Willkommen bei unserem großen Belichtungsmesser Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Belichtungsmesser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Belichtungsmesser zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Belichtungsmesser kaufen möchtest.

Du bist passionierter Hobbyfotograf und willst deine Bildkünste auch durch gutes Equipment verstärken? Dabei kann dir unter anderem ein Belichtungsmesser helfen. Auch wenn Kameras technisch mit einem ausgestattet sind, bietet dir ein externes Gerät viele Vorteile.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem separaten Belichtungsmesser kannst du deine Fotokünste aufpeppen. Damit erzielst du bessere und genauere Ergebnisse als mit dem fix verbauten Messer.
  • Es wird zwar etwas dauern, bis du den Umgang mit deinem neuen Belichtungsmesser perfekt beherrschst, aber du sparst dir diese Zeit später bei der Nachbearbeitung.
  • Belichtungsmesser unterscheiden sich nach der Messmethode und sind mit Preisen zwischen rund 20 und 600 Euro erhältlich.

Belichtungsmesser Test: Das Ranking

Platz 1: Yongnuo YN560-III

Platz 2: Digital luxmeter photometer

Platz 3: Sekonic L-208 Twinmate

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Belichtungsmesser kaufst

Warum sollte ich einen Belichtungsmesser kaufen?

Wozu überhaupt einen separaten Belichtungsmesser kaufen, wenn in deiner Kamera sowieso schon einer eingebaut ist? Das fragst du dich bestimmt auch. Der Kauf eines Belichtungsmessers ist aber keinesfalls unnötig.

Der separate Belichtungsmesser ist nicht nur handlich und klein, mit ihm erreichst du perfekt belichtete Fotos! (Foto: FlanellKamerasFilm / pixabay.com)

Der in die Kamera eingebaute Messer misst das vom Objekt zum Objektiv reflektierte Licht, was auch Objektmessung genannt wird. Mit dem externen Belichtungsmesser kannst du hingegen das Licht genau dort messen, wo es auftritt.

Hier erreichst du also eine Messung des tatsächlich ankommenden Lichtes und nicht die des reflektierten. Du hast also hier die Möglichkeit jede einzelne Lichtquelle einzeln zu messen. Vor allem wenn du mehrere Blitze benutzt, ist diese Form besser als die eingebaute.

Der externe Belichtungsmesser lässt sich nämlich nicht von zu hellen oder zu dunklen Motiven irritieren. Außerdem sparst du Zeit bei der Nachbearbeitung was Belichtungskorrektur angeht.

Was ist ein Belichtungsmesser?

Bei der Belichtungsmessung wird die Belichtung den Umgebungsbedingungen angepasst, sodass eine Über- und Unterbelichtung vermieden wird. Bei in Kameras eingebauten Belichtungsmessungen wählt die Kamera so die richtigen Einstellungen für Blende und Verschlusszeit, wenn du im Automatikprogramm fotografierst.

Dank dieser Messung wird erkannt, wie viel oder andersherum wie wenig Licht auf den Sensor trifft und ob diese Lichtmenge ausreicht, um das Licht ausreichend zu belichten. Bei zu hellen oder dunklen nächtlichen Landschaften kann jedoch manuelle Korrektur nötig werden.

Wie viel kostet ein Belichtungsmesser?

Die Preise von externen Belichtungsmessern variieren je nach Modell und Hersteller. Die Untergrenze hierbei liegt schon bei rund 20 Euro und kann sich auf bis rund 600 Euro erhöhen.

Grundsätzlich hast du also eine freie Auswahl, wobei die Kompatibilität eine Rolle spielen kann und du je nach Kameramodell dann noch innerhalb einer Herstellergruppe eingeschränkt bist.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Belichtungsmessers achten?

Bevor du dich für einen bestimmten Belichtungsmesser entscheidest solltest du zunächst wissen was du überhaupt messen möchtest. Wenn du Dauerlichtmessungen vornehmen willst, dann kannst du relativ billige Angebote finden.

Wenn du jedoch Blitzlicht messen möchtest, kann es teurer werden. Außerdem solltest du dir auf jeden Fall die Frage stellen, ob du auch bei Nacht messen möchtest oder ob dir ein relativ unempfindlicher Messer ausreichen wird.

Eine Frage der Geschmackssache ist des Weiteren, ob du eher digitale oder analoge Geräte magst. Wenn du neben Lichtmessung auch Objektmessung beabsichtigst, solltest du über einen eventuellen Kauf eines Televorsatzes nachdenken.

Selfie

Wenn du ein Hauptmotiv im Vordergrund und nur szenisch wichtige aber unscharfe Bildmotive im Hintergrund haben möchtest, musst du auf die Mehrfeldmessung setzen. (Foto: JudaM / pixabay.com)

Entscheidung: Welche Arten von Belichtungsmessern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich musst du wissen was du fotografieren wirst, damit du dich für den richtigen Belichtungsmesser entscheiden kannst. Wir unterscheiden die Messer nach ihrer Stärke, die wiederum für eine bestimmte Messmethode steht.

Dazu gehören:

  • Belichtungsmesser für Mehrfeldmessung
  • Belichtungsmesser für Selektivmessung
  • Belichtungsmesser für Spotmessung

Je nachdem welche Messmethode für dich wichtig ist, werden sich deine Vorzüge bei der Suche des richtigen Belichtungsmessers unterschiedlich gestalten. Im Folgenden erläutern wir dir die wichtigsten Messmethoden.

Mehrfeldmessung

Dies ist die komplexeste und die leistungsfähigste Methode der Messung. Sie bietet eine differenzierte Erkennung von Licht und gute Reaktion. Hierbei werden mehrere Messfelder angezeigt, und aus diesen Messwerten der einzelnen Felder ermittelt die Kamera die Belichtungswerte.

Vorteile

  • Sehr differenziert
  • Gute Reaktion
  • Arbeitet mit Autofokus zusammen

Nachteile

  • Komplex

Es geht nicht nur um Helligkeitswerte, sondern auch Farbhelligkeiten und Schärfe werden berücksichtigt. Die eigentliche Stärke hat diese Messung in der Zusammenarbeit mit dem Autofokus.

Bei sich schnell bewegenden Objekten verändert sich oft auch schnell die Verteilung der Helligkeiten im Motiv. Für solche Fotografien ist diese Messmethode ideal.

Selektivmessung

Die Selektivmessung ist unabhängig vom Autofokus. Sie ist in der Messung und im Ergebnis wesentlich konkreter als die Mehrfeldmessung, aber auch sensibler bezüglich Fehlmessungen.

Vorteile

  • Konkreter als Mehrfeldmessung
  • Dient als Ersatz, wenn Mehrfeldmessung nicht funktioniert

Nachteile

  • Sensibel
  • Fehlmessungen leichter möglich als bei Mehrfeld

Diese Methode kannst du insbesondere dann verwenden, wenn du einen selektierten Bereich im Sucher genau belichten willst, aber die Mehrfeldmessung zu keinen guten Ergebnissen führt. Dies kann der Fall sein, wenn dein Hauptmotiv zu groß, aber farblich entweder sehr hell oder sehr dunkel ist.

Spotmessung

Im Grunde ist die Spotmessung der Selektivmessung sehr ähnlich, sie hat nur einen kleineren Messbereich gegenüber ihr. Der Vorteil besteht darin, dass diese Messung sich präziser auf einen Punkt beschränkt. Darunter kann manchmal aber die erforderliche Genauigkeit leiden.

Vorteile

  • Präziser als Selektivmessung

Nachteile

  • Kleiner Messbereich
  • Teilweise ungenau

Die Spotmessung wird hauptsächlich in der professionellen Fotografie verwendet. Zum Beispiel ist es in der Presse- oder Reportagefotografie wichtig, dass die Messung auf nur einen Punkt konzentriert wird.

Spotmessung stellt sicher, dass die Belichtung auf dem schärfsten Punkt sitzt!

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Belichtungsmesser

Wie wichtig ist Licht in der Fotografie?

Das Wort Photographie kommt aus dem Griechischen und bedeutet mit Licht schreiben. Die Fotografie wird somit als ein technisches Verfahren interpretiert, bei dem eine Ausprägung von Licht dauerhaft gespeichert wird. Licht stellt für Fotografen den Pinsel und die Farbpalette zugleich dar.

Landschaftsfotografie

Bildquelle: Pixabay.com / Fotocitizen

Licht bedeutet nicht automatisch, dass das Foto dann schon gut wird. Speziell bei viel und besonderem Licht brauch es viel technisches Können des Fotografen. Schärfe deine Sinne, um spezielle Lichtbedingungen nicht zu verpassen.

Oft ist ein magischer Moment schnell vorbei, stelle also sicher, dass du alles Nötige griffbereit hast.

Bestimmte Situationen in der Natur kannst du auch nicht erzwingen, die besten Fotos passieren dir einfach. Etwas Glück gehört auch dazu.

Neben dem Glück braucht es die richtige Ausrüstung und auch einiges, was du selbst beachten musst. Je nachdem woher das Licht kommt, musst du dich auch anders positionieren.

Nichts wäre schlimmer, als einen tollen Bildausschnitt zu haben und zuhause zu merken, dass ein Stück von deinem Schatten zu sehen ist.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.ddpix.de/landschaftsfotografie/


[2] http://www.fotografische.de/bauanleitung/belichtungsmesser-download/


[3] https://fotoschule.fotocommunity.de/licht-in-der-fotografie/

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