Digitalkamera Garage

Du stehst vor einer einzigartigen Kulisse und möchtest diesen Augenblick gern in hochwertigen Bildern für dein Fotoalbum festhalten? Dann ist eine handliche Digitalkamera genau das Richtige für dich. Doch Digitalkamera ist nicht gleich Digitalkamera. Hier erfährst du, welche Kriterien du beim Kauf einer Digitalkamera beachten solltest.

In unserem Digitalkamera Test 2019 präsentieren wir dir die besten und aktuellsten Modelle aus den jeweiligen Kategorien. Außerdem geben wir dir wichtige Tipps und Tricks rund um das Thema digitale Fotografie. Egal ob digitale Spiegelreflexkameras, Kompaktkameras, Bridgekameras oder Systemkameras, bei uns findest du die besten Digitalkameras auf dem Markt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Digitalkamera ermöglicht dir die Aufzeichnung besonderer Momente in deinem Leben. Tolle Schnappschüsse vom letzten Urlaub oder Ausflug kannst du somit ohne Probleme abspeichern.
  • Man kann grundsätzlich zwischen digitalen Spiegelreflexkameras, Kompaktkameras, Bridgekameras und Systemkameras unterscheiden. All diese Kameras sind in unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich.
  • Während Spiegelreflex- und Systemkameras sich besonders für professionelle Fotografien eignen, können Kompakt- und Bridgekameras aufgrund ihrer geringen Größe und Gewichts überall hin mitgenommen werden.

Digitalkamera Test: Favoriten der Redaktion

Die beste digitale Systemkamera

Die Systemkamera Alpha 6400 E-Mount von Sony ist schön kompakt und hat trotzdem jede Menge zu bieten. Sie kommt mit einem L-Kit 16-50 mm Objektiv und hat eine Auflösung von 24 Megapixel. Die Sony Kamera bietet hochauflösende 4K Videos, ein 180° Klapp-Display mit 3 Zoll und Touch-Fokus Funktion.

Außerdem bringt die Systemkamera einen Autofokus mit 84% Sensorfeldabdeckung, 425 Phasen und Kontrast AF-Punkten mit. Der Echtzeit-Autofokus mit 0,02 Sekunden Reaktionszeit, inklusive Augen-AF und Echtzeit AF-Tracking runden das Paket ab.

Die beste digitale Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 2000D Spiegelreflexkamera ist mit dem Objektiv EF-S 18-55 IS II Kit ausgestattet. Mit dieser Kamera kannst du wunderschöne Fotos mit perfekter Hintergrundschärfe aufnehmen. Die optische Sensorauflösung beträgt 24 Megapixel und das Display hat 3 Zoll.

Auch unterwegs kannst du deine Fotos aufnehmen und via WLAN oder NFC ganz einfach teilen. Außerdem hast du die Möglichkeit dein Kamera-Set mit so vielen verschiedenen Objektiven zu erweitern, wie du möchtest und für deine Aufnahmen benötigst.

Die beste Kompakt Digitalkamera

Spitzen Bildqualität, tadellose Verarbeitung und gute Ausstattung – die Sony DSC‑RX 100 eignet sich sehr gut für die Event- oder Sportfotografie.

Mit einem robusten und schlichten Metallgehäuse und wirklich guter Verarbeitung punktet die Kamera in der Kategorie Design. Praktisch und kompakt ist die RX 100 mit ihren Maßen von 102 x 58 x 36 cm und einem Gewicht von 240 g natürlich auch.

Der besonders große Bildsensor mit 20 Megapixeln in Kombination mit einem sehr lichtstarken Objektiv bildet das Herzstück dieser Kamera.

Der 3,6-fache Zoom und der kreative Einsatz der Bildschärfe erinnert an eine DSLR und leisten sehr gute Arbeit. Zusätzlich liefert der Bildstabilisator bei Videos und Fotos vorzügliche Ergebnisse. Kleine Farbabweichungen können im RAW-Format nachträglich korrigiert werden. Das 3-Zoll Display hat eine gestochen Scharfe Auflösung. Erst ab ISO 1600 fallen Störpixel auf.

Videos werden in Full-HD mit 50 Vollbildern in der Sekunde und Stereo-Ton gemacht. ISO-Zahl, Belichtungszeit und Blende können manuell eingestellt werden. Während des Filmens kann man außerdem den durchaus leisen Zooms nutzen.

Der Autofokus arbeitet schnell und braucht im Weitwinkel nur 0,25 Sekunden bzw. im Tele 0,54 Sekunden um scharf zu stellen. Im Serienbildmodus werden ca. 10 Fotos pro Sekunde geschossen und die Bildverarbeitung der RX 100 dauert gerade mal eine Sekunde. Das sind sehr zufriedenstellende Werte.

Eine Akkuladung reicht grob geschätzt für bis 200-760. Der Akku muss allerdings in der Kamera geladen werden, da eine Ladeschale nicht mitgeliefert wird.

Der Lieferumfang umfasst neben der Kamera Akkusatz, Netzteil, Micro-USB-Kabel, Handgelenkschlaufe, Schultergurt und Bedienungsanleitung. Anschlüsse an der Kamera sind für ein HDMI-Kabel sowie ein USB-Kabel vorhanden. Außerdem kann ein Stativ an der Kamera angebracht werden.

Die Bedienung per Objektivring ist die praktische Alternative zu den kleinen Tasten im Gehäuse. Bis zu sieben verschiedene Funktionen können dem Objektivring zugeordnen werden, durch Drehen des Rings und Drücken der Fn-Taste kann man die Funktionen durchschalten.

Weitere Komfortpunkte gibt es für die vollautomatische Programmwahl, unterschiedliche Motivprogramme und die Möglichkeit durch das Schwenkpanorama XXl-Aufnahmen zu machen. Ein weiteres Plus ist die Möglichkeit Fotos im RAW-Format zu speichern und so alle Möglichkeiten der Bildbearbeitung auszuschöpfen.

In puncto Ausstattung gehört die Sony RX100 bereits zur Gruppe der Edel-Kompaktkameras. Wer aufgrund der Größe zu den kompakten Digitalkameras tendiert, aber die Qualität einer Systemkamera wünscht, macht mit der Sony einen guten Deal.

Verschiedene Features machen die Kamera noch interessanter aber allein die exzellente Bildqualität, die selbst bei höheren ISO-Werten überzeugt ist ein nennenswerter Grund für den Kauf der Kamera. Der Preis ist allerdings ein bisschen happig. Es loht sich also auf unserer Angebots-Seite nachzusehen, ob die Kamera derzeit runtergesetzt ist.

Die beste digitale Bridgekamera

Die Sony Cyber-shot DSC-HX400V Bridge-Kamera kann dem 50-fach optischem Zoom (100fach Clear Image Zoom) und dem EXMOR R CMOS Sensor mit 20,4 MP und BIONZ X Bildprozessor Fotos mit einer super Bildqualität einfangen. Preislich liegt sie im mittleren Segment und ist daher gut für fortgeschrittene Fotografen geeignet.

Sie hat eine hervorragende Aufnahmeleistung und eine unkomplizierte Bedienung wie bei einer DSLR-Kamera. Dank integriertem Multi Interface-Zubehörschuh kannst du einen zusätzlichen Blitz und weiteres Zubehör hinzufügen und bist somit noch flexibler.

Die Sony Cyber-shot DSC-HX400V Bridge-Kamera verfügt über einen großen Zoombereich mit einer sehr guten Bildqualität. Auch bei wenig Licht können sehr viele Details eingefangen werden. Der EXMOR R CMOS Sensor mit 20,4 Megapixeln und Hintergrundbeleuchtung verfügt über große lichtempfindliche Bereiche, um bei jedem Bild mehr Licht und Details einfangen zu können.

Der Bionz X Prozessor ist die Voraussetzung für High-Speed-Serienaufnahmen mit 10 Bildern pro Sekunde bei gleichzeitig detailreicher Bildqualität. Urlaubsbilder, Naturaufnahmen und mehr – das hochwertige Carl Zeiss Vario-Sonnar T Objektiv mit leistungsstarkem Zoom deckt alle Situationen ab.

Dank des 50fachen optischen Zooms der DSC-HX400V spielt Distanz keine Rolle. Das Geschehen kannst du mit dem großen Zoom ganz leicht näher an dich heranbringen. Jede einzelne Aufnahme wird dabei sehr scharf.

Das Objektiv ist gyroskopisch gelagert und durch den optischen SteadyShot Bewegungen ausgleicht, die sich bei handgeführten Aufnahmen ergeben. So entstehen super scharfe Bilder über den gesamten Brennweitenbereich. Über die effektive Scharfstellung des Autofokus wird die Aufnahmegröße abhängig von den Eigenschaften Ihres Motivs automatisch angepasst, und du erhältst klare und scharfe Ergebnisse.

Außerdem verfügt die Kamera über eine AF-Scharfstellung: Drücke einfach den Auslöser halb durch, um die AF-Scharfstellung zu aktivieren. Daraufhin wird die Aufnahmegröße automatisch an die Größe des Motivs angepasst, die Autofokusleistung steigt, und du kannst alle Fotogelegenheiten ausschöpfen.

Bilder werden hell und klar auf einem 7,5 cm (3″) großen Xtra Fine LC-Display mit 921.000 Bildpunkten angezeigt. Dank des hochauflösenden elektronischen Suchers erhältst du eine Echtzeitvorschau mit 100%iger Bildabdeckung – ideal zur Positionierung, Fokussierung, etc. Der Augensensor wechselt automatisch zwischen LC-Display und Sucher.

Die Kamera besitzt eine Full HD-Videofunktion mit 24p-Aufnahmemodus mit optischem SteadyShot. Um Full HD-Filme aufzunehmen, drücke einfach auf die „Movie“-Taste. Dank des optischen SteadyShot mit intelligentem Active-Modus können dir scharfe und verwacklungsfreie Videos gelingen, auch wenn du während der Aufnahme zoomst oder dich bewegst.

Wenn du bereits tolle Fotos aufgenommen hast, willst du diese natürlich auch gerne deinen Freunden oder deiner Familie zeigen. Mit den Wi-Fi- und NFC-Funktionen kannst du deine Bilder innerhalb von Sekunden mit anderen teilen. Dank der Fernbedienung-App zur DSC-HX400V behältst du auch die Kontrolle darüber.

Dein Smartphone kannst du als Fernbedienung nehmen und dabei zoomen, Einstellungen ändern und natürlich auch von weitem Fotos machen, um selbst auf deinem eigenen Gruppenfoto zu sein, oder um deine Bilder umgehend per Smartphone auf soziale Netzwerke hochzuladen. Dir steht kein NFC zur Verfügung? Kein Problem. Du kannst die Geräte auch manuell koppeln.

Die integrierte GPS-Technologie versieht Bilder und Filme mit Geotags, sodass du die Stationen deiner Reise präzise festhalten und nachverfolgen kannst. Im Kartenansichts-Modus wird deine Route mit den dazugehörigen Bildern auf einer Landkarte angezeigt.

Die Kamera ist 12,9 x 9,3 x 10,3 cm groß und wiegt dabei 635 g, was ein normales Gewicht für eine Bridge-Kamera darstellt. Damit ist sie deutlich leichter als eine Spiegelreflexkamera und du bist sehr mobil und kannst sie problemlos überall mit hinnehmen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Digitalkamera kaufst

Wo liegt der Unterschied zwischen einer Analog- und einer Digitalkamera?

Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen Analog- und Digitalkameras. Analog- und Digitalkameras unterscheiden sich nicht nur wegen des Films, der in einer Digitalkamera durch den Sensor ersetzt wird und das Bild schließlich erfasst. Auch wie das Bild gespeichert und bearbeitet werden kann unterscheidet sich bei einer digitalen und analogen Kamera erheblich.

Digitalkamera Schnee

Je nachdem, ob du eine analoge oder digitale Kamera für dein Fotomotiv wählst, fällt auch das Ergebnis der Aufnahme verschieden aus. (Foto: Jakob Owens / unsplash.com)

Folgend listen wir dir die wichtigsten Unterschiede auf, die es zwischen analogen und digitalen Kameras gibt:

Digitalkamera Analogkamera
Bilderfassung Durch Sensor Auf lichtempfindlichem Filmmaterial
Bildspeicherung Auf Speicherkarte Auf lichtempfindlichen Filmmaterial
Stromversorgung Verschiedene Akkutechnologien zum Aufladen Meist teure Spezialbatterien
Filmempfindlichkeit (ISO) Abhängig von der Kamera und ihren Einstellungen Abhängig vom gewählten Film
Schärfentiefe Höhere Schärfentiefe Geringere Schärfentiefe
Bildbearbeitung in der Kamera Bearbeitung vor und nach der Aufnahme möglich Nicht möglich
Bildbearbeitung im Nachgang Mit speziellen Bildbearbeitungsprogrammen möglich Möglich durch spezielle Labortechniken

Wo liegt der Vorteil einer Digitalkamera?

Die wesentlichen Vorteile von Digitalkameras stellen einerseits den Luxus dar, das geschossene Bild sofort anschauen zu können. Dies macht besonders für Anfänger Sinn, wenn die ersten Schüsse das ein oder andere Mal doch unscharf oder zu hell beziehungsweise zu dunkel sein sollten. Außerdem können die Fotos auf dem PC oder Laptop ganz simpel archiviert werden, was das stundenlange Einkleben der Fotoalben ersetzt.

Ein weiterer Vorteil im Vergleich zur Analogkamera ist es, dass der „Film“ nicht mehr voll werden kann und, wenn genügend Speicherplatz auf der Karte ist, unendlich viele Bilder geschossen werden können. Dies zeigt sich vor allem im Urlaub oder unterwegs, wenn gerade kein Kiosk in der Nähe ist, bei dem man Filme nachkaufen kann.

Philip HoheiselExperte für Video & Fotografie

Grundlegend muss man sich zwischen einer Kompakt- und Systemkamera entscheiden. Systemkameras machen vor allem dann Sinn, wenn man mit zusätzlichen Objektiven sehr viele Aufnahmesituationen abdecken möchte.“

Außerdem zeigt sich die Möglichkeit der Bildbearbeitung, direkt an der Kamera im Vorhinein oder im Nachhinein, als großen Vorteil. Sollte ein Bild mal nicht so gut gelungen sein, und zum Beispiel rote Augen auf dem Bild entfernt werden möchten, können selbst Anfänger mit einfachsten Bildbearbeitungsprogramme ein Kunstwerk schaffen.

Was sind ISO, Brennweite und Schärfentiefe einer Kamera?

ISO

ISO, Brennweite und Schärfentiefe sind Eigenschaften einer Kamera, die sich im aufgenommenen Bild sichtbar machen. Die ISO einer Kamera ist die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors.

Eine kleine ISO-Zahl bedeutet, dass der Bildsensor nur wenig lichtempfindlich ist. Große Zahlen sagen eine hohe Lichtempfindlichkeit aus, wodurch auch Bilder mit wenig Licht geschossen werden können.

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Wusstest du, dass ISO ein zweischneidiges Schwert ist?

Während mit großem ISO Bilder auch mit wenig Licht geschossen werden können, haben die Fotos aber dann einen größeren Umfang vom Bildrauschen und damit eine schlechtere Qualität.

Brennweite

Die Brennweite einer Kamera ist der Abstand zwischen der Linse und Ihrem Brennpunkt, an dem die Lichtstrahlen von der Linse in einem Punkt konzentriert werden. Die Brennweite bestimmt also sozusagen wie groß ein Bildausschnitt werden soll. Sie wird meistens in Millimetern angegeben und steht auf dem Objektiv.

Schärfentiefe

Die Schärfentiefe ist die räumliche Tiefe, die eine Aufnahme abbildet. Bei der Schärfentiefe kannst du dir folgendes merken: Je größer die Blende geöffnet ist und je mehr Distanz zum Objekt besteht, desto größer ist die Schärfentiefe. Je größer die Brennweite, desto kleiner die Schärfentiefe.

Was muss man beim Kauf einer Digitalkamera beachten?

Die erste und wichtigste Frage, die du dir vor dem Kauf einer Digitalkamera stellen musst, lautet: Wofür will ich meine Digitalkamera verwenden? Je nachdem, ob du Anfänger oder Profi und ob du die Kamera als Hobby im Urlaub oder professionell verwenden möchtest, musst du dich für eine Kamera entscheiden.

Für professionellere Fotografen müssen außerdem folgende Kriterien vor der Kaufentscheidung beachtet werden:

  • Auflösung
  • Zoom / Brennweite
  • Spezialfunktionen
  • Akkulaufzeit
  • Speicherkapazität

Wenn du für dich dann die richtige Kamera gefunden hast, wirst du garantiert auch lange Freude daran haben.

Was kostet eine Digitalkamera?

Der Preis einer Digitalkamera hängt sehr stark vom Typ und der Leistungsfähigkeit ab. Digitale Spiegelreflexkameras gibt es ab einem Preis von 360€ zu kaufen, dieser Preis steigt aber je nach Qualität schnell in den hohen vierstelligen Bereich.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 180 Produkte aus der Kategorie Digitalkamera untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Vor allem für Profis eignen sich aber Spiegelreflexkameras aufgrund der Objektive, die dazu gekauft werden können, gut, um sich so an das Motiv, das Umfeld und den Foto Stil anzupassen.

Kleine Objektive gibt es bereits ab 150€ zu kaufen. Diese gehen aber je nach Größe und Qualität ebenfalls in den hohen vierstelligen Bereich.

Gute Kompaktkameras sind schon ab 100€ erhältlich, was sie zur perfekten Kamera für den Einsteiger und Urlaubsfotografen macht. Du kannst perfekte Schnappschüsse schießen, ohne dafür viel Geld auszugeben.

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Wusstest du, dass die teuerste Kamera der Welt 2,4 Millionen Euro kostet?

Leica 0-Serie no. 122 ist bisher die teuerste Kamera der Welt. Für 2,4 Millionen Euro (inklusive Aufgeld und Steuer) versteigerte das Wiener Auktionshaus WestLicht dieses Jahr diese Kamera der Firma Leica aus dem Jahr 1923. Der Käufer ist ein asiatischer Privatsammler.

Aber auch hier gibt es professionelle Kompaktkameras zu kaufen, die je nach Funktion schon mal bis 800€ kosten können.

Bridgekameras sind je nach Händler schon für 300€ erhältlich. Diese können aber mit zusätzlichen Objektiven und Zubehör ebenso in den 4-stelligen Bereich gehen.

Digitalkamera Bettlaken

Systemkameras bekommst du ab einem Preis von 330 €, für hochwertige Geräte und einem umfangreichen Zubehör musst du mit einem Betrag über 1000 € rechnen. (Foto: Alex Holyoake / unsplash.com)

Für alle Kameras kann Zubehör, wie Stative, einem externen Blitz, einer Fototasche, Filter, Videozubehör oder Fernauslöser hinzugekauft werden.

Diese sind nicht unbedingt nötig, machen aber Spaß und lassen aber einem begeisterten Fotografen das Herz höherschlagen.

Wo kann man eine Digitalkamera kaufen?

Digitalkameras kannst du im Fachhandel, in einer Elektronikabteilung eines Kaufhauses und in Elektrogeschäften kaufen. Zunehmend wird das Internet zum Kauf einer Digitalkamera herangezogen, da sich im Internet Kameras vergleichen lassen, das Angebot größer und in vielen Fällen der Preis auch kleiner ist.

Profikameras und spezielle Objektive werden in den meistens jedoch immer noch offline im Fachhandel gekauft und ausprobiert, jedoch können diese auch immer mehr im Internet erworben werden. Nach unseren Recherchen werden die meisten Digitalkameras derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Saturn

Alle Digitalkameras, die wir dir auf dieser Seite vorstellen sind zu mindestens einem dieser Shops verlinkt, damit du zuschlagen kannst, wenn du deine Lieblingskamera gefunden hast.

Entscheidung: Welche Arten von Digitalkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man verschiedene Typen von Digitalkameras unterscheiden:

  • Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR)
  • Kompaktkamera
  • Bridgekamera
  • Systemkamera

Jede dieser Kameras hat eine etwas andere Bauform, was individuelle Vorteile und Nachteile mit sich bringt. Je nachdem, wofür du deine Kamera einsetzen willst und was für eine Art von Foto du schießen möchtest, eignet sich eine andere Art von Digitalkamera am besten für dich. Ich möchten dir im folgenden Abschnitt dabei helfen, die passende Digitalkamera für dich zu finden.

Wie funktioniert eine digitale Spiegelreflexkamera und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Der besondere Vorteil einer Spiegelreflexkamera ist die große Vielfalt der Nutzung. Je nach Situation lassen sich verschiedene Objektive montieren, die ein anderes Bildergebnis hervorrufen.

Eine Spiegelreflexkamera besitzt im Inneren einen Schwenkspiegel, der das Licht auf den Sensor umleitet. Durch das Auslösen klappt der Spiegel nach oben und es fällt Licht auf den Sensor. Dieses Licht projiziert ein Bild der Umgebung in die Kamera, das auf einen Sensor trifft.

Vorteile
  • Großes Angebot an Objektiven
  • Verlässliche Qualität
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Schnellere Reaktionszeit
Nachteile
  • Größe und Gewicht
  • Langsames Livebild
  • Hohe Staubanfälligkeit

Die Menge an Licht wird durch die Blende im Objektiv und dem Verschluss in der Kamera geregelt. Durch diese Funktionsweise entspricht der Weg vom Objektiv zu der Filmebene exakt dem Weg vom Objektiv zur Mattscheibe, daher entsteht bei der Aufnahme exakt das gleiche Motiv, wie es der Fotograf im Sucher zuvor gesehen hat.

Der besondere Vorteil einer DSLR ist die große und vielfältige Auswahl der Objektive, die je nach Situation ausgetauscht werden können.

Spiegelreflexkameras bieten aufgrund des großen Sensors eine verlässlich hohe Qualität der Fotos. Es gibt sie von der Einsteiger- bis hin zur Profikamera, für jeden ist eine richtige Kamera dabei.

Da der Spiegel im Gehäuse dem Licht den Zugang zum Fotosensor versperrt, müssen Spiegelkameras oft direkt vor das Auge gehalten werden, da entweder gar keines oder nur ein langsames Livebild möglich ist. Beim Wechsel der Objektive kann Staub in die Kamera und so auf den Sensor kommen. Darunter kann die Qualität der Aufnahmen beeinträchtigt werden.

Wie arbeitet eine Kompaktkamera und worin liegen die Vorteile und Nachteile?

Der Vorteil einer Kompaktkamera liegt ganz klar in ihrer kleinen Größe und ihrem leichten Gewicht. Durch die robuste Bauweise und die Handlichkeit der Kamera, kann sie in jede Tasche gesteckt werden und wird so zur idealen Kamera für unterwegs.

Bei der Kompaktkamera wird zum Fotografieren ein kleines Objektiv ausgefahren. Dieses Objektiv ist fest montiert, was die Staubanfälligkeit der Linse vorbeugt.

Vorteile
  • Kleine Größe und Gewicht
  • Verschiedene Szenenprogramme
  • Vollautomatisch
  • Videofunktion
  • Anfängergeeignet
Nachteile
  • Kaum manuelle Einstellungen möglich

Da Kompaktkameras meist sehr klein und flach sind, können jedoch nur kleine Bildsensoren verwendet werden und haben dementsprechend nur relativ kleine Pixel. Kompaktkameras sind außerdem nicht besonders lichtempfindlich, was eine Aufnahme mit sehr viel oder sehr wenig Licht schwierig macht.

Einsteiger und Neulinge können durch verschiedene Funktionen auf einfache Art und Weise tolle Nachtaufnahmen, Panoramabilder oder das perfekte Urlaubsfoto schießen.

Wie funktioniert eine Bridgekamera und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Der Vorteil einer Bridgekamera ist es, dass sie die guten Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera kombiniert. Die Bridgekamera ist eine Kamera die sich für jemanden eignet der hobbymäßig gerne relativ professionell fotografieren möchte.

Meist besitzen Bridgekameras verschiedene Motivprogramme, die je nach Aufnahmesituation bedient werden können und die Bedienung der Kamera erleichtern. Für den Profigebrauch eignet sich dieses Gerät allerdings nicht, da die optischen Möglichkeiten durch das fest eingebaute Objektiv eingeschränkt sind.

Vorteile
  • Gute Bildqualität
  • Größe und Gewicht
  • Verschiedene Szenenprogramme
Nachteile
  • Kleines Angebot an Profigeräten
  • Festes Objektiv

Der Vorteil gegenüber Spiegelreflexkameras liegt in der kompakten Bauweise. Bridgekameras sind kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras, wodurch sie sich besser für unterwegs eigenen.

Digitalkamera Bild

Im Vergleich zur Kompaktkamera zeichnet sich eine Bridgekamera außerdem durch ein Zoomobjektiv mit meist großem Brennweiten-Bereich aus, was zu einer höheren Bildqualität führt. (Foto: Miss Zhang / unsplash.com)

Mit einer Bridgekamera bist du deshalb, wenn du in deiner Freizeit gerne fotografierst, im Hinblick auf die Qualität der Bilder bestens bedient und kannst sie außerdem bequem überall hin mitnehmen.

Was ist eine Systemkamera und welche Vor- und Nachteile hat sie?

Der große Vorteil dieser Kamera ist es, verschiedene Objektive benutzen zu können, die an das aktuelle Motiv, die Umgebung oder an spezielle Techniken angepasst sind. Durch das kleine Gewicht wird sie dadurch als perfekter Begleiter.

Eine Systemkamera besitzt im Vergleich zur digitalen Spiegelreflexkamera keinen Spiegel, was sie dadurch erheblich leichter macht. Außerdem verfügt auch sie über eine Auswahl verschiedener Programme, womit auf leichte Weise verschiedene Arten von Aufnahmen gemacht werden können.

Vorteile
  • Relativ kleines Gewicht
  • Unterschiedliche Objektive
  • Verschiedene Szenenprogramme
  • Gute Bildqualität
Nachteile
  • Kleines Angebot an Profigeräten

Wer nach einer Profi-Kamera sucht sollte aber wissen, dass Systemkameras eine nicht so große und schnell aufeinander folgende Anzahl von Bildern verarbeiten können, wie es bei den Spiegelreflexkameras der Fall ist. Dies liegt oftmals an den Prozessoren, die die mehrere Bilder pro Sekunde schnell und effizient verarbeiten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Digitalkameras vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Digitalkameras vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen eine Kaufentscheidung zu treffen.

Die Bewertungskriterien für einen Kauf einer Digitalkamera sind:

  • Auflösung
  • Brennweite
  • Blendenwerte
  • ISO
  • Zoom
  • Bildstabilisator
  • Größe und Gewicht

In den folgenden Absätzen kannst du Genaueres zu den jeweiligen Kriterien nachlesen und dein persönliches Urteil bilden.

Auflösung

Die Auflösung ist eine der wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Digitalkamera, da diese die Bildqualität erheblich beeinflusst. Die Auflösung wird in Megapixel angegeben und bezeichnet die Wiedergabe kleinster Strukturen einer Kamera. Diese hängt jedoch nicht nur von der Anzahl der Pixel ab, sondern auch von der Größe des Sensors, der sich in der Kamera befindet und der von der Kamera verwendeten Hard- und Software.

Je mehr Megapixel deine Kamera hat, desto schärfer und genauer wird dein Bild. Für große Formate und professionellen Druck ist eine möglichst hohe Auflösung Grundvoraussetzung. Willst du jedoch nur kleine Formate fotografieren oder deine Bilder am Monitor anschauen, macht der Unterschied von einigen Megapixel mehr oder weniger nicht viel aus.

Brennweite

Wie bereits oben schon einmal erwähnt, ist die Brennweite einer Kamera der Abstand zwischen der Linse und Ihrem Brennpunkt, an dem die Lichtstrahlen von der Linse in einem Punkt konzentriert werden.

Die Brennweite hängt immer vom Objektiv der Kamera ab, die aus mehreren Linsen und/oder Spiegeln besteht. Durch die Brennweite wird bestimmt wie groß ein Bildausschnitt werden soll. Sie wird meistens in Millimetern angegeben und steht auf dem Objektiv.

Welche Brennweite du verwendest hängt von deinen persönlichen Vorlieben sowie vom Motiv ab. Brennweiten können in folgende 3 Kategorien unterteilt werden:

  • Weitwinkel < 40 mm
  • Normalbrennweite > 40 – 60 mm
  • Telebrennweite > 60 mm

Das Blickfeld des Menschen entspricht etwa einer Brennweite von 50 mm.

Blendenwerte

Eine Blende ist die Öffnung im Objektiv und bestimmt die Menge an Licht, die durch diese Öffnung auf den Bildsensor fallen kann. Die Blende wird am Objektiv durch einen Verschluss geregelt und ist auf dem Objektiv als F-Wert angegeben.

Bei einem größeren Blendenwert ist die Blendenöffnung kleiner und es kann weniger Licht hindurch. Umgekehrt ist die Blendenöffnung bei einem kleinen Blendenwert größer, wodurch mehr Licht hindurch kann.

Außer der Belichtung des Bildsensors bestimmt die Öffnung außerdem die Schärfentiefe einer Aufnahme. Je kleiner die Blendenöffnung ist, desto mehr Schärfentiefe besitzt die Aufnahme und je mehr die Blende geöffnet ist desto weniger Schärfentiefe.

ISO

Die ISO einer Kamera ist die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors und wurde oben bereits schon einmal kurz erklärt. Eine kleine ISO-Zahl bedeutet, dass der Bildsensor nur wenig lichtempfindlich ist. Kleine Werte sind daher bestens geeignet, um in Situationen mit ausreichend Licht zu fotografieren. Zum Beispiel werden kleine ISO-Werte im Freien bei Sonnenschein verwendet.

Große Zahlen sagen eine hohe Lichtempfindlichkeit aus, wodurch auch Bilder mit wenig Licht geschossen werden können. Hier ist der Bildsensor relativ lichtempfindlich und sind für Fotografien im Dunklen geeignet. Bei den meisten Kameras wird der ISO-Wert von der Kamera automatisch richtig eingestellt, sodass auch Anfänger mit einer richtigen Belichtung arbeiten können.

Zoom

Mit einem Zoom können die Motive einer Aufnahme vergrößert werden, ohne die Position der Kamera dafür zu verändern. Zoomobjektive sind eine kostengünstige Alternative zu einer Anzahl verschiedener Objektive mit fester Brennweite, die den Bereich von Weitwinkel- bis zu Teleobjektiven abdecken.

Digitalkamera Frau

Beim Zoom kann zwischen einem optischen und einem digitalen Zoom unterschieden werden. (Foto: Nicolas Ladino Silva / unsplash.com)

Das optische Zoom ermöglicht Aufnahmen bei unterschiedlichen Brennweiten mit weitgehend gleichbleibender Bildqualität. Beim digitalen Zoom hingegen wird lediglich ein Bildausschnitt auf die volle Größe gestreckt, worunter die Bildqualität erheblich leidet. Beim optischen, wie auch beim digitalen Zoom wird jeweils angegeben, um das wieviel-fache ein Motiv vergrößert werden kann.

Bildstabilisator

Ein Bildstabilisator ist ein Mechanismus, der das Verwackeln eines Bildes und die damit verbundene Unschärfe verhindert. Dieser Mechanismus ist entweder im Objektiv oder im Bildsensor untergebracht. Bildstabilisierungstechniken, die auf eine Erhöhung der Lichtempfindlichkeit, also der ISO, aufbauen, sind vom verfügbaren ISO-Bereich des jeweiligen Modells abhängig.

Bei der optischen oder mechanischen Bildstabilisierung kann das System meist 2-3 Belichtungsstufen länger bei gleich bleibender Verwacklungsgefahr mit der Hand gehalten werden, als es ohne Bildstabilisierungstechnik der Fall wäre. Mechanische Bildstabilisierung kann, durch das Aufstützen der Kamera auf einem Stativ erfolgen.

Größe und Gewicht

Die Größe und das Gewicht sind wichtige Faktoren die in die Kaufentscheidung miteinbezogen werden müssen. Wenn du deine Kamera mit zur nächsten Party, in den Urlaub oder unterwegs auf der Suche nach dem perfekten Motiv mitnehmen möchtest, bieten sich kompakte und leichte Kameras eher an.

Wie der Name schon sagt, sind Kompaktkameras perfekt für unterwegs, da sie sich durch ihre kleine Größe und ihr Gewicht auszeichnen. Wie allerdings oben schon beschrieben, eignen sich diese Kameras nicht für Profis, da nur mit einem fest eingebauten Objektiv fotografiert werden kann.

Willst du also qualitativ hochwertige Bilder mit unterschiedlichen Objektiven schießen, musst du das Gewicht und die Größe der Kamera leider auf dich nehmen. Spezielle Taschen und Tragegurte erleichtern dir aber den Transport deiner Kamera.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Digitalkameras

Wer hat die Digitalkamera erfunden?

Die erste Digitalkamera baute Steve Sasson 1975. In seinem Kodak-Labor in Rochester im Norden des US-Staats New York arbeitete er an seiner Idee einer Digitalkamera. Heraus kam eine revolutionäre Apparatur: Das Objektiv stammte von einer Super-8-Filmkamera, eine Audiokassette diente als Datenspeicher, ein TV-Schirm als Bildprojektionsfläche.

Die Kamera wog ganze 4 kg und hatte eine Auflösung von 0.1 Megapixeln. Außerdem brauchte sie volle 23 Sekunden um eine Foto auf der Datenkassette zu speichern. Bei der heutigen Technologie ist das fast unvorstellbar. 1978 patentierte Kodak die neue Kamera unter seinem Namen. Dieses Patent wurde zur Grundlage für alle heutigen Digitalkameras.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/tipps-fuer-kauf-von-digitalkameras-darauf-muessen-sie-achten-a-1007678.html

[2] http://www.chip.de/artikel/Das-muessen-Sie-ueber-Digitalkameras-wissen_12835829.html

Bildquelle: Dhruv Deshmukh / unsplash.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Johanna hat bereits als Kind Fotos von allem und jeden gemacht. Diese Leidenschaft für das Fotografieren hat bis heute angehalten und ist sogar zu ihrem Beruf geworden. Mittlerweile beschäftigt sie sich zudem mit anderen technischen Geräten im Audiobereich und sucht nach den besten Sounds.