Einbeinstativ Action Cam

Willkommen bei unserem großen Einbeinstativ Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Einbeinstative. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Einbeinstativ zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Einbeinstativ kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Einbeinstativ ist eine flexible und kompakte Alternative zu einem Dreibeinstativ und eignet sich besonders gut für niedrige Belichtungszeiten.
  • Einbeinstative werden oft für die Ablichtung von Objekten in der Sportfotografie oder für Nahaufnahmen verwendet.
  • Man unterscheidet zwischen Einbeinstativen aus Aluminium oder Karbon und Kombistativen. Der Unterschied liegt in der Belastbarkeit, der Traglast, dem Gewicht und dem Packmaß.

Einbeinstativ Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Einbeinstativ aus Aluminium

Das Sirui P-306 stellt die günstigere Alternative aus Aluminium gefertigte Einbeinstativ zum Sirui P-326 Einbeinstativ dar. Die Funktionen sind daher gleich und unterscheiden sich nur an dem Gewicht und dem Preis. Es überzeugt vor allem durch seine Kompaktheit und leichten Gewicht, aber auch durch seine Stabilität und Flexibilität.

Dieses Einbeinstativ eignet sich sowohl für einen Profifotografen mit hohen Erwartungen an seinem Equipment und langjähriger Erfahrung, aber auch für ambitionierte Hobbyfotografen, welche auf ein gutes Preis – Leistungsverhältnis vertrauen.

Das Sirui P-326 Einbeinstativ zeichnet sich vor allem durch seine äußerst kompakte und einfache Handhabung aus. Es verfügt über eine maximale Arbeitshöhe von 1,55 m, wodurch insbesondere kleinere Personen ein sehr angenehmes Fotografieren erfahren. Für größere Personen können allerdings durch die geringe Arbeitshöhe Nacken- und Rückenschmerzen auftreten. Durch die Montage eines zusätzlichen Kugelkopfes wird die Arbeitshöhe allerdings erweitert.

Die Sirui P-Serie sticht zudem durch das geringe Packmaß von gerade mal 38 cm im zusammengeschobenen Zustand heraus. Somit erweist sich dieses Einbeinstativ als perfekter Begleiter für Reisen und kann so nahezu auf jeder Fototour mit sich geführt werden, da es so gut wie in jeder Tasche oder Rucksack seinen Platz findet.

Durch eine leichte Umdrehung löst man einen der 5 Drehverschlüsse, die die insgesamt 6 verstellbaren Bein-Segmente ausfahren. Dadurch wird es dem Fotografen ermöglicht die optimale Arbeitshöhe zu finden, erhöht dessen Flexibilität und er kann auf längere Belichtungszeit setzen.

Auch das Gewicht der Sirui P-306 ist unschlagbar. Mit 560 g gehört sie nämlich zu einen der leichtesten Einbeinstative, welche aus Aluminium gefertigt sind. So wird das schelle Schwenken sowie die Neuausrichtung des Kamerasystems des Fotografen nicht behindert.

Trotz des leichten Gewichts des Einbeinstativs ist es immer noch in der Lage schwere, lichtstarke Teleobjektive bis zu 8 kg zu tragen. Dabei bleibt es immer noch relativ leicht und stabil.

Am oberen Ende des Stativs befindet sich zudem eine 59 mm Kopfmontageplatte, die es erlaubt einen Stativkopf zu befestigen. Dieses Stativgewinde erlaubt es dem Fotografen je nach Kopfanschluss von einem Stativdurchmesser von ¼ Zoll zu 3/8 Zoll zu wechseln. So eignet sich das Sirui P-306 sowohl für Standardkameramodelle und sowie für leistungsstärkere Profikameras.

Das Sirui P-306 überzeugt vor allem durch seine zahlreichen Extras, die dennoch keinerlei Auswirkungen auf dessen Gewicht und Flexibilität haben. Der Lieferumfang beinhaltet zum einen einen Moosgummigriff, der durch seinen Kälteschutz nicht nur das Fotografieren bei Minustemperaturen zulässt, sondern auch für einen optimalen Griff sorgt.

Zudem verfügt das Einbeinstativ auch über einen Gummifuß und gewährleistet somit einen festen Stand bei nahezu jeder Beschaffenheit des Untergrunds. Es ist zudem möglich den Gummifuß hoch zu drehen wodurch eine kleine Metallspitze freigesetzt wird. Dies sorgt vor allem beim Einsatz in der Natur sowie im Gelände für einen festen Halt des Kamerasystems, falls die Hand mal eine kurze Pause braucht.

Das Sirui P-306 Einbeinstativ bietet nicht zur durch eine Handgelenkschlaufe zusätzlichen Schutz, sondern ermöglicht durch einen zusätzlichen Karabinerhaken, welcher an der Handschlaufe befestigt ist, bequemes und sicheres Tragen des Kamerasystems. Ein weiteres Extra an der Handgelenkschlaufe ist der daran befestigte kompakte Kompass für eine perfekte Orientierung im Gelände.

Das beste Einbeinstativ aus Carbon

Das Sirui P-326 ist eines der beliebtesten aus Carbon gefertigten Einbeinstative. Es überzeugt vor allem durch seine Kompaktheit und durch sein leichtes Gewicht, aber auch durch seine Stabilität und Flexibilität.

Dieses Einbeinstativ eignet sich sowohl für einen Profifotografen mit hohen Erwartungen an sein Equipment und langjähriger Erfahrung, aber auch für ambitionierte Hobbyfotografen, welche auf ein gutes Preis–Leistungs-Verhältnis vertrauen.

Das Sirui P-326 Einbeinstativ zeichnet sich vor allem durch seine äußerst kompakte und einfache Handhabung aus.

Es verfügt über eine maximale Arbeitshöhe von 1,55 m, wodurch insbesondere für kleinere Personen das Fotografieren sehr angenehm ist. Für größere Personen können allerdings durch die geringe Arbeitshöhe Nacken- sowie Rückenschmerzen auftreten. Durch die Montage eines zusätzlichen Kugelkopfes wird die Arbeitshöhe allerdings erweitert.

Die Sirui P-Serie sticht zudem durch das geringe Packmaß von gerade mal 38 cm im zusammengeschobenen Zustand heraus. Somit erweist sich dieses Einbeinstativ als perfekter Begleiter für Reisen und kann so nahezu auf jede Fototour mit sich geführt werden, da es so gut wie in jeder Tasche oder Rucksack seinen Platz findet.

Durch eine leichte Umdrehung löst man einen der 5 Drehverschlüsse, die die insgesamt 6 verstellbaren Bein-Segmente ausfahren. Dadurch wird es dem Fotografen ermöglicht die optimale Arbeitshöhe zu finden. Es erhöht seine Flexibilität und er kann auf längere Belichtungszeiten setzen.

Auch das Gewicht des Sirui P-326 ist unschlagbar. Mit 430 g gehört es nämlich zu den leichtesten aus Carbon gefertigten Einbeinstativen. So wird das schelle Schwenken sowie die Neuausrichtung des Kamerasystems des Fotografen nicht behindert.

Trotz des leichten Gewichts des Einbeinstativs ist es immer noch in der Lage schwere, lichtstarke Teleobjektive bis zu 10 kg zu tragen. Dabei bleibt es immer noch relativ leicht und stabil.

Am oberen Ende des Stativs befindet sich zudem eine 59 mm Kopfmontageplatte, die es erlaubt einen Stativkopf zu befestigen. Dieses Stativgewinde erlaubt es den Fotografen je nach Kopfanschluss von einem Stativdurchmesser von ¼ Zoll zu 3/8 Zoll zu wechseln. So eignet sich das Sirui P-326 sowohl für Standardkameramodelle als auch für leistungsstärkere Profikameras.

Das Sirui P-326 überzeugt vor allem durch seine zahlreichen Extras, die dennoch keinerlei Auswirkungen auf dessen Gewicht und Flexibilität haben. Der Lieferumfang beinhaltet zum einem ein Moosgummigriff, der durch seinen Kälteschutz nicht nur das Fotografieren bei Minustemperaturen zulässt, sondern auch für einen optimalen Griff sorgt.

Zum anderen verfügt das Einbeinstativ auch über einen Gummifuß mit verstellbaren Metallspikes und gewährleistet somit einen festen Stand bei nahezu jeder Beschaffenheit des Untergrunds. Dies sorgt vor allem beim Einsatz in der Natur sowie im Gelände, bei nassen und vereisten Boden, für einen festen Halt des Kamerasystems.

Das Sirui P-326 Einbeinstativ bietet nicht zur durch seine Handgelenkschlaufen zusätzlichen Schutz, sondern ermöglicht durch einen zusätzlichen Karabinerhaken, welcher an der Handschlaufe befestigt ist, zusätzliches bequemes und sicheres Tragen des Kamerasystems. Ein weiteres Extra an der Handgelenkschlaufe ist der daran befestigte kompakte Kompass für eine perfekte Orientierung im Gelände.

Das beste Einbeinstativ für Hobbyfotografen

Das AmazonBasics „WT1003“ ist das perfekte Einbeinstativ für ambitionierte Hobbyfotografen. Es ist nicht nur leicht und kompakt, sondern überzeugt auch durch sein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis.

Durch die vielseitige Anwendung z.B. als Selfiestick oder für ActionCams ist dieses Stativ optimaler Reisebegleiter. Wer also nicht gleich ein kleines Vermögen für seine Kameraausstattung ausgeben möchte ist mit diesem Einbeinstativ sehr gut bedient.

Das AmazonBasics „WT1003“ Einbeinstativ verfügt über eine maximale Arbeitshöhe von 1,70 m. Eine angenehme Arbeitshöhe ist daher für jede Person garantiert und Nacken- und Rückenschmerzen werden vorgebeugt. Durch die Montage eines zusätzlichen Kugelkopfes kann die Arbeitshöhe noch erweitert werden. Dieses Stativ eignet sich daher besonders gut für größere Personen.

Zudem verfügt das AmazonBasics „WT1003“ Einbeinstativ auch über ein geringes und kompaktes Packmaß von 54,5 cm im zusammengeschobenen Zustand. Somit erweist sich dieses Einbeinstativ als perfekter Begleiter für Reisen und kann so nahezu auf jeder Fototour mitgeführt werden, da es so gut wie in jeder Tasche oder Rucksack seinen Platz findet.

Die insgesamt vier Bein-Segmente lassen sich stufenlos durch Schnellverschlüsse regulieren. Die Verschlüsse verfügen über eine Dreieckige Form, wodurch verhindert wird, dass die Segmente sich ineinander verdrehen und sorgen zudem für zusätzliche Stabilität. Diese ermöglichen zudem eine einfache und schnelle Veränderung der Aufbauhöhe. Dadurch wird es dem Fotografen ermöglicht die optimale Arbeitshöhe zu finden, dessen Flexibilität erhöht und er kann unteranderem auf längere Belichtungszeiten setzen.

Das AmazonBasics „WT1003“ Einbeinstativ ist aus einer leichten Aluminium-Konstruktion gefertigt, wodurch es gerade mal angenehme und leichte 454 g wiegt und somit gut in der Hand geführt werden kann. So wird das schelle Schwenken sowie die Neuausrichtung des Kamerasystems durch den Fotografen nicht behindert. Es erweist sich daher ideal für Sport- und Naturfotografie.

Trotz des leichten Gewichts des Einbeinstativs ist es immer noch in der Lage neben leichten und kompakten Kameras und Camcordern auch mittelgroße digitale Spiegelreflexkameras bis zu 3 kg zu tragen. Dabei bleibt es immer noch relativ leicht und stabil.

Am oberen Ende des Stativs befindet sich zudem ein Stativgewinde, welches dem Fotografen ermöglicht Kameras mit einem Stativdurchmesser von ¼ Zoll zu befestigen. Dabei erlaubt es Ausrichtungen für waagerechte, horizontale und Hochfortmataufnahmen.

Das AmazonBasics „WT1003“ Einbeinstativ überzeugt vor allem durch seine zahlreichen Extras, die dennoch keinerlei Auswirkungen auf dessen Gewicht und Flexibilität haben. Der Lieferumfang beinhaltet zum einen einen Schaumstoffgriff, der durch seinen Kälteschutz nicht nur das Fotografieren bei Minustemperaturen zulässt, sondern auch für einen optimalen Griff sorgt.

Eine mitgelieferte Reißverschlussstofftasche mit Schultergurt schütz das Einbeinstativ optimal und lässt es sicher in einem Koffer, Rucksack oder einer Tasche Platz finden.

Zudem verfügt das Einbeinstativ auch über einen Gummifuß und gewährleistet somit einen festen Stand bei nahezu jeder Beschaffenheit des Untergrunds. Es ist zudem möglich den Gummifuß hoch zu drehen wodurch eine kleine Metallspitze freigesetzt wird. Dies sorgt vor allem beim Einsatz in der Natur sowie im Gelände für einen festen Halt des Kamerasystems, falls die Hand mal eine kurze Pause braucht.

Das Einbeinstativ mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Einbeinstativ von Somikon sorgt für ruhigere Hände und kein Verwackeln mehr beim Drücken des Auslösers. Es ist mattschwarz und für Kompaktkameras und kleine Spiegelreflexkameras geeignet. Der Teleskoparm lässt sich schnell und einfach ausziehen und arretieren.

Das Stativ von Somikon hat eine praktische Handschlaufe, einen gummierten Standfuß und Schaumstoffhalter, sodass es rutschfest stehen kann. Mit sehr leichten 239g und Transport-Maßen von 38 x 3 x 3 cm ist das Stativ perfekt für unterwegs.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Einbeinstativ kaufst

Warum solltest du dir ein Einbeinstativ kaufen?

Eine digitale Spiegelreflexkamera bringt mit dem passenden Teleobjektiv mehrere Kilogramm an Gewicht auf die Waage. Deshalb kann es vorkommen, dass dein Arm durch das längere Tragen und Fokussieren verkrampft und zu schmerzen beginnt. Aus diesem Grund ist das Einbeinstativ eine große Hilfe für den ambitionierten Hobbyfotografen und unverzichtbar für den Profi.

Einbeinstativ Rucksack

Wer die Fotografen am Spielfeldrand einer Bundesligabegegnung beobachtet, wird dort viele solcher Stative sehen. Einbeinstative werden vor allem für sehr lichtstarke und schwere Kameras verwendet und erleichtern den Umgang mit diesen. (Foto: Amith Nair / unsplash.com)

Auch für hochwertige Tierfotos ist ein Einbeinstativ eine große Hilfe. Um wildlebende Tiere aus sicherer Entfernung abzulichten, muss man als Fotograf meist große Teleobjektive verwenden. Diese auf Dauer ruhig in der Hand zu halten ist nahezu unmöglich. Ein Einbeinstativ unterstützt den Fotografen bei seiner Aufgabe durch seine Belastbarkeit und Tragfähigkeit.

Was ist ein Einbeinstativ?

Ein Einbeinstativ ist kein Stativ im eigentlichen Sinne. Als Stativ (lat. feststehend) bezeichnet man lediglich solche Stative, die eigenständig stehen können. Das Einbeinstativ muss jedoch immer zusätzlich von einer Hand des Fotografen gehalten werden.

Der englische Begriff „Supporter“ (dt. Unterstützer) ist hier treffender. Das Stativ unterstützt den Fotografen also in seiner alltäglichen Arbeit, indem es dabei hilft, die schwere Ausrüstung zu stützen. Das Einbeinstativ selbst ist ein schlichtes Rohr mit einer Handschlaufe und einem Stativkopf beziehungsweise Neiger oder Kugelkopf.

Wer bei einem Einbeinstativ nun aber nur eine einfache Stange vermutet, liegt auch falsch. Moderne Einbeinstative haben meist drei kleine ausklappbare Standfüße oder Spikes für unebene Untergründe, die dem Stativ etwas mehr Stabilität verleihen. Am oberen Ende des Einbeinstativs liegt der Stativkopf, auf dem die Kamera befestigt wird.

Ein Einbeinstativ kann also in vielen Bereichen der Fotografie zum Einsatz kommen.

Wie sieht die Verwendung eines Einbeinstativs aus?

Ein Einbeinstativ, ein sogenannter Monopod, zeichnet sich im Gegensatz zu einem Dreibeinstativ, einem sogenannten Tripod, durch seine Flexibilität aus. Zum einen ist es sehr beweglich und einfach zu transportieren. Zum anderen bietet es durch seine hohe Tragfähigkeit und Belastbarkeit viel Stabilität. Es fungiert quasi als verlängerter Arm des Fotografen.

Wenn du scheue Tiere fotografieren willst, an die du dich erst heranpirschen musst und dabei keine Zeit hast ein Dreibeinstativ aufzubauen, brauchst du ein Einbeinstativ. Es ist außerdem leiser als ein Dreibeinstativ, das die Tiere durch die verursachten Geräusche vertreiben könnte.

Einbeinstativ Kamera

Du hast mit einem Einbeinstativ genug Stabilität um ein Rudel Elefanten mit einem schweren Teleobjektiv aus einer sicheren Entfernung zu fotografieren, bist aber auch flexibel genug ihnen auf ihrem Weg zur nächsten Futterstelle zu folgen. (Foto: Jordi Ganduxe / unsplash.com)

Bewegte Objekte lassen sich aber auch besser ablichten. Einem vorbeifliegenden Vogel oder einem Läufer kann man mit einem nicht fest auf eine Einstellung montierten Einbeinstativ viel besser folgen als mit einem schwergängigeren Dreibeinstativ, welches für diesen Verwendungszweck weniger gut geeignet ist.

Überlege dir im Voraus für welchen Verwendungszweck du ein Einbeinstativ brauchst. Soll es ein Profistativ sein oder ein etwas günstigeres Modell für den nächsten Urlaub?

Woraus werden Einbeinstative hergestellt?

Nahezu alle Einbeinstative sind aus Aluminium oder Karbon, einem mit Kohlenstoff verstärktem Kunststoff, hergestellt. Ein Einbeinstativ aus Karbon reduziert das Gesamtgewicht deiner Ausrüstung um einige hundert Gramm im Gegensatz zu einem gleich großen Monopod aus Aluminium.

Bei einer Ausrüstung, die mehrere Kilogramm wiegt, mag das im ersten Moment keinen großen Unterschied für dich ausmachen. Der wirkliche Vorteil dieser Variante macht sich erst bemerkbar, wenn die Ausrüstung über längere Strecken, wie zum Beispiel in der Natur, getragen werden muss.

Was kostet ein Einbeinstativ?

Der Preis hängt neben dem verarbeiteten Material auch von der maximalen Traglast ab, die das Einbeinstativ bewältigen kann.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 120 Produkte aus der Kategorie Einbeinstativ untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Bei einem Preisvergleich sind Aluminiummodelle, welche für leichtere Kameramodelle bis drei Kilogramm geeignet sind, bereits ab elf Euro erhältlich. Je größer die Traglast und die Anforderungen an ein Einbeinstativ sind, desto höher ist auch der Preis.

Karbonmodelle hingegen sind aufgrund des speziell verarbeiteten Materials prinzipiell teurer. Für ein professionelles Einbeinstativ aus Karbon mehr als 100 Euro zu zahlen, ist keine Seltenheit.

Für ambitioniertere Fotografen empfiehlt sich der zusätzliche Kauf eines Kugelkopfes oder Neigers, wie beispielsweise ein Zwei-Wege-Neiger oder Drei-Wege-Neiger für höhere Belastbarkeit. Dafür fallen zusätzliche Kosten von 100 bis 200 Euro an.

Material Preis
Aluminium ab 10 €
Karbon bis zu 150 €

Worauf sollte ich beim Kauf eines Einbeinstativs achten?

Generell solltest du dir Gedanken darüber machen, welche Aufnahmen du erzielen möchtest. Je nach Kamerasystem und Verwendungszweck kann ein bestimmter Monopod besser geeignet sein als ein anderer.

Dann solltest du auf den Durchmesser und die Ergonomie des Einbeinstativs achten. Große und schwere Stative erschweren den bequemen Umgang. Kleinere Einbeinstative vermitteln aber oft kein sicheres Gefühl in der Hand. Daher sollte man ein Einbeinstativ wählen, das zur individuellen Handgröße und dem bevorzugten Kamerasystem passt.

Außerdem solltest du vor dem Kauf bereits wissen, ob der mitgelieferte Stativkopf und eine einfache Kippvorrichtung für deine Ausrüstung geeignet sind oder ob der zusätzliche Kauf eines Kugelkopfs wie beispielsweise ein Zwei-Wege-Neiger für schwerere Kameras und Objektive nötig ist.

Nun solltest du überprüfen, wie schwer die gesamte Traglast ist. Neben dem Gewicht der Ausrüstung muss auch das Eigengewicht des Stativs beachtet werden. Je nach Größe und verwendeten Materials kann der Monopod nur ein bestimmtes Gewicht tragen. Kleinere leichtere Einbeinstative sind flexibler, können aber nicht das Gewicht eines schweren Kamerasystems tragen.

Größere Einbeinstative sind zwar etwas unhandlicher und nehmen auch mehr Stauraum als kleinere Vertreter ein, können aber auch größere Objektive stützen. Karbon bietet einen Gewichtsvorteil gegenüber Aluminium, ist aber auch teurer in der Anschaffung.

Wer Wert auf eine hohe Stabilität legt, sollte Ausschau nach einem Stativ mit möglichst wenig Beinsegmenten halten. Ein Einbeinstativ mit wenigen Beinsegmenten steht auf beinahe jedem Untergrund sehr sicher, schränkt aber auch die Flexibilität des Fotografen ein.

Einbeinstative mit wenig Beinsegment stehen auch auf unebenen Böden sicher. (Bild: Thomas William / unspalsh.com)

Wer sein Einbeinstativ mit einem PKW transportieren kann, braucht sich keine Gedanken über die Größe oder das Gewicht seiner Fotoausrüstung machen. Wer seinen Monopod allerdings vor allem in der freien Natur verwenden möchte und in der Hand oder im Rucksack transportiert, dem raten wir zu einem Modell mit geringen Packmaßen und mehreren Beinsegmenten.

Ist ein Einbeinstativ als Reisestativ geeignet?

Das Einbeinstativ ist ein kleines Stativ für unterwegs. Neben den handlichen Einbeinstativen sind auch Kombistative erhältlich. Der Vorteil bietet sich hier in der einzigartigen Doppelfunktion, da ein Kombistativ als Dreibeinstativ oder Einbeinstativ verwendet werden kann.

Diese Alternative ist sehr platzsparend, da das Einbeinstativ einfach aus dem Kombistativ geschraubt werden kann, um unterwegs beide Stativarten verwenden zu können.

Für vielreisende Hobbyfotografen ist diese Variante die beste Lösung für ein Reisestativ. Ambitionierte und professionelle Fotografen sollten allerdings ein separates Einbeinstativ besitzen, da der notwendige Umbau den Komfort einschränkt und die Bedienhöhe meist zu niedrig ist und eine gebückte Haltung beim Fotografieren erfordert. Bei langen Sessions kann diese Art des Fotografierens sehr schmerzhaft werden.

Da ein Monopod von den meisten Fotografen vorwiegend im Outdoor-Bereich verwendet wird, müssen Einbeinstative mit den unterschiedlichsten Wetterbedingungen zurechtkommen.

Das Stativ sollte sowohl im Winter bei Kälte, Schnee und Eis als auch im Sommer bei hohen Temperaturen zu gebrauchen sein. Auch mit Feuchtigkeit in Form von Nebel und Regen und dem Gebrauch an Bach-, Fluss- sowie Seeufern sollte das Stativ umgehen können.

Des Weiteren sollte das Stativ auch in Schlamm und Sand einen festen Stand haben. Das beste Reisestativ zu finden um somit eine genaue Empfehlung für ein Stativ auszusprechen ist daher nicht leicht. Bei der Wahl eines geeigneten Stativs kannst du dich aber sehr gut an den oben genannten Faktoren orientieren.


Welches Zubehör gibt es für Einbeinstative?

Mittlerweile bieten Hersteller umfangreiches Zubehör für Einbeinstative an, durch das der Fotograf sein Stativ um zahlreiche Funktionen erweitern kann. Für Einbeinstative werden beispielsweise dreizackige Bodenspinnen als Zubehör angeboten. Diese erlauben einen weicheren Kameraschwenk und eignen sich somit besser für Videoaufnahmen.

Für längere Filmaufnahmen ist aber ein Dreibeinstativ von Vorteil, da ungewollte Bewegungen in der Aufnahme vermieden werden können und freihändiges Filmen möglich ist. Während sich solche dreizackigen Bodenspinnen vor allem für flache Untergründe eignen, sind Spikes die beste Lösung für nassen und matschigen Untergrund und sorgen für einen festen Stand im Gelände.

Ein Gürtelholster, an dem das Einbeinstativ am Bauch des Fotografen befestigt wird und durch sein eigenes Körpergewicht gestützt wird, bietet den Vorteil, dass Aufnahmen aus der Bewegung heraus leichter gelingen. Zudem empfiehlt sich für zusätzlichen Komfort der Kauf eines Zwei-Wege-Neigers, der eine einfachere Einstellung der Kameraneigung ermöglicht.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Einbeinstative vergleichen und bewerten

In diesem Absatz möchten wir dir zeigen, welche Faktoren du beachten solltest, wenn du verschiedene Einbeinstative miteinander vergleichen möchtest und wie du diese bewerten kannst. Somit wird dir die Entscheidung, welches Stativ das richtige für dich ist, leichter fallen.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Maximale Arbeitshöhe
  • Stativpackmaß
  • Tragfähigkeit
  • Gewicht
  • Durchmesser des Stativgewindes / Anzahl der Beinsegmente
  • Extraausstattung

Maximale Arbeitshöhe

Je nach Körpergröße spielt die maximale Höhe, also die Länge des maximal ausgezogenen Einbeinstativs, eine sehr entscheidende Rolle. Somit können Nacken- und Rückenschmerzen durch die passende Stativhöhe vermieden werden.

Große Personen sollten also ein Einbeinstativ mit einer höheren Arbeitshöhe wählen, um nicht ständig in gebückter Haltung fotografieren zu müssen. Bei kleineren Personen hingegen sollte die Wahl auf ein Einbeinstativ mit geringerer Arbeitshöhe fallen, da das Fotografieren dadurch angenehmer ist.

Bei einer sehr hohen Stativhöhe sollte aber trotzdem darauf geachtet werden, dass die Anzahl der Beinsegmente relativ gering ausfällt, da sich zusätzliche Segmente negativ auf die Stabilität auswirken.

Stativpackmaß

Ein kompaktes Stativ lässt sich besser in der Hand oder am Körper transportieren. Stative mit einem sehr kleinem Packmaß lassen sich auch sehr gut in einer Tasche oder einem Rucksack verstauen und eignen sich daher gut als Reisebegleiter. Wer sein Einbeinstativ in der Natur auf dem Rücken in einem Rucksack transportieren muss, sollte also vor allem die Länge im eingefahrenen Zustand kennen.

Wer auf seinen Reisen oft in einem PKW unterwegs ist, kann auch ein Einbeinstativ mit größeren Packmaßen wählen. Ein langes Einbeinstativ sollte jedoch mindestens drei Beinsegmente besitzen, damit sich der Monopod selbst auf Reisen mit einem PKW auf eine transportable Größe zusammenfahren lässt.

Tragfähigkeit

Die Tragfähigkeit richtet sich nach der Größe und dem Gewicht des eigenen Kamerasystems. Nur Einbeinstative mit einer hohen Tragfähigkeit können auch das Gewicht aufwendiger Fotoausrüstung gut und sicher stützen.

Daher ist es auch ratsam einen Blick auf die Tragfähigkeit des Stativs zu werfen. Diese bestimmt, wieviel Gewicht das Einbeinstativ tragen kann. Wer hingegen lediglich ein kompaktes, leichtes Kamerasystem oder sogar sein Smartphone oder eine GoPro verwendet, kann sich ohne Bedenken ein Einbeinstativ mit einer geringeren Tragfähigkeit kaufen.

Gewicht

Leichte Ausrüstung lässt sich besser transportieren und ist für den Outdoor-Fotografen unverzichtbar. Ein Einbeinstativ soll das Leben des Fotografen erleichtern und nicht durch hohes Gewicht zusätzlich erschweren. Leichte Einbeinstative bieten den Vorteil, dass sie sich einfach per Hand oder am Körper über längere Strecken transportieren lassen und nicht so schnell durch ihr Gewicht zur Last fallen.

Ein Vorteil, den leichte Einbeinstative bieten, ist ihre Flexibilität. Der Fotograf ist somit in der Lage, die Kamera zu schwenken um sie schnell auf ein neues Motiv auszurichten. Für schwere aufwendige Kameravorrichtungen und lichtstarke Teleobjektive sind sie allerdings nicht geeignet. Hier empfehlen wir massive Einbeinstative.

Durchmesser des Stativgewindes / Anzahl der Beinsegmente

Das Stativgewinde ist wichtig, da deine Kamera sicher am Stativ montiert werden muss. Je nach Kameraart und Einsatzgebiet, solltest du vor dem Kauf auch den Durchmesser des Stativgewindes kennen. Wichtig sind vor allem die folgenden zwei Durchmessergrößen.

Das 1/4 Zoll 20-Gang-UNC-Gewinde findet man bei nahezu jedem Kameramodell, egal ob Einsteiger- oder Profikamera. Das größere 3/8 Zoll 16-Gang-UNC-Gewinde wird vor allem bei größeren und leistungsstärkeren Kameras verbaut.

Wenn du beim Fotografieren lieber flexibel bleiben möchtest, solltest du ein Einbeinstativ mit mindestens drei Beinsegmenten verwenden.

Wenn du dein Einbeinstativ oft einfahren muss, um es über längere Strecken am Körper, in der Hand oder in einem Rucksack zu transportieren, wäre ein Einbeinstativ mit mehreren Beinsegmenten besser für dich geeignet. Bei Stativen mit weniger Beinsegmenten sind längere Belichtungszeiten möglich.

Extraausstattung

Einbeinstative gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, mit vielen oder wenigen Extras wie zum Beispiel einer Handschlaufe, Stativtasche, einem Kälteschutz am Griff oder Spikes. Gummifüße sind für den Einsatz im städtischen Bereich perfekt geeignet.

Auf flachen und glatten Oberflächen rutscht das Stativ durch die Gummibeschichtung nicht mehr und ist durch die Dämpfung des Materials auch vor kleinen Erschütterungen bestens geschützt.

In der Natur und im Gelände reicht ein Gummifuß jedoch nicht mehr aus. Den richtigen Halt findet man bei nassen und weichen Oberflächen nur schwer. Ein mit Spikes bestücktes Stativ kann sowohl bei nassen als auch bei eisigen und rutschigen Oberflächen eingesetzt werden. Durch die Metallspitzen kann der Fotograf seine Ausrüstung auf fast jeder Oberfläche sicher aufstellen.

Bei längeren Einsätzen mit der Kamera kann sich eine Handschlaufe als sehr nützliches Hilfsmittel erweisen. Eine Handschlaufe sorgt für einen sicheren Umgang mit deiner Ausrüstung. Selbst wenn dir das Stativ mit einer darauf montierten Kamera aus der Hand rutschen sollte, wirkt die Schlaufe wie ein Sicherheitsgurt und verhindert, dass dir deine teure Ausrüstung auf den Boden fällt.

Wenn dir das noch nicht sicher genug erscheint, können wir dir einen Karabiner empfehlen. Diese zusätzliche Sicherungshilfe befestigt auch noch die Kamera am Stativ selbst, um den Zug auf das Stativgewinde zu verringern. Vor und nach deiner Fotosession ist das Einbeinstativ in einer Stativtasche gut aufgehoben und vor Witterung geschützt.

Ein Kälteschutz am Griff bietet dir besseren Halt bei niedrigen Temperaturen. Der Kälteschutz eignet sich am besten für Fotografen, die ihre Motive im Winter oder kalten Gegenden ablichten möchten und sorgt für einen sicheren Halt der Hand am Einbeinstativ.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Einbeinstativ

Kann ich Einbeinstative auch als Steadycam verwenden?

Mit einem kleinen Trick hast du die Möglichkeit, deine Kamera mit einem Einbeinstativ zur Steadycam umzufunktionieren. Eine Steadycam oder auch Schwebestativ, ist eine Halterung für tragbare Film- und Fernsehkameras.

Zuerst muss eine Kamera auf ein Einbeinstativ montiert werden. Anschließend wird das Stativ mit der angeschraubten Kamera über Kopf gehalten. Im folgenden Video wird dir noch einmal genau erklärt, wie du deine eigenen Steadycam-Aufnahmen filmen kannst.

Können Einbeinstative für Selbstportraits verwendet werden?

Ein Einbeinstativ eignet sich sehr gut als Selfiestick für Gruppenbilder oder spezielle Anlässe. Viele Hersteller bieten sehr handliche Einbeinstative an, die sich bis auf 90 cm ausziehen lassen. Mit einer speziellen Halterung kannst du sogar dein eigenes Mobiltelefon montieren. Mit diesen Smartphone-Selfiesticks gelingt dir das perfekte Selfie.

Können Einbeinstative in Verbindung mit einer GoPro verwendet werden?

Verschiedene Einbeinstative eignen sich durch einen integrierten Anschluss auch für die sehr beliebten Action-Cams. Die GoPro wird dabei nicht wie üblich durch eine Halterung am Helm befestigt, sondern wird ähnlich wie ein Selfiestick in der Hand gehalten. Durch das große Weitwinkel-Objektiv kannst du Aufnahmen von deinen Outdooraktivitäten aus einer ganz anderen Perspektive genießen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Bauernschmid P.: Linhof Präzisions–Systemtechnik GmbH: Image Circle – Ein Lehr- und Bilderbuch für kreative Fachfotografie. München, 2002.

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/physik-neuartige-kamera-nutzt-quantenverschraenkung-a-988400.html

[3] http://www.agnethler.de/sites/phototut1.html

Bildnachweis: Jan Traid / unsplash.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Johanna hat bereits als Kind Fotos von allem und jeden gemacht. Diese Leidenschaft für das Fotografieren hat bis heute angehalten und ist sogar zu ihrem Beruf geworden. Mittlerweile beschäftigt sie sich zudem mit anderen technischen Geräten im Audiobereich und sucht nach den besten Sounds.