Willkommen bei unserem großen Blaufilter Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Blaufilter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Blaufilter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Blaufilter kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Blaufilter können die Farbtemperatur auf deinem Foto korrigieren, wodurch bestimmte Stimmungen erzeugt werden können.
  • Blaue Farbfilter werden meist in der analogen Fotografie eingesetzt, da hier die Einstellungen weniger Möglichkeiten haben.
  • In der digitalen Fotografie kann größtenteils auf Blaufilter verzichtet werden, da der Effekt auch durch den Weißabgleich der Kamera eingestellt werden kann.

Blaufilter Test: Das Ranking

Platz 1: Cokin P023 Blaufilter (82A) Größe P

Platz 2: Baoblaze Blau-Filter für DSLR Kameraobjektiv – 82mm

Platz 3: Cokin P021 Blaufilter (80B) Größe P

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Blaufilter kaufst

Was ist ein Blaufilter und was macht dieser?

Bei einem Blaufilter handelt es sich um einen Farbfilter, der blau eingefärbt ist und vorne auf das Kamera-Objektiv gesetzt wird. Den Filter setzt man meistens dafür ein, die Farbtemperatur zu korrigieren. Das ist häufig der Fall bei Halogenlicht oder Kunstlicht, die Orangetöne besonders hervorheben.

Du kannst mit einem Blaufilter so bestimmte Stimmungen auf dem Bild darstellen. Der Blaufilter lässt nur noch die Strahlungen bestimmter Wellenlängen der Farbe blau durch die Linse passieren, wodurch der Effekt entsteht.

Welche Effekte entstehen auf dem Foto durch einen Blaufilter?

Mit einem Blaufilter kannst du Farben auf einem Foto verstärken und unerwünschte Effekte kannst du verhindern. So kann beispielsweise bei einem Foto mit Blitz in einem geschlossenen Raum passieren, dass die Objekte leicht rotgefärbt sind. Ein Blaufilter kann dies verhindern.

Du kannst den Blaufilter außerdem in der Landschaftsfotografie gut einsetzen, da du durch ihn beispielsweise das Blau des Himmels oder eines Sees intensiver darstellen kannst. Die Farben wirken mit dem Filter viel strahlender und farbenfroher als ohne Filter.

Auch wenn Dunst in der Ferne zu sehen ist, kannst du diesen mit einem blauen Farbfilter verstärkt darstellen. Dadurch entsteht eine Nebelstimmung und der Kontrast ist etwas vermindert. Die räumliche Wirkung wird so ebenso gesteigert, weil die Sicht in die Ferne verschwimmt.

Analoge Kamera mit Film

Blaufilter eignen sich besonders für analoge Kameras, da hier die Einstellungsmöglichkeiten noch nicht so groß sind. (NordWood Themes / unsplash.com)

Was sind die Vor- und Nachteile eines blauen Farbfilters?

Mit einem Blaufilter kannst du Korrekturen der Farbtemperatur vornehmen und gleichzeitig schöne Effekte in der Landschaftsfotografie erzeugen, wie zum Beispiel eine Nebelstimmung. Allerdings sind Blaufilter hauptsächlich in der analogen Fotografie hilfreich beziehungsweise in der Schwarz-Weiß-Fotografie. Aus diesem Grund gibt es auch nicht mehr so viele Hersteller, die den Blaufilter für Kameras produzieren.

Vorteile
  • Korrektur der Farbtemperatur
  • Effekte in der Landschaftsfotografie
Nachteile
  • Hauptsächlich für analoge Fotografie geeignet
  • Nicht mehr viele Hersteller

Wann verwendet man Blaufilter?

Blaufilter kommen am häufigsten in der Landschaftsfotografie zum Einsatz, wenn du – wie bereits erwähnt – den Himmel oder Wasser in einem intensiveren Blau darstellen möchtest oder um bestimmte Effekte wie eine Nebelstimmung hervorrufen möchtest.

Aber auch bei Aufnahmen in einem Raum kann der Blaufilter hilfreich sein, indem er ungewollte Rotfärbungen verhindert.

Ebenso kann der Blaufilter in der Schwarz-Weiß-Fotografie eingesetzt werden. Hierbei werden die Kontraste reduziert und bei beispielsweise Portraitaufnahmen werden die Hauttöne natürlicher dargestellt und Vene oder Narben kommen stärker zum Ausdruck. In der B/W-Landschaftsfotografie wird hier der Himmel allerdings sehr hell dargestellt, aber Schattenzeichnungen können verstärkt werden.

In welchen verschiedenen Ausführungen gibt es Blaufilter?

Blaufilter gibt es sowohl als Konversionsfilter als auch als Korrekturfilter. Konversionsfilter dienen dazu, die Farbtemperatur zu erhöhen beziehungsweise sie zu korrigieren. Korrekturfilter hingegen sind optische Filter, die in den Eingang der Strahlen an der Kameralinse eingebaut werden und somit unerwünschte Abbildungen vermeiden.

Den blauen Farbfilter gibt es in verschiedenen Stärken. Die Stärke reicht von B1 bis B20. Hierbei kommt es darauf an, um wieweit sich die Farbtemperatur verändern soll.

Heutzutage werden meist lediglich Blaufilter in den Stärken B1 bis B12 eingesetzt.

Für welche Kameras eignet sich ein Blaufilter?

Blaufilter verwendest du am besten in der analogen Fotografie. Hier können ungewollte Effekte besser vermieden werden und viele Einstellungen sind hier noch nicht möglich, die in der digitalen Fotografie bereits möglich sind.

Darüber hinaus – als Spezialfall der Filmfotografie – können Blaufilter in der B/W-Fotografie in Einsatz kommen. Demnach eignet sich der blaue Farbfilter hauptsächlich für analoge SLR-Kameras und Schwarz-Weiß-Kameras.

Ist die Nutzung eines blauen Farbfilters sinnvoll?

Wenn du eine DSLR-Kamera verwendest, kannst du meist auf einen Blaufilter verzichten. Den Effekt des Filters kannst du nämlich auch bequem mit dem Weißabgleich deiner Kamera einstellen. Hier kannst du verschiedene Farbtemperaturen erzeugen. Und somit kannst du auch in der Landschaftsfotografie Himmel und Wasser blauer darstellen.

Auch in der Nachbereitung kannst du hier noch einiges korrigieren, vor allem wenn du im RAW-Format fotografierst.

Außerdem solltest du immer bedenken, dass jeder Filter, den du auf dein Objektiv schraubst auch einen negativen Einfluss auf die optische Leistung des Objektivs haben kann. Beim Fotografieren versuchst du Licht einzufangen und ein Filter „schluckt“ immer wieder ein bisschen dieses Lichtes.

In der Fotografie mit Film ist der Blaufilter durchaus nützlich, da du damit ohne viel Aufwand deine Bilder aufwerten kannst, da hier noch nicht so viele Einstellungen an der Kamera möglich sind auch Nachbearbeitungen schwieriger sind.

Was kostet ein Blaufilter?

Blaufilter gibt es teilweise schon sehr günstig ab 10 Euro, allerdings solltest du immer die Qualität des Filters im Auge behalten. Oft werden die Blaufilter außerdem im Set mit anderen Farbfiltern verkauft.

Wenn du einen hochwertigeren Filter kaufen möchtest, fangen diese bei etwa 40 Euro an. An diesem Punkt möchten wir dich aber auch nochmals auf unseren Produktbereich aufmerksam machen. Dort findest du verschiedene Filter im Vergleich mit angegebenen Preisen.

Wo kann man einen Blaufilter kaufen?

Blaufilter bekommst du bei deinem Kamerahändler des Vertrauens oder aber in Online-Shops, wie beispielsweise:

  • Amazon
  • Ebay.de
  • Enjoyyourcamera.com

Entscheidung: Welche Arten von Blaufiltern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wie bereits erwähnt kannst du zwischen zwei verschiedenen Arten des Blaufilters entscheiden:

  • Konversionsfilter
  • Korrekturfilter

Im Folgenden wollen wir dir die jeweiligen Vor- und Nachteile der zwei verschiedenen Filter aufzeigen, um dir die Entscheidung für einen Filter zu erleichtern.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Blaufilters als Konversionsfilter?

Ein Konversionsfilter korrigiert die Farbwiedergabe an das umgebende Licht. Hierbei kann Kunstlicht auch als Tageslicht fotografiert werden. Außerdem kann die Farbtemperatur korrigiert werden. Diese Aspekte kommen allerdings hauptsächlich in der Filmfotografie in Einsatz, da in der digitalen Fotografie dieser Effekt auch mit einem Weißabgleich möglich ist.

Vorteile
  • Korrigiert die Farbtemperatur
  • Kunstlicht kann als Tageslicht fotografiert werden
Nachteile
  • Hauptsächlich für Filmfotografie geeignet
  • Kann durch Weißabgleich ersetzt werden

Was sind die Vor- und Nachteile eines Blaufilters als Korrekturfilter?

Der Korrekturfilter hilft dir dabei unerwünschte Abbildungen, wie zum Beispiel Regentropfen, zu vermeiden. Außerdem ist bei direkter Filterung bei der Aufnahme eine ausgewogenere Wiedergabe möglich als bei der späteren Nachbearbeitung. Allerdings sind auch hier diese Faktoren hauptsächlich für die Filmfotografie relevant und kann ebenso durch einen Weißabgleich und späterer Bearbeitung erzielt werden.

Vorteile
  • Unerwünschte Abbildungen können vermieden werden
  • Ausgewogenere Wiedergabe als bei Nachbearbeitung
Nachteile
  • Hauptsächlich für Filmfotografie geeignet
  • Kann ebenso durch Weißabgleich ersetzt werden

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du blaue Farbfilter vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Blaufilter vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, welcher Filter zu dir und deiner Kamera passt und geeignet ist.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Qualität der Fotos
  • Haptik
  • Optische Qualität und Vergütung
  • Filterdurchmesser und Fassungsmaterial
  • Budget und Anspruch

Im Folgenden kannst du dich darüber informieren, worum es in den jeweiligen Aspekten geht und wie du diese einordnen und bewerten kannst.

Qualität der Fotos

Einer der wohl wichtigsten Aspekte für dich ist das Endergebnis auf deinem Foto. Du möchtest qualitativ hochwertige Fotos machen? Dann benötigst du auch einen hochwertigen Filter. Diese sind meist etwas teurer, aber dafür siehst du dies auch auf dem Foto.

Bei einem hochwertigen Filter sind deine Fotos scharf und es sind keine ungewollten Farbverschiebungen oder Reflexionen auf dem Bild erkennbar.

Haptik

Slim-Filter sind dünner und können so besser verstaut werden. Außerdem gibt es Steck- und Schraubfilter. Steckfilter nehmen mehr Platz weg als Schraubfilter. Hier gehst du aber am besten nach deiner eigenen Vorliebe und dem Platz in deiner Fototasche.

Glühbirne

Blaufilter werden eingesetzt, um einen Orangestich des Foto, der durch künstliches Licht entsteht, zu verringern. (Foto: Photowill / pixabay.com)

Optische Qualität und Vergütung

Die Filter werden entweder aus Glas, Kunststoff oder Gelatinefolie hergestellt. Die aus Glas sind hierbei die hochwertigsten. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede.

Nur gutes Glas kann zu schönen Fotos führen. Wird billiges Glas verarbeitet, kann dies oft wie eine verschmutzte Brille wirken. Und durch die lässt es sich eher schlecht fotografieren. Achte deshalb darauf, dass das Glas hochwertig ist. Hochwertiges Glas ist allerdings etwas teurer.

Die Vergütung ist ebenso wichtig, da das Glas möglichst entspiegelt sein sollte, da sonst unerwünschte Reflexionen entstehen. Außerdem schützt die extra Schicht oft deinen Filter vor Schmutz und Kratzern.

Filterdurchmesser und Fassungsmaterial

Ein äußerst wichtiger Aspekt ist außerdem, der Durchmesser deines Filters. Es ist wichtig, dass du einen Filter kaufst, der den gleichen Durchmesser hat wie dein Objektiv, sonst passt er nicht. Möchtest du Blaufilter für mehrere Objektive kaufen, kannst du entweder für jeden Durchmesser einen Filter kaufen oder aber du kaufst dir Step-Down-/Step-Up-Ringe, die wie ein Adapter für deine Objektive agieren.

Budget und Anspruch

Prinzipiell musst du den Kauf deines Blaufilters davon abhängig machen, was dein Budget ist und auch dein Anspruch. Wenn du professionelle Fotos machen möchtest wie von einem Fotografen, solltest du zu qualitativ hochwertigeren Filtern greifen, die dann etwas teurer sein können. Falls du allerdings nur als Hobby fotografierst, kannst du auch zu den etwas günstigeren Varianten greifen. Dies musst du am besten mit die selbst vereinbaren und dir genau überlegen, was du mit dem Filter erreichen möchtest.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Blaufilter

Gibt es eine Blaufilter-App für Smartphones?

Der Effekt des Blaufilters kann mit vielen Bildbearbeitung-Apps nachgestellt werden. Es gibt einige Apps, bei denen du bereits mit eingestelltem Filter fotografieren kannst oder aber du bearbeitest dein Bild im Nachhinein, um dort den Filtereffekt hervorzurufen.

Ein Beispiel für eine solche Fotobearbeitung-App ist VSCO, welche es für Android- und iOS-Nutzer gibt. Hier kannst du deine Fotos mit verschiedenen Filtern versehen.

Wie kann man den Effekt eines blauen Farbfilters mit Photoshop nachstellen?

Bei Photoshop oder auch anderen Bildbearbeitungsprogrammen arbeitest du am besten mit der Funktion des Weißabgleichs, um den Effekt eines Blaufilters in der Nachbereitung deiner Fotos nachzustellen. Hier kannst du eine Korrektur der Farbtemperatur vornehmen, indem du den Weißabgleich in Richtung der blauen Farbe stellst.

Dies ist eine gute Option, wenn du keinen blauen Farbfilter zur Hand hast oder die Einstellung an deiner Kamera vorher nicht vorgenommen hast.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.andreashurni.ch/scharfefotos/filter.htm


[2] http://www.digitaler-fotokurs.de/Fotografie-Technik_Filter.html

Bildnachweis: marta_b / pixabay.com

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