Kameragurt

Willkommen bei unserem großen Kameragurt Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kameragurte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kameragurt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Kameragurt kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch einen Kameragurt ist die Kamera immer griffbereit und du musst nicht erst in deinem Rucksack kramen, wenn sich ein gutes Motiv für ein Foto anbietet. So hast du deine Kamera immer schnell zur Hand und bewahrst sie zusätzlich vor dem Herunterfallen und damit verbundenen Schäden.
  • Kameragurte kannst du sowohl im Fachhandel, wie auch natürlich im Internet kaufen. Die Auswahl ist online größer und problemlos lassen sich die Preise vergleichen.
  • Die Kosten sind von verschiedenen Faktoren abhängig, vor allem vom Material (Polyester ist eher billiger, Leder eher teurer). Falls du großen Wert auf ein spezielles oder exklusives Design legst, solltest du mit um die 40 Euro rechnen.

Kameragurt Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround Kameragurt

Der Kaiser Kameragurt besticht hautsächlich durch seinen fairen Preis und seine dafür sehr gute Qualität. Er ist praktisch verstellbar und eine gute Alternative für alle, die über eine Kamera mit Ösen an den Seiten verfügen, und es gerne schlicht haben.

Der Gurt ist für Kompaktkameras, spiegellose Systemkameras und Bridge-Kameras, die an beiden Seiten Ösen besitzen, geeignet. Das Band wird mit zwei Befestigungsösen (Rund- oder Flachösen) an der Kamera angebracht.

Bei Befestigung an Kompaktkameras lässt sich der Gurt über Schnellverschlüsse problemlos von der Kamera abnehmen. Die Enden des Gurtes lassen sich vom Neoprenteil abnehmen und können zu einer Handschlaufe verbunden werden.

Die Schulterauflage des Gurtes ist aus elastischem Neopren. Die Ränder sind mit Gewebe kaschiert. Durch das weiche Neopren fühlt sich der Gurt sehr komfortabel an. Er ist bogenförmig geschnitten und passt sich ergonomisch der Schulter und dem Nacken an. Das Neopren-Material ist lange haltbar und sehr strapazierfähig.

Der Kaiser Kameragurt ist längenverstellbar. Die Länge des Gurtes beträgt 140 cm und die umfasst 4,0 bzw. 6,5 cm (gepolsterter Teil am Nacken). Erhältlich ist das Kameraband auf Amazon nur in schwarz. Also ist das Band für diejenigen, die es schlicht und unauffällig mögen eine gute Wahl.

Der beste Kameragurt für die Schulter

Mit dem Hama Quick Shoot Strap SC hast du immer die Hände frei auf längeren Wandertouren und ein komfortables Gefühl dabei. Mit dem Hama Quick Shoot Strap SC trägst du deine System- und Bridgekamera bequem über die Schulter und kannst deinen Outdoorsportarten nachgehen.

Mit dem Kameragurt verpasst du kein Motiv mehr auf deinem Ausflug – Mit dem Slider gleitet deine Kamera blitzschnell von der Trage- in die Aufnahmeposition. Auch bewegliche Motive entkommen deiner Linse nicht mehr, indem du die Kamera einfach auf das Motiv drehst ohne diese vom Gurt zu lösen. Möglich macht dies die 360°-Rotary-Verbindung, welche ideal ist für Fotos in Hoch- und Querformat.

Der Hama Quick Shoot Strap SC Kameragurt ist geeignet für Bridge- und Systemkameras. Ebenso ist er in anderer Form für Spiegelreflexkameras erhältlich.

Befestigt wird der Gurt ganz einfach mittels der Befestigungsplatte am Stativgewinde der Kamera. Durch den 3-Punkt-Sicherheitsverschluss ist deine Kamera beispielsweise bei Städtetrips optimal vor unbeabsichtigtem Lösen oder Diebstahl geschützt. Hierbei löst sich der Verschluss nur bei gleichzeitigem Drücken der 3 Punkte.

Du kannst die Kamera zusätzlich mittels des Feststellmechanismus am Gurt fixieren, damit auch beim Klettern die Kamera ohne Pendeln sicher am Körper sitzt. Der Gurt verfügt über einen Schnellzugriff von der Trage-zur Aufnahmeposition. Dabei hast du einen praktischen Schnellzugriff durch das Slider-System. Die Kamera gleitet schnell am Gurt nach oben, die Sliderbremse ermöglicht die Fixierung der Kamera an jeder beliebigen Stelle.

Gefertigt aus gepolstertem und superelastischem Neopren mit 14 Luftpolstern im Nacken- und Schulterbereich ist dein neuer Gurt schock- und schweißabsorbierend und hat somit einen hohen Tragekomfort und ein angenehmes weiches Gefühl. Auch bei schweren Kameras gibt es keine Einschneidungen in den Nacken. Da das Neopren sehr hochwertig ist, hat dieser Kameragurt eine lange Lebensdauer.

Auf Amazon ist der Kameragurt nur in schwarz erhältlich. Schwarz ist jedoch eh die schlichteste und meist gekaufte Farbe unter den Kameragurten. Mit einer stufenlosen Längenverstellbarkeit von 100 bis 150 cm kannst du den Gurt individuell an deine Größe anpassen. Der Gurt ist mit seiner Maximallänge von 150 cm auch gut für sehr große Menschen geeignet.Die Breite des Gurtes beträgt 2,5 cm, an der Schulterauflage ist er 3,9 cm breit.

Der beste Kameragurt für Spiegelreflex- und Systemkameras

Mit dem Base Layer Camera Strap hast du deine Kamera direkt griffbereit für jeden Schnappschuss. Ganz egal ob du unterwegs bist, ein Stillleben aus der Ruhe bringst oder den Money Shot fotografierst- einfach zu handhabende Verschlüsse garantieren den blitzschnellen Wechsel zwischen verschiedenen Tragemöglichkeiten.

Der Crumpler Base Layer Kameragurt ist sowohl für Bridge-Kameras, als auch für Spiegelreflex- und Systemkameras geeignet. Die Base Layer wurde zu dem Zweck entwickelt, um deine Kamera-Ausrüstung zu schützen. Befestigt wird der Gurt durch eine Riemenhalterung. Du kannst mit den Thumb Buckles komfortabel zwischen Aufnahme-, Standby- und Tragemodus wechseln.

Das mit Moses Effekt versehene Neopren macht deinen Nacken glücklich und hält Wasser und Staub fern. Durch das biegsame Neopren lässt sich der Gurt ganz klein machen und passt super zusammen mit deiner Kamera in deine Kameratasche. Kleinere Teile des Gurtes sind aus Kunstfaser. An der Rückseite des Gurtes ist eine Netzgewebe-Polsterung vorhanden, sodass du deine Bridge-, System- oder Spiegelreflexkamera bequem tragen kannst.

Die Maximallänge des Gurtes beträgt 139 cm und das Band ist 4 cm breit. Es wiegt nur 115g und ist somit überall mit hinnehmbar. Farblich ist der Kameragurt in blau, orange und schwarz erhältlich. Die Länge lässt sich über ein einfach zu bedienendes Clipsystem an den Gurtseiten so anpassen, dass der Gurt entspannt über die Schulter getragen werden kann.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Kameragurt kaufst

Was versteht man unter einem Kameragurt und wozu dient er?

Durch einen Kameragurt ist die Kamera immer griffbereit und du musst nicht erst in deinem Rucksack kramen, wenn sich ein gutes Motiv für ein Foto anbietet. So hast du deine Kamera immer schnell zur Hand und verpasst keinen Schnappschuss.

Kameragurt

Damit einem die Kamera nicht einfach aus der Hand fallen kann, ist ein Kameragurt sehr nützlich und schützt die Kamera vor Stürzen. (Free-Photos / pixabay.com)

Der Kameragurt dient gleichzeitig zur Sicherung deiner Spiegelreflexkamera, Systemkamera oder Bridgekamera am Körper. Mit dem Gurt kann sie dir nicht mehr auf den Boden fallen und du vermeidest Schäden an deiner Kamera.

Hier zum Überblick einige Vor- und Nachteile von Kameragurten:

Vorteile
  • Freie Hände beim Fotografieren
  • Kamera ist immer griffbereit
  • Kamera kann nicht verlegt/ vergessen werden
  • Kamera wird vor Fallenlassen und Diebstahl geschützt
  • Gute Kameragurte sind schon sehr günstig erhältlich
Nachteile
  • Einige Gurt-Modelle können beim Fotografieren stören
  • Man sieht schnell wie ein Tourist aus
  • Teilweise unbequem und Reibung am Hals

Welche Arten von Kameragurten gibt es?

Was ist der Unterschied zwischen einem Kameragurt und einer Kameraschlaufe? Beim Kauf einer Befestigung für deine Kamera stehst du vielleicht vor der Frage, ob du dir eher einen Kameragurt oder eine Kameraschlaufe kaufen sollst? Beide Arten haben ihre Vorzüge. Ein Brustgurt sichert deine Ausrüstung am besten, wenn du selbst in Bewegung bist. Zur Kaufberatung hier einmal alle Kategorien in der Übersicht:

Gurtmodell Beschreibung
Schultergurt Der Schultergurt schützt die Kamera und angelegtes Zubehör optimal – auch vor Diebstahl. Wird der Gurt schräg um den Körper gelegt, schmiegt sich die Kamera samt Objektiv seitlich an den Körper an. Er ist bei schweren Kameras sehr bequem.
Kameraschlaufe Vergleichsweise handlich und unauffällig. Der Handgurt eignet sich besonders für längere Shootings. Er kann am Handgelenk festgezogen werden und hält die Kamera sicher an der Hand. Das Stativ kann schnell angeschlossen werden und die Kameraschlaufe kann auch mit Batteriegriff benutzt werden.
Kamera-Hand-Schlaufe Die Kamera-Handschlaufe wird wie ein Handschuh angezogen. Sie ist besonders für schwere Fotoapparate oder Videokameras geeignet So sitzt das Gerät stets fest in der Hand und ist dadurch besonders gesichert. Außerdem schränkt sie die Beweglichkeit des Fotografen nicht ein und die Kamera ist mit ihr sofort betriebsbereit.

Hier ein Video, das dir den Kameragurt und die Handschlaufe nochmal näher erklären soll:

Wo kann ich einen Kameragurt kaufen?

Kameragurte kannst du sowohl im Fachhandel, wie auch natürlich im Internet kaufen. Die Auswahl ist online größer und problemlos lassen sich die Preise vergleichen. Vor allem für Leute, die einen besonderen Gurt haben wollen, wie zum Beispiel ausgefallene Designs oder eine bestimmte Marke oder Länge werden im Internet fündig.

Außerdem kannst du per Mausklick im Internet Kundenbewertungen über sämtliche Kameragurte abrufen. Im Fachhandel können die Produkte bequem getestet, sowie Fachpersonal direkt vor Ort um Rat gefragt werden.

Folgende Läden und Onlineportale bieten beispielsweise Kameragurte an:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Klickklickzoom
  • Designstraps

Aus welchem Material sollte ein Kameragurt bestehen?

Neben dem rein optischen Faktor kann der harte Polyestergurt schnell auf dem Hals reiben und ist besonders bei warmen Temperaturen sehr unangenehm. Jedoch ist er entsprechend günstiger und wenn du nicht ständig am Fotografieren bist auf jeden Fall ausreichend.

Ein atmungsaktiver Kameragurt aus Leder zum Beispiel schmiegt sich gut an deinen Körper an. Ein Ledergurt ist teurer, aber auch langlebiger als ein Polyestergurt. Außerdem gibt es Neopren-Gurte. Diese sind sehr weich und oft mit Noppen versehen, um den Gurt besser zu fixieren. Für was du dich letztendlich entscheidest ist dir und deinen Vorlieben überlassen.

Was kosten Kameragurte?

Die Kosten sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Falls du großen Wert auf ein spezielles oder exklusives Design legst, solltest du mit um die 40 Euro rechnen.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 182 Produkte aus der Kategorie Kameragurt untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Der Polyester-Kameragurt ist die günstigste Kategorie und fängt schon bei 3 Euro an. Von den Kameragurten kann man jedoch dann auch nicht viel erwarten, um einen anständigen Polyestergurt zu bekommen, solltest du nicht unter 15 Euro gehen.

Ein hochwertiger Leder-Kameragurt hat natürlich seinen Preis, ist aber dafür langlebig. Preislich fangen sie bei 30 Euro an.

Je nachdem, ob es noch dazu ein Markenprodukt ist, wird es dementsprechend teurer. Einer der teuersten Ledergurte liegt momentan bei 150 Euro.

Grundsätzlich kann man jedoch von folgenden Preisen ausgehen:

Modell Preis
Kameragurt aus Polyester ab 15€
Kameragurt aus Leder ab 30€

Wie viel Gewicht hält ein Kameragurt aus?

Das ist ganz unterschiedlich, steht aber in der Produktbeschreibung immer dabei. Am besten wiegst du vor dem Kauf deine Kamera – falls du Objektive hast, nimm diese auch dazu- und entscheide dann, welcher Gurt zu dir und deiner Kamera passt.

Berechne dabei das Gewicht der Kamera und der Gurtbelastung nicht zu knapp, da das Band natürlich auch bei nur etwas weniger Gewicht, als auf der Produktbeschreibung steht, mal reißen kann. Also reize das Maximalbelastungsgewicht nicht komplett aus.

Wie befestigt man einen Kameragurt?

Wird ein Gurt am Stativbügel befestigt, liegt die Kamera besonders gut am Körper an, der Gurt muss zur Verwendung eines Stativs aber entfernt werden. Eine Befestigung an Kameraösen schränkt hier weniger ein.

Wenn du einen Kameragurt zum ersten Mal anlegst, kann eine Kameragurt-Anleitung sehr hilfreich sein. Ein lose angelegter Gurt kann unter dem Gewicht der Kamera schnell nachgeben und die Kamera auf den Boden fallen lassen. Hier die einzelnen Schritte, wie man einen Kameragurt anlegt:

  1. Enden aufklappen und Kameraösen bzw. Objektivgewinde oder Stativgewinde ziehen
  2. Zurück in Richtung der Schnalle/Klammer führen und entgegengesetzt einführen
  3. Sicher festziehen
  4. Gewünschte Länge einstellen

Wie trägt man einen Kameragurt und welche Länge sollte er haben?

Schultergurte sind besonders beliebt, denn Sie können quer über den Rücken getragen werden. Daher sollte der Gurt so mindestens einen Meter lang sein, je nach Körpergröße. Die Kamera über die Schulter zu tragen schützt sie und vor allem das Objektiv vor Stößen und Diebstahl. Kamera-Schlaufen geben mehr Flexibilität, Handschlaufen kommen eher bei schweren Objektiven zum Einsatz.

Entscheidung: Welche Arten von Kameragurten gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Kameragurten unterscheiden:

  • Schultergurt
  • Kameraschlaufe
  • Kamera-Handschlaufe

Bei jeder Art sind die Form des Gurtes und damit auch das Anwendungsgebiet anders, wodurch individuelle Vorteile und Nachteile entstehen. Welcher Kameragurt der richtige ist, hängt sowohl vom Einsatzgebiet, als auch von den individuellen Komfortwünschen und Vorlieben ab.

Um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen und einen optimalen Kameragurt für dich zu finden, stellen wir im folgenden Abschnitt die verschiedenen Arten von Gurten genauer vor und listen die Vorteile und Nachteile übersichtlich auf.

Wie funktioniert ein Schultergurt und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Der Schultergurt ist unter Fotografen sehr beliebt, da er die Kamera sehr gut sichert. Sowohl vor dem Herunterfallen, als auch vor Diebstahl schützt dich der Gurt, da die Kamera mit diesem Gurt sehr nah am Körper getragen wird.

Schultergurte können seitlich am Körper angelegt werden, wodurch das Tragen der Kamera sehr bequem ist. Auch schwerere Modelle können so längere Zeit problemlos getragen werden.

Vorteile
  • Optimaler Schutz
  • Sehr bequem
  • Für schwere Kameras geeignet
Nachteile
  • Kamera muss beim Tragen festgehalten werden

Um Schäden an der Kamera beim Tragen zu vermeiden, sollte diese beim Gehen oder Fotografieren immer am Objektiv festgehalten werden. Dadurch wird verhindert, dass die Kamera irgendwo anstößt oder beschädigt wird.

Wie funktioniert eine Kameraschlaufe und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Kameraschlaufen sind Gurte, die am Handgelenk befestigt werden. Die Kamera befindet sich bei diesem Modell ständig in der Hand. Zum Transportieren oder in den Pausen von einem Shooting, sollte die Kamera in einer extra Tasche verstaut werden.

Die Kameraschlaufen sind sehr handlich, wodurch die Kamera immer einsatzbereit ist und somit auch spontane Fotos geknipst werden können. Außerdem sind die Schlaufen sehr unauffällig.

Vorteile
  • Handlich
  • Unauffällig
  • Für längere Shootings geeignet
Nachteile
  • Nicht optimal für schwere Kameras

Von Fotografen werden die Schlaufen sehr gern eingesetzt, da sie auch bei längeren Shootings nicht stören und die Kamera somit immer dabei ist. Dabei sollte aber auf ein bequemes Material der Schlaufe geachtet werden. Generell gilt: je dicker die Schlaufe, desto besser der Tragekomfort.

Bei sehr schweren Kameras, die nicht lange in der Hand gehalten werden können, ist die Kameraschlaufe hingegen eher unpraktisch. In diesem Fall müsste der Gurt jedes Mal bei Ablegen komplett geöffnet werden.

Wie funktioniert eine Kamera-Hand-Schlaufe und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Um auch für schwerere Kameras eine spontane und handliche Alternative zu bieten, wurden sogenannte Kamera-Hand-Schlaufen entwickelt. Diese erinnern optisch an einen Handschuh und bieten durch diese Form auch einen sicheren Halt der Kamera in der Hand, womit die Bilder deutlich weniger verwackeln.

Durch den Aufbau derartiger Schlaufen wird das Tragen von schweren Kameras erleichtert und das Bilder knipsen für den Fotografen bequemer gestaltet. Durch den engen Kontakt zum Körper ist die Kamera außerdem optimal vor Stürzen oder Diebstahl geschützt.

Vorteile
  • Für schwere Kameras geeignet
  • Optimale Sicherung
  • Verhindert Verwackelungen
Nachteile
  • Sehr sperrig
  • Hand ist nicht frei

Die Nachteile von Kamera-Hand-Schlaufen sind zum einen, dass dieses Modell auffälliger ist und gegebenenfalls dem einen oder anderen designtechnisch nicht gefällt. Andererseits ist die Hand immer durch die Kamera besetzt und kann in dieser Zeit nie frei agieren.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kameragurte vergleichen und bewerten

Egal, ob du eine Spiegelreflexkamera, Systemkamera oder Bridgekamera hast, meist wird ein Gurt bereits mitgeliefert, der die Kamera sicher um deinen Hals baumeln lässt. Allerdings gibt es viele Gründe, in einen zusätzlichen Gurt zu investieren. Vor allem optisch haben alternative Modelle einiges zu bieten, nicht zuletzt, da die meisten nicht mit großen Markennamen versehen sind und qualitativ hochwertiger sind.

Oftmals sind die original mitgelieferten Kameragurte recht kratzig am Hals und auch für viele große Leute etwas zu kurz. Wenn du Wert auf Design und Qualität legst solltest du dir also einen Gurt deiner Wahl zulegen. Beispielsweise passen Ledermodelle gut zu einer Retrokamera und ein buntes Design hebt die Laune im Urlaub.

Du solltest deine Entscheidung natürlich in erster Linie danach treffen, welche Kriterien für dich am wichtigsten sind. Im Folgenden erklären wir dir, welche Faktoren bei einem Kauf besonders zu beachten sind. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Gurt für dich eignet oder nicht. Hier einmal der erste Überblick:

  • Geeignet für
  • Befestigung
  • Material
  • Farbe
  • Länge / Breite

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Geeignet für

Beim Kauf eines Kameragurtes für deine Kamera solltest du in erster Linie beachten, für welche Kamera der jeweilige Gurt geeignet ist. Dies steht immer in der Beschreibung des Produktes. Viele der Kameragurte sind jedoch sowieso standardisiert und für so gut wie alle Kameratypen geeignet.

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Wusstest du, dass ein Kameragurt vielseitig anwendbar ist?

Ein Kameragurt kannst du um den Hals oder auf den Schultern hängen lassen, damit du deine Hände für andere Dinge verwenden kannst. Alternativ gibt es natürlich auch Handgelenkgurte, bei denen die Kamera einfach am Handgelenk hängt.

Befestigung

Ein Kameragurt mit Schnellverschluss, der sich leicht anlegen lässt und sicher hält, ist am einfachsten zu handhaben. Die meisten dieser Gurte verfügen über Klammern, in denen sich ein Kugellager befindet. Die Kamera bleibt mit dessen Hilfe flexibel und lässt sich leicht in verschiedene Richtungen bewegen.

Kameragurte können an den Kameraösen an der Oberseite des Apparates festgezurrt werden. Manche Modelle kannst du an das Stativgewinde anschließen, was den Vorteil hat, dass der Gurt dich beim Hochkant-Fotografieren nicht behindert. Vor der Verwendung eines Stativs musst du den Gurt entfernen.

Der Gurt sollte, wenn du eine schwere Kamera hast, vor allem am Objektivgewinde befestigt werden, um das Gewicht optimal auszugleichen.

Material

Falls du dir gerne einen günstigen Kameragurt kaufen willst, eignen sich für dich eher Produkte aus Polyester oder Nylon mit Kunststoff-Spangen. Diese sind etwas weniger langlebig, jedoch für den gelegentlichen Gebrauch bei Freizeitaktivitäten ausreichend. Für ein angenehmes Tragegefühl sorgen die atmungsaktiven Mesh-Einsätze, die verhindern, dass du zu sehr an den Händen oder am Hals schwitzt.

Ist ein Kameragurt gepolstert, federt er Stöße ab und macht das Tragen schwerer Kameras und Objektive angenehmer. Da die Polster die Kamera jedoch weit vom Körper abstehen lassen, verzichten viele Fotografen auf Schulterpolster und Ähnliches.

Ein Leder Kameragurt ist besonders langlebig und schmiegt sich fest an den Oberkörper an. Außerdem ist er von Natur aus atmungsaktiv und verhindert, dass du darunter schwitzt. Metallösen und -klammern sind extra sicher und verhindern, dass Kamera und Objektiv sich lösen.

Neopren-Gurte sind vom Stoff her von selbst schon sehr weich und federnd. Oftmals besitzen sie Noppen an der Innenseite, was das Hin- und Herrutschen vermeidet.

Farbe

Die meisten der Kameragurte sind in schwarz erhältlich. Da sie jedoch vor allem bei professionellen Fotografen und für Reisen sehr beliebt sind, gibt es immer mehr teils auch sehr verrückte Designs jeglicher Art. Was Farbe und Design betrifft, hast du also die volle Farbpalette zur Verfügung.

Länge / Breite

Die Breite könnte insofern entscheidend sein, inwieweit dich ein breiteres Band am Hals einschneidet. Es hängt völlig von deinen Vorlieben ab, ob es eher breiter oder dünner sein soll. Die Länge ist bei der Auswahl des Gurtes ein sehr wichtiges Kriterium. Dabei musst du selber ein bisschen rechnen, wie groß du bist, und wo die Kamera ungefähr hängen soll. Kameragurte sind in allen Breiten und Längen erhältlich.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kameragurt

Wie bewertet die Stiftung Warentest die Kameragurte?

Bis jetzt hat die Stiftung Warentest leider noch keinen Kameragurt-Test durchgeführt. Im Kamera-Test 2016 wurden jedoch über 1500 Digital-Kameras und ihre Hersteller getestet. Das Ergebnis: Panasonic, Nikon, Canon und Sony sind in allen Bereichen Spitzenreiter.

Anja LangeRatgeberin für Kameras

Kameragurte sind vor allem im Falle eines Diebstahles sehr wichtig. Manche Kameragurte sind mit einem Stahlseil ausgestattet. Wer an seiner Kamera lange Freude haben möchte, sollte sich für ein kleines bisschen Geld einen sicheren Tragegurt zulegen und somit vor Dieben geschützt sein.

(Quelle: testsieger-kameras.de)

Wie kann man einen Kameragurt reinigen?

Ein Leder Kameragurt sollte, wenn möglich, nicht mit Wasser behandelt werden. Du kannst ihn aber mit Lederpflegemittel sanft einreiben. Ein Kameratragegurt aus Polyester kann mit einem feuchten Tuch abgewischt oder per Hand mit einem sanften Waschmittel gewaschen werden.

Was ist das Besondere am Spider-Kameragurt?

Spider Gurte besitzen ein Hüfttragesystem, das einer Satteltasche relativ ähnlich ist. Mit den Kamera-Tragegurten können so zwei Kameras auf einmal transportiert werden.

Eine Sicherheitsverriegelung schützt vor unberechtigtem Zugriff auf die Foto-Kamera, ist aber gleichzeitig zügig zu entsichern, wenn du die Kamera schnell verwenden willst. Spider-Kameragurte sind besonders bei professionellen Fotografen angesagt, für die Freizeit sind sie eher weniger praktisch.

Welche sind die bekanntesten und besten Marken für Kameragurte?

Kameragurte werden von vielen Herstellern angeboten. Wenn du auf der Suche nach einem Design-Kameragurt oder einem Vintage Modell bist, solltest du eher online danach suchen. Im Technik-Geschäft finden sich meist Gurte der bekannten Marken Canon, Nikon und Hama. Ein Profi-Kameragurt findet sich meist im Fotogeschäft. Hier einmal die beliebtesten Hersteller in der Übersicht:

  • Hama
  • Canon
  • Nikon
  • Spider
  • Crumpler
  • Peak Design
  • Kaiser
  • Hugu
  • Cam-In
  • Case Logic
  • Kalahari
  • LYNCA

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Kindermann, Wagner (2010): Meisterschule Digitale Fotografie: Kameratechnik wirklich verstehen und meisterhaft fotografieren!. Franzis Verlag.

[2] Kindermann, Wagner (2012): Perfekt Fotografieren: Wie Sie Motive gekonnt in Szene setzen und warum Sie dabei wichtiger sind als Ihre Kamera. Franzis Verlag.

[3] http://kamerahalfter.de/allgemein/veganer-kamerahalfter-ist-das-moeglich/

Bildnachweis: Pixabay.com / PiotrAlbanowicz

Warum kannst du mir vertrauen?

Neben seiner Arbeit als Technik Journalist hat sich Michael der Naturphotographie verschrieben und bereist jährlich verschiedene Länder um atemberaubende Photos zu schießen. Zudem ist er passionierter Gamer und nimmt regelmäßig erfolgreich an Online Turnieren des Spiels “League of Legends” teil.