wird, zu verlieren. In einer solchen Situation kann ein ND-Filter problemlos an den hier aufgeführten Polfilter angebracht werden.

Nehmen wir an, du stehst dieses Mal an einem Mittag in der grellen Sonne, die von oben auf dich herabscheint. Die Sonne steht etwas hinter dem Rücken der Person, die du fotografieren möchtest. Das Licht fällt unteranderem also direkt in dein Objektiv und verursacht ein sehr flaues Bild. Das gefällt dir überhaupt nicht, da es sehr kontrastlos erscheint.

Hier würde dir eine Sonnenblende helfen. Dieser schirmt nämlich das Licht, was direkt von oben kommt ab und verhindert den direkten Lichteinfall in die Linse. Auf diese Weise erhält du ein kontrastreicheres Endergebnis. Natürlich sind Sonnenblenden auch als normaler Schutz für die Obektivlinse beliebt.

Zu beachten ist, dass nur bei einer Art von Sonnenblenden die einwandfreie Nutzung des Polfilters gewährleistet wird. Nur bei Gegenlichtblenden, die mit einem Filtergewinde an das Objektiv befestigt werden, kannst du den Polfilter uneingeschränkt aufschrauben und zum Einstellen drehen.

Bei der anderen Art von Sonnenblenden, die sich durch eine Vierteldrehung über dem Objektivrand festmachen lassen, ist die Bedienung eingeschränkt, da das Konstrukt den Polfilter verdeckt. Daher ist das Einstellen des Polfilters sehr schwergängig.

Weitwinkeltauglichkeit

Wenn du dich vor allem für Landscapephotography interessieren solltest, so ist dieser Polfilter richtig für dich. Er wird sicherlich deine Landschaftsbilder auf ein nächstes Level bringen.

Der erste Eindruck verrät, dass der Polfilter zu der schmaleren Sorte gehört. Er verfügt über eine Breite von ca. 3mm und ist damit für Weitwinkelaufnahmen verfügbar. Hier tauchen keinesfalls Vignettierungen bzw. dunkle Flecken oder Ränder auf. Der Rand ist quasi für den Sensor nicht sichtbar.

Durch einen Polfilter mit dünnem Rand erhältst du bereits Out of Cam Bilder, die theoretisch keiner Nachbearbeitung bedarf. Natürlich nur dann, wenn man seinen eigenen Bildstil in seinem Bild verewigen möchte.

Kundenbewertungen
Rund 83% aller Rezensenten hatten von dem Hoya YDPOLCP058 Polarisationsfilter einen positiven Eindruck und vergaben daher vier oder fünf Sterne.

Betont wurden dabei Punkte wie:

  • das schlanke Gehäuse
  • die Möglichkeit den Objektivdeckel zu nutzen
  • der leichtgängige Drehring

Selbstverständlich waren auch alle Rezensenten, die das Produkt positiv bewertet haben, von der Bildwirkung überzeugt und würden daher den Polfilter aus der Hinsicht weiterempfehlen.

Vor allem Rezensenten, die das Produkt nicht direkt nach dem Kauf, sondern nach längerer Benutzung bewertet haben, bemerkten folgende Dinge:

  • die Schlieren bei der Reinigung
  • die mangelnde Qualität nach längerer Benutzung

Wenn man den Polfilter mit einfachem Wasser oder speziellen Flüssigkeiten reinigen möchte, so entstehen oft Schlieren. Das ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass der Filter nicht wasserabweisend ist. Die einzelnen feinen Wassertropfen werden also von der Wasseroberfläche nicht abgestoßen. Daher sollte man eher mit einem Blasebalg oder einem Lenspen arbeiten.

Leider ist der Filter laut der vielen Rezensionen sehr anfällig für Abnutzungsspuren, die größtenteils die Polarisationsfolie betreffen. Diese treten jedoch Erfahrungen zu Folge erst nach ca. zwei Jahren auf.

“FAQ”

Wie stark ist die Abdunkelung?

Dazu stellt der Hersteller keine Informationen zur Verfügung.

Passt der Polfilter auch auf die D7100?

Den passgenauen Polfilter findest du, wenn du den in der Größe deines Objektivs kaufst. In dem Fall müsste dein Objektiv an der vorderen Kante 58mm breit sein.

Platz 7: Hama 00072558 Polarisationsfilter zirkular 58mm

Der Hama 00072558 Polarisationsfilter kann aufgrund seiner zirkularen Eigenschaft für alle Kamerasysteme verwendet werden.

Er ist für ambitionierte Fotografen gedacht, die für kleines Budget gute Abbildungsleistung erwarten.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

Ein großer Pluspunkt dieses Polfilters ist seine Kratzfestigkeit. Somit macht er sich besonders langlebig und für viele Situationen einsetzbar.

Wenn du gerne outdoor fotografierst, sind dreckige Hände sicherlich keine Seltenheit. Daher solltest du unbedingt nach Polfiltern Ausschau halten, die eine besondere kratzfeste Vergütung besitzen. So macht es dem Glas nichts aus, wenn es mit Staub- oder Sandkörnern in Berührung kommt. Auch in besonderen Extremsituationen wie in einer windigen Wüste, würde der Filter keine Nutzungsspuren aufweisen, wenn die Sandkörner gegen die Linse fliegen. Aus der Hinsicht ist dir dieser Filter sehr zu empfehlen.

Wenn du dein Fototalent jedoch an regnerischen Tagen einsetzen möchtest, so ist dir von diesem Filter abzuraten. Der Filter gehört nämlich nicht zu den wasserabweisenden Pofiltern. Das bedeutet für dich: Wenn es regnet und die Wassertropfen auf die Linse prallen, bekommst du das Glas so schnell nicht mehr sauber. Es können dann sehr schnell Schlieren entstehen, was natürlich auf dem Bild sichtbar wird. Anschließend lassen sich die Schlieren zwar in einem trockenen Umfeld gut reinigen, doch ist der Filter dann für den Moment nicht zu gebrauchen.

Wäre der Filter wasserabweisend, so würde das Wasser von der Linse abperlen und runterfließen, ohne Spuren zu hinterlassen.

Nutzung mit anderem Zubehör

Wie viele Polfilter besitzt auch dieser ein zweites Filtergewinde. An diesem lassen sich beispielsweise weitere Filter und Sonnenblenden befestigen. Inwiefern das für dich ein Pluspunkt ist, wird dir im Folgenden ersichtlich.

Du hast bereits erfahren, dass der Filter nicht wasserabweisend ist. Wenn du dennoch outdoor im Regen fotografieren möchtest oder deinen Polfilter schlichtweg vor Wasser schützen möchtest, so ist dir ein zusätzlicher wasserabweisender UV-Filter zu empfehlen.

UV-Filter haben generell keine sonderliche Funktion. Sie fungieren lediglich als Schutz für die Frontlinse von Objektiven oder in diesem Fall von weiteren Filtern. Zur Befestigung von UV-Filtern wird wie bei Polarisationsfiltern auch ein Filtergewinde benötigt. Da auf der Vorderseite des Polfilters ein zusätzliches Gewinde vorhanden ist, kann der UV-Filter den Polarisationsfilter mit seiner Schutzeigenschaft gut ergänzen.

Wenn beim Fotografieren die Sonne genau über dir oder genau seitlich zu dir steht, wird dein Bild zwangsweise flau. Durch den besonderen Lichteinfall werden die Tiefen automatisch aufgehellt, dass der Kontrast wie die Konturen verringert werden. Ein solches Bildergebnis ist meist nicht gewollt. Durch Abschirmung von direkten Sonnenstrahlen wird dieser ungewollter Effekt verhindert.

Zum einen kann man das ganz einfach mit der Handfläche machen, die man über oder neben das Objektiv hält oder aber auch mit einer Sonnenblende. Zur Befestigung der Sonnenblende muss sie ein Filtergewinde besitzen, wodurch sie sich wie ein herkömmlicher Filter einschrauben lässt. Der Filterrahmen ist bei dieser Vraiante frei bedienbar und kann beliebig gedreht werden.

Es gibt jedoch auch Sonnenblenden, die sich nicht an Filtern montieren lassen, sondern an dem Objektivgehäuse eingeklippt werden, dass der Filter umschlossen wird. Dafür muss der Pin, der aus dem Polfilterrahmen herausragt, entfernt werden. Der Polfilterrahmen liegt also nicht mehr frei und müsste von vorne gedreht werden, was sehr unhandlich sein kann. Außerdem läuft man Gefahr, dass man versehentlich mit den Fingern das Glas berührt und somit Fettflecken hinterlässt. Aus dem Grund ist eine Sonnenblende der ersten Variante eher zu empfehlen.

Weitwinkeltauglichkeit

Bei Brennweiten, die vor allem unter dem normalen Kit-Bereich liegen, besteht die Möglichkeit, dass ein Polarisationsfilter an den BIldrändern dunkle Schatten wirft.

Wenn der Rahmen eines Polarisationsfilters zu breit ist, kann dieser starke Vignettierungen im Bild verursachen. Mit seiner Breite von 6mm gilt der Hama 00072558 Polarisationsfilter bereits als für Weitwinkel ungeeignet, d.h. für den Bereich, der unter 24mm (Vollformat), 18mm (APS-C) und 12mm (MFT) liegt.

In dem Fall sollte man auf Modelle zugreifen, die den Namen „Slim“ tragen und damit zum Ausdruck bringen, dass sie im Weitwinkelbereich zu benutzen sind.

Der Grund für die enorme Breite des Filters ist womöglich das besondere Drehsystem durch den Pin.

Besonderheiten

Bereits auf dem ersten Blick fällt die Besonderheit sofort ins Auge: der Pin. Dieser lässt sich um den Filterrahmen drehen.

Durch diesen Pin wird der Filter eingestellt. Wie stark die Polarisierung sein soll, ist damit zu variieren. Der Vorteil dabei liegt darin, dass dieser auch bedint werden kann, ohne direkt draufschauen zu müssen. Wenn man mal also durch den Sucher schaut und ohne seinen Kopf zu heben, den Filter einstellen will, rennt man nicht Gefahr, ungewollt die Glasfläche zu berühren.

Wer eine Sonnenblende benutzen möchte oder ihm das System einfach nicht zusagt, der hat die Option, den Pin durch Rausschrauben zu entfernen.

Kundenbewertungen
Rund 3/4 der Rezensenten vergaben dem Produkt vier bis fünf Sterne.

Die Vorteile, die sie nannten, waren folgende:

  • die Verarbeitungsqualität
  • die Abbildungsqualität
  • die Kratzfestigkeit

Ca. 15% der Rezensionen waren negativ. Diese besaßen nur ein oder zwei Sterne.

Besonders nennenswert war, dass

  • der Objektivdeckel nicht mehr zu benutzen war
  • der Pin abgebrochen ist
  • der Filter sich schwer drehen lässt

Objektivdeckel sind immer ein großes Thema bei Polarisationsfiltern. Sie sind oftmals nicht mit allen Objektivdeckeln kompatibel, da sie die Einkerbungen nicht besitzen, die ein normales Objektiv eigentlich hat. Welche Art von Objektivdeckeln passt und welche nicht, lässt sich leider nicht differenzieren.

“FAQ”
Passt der Polfilter auch auf die D7100?

Der Polfilter ist durchaus für Spiegelreflexkameras zu benutzen. Welche Größe du brauchst, hängt jedoch von dem Durchmesser deines Objektivs ab, das du benutzen möchtest. Die Angabe erhälst du vorne neben der Ojektivlinse. In diesem Fall muss der Durchmesser 58mm betragen.

Platz 8: Walimex Pro Polfilter 17837 Polarisationsfilter zirkular 62mm

Der Walimex Pro Polfilter 17837 Polarisationsfilter kann aufgrund seiner zirkularen Polarisierung auf allen Kamerasystemen verwendet werden.

Er bietet für Fotoanfänger wie auch für ambitionierte Fotografen eine gute Möglichkeit, sich auf nahezu professionelle Art und Weise mit einem Polfilter auseinanderzusetzen.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

Der Polfilter ist weder kratzfest noch wasserabweisend. Daher ist eine besondere Sorgfalt bei der Nutzung nötig.

Bereits kleine Staub- oder Sandkörner können den Polfilter beschädigen. Sie verursachen ganz leicht Kratzer, die die Bildqualität des anschließenden Fotos beeinträchtigen können. Tragischerweise kann man das gar nicht kontrollieren. Wenn man den Polarisationsfilter bereits mit etwas schmutzigen Händen bedient oder ihn in die Filterbox legt, die man zuvor vergessen hatte zu verschließen, kann man bereits mit kleinen Kratzern rechnen.

„Wie wär’s mit einer Art Panzerfolie, die ich auch für das Handy benutze?“, könnte man denken. Es gibt zwar keine Folien auf dem Markt, aber die sogenannten UV-Filter. Wenn man sich welche besorgt, die kratzsicher sind, so kann man diese ganz einfach mit dem zusätzlichen Filtergewinde miteinander verbinden, dass insgesamt das Licht polarisiert und den Filter schützt.

Das selbe gilt auch für das Problem, dass der Filter nicht wasserabweisend ist. Auch hier kann man alternativ zu einem schützenden Polfilter zugreifen. So perlen die Wassertropfen einfach ab, sodass der Filter auch bei Regen stets trocken bleibt.

Da jedoch dadurch die Rahmenbreite erhöht wird, können bei Weitwinkelaufnahmen starke Vignettierungen auftreten. Näheres dazu im Abschnitt „Weitwinkeltauglichkeit“.

Nutzung mit anderem Zubehör

Ein zweites Gewinde am Polfilter ermöglicht dir einen weiteren Filter draufzuschrauben. Auf diese Weise kannst du deinen Polfilter entweder ergänzen oder erweitern.

Wie zuvor erwähnt, kannst du zusätzliche Filter zu Ergänzung der Funktionalitäten eines Polarisationsfilters benutzen. Dafür schraubst du deinen ergänzenden Filter – indem Fall den UV-Filter – einfach auf das vordere Gewinde deines CPL-Filters auf. Danach kannst du den einwandfrei weiterbenutzen.

Du hast aber auch die Option, deinen Polfilter beispielweise durch einen ND-Filter zu erweitern. Ein ND-Filter ist ein stark getönter Filter, der das Bild bei Langzeitbelichtungen oder Videoaufnahmen dunkler macht, wenn es dir nicht möglich ist, das Gesamtbild über die Kameraeinstellungen dunkler zu gestalten. Wenn dir also die Tönung des Walimex Pro Polfilter 17837 Polarisationsfilter nicht ausreicht, so kannst du auf einen zusätzlichen ND-Filter zugreifen. Auch danach lässt sich der Filter weiterhin einwandfrei bedienen.

Auch eine Sonnenblende kannst du weiterhin verwenden. Wenn dieser ein Filtergewinde besitzt, kannst du ihn problemlos draufschrauben. Dabei bleibt auch der Rahmen des FIlters frei, sodass dieser weiterhin gedreht und dmait eingestellt werden kann. Wenn zu deinem Objektiv jedoch eine Sonnenblende gehört, die ohne Schraubgewinde funktioniert, so kannst du ihn zwar dank des dünnen Filterrahmens benutzen, doch ist die Benutzung vor allem bei großen Händen etwas unpraktisch. Du müsstest dann von vorne versuchen den Filter zu drehen.

Weitwinkeltauglichkeit

Die weitwinkeltauglichkeit verfliegt, wenn ein zweiter Filter benutzt wird.

Kundenbewertungen
Rund 75% der gesamten Rezensenten verfassten eine Bewertung mit vier oder fünf Sternen. Insgesamt hinterlässt der Polfilter also einen sehr positiven Eindruck

Die Gründe dafür waren vor allem:

  • die Bedienerfreundlichkeit
  • das Preisleistungsverhältnis
  • die Weitwinkeltauglichkeit

Jeder fünfte hat seine negative Meinung mit ein oder zwei Sternen zum Ausdruck gebracht.

Die Gründe dafür waren:

  • der Objektivdeckel nicht mehr zu benutzen war
  • der Pin abgebrochen ist
  • der Filter sich schwer drehen lässt

Objektivdeckel sind immer ein großes Thema bei Polarisationsfiltern. Sie sind oftmals nicht mit allen Objektivdeckeln kompatibel, da sie die Einkerbungen nicht besitzen, die ein normales Objektiv eigentlich hat. Welche Art von Objektivdeckeln passt und welche nicht, lässt sich leider nicht differenzieren.

Platz 9: Hoya Y7POLC072 Polarisationsfilter zirkular 72mm

Platz 10: DolDer X- Pro testcpl6 Polarisationsfilter zirkular 72mm

Der DolDer X- Pro testcpl6 Polarisationsfilter gehört zu den zirkularen Polfiltern und ist daher für jedes Kamerasystem zu benutzen.

Er lässt sich in der unteren Preisklasse ansiedeln und eignet sich daher für die Fotografen, die sich noch im Unklaren sind, ob ihnen die Handhabung eines Polarisationsfilters zusagt oder nicht.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

Der geringe Preis bringt einige Nachteile mit sich. Diese sind unteranderem, dass der Polfilter sehr anfällig gegenüber Kratzern ist. Optional könnten Polfilter auch eine spezielle Vergütung haben, was jegliche Wassertropfen abperlen lässt. So lässt sich das Glas viel leichter reinigen.

Wenn ein Polarisationsfilter nicht kratzfest ist, dann sind sehr schnell feine bis grobe Linien auf dem Glas zu finden. Diese können von Staubkörnern und natürlich auch von scharfen Gegenständen wie Messern verursach werden. Hat man Pech können diese Kratzer so prägnant und ungünstig platziert sein, dass diese sich auf dem Bild bemerkbar machen.

Wasserabweisend wird der Polarisationsfilter erst durch eine spezielle Vergütung. Diese ist bei diesem Produkt nicht zu finden. Daher musst du als Fotograf besonders bei der Nutzung darauf achten, dass das Glas des Polfilters mit Wasser nicht in Berührung kommt. Es kommt zwar nicht zu direkten Beschädigungen der Glasoberfläche, jedoch enstehen durch die anschließende Reinigung Schlieren, die manchmal sehr hartnäckig sind.

Bei Nieselregen ist der Polfilter kaum weiter zu benutzen. Wenn die Wassertropfen runterfließen hinterlassen sie Rückstände, wie es beispielsweise an einem herkömmlichen Fenster auch zu beobachten ist. Bei einem wasserabweisenden Polfilter hat man einen auch bei Regen klare Sicht, da das Wasser ohne Überbleibsel direkt abperlt.

Wenn man jedoch bedenkt, dass dieser Polfilter für die Fotografen geeignet ist, die nur erfahren wollen, was für eine Funktion ein Polarisationsfilter hat, könnte man vielleicht über die beiden Punkte hinwegsehen.

Nutzung mit anderem Zubehör

Für den Fall, dass man mehrere Filter gleichzeitig benutzen muss, bietet der Filter an der Vorderseite ein zusätzliches Filtergewinde. Ebenfalls lassen sich dort Sonnenblenden befestigen.

Kurz nach dem Auspacken wird dir bestimmt ersichtlich, auf welcher Seite sich der Polfilter durch Einschrauben befestigen lässt. Auf der anderen Seite entdeckst du beim genauen Hinschauen ebenfalls ein Schraubgewinde. An diesem lassen sich Dinge wie ein zusätzlicher Filter oder eine Sonnenblende montieren.

Zu beachten ist bei der Sonnenblende, dass dieser natürlich ebenfalls über ein Filtergewinde verfügen muss. Bei Übereinstimmung der Größe lässt sie sich ganz einfach auf das Objektiv draufschrauben. Bei diesen Sonnenblenden ist die Bedienung des Polfilters keinesflass eingeschränkt.

Es existieren unter anderem noch Sonnenblenden, die sich vorne an das Objektiv einklippen lassen. Dabei liegt die Gegenlichtblende nicht frei und lässt sich demnach nur sehr unhandlich bedienen. Daher ist ein zusätzlicher Kauf einer Sonnenblende mit Filtergewinde zu empfehlen.

Weitwinkeltauglichkeit

Der Polarisationsfilter ist nur ca. 5mm breit und damit für Weitwinkelaufnahmen dünn genug. Mit dunklen Rändern ist also nicht zu rechnen.

Wenn ein Polfilter einen zu breiten Rahmen hat, so besteht die Möglichkeit, dass der Rahmen bemerkbar wird. Vor allem kommt das bei sehr niedrigen Brennweitenbereichen wie unter 24mm (Vollformat), 18mm (APS-C) oder 12mm (MFT).

Der Grund dafür ist im Prinzip sehr einfach: Je niedriger die Brennweite, umso größer der Bildausschnitt. Es passt viel mehr auf das Bild. Man sieht so z.B. viel mehr von der Landschaft. Wenn man jedoch in hohen Brennweite fotografiert, so wird der Bildausschnitt minimiert, folglich auch der Blickwinkel.

Bei Weitwinkelaufnahmen besteht also die Gefahr, dass der Aufnahmewinkel zu groß ist, dass dieser sich mit dem Polfilter überschneidet, sodass dieser dann im Bild zu sehen ist. Auf diese Weise kommen dunkle Schatten bzw. dunkle Vignettierungen zu Stande.

Da das Gehäuse dieses Polfilters dünn genug ist, besteht hier nicht die Gefahr, dass sich der Aufnahmewinkel mit dem Polfilterrahmen überschneidet. Demnach begegnet man auch keinen ungewollten Schattierungen.

Kundenbewertungen
Rund 75% aller Rezensenten bewerteten den CPL-Filter positiv, also mit vier oder fünf Sternen. Sie empfehlten den Filter besonders an Fotoanfänger weiter.

Die positiven Rezensionen beinhalteten Punkte wie:

  • die gepolsterte Kunststoffbox
  • das Preis- / Leistungsverhältnis
  • die kräftige Farbgebung
  • die Verarbeitung

Laut den Rezensenten bietet dieser Polfilter genau das, was der Hersteller verspricht. Oftmals wurde darauf hingewiesen, dass die Qualität für Fotoeinsteiger ausreichen würde.

Ein kleiner Bruchteil der Rezensenten bewerteten zurzeit den Polfilter negativ. Dieser Bruchteil umfasst alle Rezensionen, die einen oder zwei Sterne ergeben.

Als Gegenargument wurden Punkte wie

  • die Minderung der Bildqualität und
  • die geringe Wirkung

genannt. Das sind zwar starke Gegenargumente, die dich womöglich vom Kauf abhalten würden, doch ist besonders der geringe Preis anzumerken, was das Produkt besonders attraktiv macht. Wenn du jedoch bereit bist, mehr in einen Polfilter zu investieren, gehst du diesen zwei Punkten definitiv aus dem Weg.

“FAQ”
Wie stark ist die Abdunkelung?

Laut einer Kundenrezension beträgt die Abdunkelung ca. zwei Blendenstufen.

Platz 11: ZEISS T* PHPRO2MCCPL67 Polarisationsfilter 77mm

Der ZEISS T* PHPRO2MCCPL67 Polarisationsfilter gehört zu den zirkularen Polfiltern und kann damit für alle Kamerasysteme genutzt werden.

Trotz der hohen Konkurrenz setzt der Hersteller auf die jahrhundertlange Erfahrung und siedelt den Preis aufgrund der hohen Bild- und Verarbeitungsqualität im oberen Rahmen an.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

Das Glas gilt als nicht kratzfest und nicht wasserabweisend. Bei falschem Transport oder ungeeigneter Aufbewahrung, kannst du dir schnell feine bis starke Kratzer holen. Dies hat Auswirkungen auf die Bildqualität. Wenn du jedoch sehr sorgsam mit deinem Equipment umgehst, sollte dieser Polfilter für dich in Frage kommen.

So wie alle gängigen Glasflächen zerkratzen können, besteht die Gefahr bei dem ZEISS T* 77mm ebenfalls. Das kann dann die Bildqualität beeinträchtigen. Ist der Kratzer an einer ungünstigen Stelle, so ist dieser auf jedem Bild immer sichtbar und lässt sich in der Postproduktion nicht mehr so einfach entfernen.

Ebenfalls perlt das Wasser am Objektiv nicht ab. Wenn es Outdoor also etwas nieseln sollte, haftet das Wasser hartnäckig auf der Linse, was ebenfalls auf das finale Bild auswirkt. Im Gegenzug könnte man sich einen wasserabweisenden UV- Filter kaufen, der den Polfilter vor Wasser o.ä. schützt, ohne farblich oder stilistisch Auswirkungen auf das finale Bild zu haben.

Wenn du zu den sorgfältigen Fotografen gehörst und stets auf dein Kameraequipment achtest, würden dir die zwei Kritikpunkte sicherlich keine Probleme bereiten. Diese Punkte zählen keinesfalls zu Selbstverständlichkeiten, weswegen man sie nicht als richtige Negativpunkte aufführen kann, dennoch sollte man sich diesen bewusst sein.

Nutzung mit anderem Zubehör

Umso praktischer ist dieser Polfilter, bei der Zusammenarbeit mit anderem Zubehör, wie zum Beispiel einer Streulichtblende oder mit weiteren Filtern. Wenn du also eher der bequeme Fotograf bist und in der Nutzung keinerlei Einschränkungen begegnen möchtest, dann bietet dir dieser Polfilter eine gute Wahl.

An dem ZEISS Polfilter ist nämlich ein weiteres Filtergewinde vorhanden, durch das diese zwei Komponenten problemlos angebracht werden können. Sie müssen lediglich die selben Durchmesser haben. Zu beachten ist, dass hier die Rede von Streulichtblenden mit entsprechendem Filtergewinde ist.

Bei den Streulichtblenden, die sich vorne an der Linse reinklippen lassen, stellt der Polfilter durch seine Slim-Eigenschaft bei der Montierung ebenfalls keine Probleme dar. Die anschließende Bedienung, wie die Drehung, ist lediglich etwas unpraktisch, was jedoch eher der Form der Sonnenblende zuzuschreiben ist. Ein Zukauf von einer weiteren Sonnenblende würde dem bequemen Fotografen auf jeden Fall zugutekommen.

Weitwinkeltauglichkeit

Das schlanke Design bewirkt bei Weitwinkelaufnahmen ein sehr gutes Bildergebnis. Starke Schatten sind hier nicht zu finden.

Die Slim-Eigenschaft ist ebenfalls ein Pluspunkt für alle Landscapefotografen, die gerne bei geringen Brennweiten fotografieren. Die Höhe des Rahmens ist so gering, dass keine markanten Vignettierungen bzw. dunkle Schattierungen entstehen. Bis zu welcher Brennweite damit gearbeitet werden kann, sollte man dennoch erproben oder erfragen.

Kundenbewertungen
Auch wenn der Polfilter keine aussagekräftigen Bewertungen besitzt, kann man dennoch einige Eindrücke festhalten.

Für den ZEISS T* Polfilter sind die Bewertungen statistisch gesehen nicht sehr repräsentativ. Der Eindruck von allen Rezensenten ist jedoch sehr positiv. Der Polfilter würde seine Funktion bestens erfüllen und das Bild dynamischer gestalten. Außerdem wären die finalen Bilder farbtechnisch sehr neutral und nicht übersättigt.

Anzumerken ist, dass das große Unternehmen ZEISS seit mehreren Jahrzehnten in Bezug auf Optiken bzw. Linsen immer schon ein Vorreiter auf dem Markt war. Besonders die Objektive für die Sony-Systeme sind für ihre erstklassige Bildschärfe und -ergebnis bekannt. Daher ist es recht unwahrscheinlich, dass die Polfilter sich nicht der Qualität der Objektive gleichen.

“FAQ”
Wie stark ist die Abdunkelung?

Die Abdunkelung ist variabel und verhält sich zwischen 1,5 und 2 Blendenstufen.

Passt der Polfilter auch auf die D7100?

Ob der Polfilter mit einem konkreten Kameramodell kompatibel ist, hängt von dem jeweiligen Objektiv ab, das dafür genutzt werden sollte. Der Durchmesser der Linse muss in dem Fall 77mm betragen.

Platz 12: K&F Concept® Nano-X KF01.881 Polarisationsfilter zirkular 67mm

Der K&F Concept® Nano-X KF01.881 Polarisationsfilter ist den zirkularen Polarisationsfiltern zuzuordnen.

Er bietet dir ein rundum Paket und erfüllt alle Kriterien, die von uns gesetzt worden sind.

Redaktionelle Einschätzung

Kratzfestigkeit und Wasserabweisung

Wenn du der Casey-Neistat-Typ bist, dem alles bis auf das finale Ergebnis unwichtig ist, so ist das ein geeigneter Polfilter für dich. Durch seine besondere Vergütung lässt dieser nämlich keinesfalls Kratzer zu, weswegen der Polfilter auch mal grob behandelt werden kann. Auch ist dieser wasserabweisend, was dir lästige Wasserflecken ersparen wird.

Das Glas ist laut Hersteller beständig gegen scharfe Gegenstände. Natürlich ist es in der Realität unwahrscheinlich mit einem Messer o.ä. an dem Polfilter zu arbeiten. Dennoch geht es darum, dass durch die Schutzschicht z.B. kleine Staubpartikel keine Kratzer verursachen würden, die ggf. das Bild stören würden. Daher ist es vollkommen unproblematisch mit dem Polfilter im Freien zu arbeiten und möglicherweise mit verdreckten Händen an dem Filter zu drehen.

Ebenfalls ist der Polfilter im Thema Wasserbeständigkeit eine Nummer eins. Trifft Wasser auf das Glas, so sammelt sich wie gewohnt das ganze Wasser zu einem großen Tropfen zusammen, sondern verteilt sich zu mehreren kleinen Tropfen. Auf diese Weise lassen sich die geringen Mengen leicht von der Oberfläche entfernen. Ungewollte Wasserspritzer würden dadurch keine Spuren hinterlassen. Auch die Reinigung mit einfachem Wasser und Hausmitteln liefe dadurch einwandfrei.

Durch die Erfüllung dieser beiden Eigenschaften wirst du sehr lange Spaß an diesem Polfilter haben. Dir wird dadurch über lange Zeit die optimalste Bildqualität gewährleistet, die mit diesem Filter überhaupt möglich ist. Theoretisch wäre dir erlaubt, diesen Filter wie ein Casey Neistat zu benutzen, was jedoch nicht zu empfehlen wäre.

Nutzung mit anderem Zubehör

Die Kompatibilität mit anderem Zubehör wie eine Sonnenblende oder ein weiterer Filter läuft bei diesem Polarisationsfilter nahezu einwandfrei.

Wenn du den Wunsch haben solltest, deine Gegenlichtblende, die du sonst auf deinem Objektiv benutzt, weiterhin zu nutzen, so wird es dir durch ein weiteres Filtergewinde auf der Vorderseite ermöglicht. Zu beachten ist jedoch, dass eine einwandfreie Bedienung deines Polfilters nur bei Sonnenblenden gewährleistet wird, die ein Filtergewinde besitzen. Wenn du den Lichteinfall verringern oder schlichtweg deine Linse zusätzlich schützen möchtest, so ist der zusätzlicher Kauf einer passenden Sonnenblende zu empfehlen, falls du nicht bereits eine besitzt.

Umso unbedachter kannst du jedoch mit zusätzlichen Filtern arbeiten. Du musst lediglich darauf achten, dass diese denselben Durchmesser besitzen. Dann kannst du sie problemlos miteinander verwenden.

Weitwinkeltauglichkeit

Der Filter ist an der Kante 5,3mm breit. Sie verfügt also über die Slim-Eigenschaft, sodass sie vor allem für Landschaftsaufnahmen genutzt werden kann, ohne irgendwelche Farb- oder Helligkeitsverfälschungen zu bekommen.

Das schlanke Design lässt vor allem die Landschaftsfotografen erfreuen. Der Filterrahmen liegt nämlich so nah an der Objektivlinse, dass der Rahmen flach und demnach auch im Weitwinkelbereich nicht sichtbar ist.

Besonderheiten

Jeder Hersteller hat auf dem Markt verschiedene Merkmale, mit der in Verbindung gebracht werden möchte. Bei diesem Hersteller und bei diesem konkreten Modell ist es die Grünfolie, die eine bessere Farbwiedergabe verspricht.

Womöglich ist dir auf den Bildern die grüne Tönung des Glases aufgefallen. Das ist nämlich genau das Besondere an diesem Polfilter. Für gewöhnlich sind Polfilter neutral bzw. farblos, um keinesfalls Farbstichen zu begegnen. Hier wird Grünfolie jedoch bewusst dafür eingesetzt, um die Farbtöne zu verbessern, ohne die Farbbalance zu beeinflussen.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerteten genau 2/3 der Rezensenten den K&F Concept® Nano-X KF01.881 Polarisationsfilter im Internet mit der besten Benotung, also mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben wurden Punkte wie:

  • die einwandfreie Drehfassung
  • die gut gepolsterte Filterbox
  • der griffige Rahmen
  • die Mehrschichtvergütung

Neben den formalen Eigenschaften wurde ebenfalls der Preis gelobt. Die Leistung entspräche der der teureren Polfilter. Der K&F Polfilter kann also durchaus mit preisintensiveren Polfiltern mithalten.

Aufgrund eines Makels wurde dieser Polfilter auch negativ, also mit zwei oder drei Sternen, bewertet. Dieser Punkt kann jedoch ganz leicht umgangen werden.

Der Polfilter lässt sich nämlich zu fest in das Objektivgewinde eindrehen, dass er nicht mehr leicht zu entfernen ist. Wenn man jedoch darauf achtet, den Filter etwas lockerer sitzen zu lassen und bei der Einstellung des Polfilters in die entgegengesetzte Richtung zu drehen, so kann man diesem Negativpunkt aus dem Weg gehen. Die Gefahr den Filter zu festzuziehen wäre damit minimiert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Polfilter kaufst

Was kostet ein Polfilter und welche Marken sind typisch für die Preisklasse?

Polfilter gibt es in allen Preisklassen. Die Einstufung in eine Preisklasse wird durch Faktoren wie Polfiltertyp, also ob linear oder zirkular, und Qualität bestimmt. Außerdem spielt der Durchmesser bei der Preiskalkulation ebenfalls eine große Rolle.

Die günstigsten Polfilter von amazonbasics und Hama bekommt man bereits bei Amazon für knapp 20€. Die wären für die geeignet, die zuvor noch nicht mit einem Polfilter gearbeitet haben und sich daher noch unschlüssig darüber sind, ob sie sich mit dem System anfreunden können.

Polfilter Sterne

Die High-End Polfilter sind ab 80€ in diversen Märkten erhältlich. Abhängig von der Größe kann der Preis höher werden. In dieser Preisklasse sind Marken wie Zeiss und B+W vertreten. (Foto: Nathan Anderson / unsplash.com)

In der mittleren Preisklasse befinden sich Marken wie Hoya und andere unbekanntere Marken. Zusätzlich können sich in dieser Preisklasse auch Premiumfilter aufhalten. Beispiel dafür wären die Phorex by #jaworskyj Polfilter.

Wo kann man Polfilter kaufen?

Im Internet gibt es sehr viele Möglichkeiten, ein Polfilter zu kaufen. Primär zählen folgende Seiten zur vertrauenswürdigen Wahl:

  • amazon.de
  • enjoyyourcamera.com
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • calumetphoto.de
  • foto-morgen.de
  • foto-lambertin.de

Optimal wäre es natürlich einen Polfilter in einer Filiale zu kaufen, da man dort zumindest bei Fotofachgeschäften die Möglichkeit bekommt, diesen direkt an der eigenen Kamera auszuprobieren. Außerdem ist da die Wahrscheinlichkeit höher, dass man direkt den optimalen Filter bekommt, der vom Typ und auch von der Größe her für die Kamera geeignet ist.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Eine große Auswahl gibt es bei Polfiltern nicht. Das Spektrum beschränkt sich auf zwei Arten, nämlich der linearen und zirkularen Art. Auch wenn sie kaum unterschiedliche Ergebnisse leisten, sollte man seine Auswahl dennoch auf eines beschränken. Folgende Fragen sollte man sich stellen:

Was für eine Art von Kamera benutze ich?

Besitzt man eine DSLR, sprich eine Spiegelreflexkamera, sollte man auf zirkulare Polfilter zugreifen. Die Belichtungssensoren sind nämlich so konzipiert, dass das Licht nicht direkt auf dem Sensor gemessen werden kann. Die Kamera braucht zur Belichtungsmessung daher zirkulare Lichtströme, die nur von einem zirkularen Polfilter erzeugt werden können.

Besitzt man eine Kompaktkamera oder eine DSLM, sprich eine Systemkamera, so kann man auf zirkulare Polfilter wie auch auf lineare Polfilter zugreifen. Wie der Lichtstrahl auf den Sensor trifft, ist irrelevant.

Weiß man jedoch nicht, auf welche Art und Weise die Belichtung in der Kamera gemessen wird, kann man natürlich einerseits im Internet nach einer Antwort suchen, andererseits aber auch zweifelsfrei auf zirkulare Polfilter zugreifen.

Polfilter werden grundsätzlich verwendet, um Spiegelungen und Reflektionen zu reduzieren. Sie befreien das Bild von störenden Elementen.

Welchen Durchmesser hat das Objektiv, das ich benutze?

Bekanntlich haben Objektive verschiedene Durchmesser. Für die richtige Auswahl des Polfilters sollte man den Durchmesser des Filtergewindes an der vorderen Linse kennen. Diese Angabe steht bei den meisten Objektivherstellern vorne auf der Leiste neben der Linse. Die Angabe von herkömmlichen Objektiven kann zwischen 37mm und 77mm variieren.

Möchte ich den Polfilter auf mehreren Objektiven benutzen?

Wenn man zu Hause mehrere Objektive hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Filtergewinde unterschiedlich breit sind. Für solche Fälle gibt es die Möglichkeit, sich den Polfilter mit dem größten Durchmesser zuzulegen und sich dazu direkt die sogenannten Step-up-Adapter zu kaufen. Mithilfe dessen kann dieser Filter auf alle möglichen Objektive adaptiert werden.

Polfilter Objektiv

Step-up-Adapter sind grob gesagt Polfilter unterschiedlicher Größe, die aber kein Glas haben. Es sind also leere Filtergewinde, die man nach der Größe sortiert aufeinander schrauben kann. (Foto: Søren Astrup Jørgensen / unsplash.com)

Hat das Objektiv einen Durchmesser von 52mm, schraubt man also alle Filtergewinde von der Größe 77mm bis 52mm aufeinander und montiert es auf das Objektivgewinde. Ans andere Ende wird natürlich der Polfilter angebracht.

Polfilter werden normalerweise in Kunststoffschalen aufbewahrt, da das Glas besonders geschützt werden muss. Eine Sammlung von drei oder vier solcher Schalen, nimmt sehr viel Platz in der Kameratasche ein.

Daher hat die Nutzung von Adapterringen unter anderem den Vorteil, dass weniger Schalen transportiert werden müssen und die Sammlung der Step-up-Adapter unbesorgt in die Tasche geworfen werden kann.

Auf welcher Brennweite möchte ich fotografieren?

Wichtig bei der Kaufentscheidung ist außerdem auch die Frage, auf welcher Brennweite man einen Polfilter nutzen möchte. Im mittleren bis hohen Telebereich sollte man realistischen Bildresultaten begegnen.

Im Weitwinkel besteht die Möglichkeit, dass der Himmel bei Landschaftsaufnahmen großflächig zu dunkel wird. Das hängt wiederum vom Winkel ab, in der die Kamera zur Sonne steht. Auch hier ist Ausprobieren und Experimentieren angesagt.

Durch einfaches Schrauben auf dem Objektiv, bekommt man den Polfilter-Effekt. Dieser wird mit der Drehung im Uhrzeigersinn geschwächt und andersrum gestärkt. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Welche Kompromisse muss ich eingehen?

Tatsächlich muss man mit einigen wenigen Kompromissen rechnen. Vor allem bezüglich der Belichtung und evtl. auch der Schärfe. (Näheres zur Belichtung in der Kategorie Trivia)

Je nach Qualität des Polfilters, kann es auch vorkommen, dass Kanten und Konturen in der 100% nicht der vielleicht gewohnten Schärfe entsprechen. Bei Pixelgiganten wie die Nikon d800 oder die Sony a7r fällt das vielleicht etwas weniger auf.

Besonders, wenn die Bilder für den Onlinegebrauch bestimmt sind. Bei gängigen Social-Media-Plattformen beispielsweise wie Facebook und Instagram werden die Bilder auf das Nötigste komprimiert, was dabei auf Kosten der Schärfe passiert.

Expertentipp

„Wenn Du nur ein oder 2 Objektive hast, dann kannst Du Dir einzelne Filter kaufen (gehen nämlich ins Geld). Wenn Du mehrere Objektive besitzt, ist eine andere Lösung von Vorteil. Es gibt z.B. Filtersysteme die einen einheitlichen Halter haben und Du dann nur noch die verschiedenen Anschlußadapter für Deine verschiedenen Objektivgrößen kaufen musst und nur noch einen Polfilter (spart Geld und Platz in Deinem Fotokoffer). Polfilter sind außerdem super wenn Du bei spiegelnden Flächen die Spiegelung entfernen möchtest (z.B. bei Schaufenstern) und erhöhen die Brillanz der Bilder (mehr Farbsättigung) und reduzieren auch bei Landschaftsaufnahmen den Dunst, die Fotos werden klarer.“

Reinhard SimonExperte für Fotografie

Entscheidung: Welche Arten von Polfiltern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Ein Polfilter, auch Polarisationsfilter oder CPL-Filter genannt, ist ein für die Fotokamera genutztes Zubehör, um ein bestimmtes Bildergebnis zu erzielen. Er ist im Interesse vieler Fotografen, die aus den verschiedensten Bereichen kommen.

Der Polfilter hat viele Einsatzgebiete. Sie verhelfen Landscapefotografen, beispielsweise Aufnahmen von Horizonten dynamischer zu gestalten. Gewässer werden dadurch auch klarer abgebildet. Produktfotografen umgehen Reflexionen in ihren Motiven, die von den großen Softboxen im Studio verursacht werden können.

Streetfotografen ist es möglich, das zu fotografieren, was sich hinter Schaufenstern und Autofenstern befindet, was normalerweise aufgrund der Spiegelungen nicht möglich wäre.

Das sind natürlich nicht die einzigen Einsatzmöglichkeiten. In der Naturfotografie wie in der Portraitfotografie kann ein Polfilter durchaus auch zum Einsatz kommen. Geschätzt in jedem Bereich der Fotografie würde man mithilfe eines solchen Filters neue Möglichkeiten des Fotografierens entdecken.

Welche Arten von Polfilter gibt es und welche ist gängig?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Typen von Polfiltern unterscheiden:

  • zirkulare Polfilter
  • lineare Polfilter

Gibt man im Internet „Polfilter“ ein, bekommt man größtenteils zirkulare Polfilter angeboten, die von der Bedienung und der Ergonomie her einfacher sind. Das Angebot der linearen Filter geht rasant zurück, da sie nicht universell auf allen möglichen Kameras funktionieren.

Vor allem bei Spiegelreflexkameras ist die Nutzung aus technischer Sicht problematisch. Daher sind circulare Polfilter im DSLR-Zeitalter gebräuchlicher.

Was bewirken Polfilter und was sind die Vor- und Nachteile?

Ohne es zu wissenschaftlich ausdrücken zu wollen: Lichtwellen sind wie endlose Sinus-Kurven, die in eine bestimmte Richtung verlaufen und in ihrer eigenen Achse rotiert sein können.

Das menschliche Auge kann die verschiedenen Arten von Licht jedoch nicht erkennen. Für uns erscheint jede Art von Licht gleich zu sein.

Vorteile

  • Höhere Kontrastwerte
  • Höhere Sättigungswerte
  • Dunstentfernung
  • Eliminierung der Reflexionen

Nachteile

  • Untauglich für Ultraweitwinkel
  • Lichtverlust
  • Mögliche Farbverfälschungen
  • Möglicher Schärfeverlust

Bestimmte Lichtwellen verursachen auf einem Foto unschöne Spiegelungen, Reflexionen oder flaue Farben. Mithilfe eines Polfilters werden diese Makel verhindert, indem das Auftreffen dieser bestimmten Lichtwellen auf den Kamerasensor unterdrückt wird.

Wie funktionieren lineare Polfilter und wo werden sie eingesetzt?

Trifft ein unpolarisierter Lichtstrahl auf einen linearen Polfilter, entsteht durch Filterung linear polarisiertes Licht. Lineare Polarisationsfilter werden nur auf Systemkameras und Kompaktkameras genutzt.

Natürliches Licht strahlt unpolarisierte Lichtwellen aus. Das bedeutet, dass die Lichtwellen aus willkürlichen Arten und Richtungen bestehen können. Durch einen Polfilter werden -grob gesagt- die Lichtwellen, die nicht einem bestimmten Richtwert entsprechen, nicht zugelassen und absorbiert. So bleibt am Ende ein Lichtbündel, welches aus linear polarisierten Lichtwellen besteht.

Der Richtwert, nach denen die Filterung erfolgt, wird durch Drehung des Polfilters gesetzt. Nachdem man den Polfilter an dem Objektiv angebracht man, merkt man, dass sich ein Teil des Filters weiterdrehen lässt.

Vorteile

  • Natürliches Bildergebnis, statt Übersättigungen
  • Weniger Vignettierungen

Nachteile

  • Nur für Kompakt- und Systemkameras
  • Rückgang auf dem Markt

Natürlich weiß man -vor allem als Laie- nicht, in welche Richtung man wie viel drehen muss, um das beste Ergebnis zu bekommen. Von Anfang an geschieht das durch Ausprobieren. Vor allem, da bei jeder Lichtsituation, die Einstellung des Polfilters geändert werden muss. Zum besseren Einstellen bietet der Live-View der Kamera eine sehr große Hilfe.

Wie funktionieren zirkulare Polfilter und wo werden sie eingesetzt?

Hier gilt auch: Trifft ein unpolarisierter Lichtstrahl auf einen zirkularen Polfilter, entsteht durch Filterung linear polarisiertes Licht. Dieses Lichtbündel trifft jedoch auf eine zweite Glasschicht, die die Lichtwellen zirkuliert an den Kamerasensor übergibt. Nur auf diese Art und Weise können die Lichtinformationen auch von DSLRs aufgenommen und verarbeitet werden.

Ein zirkularer Polfilter besteht aus zwei Glasschichten, die jeweils von der molekularen Struktur her unterschiedlich sind. Das äußere Glas bewirkt dasselbe Ergebnis wie bei einem linearen Polfilter. Mit dem linear polarisierten Licht können einige Kameraarten jedoch nicht arbeiten. Daher wird das Licht mithilfe des zweiten Glases zirkuliert und so empfänglich für den Kamerasensor gemacht.

Auch gibt es hier die Möglichkeit einen Richtwert einzustellen, indem der Ring am Polfilter gedreht wird. Dieser Richtwert ist abhängig von der Position der Strukturen der beiden Gläser zueinander.

Zum einen kann man den Lichteinfall nahezu komplett verringern oder jede Art von Lichtwellen zulassen. Selbstverständlich gibt es auch dazwischen Abstufungen, die man durch Ausprobieren einstellen kann. Auch hierbei bietet der Live-View der Kamera eine große Hilfe.

Vorteile

  • Kompatibel mit allen Kamerasystemen
  • Größere Auswahl auf dem Markt
  • Hohe Lichtfilterung

Nachteile

  • Belichtungssensoren auf Kamerasensor nötig
  • Tönung kann zu stark ausfallen

Zirkulare Polfilter kommen vor allem bei Spiegelreflexkameras zum Tragen, da ihre Belichtungsmesssensoren nicht auf dem Kamerasensor liegen. Aus diesem Grund können diese linear polarisiertes Licht nicht verarbeiten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Polfilter vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, unter welchen Aspekten sich Polfilter unterscheiden. Durch Beachtung dieser Kriterien, kannst du einen für dich und deine Kamera geeigneten Polfilter auswählen.

Zusammengefasst handelt es sich um:

  • Durchmesser
  • Kratzfestigkeit
  • Wasserabweisung
  • Weitwinkeltauglichkeit
  • Möglichkeit der Verwendung einer Streulichtblende
  • Möglichkeit der Verwendung weiterer Filter
  • Filterbox
  • Blendenstufen

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Durchmesser

Der Durchmesser des Polfilters sollte dem Durchmesser des Objektivs entsprechen. Durch den Zukauf von Step-Up Adaptern entfällt die Relevanz der Passgenauigkeit. Vor einem Kauf solltest du also herausfinden, wie breit die Fassung des Objektivs an der vorderen Kante ist.

Bei herkömmlichen Spiegelreflexobjektiven erhältst du diese Angabe, wenn du auf den Kunststoffrand der vorderen Linse blickst. Bei herkömmlichen DSLM-Objektiven besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Durchmesser an der Seite vermerkt ist. Sobald dir die Angabe bekannt ist, solltest du dich selbstverständlich nur auf die Suche nach Polfiltern mit der entsprechenden Größe machen.

Polfilter Studio

Solltest du jedoch mehrere Objektive besitzen und nicht für jedes Objektiv jeweils ein Polfilter kaufen wollen, so könnten Step-Up Adapter dir weiterhelfen. Hier ist nur zu beachten, dass du Polfilter für das Objektiv mit dem größten Durchmesser suchst. (Foto: Dan Gold / unsplash.com)

Bei Kompaktkameras ist die Durchmesserangabe der Linse eher unüblich. Es ist jedoch nicht allzu tragisch, da das Filtergewinde fehlt und daher keine hohe Passgenauigkeit erforderlich ist. Daher würde hier ausreichen, die Breite des Objektivs an der Kompaktkamera selbst abzumessen. Da die Auswahl an unterschiedlichen Filtergrößen dementsprechend gering ist, fällt die Entscheidung nicht allzu schwer.

Kratzfestigkeit

Gerade wenn man Outdoor fotografiert oder bei falschem Transport können Polfilter schnell verkratzen. Diese können die Qualität des anschließenden Bildes vermindern. Egal wie sehr man Glas schützt, aus wenn auch unerklärlichen Gründen findet man nach einer gewissen Zeit feine bis grobe Kratzer auf der Oberfläche.

Bei Polfiltern ist das besonders mies, da die Bildqualität darunter leidet. Vergleichbar ist das mit einer zerkratzten oder verstaubten Brille, die vom Träger im Alltag als störend empfunden werden kann. Daher ist es von Vorteil nach kratzfesten Filtern Ausschau zu halten, da man diese dann viel länger gebrauchen kann.

Neben der Kratzfestigkeit ist es auch wichtig auf der Sauberkeit des Filters zu achten. Verunreinigungen beeinträchtigen die Bildqualität.

Wasserabweisung

Polfilter werden verschieden vergütet. Eine spezielle Beschichtungsart bewirkt das Abperlen von Wassertropfen, sodass man nach einer kurzen Säuberung, die Wassertropfen vollständig entfernen kann.

Auf herkömmlichen Glasflächen lässt sich Wasser schwer entfernen. Es „klebt“ förmlich auf der Oberfläche. Wischt man mit einem Tuch darüber, so verschmiert man es eher, als es tatsächlich sauber zu machen. Außerdem bleiben immer mal wieder kleinere Mengen oder Spuren zurück.

Auf vergüteten Oberflächen bleibt einem dieses Problem erspart. Die einzelnen Wassertropfen perlen ab und lassen sich sehr einfach mit den einfachsten Tüchern entfernen. Es lassen sich dadurch keine Rückstände erkennen. Die regelmäßige Reinigung wird dadurch auch vereinfacht und beschleunigt.

Weitwinkeltauglichkeit

Polfilter können unterschiedlich hoch sein. Ist das Gehäuse zu hoch, so kann es bei extremen Weitwinkelbereichen zu dunklen Rändern bzw. zu starken Vignettierungen kommen. Neben der Breite, also dem Durchmesser, unterscheiden sich Polfilter auch in der Höhe. Hier ist bei der Auswahl relevant, welche Brennweiten man beim Fotografieren nutzen würde.

Liegt die Entscheidung im Weitwinkel, so sollte man zu den Slim-Modellen greifen. Diese besitzen nämlich ein äußerst schlankes Design und sollten das finale Bild aufgrund des hohen Randes mit ungewollten Schattierungen nicht beeinträchtigen. Bis zu welcher Brennweite die Nutzung der jeweiligen Produkte als kompromisslos gilt, ist für die einzelnen Polfilter zu recherchieren.

Für die Arbeit mit 24mm (Vollformat) und 18mm (APS-C) sollten alle Slim-Polfilter keine Probleme darstellen. Für den Bereich über diesen Brennweiten gelten Slim- wie auch die Standard-Modelle als bedenkenlos.

Verwendung einer Streulichtblende

Streulichtblenden sind Gegenlichtblenden. Diese nutzt man, um den direkten Einfall von Sonnenlicht in das Objektiv zu verhindern und unschöne Lensflairs vorzubeugen. Auf diese Weise können flaue Bildergebnisse verhindert werden.

Streulichtblenden sind in zwei Ausführungen erhältlich. Bei der einen ist die Zusammenarbeit mit einem Polfilter gewährleistet. Bei der anderen Technik besteht die Möglichkeit von Komplikationen.

Die eine Art von „GeLis“ (Abk. Gegenlichtblenden) besitzt ein Filtergewinde, sodass man diese wie ein zusätzlicher Filter auf den bereits befestigten Polfilter draufschrauben kann, sofern dieser ein passendes Gewinde besitzt. Hier liegt das Filtergehäuse frei und kann vom Fotografen uneingeschränkt bedient werden.

Die andere Art lässt sich durch einen besonderen „Einrast“-Mechanismus über der Objektivkante befestigen. Hier wird der Polfilter von der Gegenlichtblende also umschlossen. Aus dem Grund ist die Bedienung durch die Sonnenblende eingeschränkt. Zum Drehen müsste man sich vorne an der Linse herumprobieren, was eine große „Fummelei“ sein kann.

Manchmal sind Filter sogar viel zu hoch, dass die Gegenlichtblenden mit dem besonderen „Einrast“-Mechanismus nicht montiert werden können. Dann gelten Polfilter als nicht für Gegenlichtblenden geeignet. Möchte man dennoch mit einer Sonnenblende arbeiten, so müsste man sich eine Sonneblende mit Filtergewinde zulegen.

Verwendung weiterer Filter

Manchmal lässt sich der Fotograf mit einem Filter nicht zufrieden stellen. So wäre beispielsweise möglich, zusätzlich mit einem ND-Filter zu arbeiten, wenn man tagsüber bei greller Sonne Pflanzenblätter bei möglichst offener Blende fotografieren möchte. Zum einen gilt es, das gesamte Bild mit dem ND-Filter abzudunkeln und zum anderen mithilfe des Polfilters die Spiegelungen aus der Oberfläche zu eliminieren.

Rechnet man also damit, mit mehreren Filtern zu arbeiten, so sollte man darauf achten, dass der Polfilter auf der Vorderseite ein zusätzliches Gewinde besitzt. Es gilt zu beachten, dass der weitere Filter dieselbe Breite besitzt wie der Polfilter, auf dem man diesen befestigen möchte.

Filterbox

Da Filter nur aus einem dünnen Metall- oder Kunststoffgehäuse und aus feinem Glas bestehen, sind sie sehr empfindlich, was eine sorgsame Aufbewahrung bedarf. Aus dem Grund liefern die meisten beim Kauf eine Filterbox mit.

So wie ein Köcher zu einem Objektiv und die Kameratasche zu einer Kamera gehört, ist dem Polfilter unbedingt eine Filterbox zugeschrieben. Diese wird zum Transport, zum Schutz und zur allgemeinen Aufbewahrung genutzt.

Aufgrund ihrer hohen Relevanz ist sie daher bei nahezu jedem Hersteller im Lieferumfang enthalten. Meistens besteht sie aus Kunststoff, ist quadratisch und von der Größe her genau auf den Durchmesser des Polfilters abgestimmt.

Blendenstufen

Um die erforderliche Wirkung zu erzielen, sind Polfilter zwangsweise getönt. Daher muss die Kamera um einige Blendenstufen überbelichtet werden.

Die Polarisierung des Lichts ist auf die feinen Strukturen im Glas zuzuschreiben. Diese Strukturen dunkeln in der Gesamtheit das Glas etwas ab.

Da jeder Hersteller mit einem abgewandelten System arbeitet, kann diese Tönung bei jedem Polfilteranbieter unterschiedlich stark ausfallen. Daher wird bei nahezu jedem CPL-Filter die Stärke der Tönung angegeben. Dies erfolgt mit der Einheit „Blendenstufen“.

Bei einer Abdunkelung von beispielsweise zwei Blendenstufen, muss die Kamera im Manuell-Modus um zwei Stufen heller eingestellt werden. Hier hat man die Möglichkeit, die Blende zwei Mal aufzudrehen, die Verschlusszeit um zwei Stufen zu verlängern oder die ISO nach Gefühl hochzudrehen.

Sollte man bevorzugen in der Zeitautomatik zu fotografieren, so muss der Fotograf keine Änderungen an der Kamera vornehmen, da sich die Kamera darauf einstellt. Lediglich sollte man nur darauf achten, dass die Kamera die Verschlusszeit nicht allzu lang wählt, da es dann zu Verwacklungen kommen kann.

Möchte man garantiert unverwackelte Bilder aufnehmen und dabei Zeit und Mühe sparen, so ist das Fotografieren in der Blendenautomatik am günstigsten. Hier können Einstellungen wie die Verschlusszeit manuell gewählt werden, was den Vorteil hat, dass man Verwacklungen vorbeugt.

In der Vollautomatik überlässt der Fotograf die Einstellungen gänzlich der Kamera. Bei Nutzung eines Polfilters muss der Fotograf also auf nichts achten.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Polfilter

Wie müssen die Kameraeinstellungen verändert werden, wenn man ein Polfilter benutzt?

Aufgrund der besonderen Glasstruktur ist eine Tönung nicht unausweichlich. Das Bild wird durch die Nutzung insgesamt zwei bis drei Blendenstufen dunkler abgebildet. Vergleichbar ist es mit der Wirkung einer Sonnenbrille mit schwarzen Gläsern.

Wenn du an der Kamera mit automatischen Einstellungen arbeitest, ändert sich nichts für dich, da sich die Kamera selbstständig darauf einstellen wird. Arbeitest du jedoch im Manuell-Modus, so müsstest du zwei bis drei Blendenstufen aufblenden, die ISO hochdrehen oder die Verschlusszeit verlängern.

Wie bringt man ein CPL-Filter an eine DSLR an?

Bringt man sein gewünschtes Objektiv an seine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera an, wird der Polfilter in das Filtergewinde an den vorderen Teil des Objektivs wie bei einem Flaschenverschluss reingedreht. Da das Filtergewinde sehr fein ist, sollte man besonders vorsichtig sein.

Nimmt man das Objektiv in die Hand, erkennt man beim genauen Hinsehen an der vorderen Kante des Objektivs ein Gewinde, welches nur wenige Millimeter breit ist. Dieses Gewinde ist für jegliche Arten von Filter gedacht. Filter haben ein dafür passgenaues Filtergewinde, welches etwas aus dem Filterrahmen herausragt. Hat der CPL-Filter die richtige Größe, muss der Filter nur noch bis zum Ende draufgeschraubt werden.

Wie bringt man ein Polfilter an eine Kompaktkamera an?

Kompaktkameras haben kein Filtergewinde, an dem sich ein Filter anbringen lässt. Dafür gibt es kleinere Polfilter die sich magnetisch an dem Metallgehäuse des Objektivs befestigen lassen.

Auch beim genauen Hinsehen wird man bei einer Kompaktkamera kein Filtergewinde entdecken können. Daher wären herkömmliche Filter für solche Objektive nicht geeignet. Um aber trotzdem Aufnahmen mit dem Polfilter machen zu können, werden magnetische Polfilter angeboten, die bei einem Metallgehäuse sehr einfach und schnell an die Frontseite angebracht werden können. So einfach wie sie angebracht werden, können sie natürlich auch abmontiert werden.

Auf dem Markt existieren zusätzlich auch Kompaktkameras, die aus Kunststoffen gefertigt wurden. Für solche Kameras bieten einige Hersteller zusätzliche Magnetstreifen an, die auf das Objektiv geklebt werden können. Auf diese Weise können auch für diese Art von Kameras Polfilter benutzt werden.

Gibt es Alternativen zu Polfiltern?

Es gibt Alternativen, die einen Polfilter in bestimmten Bereichen ersetzen würde, doch hat man dann entweder kein detailreiches Bild oder man hat am Ende viel mehr Zeit investiert. Dasselbe Ergebnis erhält man also nicht.

Das Leben eines Fotografen kann ganz schön routiniert sein. Es wird fotografiert und anschließend über mehrere Stunden gephotoshopt. Oft kommt vor, dass man sehr viel Zeit darin investiert, die Steine im See zu betonen, um die Konturen der Wolken zu verstärken oder um an überbelichteten Bereichen noch Informationen rauszuholen.

Mithilfe von Polfiltern könnte der Arbeitsaufwand in der Bildbearbeitung von Landschaftsfotografen, Produktfotografen wie auch Streetfotografen erheblich verringert werden. Die Bilder bieten nämlich bereits Out of Cam eine nahezu perfekte Grundlage zur anschließenden Photoshoparbeit.

Überbelichtungen treten viel seltener bis gar nicht auf. Die Konturen sind -natürlich bei richtiger Anwendung- viel deutlicher und dynamischer. Wenn dieser Stil einem gefällt, ist ein Polfilter ein optimales Tool.

Kann ich Polfilter mit anderen Filtern kombinieren?

Es kann natürlich auch mal vorkommen, dass mehrere Filter gleichzeitig genutzt werden müssen. Für solche Fälle gibt es die Option mehrere Filter aufeinander zuschrauben.

Alle Filter bestehen aus zwei Gewinden. Über das eine Gewinde lässt sich der Filter auf das Objektiv draufschrauben. Über das Gewinde auf der anderen Seite des Filters lassen sich andere Filter befestigen.

Um das Objektiv vor Kratzern zu schützen, können UV-Filter benützt werden, die an dem Bild kaum etwas verändern.

Unter welchen Bedingungen werden Polfilter genutzt?

Polfilter werden genutzt, wenn Licht auf nichtmetallische Gegenstände trifft, da in einer solchen Lichtsituation zwangsweise Spiegelungen oder Reflexe entstehen können. Mithilfe des Polfilters können diese Störungen eliminiert werden.

Zu den nichtmetallischen Gegenständen gehören z.B. Gewässer, Glas, Pflanzen und Kunststoffe wie Folien oder Hartplastik. Bei den Oberflächen ist nämlich die Wahrscheinlichkeit der Reflexion von unpolarisierten Lichtwellen sehr hoch.

Wie reinigt man einen Polfilter?

Dieses Thema ist sehr umstritten. Bei Fettflecken zählen einige auf Spülmittel, andere wiederum auf Ethanol. Wasser steht auch zur Auswahl.

Objektivgläser und Objektivfilter sollten vorsichtig gereinigt werden. Wichtig ist, dass man den Schmutz nie trocken weg reibt, sonst können Kratzer entstehen.

Zu empfehlen ist keinesfalls mit chemischen Mitteln oder fließendem Wasser das Glas zu reinigen. Je nach Verarbeitung, kann es zu Schäden führen. Im besten Fall nutzt man ein Microfasertuch oder ein Lenspen.

Entdeckt man kleine Punkte auf dem Polfilter, die sich nicht entfernen lassen, liegen sie womöglich zwischen den Gläsern. In diesen Zwischenraum mit einem Mikrofasertuch o.ä. zu gelangen, ist leider nicht möglich. Deshalb ist es auch nicht möglich, diese Punkte zu entfernen. Die Entstehung solcher Punkte sind jedoch auf eine schlechte Qualität des Polfilters zurückzuführen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Martin Grabau: Polarized Light Enters the World of Everyday Life. In: Journal of Applied Physics, Volume 9, April 1938, Nr. 4, S. 217


[2] Fritz Meisnitzer: Fotografieren leicht gemacht. Ein Ratgeber für Anfänger und Fortgeschrittene. Büchergilde Gutenberg, 1973, ISBN 3-7632-1689-8, S. 264–265


[3] http://www.spektrum.de/lexikon/physik/polarisationsfilter/11459

Bildquelle: Alexey Koldunov / 123RF.com

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