Kamera Stativ
Zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2020

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Kamera Stative sind eine optimale Ergänzung des Kamerazubehörs. Sie dienen dazu die Qualität von Fotos zu verbessern und die Handhabung durch das Tragen des Kameragewichts zu erleichtern. Dies funktioniert durch das Befestigen der Kamera am Stativkopf, welcher mit den Stativbeinen verbunden ist. Stative können an beliebigen Orten positioniert werden, um aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu fotografieren.

Mit unserem großen Kamera Stativ Test 2020 wollen wir dir die beliebtesten Kamera Stative aufzeigen und auf die Vor- und Nachteile dieser eingehen. Hierfür unterscheiden wir Kamera Stative in Einbein-, Dreibein- und Tisch- / Ministative. Jedes von diesen hat einen unterschiedlichen Funktionsbereich, auf den wir näher eingehen werden. Mithilfe dieses Artikels möchten wir dich optimal informieren und dir die Kaufentscheidung erleichtern.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kamera Stative können von Anfängern und professionellen Fotografen benutzt werden, um insbesondere die scharfe Darstellung unter schwierigen Lichtkonditionen zu ermöglichen.
  • Grundsätzlich wird in das Einbeinstativ, das Dreibeinstativ und das Tisch- / Ministativ unterschieden. Je nach Einsatzbereich sollte der Gebrauch von einem der Alternativen vorgezogen werden.
  • Das Einbeinstativ eignet sich besonders für alle jene, die auf der Suche nach einem leichten und flexiblen Stativ sind, welches dennoch die Kameralast trägt. Dreibeinstative sind meist schwerer, bieten aber deutlich mehr Stabilität. Das
    Tisch- / Ministativ hingegen ist besonders klein und handlich, in ihrem Einsatzbereich aber eingeschränkt.

Kamera Stativ Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Kamera Stativ mit einbeinigem Stand

Bei dem AmazonBasics 67-Inch Monopod handelt es sich um ein Einbeinstativ, welches im Vergleich zu seinen Alternativen mit einem Preis von rund 15 € sehr günstig ist.

Es kann ein Gewicht von bis zu 3 Kilogramm tragen und über die vier Beinabschnitte auf eine Länge von bis zu 170 cm ausgefahren werden. Zudem weist das Stativ eine rutschfeste Gummisohle, einen gepolsterten Griff und eine verstellbare Schlaufe auf. Zusätzlich zu dem Stativ bekommt man außerdem eine Tasche.

Das AmazonBasics 67-Inch Monopod ist eine sehr günstige aber dennoch ausgesprochen gute Alternative, um den Genuss eines Einbeinstativs zu erlangen.

Das beste Kamera Stativ mit dreibeinigem Stand

Das Tacklife MLT01 Tripod wiegt mit einem Gewicht von nur 590 Gramm einen Bruchteil von anderen Dreibeinstativen. Es lässt sich über die drei Beine bis zu einer Höhe von 136 cm ausfahren und weist eine Tragfähigkeit von 3 Kilogramm auf.

Mit einem Preis von circa 26 € handelt es sich auch bei diesem Favoriten um eine günstige Variante. Neben dem Stativ bekommt man bei dem Kauf noch eine Stativtasche und eine Handyhalterung dazu.

Wir empfehlen dieses Stativ für all jene die für wenig Geld ein hochwertiges Dreibeinstativ, welches aufgrund des niedrigen Gewichts perfekt für Urlaube oder Wanderungen geeignet ist.

Das beste Kamera Stativ in kleiner Ausführung

Das Polarduck Mini Stativ welches eine Höhe zwischen 12,5 und 22,4 cm aufweist ist für uns der Favorit unter den Tisch- / Ministativen. Bis zu einem Gewicht von 2 Kilogramm können diverse Geräte wie Beamer, Handys, Webcams und Kameras darauf befestigt werden.

Durch die Verwendung eines Kugelkopfes kann das jeweilige Gerät 360 Grad gedreht werden. Als Zubehör zu dem Stativ bekommt man außerdem eine Handy- und eine GoPro- Halterung. Mit einem Preis von rund 15 € handelt es sich zudem um eine sehr preiswerte Variante.

Dieses Stativ ist eine hervorragende Lösung für alle jene die sich für den Kauf eines Tisch- / Ministativs interessieren. Durch die Aufsätze ist das Stativ ohne weiteres Zubehör vielfältig einsetzbar und somit kann gleich mit dem fotografieren losgelegt werden.

Kauf- und Bewertungskriterien für Kamera Stative

Um die Entscheidung deines Kaufes zu erleichtern, werden wir in den nächsten Absätzen die wichtigsten Kriterien, die du bei einem Kauf beachten solltest, aufzeigen.

Die Kriterien, zum Vergleich von Kamera Stativen, umfassen:

Im weiteren Verlauf werden wir auf die einzelnen Kriterien im Detail eingehen.

Einsatzbereich

Der wichtigste Aspekt beim Kauf eines Kamera Statives ist der Einsatzbereich. Abhängig von diesem kann entschieden werden welche anderen Kriterien besonders von Relevanz sind.

Sollte es sich um ein Stativ handeln welches auf Reisen mitgenommen werden soll, spielen die Größe und das Gewicht eine besondere Rolle. Wird jedoch eine besonders schwere Fotoausrüstung zum Fotografieren benutzt, muss dieser Aspekt in die Entscheidung hineinfließen.

Größe

Neben dem Einsatzbereich stellt auch die Größe des Statives ein entscheidendes Merkmal dar. Hier muss zwischen der Höheneinstellung und dem Packmaß unterschieden werden.

foco

Die Höheneinstellung spielt eine entscheidende Rolle beim aktiven Fotografieren, da diese eine Höhenspanne festlegt aus welcher Fotos gemacht werden können.

Je nach Art der Fotografie sollte das Stativ über die Augenhöhe hinausgehen oder wie bei Landschaftsfotografie reicht es, wenn das Stativ nur eine geringere Höhe besitzt.

Das Packmaß hingegen zeigt auf wie viel Platz das Stativ im eingeklappten Zustand verbraucht. Dies spielt beim Transport eine Rolle, denn je geringer das Packmaß ist, desto kleiner kann das Stativ zusammengelegt werden. Ein geringes Packmaß hat jedoch oftmals zur Folge, dass die Beine und der Stativkopf so dünn als möglich gehalten werden was in einer mangelten Stabilität resultiert.

Gewicht

So groß der Nutzen eines Statives auch sein mag, je größer und schwerer dieses ist, desto mehr wird die eigene Freude damit gedämpft sein. Daher ist es essenziell, sich vor dem Kauf schon Gedanken zu machen, wie oft man dieses auf Ausflüge oder Urlaube mitnehmen möchte, und dies in seine Entscheidung hineinfließen zu lassen.

Wer im Vorhinein schon weiß, dass das Stativ mit auf Reisen mitgenommen wird, der sollte darauf achten, dass das Stativ maximal 1,5 Kilogramm wiegt. Generell kann gesagt werden, je schwerer ein Stativ, desto unhandlicher ist es.

Auf der anderen Seite wird schweren Stativen nachgesagt, dass sie deutlich stabiler und widerstandsfähiger sind. Dies ist jedoch nur mäßig zu bejahen und mag im günstigeren Preissegment gelten, wenn es sich aber um qualitativ hochwertige Modelle handelt, muss dem widersprochen werden, da diese trotz niedrigem Gewicht dennoch eine hohe Stabilität aufweisen können.

Tragfähigkeit

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf eines Stativs ist die Tragfähigkeit dessen. Dies bedeutet einerseits das Gewicht, welches es tatsächlich tragen kann, andererseits spielt auch das Gewicht, ab welchem es zu kippen beginnt, eine Rolle.

Für die meisten Stative stellt das Gewicht eines Kameraequipment kein Problem dar.

Ersteres muss verpflichtend von dem Hersteller angeführt werden. Letzteres jedoch nicht, deshalb sollte man immer darauf achten, dass genügend Spielraum bis zum Maximalgewicht vorherrscht.

Sollte ein Stativ zu kippen beginnen, hat dies zur Folge, dass die Kamera nicht mehr perfekt horizontal aufliegt, sondern in eine Schräge rutscht. Die Folge dessen wäre, dass sich der Bildausschnitt womöglich unbemerkter Weise verändern würde.

Bei einer zu hohen Belastung des Kamera Stativs kann es zudem zu einer Beschädigung kommen.

Material

Kamera Stative werden meist aus Aluminium hergestellt. In besonderen Fällen kommen auch Carbon und Holz zum Einsatz.

  • Aluminium: Dies wird besonders im Bereich der anfänger und mittelklasse Stative benutzt. Der Vorteil hieran ist das es mit einem sehr guten Preis- Leistungsverhältnis abschneidet. Verglichen mit den beiden Alternativen weisen Stative aus Aluminium aber ein deutlich höheres Gewicht auf. Mittlerweile gibt es aber auch schon leichte Varianten.
  • Carbon: Stative aus Carbon werden hauptsächlich von Profis und Fotografen, die viel unterwegs sind, benutzt. Grund hierfür ist, dass diese generell 20-30 % leichter als die vergleichbaren Alternativen aus Aluminium sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie schlechter Wärme und Kälte leiten, was im Winter zum Vorteil werden kann. Außerdem sind sie sehr schwingungsarm. Nachteil hierbei ist jedoch, dass sich die Vorteile im Preis deutlich bemerkbar machen.
  • Holz: Sehr selten werden mittlerweile Stative aus Holz hergestellt. Diese wären grundsätzlich sehr schwingungsarm sind aber meist sehr schwer und teuer.

Stativkopf

Die Aufgabe des eigentlichen Statives ist der stabile Stand um keine Aufnahmen zu verrütteln, der Stativkopf ist jedoch wichtig um die Bewegungsfreiheit der Kamera zu ermöglichen.

Je nach Benutzung des Statives kann ein anderer Stativkopf empfohlen werden.

Innerhalb der Stativköpfe kann zwischen diversen Arten wie dem Kugelkopf, dem Panoramakopf und dem Getriebeneiger unterschieden werden. Der Kugelkopf ist die gängigste Variante und ermöglicht, dass die Kameraeinstellung schnell geändert und angepasst werden kann.

Der Panoramakopf ist die beste Variante um ohne viel Aufwand Panoramaaufnahmen machen zu können. Durch den Getriebeneiger wird die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, jedoch ermöglicht er eine punktgenaue Einstellung.

Entscheidung: Welche Arten von Kamera Stativen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dich für den Kauf eines Stativs interessierst, gibt es folgende drei Optionen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Art Vorteile Nachteile
Einbeinstativ leicht, hohe Flexibilität nicht nutzbar bei Unebenheiten, muss gestützt werden
Dreibeinstativ stabiler und alleiniger Stand, nutzbar bei Unebenheit höheres Gewicht, unflexibler
Tisch- / Ministativ sehr leicht und klein, handlich geringe Höheneinstellung möglich, geringe Tragfähigkeit

Um dir noch ein besseres Bild zu machen, werden wir sie dir in den nächsten Absätzen genauer vorstellen.

Einbeinstativ

Einbeinstativ

Ein Einbeinstativ zeichnet sich durch das Vorhandensein von nur einem Bein aus. In der Fachsprache spricht man statt dem Bein in diesem Fall von einem Arm.

Einbeinstative sind aufgrund ihrer Bauweise generell leichter als vergleichbare Alternativen. Das ist ein Grund weshalb sie bei Personen, die viel reisen, sehr beliebt sind. Auch ermöglichen sie einen rascheren Auf- und Abbau und erhöhen die Flexibilität während dem Fotografieren. Besonders bei sehr schweren Kameras wird gerne zu einem Einbeinstativ gegriffen, da es die Last der Kameraausrüstung trägt.

Vorteile
  • leicht
  • rascher Aufbau
  • hohe Flexibilität
  • trägt Kameralast
Nachteile
  • nicht nutzbar bei Unebenheiten
  • muss gestützt werden
  • eingeschränkte Fotografie nur möglich

Die Voraussetzung für den Einsatz eines Einbeinstativs ist, dass der Untergrund ebenerdig ist. Außerdem braucht es eine Person, die das Stativ festhält, da es nicht  alleine stehen kann. Mangels eigenem festen Stand können Bilder mit einer langen Belichtungszeit wie Nachtfotografie nicht mit einem Einbeinstativ durchgeführt werden.

Aufgrund seiner Vorteile wird das Einbeinstativ auch gerne in der Sportfotografie benutzt. Hierbei wird Nutzen von der Flexibilität, der Tragfähigkeit und dem einfachen Aufbau gemacht.

Dreibeinstativ

Dreibeinstativ

Das Dreibeinstativ weist drei Stativbeine auf. Diese sind meist in ihrer Höhe verstellbar und können so optimal auf die Bedürfnisse angepasst werden.

Dank der drei Beine weist das Stativ einen sehr stabilen Stand auf. Daher kann es problemlos auf unebenem Grund benutzt werden. Auch braucht es keine Person, die es festhält und kann demnach ohne Probleme für lange Belichtungszeiten genutzt werden. Somit ermöglicht das Dreibeinstativ nicht nur das Tragen des Gewichts, sondern auch den alleinigen Stand.

Vorteile
  • stabiler und alleiniger Stand
  • nutzbar bei Unebenheit
  • trägt die Kameralast
Nachteile
  • höheres Gewicht
  • unflexibler
  • längerer Auf- und Abbau

Die Nachteile des Dreibeinstativs sind die Vorteile des Einbeinstativs. Das Dreibeinstativ hat durch die drei Beine ein deutlich höheres Gewicht, was sich besonders bei Reisen oder langem Fußmarsch bemerkbar macht. Außerdem ist es schwieriger die Kameraposition mit einem Dreibeinstativ wie gewünscht zu verändern. Besonders der Auf- und Abbau dauert deutlich länger als bei einem Einbeinstativ, da nicht nur mehr Füße ausgefahren werden müssen, sondern auch noch sichergestellt werden muss, dass diese dieselbe Höhe aufweisen.

Tisch- / Ministativ

Tisch- / Ministativ

Die besonders kleine Variante der Stative wird Tisch- / Ministativ bezeichnet. Im Gegensatz zu den beiden anderen sind die Beine des Stativs nicht lang genug um auf dem Boden aufgestellt zu werden.

Diese Art von Stativ wird besonders auf Reisen oder in Innenräumen benutzt. Die Voraussetzung der Nutzung stellt das Vorhandensein eines erhöhten Gegenstandes wie eines Tischs oder Felsens dar, auf dem dieses abgestützt werden kann. Wenn ein geeigneter Gegenstand vorhanden ist, dann ist es auch mit diesem kleinen Stativ möglich gestochen scharfe Bilder, auch bei schwierigen Lichtkonditionen, wie der Dämmerung, zu schießen.

Vorteile
  • sehr leicht und klein
  • handlich
  • qualitativ hochwertige Aufnahmen möglich
Nachteile
  • geringe Höheneinstellung möglich
  • geringe Tragfähigkeit

Das Tisch- / Ministativ sticht durch die kleine Größe und das niedrige Gewicht hervor. Einbußungen müssen aber oftmals in der Tragfähigkeit gemacht werden, da viele Stative nur sehr dünne Stativbeine aufweisen. Daher lohnt es sich vor einem Kauf einen Blick auf das Maximalgewicht zu werfen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Kamera Stative ausführlich beantwortet

In den nächsten Absätzen werden wir auf oft gestellte Fragen in Bezug zum Kauf eines Kamera Stativs eingehen. Nach diesem Abschnitt solltest du keine offenen Fragen mehr aufweisen. Unser Ratgeber soll dich beim Kauf, des für dich optimalen Kamera Stativs, unterstützen.

Für wen eignet sich ein Kamera Stativ?

Ein Kamera Stativ eignet sich prinzipiell für jeden der gerne fotografiert. Neben der Kamera stellt es meist eine der ersten Erweiterungen der Fotoausrüstung dar.

Insbesondere für Personen, die gerne in der Natur fotografieren stellt ein Kamera Stativ ein wichtiges Hilfsmittel dar, denn in Räumlichkeiten ist es oft nicht allzu schwer einen Platz, auf dem die Kamera abgestützt werden kann, zu finden.

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In der Natur ist der Einsatz von Stativen besonders wichtig, da sie helfen die Kamera auch ohne geeignete Möglichkeit des Abstützens ruhig zu halten. (Bildquelle: Luis Quintero / Unsplash)

Außerdem wird der Kauf eines Stativs umso interessanter je schwerer die eigene Fotoausrüstung ist. Der Grund ist, dass das Stativ beim aktiven Fotografieren einen Großteil bis hin zum gesamten Gewicht hält und der Fotograf somit deutlich weniger Last tragen muss.

Was kostet ein Kamera Stativ?

Bei Kamera Stativen kann der Preis zwischen den einzelnen Modellen stark abweichen. Zwischen dem Preis von Stativen für Anfänger und dem höheren Preissegment liegen meist einige hundert Euro.

Art Preisspanne
Einbeinstativ ca. 15-200 €
Dreibeinstativ ca. 20-300 €
Tisch- / Ministativ ca. 15-40 €

Je nach Häufigkeit der Nutzung und den Qualitätsanforderungen reicht es sich eine günstige Alternative zuzulegen. Bei diesen muss man jedoch bedenken, das diese in der Regel keine hohe Tragkraft besitzen und sehr filigran sind. Dies kann dazu führen, dass sie schnell kaputt sind und ersetzt werden müssen.

Wo kann ich ein Kamera Stativ kaufen?

Kamera Stative können bei den unterschiedlichsten Fachhändlern online oder vor Ort gekauft werden. Wir empfehlen, dass man vor einem Kauf das jeweilige Stativ in die Hand genommen hat, da sich das Gewicht und die tatsächliche Größe von Bildern meist nur schwer abschätzen lässt.

Die von uns ermittelten beliebtesten Onlineshops zum Kaufen von Kamera Stativen sind:

  • amazon.de
  • mediamarkt.de
  • saturn.de
  • real.de

Solltest du dich für den Kauf eines Kamera Stativs interessieren, empfehlen wir dir einen Blick auf die genannten Seiten zu werfen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Kamera Stativ?

Um sich den Kauf eines Stativs zumindest am Beginn zu ersparen, haben wir einige Alternativen herausgesucht.

Alternative Beschreibung
Auflegen Hier sucht man sich umliegende Gegenstände, auf denen man die Kamera abstützen kann. Möglichkeiten hierfür sind eine Mauer, Geländer oder auch ein Tisch.
Anlehnen Weiters kann man für mehr Stabilität durch das Anlehnen an umliegende Gegenstände schaffen. Oft wird ein Baum herangezogen. Weitere Beispiele wären eine Hausmauer oder eine Laterne.
Bohnensack Dieser kann gekauft oder selbstgebastelt werden. Durch das Auflegen der Kamera auf diesen werden die Bohnen zusammengedrückt, was zu deutlich mehr Stabilität führt.

Der Vorteil der ersten beiden Varianten ist, dass man keinen weiteren Gegenstand mittragen muss. Der Nachteil ist, dass man mit den zur Verfügung stehenden Gegenständen vor Ort auskommen muss.

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Flache und andere geeignete Gegenstände können statt einem Kamera Stativ als Stütze benutzt werden. (Bildquelle: Patrick Hendry / Unsplash)

Die Variante des Bohnensacks stellt einen Mittelweg dar. Solltest du ziemlich viel fotografieren wird der Kauf eines Stativs aber unvermeidlich sein.

Gibt es auch Stative für Handys?

Für das Fotografieren mit Handys gibt es eine Reihe an passender Stative. Je nachdem ob nur mit dem Handy oder auch mit einer Kamera fotografiert werden soll, empfiehlt sich der Kauf eines speziellen Handystativs, oder eines Stativs mit Handyaufsatz.

Der Vorteil eines Stativs das für Handys ausgelegt ist, sind die dünneren Beine und das damit verbundene geringere Gewicht. Da Handys leichter als Kameras sind brauchen die Beine des Stativs nicht auf eine so hohe Last ausgelegt sein.

Wenn man neben dem Handy auch noch Fotos mit einer Kamera macht, lohnt es sich einen passenden Handyaufsatz zu kaufen. In diesem Fall wäre dieses Stativ dann für beide Geräte kompatibel und es genügt der Kauf von einem Stativ.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dir tatsächlich einen Adapter für ein Handy beziehungsweise ein Handystativ zulegen möchtest, haben wir dir ein Video für das selber bauen eines Adapters herausgesucht. So kannst du vor dem tatsächlichen Kauf ausprobieren, ob sich der Kauf für dich überhaupt lohnen würde.

Welches Zubehör brauche ich für ein Kamera Stativ?

Um das optimale Ergebnis mittels Kamera Stativ zu erreichen, kannst du dir noch überlegen zu deinem Stativ Zubehör zu kaufen.

Das gängigste Zubehör beinhaltet:

  • Schnellwechselplatten: Durch das Befestigen dieser an der Unterseite der Kamera wird es für den Fotografen möglich die Kamera binnen Sekunden von dem Stativ loszulösen und wieder zu befestigen. Bei der Verwendung mehrerer Kameras lohnt es sich an jeder eine Platte zu montieren.
  • L-Schiene: Diese ermöglicht es binnen kurzer Zeit die Kamera von Hochformataufnahmen in die Position des Querformates zu bringen.
  • Makroschlitten: Durch diesen kann die Distanz zwischen der Kamera und dem Objekt ohne das Bewegen des Stativs, verändert werden. In den meisten Fällen kann die Kamera so weiter nach vorne oder hinten bewegt werden, bei speziellen Modellen ist die Bewegung auch seitlich möglich.
  • Stativ Tasche: Durch eine passende Tasche wird der optimale Schutz des Stativs hergestellt. Oftmals sind diese im Lieferumfang enthalten, da je nach Größe des Stativs eine passende Stativhülle eingesetzt werden sollte.
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Bei Verwendung eines Makroschlittens muss bei geringen Veränderungen der Distanz nicht das gesamte Stativ bewegt werden, sondern die Position der Kamera kann entlang des Schlittens bewegt werden.
(Bildquelle: Vanilla Bear Films / Unsplash)

Wie befestige ich eine Kamera an einem Kamera Stativ?

Meist wird beim Kauf der Kamera beziehungsweise beim Kauf des Stativs eine Anleitung für die Befestigung beigelegt. Um dir das Suchen dieser zu ersparen haben wir dir ein universelles Video herausgesucht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] fotoschule.fotocommunity.de/lass-uns-mal-ueber-stative-reden/

[2] der-perfekte-vlogger.de/stative/

[3] stativlexikon.de/zubehoer/

[4] fotonomaden.com/tippstricks/kameratechnik/fotografieren-ohne-stativ/

Bildquelle: lightfieldstudios/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Johanna hat bereits als Kind Fotos von allem und jeden gemacht. Diese Leidenschaft für das Fotografieren hat bis heute angehalten und ist sogar zu ihrem Beruf geworden. Mittlerweile beschäftigt sie sich zudem mit anderen technischen Geräten im Audiobereich und sucht nach den besten Sounds.