Willkommen bei unserem großen Filmkamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Filmkameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Filmkamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Filmkamera kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei professionellen Filmproduktionen werden verschiedene Filmkamera Typen verwendet, die jeweils unterschiedliche Vorteile und Nachteile haben.
  • Für Einsteiger, die gerne ihre persönlichen Erinnerungen festhalten möchten und eigene kleine Filmprojekte starten wollen, eignen sich einfache Camcorder.
  • Die Qualität deiner Videoaufnahmen hängt vor allem von der Auflösung, Framerate und dem Speicherformat deiner Filmkamera ab.

Filmkamera Test: Das Ranking

Platz 1: Ansteker 4K Ultra HD Wifi Digitale Videokamera

Platz 2: Sony FDR-AX53 4K Ultra HD Camcorder

Platz 3: SEREE Videokamera Camcorder Full HD 1080p

Platz 4: COMI Camcorder 4K Videokamera Full HD

Platz 5: Panasonic HC-V180EG-K Full HD Camcorder

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Filmkamera kaufst

Welche Vorteile hat eine Filmkamera?

Der größten Vorteil einer Filmkamera ist, dass du jederzeit besondere Momente festhalten kannst. Bereits mit günstigeren Modellen kannst du deine persönlichen Urlaubserinnerungen, Hochzeiten oder Einschulungen für die Ewigkeit einfangen.

Aber auch in anderen Situationen ist das Filmen mit Videokameras sehr praktisch. Im Training beispielsweise beim Sport kannst du bestimmte Bewegungsabläufe aufnehmen und so im nachhinein betrachten und auswerten, um eigene Fehler zu erkennen. Hierfür eignen sich Filmkameras besonders gut, da sie auch bei starkem Zoom eine hohe Videoqualität haben.

Des Weiteren punkten viele Filmkamera Modelle bereits mit einer hohen Speicherkapazität, einem komfortablen Handling und einem großen Funktionsumfang. Professionelle Filmkameras bieten zudem viele Einstellungsmöglichkeiten, mit denen du deinen Videos spezielle Effekte hinzufügen kannst.

Beim Filmen sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aber auch im nachhinein kannst du deine Filmaufnahmen am Computer zusätzlich bearbeiten und optimieren. Dazu kannst du bei vielen Videokameras einfach die Speicherkarte herausnehmen oder sie per Kabel mit dem PC oder Laptop verbinden.

Kamera auf Holztisch

Profi Filmkameras haben eine besonders gute Ton- und Videoqualität (Foto: Martin Foskett / pexels.com)

Welche Filmkamera ist für mich geeignet?

Für Einsteiger, die gerne ihre privaten Erinnerungen in Form von Videoaufnahmen festhalten wollen, eignen sich vor allem einfache Camcorder. Diese besitzen oft eine geringere Auflösung und haben keinen großen Funktionsumfang, sind jedoch kostengünstig und somit optimal für Anfänger.

Aber auch für erste Videoprojekte von ambitionierten Hobbyfilmern sind Camcorder geeignet. Hierfür empfehlen wir Camcorder mit Full-HD Auflösung und Anschlussmöglichkeiten für externe Mikrofone. Diese Funktionen bieten dir eine Grundlage für eine sehr gute Videoqualität.

Möchtest du bei extremen Bedingungen wie beim Bergsteigen, Fallschirmspringen oder Motorradfahren filmen empfehlen wir die Nutzung einer Action Cam. Diese sind nicht nur sehr klein und leicht, sondern auch wasserfest. Aufgrund ihres leichten Gewichts können sie zudem problemlos auf verschiedene Gegenstände, wie zum Beispiel Helme, montiert und somit einfach transportiert werden.

Wenn du tendenziell viel fotografierst und dich nun auch im Filmen ausprobieren möchtest, kannst du auch die Videofunktion deiner deiner Spiegelreflex- oder Digitalkamera nutzen.

Moderne Kameras bieten nämlich mittlerweile eine gute Filmqualität, die nicht unterschätzt werden sollte. Jedoch wurden diese in erster Linie nicht für Videoaufnahmen entwickelt und bieten daher wenig oder gar keine manuellen Einstellmöglichkeiten für Filmaufnahmen.

Auch bei professionellen Filmproduktionen werden verschiedene Kameratypen für unterschiedliche Einstellungen und Perspektiven verwendet.

Im professionellen Bereich werden in der Regel große digitale Filmkameras verwendet. Diese werden auch Kinokameras genannt und liefern eine hervorragende Videoqualität. Aufgrund ihrer besonders guten Qualität liegen sie jedoch preislich weit höher als andere Kameratypen. Zudem bieten sie eine Menge an Einstellungsmöglichkeiten, weshalb sie nicht einfach ohne Vorkenntnisse bedient werden können.

Was kostet eine Filmkamera?

Wie wir bereits festgestellt haben, gibt es verschiedene Arten von Filmkameras mit unterschiedlicher Videoauflösung und Verwendungszweck. Daher liegen die verschiedenen Modelle auch in unterschiedlichen Preisrahmen. Besonders für den Profi Bereich ist es schwer eine Preisgrenze zu nennen.

Einfache Camcorder Modelle gibt jedoch schon unter 100 Euro. Kleine Camcorder für den ersten Urlaubsfilm gibt es im Handel bereits für 50 Euro. Hochwertigere Camcorder mit einer Full-HD Auflösung (1920 x 1080 Pixeln) und größerem Funktionsumfang liegen bei ungefähr 300 Euro.

Auch bei der Wahl einer Action Cam stehen dir viele günstige Modelle mit passabler Bildqualität zur Verfügung. Einfache Action Cams, die du beispielsweise auf deinem Fahrrad- oder Motorradhelm befestigen kannst, kannst du bereits für 30 Euro erwerben.

Männliche Hand hält Camcorder

Camcorder sind aufgrund ihrer Größe besonders geeignet, um sie auf Reisen mitzunehmen. (Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com)

Im Gegensatz dazu liegt der Preis für einfache Digitalkameras mit integrierte Videofunktion durchschnittlich bei 150 Euro. Hochwertigere Filmaufnahmen erreichst du mit der Videofunktion einer digitalen Spiegelreflexkamera. Für die Anschaffung einer guten DSLR Kamera ist mit Kosten von ungefähr 500 Euro zu rechnen.

Digitale Filmkameras aus dem Profi Bereich sind im Vergleich zu den anderen Kameratypen deutlich teurer. Im semi-professionellen Bereich liegen technisch hochwertige Filmkameras im Preissegment zwischen 1.500 und 5.000 Euro.

Digitale Kinokameras für professionelle Filmproduktionen mit beispielsweise neu entwickelten Vollformat-CMOS-Sensoren liegen dagegen durchschnittlich bei 35.000 Euro. Insgesamt können sich Highend Profi Filmkameras auch weit über dieser Grenze befinden.

Wo kann man eine Filmkamera kaufen?

Grundsätzlich kannst du eine Filmkamera bei einem Film- und Kamera-Fachhandel, Elektronik-Fachmarkt oder einem Elektronik-Versandhandel kaufen. Insbesondere beim Kauf teurer Modelle ist es jedoch empfehlenswert, sich persönlich im Fachhandel beraten zu lassen und gegebenenfalls Filmkamera Modelle bereits vor Ort einmal zu testen.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine Filmkamera online zu kaufen. Dort kannst du Erfahrungsberichte anderer Käufer lesen, um festzustellen welche Videokamera am besten zu dir und deinen Vorlieben passt. Sowohl im Netz als auch im Fachhandel kannst du zudem gebrauchte Filmkameras günstiger erwerben und einiges sparen.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Filmkameras in Deutschland derzeit über die folgenden Anbieter verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn

Kann man eine Filmkamera auch mieten?

Wenn du deine Filmkamera nur einmalig für einen bestimmten Anlass brauchst, kannst du diese natürlich auch online oder im Fachhandel mieten. Dies lohnt sich auch, wenn du verschiedene Filmkameras testen möchtest, bevor du dich für deine eigene Videokamera entscheidest.

Im Falle, dass du eine Kamera ausleihst, schwanken die Preise auch hier sehr stark. Diese Schwankung wird durch die Wahl des Anbieters, des Modelles und der Dauer der Ausleihe beeinflusst. Außerdem kannst du auch zusätzlich Objektive und anderes Zubehör mieten, was wiederum in der Regel die Kosten der Ausleihgebühren erhört.

Analoge Filmkamera

Analoge Filmkameras haben durch ihren Vintage Look einen ganz eigenen Charm. (Foto: Jordan Benton / pexels.com)

Entscheidung: Welche Arten von Filmkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kannst du zwischen fünf Arten von Filmkameras unterscheiden:

  • Analoge Filmkamera
  • Camcorder
  • Digitale Spiegelreflexkamera
  • Action Cam
  • Digitale Kinokamera

Die verschiedenen Filmkameras unterscheiden sich vor allem bezüglich ihres Funktionsumfangs und Verwendungszwecks. Dadurch ergeben sich individuelle Vorteile und Nachteile bei den einzelnen Videokameras.

Wir möchten dir deshalb die unterschiedlichen Typen im folgenden Abschnitt näherbringen und dir dabei helfen herauszufinden, welche Art von Filmkamera die richtige für dich ist. Dazu stellen wir dir die oben genannten Arten genauer vor und stellen übersichtlich dar, worin genau ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Wie funktioniert eine analoge Filmkamera und wo liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Bei der analogen Filmkamera handelt es sich um den ältesten Kameratyp. Dabei wurden die verschiedensten Bauformen realisiert: Kameraantriebe mittels Kurbel, Federwerk oder Elektromotor. Trotzdem sind die kinematografischen Analogkameras noch lange nicht ausgestorben und werden von vielen weiterhin gerne genutzt.

Aufnahmen werden bei einer analogen Filmkamera, statt auf einem digitalen Speichermedium, auf einem magnetischen Träger aufgezeichnet. Häufig wird dabei ein fotografischer Film genutzt. Diese gibt es in verschiedenen Filmformaten.

Die Anschaffungskosten einer analogen Kamera sind in der Regel günstiger als die einer Digitalkamera. Zudem sind analoge Geräte robuster und nicht so anfällig für Defekte. Der Hauptgrund, warum sich viele auch heute noch für den Kauf einer analogen Filmkamera entscheiden, ist vor allem ihr einzigartiger Retro-Charakter.

Bezüglich der Videoqualität und Auflösung können analoge Kameras natürlich nicht mit den modernen digitalen Filmkameras mithalten. Auch die Bildfrequenz ist bei analogen Filmkameras sehr gering, weshalb es schwer ist, fließende Bewegungen aufzuzeichnen.

Mit frames per minute wird die Bildwiederholungsrate angegeben. Auch bekannt als Framerate oder Bildfrequenz definiert sie, wie häufig ein Einzelbild wiederholt wird.

Vorteile

  • Einzigartiger Retro Charakter
  • Preiswert
  • Robust

Nachteile

  • Geringe Videoqualität
  • Wenig Einstellungsmöglichkeiten
  • Geringe Framerate

Insgesamt bieten analoge Filmkameras natürlich auch nicht so viele technische Einstellungsmöglichkeiten und Zubehör. Trotzdem können durch verschiedene Filmformate und Wechselobjektive unterschiedliche Effekte erzielt werden.

Was kennzeichnet einen Camcorder und wo liegen seine Vorteile und Nachteile?

Mittlerweile gibt es viele kostengünstige Camcorder Modelle für ein kleines Budget. Diese bieten bereits eine gute Video- und Tonqualität. Zudem besitzen sie in der Regel viele Automatikfunktionen und Bildeffekte, mit denen du deine Bilder zusätzlich optimieren kannst. Insgesamt gibt es bei Camcordern jedoch in der Regel wenig manuelle Einstellungen, die beispielsweise bei besonderen Lichtverhältnissen nützlich sind.

Außerdem sind Camcorder sehr klein und haben ein geringes Gewicht, weshalb sie leicht zu transportieren sind und gut in der Hand liegen. Sie eignen sich somit besonders gut für Reisen und kleinere Ausflüge. Durch ihr geringes Gewicht kann es jedoch leicht zu Verwacklungen kommen.

Durch die Verwendung von herausnehmbaren Speicherkarten bieten Camcorder zudem viel Speicherplatz. Auch der schwenkbare Bildschirm erleichtert das Aufnahmen von Videos aus verschiedenen Positionen.

Vorteile

  • Gute Ton- und Videoqualität
  • Liegen gut in der Hand
  • Viele automatische Einstellungsmöglichkeiten

Nachteile

  • Wenig manuelle Einstellungsmöglichkeiten
  • Verwacklungen möglich

Camcorder eignen sich jedoch nicht nur für Hobby Filmer, sondern werden auch gerne im Profi Bereich verwendet. Hierbei handelt es sich oft um Camcorder mit Full-HD Auflösung, die bereits mit besseren Sensoren und schnelleren Prozessoren ausgestattet sind. Zudem gibt es bereits kostenintensivere Camcorder Modelle mit herausragende Bildschärfe in 4K-Auflösung.

Was ist das Besondere an einer digitalen Spiegelreflexkamera und wo liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Eine digitale Spiegelreflexkamera mit Videofunktionen (VDSLR) bietet nicht nur für Fotos eine hervorragende Qualität, sondern auch für Videoaufnahmen. Um die Videoqualität noch zusätzlich zu steigern, gibt es zudem verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und unterschiedliche Typen von Objektiven, die du nutzen kannst.

Da digitale Spiegelreflexkameras in erster Linie jedoch nicht für Videoaufnahmen entwickelt wurden, besitzen sie verschiedene Nachteile in der Handhabung beim Filmen oder benötigen zusätzlich teures Equipment. Für eine gute Tonqualität muss beispielsweise der Ton in der Regel extern aufgezeichnet werden.

Vorteile

  • Hohe Qualität
  • Wechsel von Objektiven ist möglich
  • Gute Auflösung für Videos und Fotos

Nachteile

  • Teures Zusatzequipment nötig
  • Wenig Videoeinstellungen

Im Vergleich zu digitalen Kinokameras sind VDSLRs jedoch durchschnittlich preiswerter und somit auch für Einsteiger zu empfehlen. Mit dem richtigen Zubehör eignen sich digitale Spiegelreflexkameras daher optimal für kleinere Filmprojekte oder beispielsweise Aufnahmen für YouTube-Videos.

Wie funktioniert eine Action Cam und wo liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Action Cams eignen sich besonders für extreme Bedingungen. Ob Ski-Abfahrt oder Motrorrad-Tour – sobald Bewegung im Spiel ist, liefern Action Cams durch ihre speziellen Sensoren und hohen Bildfrequenz packende Eindrücke.

In den meisten Fällen sind sie wasserdicht und können somit auch bei ungewöhnlichen Bedingungen genutzt werden. Sie funktioniert somit auch bei Kontakt mit Wasser oder Schlamm.

Zudem sind Action Cams sehr klein und haben ein geringes Gewicht. Durch spezielle Gummis und Halterungen können sie problemlos an verschiedenen Gegenständen montiert werden. Du kannst sie beispielsweise auf deinem Helm befestigen und so deine spannende Mountainbike Tour dokumentieren.

Vorteile

  • Für extreme Bedingungen geeignet
  • Wasserdicht
  • Leicht und Kompakt

Nachteile

  • Wenige manuelle Einstellungsmöglichkeiten
  • Kein manuelles Fokussieren oder Zoomen möglich

Außerdem gibt es bereits viele kostengünstige Modelle. Bei diesen ist jedoch meistens kein manuelles Fokussieren oder Zoomen möglich. Zudem bieten Action Cams in der Regel wenig oder keine manuellen Einstellungsmöglichkeiten.

Was kennzeichnet eine digitale Kinokamera und wo liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Bei den meisten professionellen Filmproduktionen kommen große digitale Filmkameras zum Einsatz. Diese digitalen Kinokameras überzeugen durch spezielle Sensoren und vor allem durch ihre einzigartige Videoqualität. Selbst 4K Ultra HD-Aufnahmen sind mit digitalen Kinokameras möglich.

Zudem besitzen sie viele zusätzliche Anschlüsse für Licht- und Tonequipment. Außerdem punkten sie mit ihrem großen Funktionsumfang. Sie verfügen über zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die von Anfängern ohne Vorkenntnisse jedoch nicht einfach bedient werden können.

Durch ihre hohe Qualität sind digitale Kinokameras natürlich sehr kostenintensiv und eignen sich hauptsächlich für den Profi Bereich. Auch das Zusatz-Equipment ist sehr teuer und für Anfänger ohne Erfahrung nicht einfach zu bedienen.

Vorteile

  • Hervorragende Videoqualität
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Viele Anschlüsse für Zusatzequipment

Nachteile

  • Sehr kostenintensiv
  • Hohes Gewicht

Zudem sind professionelle Kinokameras in der Regel größer und haben ein hohes Gewicht. Dies erschwert das Tragen und Filmen aus der Hand oder von der Schulter.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Filmkameras vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Filmkameras vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Auflösung
  • Speicherformat
  • Framerate
  • Tonqualität
  • Akkulaufzeit
  • Material und Gewicht
  • Display
  • Funktionsumfang
  • Zubehör

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Auflösung

Die Videoqualität deiner Aufnahmen hängt vor allem mit der Auflösung deiner Filmkamera zusammen. Die verschiedenen Arten von Filmkameras sind mit sehr unterschiedlichen Videoauflösungen ausgestattet.

Einfache Camcorder gibt es beispielsweise mit HD ready mit 1280 x 720 Pixeln. Um jedoch eine gute Videoqualität auch auf großen Fernsehbildschirmen zu übertragen, solltest du jedoch eine Videokamera mit Full-HD Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln wählen.

Im Profi Bereich werden dagegen digitale Filmkameras mit Ultra-HD Auflösung mit 3840 x 2160 Pixeln (auch bekannt als 4K oder UHD) verwendet. Diese eignen sich für Filmproduktionen mit hervorragender Bildqualität.

Kamera am Radhelm

Action Cams können problemlos an einem Helm befestigt werden, wodurch du auch beispielsweise bei Fahrrad Touren spannende Aufnahmen filmen kannst. (Foto: Neojako / pixabay.com)

Speicherformat

Beim Kauf deiner Filmkamera solltest du zudem das Speicherformat deiner Kamera beachten. Bei den Videoaufzeichnungen gibt es nämlich eine umfassende Vielfalt an Formaten. Bei Camcordern ist HDV (High Definition Digital Video) ein hochauflösendes Videoformat. Dieses Videoformat wird meistens auf einem Mini DV Magnetband gespeichert.

Besonders wenn du deine Filmaufnahmen später auf DVD oder Blu-ray speichern möchtest, ist die Beachtung des richtigen Formats entscheiden. Das MP4 Format eignet sich vor allem für DVDs. AVCHD (Advanced Video Codes High Definition) ist das Standardformat für Videomaterial mit hoher Auflösung und ist daher besonders für Blu-Rays zu empfehlen.

Framerate

Die Framerate, die auch als Bildfrequenz bezeichnet wird, gibt die Bildwiederholungsrate der Aufnahmen an und wird immer in Sekunden (fps) angegeben. Eine hohe Bildfrequenz ermöglicht das Aufzeichnen fließender Bewegungen.

Je mehr Bilder pro Sekunde verarbeitet und aufgezeichnet werden können, desto flüssiger läuft später das Video.

Die Framerate bezieht sich sowohl auf die Aufzeichnung als auch auf das Abspielen des Bildes. Hat ein Camcorder also eine maximale Framerate von 50 fps, kann er ein Bild auch maximal 50-mal je Sekunde wiederholen.

Damit du ein Bild als fließend wahrnehmen kannst, reichen 16 fps schon aus. Für Sportfilmer, die schnelle Bewegungen aufnehmen müssen, eignen sich hingegen Modelle mit einer Framerate von 50 fps.

Tonqualität

Des Weiteren solltest du beim Kauf deiner Filmkamera auf eine gute Tonqualität achten. Diese unterscheidet sich sehr bei den einzelnen Kameratypen. Um die Tonqualität deiner Videokamera zu steigern, besitzen einige Modelle zudem Anschlüsse für zusätzliche Mikrofone.

Bei modernen Filmkameras werden die Audio- und Videospuren meistens getrennt aufgezeichnet. Durch bestimmte Softwareprogramme am Computer kannst du deine Audioaufnahmen daher noch im nachhinein bearbeiten.

Filmkamera auf Stativ

Die Tonqualität deiner Aufnahmen kann durch den Anschluss eines externen Mikrofons erheblich verbessert werden. (Foto: JosepMonter / pixabay.com)

Akkulaufzeit

Je nach dem wie lange und oft du deine Filmkamera nutzen möchtest, solltest du auch die Akkulaufzeit der Videokamera beachten. Damit du nicht ständig die Batterien wechseln oder aufladen musst, empfehlen wir dir eine Mindestlaufzeit von zwei Stunden.

Für längere Filmaufnahmen ist es empfehlenswert, dir direkt einen Ersatzakku zu kaufen. So kann immer ein Akku laden kann, während der andere zum Einsatz kommt.

Material und Gewicht

Damit deine Kamera lange hält, solltest du dich für eine Filmkamera mit einem robusten und hochwertigen Material entscheiden. Videokameras mit Bestandteilen aus Metall sind beispielsweise langlebiger und stabiler, jedoch auch kostenintensiver als Kameras aus Kunststoff.

Zudem ist es je nach Verwendungszweck wichtig auf das Gewicht deiner Filmkamera zu achten. Wenn du deine Kamera überallhin mitnehmen möchtest, eignet sich ein kleiner Camcorder mit geringem Gewicht. Für das Filmen und Befestigen an Helmen sind beispielsweise kleine Action Cams zu empfehlen.

Wenn du gerne aus der Hand filmen möchtest, ist es zudem wichtig, dass deine Videokamera die Ein-Kilogramm-Grenze nicht überschreitet. Sonst wird das Filmen schnell anstrengend und es kann zu Verwacklungen kommen. Bei schwereren Filmkameras lohnt sich die Nutzung von speziellen Stativen.

Display

Filmkameras mit Display bieten den Vorteil, dass durch diesen einfach kontrollieren kannst, ob die Videoaufnahmen scharf geworden sind. Vorausgesetzt der Bildschirm fällt ausreichend groß und scharf aus. Zudem ersetzt ein LCD Display bei vielen modernen Camcordern den normalen Sucher.

Dieser sollte nach Möglichkeit entspiegelt sein, damit man du auch in der freien Natur und bei hellem Sonnenlicht immer eine gute Sicht auf deine Aufzeichnung hast. Außerdem gibt es mittlerweile viele Displays mit Touchscreen Funktion. Dieser erleichtert die Bedienung der Menü-Navigation und der Einstellungsmöglichkeiten.

Filmkamera im Einsatz

Ein großer Display erleichtert dir das Einstellen der richtigen Perspektive. (Foto: Donald Tong / pexels.com)

Funktionsumfang

Die verschiedenen Filmkamera Modelle unterscheiden sich zudem sehr bezüglich ihres Funktionsumfangs. Hochwertige Filmkameras bieten eine Vielzahl von manuellen und automatischen Einstellungsmöglichkeiten. Mit speziellen Bildeffekten kannst du Videoaufnahmen zusätzlich bearbeiten und beispielsweise verschiedene Farbfilter einstellen.

Für eine gute Videoqualität empfehlen wir dir vor allem auf die Bildstabilisierungsfunktion zu achten. Der Bildstabilisator wird zur Unterstützung der Bildschärfe eingearbeitet und minimiert das Verwackeln der Aufnahmen.

Zubehör

Des weiteren gibt es für Filmkameras eine große Auswahl an Zubehör. Auch in diesem Fall bestimmt die Qualität in der Regel den Preis des Zubehörs. Da Filmkameras sehr empfindlich sind, gehört zu einer guten Ausstattung Zubehör zur Aufbewahrung und Pflege deines Geräts.

Deshalb solltest du dir gleich beim Kauf deiner Videokamera auch eine passende Kameratasche zu legen. Auch ein gutes Reinigungsset solltest du direkt von Anfang nutzen, um deine Filmkamera zu pflegen.

Achte beim Kauf deiner Kameratasche darauf, dass auch wichtiges Zubehör in Form von Speicherkarten, Akkus und passenden Kabeln dort Platz findet.

Um Verwacklungen deiner Videoaufnahmen zu vermeiden, empfiehlt sich zudem die Anschaffung eines Stativs. Beim Kauf deiner Videokamera solltest du daher unbedingt darauf achten, dass sie ein Stativgewinde besitzt, damit du diese auch problemlos an eine Stativ befestigen kannst. Besonders bei schweren Filmkameras ist ein gutes Stativ ein Muss für gute Aufnahmen.

Ein Mikrofonanschluss für ein externes Tongerät kann zudem hilfreich sein, um die Soundqualität zusätzlich zu verbessern. Optimal ist ein Kopfhörer Anschluss, durch denen du gezielt den Ton deiner Aufnahmen kontrollieren kannst.

Ein weiteres Zubehör, das nicht vernachlässigt werden sollte, ist eine eine gute Schnittsoftware mit der du deine Videoaufnahmen zusätzlich bearbeiten kannst. Diese gibt es bereits für kleines Geld für unterschiedliche Formate und einer Menge Funktionen.

Zudem sind viele Schnittprogramme heutzutage sehr einfach zu verstehen und ermöglichen es selbst absoluten Anfängern, sehr beeindruckende Videos zu erstellen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Filmkamera

Wer hat die Filmkamera erfunden?

Als Erfinder der Film-Kamera kann der Franzose Louis Le Prinze bezeichnet werden. Er stellte 1888 ein Gerät fertig, mit dem es möglich war mehrere bewegte Bilder sehr kurz hintereinander aufzunehmen. Die Kamera arbeitete mit einem Rollfilm und schaffte 20 Bilder in der Sekunde.

1891 entstand durch William Dickson der Kinetograph (Film Kamera) und das Kinetoskop (Film-Schau-Kasten). Vom Grundprinzip werden diese bis heute verwendet und weiterentwickelt: Video-Kameras sowie Fernseher und Beamer beruhen auf diesen Prinzipien.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/arri-alexa-65-kamera-aus-the-revenant-kommt-aus-bayern-a-1079232.html


[2] https://www.spektrum.de/magazin/grosser-film-fuer-kleines-geld/827383


[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kinokamera

Bildnachweis: Martin Foskett / pexels.com

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