Willkommen bei unserem großen Bridgekamera Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Bridgekameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Bridgekamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Bridgekamera kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Bridgekamera zeichnet sich durch einen überdurchschnittlichen Zoom aus. Ihr Objektiv lässt sich zwar nicht wechseln, aber kann im Gegenzug vom Weitwinkel- bis zum Telebereich alles abdecken und ist sehr hochwertig.
  • Grundsätzlich solltest du dir erst einmal Gedanken machen, in welcher preislichen Kategorie deine Kamera liegen sollte und ob du eher eine Anfänger-Kamera, eine Kamera, die eher für fortgeschrittene Fotografen geeignet ist, oder eine Profi-Kamera willst.
  • Eine Anfänger-Kamera zeichnet sich durch eine solide und einfache Auswahl an Funktionen und einen günstigen Preis aus. Bei einer Kamera für Fortgeschrittene sollte das Preis-Leistungsverhältnis stimmen und eine Profi-Kamera ist durch eine Vielzahl an Funktionen, eine hohe Bildqualität und einen hohen Preis gekennzeichnet.

Bridgekamera Test: Das Ranking

Platz 1: Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Bridge-Kamera

Die Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG ist eine sehr gute Bridge-Kamera mit überdurchschnittlichem Autofokus. Die Kamera verfügt über eine umfangreiche Ausstattung, einen modernen Ultra-HD-Videomodus und vor allem einen extrem leistungsstarken Zoom.

Preislich bewegt sich die LUMIX DMC-FZ1000EG eher im höheren Preissegment und verfügt über eine große Vielfalt an Funktionen, was sie vor allem für die professionellen Fotografen unter euch interessant macht.

Redaktionelle Einschätzung

Optischer Zoom / Auflösung / Brennweite / Sensor / Bildstabilisator

Der 16fache Zoom deckt eine äußerst flexible Brennweite von 25 bis 400 mm in Kleinbildformat ab und besitzt dabei eine lichtstarke Offenblende von F2,8-4,0. Das hält die Verschlusszeiten auch bei wenig Licht angenehm kurz und stellt Motive hübsch vor einem unscharfen Hintergrund frei.

Die Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG besitzt einen vergleichsweise großen 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixel. Im Vergleich zu herkömmlichen Bridge-Kameras mit 1/2,3-Zoll-Sensor, etwa der Lumix FZ200, bietet die FZ1000 damit etwa die vierfache Sensorfläche.

Bei minimaler Lichtempfindlichkeit (ISO 80) beträgt bei der FZ1000 die Kantenschärfe 1.502 Linienpaaren pro Bildhöhe. Ein für die Geräteklasse außerordentlich hoher Wert. Die Weichzeichnung fällt für eine Kompaktkamera erstaunlich gering aus.

Der Autofokus benötigt nur rekordverdächtige 0,18 Sekunden für die Scharfstellung – und das im vollen Tele. Da brauchen viele andere Bridge-Kameras schon mal gern über eine Sekunde. Ebenso schnell zeigt sich die Serienaufnahme mit 9,5 Bildern pro Sekunde sowohl im JPEG-, als auch RAW-Format.

Dabei hält die Kamera bis zu 74 Aufnahmen je Serie durch und dürfte damit auch zum Liebling bei Sportfotografen avancieren. Die Kamera verfügt über einen 5-Achsen-Bildstabilisator, welcher das Bild auch in sehr wackeligen Angelegenheiten noch scharf stellt.

Display / Elektronischer Sucher / Videoqualität

Auch beim hochauflösenden, OLED Sucher mit rund 2,4 Millionen Subpixeln und praktischem Augensensor macht die LUMIX DMC-FZ1000EG eine gute Figur. Er sorgt dafür, dass das Sucherbild selbst bei hohem Zoomfaktor und grellem Sonnenlicht perfekt zu erkennen ist, und ermöglicht eine genaue Bildgestaltung.

Alternativ dient das ebenfalls sehr scharfe 3-Zoll-Display mit Schwenkfunktion (um 180 Grad zur Seite und um 270 Grad nach oben oder unten drehbar) als Motivsucher. Für die kreative Bildgestaltung kommen wahlweise die manuellen PSAM-Modi oder die insgesamt 33 Motiv- und Szenenprogramme zum Einsatz.

Das Display bietet eine schnelle Reaktionszeit bei minimaler Zeitverzögerung und verbesserter Auflösung sowie einen 10.000:1 hohen Kontrast für eine hervorragende Farbwiedergabe.

Die FZ1000 filmt in Ultra-HD mit 25 Bildern pro Sekunde und Stereoton, was vor allem die Videofreunde unter uns erfreuen wird. Dafür wir allerdings eine schnelle SD-Karte empfohlen. Bei schnelleren Schwenks stören allerdings kurze Ruckler und ein leichter Zeilenversatz.

Mit dem Creative Video Modus kannst du sehr vielfältig filmen, z.B. durch Full-HD-Videoaufnahmen in effektvoller Zeitlupe mit 100 Bildern pro Sekunde. (4K-Videoaufnahmen bis zu 29 Min. und 59 Sek.)

Zusätzlich zur detaillierten 4K-Videoaufnahme bietet die neue FZ1000 auch eine neue Form der Fotoerstellung. Wenn du aus einem 4K-Video ein 3840 x 2160-Standbild (8 Megapixel) ausschneidest, erhältst du genau die Spontanaufnahmen, die bei herkömmlichen Standbildern oft verloren gehen.

Aus dem 4k-Material lassen sich nun einzelne, acht Megapixel große Fotos ziehen – ausreichend für Abzüge bis DIN-A4-Größe.

Konnektivität / Gewicht / Maße / Farbe

Die FZ1000EG verfügt über eine WiFi-und NFC-Unterstützung für kabelloses Streaming. Mit 780 Gramm wiegt die Panasonic LUMIX DMC-FZ1000 um einiges mehr als beispielsweise Digitalkameras wie die Sony RX 100 II. Die Maße betragen 13,1 x 13,7 x 9,9 cm, was verhältnismäßig groß für eine Bridge-Kamera ist.

Ein großer Vorteil ist jedoch, dass die Kamera auch bei großen Händen griffig und angenehm in der Hand liegt. Lediglich das zwar wertig verarbeitete, aber aus Plastik bestehende schwarze Außenmaterial will sich nicht so ganz in den hochwertigen Eindruck einfügen.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 82% aller Rezensenten auf Amazon die Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Bildqualität
  • Zoom
  • Schneller Autofokus
  • Gute Qualität der 4K-Videos
  • Einfache und logische Bedienung

Viele der Rezensenten vergleichen die Panasonic LUMIX DMC FZ1000EG mit einer Spiegelreflexkamera. Besonders hervorgehoben wird, dass sie eine ähnlich gute Bildqualität hat, jedoch weniger Kameraequipment benötigt wird. Außerdem kämen die meisten DSLR-Kameras nicht an den schnellen Autofokus dieser Bridge-Kamera heran.

Nur 10% der Käufer bewerten die Bridge-Kamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Geräusche in der Kamera beim Fotografieren
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Betriebssystemfehler

Die meisten der Kritiker bemängeln das Rattern oder geräuschvolle Fotografieren der Kamera. Diese Geräusche seien auch auf den aufgenommenen Videos zu hören. Auch ein Zusatzmikrofon helfe kaum, um die Geräusche im Film auszublenden.

Beim 4K-Video wird kritisiert, dass dieser zu viel Akku verbraucht. Ein Käufer beschwerte sich darüber, dass die Kamera sofort nach dem ersten Einschalten einen Betriebssystemfehler anzeigt.

“FAQ”
Welche Speicherkarte darf man einsetzen? Was ist die maximale Größe?

Eine 128 GB SDXC UHS-I Class 10 Speicherkarte funktioniert ohne Probleme. Die FZ1000EG zeigt damit 9999 mögliche Bilder an. Es sind aber nicht alle Speicherkarten möglich. Ein User antwortete, dass eine Samsung Speicherkarte nicht funktioniere. Eine 256 GB Karte ist auch einsetzbar, jedoch wird die Kamera natürlich langsamer, umso größer die Speicherkapazität und umso mehr Fotos gespeichert werden.

Wie lange hält der Akku?

Erste Erfahrungen mit dem Akku: Ca. 100 Bilder, alle mit Blitz bei einer Abend-Veranstaltung, Motor-Zoom-Nutzung bei 1/2 der Bilder, Akku-Anzeige 3 Balken, Akku: Optima Power Pack 7,2V 7,20Wh 1000mA. Wenn man viel mit dem Sucher arbeitet hält der Akku für 500 Bilder. Also kann man sagen, hält der Akku sehr lange.

Wie groß ist eigentlich der tatsächliche Zoombereich der FZ1000? Angegeben ist immer nur der KB-Bereich.

Der tatsächliche Zoombereich erstreckt sich von 9,1 bis 146 mm. Entsprechend 25 bis 400 mm im KB-Bereich.

Ist es normal, dass die Kamera im ausgeschalteten Zustand, wenn man sie kippt, innerlich ein klackendes Geräusch von sich gibt?

Die Motoren des Bildstabilisators halten die Ausgleichslinse nur in Schwebe, wenn die Kamera eingeschaltet ist. Wenn die Kamera nicht eingeschaltet ist, dann wird nichts mehr gedämpft und das System Ausgleichslinse/Motoren klappert, sobald die Kamera bewegt wird. Das ist völlig normal und nicht nur bei der FZ1000 so, sondern auch bei der FZ200 so.

Platz 2: Panasonic LUMIX DMC-FZ300EG-K Bridge-Kamera

Die Panasonic LUMIX DMC-FZ300EG-K besticht mit ihrer 4K Foto- und Video-Funktion und einem durchgehend lichtstarken LEICA Objektiv. Zudem erlaubt dir das staub- und spritzwassergeschützte Gehäuse den Einsatz auch unter rauen Aufnahmebedingungen. Preislich liegt die Kamera im mittleren Segment und ist durch ihre vielen Funktionen eher für fortgeschrittene Fotografen geeignet.

Redaktionelle Einschätzung

Optischer Zoom / Auflösung / Brennweite / Sensor / Bildstabilisator

Der Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor mit 12,1 Megapixel und der Venus-Engine-Bildprozessor garantieren beste Bildqualität und superschnelle Signalverarbeitung. Das 25-600 mm LEICA DC VARIO-ELMARIT-Objektiv bietet im kompletten Bereich eine Lichtstärke von F2,8. Das Objektiv lässt sich sehr gut anpassen, egal, wie weit entfernt dein Motiv auch ist und wie schnell es sich bewegt.

Durch seine konstante Lichtstärke von F2,8 machen gelingen gute Aufnahmen im gesamten Zoombereich auch bei schwachem Licht. Die Nano-Oberflächenbeschichtung sorgt zudem für eine außergewöhnlich gute optische Leistung mit minimalen Lichtreflexionen.

Die leistungsstarke Rauschunterdrückung sorgt für scharfe Bilder selbst bei schlechten Lichtverhältnissen bis zu ISO 6400. Und die Venus-Engine überzeugt auch bei der Beugungskorrektur und ermöglicht gute Bilder selbst bei Aufnahmen mit geschlossener Blende.

Durch den 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ werden Videoaufnahmen ohne Verwackeln ermöglicht. Der Bildstabilisator erkennt und kompensiert die fünf Bewegungsrichtungen der Kamera: horizontal, vertikal und entlang der drei Drehachsen.

Die Level Shot-Funktion erkennt die Horizontallinie eines Motivs und gleicht eine eventuelle Neigung der Kamera automatisch aus. Praktisch bei Videoaufnahmen aus hohem Winkel. Bei 4K-Videoaufnahmen funktioniert der 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+jedoch nicht.

Display / Elektronischer Sicher / Videoqualität

Auch bei Sonne sorgt der 7,5 cm große Monitor der FZ300 mit einer Auflösung von bis zu 1,4 Mio. Bildpunkten für eine gute Darstellung. Durch das flexibel schwenk- und drehbare Display lassen sich vielseitige Perspektiven entdecken und Aufnahmen aus unterschiedlichen Positionen machen, bei dennoch einfacher Bedienung und voller Kontrolle.

Die Bedienung wird noch einfacher durch die integrierte Touchscreen-Funktion. So kann das Motiv einfach mit einem Fingertipp auf den Monitor fokussiert und sogar der Auslöser betätigt werden. Dank einem Kontrast von 10.000:1 zeigt dir der große OLED-Sucher (Live View Finder) mit rund 1,4 Mio. Bildpunkten die Bilder auch bei starkem Sonnenlicht kräftig an.

Wegen einer hohen Vergrößerung von 0,7x (KB äquivalent) sind Bilddetails deutlich erkennbar. Zudem siehst du sämtliche Einstellungen auf einen Blick. Die LUMIX DMC-FZ300EG-K besitzt eine 4K-Video-Funktion mit bis zu QFHD: 3.840 x 2.160 Pixel, 30 Bilder/Sek., 100 Mbit/s.

Mit der 4K Foto-Funktion kannst du dann das perfekte Foto aus der 4K-Videosequenz auswählen und es als 8-Megapixel Bild speichern.Dabei gibt es verschiedene Modi. Für 4K Videoaufzeichnungen brauchst du eine SD Speicherkarte mit UHS Speed Class 3.

Konnektivität / Gewicht / Maße / Farbe

Die LUMIX FZ300 bietet vielseitigere Einsatzmöglichkeiten dank WiFi-Funktion.Die Kamera lässt sich mithilfe der „Panasonic Image App“ per Smartphone oder Tablet bedienen, zur Bildanzeige, Fokussierung, Fernauslösung oder Anzeige der Bilder auf dem größeren Tablet-Bildschirm.

So kannst du die Aufnahmen direkt auf dein Smartphone oder Tablet senden und einfach per Drag-and-drop in sozialen Netzwerken hochladen.

Die LUMIX FZ300 erkennt jederzeit deinen Standort, indem sie die GPS-Daten deines Smartphones oder Tablets verwendet. Durch die Funktion Geo-Tagging kannst du deine Bilder somit automatisch mit Informationen zu deinem Aufnahmeort versehen. Die Lumix FZ300 hat die Maße 13,2 x 9,2 x 11,7 cm und wiegt 640 g. Sie ist in schwarz erhältlich.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 80% aller Rezensenten auf Amazon die Panasonic LUMIX DMC-FZ300EG-K positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Verarbeitung und Haptik
  • Lieferumfang von Panasonic
  • Vielfalt an Funktionen und Einstellungen
  • Autofokus

Einige Kunden loben die Griffigkeit und das gut verarbeitete sich wertig anfühlende Kunststoffgehäuse. Auch der Lieferumfang von Panasonic wird häufig als sehr umfangreich empfunden (z.B. Sonnenblende mit dabei) und laut einiger Kunden funktioniert die WiFi-Funktion mit iPad, Laptop oder Handy tadellos.

Nur 13% der Käufer bewerten die Bridge-Kamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Bildqualität
  • SD Karten

Insgesamt hat die Kamera sehr wenige schlechte Bewertungen, jedoch bemängeln die die schlechte Bildqualität und dass es bereits bei ISO 100 Rauschen gibt und nur gelbe, rote, rosa Punkte sichtbar sind auf dem Bild. Ein User kritisiert, dass SD Karten nur sehr schlecht erkannt werden.

“FAQ”
Wie verhält sich die Kamera bei Regen oder Witterung?

Vier Stunden Foto/Video-Außeneinsatz bei 4°C und Nieselregen waren kein Problem. Man sollte natürlich keinen Regen direkt auf die Kamera prasseln lassen, sondern einen Regenschirm darüber halten, jedoch macht es ihr nichts aus, wenn ein paar Regentropfen auf sie fallen.

Wie lange nimmt die Kamera auf?

Beim Filmen in Zeitlupe 5min. Im Normalmodus 30min. ohne Unterbrechung Foto: 60 Sekunden. Film: abhängig von der Größe der SD-Karte und des Aufnahmeformates (4K oder Full-HD)

Für welche Fotos ist das vorhandene Objektiv besonders geeignet?

Am besten für schöne Urlaubsbilder. Sehr starkes Tele.
Nachts sollte man eher weniger fotografieren/ filmen, da der Sensor dafür zu klein ist.

Welche maximale Belichtungszeit ist möglich?

Vorwählbar bis 60s, danach beliebig lange. Dann am besten über APP bedienen, um Verwackler zu vermeiden.

Platz 3: Nikon COOLPIX P900 Bridge-Kamera

Die 16-Megapixel-COOLPIX P900 hält mit ihrem 83-fachen optischen Zoom den momentanen Rekord, was den Zoombereich betrifft. Wer gerne die Tierwelt oder den Nachthimmel mit Details einfangen möchte, die sonst für das bloße Auge unsichtbar sind, liegt mit ihr genau richtig. Preislich liegt sie im mittleren Segment der Bridge-Kameras und ist sehr gut für fortgeschrittene (Natur-)Fotografen geeignet.

Redaktionelle Einschätzung

Optischer Zoom / Auflösung / Brennweite / Sensor / Bildstabilisator

Die COOLPIX P900 ist ein Meister der Distanzen. Ihr lichtstarkes Objektiv verfügt über eine Anfangsblende von f/2,8 sowie eine Naheinstellgrenze von 1 cm – und mit seinem spektakulären Brennweitenbereich von 24 – 2000 mm bietet es Zoomleistung im Überfluss. Mit dem NIKKOR-Objektiv mit optischem 83-fach-Zoom lässt sich deine Umwelt sehr detailreich einfangen.

Der Dynamic Fine Zoom erlaubt sogar einer Erweiterung des Zooms auf 166fach. Der seitlich am Objektiv platzierte Zoomschalter erlaubt das Zoomen mit dem linken Daumen, während das Objektiv in der Hand ruht. Dadurch werden Verwacklungsunschärfen bei Bildern und Filmsequenzen verhindert. Besonders gut kannst du das Zoompotenzial im Mond- und Vogelbeobachtungsmodus der Kamera erkennen.

Mit dem schnellen AF und der verkürzten Auslöseverzögerung lassen sich Bilder blitzschnell aufnehmen, während der optische Bildstabilisator (VR) mit Dual-Detect-Technologie und einer Effektivität von 5,0 Lichtwertstufen für eine wirksame Reduzierung von Verwacklungsunschärfe sorgt.

Die COOLPIX P900 besitzt einen rückwärtig belichteten CMOS-Bildsensor mit 16 Megapixeln Auflösung. Mit ihm gelingen Bilder auch mit schlechten Lichtverhältnissen ganz einfach.Der empfindliche Bildsensor sorgt für scharfe Aufnahmen mit geringem Bildrauschen.

Display / Elektronischer Sucher / Videoqualität

Der neig- und drehbare Monitor und der integrierte elektronische Sucher ermöglichen eine flexible Wahl des Bildausschnitts, damit mit dem Superteleobjektiv Fotos und HD-Filme detailreich gelingen. Mit dem flexiblen, 7,5cm (3 Zoll) großen Clear-Color-LCD-Monitor mit ca. 921.000 Bildpunkten (RGBW) fällt es leicht, auch bei schnellen Motivbewegungen einen kreativen Bildausschnitt zu finden.

Die Antireflexbeschichtung, die RGBW-Anordnung der Pixel und die sieben-stufige Helligkeitsregelung sorgen für eine hochauflösende und kontrastreiche Darstellung deiner Motive – und das auch bei direkter Sonneneinstrahlung.

Beim elektronischen Sucher schaltet ein Augensensor automatisch von der Monitornutzung um, wenn sich das Auge dem Sucher nähert. Du kannst also mühelos den Bildausschnitt festlegen und zwischen Sucher und Monitor wechseln.

Mit der Full HD-Videofunktion (1.080/60p) entstehen verwacklungsfreie Filme mit klarem Ton. Das Mikrofon passt seine Richtcharakteristik automatisch an die Zoomstellung des Objektivs an. Du kannst mithilfe der Taste für die Filmaufzeichnung schnell von der Fotoaufnahme zur Filmaufzeichnung wechseln.

Die Zoom-Funktion für das Mikrofon passt die Richtcharakteristik des Mikrofons an die Zoomstellung des Objektivs an und sorgt für qualitativ hochwertige Tonaufnahmen bei Full-HD-Filmen, indem sie Töne aus der Ferne zu dir heranholt.

Konnektivität / Gewicht / Maße / Farbe

Mit der integrierten GPS-/GLONASS-/QZSS-Unterstützung (mit Points of Interest) kannst du deine Aufnahmeposition festhalten, Standortinformationen abrufen und deine Reiserouten nachverfolgen. Die integrierte Wi-Fi- und NFC-Funktion macht es dir leicht, Bilder sofort mit deinen Freunden zu teilen. Betätige die One-Touch-Wi-Fi-Taste oder berühre einfach ein NFC-fähiges Smartgerät mit der Kamera.

Die COOLPIX P900 ist 13,9 x 13,7 x 10,3 cm groß und wiegt 898 g, womit sie eher zu den größeren und schwereren Bridge-Kamera gehört. Aber dies dürfte hauptsächlich am gigantischen Zoom liegen. Die Kamera ist in schwarz auf Amazon erhältlich.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 80% aller Rezensenten auf Amazon die Nikon COOLPIX P900 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Gute Verarbeitung und Griffigkeit
  • Zoom mit Bildstabilisator
  • Schnelle Einschaltzeit und Fokussierung
  • Bildqualität
  • Viele Motivprogramme

Laut einiger Bewertungen ist die Kamera quasi sofort schussbereit. Die Fokussierzeit sei im Hellen, wie auch im Dunkeln, sehr schnell und sehr präzise Die Bildqualität sei hervorragend- schaue man auf den kleinen Sensor, der diesen Wahnsinns-Zoom erst möglich macht, bis zu einer Bildgröße von 30x40cm.

Danach fordere der kleine Sensor mit seinen 16 Megapixeln seinen Tribut. Die vielen Motivprogramme seien vor allem für Anfänger sehr hilfreich. Besonders gelobt wird auch der Bildstabilisator: er ließe Mond- und Tierfotos bei kurzen Belichtungszeiten auch ohne Stativ mit 2000mm gestochen scharf gelingen.

Nur 11% der Käufer bewerten die Bridge-Kamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Bildqualität bei machen Modi
  • Geschwindigkeit
  • Verarbeitung
  • Preis

Ein User bemängelt, dass die Bildqualität beispielsweise im HDR-Modus sehr unscharf sei. Besonders in diesem Modus sei auch die Bildverarbeitungszeit sehr lang. Andere Rezensenten beschweren sich über die billige Verarbeitung des Gehäuses und dass einige Dinge wie z.B. der der Autofokus oder bestimmte Tasten nicht funktionieren und die Kamera für die Qualität der Ausstattung (v.a. kein RAW) zu teuer sei.

“FAQ”
Hat die Nikon P900 ein genormtes Filtergewinde?

Ja, 67mm.

Wie ist die Bildgeschwindigkeit, speziell bei Superzoom?

Unabhängig vom Zoom 2 B/s, bis die Karte voll ist, oder 7B/s für 1s. Der Speicher braucht dann 5-10 Sekunden, bis die Kamera wieder einsatzbereit ist. Macht man nur 3 Bilder, dann entsprechend schneller. Es geht alles sehr schnell. Im Einzelbildmodus ist die Kamera auch erfreulich schnell wieder einsetzbar.

Nikon gibt an: Bei maximalem Zoom (2000 mm) ist die minimale Fokusdistanz 5m. Ist diese im Modus Makrofunktion gleich oder eher kürzer?

[W]: ca. 50 cm bis unendlich, [T]: ca. 5,0 m bis unendlich; Makro-Nahaufnahmemodus: ca. 1 cm (0,4 Zoll) bis unendlich (in Weitwinkelstellung) (Sämtliche Abstände gemessen ab der Mitte der Frontlinsenoberfläche).

Kann man den Akku nur in der Kamera laden? Ist ein Akku beim Kauf der Kamera dabei?

Nein du kannst den Akku auch außerhalb der Kamera laden. Das Ladegerät inkl. eines zweiten Akkus (Original Nikon) sollte man nachkaufen. Der Akku ist beim Kauf dabei.

Platz 4: Sony Cyber-shot DSC-H300 Bridgekamera

Die Cyber-shot DSC-H300 mit optischem 35fach-Zoom holt Motive klar und deutlich näher. Ein 20,1-MP-Sensor, HD-Video und kreative Funktionen ermöglichen die mühelose Aufnahme von Fotos und Videos. Das DSLR-ähnliche Gehäuse ist zudem beim Aufnehmen, Planen und Aufzeichnen bequem zu handhaben.

Redaktionelle Einschätzung

Optischer Zoom / Auflösung / Brennweite / Sensor / Bildstabilisator

Der optische 35fach-Zoom ermöglicht gute verwacklungsfreie Nahaufnahmen und Weitwinkelszenen. Mit dem 7,76 mm Super HAD CCD 20,1 Megapixel-Sensor kannst du detailreiche Bilder mit leuchtenden Farben, selbst bei Vergrößerungen auf A4 oder höher aufnehmen. Der optische SteadyShot gleicht Bewegungen aus und hält dein Motiv im Fokus – auch ohne Stativ.

Die DSC H300 besitzt eine 360˚ Schwenkpanorama-Funktion machen. Drücke einfach die Spezialtaste und schwenke die Kamera von einer Seite zur anderen, und beobachten, wie die Kamera die Einzelbilder automatisch zu einer Panoramaansicht zusammensetzt.

Der optimierte Blitz erhöht automatisch die Lichtempfindlichkeit der Kamera, sodass du in der Lage bist, mit derselben Lichtmenge hellere, klarere Fotos zu machen.

Display / Elektronischer Sucher / Videoqualität

Die DSC H300 verfügt über ein 3,0 Zoll (7,5 cm) TFT-LCD Display mit 460.800 Bildpunkten und hat auch bei starkem Sonnenlicht eine gute Sichtbarkeit und eine hohe Auflösung. Bei Dunkelheit ist das Display jedoch recht schlecht erkennbar. Die Kamera besitzt keinen elektronischen Sucher.

Dank des Super HAD CCD Sensors kannst du selbst in dunkleren Räumlichkeiten recht gute HD-Filme (720p) mit minimalem Bildrauschen erstellen. Um in den HD-Video-Modus zu wechseln, musst du nur auf die Aufnahmetaste drücken. Wegen des MP4-Formats mit 30 Bildern pro Sekunde kannst du die Aufnahmen später sehr leicht bearbeiten.

Konnektivität / Gewicht / Maße / Farbe

Die Kamera verfügt lediglich über einen USB-Anschluss. Die Sony Cyber-shot DSC H300 hat die Maße 12,8 x 9,2 x 8,9 cm und wiegt dabei 494 g, was sie zu einem der Leichtgewichte unter den Bridge-Kameras macht. Sie ist auf Amazon in schwarz erhältlich.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 70% aller Rezensenten auf Amazon die Sony Cyber-shot DSC-H300 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Bildqualität
  • Menü
  • Handhabung

Die meisten der positiv bewertenden Käufer sind sich einig in der Meinung, dass die Kamera für ihren Preis eine gelungene Bildqualität und ausreichende effektive Funktionen bietet. Vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen scheint die Kamera gute Bilder zu schießen.

Auch die einfache, strukturierte Menüführung und die Auswahl an Funktionen (kein unnötiger Schnick-Schnack) wird gelobt. Die Käufer freuen sich ebenfalls drüber, dass die Kamera gut in der Hand liegt.

Rund 19% der Käufer bewerten die Bridge-Kamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Akkulaufzeit
  • Reaktionszeit beim Zoomen
  • Bildqualität beim Zoomen
  • Kameraeigene Software und Einstellungen

Laut einiger User ist die Akkulaufzeit nicht so gut. Also sollte man wissen, dass man am besten, gleich 8 oder besser 12 AA Akkus für viele Aufnahmen mitbestellen sollte.

Einige bemängeln das Rattern der Kamera beim Zoomen und dass die Kamera recht lang braucht, um zu reagieren. Die Bildqualität scheint beim Zoomen ebenfalls zu leiden. Zudem scheinen die kameraeigene Software und ihre Einstellmöglichkeiten bescheiden zu sein.

“FAQ”
Hat die Kamera ein schwenkbares Display?

Nein, hat sie nicht.

Arbeitet die DSC H300 mit Akkus?

Die Kamera braucht 4 ganz normale AA-Batterien. Dafür kann man auch Akkus nehmen, ganz klar. Aber für den Outdoor-Urlaub usw. ist es immer gut, wenn man sich auch „stromlos“ bewegen kann.

Ist bei der Kamera ein Blitz integriert?

Ja, ein Blitzlicht ist integriert. Dieses funktioniert auch auf ordentlichem Niveau.

Platz 5: Nikon COOLPIX B500 Bridge-Kamera

Die Nikon COOLPIX B500 gehört zu den preiswertesten in ihrer Klasse. Die Bridge-Kamera überzeugt mit einem optischen Bildstabilisator, viel Zoom und einem schnellen Autofokus. Ausstattung und Bildqualität der Nikon COOLPIX B500 sind eher Mittelmaß.

Redaktionelle Einschätzung

Optischer Zoom / Auflösung / Brennweite / Sensor / Bildstabilisator

Dank des leistungsstarken NIKKOR-Objektivs mit optischem 40-fach-Zoom, der mit Dynamic Fine Zoom auf das 80-Fache erweitert werden kann, bist du mitten im Geschehen und erreichst durch den seitlichen Zoomschalter zudem Stabilität beim Fotografieren und Filmen.

Die NIKKOR-Optik überzeugt mit einem leistungsstarken Zoom-Objektiv, das Bildwinkel vom Weitwinkel bis Supertele erfasst. Das Objektiv umfasst eine Brennweite zwischen 24 und 920 mm im Kleinbildformat – damit bringst du sogar fernste Motive groß raus.

In der Nikon COOLPIX B500 schlummert ein 16 Megapixel CMOS Sensor. Der Sensor hat eine Auflösung von 994 bei maximal 1.392 Linienpaare pro Bildhöhe Die Bridge-Kamera speichert Fotos im JPEG-Format. Bei der Serienbildgeschwindigkeit ist die Nikon COOLPIX B500 eindeutig einer der schnellsten in ihrer Klasse. 9,1 Bilder pro Sekunde schafft die kleine Kamera im JPEG-Format.

Ein Pluspunkt ist auch, dass du auch unterwegs auf Reisen nicht auf das Fotografieren verzichten musst, da die Kamera mithilfe von Mignon-Batterien (Größe AA) mit Strom versorgt wird, die überall erhältlich sind. Für scharfe Aufnahmen ist Kamerastabilität unerlässlich. Der leistungsfähige 4-Achsen Hybrid-Bildstabilisator verhindert selbst bei 40-facher Zoomstufe Verwacklungsunschärfe.

Die Bildstabilisierung mit beweglicher Linsengruppe ermöglicht verwacklungsfreie Aufnahmen mit um 3,0 Lichtwertstufen längeren Belichtungszeiten (nach CIPA-Standard, bei maximaler Teleposition) und der ergonomische Griff ermöglicht es, die Kamera stabil zu halten.

Display / Elektronischer Sucher / Videoqualität

Der neigbare 7,5 cm (3 Zoll) Monitor mit großem Betrachtungswinkel erleichtert die Bildkomposition. Du erkennst damit genau, was sich an welcher Stelle im Bildausschnitt befindet. Mithilfe der Überblickstaste kannst du beim Hineinzoomen rasch wieder das komplette Bild anzeigen, wenn du dein Motiv aus den Augen verloren hast. Die Kamera besitzt keinen elektronischen Sucher.

Filme und Fotos können aus den unterschiedlichsten Aufnahmepositionen aufgenommen werden, je nach gewähltem Motiv. Der hochauflösende Monitor verbraucht wenig Strom. Das Monitorbild hat eine naturgetreue Farbwiedergabe.

Die Antireflexbeschichtung und der Acrylschutz gegen Fingerabdrücke sorgen für eine klare Anzeige und die fünfstufige Helligkeitsregelung ermöglicht selbst an sonnigen Tagen eine gute Anzeigequalität. Die Nikon COOLPIX B500 eine Full-HD Videofunktion (1.080p/60i, bei der du sogar während der Aufnahme des Films Fotos machen und abspeichern kannst.

Ein integriertes Stereo-Mikrofon übernimmt dabei die Tonaufzeichnung, während der optische Vier-Achsen-Hybrid-Bildstabilisator (VR) für verwacklungsfreie Videos sorgt. Dank des permanenten Autofokus sind deine Bilder auch bei Einsatz des optischen 40-fach-Mega-Zooms auch in höheren Zoomstufen meist scharf.

Konnektivität / Gewicht / Maße / Farbe

SnapBridge stellt eine permanente, aber auch energiesparende Verbindung zwischen deiner Kamera und deinem Smartphone oder Tablet her. So kannst du deine fotografischen Aktivitäten leicht steuern und Bilder mit deinem mobilen Gerät synchronisieren, noch während du Aufnahmen machst.

Über dein Smartphone kannst du wichtige Kamerafunktionen steuern, Uhrzeit und Datum sowie Standort und Zeitzone aktuell halten. Die App für Android-Geräte (SnapBridge iOS-App) ist im App Store erhältlich. Möglicherweise wird für deine Kamera ein Firmware-Update benötigt, bevor die iOS-Version der SnapBridge-App verwendet werden kann.

Die Kamera besticht mit ihrer ergonomischem Konstruktion, liegt trotz des kompakten Gehäuses (ca. 9,5 x 11,4 x 7,8 cm) sicher in der Hand liegt und passt bequem auf eine Handfläche. Sie verfügt über ein klassisches Design, eine hohe Leistungsfähigkeit und ein geringes Gewicht von nur 540 g (einschließlich Akkus/Batterien und SD-Speicherkarte).

Sie ist im Gegensatz zu den meisten anderen Kameras in mehreren Farben erhältlich. Neben schwarz gibt es sie auf Amazon auch in pflaume und rot.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 80% aller Rezensenten auf Amazon die Nikon COOLPIX B500 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Bildqualität
  • Display
  • Zoom

Laut einiger User ist die Bildqualität für die Kameraklasse gut bis sehr gut. Auch bei Videos sei die Bildqualität gut. Bei der Tonaufnahme gäbe es eine Geräuschunterdrückung für den surrenden Zoom. Das Display habe eine hohe Auflösung und da es neigbar ist, könne man sehr gute Aufnahmen über Kopf oder aus der Hüfte machen.

Positiv bewerten auch viele das Zoomobjektiv. Es decke einen erstaunlich großen Bereich ab, von Weitwinkel bis starkem Teleobjektiv. Für ihre Ausstattung ist laut der Rezensenten der Preis der Kamera sehr fair.

Nur 9% der Käufer bewerten die Bridge-Kamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Lichtstärke
  • Rauschen
  • SnapBridge

Nach der Meinung einiger Bewerter ist das Objektiv nicht sehr lichtstark und führt dazu, dass nicht sehr viel Licht beim Sensor ankommt. Ausgeglichen wird das dann durch die Empfindlichkeit des Sensors, die bis zu 6400 ISO geht.

Durch die höhere Empfindlichkeit würde das Rauschen stärker werden und die Details durch Nachbearbeitung weggebügelt. Ab etwa ISO 800 verlieren die Bilder sehr an Qualität und ab 1200 fangen sie auch an zu rauschen. In der Praxis bedeutet das, dass „gute“ Fotografien eigentlich nur bei guten Lichtverhältnissen entstehen.

Die negativen Bewertungen sind sich vor allem in einem Punkt einig, dass die Verbindung mit SnapBridge nicht problemlos funktioniert.

“FAQ”
Wie kann man schnelle Motive fotografieren ohne dass es unscharf wird?

Mit einer kurzen Belichtungszeit (Sport-Modus) und ausreichend Licht. Natürlich solltest du auch eine ruhige Hand haben (am besten ein Stativ benutzen) und in den Weitwinkelmodus gehen(beim Reinzoomen ist die Verwacklungsgefahr wesentlich größer).

Gibt es bei der B500 eine Funktion für Panorama Aufnahmen?

Ja, gibt es.

Hat die Kamera einen Sucher?

Nein, die Kamera hat keinen Sucher.

Platz 6: Sony Cyber-shot DSC-HX300 Bridge-Kamera

Die Sony Cyber-shot DSC-HX400V Bridge-Kamera kann dem 50-fach optischem Zoom (100fach Clear Image Zoom) und dem EXMOR R CMOS Sensor mit 20,4 MP und BIONZ X Bildprozessor Fotos mit einer super Bildqualität einfangen. Preislich liegt sie im mittleren Segment und ist daher gut für fortgeschrittene Fotografen geeignet.

Sie hat eine hervorragende Aufnahmeleistung und eine unkomplizierte Bedienung wie bei einer DSLR-Kamera. Dank integriertem Multi Interface-Zubehörschuh kannst du einen zusätzlichen Blitz und weiteres Zubehör hinzufügen und bist somit noch flexibler.

Redaktionelle Einschätzung

Optischer Zoom / Auflösung / Brennweite / Sensor / Bildstabilisator

Die Sony Cyber-shot DSC-HX400V Bridge-Kamera verfügt über einen großen Zoombereich mit einer sehr guten Bildqualität. Auch bei wenig Licht können sehr viele Details eingefangen werden.

Der EXMOR R CMOS Sensor mit 20,4 Megapixeln und Hintergrundbeleuchtung verfügt über große lichtempfindliche Bereiche, um bei jedem Bild mehr Licht und Details einfangen zu können. Der Bionz X Prozessor ist die Voraussetzung für High-Speed-Serienaufnahmen mit 10 Bildern pro Sekunde bei gleichzeitig detailreicher Bildqualität.

Urlaubsbilder, Naturaufnahmen und mehr – das hochwertige Carl Zeiss Vario-Sonnar T Objektiv mit leistungsstarkem Zoom deckt alle Situationen ab. Dank des 50fachen optischen Zooms der DSC-HX400V spielt Distanz keine Rolle. Das Geschehen kannst du mit dem großen Zoom ganz leicht näher an dich heranbringen. Jede einzelne Aufnahme wird dabei sehr scharf.

Das Objektiv ist gyroskopisch gelagert und durch den optischen SteadyShot Bewegungen ausgleicht, die sich bei handgeführten Aufnahmen ergeben.

So entstehen super scharfe Bilder über den gesamten Brennweitenbereich. Über die effektive Scharfstellung des Autofokus wird die Aufnahmegröße abhängig von den Eigenschaften Ihres Motivs automatisch angepasst, und du erhältst klare und scharfe Ergebnisse.

Außerdem verfügt die Kamera über eine AF-Scharfstellung: Drücke einfach den Auslöser halb durch, um die AF-Scharfstellung zu aktivieren. Daraufhin wird die Aufnahmegröße automatisch an die Größe des Motivs angepasst, die Autofokusleistung steigt, und du kannst alle Fotogelegenheiten ausschöpfen.

Display / Elektronischer Sucher / Videoqualität

Bilder werden hell und klar auf einem 7,5 cm (3″) großen Xtra Fine LC-Display mit 921.000 Bildpunkten angezeigt. Dank des hochauflösenden elektronischen Suchers erhältst du eine Echtzeitvorschau mit 100%iger Bildabdeckung – ideal zur Positionierung, Fokussierung, etc. Der Augensensor wechselt automatisch zwischen LC-Display und Sucher.

Die Kamera besitzt eine Full HD-Videofunktion mit 24p-Aufnahmemodus mit optischem SteadyShot. Um Full HD-Filme aufzunehmen, drücke einfach auf die „Movie“-Taste. Dank des optischen SteadyShot mit intelligentem Active-Modus können dir scharfe und verwacklungsfreie Videos gelingen, auch wenn du während der Aufnahme zoomst oder dich bewegst.

Wenn du bereits tolle Fotos aufgenommen hast, willst du diese natürlich auch gerne deinen Freunden oder deiner Familie zeigen.

Konnektivität / Gewicht / Maße / Farbe

Mit den Wi-Fi- und NFC-Funktionen kannst du deine Bilder innerhalb von Sekunden mit anderen teilen. Dank der Fernbedienung-App zur DSC-HX400V behältst du auch die Kontrolle darüber.

Dein Smartphone kannst du als Fernbedienung nehmen und dabei zoomen, Einstellungen ändern und natürlich auch von weitem Fotos machen, um selbst auf deinem eigenen Gruppenfoto zu sein, oder um deine Bilder umgehend per Smartphone auf soziale Netzwerke hochzuladen. Dir steht kein NFC zur Verfügung? Kein Problem. Du kannst die Geräte auch manuell koppeln.

Die integrierte GPS-Technologie versieht Bilder und Filme mit Geotags, sodass du die Stationen deiner Reise präzise festhalten und nachverfolgen kannst. Im Kartenansichts-Modus wird deine Route mit den dazugehörigen Bildern auf einer Landkarte angezeigt.

Die Kamera ist 12,9 x 9,3 x 10,3 cm groß und wiegt dabei 635 g, was ein normales Gewicht für eine Bridge-Kamera darstellt. Damit ist sie deutlich leichter als eine Spiegelreflexkamera und du bist sehr mobil und kannst sie problemlos überall mit hinnehmen.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 86% aller Rezensenten auf Amazon die Sony Cyber-shot DSC-HX400V Bridge-Kamera positiv.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Solide Verarbeitung und edle Optik
  • Mehr Zoom, weniger Kameraequipment
  • Hilfreiche Funktionen
  • Bildqualität

Vor allem die hohe Bildqualität wird häufig gelobt. Mit Übung kann man laut vieler Rezensenten wunderschöne Aufnahmen machen. Trotz kleinerem Sensor als bei einer DSLR hat Sony gute Arbeit geleistet, was die Bekämpfung von Bildrauschen und was die Programmauswahl angeht.

Auch ist die Kamera laut einiger Rezensenten sehr gut bedienbar und das Zoomen, Filmen u. Auslösen ist einfach gestaltet. Die Kamera verfüge über ein schön scharfes und hochauflösendes Display, welches horizontal abgeklappt und angewinkelt werden kann.

Nur 8% der Käufer bewerten die Bridge-Kamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Unausführliche Bedienungsanleitung
  • Überbelichtung bei zu viel Licht
  • Kurze Lebensdauer

Laut einiger Käufer gibt es die Bedienungsanleitung nur als PDF, und die beinhaltet sehr wenig. Es wird empfohlen, sich beim Hersteller aus dem Netz die ausführlichere englische Anleitung zu holen, die einige sehr eigenwillige Funktionsweisen der Kamera erläutert.

Ein Kunde bemängelt, dass die Kamera bei viel Licht zum Überbelichten neige und man müsse in der Regel für gute Aufnahmen 1/2 bis 1 Stufen korrigieren, auch die ISO sollte man dann manuell vorgeben. Die Kamera wähle einen zu hohen Wert, den man meist nur brauche, wenn man in den Schatten hinein fotografiert.

Bei manchen Käufern hielt die Kamera nur ca. 2 Jahre und einige bemängelten die geringe Kulanz von Sony. Jedoch sollte man bei solchen Kritikpunkten immer vorsichtig sein, da man ja nicht weiß, wie die jeweiligen Personen mit der Kamera umgegangen sind.

Insgesamt deckt die Kamera alle wichtigen Punkte, die eine Bridge-Kamera haben sollte, ab und ist sehr beliebt und gut bewertet unter den Käufern.

“FAQ”
Funktioniert ein normaler Blitz mit Mittenkontakt an der Kamera?

Die Kamera verfügt über einen Mittelkontakt, auf welchen handelsübliche Blitze aufgesteckt werden können. Jedoch ist der eingebaute Blitz wohl für die meisten Einsätze einer Bridgekamera völlig ausreichend.

Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass Sony keine Garantie übernimmt, dass Zubehör wie Blitze von Fremdherstellern über den Mittelkontakt einwandfrei funktionieren. Auch ein älterer Canon-Blitz funktioniert tadellos.

Schafft die Kamera 60 b/s im Full-HD-Movie-Modus?

Sie schafft Aufnahmen mit 50 Bilder/Sek. in Full HD. Diese haben eine sehr gute Qualität. Besonders Rundumschwenks kommen gut rüber. Empfehlenswert ist aber ein einfaches Stativ für diesen Zweck.

Hat die Kamera eine Langzeitbelichtung?

Eine Belichtung bis zu 30 Sekunden ist möglich.

Ist im Lieferumfang eine Software-CD dabei?

Nein, leider ist keine mit dabei, sie muss mit einem USB Kabel direkt an den PC angeschlossen werden um sie zu installieren und ein Update zu machen.

Gibt es eine passende Fernbedienung dafür? Wenn ja, welche?

Auch das Smartphone kann als Fernbedienung genutzt werden. Aber laut Sony-Website gibt es eine Fernbedienung. Auf der Sony Webseite die Kamera suchen und dann auf Zubehör klicken. Dort gibt es eine Fernbedienung für 65 Euro, die mit der Sony DSC-HX400V kompatibel ist.

Platz 7: Canon PowerShot SX60 HS Bridge-Kamera

Die Canon PowerShot SX60 HS ist mit einem gigantischen Zoom ausgestattet, der dich weit entfernte Details entdecken lässt. Sie wurde speziell für großen Zoom und Anwenderkomfort entwickelt.

Redaktionelle Einschätzung
Optischer Zoom / Auflösung / Brennweite / Sensor / Bildstabilisator

Mit einem 65fach optischen Zoom gehört die Kamera zu einem der Spitzenreiter, was den Zoombereich unter den Bridge-Kameras betrifft. Mit dem ZoomPlus ist sogar ein 130facher Zoom möglich. Der 21-mm-Ultraweitwinkel lässt sich von der Nahaufnahme weit entfernter Motive bis zum Landschaftspanorama alles realisieren.

Um weit entfernte Motive bei hohem Zoom im Bild zu halten, zoomt der Zoom-Assistent aus der Szene raus, um dir die Möglichkeit zu geben, das Motiv wieder zu finden und geht sofort auf den gewählten Zoom zurück, wenn die Taste losgelassen wird.

Der optimierte Automatikmodus zoomt automatisch zurück, sowie das Motiv den Bildausschnitt verlässt und ermöglicht dir, das Motiv auf einer voreingestellten Größe zu halten.

Mit besonderem Blick auf Bedienkomfort wurde der ergonomische Griff entwickelt, um bei großem Zoom verwacklungsarme Aufnahmen zu ermöglichen. Auch bei langen Aufnahmezeiten ermöglicht er eine entspannte Handhabung.

Das Canon HS System – mit DIGIC 6 und 16,1 MP CMOS-Sensor – kann gut mit schwachen Lichtverhältnissen umgehen und ermöglicht eine sehr gute Bildqualität. Das ist ideal, um den Zauber einer Stimmung (z.B. einer sternenklaren Nacht) auch ohne Blitz und Stativ festzuhalten.

Dank des optischen Bildstabilisators werden Kamerawackler, die eine Aufnahme ruinieren könnten, ausgeglichen. Diese Kamera kompensiert derartige Verwacklungen und ermöglicht selbst bei wenig Licht oder hohen Zoomwerten scharfe und detailreiche Aufnahmen. Hinzu kommt, dass der 5-achsige optimierte Dynamic ISauch für ruhige Movies sorgt.

Außerdem ist die Canon PowerShot SX60 HS recht reaktionsschnell und imstande, fortlaufende Highspeed-Reihenaufnahmen aufzunehmen.

Display / Elektronischer Sucher / Videoqualität

Der 7,5cm LCD Display (3 Zoll) ist ausklappbar-für eine gute Sicht aus praktisch jedem Winkel. Der elektronische Sucher bietet ein DSLR-ähnliches Handling und sorgt auch bei besonders hellem Umgebungslicht für gute Sicht. Der Ultraschallmotor (USM) sorgt für schnelles und leises Fokussieren und Zoomen.

Mit Smart Auto gelingen Fotos und Filme. Hybrid Auto erstellt ein ansprechendes HD-Filmtagebuch (720p) von einem Aufnahmetag.

Einfach die Movie-Taste drücken und schon nimmst du ruhige, realistische Full-HD-Movies mit 60 B/s auf. Für deutlichen und klaren Stereoton sorgt dabei die Funktion von Steuerung und Zoom. Für mehr Flexibilität kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden, und der Ton lässt sich über die Canon PowerShot SX60 HS manuell steuern.

Konnektivität / Gewicht / Maße / Farbe

Durch die WiFi-Funktion kannst du Bilder und Filme direkt von der Kamera auf soziale Netzwerke hochladen. Gefilmtes oder Fotos auf dein Smartphone oder Tablet übertragen funktioniert ebenfalls per NFC und Taste zum Verbinden mit Mobilgeräten.

Mit der Canon CameraWindow App wird eine Fernbedienung der Kamera über ein Smartphone ermöglicht. Das Backup auf einem PC oder in der Cloud ist dank Image Sync recht einfach. Die SX60 HS hat die Maße 12,8 x 9,3 x 11,4 cm und wiegt 608 g. Sie ist auf Amazon nur in schwarz erhältlich.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 68% aller Rezensenten auf Amazon die Canon PowerShot SX60 HS positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Folgende Punkte wurden als besonders positiv bewertet:

  • Makroaufnahmen
  • Telebereich
  • Vielfalt an Funktionen
  • Zoom und Brennweite

Laut einiger User bietet die SX 60 HS sehr überzeugende Makroaufnahmen mit einem tollen Bokeh. Der 65fache Zoom hat einen faszinierenden Telebereich. Bei gutem Wetter kann man die kleine Schrift auf einem 500 Meter weit entfernten Schild entziffern. Des Weiteren gelingen im mittleren Telebereich scharfe und farbgetreue Aufnahmen.

Mit Brennweiten von 21 bis 1365 mm habe die Kamera laut einem Rezensenten den „weitesten Weitwinkel“, was im Makrobereich und bei Landschaftsaufnahmen ein Vorteil sei. Gleichzeitig käme man durch den maximalen optischen Zoom sehr nahe an weit entfernte Objekte heran.

Rund 26% der Käufer bewerten die Bridge-Kamera als negativ. Also mit einem oder zwei Sternen. Jedoch existieren bei diesem Produkt lediglich 58 Rezensionen, was die Aussagekräftigkeit und Repräsentativität mindert.

Die nachstehenden Punkte sind die Hauptkritikpunkte:

  • Bildrauschen und Bildqualität
  • AF im Telebereich

So gut wie alle der negativ bewertenden Rezensenten sind nicht begeistert von der Bildqualität und beschweren sich über das Rauschen, das schon bei ISO 100 sehr stark werde. Ebenso sei der AF im Telebereich sehr langsam.

“FAQ”
Hat die Kamera eine Funktion für Panoramaaufnahmen?

Alle neue Canons, egal welche, haben keine Panoramafunktion. Jedoch kann man selbst eine Reihenaufnahme machen und sie zu einer Panoramaaufnahme mit dem PC zusammenfügen. Die Software dafür ist mitgeliefert.

Hat die Kamera einen Blitz?

Ja, ein Blitz ist eingebaut und bei Bedarf ausklappbar.

Kann die Kamera lautlos auslösen?

Ja, man kann dann nur noch ein ganz leises Geräusch vom Autofokus vernehmen, aber das Klick kann man definitiv abschalten.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Bridgekamera kaufst

Was ist eine Bridge-Kamera überhaupt genau? Was zeichnet sie aus?

Wie der Name schon sagt, schlägt die Bridge-Kamera eine Brücke von der Kompaktkamera zur Spiegelreflexkamera und vereint dabei die Vorteile beider Kameratypen. Eine Bridgekamera, die vom Aussehen der Spiegelreflexkamera sehr ähnlich sieht, ist eine semiprofessionelle Kamera, die auch als Prosumer-Kamera (Wortkreation aus Profi und Consumer) bezeichnet werden kann.

Bridgekamera Wald

Das Objektiv einer Bridgekamera kann zwar nicht gewechselt werden, ist aber sehr vielseitig einsetzbar: Vom Weitwinkel- bis zum Teleobjektiv kann es alle Anforderungen abdecken. (Foto: PhotoMix Ltd. / pexels.com)

Ihr Objektiv lässt sich zwar nicht wechseln, aber kann im Gegenzug vom Weitwinkel- bis zum Telebereich alles abdecken und ist sehr hochwertig. Der Sensor der Bridge-Kamera ist größer als der der Kompaktkamera, aber etwas kleiner als der Sensor einer Spielreflexkamera.

Die Bridge-Kamera ist also nicht auf Kompaktheit getrimmt, sondern zeichnet sich in der Regel durch einen überdurchschnittlich großen Zoombereich (daher auch häufig Superzoom-Kamera genannt), einen optischen Sucher und eine vergleichsweise hohe Lichtstärke aus.

Sie bietet neben den üblichen Automatikfunktionen auch manuelle Einstellmöglichkeiten. Außerdem besitzt die Bridge-Kamera einen integrierten Blitz und zusätzlich einen Blitzschuh, an dem ein externes Blitzgerät angeschlossen werden kann, ein rückseitiges Display ist ebenfalls vorhanden.

Expertentipp
„Achte auf eine Kamera die gut in der Hand liegt, einen optischen oder hochwertigen elektrischen Sucher hat und eine intuitive Bedienung bietet. Zu viel Zoomleistung des Objektivs geht meist zu Lasten der Bildqualität oder bedeutet große Mehrkosten. Hier ist abzuwägen, was einem wichtiger ist.“
Sebastian MayrhoferExperte für Fotografie und Zubehör

Doch es gibt bei einer Bridgekamera längst nicht nur Vorteile, wie wir in unserem Ratgeber aufzeigen werden. Zudem werden wir Dir verdeutlichen, für wen sich dieser Kameratyp lohnt, worauf du beim Fotografieren und beim Kauf achten solltest, was eine Bridge-Kamera kostet und wo du sie kaufen kannst.

Was sind die Vor- und Nachteile von Bridge-Kameras gegenüber anderen Kameras?

Bei der Bridge-Kamera handelt es sich um einen guten Kompromiss zwischen einer Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera (DSLR). Unter den drei Kameratypen gibt es jedoch einige Unterschiede, schließlich können die Vorteile der Bridge-Kamera gegenüber einer Kompaktkamera gleich als Schwachpunkt gegenüber einer Spiegelreflex angesehen werden.

Bei unserer Auflistung haben wir uns bei den Unterschieden der Kompaktkamera zur Bridge-Kamera etwas kürzer gehalten und den Fokus auf die Vor- und Nachteile der Bridge-Kamera zur Spiegelreflexkamera gelegt, da deren Unterschiede durch ihre vielfältigeren Features großzügiger erläutert werden müssen.

Kurz und knapp: Was sind die Vorteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Kompaktkamera?

Die Bridge-Kamera ist deutlich größer und bietet mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten als die Kompaktkamera. Sie zeichnet sich durch ein Zoomobjektiv mit deutlich größerem Brennweitenbereich aus.

Während der Zoom digitaler Kompaktkameras in der Regel elektromotorisch durch Tasten oder Wippen bedient wird, erlaubt die größere Bauweise der Bridge-Kameras ein wesentlich feinfühligeres Zoomen per Einstellring (Mehr Zoommöglichkeiten) direkt am Objektiv. Einige Modelle bieten auch einen Fokusring zur manuellen Schärfeeinstellung bzw. -korrektur.

Kurz und knapp: Was sind die Nachteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Kompaktkamera?

Da die Bridge-Kamera größer ist, ist sie auch schwerer und somit unhandlicher als die Kompaktkamera. Die Bridge-Kamera ist teurer und komplizierter zu bedienen.

Was sind die Vorteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Spiegelreflexkamera (DSLR)?

Bridge-Kameras sind aufgrund ihrer kompakteren und leichteren Bauweise im Vergleich zur DSLR für den mobilen, flexiblen Einsatz deutlich besser geeignet. Sie sind in der Anschaffung deutlich günstiger und leichter zu bedienen als Spiegelreflexkameras und Dank ihrer geschlossenen Bauweise besser vor Staub auf dem Sensor geschützt.

Bridgekamera Spiegelung

Völlig geräuschlose Aufnahmen sind ebenso ein großer Vorteil der Bridge-Kameras, da bei ihr die Spiegelmechanik fehlt und es somit keine Erschütterung durch den Spiegelschlag gibt. (Foto: ShareGrid / unsplash.com)

Die Bridge-Kamera ist vom Kauf an ein unveränderliches Gesamtpaket. Die Zoom-Leistung hat sich in den letzten Jahren sehr verbessert und reicht mittlerweile bis zu 83fach, bietet mehr Brennweiteals nahezu jedes andere Wechselobjektiv und bleibt dennoch angenehm kompakt. Bei der DSLR kann man zwar die Objektive wechseln, aber jede Linse kostet zusätzlich Geld.

Der eingebaute LCD-Monitor der Bridge-Kamera erlaubt eine Live-Vorschau der Bilder. Oft ist der Monitor schwenkbar, wodurch auch Bilder aus Bodennähe und über Kopf erstellt werden können. Dunkle Motive können auf dem Monitor elektronisch verstärkt und in Helligkeit und Kontrast optimiert werden.

Nahezu alle Bridge-Kameras bieten die Möglichkeit, Videos im VGA-Format mit Ton und Tonkommentaren zu erstellen und abzuspielen, was bei vielen älteren Spiegelreflexkameras nicht möglich ist. Neuere Modelle können sogar Videos in Full-HD- oder Ultra-HD- bis 4k-Qualität drehen.

Was sind die Nachteile einer Bridge-Kamera gegenüber einer Spiegelreflexkamera (DSLR)?

Im Vergleich zur DSLR ist die Bildqualität bei einer Bridge-Kamera schlechter, was in erster Linie am deutlich kleineren Bildsensor liegt. Außerdem kann die Bildqualität unter dem hohen Brennweitenbereich leiden, da so leichter Verzerrungen oder dunkle Ecken auftreten können.

Ebenfalls aufgrund der kleineren Bildsensoren ist das Bildrauschen bei einer Bridge-Kamera stärker als bei einer Spiegelreflexkamera. Bridge-Kameras sind im Vergleich zur Spiegelreflexkamera nicht so schnell betriebsbereit; außerdem arbeitet das AF-System bei einer DSLR effizienter und realisiert somit auch höhere Geschwindigkeiten beim Autofokus.

Da es bei der Bridge-Kamera nicht möglich ist, das Objektiv gegen ein stärkeres zu wechseln, bietet diese Kameraklasse auch meist einen weniger großen optischen Zoom wie die Spiegelreflexkamera bieten kann.. Zudem ist durch den Wegfall der Wechselobjektive die Kreativität bei der Fotografie eingeschränkt.

Insbesondere die optischen Eigenschaften im Weitwinkel- bzw. Makrobereich sind bei der Bridge-Kamera (trotz meist vorhandenem Makromodus) meist unzureichend; trotz Linsenkonverter für die Vergrößerung des Brennweitenumfangs ist die DSLR-Flexibilität mit Wechselobjektiven nicht zu erreichen.

Selbst bei einer optimalen Blendenöffnung erreicht die Bridge-Kamera eine geringere Schärfentiefeals die DSLR. Sie ist also in ihren bildkompensatorischen Möglichkeiten eingeschränkt.

Die Bridge-Kamera hat einen höheren Stromverbrauch und somit eine kürzere Betriebsbereitschaft mit einer Akkuladung als die DSLR, da zur Darstellung des Motivs sowohl der Aufnahmesensor, als auch der Sucher oder Monitor eingeschaltet sein muss.

Für wen lohnt sich eine Bridge-Kamera?

Bridge-Kameras sind eine gute Alternative für all diejenigen, die hochwertige Aufnahmen erstellen möchten: Da der recht große optische Zoom eines der typischen Markenzeichen einer Bridge ist, ist sie daher für die Tele- als auch Makrofotografie aber auch für Landschaftsaufnahmen sehr gut geeignet.

Wer gerne auf einen aufwändigen Wechsel der Objektive verzichtet, ungerne viel Ausstattung und viel Gewicht mit sich rumschleppt und eine preiswerte Kamera mit hoher Bildqualität will, ist mit einer Bridge-Kamera genau an der richtigen Adresse.

Schau dir hier ein Video an, das dich nochmal genau berät:

Außerdem ist die Bridge-Kamera leicht bedienbar und erfordert keine tiefgreifenden Foto-Kenntnisse. Da die Bridge-Kamera also eine platzsparende Allround-Kamera ist, ist sie mitunter eine gute Wahl für Einsteiger und ambitionierte Hobbyfotografen z.B. für Reisen, Wanderungen und andere Aktivitäten.

Worauf muss ich beim Fotografieren mit einer Bridge-Kamera achten?

Fotografie

Da der Sensor recht klein ist, ist der fotografierte Bildausschnitt bei gleicher Brennweite bei einer Bridge-Kamera kleiner als bei einem DSLR-Modell. Angesichts dieser Tatsache solltest du vor allem bei der Landschaftsfotografie Panoramaaufnahmen machen, mit denen sich das Manko des kleineren Bildausschnitts zumindest relativieren lässt.

Falls du Fotos in extremen Makro-, Tele- oder Weitwinkel-Brennweiten machen willst, ist zu beachten, dass die Kamera über ein Vorsatzgewinde am Objektiv verfügt. Somit hast du zumindest die Option, entsprechende Konverter an der Bridge zu montieren, mit denen dir selbst bei ungünstigen Bedingungen immer noch zufriedenstellende Aufnahmen gelingen.

Energieverbrauch

In der Regel hat die Bridge-Kamera einen höheren Energiebedarf bzw. Stromverbrauch als eine DSLR oder auch Kompaktkamera, da zahlreiche Funktionen beim Fotografieren eingeschaltet sind.

Schließlich sind der elektronische Sucher, das Display sowie der Aufnahmesensor ununterbrochen aktiv und benötigen daher viel Energie. Falls du deine Bridge-Kamera für einen längeren Zeitraum benutzen willst und keine Lademöglichkeit für den Akku hast, dann solltest du immer einen Ersatzakku dabei haben.

Einstellungsmöglichkeiten

Außerdem solltest du beim Bridge-Kamera-Kauf darauf achten, dass sich die ISO-Werte manuell einstellen lassen. Denn leider neigen immer noch viele moderne Vertreter dieser Kameraklasse bei höheren ISO-Werten zum Bildrauschen. Im schlimmsten Fall werden die Aufnahmen unbrauchbar.

Was ist wichtig? Was muss ich beim Kauf einer Bridge-Kamera beachten?

Bei der Entscheidung zwischen den verschiedenen Marken, hast du die Qual der Wahl, denn die meisten renommierten Kamerahersteller haben mehrere Bridge-Kameras im Programm. Vor einem Kauf solltest du dir Gedanken machen, für welchen Zweck du die Kamera verwenden willst.

Was vor allem für Profis ein wichtiges Argument darstellt, ist, dass alle Einstellungen, wie Blende und Zeit, manuell eingestellt werden können. Falls du eher ein Freizeitfotograf bist und die Kamera als Universalkamera für Reisen und Freizeitaufnahmen verwenden willst, sollte diese mindestens 12 Megapixel haben.

Mittlerweile verfügen alle modernen Bridge-Kameras auch über eine Full-HD-Videofunktion. Beachten solltest du aber, dass der Ton auch gleich in Stereo aufgenommen werden kann. Außerdem darf ein Bildstabilisator nicht fehlen, um die Verwacklung der Aufnahmen unter Extrembedingungen minimieren zu können.

Ein weiteres Kaufargument ist der verfügbare Zoombereich. Dabei sollte dieser den Weitwinkelbereich von 25 mm bis zum Supertelebereich bis 600 mm abdecken können. Denn nur so macht ein fest eingebautes Objektiv auch wirklich Sinn. Ein weiteres Kriterium ist die Auslöseverzögerung und die Geschwindigkeit bei Serienaufnahmen. Hier kommen einige Modelle an ihre Grenzen.

Achte beim Kauf darauf, dass die Kamera über eine HDR-Funktion verfügt. Hierbei werden hintereinander drei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen erstellt, die entweder direkt in der Kamera oder auf dem heimischen PC als kontrastreiches HDR-Bild zusammengefügt werden.

Was kostet eine Bridge-Kamera? Was ist ein angemessener Preis für meine erste Bridge-Kamera?

Bridge-Kameras gibt es in allen Preisklassen – vom günstigen Produkt für Anfänger und Freizeitfotografien, bis hin zur teuren Profi-Kamera. Für eine gute Bridgekamera muss man auf jeden Fall um die 200 Euro zahlen. Die Top-Modelle liegen bei gut 500 – 1500 Euro.

Falls du dir deine erste Bridge-Kamera zulegen willst, solltest du sehr gut auf das Preis-Leistungs- Verhältnis achten (siehe „Welche ist die beste Bridge-Kamera im Vergleich?“, hierzu kannst du dir auch einmal unsere Vergleichstabelle anschauen). Eine gute Bridge-Kamera bekommt man ab ca. 280 Euro.

Wo kann man eine Bridge-Kamera kaufen?

Bridge-Kameras kannst du sowohl im gut sortierten Fachhandel, als auch in vielen Kaufhäusern und Elektrogeschäften kaufen. In den letzten Jahren verkauften sich Bridge-Kameras allerdings vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl größer und die Preise in vielen Fällen niedriger sind.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Bridge-Kameras in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Media Markt
  • Redcoon
  • Saturn
  • Conrad

Alle Bridge-Kameras, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du einen Artikel gefunden hast, der dir zusagt.

Kann man eine Bridge-Kamera auch mieten?

Ja, grundsätzlich kannst du eine Bridge-Kamera auch mieten. Am einfachsten ist dies bei Kamera- und Fotogeschäften in deiner Nähe möglich, wo du dir die Kameras auch vor Ort anschauen kannst. Jedoch haben diese häufig eine begrenzte Auswahl.

Im Verhältnis ist es außerdem recht teuer, eine Kamera zu mieten. Falls du dir so oder so bald selbst eine Kamera kaufen willst, solltest du auf das vorherige Mieten verzichten. Natürlich ist es eine Hilfe, dass du durch das Mieten die Kamera erst einmal ausprobieren kannst.

Jedoch kannst du durch Recherche und Rezensionen im Internet ebenfalls ein Gefühl dafür bekommen, welche Kamera zu dir passt. Wir helfen dir auf unserer Seite auch gerne dabei.

Falls du nur für ein bestimmtes Event (z.B. eine Hochzeit) eine Kamera benötigst und sonst eher selten Fotos knippst, ist es auf jeden Fall eine gute Option, sich für einen Tag eine Kamera zu mieten. Frage jedoch auch vorher einmal Freunde und Verwandte, ob diese nicht eine gute Kamera für dich haben.

Ist ein hoher Preis mit guter Qualität gleichzusetzen?

Wie du in unseren Top 3 der besten Bridge-Kameras sehen kannst, muss eine gute Bridge-Kamera nicht unbedingt viel Geld kosten. Eine gute Ausstattung hat zwar oft ihren Preis, aber eine hochsolide und sehr gute Kamera mit allen wichtigen Features bekommst du auch schon für um die 300 Euro (siehe „Was ist die beste Bridge-Kamera im Vergleich?“).

Qualität ist auch immer Definitionssache- je nachdem welche Ausstattung dir für deine Fotografie am wichtigsten ist und auf was du auch gut und gerne verzichten kannst.

Entscheidung: Welche Arten von Bridgekameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Welche Bridgekamera ist ausreichend für mich? Auf was sollte ich achten? Diese Fragen stellen sich vermutlich viele, die sich eine Kamera anschaffen wollen. Jedoch werden trotz vieler Überlegungen viele wichtige Details vergessen oder gar nicht beachtet. Im Folgenden geben wir die ein paar Tipps, je nachdem, ob du eine

  • Bridge-Kamera für Anfänger,
  • Bridge-Kamera für Fortgeschrittene oder
  • Bridge-Kamera für Profis

bevorzugst.

Auf was sollte ich als Anfänger bei meiner ersten Bridge-Kamera achten und was sind mögliche Vor- und Nachteile einer Anfänger-Bridge-Kamera?

Der Preis ist oft für Anfänger, die ihre fotografischen Fähigkeiten ausprobieren wollen, ein sehr wichtiges Kriterium. Da der Preis einer Bridge-Kamera sehr viel niedriger ist als der einer Spiegelreflex mit verschiedenen Objektiven, eignet sich die Bridge-Kamera sehr gut für Fotoanfänger und Einsteiger in die Fotografie.

Deine Anfänger-Bridge sollte also eher im unteren Preissegment liegen. Aber keine Sorge, ein niedriger Preis bedeutet nicht gleich schlechte Qualität. Eine gute Bridge-Kamera erhältst du schon ab 200 Euro. Schaue dir dazu unser Kapitel „Welche ist die beste Bridge-Kamera im Vergleich?“ an.

Eine wichtige Entscheidung beim Kauf einer Kamera ist auch oft, ob sie sich gut in die Hand legt. Die Haltung einer Bridge-Kamera ist überaus einfacher als die eines Smartphones oder einer Kompaktkamera. Dazu trägt der Sucher bei, den man vor das Auge halten kann und natürlich auch die Größe der Kamera, die je nach Marke und Modell oft gut in der Hand liegt.

Der elektronische Sucher der Brückenkamera ist zu Anfang gewöhnungsbedürftig. Allerdings ist ein optischer Sucher zum manuellen Scharfstellen oft einfacher und schlicht natürlicher.

Elektronische Sucher versuchen den Nachteil auszugleichen, indem sie Vergrößerungsmittelfelder anbieten, die beim manuellen Scharfstellen einen vergrößerten Ausschnitt anzeigen. Das kann wiederum sehr präzise sein im Vergleich. Optisch oder elektronisch ist sicher auch Geschmackssache.

Als begeisterter Anfänger probiert man oft stundenlang aus, welche Einstellung am besten passt. Um etwas zu erlernen, braucht man natürlich Zeit. Bedingt durch den elektronischen Sucher und die ständige Nutzung des Sensors, ist der Stromverbrauch von Bridge-Kameras sehr hoch.

Vorteile

  • Günstiger Preis
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Geringes Gewicht und mehr Mobilität

Nachteile

  • Geringe Detailtreue
  • Einfache Ausstattung
  • Bildrauschen möglich

Das bedeutet, du solltest zum ausführlichen Fotografieren unterwegs mindestens drei Akkus mitnehmen. Beim Filmen kannst du auch schon mal vier oder fünf Akkus benötigen.

Auf was sollte ich als fortgeschrittener Fotograf bei meiner Bridge-Kamera achten und was sind mögliche Vor- und Nachteile einer Fortgeschrittenen-Bridge-Kamera?

Als fortgeschrittener Fotograf solltest du dir auf jeden Fall Gedanken über den Zoom machen, den du benötigst:

Wenn es um den Zoom geht, versuchen sich die Hersteller immer wieder gegenseitig zu überbieten, da der Zoombereich bei der Bridge-Kamera eines der wichtigsten wenn nicht sogar das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist. Auch die Ansprüche der potentiellen Bridge-Kamera-Käufer steigen natürlich stetig an.

Die höchste Messlatte hat im Zoom-Bereich im Moment die Nikon Coolpix P900 mit einem 83-fachen Zoom, die entsprechend mit einem kleineren 1/2,3“ Sensor ausgestattet ist, gelegt. Aber auch die Fujifilm Finepix S1, die Olympus Stylus SP100EE, die Nikon Coolpix P600 und die Sony Cyber-shot HX400V haben mit einem 50-fachen oder 60-fachen Zoom eine solide Zoom-Ausstattung.

Im Tele-Bereich haben die Zooms der meisten Bridge-Kameras eine geringere Lichtstärke. Mit Blende 5,6 bis 6,5 bei maximaler Tele-Einstellung sollte man besser bei Sonnenschein fotografieren – dann hat man genügend Licht für wackelfreie Aufnahmen. Denn dafür sind trotz eingebauter Bildstabilisatoren bei diesen extremen Brennweiten sehr kurze Belichtungszeiten nötig.

Inzwischen wird aber bei immer mehr Kameras (wie der Panasonic Lumix FZ300) auf einen Monster-Zoom zugunsten der Lichtstärke verzichtet. Die FZ300 hat durchgehend Blende 2,8 als größte Blendenöffnung und dafür „nur“ einen 24-fachen Zoom. Die Sony Cyber-shot RX10 III und die Panasonic Lumix FZ1000 haben am Ende des Zoom-Bereichs immerhin noch eine 4,0- Blende.

Grundsätzlich gilt: Je größer der gewählte Zoom, desto schwieriger werden scharfe Aufnahmen. Bei hohen Zoomstufen wird ein Stativ darüber hinaus fast Pflicht.

Wie wichtig ein großer Zoom bei der Kaufentscheidung ist, muss aber natürlich individuell bewertet werden. Preislich sollte sich deine Bridge-Kamera im unteren bis mittleren Segment bewegen. Außerdem haben fast alle Bridge-Kameras einen eingebauten elektronischen Sucher. Mit diesem kann man Motive trotz Spiegelungen am Monitor noch problemlos sehen.

Unter den Bridge-Kameras gibt es nur wenige Ausnahmen, die keinen elektronischen Sucher haben: Die Canon Powershot SX 540 HS und die Canon Powershot G3X. Bei der SX540 HS muss man mit dem eingebauten Monitor auskommen, für die G3 X gibt es einen Sucher als Zubehör.

Die meisten Bridge-Kameras sind mit GPS, WLAN, Bluetooth oder NFC ausgestattet. GPS ist z.B. für GEO-Tagging sehr nützlich. Ein integrierter GPS-Sensor sorgt dafür, dass die GPS-Koordinaten direkt bei der Aufnahme in die EXIF-Metadaten geschrieben werden. Das erspart ein aufwendiges nachträgliches GEO-Tagging.

WLAN, Bluetooth und NFC sind Schnittstellen, um die Bridge-Kamera mit einem anderen Endgerät wie PC oder Smartphone zu koppeln. NFC ermöglicht eine schnelle Kopplung durch „aneinanderhalten“ der Artikel. Bluetooth und WLAN werden hauptsächlich zum schnellen Datenaustausch genutzt.

Das erspart das Entnehmen der SD-Karte und ggf. einen separaten SD-Kartenleser. Falls du also auf Reisen beispielsweise mal ganz unkompliziert deine Bilder auf einen Laptop laden willst, solltest du beim Kauf auf die Konnektivität achten.

Vorteile

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Angemessene Anzal an Funktionen

Nachteile

  • Bildrauschen möglich
  • Geringere Bildschärfe gegenüber teuren Kameras

Außerdem statten viele Hersteller ihre Kameras mittlerweile mit Smartphone Apps aus, sodass über WLAN oder Bluetooth eine Fernsteuerung möglich ist. Einfaches Anwendungsbeispiel: Das Smartphone dient als Fernauslöser für die Kamera.

Auf was sollte ich als Profi-Fotograf bei meiner Bridge-Kamera achten und was sind mögliche Vor- und Nachteile einer Profi-Bridge-Kamera?

Auf dem Markt gibt es viele gute Bridge-Kameras, doch nur wenige Bridgekameras bieten das, was viele Profi-Fotografen verzweifelt bei Bridge-Kameras suchen: Einen großen Sensor.

Die Sensorgröße steht für die Fläche, welche den Megapixeln zur Verfügung steht. Ist mehr Fläche vorhanden, dann kann auch mehr und schneller Licht aufgenommen werden. Das hat zur Folge, dass Bilder weniger Rauschen aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Megapixel korrekt aufgelöst werden und es zu weniger Bildfehlern kommt. Somit kommen Details mehr zu Geltung. Die Sensorgröße steht also für Bildqualität.

Der Sensor ist einer der wichtigsten Faktoren, auf die du beim Kamerakauf achten solltest. Die meisten Bridge-Kameras haben trotz ihrer großzügigen Größen nur einen kleinen Sensor, meist im 1/2,3-Zoll-Format (Sensorgröße 4,7×6,2 Millimeter).

Eine ähnliche Sensorgröße steckt auch in kleineren Kompaktkameras und vielen Smartphones. Bei Dunkelheit leidet die Bildqualität jedoch zunehmend. Aus diesem Grund enthalten die Topmodelle Bildsensoren im 1-Zoll-Format (Sensorgröße: 8,8×13,2 Millimeter), haben aber auch ihren Preis.

Die 1-Zoll-Sensoren haben eine ähnlich gute Auflösung – meist 16 oder 20 Megapixel – sind aber rund fünf Mal größer als bei den kleineren Modellen und außerdem lichtempfindlicher, was bessere Aufnahmen in der Dämmerung ermöglich.

Wenn eine Kamera einen großen Sensor enthalten soll, ist die Schwierigkeit, kleine Objektive mit großem Zoom-Bereich zu bauen. Daher gehen die Hersteller Kompromisse bei Lichtstärke oder Zoom-Bereich ein:

Die Canon Powershot G3X hat ein 25-faches Zoom, das mit Blende 2,8 anfängt und dann abfällt bis auf Blende 5,6, so wie bei der Nikon DL 24-500 mit 20,8-fachen Zoom. Der lichtstärkste Zoom steckt in der Sony Cyber-shot RX10 – durchgehend Blende 2,8 – dafür fällt der Zoom-Bereich mit 8,3-fach kleiner aus.

Wer gerne filmt, sollte zu einer Bridge-Kamera mit 4K-Videofunktion greifen. Die Bridge-Kamera hat nicht die Möglichkeit, mit einer hochwertigen Festbrennweite zu fotografieren. Der Vorteil von Festbrennweiten ist meist die größere Offenblende und die bessere Abbildungsqualität.

Ein extremes Weitwinkel (10-20mm) zu nutzen ist meist ebenfalls nicht möglich, da der Fotograf das Objektiv nicht wechseln kann. Oftmals ist die kleinste Blendenöffnung eine f8. Das hat den erheblichen Nachteil, dass nicht die längeren Verschlusszeiten erreicht werden, die man für manche verwischte Kameraaufnahme erreichen möchte.

So sind bei viel Sonne keine Verschlusszeiten von 1/30s möglich, ohne einen Graufilter vor das Objektiv zu schrauben. Abhilfe schaffen bei mancher Kameramarke die eingebauten ND-Filter, die wahlweise verwendet werden können.

Vorteile

  • Große Anzal an speziellen Funktionen
  • Detailtreue
  • Sehr gute Bildqualität
  • Schutz vor Verschmutzung
  • 4K-Videofunktion meist Standard
  • Großer Sensorn

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Meist größeres Gewicht als günstige Kameras
  • Verschlusszeit
  • Kein extremer Weitwinkel möglich

Profis möchten oft wechselbare und höherwertige Objektive und greifen daher eher zur Spiegelreflexkamera. Aber für private Fotos – wenn es dir einfach Spaß macht – ist die Bridge-Kamera eine gute Alternative z.B. für Reisen oder Wanderungen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Bridgekameras vergleichen und bewerten

Du solltest deine Entscheidung natürlich in erster Linie danach treffen, welche Kriterien für dich am wichtigsten sind. Im Folgenden erklären wir dir, welche Faktoren bei einem Kauf besonders zu beachten sind. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht. Hier einmal der erste Überblick:

  • Optischer Zoom
  • Auflösung
  • Brennweite
  • Sucher
  • Videoqualität
  • Display
  • Konnektivität
  • Gewicht und Maße
  • Farbe
  • Sensor
  • Bildstabilisator

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Optischer Zoom

Ein großer Zoombereich ist das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf einer Bridge-Kamera. Die Hersteller der Bridge-Kameras verbessern stetig den Zoombereich ihrer Kameras. Aktuell liegt der Rekord bei einem 83-fachen Zoom (Nikon Coolpix P900).

Beim Zoom wird die Brennweite (Erklärung s. unten) und der Bildausschnitt verändert, um sich einem weiter entfernten Objekt zu nähern. Bei der Bridge-Kamera ersetzt der große Zoombereich die Verwendung mehrerer Objektive mit fester Brennweite. Da die Bridge-Kamera ein festverbautes Zoomobjektiv hat, ist dieses manchmal schwerer als die jeweils auswechselbaren Objektive anderer Kameras.

Bridgekamera Linse

Im Tele-Bereich sind die Zooms der meisten Bridge-Kameras oftmals etwas lichtschwächer. Am besten fotografiert man also bei Sonnenschein – dann hat man genügend Licht für wackelfreie Aufnahmen. (Foto: Jakob Owens / unsplash.com)

Denn dafür sind trotz eingebauter Bildstabilisatoren bei diesen extremen Brennweiten sehr kurze Belichtungszeiten nötig. Inzwischen verzichten aber immer mehr Kameras wie die Panasonic LUMIX FZ300 (24-facher Zoom) auf einen Monster-Zoom zugunsten der Lichtstärke.

Was ist die Lichtstärke? Die Lichtstärke ist das Verhältnis zwischen der maximalen Blendenöffnung und der Brennweite (Erklärung s. unten). Je geringer der Wert, desto größer ist die Öffnung – und desto mehr Licht kann auf den Sensor fallen.

Da ein großer Zoombereich immer Nachteile für eine lichtstarke Fotografie mit sich bringt, musst du selbst entscheiden, welcher Faktor dir wichtiger ist. Wenn du lieber Nahaufnahmen machst, ist eine solide Bridge-Kamera ab 16-fachem Zoom völlig ausreichend und auch bei ungünstigeren Lichtverhältnissen sehr zuverlässig.

Falls du aber beispielsweise gerne Naturaufnahmen machst und gerne mal weiter weg liegende Objekte heranzoomst, ist definitiv eine Bridge-Kamera mit einem großen Zoombereich zu empfehlen.

Auflösung

Die Auflösung geben die Kamerahersteller immer in Megapixel an. Umso höher die Megapixel-Zahl ist, desto mehr Bildinformationen greift der Bildsensor auf. Sprich, je mehr Megapixel, desto besser die Bildqualität. Deshalb spare nicht an den Megapixeln. Aber Vorsicht: nicht nur die Megapixel entscheiden über die Bildqualität, denn eine günstige Kameraeinstellung und ein passendes Objektiv spielen ebenfalls eine Rolle.

Brennweite

Was genau versteht man eigentlich unter der Brennweite? Die Brennweite gibt den Abstand zwischen dem Brennpunkt (Punkt, an dem sich die Lichtstrahlen treffen) und dem Bildsensor an. Der Blickwinkel des Objektivs ist also umso größer, je kürzer die Brennweite. Es passt also mehr auf ein Bild. Ein Vergleich der Brennweiten verschiedener Kameras ist aber insofern schwierig, da der Vergleich nur bei gleicher Sensorgröße Sinn macht.

Sucher

Nicht alle Bridge-Kameras, jedoch die meisten, verfügen heutzutage über einen optischen oder elektronischen Sucher. Der optische Sucher macht das Bild besonders detailreich und kontrastvoll. Außerdem wird die Darstellung nicht verzögert.

Einziger Nachteil des optischen Suchers ist, dass er im Gegensatz zum elektronischen Sucher die Auswirkungen von Kameraeinstellungen wie z.B. die Belichtung und den Weißabgleich nicht darstellen kann.

Der elektronische Sucher hat häufig eine höhere Auflösung als der Bildschirm und zeigt ebenfalls ein sehr detailreiches Bild. Weil der Bildsensor für die Darstellung ausgelesen wird, wird die Ansicht im Gegensatz zu einem optischen Sucher verzögert.

Videoqualität

Falls du gerne auch mit deiner Bridge-Kamera filmen willst, solltest du auf jeden Fall auf die Qualität der Aufnahme achten. Die meisten Bridge-Kameras haben eine Full-HD-Videofunktion (1920×1080 Pixel). Besonders detailreiche Videos in 4K sind vor allem die Domäne von Panasonic.

Sowohl die Panasonic LUMIX FZ300 als auch die Panasonic LUMIX FZ1000 zeichnen Videos in 4K mit 3840×2160 Pixel auf. Gute Bridge-Kameras verwöhnen mit einem Zoom, den du auch während des Filmens verändern kannst und der deutlich langsamer als im Foto-Betrieb läuft. Auch schärft der Autofokus kontinuierlich nach und du kannst von Hand in die Belichtungseinstellungen eingreifen.

Bei manchen Bridge-Kameras sind auch 360°-Aufnahmen möglich. Eine Aufnahme mit 50 oder 60 Bildern pro Sekunde (1080p) ist Standard. Somit kann die Bridge-Kamera den Camcorder, was die Videoqualität betrifft, ersetzen. Der wichtigste Vorteil gegenüber einem klassischen Camcorder:

Die Bildsensoren sind größer und sammeln mehr Licht ein, was bei Schummerlicht gedrehte Videos besser aussehen lässt, vor allem bei den Bridge-Kameras mit 1-Zoll-Sensor. Da die Bridge-Kamera jedoch in erster Linie zum Fotografieren dient, ist die Videoaufnahme-Zeit begrenzt.

Display

Wer Bilder z.B. aus Bodennähe oder über Kopf machen will, sollte zu einer Bridge-Kamera mit schwenkbarem Monitor greifen. Dunkle Motive können auf dem Monitor elektronisch verstärkt und in Helligkeit und Kontrast optimiert werden. Auch ist eine Displaygröße von 3 Zoll bei den neueren Modellen Standard.

Konnektivität

Die meisten der neueren Bridge-Kamera-Modelle sind zumindest mit WLAN ausgestattet. Dafür bieten die Kamerahersteller Apps fürs Smartphone oder Tablet an. Damit können die Kameras ferngesteuert werden und Bilder übertragen werden.

Bridgekamera Blende

Falls du gerne länger auf Reisen gehst und gerne mal ohne großen Aufwand deine Fotos synchronisieren willst, ist eine WiFi-Funktion sicher eine gute Sache. (Foto: ShareGrid / unsplash.com)

Bei einigen Bridge-Kamera-Herstellern gibt es auch NFC-Chips in der Kamera, was die Verbindungsaufnahme zwischen Smartphone und Kamera durch ein einfaches Aneinanderhalten der Geräte erleichtert. Durch eingebaute GPS-Satellitenempfänger bestimmen die Kameras den Ort der Bildaufnahme und können diesen in den Bilddateien mit abspeichern.

Gewicht und Maße

Bridge-Kameras sind sowohl was die Funktionen, als auch was die Maße und das Gewicht betrifft ein Kompromiss zwischen einer Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera. Daher sind sie zwar nicht sehr leicht, aber auch nicht sehr schwer.

Eine der leichtesten Bridge-Kameras ist die Canon SX510 HS mit einem Gewicht von 350 Gramm. Das Gewicht der verschiedenen Kameras ist sehr unterschiedlich. So gibt es auch Bridge-Kameras, die 1 Kilogramm oder sogar mehr wiegen, welche auch meist eher zur teureren Kategorie gehören. Denn oftmals gilt: umso mehr Ausstattung und professioneller, desto schwerer.

Für Reise- und Unternehmungslustige ist das Gewicht sicherlich ein sehr entscheidender Faktor, wenn es um den Kauf einer Bridge-Kamera geht. Denn umso leichter das Gewicht, desto mobiler ist man auch mit seiner Kamera.

Farbe

Für viele mag die Farbe ebenfalls ein wichtiges Kriterium sein. Die Hersteller der Bridge-Kameras haben jedoch nicht sehr tief in den Farbtopf gelangt. Nach wie vor sind die meisten Kameras ausschließlich in schwarz erhältlich. Farben wie rot, blau und weiß gibt es vereinzelt auch. Wer also eher der farbenfrohe Typ ist, wird – wenn er ein bisschen sucht – bestimmt fündig.

Sensor

Trotz relativ großem Gehäuse haben die meisten Bridge-Kameras nur einen kleinen Sensor, meist im 1/2,3-Zoll-Format (Sensorgröße 4,7×6,2 Millimeter) – wie er auch in den etwas kleineren Kompaktkameras und in vielen Smartphones vorhanden ist.

Der kleine Sensor ist zwar bei Tageslicht kein Problem, aber bei Dunkelheit oder schlechteren Lichtverhältnissen leidet die Bildqualität zunehmend. Daher bauen viele Kamerahersteller in ihre Topmodelle effektive Bildsensoren im 1-Zoll-Format ein (Sensorgröße: 8,8×13,2 Millimeter).

Die 1-Zoll-Sensoren haben eine ähnliche Auflösung, sind aber ungefähr fünf Mal größer als bei den kleineren Modellen und dementsprechend lichtempfindlicher. Das sorgt für deutlich bessere Aufnahmen bei Schummerlicht.

Ein Nachteil eines großen Sensors ist jedoch, dass es durch ihn schwieriger wird, kleine Objektive mit großem Zoom-Bereich zu bauen. Daher müssen die Hersteller Abstriche bei Lichtstärke oder Zoom-Bereich machen: Beispielsweise hat die Canon Powershot G3 X einen 25-fachen Zoombereich, der mit Blende 2,8 anfängt und dann abfällt bis auf Blende 5,6.

Ähnlich verhält es sich auch bei der Nikon DL 24-500 mit 20,8-fachem Zoom. Das lichtstärkste Zoom steckt in der Sony Cyber-shot RX10 – durchgehend Blende 2,8 – dafür fällt der Zoom-Bereich mit 8,3-fach deutlich geringer aus.

Bildstabilisator

Die Aufgabe des Bildstabilisators ist es, die Bewegungen des Fotografen auszugleichen und zu verhindern, dass Verwackler unscharfe Bilder verursachen.

Bei Bildstabilisatoren wird unter 3 Typen unterschieden:

  1. Bewegliche Linsen im Objektiv
  2. Bildstabilisatoren, die den Bildsensor bewegen
  3. Digitale Bildstabilisatoren, welche die Bildpunkte auf dem Sensor verschieben und am häufigsten bei Videoaufnahmen verwendet werden.

Nicht alle Bridge-Kameras verfügen über einen solchen Bildstabilisator. Aber wenn sie es tun, ist es sicher ein Vorteil, vor allem für actionreiche Aufnahmen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Bridgekamera

Seit wann gibt es die Fotografie?

Hast du dich schon einmal gefragt, wer wohl das erste Foto der Welt gemacht hat? Was das Foto zeigte und wer dabei hinter der Kamera stand? Wir haben die Antwort für dich: Das erste dauerhafte, bis heute erhaltene Foto wurde von Joseph Nicéphore Niépce 1826/1827 aufgenommen und zeigt den Blick aus einem Arbeitszimmer in Le Gras.

Er arbeitete zusammen mit Louis-Jacques-Mandé Daguerre an einem Verfahren, das Bilder der Camera obscura für die Ewigkeit festhalten sollte. Daguerre stellte das erste Foto jedoch erst am 19. August 1839 der Öffentlichkeit vor, was als die offizielle Geburtstunde der Fotografie gilt. Das Bild gehört heute zur Gernsheim-Sammlung der University of Austin at Texas.

Seit wann gibt es die Bridge-Kamera?

Das Konstruktionsprinzip der Bridge-Kamera, einer Kamera mit Kleinbildfilm und festeingebauten Objektiv und einer großen Ähnlichkeit zur Spiegelreflexkamera, gab es bereits seit den 1950er Jahren (z. B. Nikkorex 35).

Der Ausdruck „Bridge-Kamera“ wurde aber erst 1988 mit der Halbformatkamera Yashica Samurai und nachfolgenden Modellen anderer Hersteller geprägt. Das Konstruktionsprinzip der Bridge-Kameras wurde anfangs auch für digitale Kameras übernommen.

Typische Vertreter der Kleinbildbridgekameras sind die Ricoh Mirai und Chinon GS-9. Alle diese Kleinbild-Bridgekameras entsprachen von der Ausstattung her Spiegelreflexkameras der Einsteigerklasse.

Was sind die Trends und neuen Modelle 2017?

Die absoluten Verkaufszahlen von 2016 sind erneut gesunken und der große Digitalkamera-Boom ist vorbei, was vor allem die immer besser werdende Bildqualität der Smartphones verschuldet hat.

Daher setzen die Hersteller ihren Fokus auf Klasse statt Masse. Zur Freude aller Technik-Fanatiker kommen immer aufwendiger ausgestattete (z.B. WLAN, Touchscreen) und dementsprechend teurere Kameras auf den Markt. Außerdem setzen fast alle Kamerahersteller aktuell auf 4K-Videos.

Canon stellte die neue Powershot SX430 IS mit einem 45-fachen Zoomobjektiv vor. Panasonic präsentierte die Superzoomkamera FZ82 mit 60-fachem Zoom.

Canon Powershot SX430 IS

Sie ist seit Februar im Handel und kostet um die 270 Euro. Mit einer Brennweite von 24 bis 1.080 Millimeter (45facher Zoom) holt der Fotograf jedes Motiv nah heran. Sie wiegt nur 323 Gramm, obwohl darin ein riesiges Telezoomobjektiv verbaut ist. Allerdings ist die Lichtstärke mit 1:3,5-6,8 Durchschnitt für Superzoomkameras. Videos nimmt sie nur in 720p auf.

Panasonic Lumix FZ82

Preislich liegt die Lumix FZ82 bei 349 Euro. Der Sensor hat 1/2,3 Zoll und eine Auflösung von 18 Megapixel. Der neue Panasonic-Superzoomer Lumix FZ82 bietet eine Brennweite von 20 Millimeter bis hin zu 1.200 Millimeter bei maximaler Teleeinstellung.

Die Lichtstärke nimmt mit zunehmender Brennweite ab, sodass bei 1.200 Millimeter ein Wert von 1:5,9 steht. Videos entstehen bei der FZ82 in 4K-Auflösung mit 3840×2160 Pixel und 30 Bildern pro Sekunde.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Bärecke, G.: Naturfotografie mit Superzoom-Bridgekameras: Die „Mini-Riesen“ in der naturfotografischen Praxis, 2015.


[2] http://www.chip.de/artikel/DSLR-oder-Bridge-Kamera-Welches-Modell-kaufen_77804458.html


[2] https://ivent.de/kameratypen-bridge-kamera-kompaktkamera-four-thirds

Bildquelle: tomertu / 123RF.com

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