Willkommen bei unserem großen Dashcam Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Dashcams. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Dashcam zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Dashcam kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Dashcam ist eine kleine Kamera für dein Auto, mit dem du Schuldfragen bei Verkehrsdelikten klären kannst.
  • Die Verwendung von Aufnahmen, die zur Aufklärung eines Unfalls dienen sind zur gänze als Beweismittel vor Gericht zugelassen.
  • Die wichtigste Funktion einer Dashcam ist die Loop-Funktion, die ältere Aufnahmen immer wieder überschreibt, wenn der Speicher voll ist.

Dashcam Test: Das Ranking

Platz 1: APEMAN Dashcam

Die APEMAN Dashcam verfügt über eine Full-HD Auflösung, sowie ein drei Zoll großes Display. Mit seinem 170 Grad Weitwinkelobjektiv hast du fast alles auf dem Schirm und vermeidest sehr gut einen toten Winkel. Doch die Kamera besitzt auch einen Gravitationssensor, der die Aufnahmen vor Überschreibungen schützt.

Auch bei Nacht ist die Dashcam voll funktionsfähig und macht scharfe Aufnahmen. Sie besitzt ebenso einen Parkmonitor und einen Bewegungssensor. Kunden loben hier auch sehr die sichere Halterung durch den Saugnapf.

Platz 2: iTracker GS6000-A12

Mit dieser Dashcam ist es dir möglich über WiFi die Aufnahmen auf einer Dashcam App anzusehen. Außerdem hat die Kamera eine Auflösung in Super-HD, was dir die best möglichen Aufnahmen garantiert. Jedoch ist der Preis für dieses Modell dementsprechend höher.

Die Autokamera verfügt auch über eine GPS Funktion, die eine automatische Zeit- und Datumskorrektur gewährleistet. Hier kannst du eine Speicherkarte von bis zu 128 GB verwenden. Auch die üblichen Funktionen wie G-Sensor oder Bewegungserkennung sind in diesem Gerät integriert.

Platz 3: AKASO Dashcam

Auch dieses Modell von AKASO verfügt über eine Full-HD Auflösung die mittels des CMOS-Sensor 30 fps aufnimmt und ein glasklares Bild sicherstellt. Durch den äußerst hohen Weitwinkel von 170 Grad wird ein breites Bild der Straße aufgenommen, die du dir auf dem 3 Zoll Display ansehen kannst.

Auch preislich ist diese Dashcam ein echter Hingucker, da hier laut vieler zufriedener Käufer auch die Leistung stimmt. Durch die WDR-Technologie werden konstant gute Bilder hergestellt, egal welche Lichtverhältnisse herrschen. Ansonsten sind in dieser Kamera auch die wichtigsten Sensoren integriert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Dashcam kaufst

Für wen eignet sich eine Dashcam?

Falls auch du in deiner Freizeit oder in deinem Beruf oft mit dem Auto unterwegs bist, ist das Installieren einer Dashcam auf jeden Fall eine Überlegung wert. Denn je mehr du mit deinem Auto fährst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du einmal in einen Unfall verwickelt bist.

Doch wer hat dann eigentlich die Schuld am Unfall? Wer hat mir dir Vorfahrt genommen? Fragen wie diese können sehr einfach mit einer Dashcam geklärt werden. Der Begriff Dashcam setzt sich aus den Worten „Dashboard“ und „Camera“ zusammen. Diese ist im Auto montiert und filmt den Verkehr automatisch.

Falls es einmal zu einem Unfall kommen sollte, kann dir eine Dashcam die Aufklärung des Falles ermöglichen. (Bildquelle: unsplash.com / Matthew T Rader)

Bei einer Dashcam wird im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras oder Smartphones nur einmal im Fahrzeug montiert und sie schaltet sich mit der Zündung ein und aus. Falls der Speicherplatz voll wird, wird die älteste Aufnahme einfach überschrieben.

Falls es einmal kracht, hat es die Dashcam garantiert aufgenommen.

Aber nicht nur beim Auto sind Dashcams beliebt, sondern auch bei Fahrrad- und Motorradfahrern.

Ist eine Dashcam gesetzlich erlaubt?

In Deutschland wurde durch ein Gericht die Aufnahme von Dashcams erlaubt. Damit ist gemeint, dass es im Fall eines Prozesses ohne Einschränkungen als Beweismittel erlaubt wird.

Es wird jedoch deutlich darauf hingewiesen, dass das ständige, Aufzeichnen ohne konkrete Gründe gegen das Datenschutzgesetz verstößt. Zulässig sind die Aufnahmen jedoch hauptsächlich für die eigenen Belange. So verstößt du auch meistens gegen die Datenschutzrichtlinien, wenn du die Fehler anderer melden möchtest.

In Österreich sind hier die Auflagen etwas strenger. Privatpersonen, die die Aufnahmen ihrer Dashcams veröffentlichen, machen sich strafbar. Wenn du zum Beispiel personenbezogene Daten wie das Kennzeichen veröffentlichst. musst du mit einer Strafe rechnen.

Wie funktioniert eine Dashcam?

Normalerweise wird eine Dashcam mit einem Saugnapf an die Windschutzscheibe geklebt oder am Armaturenbrett festgemacht. Die Stromversorgung erfolgt über den Zigarettenanzünder.

Dashcams haben in der Regel nur eine sehr kurze Akkulaufzeit, welche ungefähr eine Stunde ist.

Die meisten Dashcams haben entweder eine Auflösung in Full-HD oder in 4K. Doch am wichtigsten für die Qualität der Aufnahme ist nicht nur die Auflösung, sondern auch die Technik der Kamera.

Die Videos werden anschließend auf SD-Karten gespeichert. Die Kapazitäten dieser Speicherkarten belaufen sich hier oft auf ca. 32 Gigabyte.

Durch die Loopfunktion können die Daten immer weiter gespeichert werden. Das bedeutet, das ältere Aufzeichnungen einfach überschrieben werden.

Welche Funktionen muss eine Dashcam haben?

Die wohl wichtigste Funktion einer Dashcam ist die schon beschriebene Loop-Funktion. Hier werden die Aufnahme in einer Endlosschleife gespeichert, wobei alte Aufnahmen überschrieben werden.

Vor allem an Stellen, an denen viel Verkehr herrscht, ist die Dashcam durch seine verschiedenen Funktionen ein praktischer Wegbegleiter. (Bildquelle: pixabay.com / StockSnap)

Des weiteren sollte eine Dashcam einen Beschleunigungssensor besitzen, der sowohl starkes Abbremsen oder Aufprallen registrieren kann und das Video anschließend dauerhaft speichert. Bereits die meisten Geräte, die momentan auf den Markt kommen, besitzen diese Funktion.

Die Kamera sollte ebenso mindesten über eine Full HD-Auflösung verfügen, also 1920×1080 Pixel, damit die aufgenommenen Details gut sichtbar sind.

Je nach Modell gibt es immer weitere zusätzliche Funktionen, die in der Dashcam integriert sind. Hier kannst du auch Fabrikate mit einem  Spurhalteassistent, einer Sprachsteuerung oder auch einer Tempokontrolle auswählen.

Was kostet eine Dashcam?

Zwischen den unterschiedlichen Dashcams findest du eine große Preisspanne vor. Die Kosten sind je nach Qualität der Kamera und dessen Funktionen sehr unterschiedlich. Die Preisspanne liegt von 40 bis zu über 350 Euro, wobei günstige Fabrikate hier sehr preiswert sind.

Je nach den Funktionen und auch dem Hersteller gibt es bei Dashcams unterschiedliche Preisgruppen. Hier abgebildet sind die durchschnittlichen Preise für die Autokameras.

Dashcam Preisspanne
Dashcam mit Akku 40-150 €
Dashcam mit GPS 60 – 170 €
Dashcam mit Radarwarner  120-250 €

Hier abgebildet ist noch eine Preisanalyse zu den Dashcams:

Wo kann ich eine Dashcam kaufen?

Dashcams gibt es in den meisten Elektrofachmärkten und vor allem im Internet zu kaufen. Für dieses Produkte gibt es unzählige Anbieter aus den verschiedensten Sparten.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten Dashcams verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • concord.at
  • mediamarkt.de
  • saturn.de

Alle Dashcams, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Wenn du eine Autokamera gefunden hast, die du dir gut für dich vorstellen kannst, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Dashcam?

Im Bereich der Autokamera gibt es bezüglich der Dashcam nur sehr wenige Alternativen. Eine weitere Option ist die Panta Pocket Kamera. Diese ist sehr klein und daher auch kompakt und speichert seine Aufnahmen ebenfalls in Full-HD. Die Kamera eignet sich nicht nur für das Aufzeichnen von Unfällen, sondern auch für Aufnahmen vom Garten oder Sport.

Die eingebauten Infrarotlichter der Panta Pocket Kamera sorgen auch für nächtliche- und der hohe Kamerawinkel für sehr weitläufige Aufnahmen.

Eine andere Alternative zu der Dashcam ist eine Gopro-Kamera. Diese können auch Fotos und Videos aufzeichnen. Mit 170 Grad hat sie auch einen sehr hohen Aufnahmewinkel. Die neueren Modelle verfügen auch über einen Monitor, besitzen eine Videostabilisierung und eine Sprachsteuerung.

Beim Zusammenstecken von zwei GoPro Kameras sind sogar 3D Aufnahmen möglich. Sie ist auch bis zu ca. 60 Metern tiefe wasserdicht. Dabei gibt es auch eine Vielzahl an Zubehör, an dem du die Kamera befestigen kannst.

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Entscheidung: Welche Arten von Dashcams gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei den Dashcams gibt es verschiedene Bauweisen, die ebenso unterschiedliche Funktionen aufweisen. Prinzipiell haben alle Dashcams den gleichen Zweck, nämlich den Verkehr aufzuzeichnen und die Schuldfrage bei Vorfällen zu klären.

Falls du dir eine Dashcam zulegen möchtest, stellen wir dir drei unterschiedliche Arten von Dashcams vor, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Dashcam mit Akku
  • Dashcam mit GPS
  • Dashcam mit Radarwarner

Die verschiedenen Arten von Dashcams bringen jeweils wieder Vor- und Nachteile. Je nachdem welche Funktionen der Dashcam du für dich nutzen willst, eignet sich eine andere Kamera für dich. Im nächsten Abschnitt soll dir die Entscheidung erleichtert werden.

Was zeichnet eine Dashcam mit Akku aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Im Verbund mit einer Dashcams musst du dir hier oft auch eine App herunterladen. Dafür spricht, dass du deine Dashcam und dessen Inhalte bequem mit deinem Smartphone steuern kannst.

Jedoch gibt es zu diesem Gesichtspunkt auch immer wieder eine negative Resonanz seitens der Kunden, bei denen die App nicht funktioniert.

Da Dashcams enorm leistungsfähig sind, brauchen sie auch sehr viel Energie. Daher ist eine Akkulaufzeit über eine Stunde oft nicht sehr realistisch. Sollte die Akkulaufzeit jedoch länger sein, müsste die Kamera aufgrund der Akkugröße sehr groß sein.

Vorteile
  • sehr kompakt
  • keine Kabel
  • Live-Bilder auf eine App
Nachteile
  • oft sehr groß und auffällig
  • Akkulaufzeit meistens gering

Klein und unauffällig ist im Verbund mit kabellosen Dashcams meistens nicht realisierbar.

Moderne Dashcams erlauben dir auch bei der Deaktivierung der Loop-Funktion eine Laufzeit von mehr als 2,5 Stunden. Die Kameras können aber auch in Werkstätten problemlos an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden.

Was zeichnet eine Dashcam mit einem GPS aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Ein weiters praktisches Tool einer Dashcam ist ein GPS Tracker. Dadurch kannst du die Position deines Autos ermitteln. Das ist vor allem ein großer Vorteil, falls dein Auto einmal gestohlen werden sollte. Diese sind sowohl funktional, als auch stabil.

Wie genau der Funktionsumfang des GPS Systems ist, hängt vom Modell ab. Diese können zum Beispiel Routen stationär aufzeichnen und auch Notrufe absenden oder die genaue Position auf dem Browser anzeigen lassen.

Vorteile
  • sehr kompakt
  • praktisch bei Diebstahl
  • viele nützliche Funktionen
Nachteile
  • oft auffällig platziert
  • gibt Störsender

Doch die Verwendung eines GPS Trackers wird auch oft diskutiert. Denn damit ein Satellit das Signal eines Trackers empfangen kann, darf er nicht zu versteckt im Auto sitzen und erfahrene Diebe können diesen schnell aufspüren und zerstören, was bei einer Dashcam sehr einfach ist.

Weiters können intelligente Autodiebe auch mit einem Störsender das Signal unterbrechen, was diese Funktion überflüssig machen könnte.

Was zeichnet eine Dashcam mit einem Radarwarner aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Wie der Name schon sagt, sind Radarwarner Geräte, die Autofahrer vor Radarfallen beschützen sollen. Sie schützen aber logischerweise nicht vor Lasermessungen oder Videoaufzeichnungen.

Dashcams mit einem Radarwarner sind vor allem bei Personen beliebt, die für ihr Arbeitsverhältnis einen Führerschein brauchen, sowie Lastwagen- oder Taxifahrer. Praktisch ist hier, dass der Radarwarner bei der Dashcam sehr einfach mittels eines Saugnapfes an der Windschutzscheibe montiert werden kann.

Vorteile
  • praktische Montage
  • kann Geschwindigkeitsüberschreitungen entgehen
Nachteile
  • illegal
  • Geldstrafen
  • schützt nicht vor Lasermessungen

Doch alleine wegen der Rechtslage ist dir eine Dashcam mit einem Radarwarner in Deutschland nicht zu empfehlen, da sie illegal sind. Solltest du bei einer Kontrolle ein aktiviertes Radarwarngerät in deinem Besitz haben, kannst du mit einer Strafe von mindestens 75 Euro rechnen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Dashcams vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt wollen wir dir zeigen, anhand welcher Gesichtspunkte und Funktionen du dich zwischen der großen Anzahl an verschiedenen Dashcams entscheiden kannst.

Die wichtigen Kriterien, die es beim Kauf einer Dashcam gibt sind:

  • Bildqualität
  • Design
  • Aufnahme
  • Parkschutz
  • Speicherkapazität

Im nächsten Absatz wollen wir dir die einzelnen Kriterien genauer erklären.

Bildqualität

Bei der Bildqualität einer Dashcam spielen neben der Auflösung noch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Zum Beispiel auch, wie lichtempfindlich der Sensor oder das Objektiv sind.

Wichtig ist, dass deine Dashcam zumindest über eine Full-HD Auflösung (1080p) verfügt. Denn oft gibt es günstigere Modelle mit nur 720p, auf denen weder Personen noch Nummernschilder zu erkennen sind.

Aber auch das Thema Blickwinkel ist entscheidend für die Bildqualität. Denn der FOV (Field of View) entscheidet, was alles auf den Aufnahmen zu sehen ist. Denn bei einem niedrigen FOV-Wert ist nur das Geschehen kurz vor dem Auto zu sehen, während Kameras mit hohem FOV seit weitwinkliger und zeichnen das Geschehen links und rechts vom Pkw auf.

Die Kamera muss sowohl über eine gute Auflösung verfügen, als auch über einen Blickwinkel, der eine passende Breite besitzt. (Bildquelle: pixabay.com / sbl0323)

So kannst du einen Blickwinkel von 130 Grad als sehr gering einstufen. Wir würden dir einen Blickwinkel von 150 Grad empfehlen.

Wenn du auch in der Nacht aufzeichnen möchtest, ist auch eine Nachtsichtfunktion notwendig. Daher unterstützen Dashcams sowohl WDR (wide dynamic range), als auch HDR (high dynamic range), welches die Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen verbessert. WDR arbeitet hier mit Tonwertkurven, wobei HDR mehrere Belichtungszeiten aufnimmt und kombiniert.

Design

Vor allem in der Größe und der Optik gibt es bei der Dashcam viele verschiedene Ausführungen. Das wichtigste Kriterium ist hier, ob es einen Bildschirm gibt und dass das Gerät so klein ist, dass es den Fahrer nicht stört.

Modelle mit einem Display haben den Vorteil, dass sie ohne ein Smartphone eingestellt werden können, dafür sind sie größer.

Ein anderer Punkt, der auch unter das Design fällt, ist die Art der Befestigung. Während es Modelle gibt, die direkt auf die Scheibe geklebt werden, wird im allgemeinen die Saugnapf-Halterung bevorzugt, da die Kamera hier einfach wieder entfernt werden kann. Das kann dir beim Verreisen noch sehr nützlich werden.

Aufnahme

Ein entscheidendes Kriterium für die Aufnahmen ist die Loop-Funktion der Kamera. Sollte deine Kamera nicht über diese Funktion verfügen, ist das ein Verstoß gegen die Datenschutzverordnung.

Dabei speichert die Kamera die Videoaufnahmen und wenn der gesamte Speicherplatz voll ist, werden alte Aufnahmen überschrieben.

Ein anderes wichtiges wichtiges Merkmal einer Dashcam ist der Bewegungssensor, der ständig die Beschleunigungswerte überwacht. Falls es hier zu einer Vollbremsung oder einer Kollision kommt, wird dies vom Sensor registriert und und der Videoclip wird in einem externen Ordner gespeichert, wo er nicht mehr überschrieben werden kann.

Gewisse Dashcams besitzen auch eine Bewegungserkennung, bei der die Kamera Bewegungen bemerkt und anschließend automatisch die Aufnahme startet. Hier musst du die Kamera nicht manuell einschalten und die Kamera kann auch sehr leichte Parkdelikte aufzeichnen.

Es gibt auch Dashcams, die vorne und hinten aufnehmen, was in vielen Situationen sehr hilfreich sein kann. Hier sind jedoch die Anschaffungskosten um einiges höher.

Parkschutz

Ein anderer praktischer Vorteil den einige Dashcams bieten ist ein Schutz beim Parken. Hier schaltet sich die Kamera automatisch ein, wenn jemand ins Auto einbrechen möchte oder das Fahrzeug auf eine andere Art beschädigt.

Die Kamera macht in diesem Modus umgehend einen Schnappschuss und speichert diesen. Egal wie schwerwiegend jemand dein Auto beschädigt

Speicherkapazität

Einige Dashcam-Modelle besitzen einen internen Speicher, während die meisten Speicherkarten für ihre Modelle zur Aufzeichnung verwenden. Meisten sind die Speicherkarten separat zu erwerben.

Hier solltest du drauf achten, dass du dir eine Speicherkarte mit genügend Speicherplatz kaufst. Am besten ist eine automatische Übertragung auf eine micro Speicherkarte. Diese hat oft ein Speichervolumen von über 32 GB.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Dashcam

Wie montiere ich eine Dashcam?

Vor der Montage der Dashcam ist zu beachten, dass sie an einem Platz montiert wird, der auch vom Scheibenwischer erreicht wird, da du sonst bei Regen keine guten Aufnahmen hast.

Damit du eine möglichst große Bildfläche zum Aufzeichnen hast, ist es ratsam deine Kamera möglichst zentral zu montieren und die Linse so auszurichten, dass sie ein gutes Bild von der Straße hat. Daher ist es dir zu empfehlen, dass du die Kamera hinter dem Rückspiegel montierst, da hier auch die Sicht nicht zu beeinträchtigt wird.

Jedoch ist das nicht bei jedem Auto möglich, da sich auch bei einigen Modellen Sensoren in der Windschutzscheibe befinden. Hier ist es auch ratsam, wenn du dir vorher dir Gebrauchsanleitung deines Autos anschaust.

Eine äußerst unkomplizierte Montage gelingt dir mit einer Saugnapfhalterung, welche normalerweise ausgezeichnet halten. Probleme kann es hier nur geben, wenn zum Beispiel die Scheibe beschichtet oder fettig ist.

Daher ist es gut, wenn du zuerst die Halterung ohne Kamera anbringst und siehst, ob alles gut hält.

Ein weiterer Punkt ist das Verlegen des Kabels deiner Dashcam. Eine Möglichkeit ist, dass du es in den Spalt unter dem Handschuhfach verlegst. Anschließend steckst du es hinter den Gummi der Türe und verlegst es weiter bis zum Spiegel hoch.

Welches ist die beste Dashcam-App für mich?

Falls du dir eine Autokamera installieren möchtest gibt es auch viele interessante Apps für Dashcams für dich.

Autoboy Dash Cam – BlackBox

Diese App ist kostenlos und bringt sehr viele Einstellungen und Features mit. Es gibt einen Crash Sensor und Videoschleifen. Die App gibt es momentan nur für Android.

Nexar

Die Anwendung der App ist gratis, bietet aber keine Einstellungsmöglichkeiten. Hier siehst du nur die zurückgelegte Strecke und die Videos. Das Programm ist nur für iOS verfügbar.

DailyRoads Voyager-Pro

Die Grundfunktion der App ist kostenfrei, jedoch wird hier Werbung eingeblendet. Die Vollversion kostet 4,99 Euro einmalig.

Jedoch werden hier sehr viele nützliche Funktionen zur Verfügung gestellt und arbeitet mit einem Smartphone-Sensoren zusammen. Dieser sichert die Aufnahmen bei einem Unfall und fügt GPS Daten dazu. Die App gibt es nur für Android.

Dash Camera

Auch hier sind die Grundfunktionen gratis und die Vollversion mit einem Preis von 4,49 Euro dotiert.

Für die Kamera wird eine automatische Unfallerkennung mit einer einstellbaren Sensibilität und vielen anderen Funktionen angeboten. Es kann sogar ein Aufnahmestopp festgelegt werden. Die App ist für iOS erhältlich.

Hier nocheinmal eine kurze Übersicht, wie viel dich die vier Apps jeweils kosten.

App Preis
Autoboy Dash Cam – BlackBox gratis
Nexar gratis
DailyRoads Voyager-Pro Basisversion gratis, Vollversion 4,99 €
Dash Camera Basisversion gratis, Vollversion 4,49 €

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/

[2] https://dashcamtest.de/anleitung-dashcam-unauffaellig-im-auto-installieren/

[3] https://www.techstage.de › Ratgeber › Dashcam-Kaufberatung: Was man beachten sollte

[4] https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/so-funktioniert-eine-dashcam-15590733.html

Bildquelle: 123rf.com / Monika Wisniewska

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