Drohne
Zuletzt aktualisiert: 11. August 2020

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Wenn du auf der Suche nach einer Drohne bist, stoßt du auf ein breites Angebot an verschiedenen Modellen. Besonders beliebt sind Drohnen mit Kamera, mit denen du spektakuläre Luftaufnahmen machen kannst. Welche Drohne die richtige für dich ist, hängt davon ab, für was du die Drohne nutzen möchtest und welchen Preis du bereit bist zu zahlen.

Mit unserem Drohnen Test 2021 wollen wir dir helfen, ein passendes Gerät für dich zu finden. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und unterschiedliche Modelle miteinander verglichen. Außerdem liefern wir die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Drohne.




Das Wichtigste in Kürze

  • Drohnen gibt es in verschiedensten Varianten und Größen. Einige Modelle verfügen über eine Kamera, mit der du Foto- und Videoaufnahmen aus der Luft machen kannst.
  • Grundsätzlich werden Drohnen anhand ihrer Bauweise unterschieden. Am weitesten verbreitet sind Quadrocopter, Hexacopter und Octocopter.
  • Drohnen eigenen sich sowohl für den privaten als auch gewerblichen Gebrauch. Modelle für Anfänger sind mit weniger Extras ausgestattet, aber dafür wesentlich günstiger als Drohnen für Profis.

Drohne Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Drohne mit Kamera für Einsteiger

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Die Eanling GPS Drohne HS110G verfügt über eine 1080P HD Kamera und eine FPV Live-Übertragung. Zudem ist der Quadrocopter mit benutzerfreundlichen Features wie einem GPS, einem Follow-Me-Modus, einer Höhenhalterung, einem Headless-Modus oder einem Battery-Low Alarm ausgestattet. Durch ihre einfache Bedienung eignet sich die Drohne besonders für Einsteiger.

Kunden schätzen vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die Handhabung des Gerätes. Wenn du also auf der Suche nach einer Drohne bist, mit der du hobbymäßig Foto- und Videoaufnahmen machen kannst, ist dieses Modell eine gute Wahl.

Die beste Drohne mit Kamera für Profis

Die DJI Mavic Pro Platinum Combo ist mit einer 4K Full-HD Videokamera ausgestattet und liefert Bildaufnahmen in einer Auflösung von 12 Megapixel. Der leistungsstarke Quadrocopter kann bei einer maximalen Distanz von 13 Kilometern bis zu 30 Minuten am Stück fliegen. Das Stabilisierungssystem sorgt selbst bei hohen Geschwindigkeiten für ruckelfreie und scharfe Aufnahmen.

Die Drohe kann durch ihre gute Bildqualität und ihre kompakte Größe punkten. Wenn du auf der Suche nach einer Drohne bist, mit der du professionelle Luftaufnahmen kannst, empfehlen wir das Modell von DJI.

Die beste Drohne für Kinder

Die X100 Mini-Drohne von Syma kann einfach per Knopfdruck gestartet und gelandet werden. Für Sicherheit beim Fliegen sorgen ein Hindernisvermeidungsmodus, ein Headless-Modus, ein Alarm bei niedriger Batterie und eine automatische Höhenhaltung. Außerdem schützt ein robustes gitterähnliches Gehäuse vor Verletzungen und materiellen Schäden.

Die Drohne kann sowohl drinnen als auch draußen genutzt werden und bietet Funktionen wie einen 360 Grad-Flip. Aufgrund ihrer Robustheit und ihrer Kollisionssicherheit eignet sich das Modell von Syma vor allem als Spielzeug für Kinder.

Kauf- und Bewertungskriterien für Drohnen

An dieser Stelle zeigen wir dir, anhand welcher Aspekte du verschiedene Drohnen miteinander vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wollen wir dir deine Kaufentscheidung erleichtern.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Drohnen miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Kamera / FPV

Drohnen mit Kamera sind sehr beliebt, da du mit ihnen Luftaufnahmen aus verschiedensten Perspektiven machen kannst. Um qualitativ hochwertige Fotos und Videos zu erstellen, ist eine hohe Bildqualität essenziell.

Für private Videoaufnahmen reicht eine Drohne mit einer Kamera in HD-Qualität völlig aus.

Einen entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität hat die Auflösung der Kamera. Viele der Drohnen sind mit einer HD- oder 4k-Kamera ausgestattet. Möchtest du einen professionellen Film mit Detailaufnahmen erstellen, kann eine 4k-Auflösung nützlich sein. Für den Hobby-Gebrauch genügt eine HD-Kamera.

Zudem wird die Bildqualität durch weitere Faktoren wie den Bildsensor und Bildstabilisator beeinflusst. Bei den auf dem Markt befindlichen Drohnen gilt ein 1-Zoll-Sensor als Standard. Für wackelfreie Aufnahmen sorgt ein Gimbal. Das ist eine Aufhängung für die Kamera, mit der die Bewegungen der Drohne ausgeglichen wird.

Ist die Drohne zusätzlich mit einem FPV-System (First-Person-View-System) ausgestattet, kannst du das Kamera-Bild live mitverfolgen. So siehst du genau, was die Drohne gerade aufnimmt. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn du hochwertige Filmaufnahmen produzieren möchtest.

Akkukapazität / Flugzeit

Wie lange du mit einer Drohne fliegen kannst, hängt von der Kapazität des Akkus ab. Günstige Modelle haben in der Regel eine kürze Flugzeit als professionelle Geräte.

Die Kapazität des Akkus wir in mAh angegeben. Vielen Drohnen werden mit Lithium-Polymer-Akkus betrieben. Diese Akkus sollten nicht komplett aufgeladen, aber auch nicht im leeren Zustand gelagert werden.

Die Zeit, die du zum Starten und Positionieren der Drohne benötigst, musst du von der Flugdauer abziehen.

Bei Einsteigermodellen beträgt die Flugzeit etwa 10 Minuten. Es gibt aber auch Drohnen mit einer Flugdauer von bis zu 30 Minuten. Möchtest du längere Aufnahmen durchführen, musst du zwischenlanden, um den Akku auszutauschen.

Reichweite / Flughöhe

Wenn du dir eine Drohne anschaffen möchtest, solltest du auch einen Blick auf die Reichweite und Flughöhe werfen.

Die Reichweite sagt aus, wie weit sich die Drohne maximal von deinem Standpunkt entfernen kann. Wenn du deine Drohne nicht bloß im Garten fliegen lassen möchtest, eignet sich eine Reichweite von mindestens 500 Metern. Du musst aber darauf achten, dass die Drohne immer in Sichtweite bleibt.

Externe Faktoren können die Reichweite und Flughöhe einer Drohne beeinflussen.

Zudem solltest du bedenken, dass sich die Angaben einiger Hersteller auf die Reichweite unter idealen Bedingungen beziehen. Befindest du dich zum Beispiel in der Nähe von Funk- oder Hochspannungsmasten, kommt es zu Störungen und die Reichweite verkürzt sich deutlich.

Welche Flughöhe eine Drohne erreichen kann, hängt zum einen vom Gewicht der Drohne ab. Zum anderen wird die Flughöhe durch Faktoren wie die Umgebungstemperatur und Luftdichte beeinflusst. In Deutschland darfst du maximal 100 Meter über den Grund fliegen.

Stabilisierungssystem

Wenn du vorwiegend im Freien fliegen möchtest, solltest du nach einer Drohne mit einer hohen Stabilität schauen.

Ein Stabilisierungssystem sorgt für einen sicheren, stabilen Flug.

Vor allem Anfänger sollten sich eine Drohne mit automatischer Flugstabilisierung beziehungsweise Höhenhaltung zulegen.

Eine 6-Achsen-Stabilisierung gilt inzwischen als Standard. Manche Drohnen sind zusätzlich mit GPS ausgestattet. Durch diese Funktion können sie ihre Position trotz starkem Wind halten, indem sie selbständig gegensteuern.

Größe und Gewicht

Drohnen sind in den unterschiedlichsten Größen und Gewichten erhältlich. Die Größe und das Gewicht beeinflussen unter anderem das Flugverhalten der Drohne. Große Drohnen mit einem höheren Gewicht fliegen meist stabiler als kleine Modelle.

Beim Kauf einer Drohne solltest du bedenken, dass es in Deutschland je nach Gewicht unterschiedliche Vorschriften gibt. Die nachstehende Tabelle liefert dir einen Überblick über die mit dem Gewicht einhergehenden Regelungen laut Drohnen-Verordnung:

Abfluggewicht Regelungen
weniger als 0,25 kg keine Vorschriften
ab 0,25 kg Plakette mit Name und Adresse des Eigentümers
ab 2 kg zusätzlich Kenntnisnachweis
ab 5 kg zusätzlich Aufstiegserlaubnis
ab 25 kg Betriebsverbot

Die Größe einer Drohne hängt von der Bauart und dem Verwendungszweck ab. Mit zunehmender Größe steigt oft die Anzahl der Rotoren und entsprechend der Kaufpreis. Welche Arten von Drohnen es gibt, kannst du im Entscheidungsteil nachlesen.

Sicherheit

Zuletzt solltest du bei deiner Kaufentscheidung nötige Sicherheitsaspekte nicht vernachlässigen. Die Sicherheit kann durch folgende Features verbessert werden:

  • Hinderniserkennung: Mit Hilfe von Sensoren kann die Drohne ihre Umgebung wahrnehmen und Hindernisse wie Bäume erkennen. Diese Funktion bietet vor allem Anfängern ein sicheres Flugerlebnis.
  • Redundanz: Eine Redundanz liegt vor, wenn elementare Bauteile einer Drohne mehrfach vorhanden sind. Fällt der Motor unerwartet aus, kommt das redundante Bauteil zum Einsatz und verhindert so einen Absturz.
  • GPS-Navigation: Anhand von GPS-Koordinaten kann die Drohne ihren Standort ermitteln und ihren Flugverlauf bei windbedingten Kursabweichungen korrigieren.
  • Return to Home: Die Drohne ist in der Lage automatisch zum letzten Startpunkt zurückzukehren. Das kann entweder bei Abbruch der Verbindung oder bei geringem Akkustand erfolgen. Achte vor jedem Flug darauf, dass der Startpunkt korrekt gespeichert wurde.

Allerdings sind ist nicht jede Drohne mit allen Sicherheitsfeatures ausgestattet. Besonders eine Redundanz-Funktion verfügen oft nur teurere Modelle.

Entscheidung: Welche Arten von Drohnen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Die Auswahl an Drohnen in verschiedensten Ausführungen ist sehr groß. Im Hinblick auf die Bauform unterscheidet man grundsätzlich zwischen Rotationsdrohnen und Starrflügler-Drohnen. Am gängigsten sind die sogenannten Multicopter – also Rotationsdrohnen mit mehreren Rotoren. Wir stellen dir die drei weit verbreitetsten Multicopter vor:

Art Vorteile Nachteile
Quadrocopter kompakt und preiswert keine Redundanz
Hexacopter bedingte Redundanz relativ teuer
Octocopter sehr gute Redundanz sehr teuer

Welche Art von Drohne die richtige für dich ist, hängt davon ab, wofür du sie einsetzen möchtest. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Quadrocopter

Quadrocopter

Am bekanntesten und beliebtesten sind Quadrocopter. Diese werden durch vier Rotoren angetrieben. Die Arme sind in einem Rechteck beziehungsweise Quadrat angeordnet und ergeben eine X- oder Puls-Form.

Quadrocopter können insbesondere durch ihren relativ niedrigen Preis und ihre handliche Größe punkten. Im Gegensatz zu Multicoptern mit noch mehr Propellern können Quadrocopter allerdings nur geringe Lasten wie eine GoPro oder Hobby-Kamera tragen.

Vorteile
  • kompakt
  • preiswert
  • hohe Stabilität
Nachteile
  • geringe Traglast
  • keine Redundanz

Des Weitern verfügen Quadrocopter über gute Flugeigenschaften. Die Bauweise ermöglicht ein stabiles Aufsteigen und Fliegen der Drohne. Quadrocopter sind in der Regel sehr schnell und wenig.

Allerdings besitzt diese Art von Drohne keine Redundanz-Funktion. Das bedeutet, dass ein plötzlicher Motorausfall in der Luft nicht abgefangen werden kann.

Hexacopter

Hexacopter

Ein weiteres beliebtes Modell ist der Hexacopter. Diese Drohne verfügt über sechs Rotoren, die in einer Ebene angeordnet sind.

Hexacopter sind größer und schwerer als Quadrocopter. Durch ihre Bauweise sind sie sehr stabil und fliegen ruhig und gleichmäßig. Das ermöglicht dir ruckelfreie Foto- und Videoaufnahmen.

Vorteile
  • hohe Stabilität
  • hohe Traglast
  • bedingte Redundanz
Nachteile
  • relativ groß und schwer
  • relativ teuer

Durch ihren hohen Auftrieb können Hexacopter schwere Lasten problemlos transportieren. Sie eignen sich daher vor allem für den professionellen beziehungsweise gewerblichen Einsatz.

Ein Motorausfall kann bei genügend Leistung zum Teil kompensiert werden. Allerdings sind die Anschaffungskosten eines Hexacopters aufgrund der Technik und Ausstattung reicht hoch.

Octocopter

Octocopter

Unter den Multicoptern ist der Octocopter die größte und meist auch schwerste Variante. Seine acht Rotoren sorgen für eine besonders hohe Stabilität.

Durch die hohe Motor- und Auftriebsleistung kann ein Octocopter schwere Lasten wie Spiegelreflexkameras oder große Videokameras transportieren. Diese Drohnen werden daher, wie Hexacopter, für den gewerblichen Bereich eingesetzt.

Vorteile
  • sehr hohe Stabilität
  • sehr hohe Traglast
  • sehr gute Redundanz
Nachteile
  • groß und schwer
  • sehr teuer
  • nicht für Anfänger geeignet

Bei einem Ausfall des Motors bietet ein Octocopter eine sehr gute Redundanz. So kann die Drohne sicher gelandet werden.

Aufgrund ihrer Leistungseigenschaften sind Octocopter zum einen sehr teuer. Zum anderen sind sie nicht für Anfänger geeignet und dürfen nur von erfahrenen Drohnenpiloten gesteuert werden.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Drohne ausführlich beantwortet

In unserem Ratgeber haben wir dir die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen von Kunden herausgesucht und in Kürze beantwortet. Nachdem du den Ratgeber durchgelesen hast, wirst du alle essenziellen Hintergründe über Drohnen kennen.

Was ist eine Drohne?

Eine Drohne ist ein unbemanntes (Luft-)Fahrzeug, das entweder von Menschen ferngesteuert wird oder sich autonom fortbewegt. Am bekanntesten sind Flugdrohnen, es gibt aber auch Unterwasserdrohnen.

Grundsätzlich kann man zwischen Militär- und Kampfdrohnen sowie Drohnen zum privaten oder gewerblichen Gebrauch unterscheiden.

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Drohnen gibt es in den verschiedensten Varianten und Größen. Im privaten Bereich sind Quadrocopter am meisten verbreitet.
(Bildquelle: david henrichs / unsplash)

Rein rechtlich betrachtet gelten Drohnen, die ausschließlich zur Freizeitgestaltung genutzt werden allerdings nicht zu den unbemannten Luftfahrzeugen. Sie werden als Flugmodell definiert.

Für wen eignen sich Drohnen?

Drohnen werden vielfältig eingesetzt und sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Prinzipiell eignen sie sich daher für jedermann.

Drohnen eigenen sich grundsätzlich für jeden. Es gibt sowohl Einsteiger- als auch Profimodelle.

Einsteigermodelle sind einfach zu bedienen, weshalb keine besonderen Kenntnisse erforderlich sind. In der Regel dauert es allerdings etwas, bis du erlernt hast, wie man eine Drohne steuert. Sogar für Kinder gibt es kleine Spielzeug-Drohnen mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.

Drohnen für den professionellen Bereich verfügen über mehr Funktionen und sind deutlich teurer. Mit ihnen kannst du Foto- und Videoaufnahmen aus der Vogelperspektive machen.

Neben dem Privatgebrauch und der Foto- und Filmproduktion kommen Drohnen unter anderem in der Forst- und Landwirtschaft, beim Tier- und Naturschutz oder bei der Polizei und Feuerwehr zum Einsatz.

Was kostet eine Drohne?

Wie viel eine Drohne kostet, ist abhängig vom Modell, der Qualität und den Funktionen. Von der Spielzeug-Drohne bis hin zur Profi-Drohne – die Preisspanne ist mit 15 bis 30.000 Euro enorm hoch.

Wir haben für dich eine Übersicht über die Preise von Drohnen je nach Verwendungszweck erstellt:

Einsatzbereich Drohnen-Art Kosten
Drohne für Kinder Quadrocopter mit wenigen Funktionen 15 – 100 €
mittelklassige Hobby-Drohne Quadrocopter mit Kamera und relativ wenigen Extras 100 – 500 €
Profi-Drohne Quadro-, Hexa- oder Octocopter mit Kamera und vielen Extras 300 – 30.000 €

Wie hoch die Anschaffungskosten für eine Drohne sind, hängt also davon ab, für was du die Drohne benutzen möchtest.

Wo kann ich eine Drohne kaufen?

Eine Drohne kannst du in Elektro-Fachgeschäften sowie in manchen Kaufhäusern oder im Internet erwerben. Die größte Auswahl an Drohnen findest du online.

Drohnen kannst du über folgende Online-Portale kaufen:

  • amazon.de
  • conrad.de
  • expert.de
  • mediamarkt.de
  • real.de
  • saturn.de

In den meisten Online-Shops bekommst du detaillierte Informationen zu den Funktionen der einzelnen Geräte und kannst Kundenbewertungen lesen. Über Portale wie „idealo“ kannst du zudem einen Preisvergleich durchführen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Drohne?

Eine gute Alternative zu Drohnen gibt es aktuell noch nicht. Dennoch möchten wir dir zwei Geräte vorstellen, mit denen du auch Flugaufnahmen machen kannst:

Gerät Beschreibung
AER AER ist Wurfpfeil mit vier Tragflächen. Am Kopf des Geräts kannst du eine GoPro-Kamera montieren. Wie einen Dartpfeil schleuderst du den AER in die Luft und kannst so Foto- und Videoaufnahmen aus kreativen Perspektiven machen.
Birdie Pic Ein Birdie Pic ist eine Art Fallschirm, an der eine GoPro-Kamera befestigt werden kann. Wenn du das Gerät hochwirfst, segelt es durch die Luft. Dabei kannst du mit der Kamera Foto- und Videoaufnahmen machen.

Die Luftaufnahmen beider Geräte sind allerdings viel wackliger und unkontrollierter als die einer Drohne. Für professionelle Foto- und Videoaufnahmen sind diese Alternativen also eher ungeeignet.

Wo darf ich mit einer Drohne fliegen?

Wenn du mit deiner Drohne nicht bloß innerhalb deines eigenen Grundstückes fliegen möchtest, gibt es einige Regeln, die du beachten musst.

Grundsätzlich darfst du in Deutschland nicht höher als 100 Meter über den Grund fliegen – es sei denn du hast eine Sondererlaubnis oder du befindest dich auf einem Modellflugplatz. Darüber hinaus muss die Drohne stets in Sichtweite sein.

Ein Flugverbot gilt über folgende Bereiche:

  • Wohngrundstücke
  • Kontrollzonen von Flugplätzen
  • Einsatzorte der Polizei und Rettungskräfte
  • Industrieanlagen
  • Naturschutzgebiete
  • Verfassungsorgane, Bundes- oder Landesbehörden
  • Menschenansammlungen

Wenn du eine Drohne dafür nutzen möchtest, um Luftaufnahmen zu machen, musst du dich zudem an Vorschriften wie das Persönlichkeitsrecht beziehungsweise das Recht am eigenen Bild halten.

Wie steuere ich eine Drohne?

Bevor du deine Drohne fliegen lässt, solltest du dich mit der Steuerung auseinandersetzen. Es braucht meist etwas Übung bis du alle wichtigen Steuerfunktionen erlernt hast.

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Mit einer Drohne kannst du spektakuläre Luftaufnahmen machen. Allerdings darfst du ihn Deutschland nicht überall fliegen. (Bildquelle: Iewek Gnos / unsplash)

Manche Drohnen werden per App über dein Smartphone oder Tablet gesteuert. Im Normalfall hast du jedoch eine Fernsteuerung mit zwei Joysticks. Mit ihnen kannst du die Flugrichtung, Höhe und Geschwindigkeit kontrollieren und die Drohne drehen oder neigen.

Die problematischsten Flugphasen sind der Start und die Landung. Um Bruchlandungen zu vermeiden, solltest du dies beherrschen, bevor du dich an weitere Flugmanöver wagst. Am besten ist es, wenn du das Fliegen zunächst an einem Flugsimulator übst. Dann kannst du erste Flugversuche auf einer freien Wiese starten.

Wann benötige ich einen Drohnenführerschein?

Ein Drohnenführerschein beziehungsweise ein Kenntnisnachweis ist Pflicht, wenn du eine Drohne bedienen möchtest, die mehr als zwei Kilogramm wiegt.

Den Kenntnisnachweis kannst du an einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle erwerben. Dies ist auch online möglich. Um an der Prüfung teilzunehmen, musst du mindestens 16 Jahre alt sein.

Hinweis: Wiegt die Drohne über fünf Kilogramm, benötigst du nicht nur einen Führerschein, sondern auch eine Flugerlaubnis. Gleiches gilt für das Fliegen bei Nacht.

Bei Flugmodellen (Drohnennutzung ausschließlich zur Freizeitgestaltung) genügt eine Bescheinigung nach Einweisung durch einen Luftsportverein. Hier beträgt das Mindestalter 14 Jahre.

Wie kann ich eine Drohne versichern?

Bevor du deine Drohne zum ersten Mal startest, musst du eine Haftpflichtversicherung abschließen. Diese ist in Deutschland Pflicht und schützt vor finanziellen Folgen, wenn du beim Fliegen fremde Güter beschädigst.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten deine Drohne zu versichern: Du kannst deine Drohne entweder über eine private oder gewerbliche Drohnen-Haftpflicht versichern, oder über eine Privat- oder Berufshaftpflichtversicherung, die eine Drohnennutzung einschließt.

Über die Haftpflichtversicherung sind allerdings keine Schäden an der Drohne selbst abgedeckt. Du kannst aber zusätzlich eine Kaskoversicherung für die Drohne abschließen.

Bildquelle: Kalinovsky/ 123rf.com

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