Willkommen bei unserem großen Okular Kamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Okular Kamesras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Okular Kamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Okular Kamera kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Okular Kameras können durch Adapter auf verschiedene Mikroskope und Teleskope angebracht werden.
  • Sie erleichtern die Dokumentation und Auswertung von Messergebnissen. Durch spezielle Softwarefunktionen können Beobachtungsaufnahmen außerdem zusätzlich bearbeitet werden.
  • Hochwertige Okular Kameras werden vorallem in Fachlaboren in der Forschung und Industrie genutzt. Aber auch im Hobby Bereich kommen einfache Mikroskop Kameras zum Einsatz.

Okular Kamera Test: Das Ranking

Platz 1: AmScope mu900-ck 9 MP

Platz 2: Bresser Full HD Mikroskop Teleskop Kamera

Platz 3: Bresser Mikroskopkamera SP

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Okular Kamera kaufst

Wie funktioniert eine Okular Kamera?

Eine Okular Kamera dient der Dokumentation von Beobachtungen und kann für diverse Mikroskope und Teleskope verwendet werden. Insgesamt bietet eine Okular Kamera ein hohes Maß an Funktionalität. Neben Einzelbildern lassen sich nämlich mit dieser speziellen Kamera auch Videosequenzen und Serienbilder erstellen.

Mikrofotografie mit einer Okular Kamera

Mithilfe einer Okular Kamera kannst du deine Mikroskopbeobachtungen dokumentieren, archivieren und mit anderen teilen. (Foto: WikimediaImages / pixabay.com)

Um die Okular Kamera beispielsweise am Mikroskop zu befestigen, wird diese anstelle des Okulars in den Tubus geschoben. Daher werden sie auch als Mikroskopkameras bezeichnet. Falls deine Kamera nicht auf den Tubus deines Mikroskops oder Teleskops passt, kannst du einen Adapter mit dem passenden Durchmesser verwenden.

Das Bild wird via USB-Kabel auf ein digitales Gerät, wie zum Beispiel einen PC oder Laptop, übertragen. Die Aufnahmen lassen sich anschließend mit Hilfe einer geeigneten Software auf einem PC öffnen, wodurch sich die Mikroskop- oder Teleskopbeobachtung ganz einfach auf einem Desktop, TV-Bildschirm oder Beamer betrachten oder mit anderen teilen lassen.

Verschiedene Softwares verfügen zudem über umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. So kannst du deine digitalen Aufnahmen ganz einfach auf vielfältige Weise bearbeiten.

Worin liegen die Vorteile einer Okular Kamera gegenüber einer normalen Kamera oder eines USB-Mikroskops?

Okular Kameras sind perfekt auf die Anforderungen in der Mikroskopie angepasst worden und sind besonders leicht und kompakt, wodurch sie das Mikroskopstativ nicht zusätzlich belasten. Im Gegensatz zu schweren Spiegelreflexkameras, die bei der Betätigung des Auslösers schnell mal in Schwingungen kommen, was zu Verwacklungen des Bildes führen kann.

Außerdem verfügen Mikroskop Kameras dank ihrer Software über viele Spezialfunktionen, die normale Kameras nicht bieten. Verschiedene Software Pakete bieten beispielsweise eine Vielzahl an Option bezüglich der Bildbearbeitung und unterschiedliche Messfunktionen.

Auch die Betrachtung der Aufnahmen sind mit einer Okular Kamera besonders komfortabel. In Echtzeit kannst du die Bilder auf einen großen Bildschirm, Beamer oder Smartboard übertragen und betrachten.

Ein USB-Mikroskop kann als ein Mikroskop mit integrierter Digitalkamera beschrieben werden, welches auch auf die Anforderungen der Mikroskopie angepasst ist. Jedoch ermöglichtet dieses nur Vergrößerungen von maximal 100x.

Im Vergleich dazu, kannst du mit einer Okular Kamera mit einer Okular Kamera fast die volle Vergrößerung des Linsensystems des Lichtmikroskops (meist rund 1000x) nutzen.

Wo kommen Mikroskop Kameras am häufigsten zum Einsatz?

Hochwertige Mikroskop Kameras kommen besonders häufig in der Forschung und Industrie zum Einsatz. In der Wissenschaft werden sie zum Beispiel für die Analyse von biologischen Prozessen verwendet. Hierbei erleichtern sie vor allem das Archivieren, Vermessen, Auswerten und Präsentieren der Mikroskopaufnahmen.

Aber auch für Studium und Schulzwecke sind Okular Kameras optimal geeignet. Im Biologie Unterricht kann die Lehrkraft beispielsweise ihr mikroskopiertes Bild problemlos mit Hilfe einer Mikroskop Kamera auf ein Smartboard überträgen und so allen Schülern zeigen, worauf beim Mikroskopieren zu achten ist.

Außerdem lassen sich die mikroskopierten Bildern schnell und einfach ausdrucken und mit Mitschülern, Lehrern oder Kollegen teilen. Mikroskop Kameras werden auch gerne von Hobbymikroskopieren genutzt, um ihre Beobachtungen abzuspeichern und gegebenenfalls mit Freunden zu teilen.

Für Einsteiger gibt es bereits preiswertere Modelle, die wir dir im Folgendem vorstellen wollen.

Welche Okular Kamera ist für mich geeignet?

Für das Mikroskopieren im Hobby Bereich ist eine einfache Okular Kamera mit geringem Funktionsumfang völlig ausreichend. Die einfachsten Mikroskop Kameras sind mit einem USB Anschluss ausgestattet und verfügen meist über eine geringe Auflösung (ca. 640×480 Pixel). Für die Nutzung am großen Bildschirm ist jedoch die Full-HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixel notwendig.

Im Forschungs- oder Industriebereich sind jedoch professionelle Okular Kameras zu empfehlen. Diese haben in der Regel eine wesentlich höhere Auflösung. Für die professionelle Nutzung in Fachlaboren empfehlen wir Mikroskop Kameras, die mehr als fünf Megapixel haben.

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Außerdem bieten diese eine größere Auswahl an Softwarefunktionen an, welche die Durchführung von Analysen und Messungen ermöglichen. Zudem besitzen professionelle Mikroskop Kameras oft auch eine eingebaute Kühlung, durch welche thermisches Rauschen verringert wird.

Was kostet eine Mikroskop Kamera?

Wie oben bereits erklärt wurde, gibt es wesentliche Unterschiede der verschiedenen Okular Kameras bezüglich ihres Funktionsumfangs und Verwendungszwecks. Diese beeinflussen natürlich auch den Preis deiner zukünftigen Mikroskop Kamera.

Einfache Mikroskop Kameras für Einsteiger und Hobby Mikroskopen gibt es in verschiedenen Varianten unter 100 Euro. Modelle mit geringem Funktionsumfang und einer von Auflösung 1920 x 1080 Pixel gibt es bereits für 60 Euro im Handel.

Diese Investition lohnt sich auf jeden Fall, wenn du deine Mikroskop- oder Teleskopbeobachtungen auf einfache Weise dokumentieren und auswerten möchtest.

Für hochwertige Okular Kameras aus dem Profi Bereich ist es hingegen schwierig einen Preisrahmen festzulegen. Wie bei vielen technischen Geräten, die geschliffene Optiken oder Spiegel und aufwendig verarbeitete Materialien verwenden, gibt es für Profis und Experten auch hier sehr teure Modelle. Diese Profi Mikroskop Kameras können sich weit über der Grenze von 1000 Euro befinden.

Wo kann man eine Okular Kamera kaufen?

Grundsätzlich kannst du eine Okular Kamera bei einem Teleskop- oder Mikroskop-Fachhandel, Elektronik-Fachmarkt oder einem Elektronik-Versandhandel kaufen. Insbesondere beim Kauf teurer Modelle ist es empfehlenswert, sich persönlich im Fachhandel direkt vor Ort beraten zu lassen.

Mikroskop im Labor

Professionelle Okular Kameras werden vor allem in Laboren für die Mirkofotografie genutzt. (Foto: Pixabay / pexels.com)

Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein Mikroskop Kameras online zu kaufen. Dort kannst du Erfahrungsberichte anderer Käufer lesen, um festzustellen welches Gerät am besten zu dir passt. Sowohl im Netz als auch im Fachhandel kannst du zudem gebrauchte Okular Kameras günstiger erwerben.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Okular Kameras in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Conrad

Entscheidung: Welche Arten von Okular Kameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Okular Kameras unterscheiden:

  • Okular Kamera mit CCD Sensoren
  • Okular Kamera mit CMOS Sensoren

Die verschiedenen Okular Kameras unterscheiden sich vor allem bezüglich ihrer Bildsensoren. Sowohl CCD Sensoren als auch CMOS Sensoren wandeln Licht in elektrische Signale um. Der Hauptunterschied zwischen den zwei Sensortypen liegt in ihrem technischen Aufbau und ihrer Lichtempfindlichkeit.

Mikroskop Zwiebel

Durch den Bautyp der Mikroskop Kameras ergeben sich individuelle Vorteile und Nachteile bei den einzelnen Modellen. (Foto: claudiodivizia / 123RF.com)

Wir möchten dir deshalb die unterschiedlichen Typen im folgenden Abschnitt näherbringen und dir dabei helfen herauszufinden, welche Mikroskop Kamera die richtige für dich ist. Dazu stellen wir dir die oben genannten Arten genauer vor und stellen übersichtlich dar, worin genau ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Wie funktioniert eine Okular Kamera mit CCD Sensoren und wo liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Mikroskop Kameras mit CCD (engl.: charge-coupled device) Sensoren haben den besonderen Vorteil einer hohen Lichtempfindlichkeit, wodurch das Bildrauschen niedrig gehalten wird. Eine realistische Farbwiedergabe und optimale Bildqualität sind somit garantiert.

Leider ist die Herstellung aufwändig und die Integration zusätzlicher Elektronik sehr kompliziert. Dadurch liegt der Preis für diese Mikroskop Kameras in der Regel auch etwas höher. Zudem liest der Chip eher langsam aus und verbraucht viel Strom.

Vorteile
  • Hohe Lichtempfindlichkeit
  • Realistische Farbwiedergabe
  • Optimale Bildqualität
Nachteile
  • Kostenintensiver
  • Aufwendige Herstellung

Durch ihre besonders hohe Lichtempfindlichkeit eignen sich Okular Kameras mit CCD Sensoren jedoch vor allem für den Profi Bereich und für hochwertige Videoaufnahmen mit einer hohen Auflösung.

Wie funktioniert eine Okular Kamera mit CMOS Sensoren und wo liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Okular Kameras mit CMOS (engl.: complementary metal-oxide semiconductor) Sensoren überzeugen vor allem durch ihrer hohen Geschwindigkeit (Bildrate). Außerdem sind CMOS Sensoren energiesparender. Der Stromverbrauch beträgt nur etwa ein Drittel bis ein Zehntel der Energie eines entsprechenden CCDs .

Ihre Nachteile liegen jedoch in ihrer geringeren Lichtempfindlichkeit, reduzierteren Dynamikumfang sowie die damit verbundene Anfälligkeit für Bildrauschen. In den letzten Jahren haben Mikroskop Kameras mit CMOS Sensoren jedoch im Vergleich zu CCD Sensoren aufgeholt und eine grundlegende Weiterentwicklung erfahren.

Vorteile
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Preiswerter
  • Entwicklung in der Technologie
Nachteile
  • Geringere Lichtempfindlichkeit
  • Anfälligkeiten für Bildrauschen

Durch Verbesserungen in der CMOS Technologie punkten sie nun nicht mehr nur mit ihrer hohen Geschwindigkeit und Auflösung, sondern inzwischen auch mit ihrer verbesserten Rauscheigenschaften, Quanteneffizienz und Farbkonzepten. Okular Kameras mit CMOS Sensoren sind mittlerweile somit eine gute preiswertere Alternative zu CDD Sensoren.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Okular Kameras vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Okular Kameras vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Okular Durchmesser
  • Material
  • Formate
  • Auflösung
  • Software

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Okular Durchmesser

Zunächst solltest du darauf achten, dass deine Okular Kamera auch auf den Tubus deines Mikroskops passt. Bei modernen Mikroskopen ist dieser in aller Regel genormt und hat einen Durchmesser von 23 Millimeter.

Es gibt jedoch auch diverse Adapter für verschiedene Mikroskope und Teleskope. Mithilfe der Adapter kannst du deine Okular Kamera auch auf Geräte mit anderen Größen problemlos befestigen.

Für gängige Teleskope wird meist ein Adapter für 30,5 mm Durchmesser verwendet.

Material

Das Material des Kameragehäuses bestimmt vor allem dessen Qualität und Stabilität. Okular Kameras aus Kunststoff sind nicht besonders stabil. Im Gegensatz dazu sind Kameras, deren Material hauptsächlich aus Metall besteht, sehr robust und langlebig.

Besonders beim Gewinde deiner Mikroskop Kamera solltest du darauf achten, dass dieses aus Metall besteht. Dies ist vor allem für die lange Haltbarkeit deiner Okular Kamera bei regelmäßigen Gebrauch zu empfehlen.

Formate

Vor dem Kauf deiner Mikroskop Kamera solltest du zudem festlegen, welche Ausgabeformate du für deinen Verwendungszweck brauchst. Neben Einzelbildern lassen sich nämlich auch Serienbilder und Videos erstellen.

Die üblichen Formate für Bilder sind in der Regel BMP, JPG, PNG oder TIFF.

Für Videoaufnahmen benötigst du jedoch eine größere Anzahl an Pixeln. Außerdem ist vor allem die Bildrate (Bilder pro Sekunde) entscheidend, wenn man Videos aufnehmen möchte. Ein flüssiges Video-Bild erhälst du bei 25 Bildern pro Sekunde. Wenn der Wert höher ist, kannst du man sogar einen Zeitlupen-Effekte erzeugen.

Auflösung

Wie wir bereits festgestellt haben, ist die Auflösung deiner Kamera besonder wichtig für eine gute Aufnahmequalität. Diese wird in der Regel in Megapixel (MP) angegeben.

Einfache Okular Kameras besitzen meist eine geringe Anzahl an Megapixeln, weshalb diese für die Nutzung am großen Bildschirm oder auf Smartboards nicht geeignet sind. Für eine Full-HD Auflösung und Übertragung auf große Bildflächen sind mindestens 2 Megapixel erforderlich.

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Wenn du in Bildausschnitte hineinzoomen willst und einzelne Bilder nachbearbeiten möchtest, sind Mikroskop Kameras mit 3 bis 5 Megapixel geeignet. Diese sind zudem zu empfehlen, wenn du Aufnahmen mit guter Qualität ausdrucken möchtest.

Für die professionelle Nutzung in der Forschung und Industrie sind Mikroskop Kameras mit mehr als 5 Megapixel ratsam. Diese zeichnen sich durch eine sehr gute Bildqualität auch bei hohem Zoom und genaue Farbentreue aus. So ermöglichen sie präzise Beobachtungen und Messungen.

Software

Da die meisten Okular Kamera Modelle mit einem Software Paket geliefert werden, solltest du zudem darauf achten, dass dieses für dein Betriebssystem (Windows, Linux, macOS) geeignet ist.

Informationen darüber, ob die Mikroskop Kamera und mitgelieferte Software mit deinem PC kompatibel sind, findest du in der Regel in der Produktbeschreibung oder auf der Seite des Herstellers.

Der Umfang der Software variiert von Modell zu Modell. Insgesamt bieten dir die Softwarefunktionen jedoch eine professionelle Grundlage zur Bearbeitung deiner Aufnahmen.

Mit zahlreichen Helligkeit-, Kontrast- und Sättigungsreglern kannst du dein Bild effektiv optimiert werden. Außerdem verfügen einige Software Pakete über eine Belichtungsautomatik und einem Weißabgleich, der für eine gute Bildqualität sorgt.

Für den Profi Bereich ist es zudem sehr nützlich, dass einige Software Modelle viele Spezialfunktionen und Einstellungsmöglichkeiten zur Messung und Analyse deines Bildmaterials bieten. Durch die integrierte Messfunktion lassen sich deine Präparate beispielsweise präzise vermessen. Die Zählfunktion erlaubt dir zudem ein exaktes Auszählen, zum Beispiel von Partikeln.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mikroskop Kamera

Wie reinige ich meine Okular Kamera richtig?

Okular Kameras sind stets mit größter Sorgfalt zu behandeln und mit allen gebotenen Mitteln vor Verschmutzung zu schützen. Daher solltest du bei Nichtgebrauch stets den mitgelieferten Staubschutzdeckel deiner Kamera verwenden.

Mikroskop Algen

Beim Entfernen von öligen oder fettigen Verschmutzungen ist die sorgfältige Reinigung mit einem Lösungsmittel zu empfehlen. (Foto: buccaneer / 123RF.com)

Zudem sollte deine Mikroskop Kamera nur gereinigt werden, wenn sichtbare Verunreinigungen vorliegen. Da eine Okular Kamera jedoch aus sehr empfindlichen Bauteilen besteht, empfehlen wir diese vom erfahrenen Kundendienst des Original-Herstellers reinigen zu lassen.

Äußere Oberflächen kannst du jedoch problemlos mit einer Gummipuste von losen Staubteilchen befreien. Wasserlösliche Verschmutzungen kannst mit destilliertem Wasser und durch abschließendes Wischen mit einem trockenen Wattestäbchen entfernen.

Was ist der Unterschied zwischen Makrofotografie und Mikrofotografie?

Die Besonderheiten der Mikrofotografie erschließen sich dir am besten, wenn du sie mit der Makrofotografie vergleichst. In der Makrofotografie wird ein Objekt so vor der Kamera positioniert, dass es auf der Aufnahme sehr groß und detailliert wiedergegeben wird. Hierbei liegt der normale Abbildungsmaßstab von Makroobjektiven in der Regel bei 1:1.

Du kannst jedoch auch in der Makrofotografie größere Abbildungsmaßstäbe erreichen und bis zum Abbildungsmaßstab 20:1 vorstoßen, dann wird dein Motiv auf dem Bildsensor zwanzigfach größer dargestellt als in der Realität. Umgangssprachlich spricht man dann hierbei von einer Vergrößerung.

In der Mikrofotografie arbeitet man hingegen oft mit Maßstäben von 5:1 bis 50:1, um die feinen Strukturen des Objekts auf dem Sensor abzubilden. Hierfür eignen sich vor allem Lichtmikroskope mit Okular Kameras. Steigerungen bis 250:1 oder größer können jedoch nur mit Spitzentechnik erreicht werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.spektrum.de/lexikon/optik/mikrophotographie/2046


[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mikroskop-fotografie-die-wunderbare-welt-des-winzigen-a-654124.html

Bildquelle: Константин Колосов / 123RF.com

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