Unabhängig davon, ob sie schon längere Zeit auf einem Regal vor sich hin stauben oder gerade erst gefunden worden sind: Papierfotos, oder auch Dias bzw. Negative halten sehr oft wertvolle Erinnerungen fest, von denen sich Besitzer oft nur schwer oder gar nicht trennen können. Aufgrund dessen sehen sie sich daraus resultierend oft mit einigen Problemen konfrontiert.

Neben dem damit verbundenen Platzproblem können dadurch auch einige Nachteile in Puncto Qualität entstehen.

Auf Fotos, welche lange vernachlässigt wurden, können sich Schmutzreste, Farbverluste und ggf. auch oberflächliche Schäden wie Risse oder Knicke bilden. Mithilfe einer Digitalisierung von Fotos gehören all diese Probleme der Vergangenheit an.

Mit dem nachfolgenden Artikel wollen wir dir den Digitalisierungsprozess von Fotos näherbringen.

Neben umfangreichen Hintergrundinformationen geben wir dir auch wertvolle Tipps, mit welchen du die Digitalisierung selbst durchführen kannst. Damit solltest auch du in der Lage sein, vor langer Zeit aufgenommene Erinnerungen in hoher Qualität zu erhalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fotodigitalisierung erleichtert dir viele Prozesse. Die Archivierung ist platzsparender und deutlich nachhaltiger in Puncto Qualität.
  • Die Digitalisierung von Fotos kannst du selbst durchführen oder von Profis machen lassen. Kostentechnisch sind hier jedoch beachtliche Unterschiede vorhanden.
  • Bereits vor der Digitalisierung solltest du den Nutzungszweck kennen. So kannst du dir viel Zeit, Arbeit und auch Geld ersparen.

Unsere Produktempfehlung

Mit diesem speziellen Fotoscanner der Firma „Rollei“ wird die Digitalisierung deiner Bilder zum Kinderspiel. Herkömmliche Bilder sowie Dias, Polaroides und Negative können hier unkompliziert eingescannt und anschließend digital verarbeitet werden. Für diesen Vorgang alleine benötigst du dabei keinen Computer.

Zufriedene Käufer sind vor allem aufgrund der einfachen Bedienung mit ihrem Gerät zufrieden. Auch die Qualität der Scans werden von vielen Käufern als positiv bewertet. Aufgrund der zuvor erwähnten vielseitigen Nutzung würden einige Kunden das Gerät auch weiterempfehlen.

Was bewirkt die Digitalisierung von Fotos?

Die Digitalisierung von alten Fotos kann dir eine Menge Vorteile ermöglichen. Ein essentieller Faktor ist beispielsweise die Aufbewahrung. Sind deine Fotos digitalisiert, musst du in deinen Regalen keinen Platz mehr für Fotoalben schaffen. Die Archivierung kannst deutlich unkomplizierter in digitaler Form, beispielsweise deinem PC, vornehmen.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich auch in der Bearbeitung. Digitalisierte Fotos können vielseitig bearbeitet werden, um beispielsweise Qualitätsverluste auszugleichen oder Flecken zu retouchieren. (Bildquelle: 123rf.com / Andriy Popov)

Solltest du dennoch Fotoalben erstellen wollen, ergibt sich hierbei ebenfalls ein Vorteil. Durch digitalisierte Fotos kannst du Fotoalben per Computer erstellen, wodurch das manuelle Collagieren, Kleben und Beschriften der Vergangenheit angehört. So kannst du dann zum Beispiel die alten Polaroids effizient in einem neuen Fotoalbum drucken lassen.

Besonders praktisch ist die digitalisierung bei Sofortbildkameras. Hierbei musst du dir auch keine Sorgen machen, dass deine Originale beschädigt werden und verloren gehen.

Übrigens, wenn du dich für das Thema Fotografie im Allgemeinen interessierst, solltest du hier vorbeischauen:

Hintergründe: Was du über das digitalisieren von Fotos wissen solltest

Bevor wir dir unsere Anleitung zur Fotodigitalisierung aufbereiten, wollen wir dir zuvor noch einige wichtige Hintergrundinformationen mitgeben. Diese sind anschließend im Detail aufgeführt.

Was kostet die Digitalisierung von Fotos?

Die Kosten der Fotodigitalisierung hängt vor allem von deinen Präferenzen ab. Ob du entweder eine professionelle bzw. eine eigene Fotodigitalisierung durchführst, beeinflusst die Kostenfrage auf entscheidende Weise.

Entscheidest du dich für eine professionelle Digitalisierung, erfolgt eine preisliche Abrechnung pro Bild im mittelhohen Cent-Bereich.

Diese Variante würden wir dir allerdings nur empfehlen, wenn du diesen Vorgang nicht regelmäßig durchführst. Sollte dies nicht der Fall sein, bist mit einem Einmalkauf eines Scanners im zwei- bis dreistelligen Eurobereich deutlich besser dran.

Kann ich die Digitalisierung meiner Fotos selbst durchführen?

Die Digitalisierung deiner analogen Fotos kannst du problemlos selbst durchführen. Allerdings ist dafür, wie bereits erwähnt, bestimmtes Equipment notwendig. Abgesehen davon, welche Ausrüstung du benötigst, solltest du dich auch genauestens über den Vorgang informieren.

Es gibt viele verschiedene Ansätze zur Digitalisierung von Fotos. Anhand von Produktvergleichen solltest du feststellen können, welche Methode mit deinem Workflow am besten harmoniert.

Einige Varianten bieten dir einen schnelleren Ablauf, bringen dafür aber oft mehr Kosten mit sich.

Wo kann ich meine Fotos professionell digitalisieren lassen?

Wie bereits angesprochen, kannst du deine Fotos auch professionell digitalisieren lassen. Hierbei hast du in der Regel mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Um die richtige Auswahl zu treffen, empfehlen wir dir auch in diesem Fall einen Produkt- und Preisvergleich.

Neben Fachgeschäften für Fotografie hast du zur Fotodigitalisierung auch andere Möglichkeiten zur Auswahl. In der Regel bieten beispielsweise auch Supermarkt- oder Drogerieketten diesen Service an. (Bildquelle: 123rf.com / dolg

In diesem Fall solltest du jedoch nicht nur Preise abwägen. Wenn du dich nicht für das Fotofachgeschäft entscheidest, wirst du die Digitalisierung selbst vor Ort durchführen müssen.

Im Normalfall kannst du auch in diesen Fällen auch nicht auf spezielle Fachkraftexpertise zurückgreifen. Diese Variante ist in den meisten Fällen jedoch billiger als das Fotogeschäft.

Gibt es mobile Apps zur Digitalisierung meiner Fotos?

Unabhängig davon ob du das Betriebssystem „Android“ oder iOS“ auf deinem Smartphone nutzt, kannst du auf eine Auswahl an Apps für deine Fotodigitalisierung zurückgreifen. In der nachfolgenden Übersicht wollen wir dir eine selektierte Auswahl näherbringen.

  • Heirloom: Diese App ermöglicht dir eine sehr unkomplizierte Erstellung von digitalen Fotoalben. Direkt nach der Aufnahme des Bildes wird auch ein Kontrollbild angezeigt, wodurch du den Scan im Falle eines schlechten Ergebnises gleich wiederholen kannst. Die App sammelt allerdings kontinuerlich deine Daten und kann ohne Vorab-Registrierung nicht genutzt werden.
  • Google Fotoscanner: Der Fotoscanner aus dem Hause „Google“ ist ebenfalls sowohl für „Android“ als auch „iOS“ erhältlich. Das oft entstehende Problem von Lichtreflexionen bei der Fotodigitalisierung gehört durch diese App der Vergangenheit an. Trotz der guten Bildqualität kannst du mit dieser App deine Fotos weder bearbeiten noch in einer eigenen Galerie aufbewahren.
  • Pic Scanner: Diese App kann nur von dir genutzt werden, wenn „iOS“ dein bevorzugtes Betriebssystem sein sollte. Neben einer hohen Qualität kommst du auch in den Vorteil, mehrere Bilder gleichzeitig scannen zu können. Allerdings findet hierbei keine Farbkorrektur statt und die Bildbearbeitung kannst du im Rahmen der kostenlosen Version nicht nutzen.
  • Photo Scanner: Möchtest du diese App zur Fotodigitalisierung nutzen, ist dies nur mit dem Betriebssystem „Android“ möglich. Auch mit dieser App genießt du den Vorteil, mehrere Bilder gleichzeitig einscannen zu können. In diesem Fall werden deine Bilder auch nach Datum sortiert. Neben allgemeinen Funktionsproblemen wird die Kamera im Querformat nicht erkannt.
  • Photomyme: Diese mit sehr vielen Funktionen ausgestattete, kostenpflichtige App kannst du sowohl mit „iOS“ als auch „Android“ nutzen. Die Bildqualität ist hochwertig und auch die Tools für die Nachbearbeitung bzw. Albenerstellung sind sehr umfangreich. Eine Gesamtübersicht für deine digitalisierten Fotos findest du hierbei jedoch nicht.

Bevor du dich für eine App entscheidest, solltest du jedoch grundlegende Aspekte beachten. Solltest du dein Smartphone in einer Hülle platziert haben, solltest du diese unbedingt entfernen.

Neben einem weißen Papier als Unterlage für deine Fotos, solltest du auch versuchen, ein gleichmäßiges Licht zu erzeugen. So wird neben der Qualität auch ein guter Ansatz für den Weißabgleich geschaffen.

Welche Auflösung benötige ich für die Digitalisierung meiner Fotos?

Bei der Digitalisierung von Fotos taucht die Frage der dafür benötigten Auflösung relativ häufig auf. Hierbei gibt es jedoch keine eindeutige, richtige Antwort. Die erforderliche Auflösung hängt primär von deinen Präferenzen bzw. Nutzungszwecken ab.

Grundsätzlich wird die in diesem Kontext benötigte Auflösung mit dem Wert „dpi“ bemessen. Dies gibt die Bildpunkte pro Zentimeter bzw. pro Zoll an. Je größer das gewünschte Endresultat sein soll, desto höher muss die gewählte Auflösung sein.

Auflösung (dpi) Beschreibung
Ca. 300 Eignet sich gut für Fotos mit der bevorzugten Abmessung von 15 x 10 cm. Auch 400 dpi können hierbei problemlos eingesetzt werden.
Ca. 600 Gut geeignet für Bilder mit einer Breite von etwa 30 Zentimetern. Sollte als Mindestauflösung bei Bildern mit feiner Struktur oder kleiner Schrift genutzt werden.
Ca. 4800 Höchstauflösung für Fotoscan. Aufgrund hoher Qualität müssen lange Scanvorgänge, aufwendige Bearbeitungen und höhere Speichermengen einkalkuliert werden.

Für einfache Vorhaben wie beispielsweise die Erstellung eines Fotobuches reicht eine Auflösung von 300 dpi völlig aus. Obwohl dies die niedrigste Auflösungsstufe ist, wirst du hier eine sehr hohe zweckmäßige Qualität erhalten.

Für größere Vorhaben, wie beispielsweise Wanddekorationsbilder, ist eine Auflösung mit etwa 600 dpi eine gute Entscheidung.

Welche Software kann ich zum Digitalisieren meiner Fotos verwenden?

Auch in Zusammenhang mit der Digitalisierung von Fotos kannst du auf spezielle Softwareprogramme zurückgreifen, sofern du einen Desktop-PC oder Laptop benutzt. Besonders in Kombination mit einem Fotoscanners solltest du dich diesbezüglich umsehen. Die mitgelieferte Software kann oft den gewünschten Standards nicht entsprechen.

Bei der Digitalisierung von Fotos wirst du sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Programme zur Auswahl vorfinden.

Mit der richtigen Software kannst du deine Fotos in der Regel nicht nur digitalisieren. Bearbeitungen, wie etwa die Entfernung roter Augen oder auch Staub- und Kratzerrückständen sind ebenfalls möglich. (Bildquelle: 123rf.com / Vadim Georgiev )

Anhand der folgenden Übersicht wollen wir dir die Auswahl deines Programms etwas erleichtern.

Software Kostenlos Beschreibung
Picasa Ja Einfach zu bediendendes Programm aus dem Hause „Google“. Beschränkt sich in der Anwendung auf Kernfunktionen.
GIMP Ja Das wohl umfangreichste kostenlose Tool auf dem Markt. Beinhaltet automatische Korrekturen der Fotos. Unterstützt alle gängigen Fotoformate.
Adobe Lightroom Nein Schnelle Fotoverwaltung und einfache Korrektur steht hier im Vordergrund. Sehr empfehlenswert für Einsteiger. Wird mit manchen Scannern mitgeliefert.
Ashampoo Photo Commander Nein Umfangreiche Möglichkeiten in Puncto Verwaltung und Bearbeitung. Konvertierung in andere Datenformate sind unkompliziert. Bestimmte Korrekturen können automatisch erledigt werden.

Welchen Scanner benötige ich für die Digitalisierung meiner Fotos?

Für die Digitalisierung deiner Fotos kannst du auf eigens dafür kreierte Scanner zurückgreifen. Sogenannte Flachbettscanner sind, wie der Name bereits andeutet, flach ausgerichtete Scanner, welche zum Scannen von Fotos, Dias oder auch Negativen genutzt werden können.

Für die letzteren Beiden wird jedoch zusätzlich eine sogenannte Durchlichteinheit benötigt.

Wenn du einen Flachbildscanner auswählst, solltest du dabei ein wesentliches Kriterium beachten. Flachbettscanner bieten entweder 24bit oder 48bit an Farbtiefe an.

Letztere Variante würden wir dir nur empfehlen, wenn du vorhast deine Fotos noch im Detail zu bearbeiten. Grundsätzlich sind mit der Anschaffung mittelhohe zweistellige bis niedrige dreistellige Beträge einzuplanen.

Gibt es spezielle Geräte zur Digitalisierung meiner Fotos?

Solltest du spezielle Anforderungen in Bezug auf die Digitalisierung deiner Fotos haben, gibt es hierfür auch eigene Geräte. Besonders in Zusammenhang mit Dias sind einige spezielle Scanner auf dem Markt, die aus deinen Diafotografien einiges an Qualität herausholen können.

Sogenannte Filmscanner sind auf Dias oder auch Negative spezialisiert. Sie zeichnen sich durch eine hohe Schärfe, hohe Auflösungen sowie eine effektive Staubentfernung aus.

Für das Einscannen von Negativen muss die Rolle manuell auf eine eingebaute Schiene gelegt und durchgezogen werden. Manche Geräte führen diesen Vorgang auch automatisch durch. In Bezug auf Dias sind viele dieser Scanner allerdings auf Kleinformate beschränkt.

Fotos digitalisieren: Mit diesen 4 Schritten klappt es

Da wir dir nun ein umfangreiches Hintergrundwissen zur Digitalisierung von Fotos vermittelt haben, kannst du nun selbst mit der digitalen Umwandlung deiner Fotos beginnen. Solltest du unseren Schritten genau folgen, solltest du ein zufriedenstellendes Ergebnis vorfinden.

Fotos vorbereiten

Bevor du mit dem Digitalisierungsvorgang startest, musst du einige Dinge zur Vorbereitung durchführen. Diese Punkte werden anschließend kurz aufgeschlüsselt.

  1. Kontrolliere den Zustand des Bildes: Sollten sich darauf Fuseln oder Staub befinden, nutze zur Entfernung einen feinen Haarpinsel. Gehe hier allerdings behutsam um damit mögliche Kratzer vermieden werden.
  2. Sortiere deine Fotos: Die zu scannenden Fotos solltest du nach Ereignissen, Personen und auch Zeiträumen gliedern. Sortiere eventuelle Duplikate dabei aus.
  3. Bereite deine Ausrüstung vor: Überprüfe vorher, ob dein Scanner richtig angeschlossen bzw. eingestellt ist. Des Weiteren solltest du auch das passende Speichermedium vorbereiten. Vergiss nicht, deine gewünschte Bildauflösung zu überprüfen.

Fotos einscannen

Hast du die zuvor erwähnten Unterpunkte durchgeführt, kannst du nun mit dem Scanvorgang beginnen. Bevor du jedes Bild scannst, solltest du jedoch dafür sorgen, eine Vorschau des Bildes zu erhalten. So kannst du dir eine Menge Zeit ersparen und musst nicht auf Verdacht scannen.

Wenn du deine Fotos in den Scanner legst, solltest du sie nur am Rand anfassen. So kannst du mögliche Fingerabdrücke vermeiden. (Bildquelle: 123rf.com / auremar)

Wenn du das Foto mit der Bildseite nach unten in den Scanner legst, solltest du es an einem der oberen Ränder anlegen. Wenn du anschließend den Deckel verschließt, solltest du genauestens darauf achten, dass das Bild auch nicht verrutscht.

Fotos bearbeiten

Nachdem du nun alle deine Fotos eingescannt bzw. digitalisiert hast, solltest du nun nochmal eventuelle Bearbeitungen vornehmen. Bestimmte Gegebenheiten wie rote Augen kannst du beispielsweise nur digital entfernen. Solltest du bestimmte, allgemeine Farbkorrekturen an deinen Bildern vornehmen wollen, kannst du dies hier auch tun.

Führe im Idealfall alle Bearbeitungen vor der digitalen Sortierung bzw. Speicherung durch. Dies ermöglicht dir einen einfacheren bzw. strukturierteren Workflow.

Fotos sortieren und abspeichern

Hast du all die zuvor genannten Schritte durchgeführt, kannst du nun mit der Abspeicherung deiner Fotos beginnen.

Bevor du die Sicherung auf dem Speichermedium deiner Wahl durchführst, solltest du bei jedem Foto die passenden Metadaten hinzufügen. Dazu gehören beispielsweise das Aufnahmedatum oder auch das Ereignis oder der Ort der Aufnahme.

Trivia: Was du sonst noch über das Digitalisieren von Fotos wissen solltest

Nachdem du nun umfangreiches Wissen zur Fotodigitalisierung besitzt und auch selbst dazu in der Lage bist, wollen wir dir abschließend noch ein paar weitere Informationen mitgeben. Diese können dir im Falle von besonderen, individuellen Präferenzen eventuell weiterhelfen.

Kann ich die Fotos statt dem Scannen einfach abfotografieren?

Wenn du deine analogen Fotos digitalisieren möchtest, musst du dir unter bestimmten Umständen nicht zwangsläufig einen speziellen Scanner dafür zulegen. Besitzt du eine Kamera kannst du mit ein paar einfachen Modifikationen deine Papierbilder auch abfotografieren. Dafür benötigst du allerdings ein spezielles Objektiv als Aufsatz.

Für diesen Vorgang solltest du ein Teleobjektiv oder ggf. auch ein Normalobjektiv benutzen. Welche die passende Blende dafür ist, solltest du im Idealfall zuvor anhand einiger Beispiele testen.

Die Qualität durch das Abfotografieren ist mit dem des allerdings Scanners nicht zu vergleichen. Reflektionen, ungleichmäßiges Licht oder auch verkantete Winkel sind in jenem Zusammenhang häufig auftretende Probleme.

Bevor du den Vorgang durchführst, solltest du dafür sorgen, dass das unterliegende Papier nicht reflektiert. Dennoch auftretende Spiegelungen können mithilfe eines Polfilters entfernt werden. Im Idealfall solltest du die Kamera vorher noch mithilfe eines Stativs befestigen.

Wie gehe ich vor, wenn ich ein digitalisiertes Foto für eine Stickmaschine verwenden möchte?

Solltest du ein Stickmuster in Form eines Fotos erstellen wollen, gibt es auch hier Ansätze zur Durchführung. Voraussetzung hierfür ist ein Ausgabegerät wie etwa ein Laptop oder PC, sowie eine dafür passende Sticksoftware. Optional kannst du auch eine Stickmaschine für die Anfertigung von Proben verwenden.

Viele verschiedene Anbieter wie etwa „Brother“ oder „Bernina“ sind Entwickler solcher Programme. Hierbei solltest du unbedingt vorher die benötigten Dateiformate abklären.

Viele Programme unterstützten nur bestimmte bzw. eigene Dateiformate, wodurch es unter Umständen zu Einschränkungen kommen kann.

In der Sticksoftware kannst du dein bevorzugtes Bild laden und bearbeiten. In der Regel kannst du so auch eigene Designs erstellen.

Bist du noch Anfänger was das Sticken angeht, kannst du wie bereits erwähnt, auf eine Stickmaschine zurückgreifen. Durch regelmäßige Probestiche kannst du dich über einen gewissen Zeitraum langsam vom Anfänger zum Experten entwickeln.

Fazit

Das Digitalisieren deiner Fotos kann sich aus verschiedenen Aspekten für dich auszahlen. Du benötigst weniger räumlichen Platz, kannst sie übersichtlicher sortieren und auch einfacher bearbeiten bzw. Korrekturen durchführen. Auch deine Fotoalben können dank der Digitalisierung in einer vergleichsweise deutlich höheren Qualität umgesetzt werden.

Da dieser Vorgang im Laufe der Zeit immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat, ist die Anzahl der Möglichkeiten in Puncto Fotodigitalisierung sehr umfangreich.

Neben speziellen Scannern für PC oder Notebook sind auch immer mehr Ansätze durch mobile Geräte möglich. Auch das professionelle Angebot ist sehr vielseitig. Die beste Option hängt vor allem von deiner Nutzungsfrequenz ab.

Bei einmaliger bzw. nur gelegentlicher Nutzung ist das professionelle Angebot, vor allem in der Kostenfrage, höchstwahrscheinlich sinnvoller. Bevor du den Digitalisierungsprozess durchführst, solltest du jedoch genau wissen, was du mit den Fotos vorhast.

In welchen Zusammenhängen du sie nutzen möchtest, beeinflusst die Wahl des Scanners und der damit verbunden die Auswahl der Farbtiefe oder auch der Bildqualität.

Auch in diesem Fall werden diese Entscheidungen maßgeblich die tatsächlichen Kosten beeinflussen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.digitipps.ch/scannen/fotos-scannen-und-digitalisieren/

[2] https://mediafix.de/bilder-scannen-dias-negative-und-fotoabzuege-digitalisieren-lassen-oder-selber-digitalisieren/

[3] https://praxistipps.chip.de/fotos-digitalisieren-die-besten-tipps_28241

Bildquelle: unsplash.com / Christopher Flynn

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