Die Aufnahme von Bildern und Videos kann oft sehr schnell ein teures Hobby werden. Je mehr Kenntnisse und Erfahrung vorhanden ist, umso schneller steigen auch die Ansprüche an die Aufnahmequalität. Die dadurch höheren Kosten sind allerdings zusätzlich mit einem steigenden, finanziellen Risiko verbunden.

Ein weiterer Nachteil kann dadurch auch in Bezug auf die Einsatzgebiete entstehen. Teures Equipment wird tendenziell seltener benutzt bzw. nur in Ausnahmefällen auf weite Reisen mitgenommen, um teure Schadensfälle zu vermeiden. Um diesbezüglich sorgenfrei deine Kamera nutzen zu können, empfehlen wir dir eine Versicherung für deine Kamera.

Durch unseren Kameraversicherung Test 2019 erhältst du nicht nur Antworten auf häufig gestellte Fragen, sondern erfährst auch, welche Aspekte du besonders bei einem Versicherungsabschluss berücksichtigen solltest. Um dir die Auswahl zu erleichtern, haben wir ausgewählte Anbieter genauer analysiert.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Kameraversicherung schützt dein Gerät vor Schäden und Diebstahl. Unter bestimmten Umständen kannst du auch dein Zubehör mitversichern.
  • Durch die Kameraversicherungen können auch Schadensfälle im Ausland abgedeckt werden. Die genauen Konditionen variieren dabei von Anbieter zu Anbieter.
  • Kameraversicherungen richten sich tendenziell primär an kürzlich getätigte Käufe. Im Falle einer älteren bzw. gebrauchten Kamera kommen andere Konditionen zur Anwendung.

Kameraversicherung Test: Die Favoriten der Redaktion

Die beste Kameraversicherung für flexible Fotografen

Durch die Vermittlung von „Hepster“ erhältst du eine Kameraversicherung von „Gothaer“, die sich durch eine geringe Vertragslaufzeit auszeichnet. Trotz weltweitem Schutz beträgt die Mindestlaufzeit des Vertrages nur ein Kalendermonat. Im Jahr der Anschaffung erhältst du Schäden bis zu 100 % der Kaufsumme refundiert.

Mit dieser Versicherung kannst du deine Kamera bereits ab 46 € gegen eine umfangreiche Auswahl an Schadensfällen versichern. Sowohl Brände, Wasserschäden als auch Fehler in der Bedienung werden hier berücksichtigt. Benötigst du viel Schutz für kurze Zeit, bist du bei der Vermittlung von „Hepster“ genau richtig.

Die beste Kameraversicherung für langanhaltenden Schutz

Durch den Anbieter „Schutzklick“ bekommst du eine Kameraversicherung von „Allianz“ vermittelt, die sich längerfristig für dich auszahlen kann. Neben einem umfangreichen, weltweiten Schutz kannst du dir im Falle einer längeren, vertraglichen Bindung großzügige Rabatte auf deine Prämien sichern.

Auch nach Ablauf des Vertrages kannst du einen kundenfreundlichen Umgang von „Allianz“ genießen. Sobald dein Vertrag ausläuft, kannst du abhängig von deiner Zufriedenheit selbst entscheiden, ob er verlängert werden soll. Während viele Anbieter dir diesbezüglich nur einen Tag als Zeitfenster ermöglichen, kannst du dir die Absicherung zum Neuwert bis zu einer Woche nach dem Kauf sichern.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Kameraversicherung abschließt

Bevor eine Kameraversicherung abgeschlossen wird, treten eine Vielzahl von Fragen bei potenziellen Kunden auf. Diese haben wir für dich zusammengefasst und in den nachfolgenden Absätzen ausführlich beantwortet.

Welche Vorteile genießt du durch eine Kameraversicherung?

Sowohl eine Kamera als auch das notwendige Zubehör kann oft mit sehr hohen Anschaffungskosten verbunden sein. Da diese Geräte im Normalfall hochsensibel sind, können kostenintensive Schäden relativ schnell entstehen. Solltest du prinzipiell mit sehr teurem Equipment arbeiten, könnte dir eine Kameraversicherung die notwendige Sicherheit ermöglichen.

Kameraversicherungen können sowohl Profi- als auch Amateur- bzw. Hobbyfotografen zugutekommen. Um die enthaltenen Vorteile zu genießen, sollte der Wert der Kamera allerdings eher im vierstelligen Bereich liegen. (Bildquelle: unsplash.com / Marco Xu)

Durch eine Kameraversicherung bist du sowohl gegen Schäden an deinem Gerät sowie gegen Diebstahl finanziell abgesichert. Besonders letzteres kommt im Falle von teuren Kameras häufiger vor als erwünscht. Solltest du oft verreisen, bietet auch die Natur bestimmte Gegebenheiten bzw. Hindernisse, die einen Schadensfall wahrscheinlicher machen.

Was kostet eine Kameraversicherung?

Wieviel du für deine Kameraversicherung schließlich zahlen musst, wird von vielen Faktoren beeinflusst. Die Entrichtung der Prämien erfolgt dabei entweder monatlich oder im Umfang einer Jahrespauschale. Neben dem angebotenen Tarif des jeweiligen Anbieters ist auch der Zustand bzw. Wert deines Aufnahmegeräts von entscheidender Bedeutung.

Bereits durch eine Jahresprämie in der Höhe von 50 € können ausgewählte Kameramodelle umfangreich versichert werden. Im Normalfall wird die genaue Prämie jedoch anhand eines Prozentsatzes des Neuwerts bestimmt. In einigen Fällen arbeiten Versicherungen mit einer Mindestprämie. Sollte dies der Fall sein, muss deine Kamera für die Berücksichtigung einen Mindestwert besitzen.

Vor welchen Schäden schützt dich eine Kameraversicherung?

Mithilfe einer Kameraversicherung kannst du dich, abhängig von Anbieter, gegen eine breite Auswahl an Schäden versichern lassen. Sowohl äußere Einflüsse als auch Schäden, die aus einer Unachtsamkeit deinerseits hervorgehen, können durch den passenden Versicherungsschutz abgedeckt werden. Anhand unserer Übersicht solltest du diesbezüglich ein umfangreiches Bild erhalten.

Einwirkung Beispiele
Natur Wasser, Brand
Technik Kurzschluss, Überspannung, Akku-Verschleiß
Eigenverschulden Bruch, Sturz, Fallenlassen, Bedienungsfehler

Bevor du eine Versicherung abschließt, solltest in etwa abschätzen können, welche Schäden in Kombination mit deiner Nutzung am ehesten auftreten könnten. Vor allem, wenn du öfter in der Natur für den perfekten Schnappschuss unterwegs sein solltest, ist eine umfangreichere Schadensabdeckung empfehlenswert.

Grundsätzlich sollte in einem von dir ausgelösten Schadensfall jedoch keine grobe Fahrlässigkeit bzw. kein vorsätzliches Handeln deinerseits der Auslöser sein.

Welche Schadensfälle können durch meine Kameraversicherung nicht berücksichtigt werden?

Während grobe Fahrlässigkeit unter Umständen von ausgewählten Anbietern toleriert wird, ist das vorsätzliche Zerstören deiner Kamera und deiner Ausrüstung in keinem Fall zu berücksichtigen. Unabhängig davon, welches Ausmaß der Schaden angenommen hat, wirst du im Zweifelsfall die anfallenden Kosten selbst tragen müssen.

Diverse Anbieter sind auch nicht bereit, professionell eingesetzte Kameras in ihrem Versicherungsschutz zu berücksichtigen. Falls dies auf dich zutrifft, solltest du dich diesbezüglich bei den jeweiligen Anbietern vor dem Abschluss erkundigen. (Bildquelle: unsplash.com / Mario Calvo)

Solltest du eine Kameraversicherung abschließen wollen, sind einige Anbieter auch tendenziell eher risikoavers eingestellt. Aufgrund dessen werden Schäden, welche durch schwer kalkulierbare Risiken resultieren können, seltener berücksichtigt. Ein Beispiel hierfür wären etwa Mängel, die durch Kernenergie ausgelöst wurden.

Welche Unternehmen bieten Kameraversicherungen an?

Eine Kameraversicherung ist Teil des Portfolios vieler deutscher Versicherungsanbieter. Neben Versicherungen mit einem breiten Portfolio gibt es jedoch auch Anbieter, die sich speziell auf den Schutz von Kameras und fotospezifischem Zubehör konzentrieren. Bekanntere Unternehmen die dir zur Auswahl stehen sind

  • Media Markt
  • Saturn
  • Generali
  • Gothaer
  • Allianz
  • R + V
  • Nürnberger
Vor dem Abschluss solltest du unbedingt sowohl Angebot als auch Preis der Anbieter vergleichen.

Abgesehen von größeren Händler gibt es jedoch auch einige Versicherungsmakler, die dir einen sinnvollen Schutz für deine Kamera bieten können. Dazu gehören beispielsweise die Unternehmen „Pergande und Pöthe“ und „Aktivas“.

Diese Anbieter besitzen zwar meist ein kleineres Portfolio als größere Versicherungen, jedoch solltest du sie deswegen nicht aus deinem Vergleichsprozess ausschließen. Unter Umständen kannst du dir hier ebenfalls einen für dich passenden, umfangreichen Schutz zu vernünftigen Prämien sichern.

Können auch gebrauchte oder ältere Kameras versichert werden?

Aufgrund dessen, dass viele Anbieter mit einer Kameraversicherung tendenziell für neue Geräte werben, tritt die Frage der Versicherung für ältere Kameras relativ häufig auf. Eine eindeutige, allgemein gültige Antwort gibt es hierbei zwar nicht, jedoch kannst du auch im Falle eines älteren Geräts einen Anbieter zur Versicherung finden.

Einige Versicherungen berücksichtigen gebrauchte Geräte nur bis zu einem bestimmten Zeitraum. Solltest du jedoch einen Anbieter gefunden haben, muss allerdings ein Neuwertnachweis bzw. ein Beweis deines Besitzes erfolgen. Um den Versicherungswert und dadurch in weiterer Folge deine Prämie zu berechnen, muss eine Schätzung deiner Kamera durchgeführt werden.

Kann eine Kamera auch über die Hausratsversicherung abgedeckt werden?

Im Rahmen einer Haushaltsversicherung kannst du deine Kamera alternativ zu einer spezifischen Police ebenfalls berücksichtigen lassen. Im direkten Vergleich wirst du damit jedoch mit einigen Einschränkungen konfrontiert werden. Um finanziellen Belastungen zu entgehen, solltest du die Spezifikationen deines Aufnahmegeräts genau kennen.

Haushaltsversicherungen übernehmen entstandene Schäden nur bis zu einem gewissen Wert. Solltest du teures Equipment besitzen, wird die Abdeckung in diesem Fall eher gering ausfallen.

Im Falle einer Haushaltsversicherung werden Kameras oft unter bestimmten Gruppierungen, wie beispielsweise „Hardware“ oder „Elektrogeräte“ zusammengefasst. Dadurch können spezifische Schäden an deiner Kamera im Einzelfall oft gar nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß berücksichtigt werden. Bei günstigeren Kameras ist diese Versicherung jedoch eine sinnvolle Option.

Kann eine Versicherung ohne die Rechnung der Kamera abgeschlossen werden?

Sowohl bei etwas älteren Geräten als auch im Falle von kürzlich getätigten Käufen können Kaufbelege relativ schnell abhandenkommen. Im Falle einer Kameraversicherung wird dieser jedoch sehr oft benötigt. Solltest du deinen verloren haben, gibt es jedoch oft einige Alternativen um doch einen Abschluss zu ermöglichen.

Wie auch bei gebrauchten Kameras muss ein Besitznachweis sowie der Wert des Neupreises nachgewiesen werden. Ist kein Kaufbeleg vorhanden, kannst du die Versicherung auch anhand des Neupreises eines Dritthändlers bestimmen lassen. (Bildquelle: unsplash.com / NordWood Themes)

Sollte deine Kamera anhand des Preises eines Drittanbieters geschätzt werden, muss es sich hierbei ebenfalls um ein neuwertiges Produkt handeln. Gebrauchtwaren sowie Versteigerungen sind dabei ausgeschlossen. Alternativ kannst du den Wert auch von einem Fotohändler schätzen lassen. Als Besitznachweis reicht ein Foto der Kamera mit einer tagesaktuellen Zeitung.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kameraversicherungen vergleichen und bewerten

Bist du auf der Suche nach der passenden Versicherung für dein Aufnahmegerät, wirst du eine breite Auswahl verschiedenster Tarife zur Auswahl vorfinden. Unterscheiden kannst du sie anhand folgender Kriterien:

  • Höhe der Prämien
  • Schutz im Ausland
  • Abgedeckte Schäden
  • Vertragslaufzeit
  • Finanzielle Höchstentschädigung
  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • Höhe der Wartezeit
  • Schutzberücksichtigung von Zubehör

In den nachfolgenden Absätzen haben wir diese Kriterien genauer unter die Lupe genommen. Somit erfährst du, worauf du bei diesen Faktoren achten musst, um den optimalen Schutz für deine Kamera zu finden.

Höhe der Prämien

Bei der Bestimmung der zahlbaren Prämien nehmen Versicherungen sehr häufig Staffelungen anhand des Kaufpreises bzw. des Wertes deiner Kamera vor. Kameras mit höherem, dreistelligen Wert sind in der Regel zwischen 50 und 60 € versicherbar. Im Falle einer Anschaffung mit einem höheren Kaufpreis kann die Versicherung deutlich höher ausfallen.

Abhängig vom jeweiligen Anbieter kann eine Versicherung für deine Kamera auch an die 200 € jährlich kosten. Dies kann im direkten Staffelungsvergleich jedoch oft mit weiteren Kriterien als mit dem Kaufpreis zusammenhängen. In den folgenden Absätzen werden wir einige dieser Kriterien noch genauer für dich analysieren.

Schutz im Ausland

Insbesondere wenn die Kamera fixer Bestandteil deines Urlaubs ist, sollte deine Versicherung auch außerhalb Deutschlands Gültigkeit besitzen. Billigere Anbieter haben dieses Kriterium oft nicht in ihrem Angebot inkludiert. Sollte dir dieser Faktor wichtig sein, solltest du auch überprüfen, ob eine etwaige Abdeckung im Ausland auch Länder außerhalb Europas berücksichtigt.

Die Grundvoraussetzung für einen Auslandsschutz ist der, zumindest behördlich gewährleistete, sichere Aufenthalt. Reist du vorsätzlich in ein Krisengebiet, findet die Versicherung in der Regel keine Anwendung.

Um auch diesem Fall Fahrlässigkeit bzw. Vorsatz auszuschließen, solltest du die Kamera im Idealfall immer verschlossen bei dir tragen. Hierfür sind spezielle Taschen oder Rucksäcke besonders gut geeignet. Solltest du eine auch im Ausland gültige Versicherung anstreben, achte darauf, dass sowohl Schäden als auch Diebstähle hierbei berücksichtigt werden.

Abgedeckte Schadensfälle

Wie bereits zuvor angesprochen, können Kameraversicherung eine hohe Bandbreite an Schäden berücksichtigen. Jedoch gibt es einige Schadensfälle, die sich nur ausgewählte Anbieter in ihrem Schutzumfang vorbehalten. Während die Versicherung im Falle von Fahrlässigkeit selten greift, können auch Diebstähle in einigen Fällen nicht berücksichtigt werden.

Im Falle einer Übergabe an Beförderungsunternehmen bzw. zur Gepäckaufbewahrung zahlen einige Versicherungen etwaige Diebstähle nicht. Sollten sie berücksichtigt werden, muss die Kamera verschlossen aufbewahrt werden. (BIldquelle: unsplash.com / ANDI WHISKEY)

Unabhängig davon, in welchem Umfeld du dich befindest, können auch Bedienungsfehler jederzeit zu einer Schadensbildung führen. Dies kann durch Ungeschicklichkeit oder auch Missverständnisse hervorgerufen werden. Während diese Einzelfälle von ausgewählten Versicherungen berücksichtigt werden, kann im Fall von ignorierten Warnungen in der Anleitung kein Schutz erfolgen.

Vertragslaufzeit

Bevor du dir eine Kameraversicherung zulegst, solltest du auch das Kriterium der Vertragslaufzeit genauer ansehen. Höhere Versicherungsprämien ermöglichen zwar oft einen umfangreicheren Schutz, jedoch ist dabei auch eine Mindestvertragslaufzeit inkludiert. Eine vorzeitige Vertragsauflösung kann dabei ziemlich teuer werden.

Nicht jeder Versicherungsanbieter besteht auf eine vertragliche Mindestlaufzeit.

Die vorgeschriebene Mindestlaufzeit kann im direkten Anbietervergleich sehr unterschiedlich ausfallen. Während einige Anbieter gar darauf verzichten, können Mindestvertragslaufzeiten nur ein Monat oder gar zwei Jahre dauern.

In ausgewählten Fällen kann sich dieses Kriterium auch auf andere Konditionen deines Vertrages auswirken. Beispielsweise kann im Falle einer geringeren Laufzeit die Kündigungsfrist etwas höher ausfallen. Einige Anbieter ermöglichen dir auch eine geringere Prämie für eine längere Bindung an ihr Versicherungsangebot.

Finanzielle Höchstentschädigung

Wie viel Geld dir deine Versicherung im Schadensfall zurückzahlen kann, ist ebenfalls von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. Abhängig von den jeweiligen Unternehmen steht dir entweder eine Geldentschädigung, die Refundierung der Reparaturkosten oder ein Ersatz des Gerätes zu. Maximal erhältst du jedoch den Neuwertpreis der Kamera zurückerstattet.

Während einige Anbieter stets eine Neuwertversicherung anbieten, gliedern andere Versicherungen ihr Angebot nach zeitlichen Rahmenbedingungen. Dabei wird die maximal refundierbare Summe nach einem bestimmten Zeitraum prozentual gesenkt. Welche Staffelungen in welchem Ausmaß gelten, ist nicht für alle Anbieter einheitlich geregelt.

Spätestens nach drei Jahren wirst du im Falle einer Staffelung mit Kürzungen rechnen müssen.  Die erste Staffelung, welche in etwa einen Abzug von 20 % ausmacht, kann auch schon innerhalb des ersten Jahres nach dem Kauf eintreten.

Höhe der Selbstbeteiligung

Im Falle eines Schadens oder Diebstahls kann auch eine sogenannte Selbstbeteiligung Teil deiner Versicherungspolice sein. Dies bedeutet, dass in einem dieser Fälle ein Teil der Kosten von dir selbst erstattet werden muss. (2)Die Höhe der Selbstbeteiligung kann abhängig von Versicherung und Schadensfall unterschiedlich hoch ausfallen.

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Während manche Versicherungen darauf verzichten, verrechnen ausgewählte Unternehmen Selbstbehalte zwischen 50 € bis etwa 150 € an. Diesbezüglich gibt es allerdings auch bestimmte Variationen, die du in deinen Vertrag einbauen lassen kannst. Diverse Unternehmen ermöglichen durch die Inkludierung eines Selbstbehalts eine großzügige Senkung deiner Prämien.

Höhe der Wartezeit

In Bezug auf die Wartezeit sollte der Abschluss einer Versicherung möglichst früh nach dem Kauf erfolgen.

Wie auch bei anderen Versicherungstypen, gibt es auch in diesem Fall häufig eine sogenannte Warte-oder Karenzzeit. Dies bedeutet, dass die Auszahlung im Schadensfall nicht unmittelbar nach dem Eintritt erfolgen kann. (1)

Sollte eine Wartezeit Teil deiner Kameraversicherung sein, spielt dabei der Zeitpunkt des Kaufes eine wesentliche Rolle.

Im Normalfall kannst du Höhe bzw. die Berücksichtigung der Wartezeit in deinem Vertrag innerhalb der ersten Woche nach dem Kauf beeinflussen. Der Zeitraum der Wartezeit kann dabei in der Regel bis zu sechs Wochen betragen.

Schutzberücksichtigung von Zubehör

Solltest du ebenfalls Zubehör in Kombination mit deiner Kamera benutzen, sollte dies im Idealfall ebenfalls berücksichtigt werden. Auch Stative oder spezielle Objektive können im Schadensfall hohe Kosten bzw. den Verlust der Funktion bedeuten. Falls dein Zubehör somit ebenfalls mit hohen Anschaffungskosten verbunden war, solltest du diesen Aspekt berücksichtigen.

Durch die Inkludierung von Zubehör in den Versicherungstarifen ermöglichen diverse Anbieter einen Schutz, der über den Neuwert der Kamera hinausgeht. Falls dein Zubehör berücksichtigt werden soll, muss es jedoch in der Police angegeben sein. (Bildquelle: unsplash.com / Matthias Oberholzer)

Falls du somit Zubehör nachkaufst, musst du deine Versicherung davon in Kenntnis setzen. Sollte dein Zubehör im Vertrag inkludiert sein, gilt hier in der Regel eine übergreifende Anwendung der Schutzkriterien. Jene Schadensfälle die für deine Kamera nicht gelten, finden auch für deine Erweiterungen keine Berücksichtigung.

Trivia: Was du sonst noch über Kameraversicherungen wissen solltest

Da du nun ausreichend über das Thema Kameraversicherung informiert bist und den passenden Anbieter für dich wählen kannst, wollen wir dir abschließend noch weitere Infos mitgeben. Sollte deine Kamera bereits versichert sein, kannst du hierbei unter Umständen wichtige Erkenntnisse mitnehmen.

Wie führe ich die Kündigung meiner Kameraversicherung durch?

Solltest du deine Kameraversicherung aufkündigen wollen, sind die Konditionen der Vertragslaufzeit sowie deine Kündigungsfrist entscheidende Faktoren. Um eine fristgerechte Kündigung durchzuführen, sollte die Kündigungsfrist zeitgleich mit dem Vertrag enden. So kannst du vermeiden, dass dir weitere, überflüssige Prämien in Rechnung gestellt werden.

Die Kündigung deines Vertrages kann oft auch per Formular über die Website des Anbieters durchgeführt werden.

Um die Kündigung möglichst unkompliziert und schnell abwickeln zu können, solltest du wichtige Daten wie deine Kunden- oder Versicherungsnummer in deinem Kündigungsgesuchen inkludieren. Solltest du die Kündigung per Post anstatt einer elektronischen Übermittlung versenden, musst du die Versandkosten dabei selbst tragen.

Gibt es auch Kameraversicherungen speziell für den gewerblichen Gebrauch?

Ebenso wie für den privaten Gebrauch, gibt es auch Versicherungen, die sich auf Kunden in professionellen Umfeldern spezialisieren. Grundsätzlich fallen die Jahresprämien höher aus, jedoch ist der Schutz meistens umfangreicher. In diesen Fällen werden oft Geräte versichert, die aufgrund des hohen Preises selten privat genutzt werden.

Im Falle von gewerblichen Kameraversicherungen ist auch die Absicherung von Leihgeräten in der Regel etwas einfacher. Viele Unternehmen setzen aufgrund der hohen Kosten ebenfalls auf Leihgeräte zur Umsetzung ihrer Projekte. Abhängig von der Nutzung kann die Versicherung welt- oder europaweit oder auch nur für Innenräume versichert werden.

Bildquelle: Pakpong Pongatichat / 123rf.com

Einzelnachweise

1. Financescout 24 Redaktion: Karenz: Die Wartezeit für Versicherungsleistungen
Quelle

2. ProContra Redaktion: Selbstbeteiligung Definition - procontra Versicherungslexikon
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Bernhard Kuntner
Bernhard Kuntner
Financescout 24 (Wissenschaftlicher Artikel)
Financescout 24 Redaktion: Karenz: Die Wartezeit für Versicherungsleistungen
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ProContra Online (Wissenschaftlicher Artikel)
ProContra Redaktion: Selbstbeteiligung Definition - procontra Versicherungslexikon
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